Die Mär vom offenen MRT

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    • Offizieller Beitrag
    Bisher habe ich über dieses Thema immer nur theoretisiert. Jetzt kann ich mitreden ... oder auch - irgendwie Gott sei Dank - nicht. Bei mir sollte gestern ein MRT durchgeführt werden, immer noch auf der Suche nach der Ursache für mein Armkribbeln. Ich war jetzt ein Jahr lang darauf behandelt worden, dass Verspannungen im Schulternackenbereich das Kribbeln auslösen. Inzwischen bin ich so gut trainiert, dass meine Verspannungen sich fast vollständig verkrümelt haben. Das Kribbeln ist aber immer noch da. Nicht dass ich es bedauern würde, die Verspannungen, von denen ich geglaubt hatte, dass sie ohnehin nie wieder verschwinden, los zu sein. Das ist schon genial. Aber diese Kribbelei regt mich auf. Es sollte also nun die Halswirbelsäule untersucht werden. In Donaueschingen gibt es ein offenes MRT, das für 250 kg zugelassen ist. Schon am Telefon sagte man mir aber, dass es eine Frage der Körperform sei. Man müsse das ausprobieren. :rolleyes: Für mich war das ein Gang in die Hölle des Löwen, da diese Klinik auch AC anbietet und ich die Befürchtung hatte, man würde vielleicht versuchen, mich dafür zu gewinnen. Diese Befürchtung war absolut unnötig. Aber mit dem MRT hat's trotzdem nicht geklappt. Offen bedeutet, dass man nicht in eine Röhre, sondern zwischen zwei große runde Ufos geschoben wird, sozusagen wie der Käse auf dem Sandwich. ([URL='http://www.sbk-vs.de/typo3temp/pics/4072990c09.jpg']Foto[/URL]) Ich wurde also da reingeschoben und bekam schon nach 20 cm Atemnot und dann mussten sie ohnehin aufhören, weil ich um den Bauch rum eine zu dicke Scheibe Käse für dieses Sandwich bin. Ich wäre vollkommen eingequetscht gewesen. Aber auch als schlanke Person hätte ich das keine 10 Sekunden ausgehalten. Ich war so dermaßen froh, dass ich zu dick für dieses Monstrum bin. Das kann man gar nicht in Worte fassen. Nachdem ich mich wieder eingekriegt hatte, habe ich erzählt, dass in der Übergewichtigen-Community kommuniziert würde, dieses MRT sei für Übergewichtige geeignet. Die Dame, die das Ding bediente, erzählte, das Gerät würde auch mit einem Bild von einem sehr dicken Mann mit gehobenem Daumen (also so: :daumen: ) beworben. Das sei aber Quatsch, weil zwar der Tisch Gewichte bis 250 kg aushalte, das aber gar nichts nütze, wenn der Speck sich nicht gleichmäßig verteile.
    [color=#A52A2A][b]Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.[/b] [b]Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im [url='https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?legal-notice/']Impressum[/url].[/b][/color]

    Einmal editiert, zuletzt von Martina ()

    • Offizieller Beitrag
    Ich sollte noch anfügen, dass es aber Hoffnung für Klaustrophobiker und Dicke mit MRT-ungeeigneter Fettverteilung gibt. Das Upright-MRT, in dem man stehen oder sitzen kann. Das gibt's in [URL='http://www.mrt-koeln.de/']Köln[/URL] und in [URL='http://www.mrt-hannover.de/']Hannover[/URL]. Für mich wäre das notfalls eine Alternative, da ich in beiden Orten regelmäßig bin.
  • Danke Martina für die Infos :daumen: , die zwar mit etwas Bestürzung las, aber immerhin weiß man jetzt Bescheid. Ich frag mich gerade warum man das Ufo nicht so gebaut hat, dass der obere Teil sich hoch und runterfahren lässt ... :confused: Schade! Zum Glück lebe ich ja inzwischen in Köln - Danke fürs recherchieren.
  • Merkwürdige Konstruktion, die zwar ein Körpergewicht bis zu 250 kg zulässt, dabei aber nur ganz bestimmte Körperformen. :confused:
  • Läßt sich denn bei dem Upright-MRT eines der beiden Seitenteile nach außen verstellen? Auf den beiden Seiten finde ich dazu keine Infos. Ansonsten ist das Problem doch das Gleiche.
  • Ja. Zumindest nach einigen Bildern von Upright-MRTs stehen die 2 Wände doch recht eng beieinander. Kann mir vorstellen, dass es da auch Probleme gibt. Nicht wegen Gewicht sondern wegen Ausmaßen :rolleyes:
  • Aber zumindest wird man dort nicht auch noch eingesperrt, nach vorne offen ist doch schon ein Fortschritt. Ich habe gerade ein CT machen lassen, das geht besser, sind zwar Strahlen, aber der Ring ist ziemlich gross und ich war nicht "eingesperrt", ausserdem gings fix (2 Minuten), die Bandscheiben sind sehr gut zu sehen, die Vorwölbung auch *aua* Aus dem MRT war ich wegen Atemnot auch nach zu kurzer Zeit wieder raus - 20 Sekunden vielleicht? Als nur das Knie rein musste hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, ich muss mich rauswinden und weglaufen, obwohl der gesamte Oberkörper draussen bleibt. Ich bekomme für das Upright leider keine Begründung vom Arzt und dann übernimmt die Kasse das natürlich nicht. Gruss Anke
  • oha, ich wüsst jetze net, ob ich überhaupt dadrunter passen täte, auch wenn mein bauch für mein gewicht relativ "flach" is :-o aber mrt fand ich immer klasse, zu dünnen zeiten (danach hatt ich auch nie eins gebraucht bisher), ich bin da regelmässig eingepennt und hab diese enge genossen ^^ nette musik im kopfhörer und beim mrt meiner hand, eine recht bequeme liegeposition. klar, für klaustrophobiker isses nix, aber ich fühle mich in der enge wohler als in der weite :rolleyes:
  • [quote='Purry','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=75609#post75609']Aber zumindest wird man dort nicht auch noch eingesperrt, nach vorne offen ist doch schon ein Fortschritt. [/quote] Das es ein Fortschritt ist, habe ich nicht bezweifelt, oder? Nur hilft mir das "vorne offen" nichts, wenn ich nicht zwischen die Platten passe.
  • [QUOTE]immer noch auf der Suche nach der Ursache für mein Armkribbeln[/QUOTE] Ich weiß, ich wiederhole mich, aber hast Du das schonmal osteopathisch untersuchen/behandeln lassen, Martina? Wenn ich mich recht erinnere, sollte doch auch in der Klinik Osteopathie angeboten werden? Evtl. wäre vielleicht auch Craniosacral-Therapie was für Dich? Dort werden ebenfalls Blockaden in dem Bereich gelöst. Beides leider keine Kassenleistung - aber durchaus Erfolg versprechend.
    • Offizieller Beitrag
    [quote='Nette','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=75607#post75607']Läßt sich denn bei dem Upright-MRT eines der beiden Seitenteile nach außen verstellen? Auf den beiden Seiten finde ich dazu keine Infos.[/quote]Auf der Hannoveraner Seite habe ich das hier unter "Für Ihren behandelnden Arzt" gefunden:[quote]Ein weiterer Vorteil der Upright™ MRT Methode betrifft [B]übergewichtige Patienten[/B], die hier bis zu einem[B] Körpergewicht von 225kg [/B]ohne wesentliche Beeinträchtigungen untersucht werden können. (Bei der Überweisung von sehr adipösen Patienten bitte vorher Kontakt mit der Praxis aufnehmen, da evtl. bei verschiedenen Untersuchungsarten Einschränkungen bzgl. Schulterbreite oder Hüftbreite bestehen.) [size=8]Quelle: [URL='http://www.mrt-hannover.de/zuw01.html']Privatpraxis für Upright™-Kernspintomografie Hannover[/URL][/SIZE][/quote]Ist also tatsächlich nicht so einfach. Andererseits sollten Bauchkandidaten da dann schon zurecht kommen.
    • Offizieller Beitrag
    [quote='Darcy','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=75616#post75616']Ich weiß, ich wiederhole mich, aber hast Du das schonmal osteopathisch untersuchen/behandeln lassen, Martina? Wenn ich mich recht erinnere, sollte doch auch in der Klinik Osteopathie angeboten werden? Evtl. wäre vielleicht auch Craniosacral-Therapie was für Dich? Dort werden ebenfalls Blockaden in dem Bereich gelöst. Beides leider keine Kassenleistung - aber durchaus Erfolg versprechend.[/quote]Osteopathie gab's da nur für Privatpatienten. Ich habe heute bei einer Heilpraktikerin angerufen, die so was auch macht. Sie hat mich aber noch nicht zurück gerufen. Ansonsten werde ich in Stuttgart einen Chiropraktiker aufsuchen. Allerdings gehöre ich zu den Leuten, die ungerne im Nebel rumstochere. Ich habe nämlich null Rückenbeschwerden, d.h. keine Schmerzen. Und häufig habe ich das Gefühl, dass das Ganze vom Ellenbogen ausgeht. Ich würde schon gerne die Ursache kennen, bevor ich hier mal und da mal ein paar Hundert Euro ausgebe und darauf hoffe, dass es vielleicht besser wird.
  • Danke, Martina. Ich bin ja auch etwas quetschbar, wie man an diversen Duschkabinen immer wieder merkt. Das Kribbeln im Arm kenne ich ja nur nachts. Und auch da gibt es zwei Qualitäten. Einmal das Blut-ist-weg-Kribbeln und zum Anderen das Nerv-ist-gequetscht-Kribbeln. Wo fängt das Kribbeln denn an, wo hört es auf?
  • [quote='Martina','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=75621#post75621']Osteopathie gab's da nur für Privatpatienten. Ich habe heute bei einer Heilpraktikerin angerufen, die so was auch macht. Sie hat mich aber noch nicht zurück gerufen. Ansonsten werde ich in Stuttgart einen Chiropraktiker aufsuchen. Allerdings gehöre ich zu den Leuten, die ungerne im Nebel rumstochere. Ich habe nämlich null Rückenbeschwerden, d.h. keine Schmerzen. Und häufig habe ich das Gefühl, dass das Ganze vom Ellenbogen ausgeht. Ich würde schon gerne die Ursache kennen, bevor ich hier mal und da mal ein paar Hundert Euro ausgebe und darauf hoffe, dass es vielleicht besser wird.[/quote] Ok, damit ist diese Klinik nun endgültig uninteressant für mich geworden ... Was das Stochern im Nebel angeht - sei Dir mal nicht so sicher, dass die Schul- und Apparatemedizin weniger stochert ... Kann durchaus auch passieren, dass im MRT nix zu sehen ist und auch sonst nix gefunden wird - und die osteopathische Behandlung trotzdem zum Erfolg führt. Davon abgesehen ist es unvorstellbar, was erfahrene Osteopathen mit ihren Händen "sehen". Ich versteh aber auch, wenn das für jemanden, der das selbst nicht erlebt hat, unvorstellbar ist und man sich lieber auf Maschinen verläßt.
    • Offizieller Beitrag
    [quote='Nette','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=75623#post75623']Wo fängt das Kribbeln denn an, wo hört es auf?[/quote]Tja, das ist so eine Sache. Es spielt sich vorwiegend im Unterarm ab, wobei die Daumenspitze sich immer pelzig anfühlt. Tippen wie jetzt gerade löst es aus. Aber auch, wenn ich nur ganz zart über den Unterarm streichle, kann es los gehen. Manchmal steigert es sich hin bis zu einem Gefühl wie bei einer Brennessel (also so eine wie wir sie fieserweise als Kinder gemacht haben). Abends ist es schlimmer als morgens. Streckübungen mildern es. Ich habe das Gefühl, es beginnt am Ellenbogen. Manchmal geht es auch in den Oberarm. Es ist kein Karpaltunnelrezidiv. Ich war beim Neurologen. Der hat das gemessen.[quote='Darcy','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=75624#post75624']Ich versteh aber auch, wenn das für jemanden, der das selbst nicht erlebt hat, unvorstellbar ist und man sich lieber auf Maschinen verläßt.[/quote]Du, ich bin für alles offen. Aber ich habe jetzt ein Jahr lang mit der Diagnose Verspannungen gelebt und unter Anleitung und in Eigeninitiative extrem viel getan, um die los zu werden. Jetzt habe ich keine Lust mehr. Ich will jetzt wissen, woher das kommt. Parallel werde ich mich anderweitig umgucken, z.B. bei dieser Heilpraktikerin in Herrenberg, die mir von einem Arzt empfohlen wurde. Vielleicht werde ich mir auch noch mal Querfriktionen verschreiben lassen, die dann aber von einem Mann machen lassen. Ich hatte einmal eine von einem Mann und danach hatte ich eine richtige Histaminreaktion, wie das sein soll. Bei weiblichen Querfriktionen funktioniert das bei mir nicht.
    [color=#A52A2A][b]Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.[/b] [b]Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im [url='https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?legal-notice/']Impressum[/url].[/b][/color]
  • Hallo, auch ich hatte schon das Vergnügen, in einem offenen MRT (so eines, wie von Martina beschrieben) zu liegen. Ich passte zwischen die beiden "Mühlsteine" und fand dies weit weniger belastend als die Röhre. ABER: mit den Bildern war ich bei verschiedenen Orthopäden zwecks therapeutischer Maßnahmen und dort sind die Bilder von offenen MRTs nicht sonderlich beliebt. Mehrfach hörte ich, dass die Bildqualität nicht so optimal sein soll, wie bei einer Röhrenaufnahme. Und dass dies eine genaue Diagnose nicht so richtig möglich machen soll. Mein offenes MRT steht in Heidelberg (für Interessierte: einfach diese Begriffe googeln) und der dortige Arzt ist behilflich, mittels Attest eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse zu ermöglichen. Ich habe damals noch ca. 120 Euro dazu zahlen müssen. Wegen einer Schultererkrankung soll ich wieder ins MRT. Mal sehen, ob ich meinen Orthopäden davon überzeugen kann, ob es ein CT nicht auch tut. Das dauert nicht so lange und der Ring hat auch einen größeren Durchmessen und ist somit überhaupt nicht belastend. Liebe Grüße Tizzi
  • [QUOTE] ob es ein CT nicht auch tut. Das dauert nicht so lange und der Ring hat auch einen größeren Durchmessen und ist somit überhaupt nicht belastend.[/QUOTE] Ich hoffe, mit "überhaupt nicht belastend" beziehst Du Dich ausschließlich auf die psychische Seite. Ansonsten ist ein CT nämlich SEHR belastend, was die Strahlung angeht. Je nach Gerät und Einstellung kommt da nämlich schnell der tausendfache (!) Wert an Röntgenstrahlung im Vergleich zu einer normalen Röntgenuntersuchung zusammen. Beim MRT dagegen hast Du gar keine Strahlenbelastung.
  • Hallo! Ich war auch die Tage in der normalen Röhre,habs nicht ausgehalten. Nun komme ich nach Dortmund.Hat da jemand erfahrung? War da schon jemand gewesen? [I][B]Hinweis der Administration:[/B] Da aus [URL='http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=1874']juristischen Gründen[/URL] die namentliche Nennung von Ärzten nicht gestattet ist, habe ich den Link zur Praxis in Dortmund entfernt. Im Startbeitrag befindet sich ein Link zu dem gleichen Gerät und nur das Gerät, und nicht die Praxis/Klinik darf hier Diskussionsthema sein.[/I]

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