Soviel kann man doch gar nicht (fr)essen!

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  • [quote='wollmaus','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=101202#post101202'] Wenn ich aber lese, dass jede starke Gewichtsabnahme das Leben um 5 Jahre verkürzt, dann habe ich zum einen sowieso schon ein echtes Problem - das habe ich schon vier oder fünf Mal hinter mir (auch mehr als 30kg) und will natürlich nicht, dass das noch einmal passiert. [/QUOTE] Liebe Wollmaus, mach dich bitte nicht verrueckt! So, wie du es beschreibst, bist du auf einem guten Weg. Es hoert sich gut an, und andererseits kannst du dein frueheren Lebensverlauf nicht aendern. Was passiert ist, ist passiert. Was abgenommen wurde, wurde abgenommen. ;) Letztendlich geht es nicht darum, moeglichst lange zu leben. Es geht dartum, moeglichst [I]gut[/I] zu leben. Gut zu sich selbst und zu anderen Menschen sein, Freude und Liebe empfinden. Wer weiss schon, wie lange wir leben? Man kann so gesund und gluecklich sein, und dann bei einem Autounfall sterben.
    • Offizieller Beitrag
    Außerdem ist das doch auch nur Ergebnis einer Statistik und nicht feststehende Tatsache. Ich habe das nur deshalb angeführt, weil ich zeigen wollte, dass die Gleichung nicht so einfach ist: Werde schlank und Du bist gesund! Das alles hat auch viel mit Veranlagung zu tun. Man weiß doch gar nicht, ob manche Krankheit einen nicht auch ereilen würde, wenn man schlank wäre. Es wird ja auch immer so hingestellt, dass Übergewicht in jedem Fall Diabetes nach sich zieht. Das ist völliger Quatsch. In einer [URL='http://www.egms.de/static/de/meetings/dgch2010/10dgch696.shtml']Studie, die zur Schlauchmagen-OP gemacht wurde[/URL], waren gerade mal 17% der Operierten Diabetiker. Sicher ist das bei 140 Teilnehmern keine belastbare Zahl, aber einen Hinweis, wohin die Reise geht, gibt das schon, vor allem, wenn man bedenkt, dass diese Operationen ja zur "Herstellung von Gesundheit" und zur Kostensenkung im Zusammenhang mit dem Kostenfaktor "Diabetes" angepriesen werden. Mich macht es gerade schon innerlich ein bisschen aggressiv, wie wir es doch immer wieder schaffen, uns von dieser ganzen Propaganda verunsichern zu lassen. Schon allein deshalb ist es enorm wichtig, dass wir in erster Linie auf uns selber hören. Denn einen verlässlicheren Leitfaden gibt es einfach nicht.
  • Ich glaube auch, dass es zwischen Abnahme und Abnahme große Unterschiede gibt. Eine zwanghafte Abnahme, mit Verzicht, mit Stress, mit Hungern und unter Druck, ist für mich etwas ganz anderes, als eine Abnahme, die sich daraus ergibt, dass man dem Körper gibt was er braucht, auf sich hört und sich gut behandelt und dadurch im Einklang mit sich und ohne den Stress von Diäten lebt. Bei ersterer Abnahme kann ich mir durchaus vorstellen, dass dies die Lebensdauer verkürzen kann.
  • Danke für eure Antworten. Ich habe mich wirklich inzwischen völlig verunsichern lassen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass alles falsch ist, was ich machen könnte. Ich bleibe bei dem, was mein Körper mir sagt. Dem traue ich eine ganze Menge zu und ich habe zum Glück auch gelernt darauf zu hören. Letztendlich zeigt doch gerade das ganze Hin und Her, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als sich selbst zu vertrauen. Vielen Dank, dass ihr mir so schnell geantwortet habt - ich hatte mich gerade beim Lesen wirklich in eine Panik geschaukelt.
  • [quote='Muminfrau','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=101207#post101207'][B]Letztendlich geht es nicht darum, moeglichst lange zu leben. Es geht dartum, moeglichst [I]gut[/I] zu leben. Gut zu sich selbst und zu anderen Menschen sein, Freude und Liebe empfinden. Wer weiss schon, wie lange wir leben? Man kann so gesund und gluecklich sein, und dann bei einem Autounfall sterben.[/B][/QUOTE] das kann ich unterschreiben :) das leben endet definitiv mit dem tode, denn beim ersten atemzug ist nichts so sicher wie die tatsache, dass es auch einen letzten atemzug geben wird. wie wir den weg daziwschen zurücklegen ist für mich das wesentliche: tun wir es schuldbeladen und fremdbestimmt oder selbstverantwortlich und mit uns selbst im frieden lebend. für mich bedeutet das, dass ich versuche zu mir und meinem körper freundlich zu sein, ihn anzunehmen und für ihn zu sorgen aber dabei nicht zu vergessen, dass der mensch nicht nur aus körper besteht sondern auch einen spirituellen teil besitzt, der ebenso gepflegt und gehegt werden will um zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. lebensfreude hängt für mich zunehmend an der zufriedenheit und der gelassenheit, die ich empfinde, wenn körper, geist und seele im einklang sein können (was bei mir leider, leider, leider nicht immer der fall ist, aber ich arbeite daran... *g*) und diese lebensfreude lassen wir uns mit schuldgefühlen - hausgemachten wie aufoktroierten - beschneiden. vor langer zeit habe ich einen text gelesen, ich weiss leider nicht mehr von wem der war, in dem darauf hin gewiesen wird, dass eine rose nicht danach fragt, ob sie gut oder schlecht sei - sie tut einfach, was ihre natur ihr vorgibt zu sein, oder ein baum, der schatten spendet, ob jemand da ist, der den schatten braucht oder auch nicht. mich hat das damals sehr angerührt und zum nachdenken gebracht. mein schluss daraus: warum lassen wir uns von anderen einreden, wir seien weniger als eine rose oder ein baum? wir haben ALLE die selbe daseinsberechtigung schon alleine durch die tatsache, dass wir am leben sind. was wir daraus für uns machen ist unsere eigene verantwortung. lassen wir sie uns nicht nehmen...
    • Offizieller Beitrag
    Elke ... das hätte ich schöner nicht zum Ausdruck bringen können! [FONT=Comic Sans MS][size=12]***unterschreib***[/SIZE][/FONT]
    [color=#A52A2A][b]Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.[/b] [b]Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im [url='https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?legal-notice/']Impressum[/url].[/b][/color]
  • [B][URL='http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=13&ved=0CC8QFjACOAo&url=http%3A%2F%2Fwww.novo-magazin.de%2F64%2Fnovo6440.htm&rct=j&q=abnehmen%20sterblichkeit&ei=QyQiTZaHAYWy8gPXxdSbBQ&usg=AFQjCNGB6GJXFa0J2bxJx5p0VxJqZC9Pkg&sig2=gpHZzcyFOewxMT8Soodf0A&cad=rja']Hallo,hab mal recherchiert, hier einige Hinweise zu Forschungen zu Sterblichkeit und Abnehmen.[/URL][/B] Weiß nur nicht, ob ich das richtig gemacht habe mit den Internet-Adressen,bin da nicht so firm,meine , es klappt Ryana [B][URL='http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=13&ved=0CC8QFjACOAo&url=http%3A%2F%2Fwww.novo-magazin.de%2F64%2Fnovo6440.htm&rct=j&q=abnehmen%20sterblichkeit&ei=QyQiTZaHAYWy8gPXxdSbBQ&usg=AFQjCNGB6GJXFa0J2bxJx5p0VxJqZC9Pkg&sig2=gpHZzcyFOewxMT8Soodf0A&cad=rja']NOVO 64/65: Lieber fit und fett als schlapp und schlank[/URL][/B] [B][URL='http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=4&sqi=2&ved=0CDAQFjAD&url=http%3A%2F%2Fwww.arznei-telegramm.de%2Fhtml%2F1999_12%2F9912121_01.html&rct=j&q=abnehmen%20sterblichkeit&ei=8SAiTYGwC8LGswas9-zUDA&usg=AFQjCNGOkMeshf5TlBDV9M6XBENbJ88WRQ&sig2=d2CIq1_Mi6Re-Mh700Wj4Q&cad=rja'][I]ABNEHMEN[/I]: MEHR SCHADEN ALS NUTZEN? ... Zur Gewichtsreduktion bei [B]...[/B][/URL][/B] [URL='http://www.novo-magazin.de/64/novo6440.htm']www.novo-magazin.de/64/novo6440.htm[/URL] [B][URL='http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=2&ved=0CCkQFjAB&url=http%3A%2F%2Fgesuender-abnehmen.com%2Fabnehmen-tipps%2Fabnehmen-mortalitaet.html&rct=j&q=abnehmen%20sterblichkeit&ei=OSoiTcLiKsGi8QPar9H-BA&usg=AFQjCNGiPW4KEqPzFk1yCB4S_PsJXEVtYA&sig2=p9G4AVykQE9SZep1C1x1yw&cad=rja'][I]Abnehmen[/I] kann [I]Mortalität[/I] erhöhen[/URL][/B]
  • Danke für die Links! Ich habe mal wieder gemerkt, dass man bei so einem komplexen Thema nicht wirklich Aussagen machen kann - Sterblichkeit durch Herzinfarkt ist erhöht - vielleicht durch den Stress einer Diät? Die im Fett gelagerten Gifte gelangen in den Körper - wie schlimm wäre es, wenn sie in den Körper gelangen, weil man aufgrund einer Krankheit abnimmt? Letztlich kann ich wirklich nur den Schluss daraus ziehen, dass jeder einzelne Körper das Maß der Dinge ist und dass jeder Körper anders misst.
  • Jou. Gerade jetzt wieder: Dioxin in Hühnerfutter. Ist alles nicht so schlimm. Die Dosis ist viel zu gering, um überhaupt bemerkt zu werden. In einem Nebensatz steht dann: Dioxin wird in Fettgewebe gespeichert. In einem weiteren Nebensatz: Schon seit Jahren liegt die Dioxinbelastung relativ hoch (die paar Eier sind da nicht so schlimm). Das bedeutet doch, dass seit Jahren Dioxin in meinem Fett lagert, und bei einer Crash-Diät alles auf einmal freigesetzt würde. Bei langsamer Abnahme, eher aus Zufall, wie bei Wollmaus, könnte der Körper damit fertig werden. Jetzt wundert mich nicht, dass ich nach Abnahme von xx Kilo im letzten Jahr krank wurde, mein Blutdruck hoch ging und meine Cholesterinwerte schlecht wurden. Vor meiner Abnahme waren die Werte übrigens OK.
  • ja, ich empfinde es auch so, das mich der Körper immer warnt, wenn man versucht, gegen ihn vorzugehen – hier z.B. in dem Falle der Abnahme! Wie schon so viel gesagt wurde, ist die Abnahme gar nicht in der Natur dann vorgesehen, wenn man normal lebt. Man nimmt nicht einfach so ab, sondern nur in Katastrophen. Dann geht's an die Reserven. So ein Not Überlebensprogramm! Aber da geht es darum, nicht sofort zu sterben, sondern eine gewisse Durststrecke zu überleben. Da ist es auch nicht so wichtig, dass man dann eventuell nach dieser Zeit seine Gesamt Lebenszeit verkürzt hat oder eher gesagt :"verkürtzt bekommt", wie gesagt, es geht ja nur noch darum, den sofortigen Tod zu vermeiden.So macht es eben der Körper... Es ist sicher denkbar, dass jüngere Menschen eine Abnahme besser verkraften, weil sie besser auch insgesamt regenerieren. In diesen Berichten wird vom mittleren und späteren Alter berichtet, wo die Abnahmen immer gefährlicher werden. Da wurde auch so ein Alter von 50 Jahren irgend wo erwähnt – ich denke, dass es nicht nur um dieses Datum geht, sondern ca. um dieses Alter herum werden Abnahmen problematisch! Im Grunde deckt sich damit, das bekannt ist, dass das Immunsystem ab 50 dann sehr deutlich nachlässt. Kommt dann noch eine Abnahme dazu, so geht das in eine Katastrophe, besonders eben diese Wahnsinnsabnahmen. Wie der einzelne Körper reagiert, ist dann sicherlich noch unterschiedlich, aber es ist für mich verständlich, dass dann eine sehr hohe Gefahr entsteht. Ich glaube sogar, dass bei chronischen Erkrankungen und schweren Übergewicht die Abnahme noch gefährlicher wird. Denn die schlagen dann erst recht zu. Wie Sophie eben berichtet, sind ihre Werte schlechter geworden. Ich selber habe das auch erlebt in ähnlicher Weise, als ich in der Klinik ab nahm, verbesserten sich überhaupt die Diabetes, der Blutdruck, die Gicht usw.nicht !! Ich hatte da 70 Kilo abgenommen! Und musste immer noch dieselbe Dosis schlucken – man hatte immer ärztlicherseits versucht, die Dosierung zu verringern, sofort kam die Katastrophe, mir ging es unglaublich schlecht. Die Ärzte standen ungläubig herum, waren irgendwie auf mich böse und mussten eben mir die vorherige Dosis wieder geben. Ich habe abgeschlossen mit diesen Abnahme Tätigkeiten. Ich habe das genug versucht, eigentlich wider besseren Wissens. Ich will mir das nicht mehr von diesen aber klugen Ärzten einreden lassen. Habe die Nase gestrichen voll. Und das geschieht auch, wenn da so eine Magen OP gemacht wird – dieses Zwangs verhungern. Ich kenne leider zu viele, die tatsächlich schwer erkrankten oder sogar verstorben sind nach einem Jahr. Ich habe sehr viele Kontakte zu vielen Menschen , so dass ich wirklich mit Erfahrung sprechen kann. Und wenn man das erzählt bei manchen Menschen, denken die immer noch, ich will mich rausreden. Warum ist das so? Warum wird so wider besseren Wissens gehandelt? Ich finde das von sowas zum kotzen. Natürlich muss man sich mit seinen Körper und den eigenen Eigenheiten auseinandersetzen und diese beachten. Aber das habe ich gelernt, ich weiß mittlerweile zu viel - lasse mir nichts mehr da ein reden. Ich weiß, das ich mich ausgewogen ernähere, so wie mein Körper es auch mag und genieße. Ich weiß, dass ich nicht übergewichtig bin durch maßloses Essen. Das ist nun mal Fakt. Also muss ich mich da mit auch nicht mehr quälerisch auseinandersetzen. Ich bin nun mal chronisch krank und auch sehr dick, aber ich habe mich akzeptiert und mit mir arrangiert. Man muss das tun und loslassen von der Körperlichkeit. Und dem Tag das seine abgewinnen RYANA:five: