"Dickleibigkeit und Dummheit" Bitte reagiert!

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Technische Probleme
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  • Heute im Forum "Lehrerfreund" gesehen: Zitat: " Eine solche Entwicklung ist in jeder Hinsicht notwendig: Die Untersuchung hat gezeigt, dass [B]beim Eintritt in die Grundschule 16% der Kinder übergewichtig sind, in der vierten Klasse sind es schon 26%[/B]. Im KiS-Projekt konnte der “Anteil der übergewichtigen 9-Jährigen [...] von 23 auf 15 Prozent reduziert werden, der Blutdruck sank um 25 Prozent.” (Bild). Darüber hinaus haben sich die schulischen Leistungen der sportlichen Kinder immens verbessert: Während ein normalgewichtiger Zehnjähriger, der in Sport eine Durchschnittsnote von 1,78 hat, es in den Fächern Deutsch auf eine 2,45 und in Mathe auf eine 2,49 bringt, schneiden Übergewichtige schlechter ab (Sport: 2,16, Deutsch: 2,74, Mathe: 2,52). Ein Lebensjahr später fällt der Unterschied noch gravierender aus: Der übergewichtige Schüler fällt in Mathe um fast eine ganze Zensur (0,73) hinter dem normalgewichtigen zurück. (Frankfurter Rundschau)" Ich habe bereits reagiert. Bitte tut dasselbe. C.
    • Offizieller Beitrag
    Hallo Aktivia, könntest Du uns bitte einen Link zu dem Forum / Zitat geben, damit wir uns ein vollständiges Bild machen können? Vielen Dank Martina
    [color=#A52A2A][b]Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.[/b] [b]Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im [url='https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?legal-notice/']Impressum[/url].[/b][/color]
  • Was mir grundsätzlich zu dem Thema einfällt: Nehmen wir man, es ist tatsächlich so, dass dicke und unsportliche Kinder generell in der Schule schlechtere Leistungen erbringen. Dann stellt sich doch immer noch die Frage, was die tatsächliche Ursache ist. Könnte es sein, dass sie von vorne herein als Loser gelten und ensprechend keine Förderung, manchmal sogar regelrechte Behinderung, z. B durch demonstrative Verachtung und Mobbing auch seitens der Lehrer, erfahren? In einem anderen Unterforum wird über die Rolle des Stresshormons Cortisol bei der Enstehung von Übergewicht diskutiert. Aber nicht nur Cortisol, auch Adrenalin wird bei Stress ausgeschüttet. Dieses bewirkt, dass der Körper in Bereitschaft für Angriff oder Flucht gesetzt wird, schaltet aber salopp gesagt das Gehirn ab. Die Situation wird für die betroffenen Kinder sicherlich nicht besser, wenn die über sie kursierenden Vorurteile auch noch in Lehrerforen kolportiert werden. :mad:
  • Wer als Kind wegen seiner Figur massiv veralbert wird, der verliert wahrscheinlich allen Mut und wer sich klein fühlt, der traut sich nichts mehr zu. Daraus können schlechte Noten resultieren, ohne dass dieses Kind weniger intelligent ist, als andere Kinder. Das kann ein trauriger Kreislauf werden. Ich würde den Originalartikel auch gern lesen, Aktivia. Wahrscheinlich habe ich den Artikel gefunden. Ist es dieser? [URL]http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/sport-studie/[/URL]
  • Ich habe das jetzt so aufgefaßt, dass "Aktivia" dazu auffordert, die dicken Kinder zum Abnehmen zu bewegen, damit sie besser in der Schule werden... Aber es würde deutlicher werden, wenn der/die Threadersteller/in sich darüber nochmal richtig äußert (wovon ich jetzt gerade aus einem ganz bestimmten Grund nicht ausgehe...). Gruß Dani
  • Sorry, wusste nicht, dass man direkte Links setzen darf. Hier ist er: [URL]http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/sport-studie[/URL] @nordlicht: Ich habe das jetzt so aufgefaßt, dass "Aktivia" dazu auffordert, die dicken Kinder zum Abnehmen zu bewegen, damit sie besser in der Schule werden... Aber es würde deutlicher werden, wenn der/die Threadersteller/in sich darüber nochmal richtig äußert (wovon ich jetzt gerade aus einem ganz bestimmten Grund nicht ausgehe...). Häh, was ist denn das für ein Unsinn? Im Klartext: Ich ärgere mich über den Artikel. Und wieso sollte ich nicht nochmal reagieren? Bitte warte doch erst auf eine Antwort, bevor du mich vorverurteilst... Welcher wäre jetzt der "ganz bestimmte Grund"? Gruß, C.
  • P.S. Meine Reaktion auf den Artikel ist die Äußerung von "C.B.". Ich hatte mir mit meinem Posting hier erhofft, dass, wie hier bereits geschehen, sich noch andere zu diesem mutmaßlichen Zusammenhang von Körpergewicht und Schulnoten äußern. Dieses würde der Diskussion in dem besagten Lehrerforum bestimmt guttun.
    • Offizieller Beitrag
    Okay, Ihr habt Euch missverstanden. Kann ja schon mal passieren. Ich gucks mir später heute Nachmittag mal an.
    [color=#A52A2A][b]Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.[/b] [b]Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im [url='https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?legal-notice/']Impressum[/url].[/b][/color]
  • Ich glaube, das ist mal wieder die typische Frage von Ursache und Wirkung. Welches Kind, das in der Regel permanent wegen seines Übergewichtes aufs übelste gehänselt und gemobbt wird hat schon große Lust, in die Schule zu gehen? Hat genug Selbstbewusst sein, in den Unterrichtsstunden aktiv mitzumachen, "aufzufallen" (egal ob positiv oder negativ), wieviele Übergewichtige (Kinder genauso wie Erwachsene) haben so tief sitzen, dass sie wertlos sind, dass sie beispielsweise die Aufmerksamkeit des Lehrers nicht verdienen usw. Und welches Kind, das seine Tage unter o.g. Umständen zubringt wird schon tolle Leistungen in der Schule bringen? Schulsport ist ne gute Sache, die nur leider für die meisten Übergewichtigen zu einem Spiessrutenlauf vor Mitschülern und häufig auch den Lehrern wird.
  • @Aktivia Ich finde dass du schon sehr gut reagiert hast. Nur bin ich mir nicht sicher, ob es gut ist, wenn wir jetzt in das Lehrerforum einfallen wie dazumal die Hunnen in Europa. Das könnte auch nach hinten losgehen. Es wäre aber vielleicht nicht schlecht, wenn LehrerInnen aus diesem Forum (ich weiß aber nur von einem Mitglied sicher, dass er Lehrer ist) sich dort äußern würden. Das wäre dann auch glaubwürdiger. Aber es ist schön, dass du zu uns gefunden hast. Wie bist du auf uns aufmerksam geworden?
  • Ich denke schon das ein bisschen was dran ist aber das es nicht am Gewicht sondern am Bewegungsmangel liegt. Das höhere Gewicht wird in den meisten Fällen eine Folge des Bewegungsmangels sein, auf Grund des Übergewichts werden die Kinder dann gehänselt usw................ Ich kann natürlich nur von [U]meinen[/U] Kindern sprechen (besonders ausgeprägt ist es bei meinem 15 jährigen) wenn sie nicht genügend Bewegung haben dann können sie sich nicht so gut konzentrieren und das würde sich natürlich langfristig auf die Noten auswirken. Der 15 jährige musste auch von Anfang an erst mal raus und sich austoben sonst konnte ich die kompletten Hausaufgaben vergessen. Den Schulsport und die Sportnoten würde ich komplett abschaffen und dafür einführen das jedes Kind einen "Sport" seiner Wahl aussucht. Irgend was dürfte sich doch wirklich für jedes Kind finden lassen.
  • Im Lehrerfreund-Forum gibt es ja jetzt viel Gegenwind. :) Kompliment, LOF. [quote=Pika]Das höhere Gewicht wird in den meisten Fällen eine Folge des Bewegungsmangels sein, auf Grund des Übergewichts werden die Kinder dann gehänselt usw................[/quote]Das kann ich so pauschal nicht unterschreiben. Unter Bewegungsmangel leiden nicht nur Dicke und umgekehrt gibt es - auch gerade in diesem Forum - sehr bewegte Dicke, denen es aber gewichtsmäßig nicht unbedingt etwas nützt. Dass umgekehrt ständige Diskriminierung zu Bewegungsmangel führt, weil es manche Dicke dazu bringt, sich lieber in den eigenen vier Wänden aufzuhalten, kann ich mir aber schon gut vorstellen.
  • [quote='Pika','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=85968#post85968']Ich denke schon das ein bisschen was dran ist aber das es nicht am Gewicht sondern am Bewegungsmangel liegt. Das höhere Gewicht wird in den meisten Fällen eine Folge des Bewegungsmangels sein, auf Grund des Übergewichts werden die Kinder dann gehänselt usw................ [/quote] Ich kann das auch nicht so unterschreiben. Aber du sagst ja auch, dass du das auf deine eigenen Kinder beziehst. Bei mir war es so, dass ich mich als Kind ausgesprochen viel bewegt habe. Bin auf dem Land aufgewachsen, wir waren den ganzen Tag draußen unterwegs, hatten keinen Fernseher und keinerlei elektronisches Spielzeug. Mein Übergewicht entstand in erster Linie daraus, dass ich todunglücklich und einsam war und das einzige was mir blieb essen war. Übrigens habe ich etwa ab der 5. Klasse sehr gerne auch Schulsport gemacht und - trotz Übergewicht - meistens ne 2 kassiert. Das lag allerdings meiner Meinung nach daran, dass ich Lehrer hatte, die beispielsweise in Leichtathletik 3 oder 5 Disziplinen von jedem Schüler durchführen ließen und davon die besten zwei benoteten. Also bei mir z.B. Werfen und Hochsprung, bei einem anderen vielleicht Sprint und Weitsprung usw. Und wohlwollende Lehrer haben durchaus auch regelmäßige Anwesenheit und Hilfsbereitschaft beim Auf- und Abbau, Hilfestellung geben etc. honoriert, so dass auch die nicht-Sportskanonen eine Chance auf eine ordentliche Note hatten.
  • Komisch. Früher war es jedenfalls so, dass es in der Regel die Dicken mit der Brille waren, die die besten Noten (außer in Sport) hatten. Ich glaube nicht daran, dass übergewichtige Kinder generell schlechter in der Schule sind. Noten sind auch immer von Antipathien und Sympathien und Voreingenommenheit geprägt. Bei gleicher objektiver Leistung bekommen Migrantenkinder schlechtere Noten als Professorenkinder, Mädchen bessere Noten als Jungs (später kehrt sich das dann um...), hübsche Kinder bessere Noten als weniger hübsche usw. Man kann das gut erkennen, wenn ein Kind bei einem Lehrerwechsel schlagartig massiv schlechter oder besser wird. Das Kind ist das gleiche, und über Nacht schlauer oder dümmer ist es auch nicht geworden. Der Schulsport mit all seinen Demütigungen und Misshandlungen war für mich in keinster Weise Anlass, irgendeine Art von Sport zu treiben, im Gegenteil: der Schulsport mit Knochenbrüchen und Kasernenhofton war der Grund dafür, dass ich nach dem Verlassen der Schule die nächsten zwanzig Jahre jegliche sportliche Betätigung gemieden habe wie der Teufel das Weihwasser. Man sollte lieber dafür sorgen, dass die Kinder [B]Spaß[/B] an Bewegung haben. Man könnte z.B. Anfänger-AGs bilden, in denen in kleinen Schritten ohne Leistungsdruck [B]kindgerecht[/B] auf mehr Kondition/Beweglichkeit hintrainiert werden könnte. Nur zum Beispiel die Stichworte Walking, Tai Chi, modernes Tanzen... Die gängige einseitige Orientierung am Leistungssport und dessen Trainingsmethoden fällt dagegen in meinen Augen unter "Kindesmisshandlung".
  • @Lunix: Danke für die nette Begrüßung. Ich lese schon Jahre mit, war auch schon mal registriert, hatte aber meine Benutzernamen und Login verschmissen. Möchte jetzt wieder etwas aktiver (--> Aktivia) werden ;) Danke für eure Kommentare! Ich fand eben, dass man dies nicht so unkommentiert stehen lassen kann...:applaus: Lieben Gruß, C.
  • Schon dass Kinder aufgrund rein äußerlicher Mermale unterschiedlich behandelt werden, ist grausam. Und aus jedem Kind eine Sportskanone machen zu wollen, ebenfalls. Allen Kinderseelen täte es gut, wenn sie als kleine Individuen angesehen würden, deren unterschiedliche Interessen und Talente man zu erkennen versucht, um diese dann zu fördern, anstatt sie in Richtungen zu "prügeln", in die sie nicht wollen oder nicht können. Ich war ein sehr sportliches Mädchen und bin trotzdem dick geworden. Doof bin ich nicht. Und ansonsten, wir waren viele Kinder in unserem Wohngebiet und haben jede freie Minuten draußen herum getobt. Trotzdem sind da einige dabei gewesen, die es schulisch überhaupt nicht schafften. Wie erklärt sich das denn? Wenn doch Bewegung per se schlank also gleich schlau und Bewegungsarmut dick und ergo dumm macht?
  • Also ich kann dem nur widersprechen. Gerade pummelige Kinder haben es oft schwerer in allem Lebenslagen, also auch in der Schule. Wenn nicht sogar da besonders! Ich musste immer viel mehr leisten als meine schlanken Klassenkammeraden, musste sozusagen beweisen, dass ich nicht dumm war. Und schließlich wurde ich des öfteren Klassenbeste. :-D Also von wegen dick = doof. Natürlich gab es auch Lehrer, die mich spüren lassen wollten, dass ich nicht genau soviel wert bin wie meine dünnen "Kollegen". Eine Chemielehrerin sagte mir damals, dass ich eh nichts kann und wollte es mir damit beweisen, indem sie mich jede Woche zur mündlichen Kontrolle an die Tafel holte, um mich vor allem als dumm dastehen zu lassen. Dabei war ich vor dem Lehrerwechsel in diesem Fach eine gute Schülerin gewesen, stand eigentlich immer auf einer soliden 2. Nicht mit mir habe ich gedacht und habe für jede Stunde gelernt wie bekloppt. Leider musste sich die gute Frau eingestehen, dass ich dick, aber nicht blöd war. Denn sie musste mir eine 1 geben, weil ich alles bestens beantworten konnte. Natürlich habe ich nach der 11. Klasse abgewählt, weil ich diese Frau einfach nicht mehr ertragen konnte und ihren ständigen Drang mir doch noch eins reinzuwürgen. Sie fragte mich dann auch noch unverschämterweise warum ich denn abwählen würde, darauf habe ich ihr nur gesagt, dass sie das selber wisse, hab mich umgedreht und bin gegangen. :applaus:Ich wusste genau, dass sie mich nur fertig gemacht habe, weil ich dick war. 1.) War ich die einzigste Mollige in der Klasse und 2.) hat sie mir mehr oder weniger deutlich zu verstehen gegeben, dass sie dicke Menschen verachtet, weil sie keine Selbstdisziplin hätten, nicht über ihren Körper und sonst auch nicht. Zum Bsp. kam mal ein Spruch von ihr vor dem Sportunterricht: "Na Saskia, gehts jetzt zum Sport? Denk dran ein fitter Geist braucht einen fitten Körper. Und da hast du noch ganz schön was aufzuholen!" :eek: Dieser Smily drückt so ziemlich das Gesicht aus, dass ich dabei gemacht habe, ebenfalls mein bester Kumpel der genau daneben stand. Wenn ich jetzt so rückblickend schaue, was aus meinen damaligen, dünnen, coolen Vorbildern geworden ist, die ich damals in der Pubertät so bewundert habe für ihr cooles, selbstbewusstes Auftreten, die vielen Freunde und Beziehungen die sie hatten...tja denn stelle ich fest, dass diejenigen im besten Fall eine Lehre gemacht haben und jetzt ewig einen Beruf machen der mies bezahlt ist, im schlechtesten Fall ohne Schulabschluss dastehen, Hartz IV bekommen. Ich habe bis jetzt alles erreicht was ich wollte, habe meinen Wunschstudiengang und bin glücklich damit. Auch an der Uni läuft alles bestens, ich habe gute Noten und bin anerkannt als geselliger Partner für Lerngruppen etc., habe meinen kleinen aber feinen Freundeskreis und gute Berufsaussichten. Und gerade weil ich es allen beweisen musste, dass das Dickerchen auch was kann! Das hat mich immer motivert erst recht zu zeigen was ich kann. Allerdings ist mir auch bewusst, dass viele Kinder und Jugendliche nicht diese Stärke haben und die Vorurteile und Erwartungen der Lehrer und Mitschüler so verinnerlichen, dass sie sich selbt einreden, sie wären zu nichts nütze! Dem kann man wirklich nur entgegenwirken, indem bereits in der Grundschule...ach was sage ich im frühen Kindesalter dazu angeregt wird sich selbst so zu akzeptieren wie man ist. Denn man ist nunmal in erster Linie Mensch mit individueller Persönlichkeit und Identität, die nicht darüber definiert werden sollte, dass man dick ist (eine andere Hautfarbe hat etc.). Natürlich muss als Bedingung dafür sicher gestellt sein, dass es auch gut geschulte und damit meine ich auch psychologisch geschulte Pädagogen gibt, die dieses Bild vermitteln, dass dick nicht gleich blöd bedeuten muss. Leider gibt es immer noch Menschen, die selbt als angehender Lehrer/Lehrerinn meinen, sie würden dicke Kinder bewusst o. unbewusst anders behandeln, weil man als Kind/Jugendlicher nicht dick sein müsse, wenn man sich nur richtig ernähren würde. Das hat eine Kommilitonin von mir gesagt, die als Jugendliche selbst mal 15kg zuviel hatte, und sich jetzt einbildet weil sie es geschafft hat über andere zu urteilen!
  • [quote='Sassy','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91211#post91211']Eine Chemielehrerin sagte mir damals, dass ich eh nichts kann [/quote] So eine Lehrerin hatte ich auch. Und auch in Chemie. Pfffft. Bei mir haben Anfeindungen dieser Art einen ähnlichen Effekt gehabt wie bei Sassy. Auch ich war ein dicker Streber, wohl auch, weil ich das Gefühl hatte, meinen "Makel" ausgleichen zu müssen. [Quote]Dem kann man wirklich nur entgegenwirken, indem bereits in der Grundschule...ach was sage ich im frühen Kindesalter dazu angeregt wird sich selbst so zu akzeptieren wie man ist. Denn man ist nunmal in erster Linie Mensch mit individueller Persönlichkeit und Identität, die nicht darüber definiert werden sollte, dass man dick ist (eine andere Hautfarbe hat etc.). [/QUOTE]Wahre Worte!