Gesund abnehmen mit Tee

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    • Gesund abnehmen mit Tee

      Hallo,

      ich hab neulich eine neue Abnehmmethode ausprobiert und bin wirklich begeistert. Und zwar meinte eine Freundin, dass grüner Tee eines der effektivsten Mittel zum abnehmen sei und dass man auch nicht wieder zunimmt, wenn man nach seiner Diät regelmäßig viel grünen Tee trinkt.

      Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht?

      Ansonsten empfehle ich euch eine Seite mit einem supertollen Gratis-eBook und fettem Verstoß gegen die Forenphilosophie

      Dort wird einem genau erklärt, welchen Tee man trinken muss, um abnehmen zu können. Die Seite ist echt hilfreich. :)

      Bei Fragen könnt ihr euch gerne an mcih wenden. Bin mal auf eure Erfahrungen und Einschätzungen gespannt.

      Bis denne
      Eure Anni

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von kampfzwerg () aus folgendem Grund: Vielen Dank den Versuch, das Buch zu promoten. Willkommen im moderierten Modus

    • Da darf man nicht einmal mehr bei tollstem Herbstwetter spazieren gehen, ohne dass hier jemand Mist postet. *seufz*
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Tee und Auswüchse

      Also, da es den Tee als Probe gab, hab ich mal die neusten Kreationen eines großen Teeherstellers getestet.

      Nachdem es ausgedient hat uns Tee zum kuscheln, fitwerden oder für sonstige Lebenslagen zu verkaufen-
      gibts nun Tee, der nicht nach Tee schmeckt sondern das Bedürfnis nach Süßkram stillen soll. Der denn ich probierte schmeckte angeblich nach appele pie oder lemmon cake.

      Haben die gar nicht schlecht hingekriegt- dieser chemische Geschmack ( leider verheimlichen sie was drin ist) kam nahe an einen saftigen Apfelkuchen ran.

      Aber es verwirrt mich sehr, wenn es nach Kuchen schmeckt, aber die Haptik fehlt.

      Auch keine Lösung- ich hoffte- ich könne mir nun alles wonach mir so an Eßbarem ist , in flüßiger Form einverleben. Aber wo bleibt Tee, der nach Schinkenbrötchen schmeckt....eine Marktlücke...warum ist immer alles auf süß gepolt?

      Wir kochen nun wieder echten Chai- also aus echten Gewürzen und co.
      Einmal aufköcheln- hat man eine Woche lang was von.

      Bestes Wintergetränk.:grins:
    • fraubrezle schrieb:

      Auch keine Lösung- ich hoffte- ich könne mir nun alles wonach mir so an Eßbarem ist , in flüßiger Form einverleben.


      Ich hab mal einen SciFi Roman gelesen, da hatten die Sachen wie "Truthan" (Fleischersatz, der aus Zellen in Laborschalen gezüchtet und mit Truthahn-Geschmack versehen wurde), "Broht" (eine undefinierbare Masse, die echtes Brot ersetzte), und so ...
      Ich sehe es schon kommen, daß wir eines Tages "Afflkuchn" bekommen, der völlig kalorienfrei ist, weil aus aufgepumpter Methylzellulose zusammengeschustert, und reichlich mit Apfelkuchen-Aroma versüßt.

      Übrigens sind wir nicht mehr weit davon entfernt. Ich denke immer, das Apfelback, das die Bäckereien in ihre Kuchen und Teilchen machen, kennt richtige Apfelbäume auch nur vom Hörensagen ... Zellulose, Wasser, Hilfsstoffe, Aromen ...

      Aromen gehören zu den "endocrine disruptors": zu den Stoffen, die das Hormongleichgewicht aus dem Ruder bringen und dick machen können ...
      Gut lesbare Quelle zu diesem Thema: "Die Kalorienlüge" von Hans-Ulrich Grimm.

      Für mich besteht ein Teil der "Lösung" darin, immer mehr zum Echten Zuflucht zu nehmen. Wenn mir nach Apfelkuchen ist, dann back ich mir einen. Aus richtigen Äpfeln, richtigem Mehl und richtigen Eiern ... - da weiß der Körper wenigstens, was er damit anfangen kann ...
      Oder, wie fraubrezle, "echten" Chai koche, wenn mir danach ist ...

      Zeug wo "Aroma" auf der Liste ist, oder "natürliches Aroma" oder was-für-ein-Aroma-auch-immer, lasse ich zunehmend stehen ...
    • @issi genau chemie im essen...

      Jau, Apfelkuchen- also gekauften- da kriegste nicht mal mehr beim Bäcker vor Ort einen, der keine Chemie gesehen hat.
      Liegt daran- hab ich gelernt- daß das lästige Apfelschälen umgangen wird- werden TK-Äpfel verwendet.

      Ich halte es wie Du.Möglichst selber kochen mit regioalen/saisonalen Produkten.

      Ich hab eine Bekannte, die wiegt viel, ist sehr krank-Diabetes-Niere .
      Da sie es alleine nicht mehr schafft, geh ich mit - für sie einkaufen.
      Und lernte so die Welt der Fertigprodukte kennen.
      Sie kocht sich nicht mehr richtig und ernährt sich von Zeug, daß man in der Mikrowelle warm machen kann.
      Sie kauft vorgeschnippeltes Obst, - mein Veto, daß das doch schnell verdirbt und garantiert irgendwie chemisch behandelt ist, wenne s solange "gut ausschaut" oder das vorgegarte,eingeschweißte Maiskolben, die drei Monate haltbar sind nur eine Chemiekeule sein können....nun ja ich habs aufgegeben sie von gesünderem Essen überzeugen zu wollen.
      Oder ihr klarzumachen, daß die ganze Chemie, die sie sich alleien über Nahrung zufügt nicht gut für die kranken Nieren sein kann.

      Mal von abgesehen , daß dies Art der Ernährung auch noch teuer .
    • fraubrezle schrieb:

      ... ist sehr krank-Diabetes-Niere .
      Sie kocht sich nicht mehr richtig und ernährt sich von Zeug, daß man in der Mikrowelle warm machen kann.
      Sie kauft vorgeschnippeltes Obst, ...


      Manchmal haben Leute nicht mehr die Kraft für sich selbst zu kochen. Und "normal" wäre es dann, daß jemand da ist, der dem Patienten eine Suppe kocht, und ihn/sie versorgt ...

      Nur - so wie unsere Gesellschaft koordiniert ist, laufen die Dinge halt ganz oft anders. Da ist es schon ein Glücksfall, wenn man jemand hat, der einem etwas einkauft. In Nachbarschaftshilfe einkauft, nicht als bezahlte Pflegekraft oder als bezahlter Einkaufs-Service.

      Was bleibt einem denn da anderes übrig, als Fertigprodukte zu verwenden? Sie wird auch wissen, daß sie sich damit nicht immer etwas Gutes tut. Aber wenn sie nicht mehr die Kraft hat um für sich selbst zu kochen - und hinterher auch das Geschirr wieder abzuwaschen? ...

      So was ist meiner Meinung nach eine echt schwierige Situation ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Issi () aus folgendem Grund: hatte einen halben Satz vergessen

    • Leider kochen diese Firmen auch nicht mehr "echt" selber, sondern verwenden vorgefertigte Produkte. Eine Bekannte arbeitet bei einem solchen Menü-Service, daher weiß ich das.

      Man muss ja nicht von 0 auf 100% mit Selbstgemachtem umsteigen. Es reicht schon, wenigstens Teile seiner Lebensmittel selber zuzubereiten, oder eine Stufe weniger bearbeitet zu kaufen. Und wenn man TK-Gemüse verwendet, ist das ja erst mal nichts Schlechtes, das ist oft frischer als an der Supermarkttheke. Schlecht ist dabei das "fertig gewürzt", "mit leckerer Soße" und dergleichen. Es gibt Gemüse auch pur. Und eine selbstgemachte Mehlschwitze mit Gewürzen und/oder Kräutern dauert genauso lange wie das Anrühren von Fertigsoßen.

      Mich wundert immer, wenn Leute mir die Ohren volljammern, ach sie wären Rentner und langweilen sich ja soooo, aber zum Selberkochen fehlt die Zeit....

      Oder mich wundert, warum Leute überhaupt Backmischungen kaufen. Butter, Flüssigkeit und Eier muss man doch eh selber dazutun, und Mehl und Zucker, Backpulver und Vanillezucker abzuwiegen, krieg ich noch selber hin. Mein Mann konnte das schon mit 5 Jahren.
      Wenn ich Muffins mache, schütte ich die Zutaten einfach zusammen, durchrühren, ab in die Form. Das geht schneller als der Ofen aufgeheizt ist. Und es geht nichts über ein heißes, dampfendes, duftendes Muffin, direkt aus dem Förmchen gepult. Den Fertigmist kaufe ich nicht, zumal der ein Vielfaches kostet. Die meisten Zutaten kann man als No-Name-Produkt kaufen, nur bei den Eiern schaue ich auf "bio". Und selbst dann ist es viel billiger als Fertigkuchen. Ich hab schneller Muffins (oder Rührkuchen) selber gemacht, als ich mein Auto aus der Garage geholt, zum Supermarkt gefahren, eingekauft und wieder nach Hause gefahren bin.

      Bald ist wieder Plätzchen-Zeit! Schlichte Butter-Gutsel zum Ausstechen, mit ein paar Mandeln als Deko. Und wie ich meinen Mann kenne, gibt es bald Linzertorte...

      Wenn man das Selbermachen nicht als Sklavenarbeit und Last und Mühsal ansieht, sondern als kreative Freizeitgestaltung mit Nutzwert (vor allem nährt sich auch die Seele davon!), hat man sogar Spaß daran, wenn man krank ist. Allein die Gerüche habe ich immer als wohltuend empfunden, auch und gerade in meiner tiefsten Depression. Gerade da wirkt es besonders stimmungsaufhellend, wenn man mit so simplen Mitteln sich was Gutes tun kann.

      Alte Menschen sollen angeblich seltener dement werden, wenn sie sich regelmäßig selber Mahlzeiten zubereiten. Vielleicht liegt das an den Inhaltsstoffen, ich glaube aber eher, dass es die geistig-kreative Herausforderung, die Hand-Arbeit und das Kontrolieren der Abläufe sind, die das Hirn auf Touren bringen.

      Anstatt für die Nachbarin Kuchen zu kaufen, kann man ja anbieten, gemeinsam welchen zu backen (und anschließend gemeinsam zu verzehren).
      Oder man tut sich zu einer Koch-Kooperative zusammen. Der eine kocht das Mittagessen, der andere backt Kuchen, und dann teilt man beides. So etwas hatten wir damals in der Studenten-Clique gemacht. Da etliche Kommilitonen aus dem Nahen oder Fernen Osten dabei waren, haben wir alle interessante Erfahrungen gemacht. ("Deutscher Kuchen" war ein Synonym für Apfelkuchen, vermutlich backt jetzt irgendwer in Shanghai "Deutschen Kuchen" :grins:)

      Fazit: Selbermachen hat viele Vorteile:
      Kosten sparen
      wissen was drin ist
      bedürfnisgerechtere Zutaten möglich
      manchmal Zeitersparnis
      Müll reduzieren
      günstigere Ökobilanz
      Erfolgserlebnisse
      der Seele was Gutes tun
      jemandem eine Freude machen können
      Anregung fürs Hirn
      leckeres Essen

      Nachteile?
      man muss Kenntnisse erwerben und üben
      kein Instant-Genuss
      vorausschauendes Denken erforderlich
      Reinigungsaufwand für die Kochutensilien
      man muss aktiv werden
      manchmal teurer
      Verzicht auf den gewohnten Intensiv-Geschmack
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • @Sophie

      Kann Dir nur vollinhaltlich zustimmen.
      Kenne aber auch Situationen, wo ich teilweise so "fertig" war, daß ich mir überlegt habe, wie ich es jetzt hinkriege, meiner Katze eine Dose Futter aufzumachen ...

      Manchmal hätte ich schon gern jemand, der mir einen Tee kocht, oder eine Suppe. Hab ich aber nicht. Deshalb koche ich auch immer selber. Jeden einen Tag. Und wenn ich mal wenig Kraft zum Kochen habe, mache ich eine Art von "Fast-Food", das sich sozusagen selber kocht: Pellkartoffeln mit Butter. Oder Kürbisspalten aus dem Ofen. Oder Wintergemüse aus dem Ofen - Zwiebeln, Möhren, Rote Bete oder Pastinaken ... - oder Sauerkraut. Das muß man auch nur aufsetzen, und es kocht von allein.
      Trotzdem - manchmal würde ich mich gerne zurücklehnen, und dann hätte ich gern jemand der um mich rumtüttelt und mich bemuttert und bekocht ... ich geb's schon zu ...
    • Ja, schön wärs.

      Aber um auf den Tee zurückzukommen: seit zig Jahren geistert immer mal wieder ein Tee durch die Diätratgeber, von dem man gaaarantiert abnehmen wird, von grünem Tee über Kombucha und Rooibos und was weiß ich noch. Logisch, dass die meisten Menschen abnehmen, wenn sie anstatt zu essen einen kalorienfreien Tee zu sich nehmen. Füllt den leeren Magen, und schmeckt nach was. Aber gesund ist das dann auch nicht. Höchstens, wenn man lediglich Softdrinks oder alkoholische Getränke durch irgendeinen Tee (oder heißes Wasser) ersetzt. Dann tut das aber auch pupsnormaler Hagebuttentee.
      Abführtees ("zum Entschlacken") treiben nur das Wasser aus dem Körper, im schlimmsten Fall verliert man dadurch sogar Mineralstoffe oder ruiniert sich den Darm.
      Aber das Gewäsch von wegen "Stoffwechsel anregen" ist nichts als Doktor-Eisenbart-Marktschreierei. Wer das glaubt, hat sich wohl schon das Hirn weggehungert.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • kampfzwerg schrieb:

      Da darf man nicht einmal mehr bei tollstem Herbstwetter spazieren gehen, ohne dass hier jemand Mist postet. *seufz*


      Zum Glück sind hier zumeist aufgeklärte Menschen, die wissen, dass es Mist nicht nur auf dem Bauernhof gibt.

      Und jetzt lasse ich mir ne Tasse schwarzen Tee schmecken. Ganz ohne Hintergedanken...:kaffeebad:
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Issi schrieb:

      Ich hab mal einen SciFi Roman gelesen, da hatten die Sachen wie "Truthan" (Fleischersatz, der aus Zellen in Laborschalen gezüchtet und mit Truthahn-Geschmack versehen wurde), "Broht" (eine undefinierbare Masse, die echtes Brot ersetzte), und so ...


      Da fällt mir der SciFi Film "...Jahr 2022...die überleben wollen", Originaltitel "Soylent Green", nach dem Buch "New York 1999" von Harry Harrison ein von 1973 (!). Heute eigentlich gar nicht mehr so utopisch und deswegen: Erschreckend!


      … Jahr 2022 … die überleben wollen (Originaltitel: Soylent Green) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1973 unter der Regie von Richard Fleischer. Charlton Heston spielt einen Polizisten in New York im Jahr 2022, der einem ungeheuerlichen Geheimnis auf die Spur kommt. Für Edward G. Robinson, der die Rolle des Solomon („Sol“) Roth übernahm, sollte es seine letzte Filmrolle werden.
      Mögliche Folgen exzessiver Nutzung endlicher Ressourcen, Umweltverschmutzung und Überbevölkerung werden in einem Zukunftsszenario thematisiert. Der Film erschien ein Jahr nach dem Bericht Die Grenzen des Wachstums des Club of Rome und gehört somit zu den ersten Ökodystopien. Die Vorlage lieferte das Buch New York 1999 von Harry Harrison.
      Quelle:

      de.wikipedia.org/wiki/%E2%80%A…die_%C3%BCberleben_wollen
    • Soylent Green ist wirklich ein verstorender Film, der einem noch eine Weile im Kopf umher schwirrt. Ich habe den im Rahmen eines Seminars gesehen und besprochen. Dem konnte man sich nicht entziehen.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
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      — Sam Levenson
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    • Das wär doch schön. Wir kochen einen Pot au Feu. Du kannst Gemüse schnippeln. Sellerie, Lauch, Rüebli, Petersilienwurzeln. Ich röste aufgeschnittene Zwiebeln bevor sie in den Topf kommen und lass Eierschalen mit köcheln, damit die Brühe nicht so abgeschäumt werden muss. Und dabei back ich uns ein schönes, knackiges Brot. Die Küche ist gemütlich und dampft vor lauter nahrhafter Aromen. Wie Zu Hause.

      Be my guest!