Antidepressiva absetzen

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    • Antidepressiva absetzen

      Ich nehme jetzt seit ca. 2 1/2 Jahren Citalopram. Da ich das Gefühl habe, meine Depressionen sind überwunden, möchte ich gerne die Tabletten absetzen. Die letzten Monate war ich bei 10mg.
      Ich habe schon mal den Versuch gemacht, sie abzusetzen, hatte aber so was wie leichte Entzugserscheinungen (Schlafstörungen, innere Unruhe), obwohl man ja angeblich nicht abhängig wird.

      Hat jemand von euch damit Erfahrungen gemacht? Wie lange können solche "Entzugserscheinungen" dauern? Und vor allem: Sind die Depressionen danach vielleicht zurückgekommen? Davor habe ich nämlich eine Heidenangst!

      Danke schon mal für eure Hilfe!

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    • Zwei Tipps

      1) Mit dem Hausarzt besprechen oder/und dem welche dir die Medis verschrieb
      2) Antidepressiva darf man nicht einfach so absetzen sondern muss sie ausschleichen - egal wie gering die Dosis ist. Eben wegen der Entzugserscheinungen.

      Dieses Ausschleichen darf nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

      Ich bin seit 2001 von Antidepressiva runter und hab den kalten Entzug gemacht da meine Psych mir nicht helfen wollte (sie wollte erhöhen statt verringern - trotz der massivsten Nebenwirkungen), meine Hausärztin überfordert war mit dem Thema und meine Thera sagte "sofort absetzen" - wegen der Nebenwirkungen zu denen auch schielen gehörte und ich deswegen grundsätzlich gegen Laternenpfeiler rannte (Doppelbilder). Genommen hatte ich sie ein Jahr und bin von 150 mg runter auf Null. Nie wieder! Nie nie nie wieder kalten Entzug! Nie wieder absetzen ohne ärztlichen Beistand/ohne ärztlich Hilfe/ohne ärztliche Verringerung der Dosis absetzen. Das habe ich mir geschworen.

      Sind die Depressionen danach vielleicht zurückgekommen? Davor habe ich nämlich eine Heidenangst!



      Wiedergekommen sind se net bei mir - falle nur ab und an mal in ein Loch. Ne depressive Verstimmung nennt meine Psych det. Die ist aber auch mit Medis möglich das du mal ab und an in ein Loch fällst.

      Ansonsten mich meinen Vorrednern anschliesse: Zu Risiken und Nebenwirkungen einer Medikamentenabsetzung konsultiere man den Arzt

      :wink1: Aska

      @Admins hoffe ist okey das ich das so offen schreibe
    • Ich wäre da auch ganz vorsichtig. Wie schon gesagt, wenn überhaupt dann ausschleichen, möglichst unter ärztlicher Begleitung, falls möglich.
      In dem Sinne abhängig soll man nicht werden, faktisch ist es man es aber doch....
      ich kenne die Problematik, nehme auch seit etlichen Jahren Antidepressiva, aber nicht wg. Depressionen sondern wg. Schlafstörungen. Da ich einmal innerhalb von 10 Tagen runter bin von der Dosis, ging es mir hinterher ziemlich schlecht, daher würde ich von solchen Gewaltaktionen absehen......, jetzt versuche ich es ganz langsam....

      toitoito
      Berchen
    • Danke schon mal für eure Meinungen, Ratschläge und Tipps.

      Antidepressiva ausschleichen lassen, ist klar. Ich muss dazu sagen, dass ich wirklich gaaaanz langsam reduziert habe. Also von 40mg, so nach und nach, auf 10mg.

      Meine Hausärztin hab ich natürlich auch informiert. Sie meinte, ich soll es eben ohne versuchen, aber bei den geringsten Anzeichen von Verschlechterung sofort wieder weiter nehmen. Deshalb hatte ich auch nach dem ersten Versuch wieder angefangen. Aber ich möchte eben nicht ewig diese Dinger nehmen. Oder ist eine jahrelange Einnahme "normal" und unbedenklich?

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    • Dazu ein Erfahrungsbericht (nicht repräsentativ! Dennoch, wie ich finde, bemerkenswert).

      Jahrelange Müdigkeit, Antriebslosigkeit, das Gefühl, nichts kann jemals mehr Freude machen etc. ... die typischen Symptome, allerdings ohne Schlafstörungen - im Gegenteil, eher übersteigertes Schlafbedürfnis und manchmal nicht mehr aufstehen wollen ... das alles führt im Dezember 2000 zum Start der Einnahme eines Antidepressivums.

      Dezember 2004: Ich mache mir auch Gedanken wie ...
      Aber ich möchte eben nicht ewig diese Dinger nehmen. Oder ist eine jahrelange Einnahme "normal" und unbedenklich?
      Die Ärztin vertröstet, die Therapeutin auch. Ich setze trotzdem (langsam) ab - und habe nach einem Vierteljahr den schönsten Rückfall. Fange also wieder an.

      Sommer 2005: Ein Check beim Endokrinologen ergibt Schilddrüsenwerte, die nicht von allen, aber von vielen Medizinern (und vor allem Betroffenen) als nicht normal angesehen werden. Ich finde eine Ärztin, die mir ein Schilddrüsenhormon verordnet, um meinen TSH-Wert zu verbessern. Das Antidepressivum setze ich ab.

      Heute: Alle oben aufgeführten Symptome haben sich nicht mehr blicken lassen. Es geht mir gut, und die Hormone kann man guten Gewissens (im Gegensatz zu Antidepressiva - die zwar nicht süchtig machen, aber langfristig Organe schädigen können -) ein Leben lang nehmen.

      Fazit: Nicht jede diagnostizierte Depression ist eine.

      Wie gesagt, dies ist nur eine, nämlich meine Erfahrung. Sie soll lediglich dazu dienen, den Horizont zu erweitern.;)

      Abgesetzt habe ich das Medikament beide Male gleich: Ca. 2 Wochen lang nur noch jeden 2. Tag eine Tablette genommen, dann aufgehört.
    • Ich habe selber auch mal ein Antidepressivum aus der gleichen Wirkstoffgruppe genommen. (Inzwischen konnte ich es absetzen, frage mich allerdings auch immer wieder mal, ob ich es vielleicht doch nochmal nehmen sollte.)
      Auf alle Fälle habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass nach dem Absetzen zunächst die Symptome verstärkt auftraten, wegen denen ich ursprünglich angefangen hatte, die Dinger zu nehmen. Natürlich dachte ich zuerst, das sei sicher ein Zeichen dafür, dass ich immer noch zu 'krank' bin und deshalb besser die Tabletten weiter nehmen sollte.
      Als ich dann aber las und von anderen Betroffenen hörte, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht hätten, dass diese Symptome aber nach einiger Zeit schließlich wieder nachließen und sie sie deshalb auf Absetzerscheinungen zurückführten, ließ ich mich auch nicht mehr so 'beeindrucken' und ließ mir eben etwas Zeit. Tatsächlich pendelte sich meine Stimmung und auch andere Symptome, wie Unruhe oder Spannungszustände mit der Zeit wieder ein - ohne dass ich wieder Antidepressiva nahm.

      Jedenfalls gibt es da sehr unterschiedliche Ansichten, ob es z.B. zu Entzugssymptomen nach dem Absetzen kommen kann.
      Ich habe mich damals u.a. hier antidepressiva-absetzen.de/ (hoffe, der link ist gestattet?!) informiert. Auf der Homepage findest du einen 5-stufigen Absetzplan (den du natürlich immer auch mit deiner Ärztin besprechen solltest!) und diverse Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen.
      Finde ich sehr informativ!

      Viel Erfolg für dich weiterhin!

      lg,
      dramaqueen
      [CENTER]★ [SIZE=1]I am fat. And I have this radical idea that I am allowed to exist.[/SIZE] ★
      [SIZE=1]by Fat Grrrl A[SIZE=1]ctivism[/SIZE][/SIZE]
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    • Off topic:

      Sally schrieb:

      Jahrelange Müdigkeit, Antriebslosigkeit, das Gefühl, nichts kann jemals mehr Freude machen etc. ... die typischen Symptome, allerdings ohne Schlafstörungen - im Gegenteil, eher übersteigertes Schlafbedürfnis und manchmal nicht mehr aufstehen wollen ...


      Kenne ich auch. Dazu kommen trockene Haare und das unbestimmte Gefühl, immer mit "halber Kraft" zu laufen - obwohl selbst das mich schon anstrengt.

      Sally schrieb:

      Sommer 2005: Ein Check beim Endokrinologen ergibt Schilddrüsenwerte, die nicht von allen, aber von vielen Medizinern (und vor allem Betroffenen) als nicht normal angesehen werden. Ich finde eine Ärztin, die mir ein Schilddrüsenhormon verordnet, um meinen TSH-Wert zu verbessern.


      Wenn ich das hier fragen darf: wie waren denn Deine Werte, und in welchem Bereich haben sie sich nun "eingependelt"?

      Auch ich würde meine Werte gerne einmal bei einem Arzt abklären lassen, der sich mit der Problematik auskennt und auf dem neuesten Stand der Forschung ist. Ist ein TSH um 1 nur bei Operierten wünschenswert, oder sollte er auch bei anderen in diesem Bereich liegen?

      Nebenbei: interessant, dass Antidepressiva offenbar häufig viel sorgloser verordnet werden als Schilddrüsenhormone. Sicher ist es richtig, mit Hormonen vorsichtig zu sein, aber Antidepressiva haben doch ebenfalls massive Nebenwirkungen.

      Viele Grüße,

      Kimmie
    • Kimmie schrieb:

      Wenn ich das hier fragen darf: wie waren denn Deine Werte, und in welchem Bereich haben sie sich nun "eingependelt"?

      Auch ich würde meine Werte gerne einmal bei einem Arzt abklären lassen, der sich mit der Problematik auskennt und auf dem neuesten Stand der Forschung ist. Ist ein TSH um 1 nur bei Operierten wünschenswert, oder sollte er auch bei anderen in diesem Bereich liegen?
      Liebe Kimmie, ich habe jetzt leider wenig Zeit und die Werte nicht zur Hand. ich schreibe dir heute Abend eine PN.
    • @ Sally

      Das mit der Schilddrüse finde ich sehr interessant! Sollte ich vielleicht auch mal testen lassen...
      Alles Gute für dich weiterhin.

      @ dramaqueen

      Dankeschön für deinen Beitrag und vor allem für den Link!
      Deine Erfahrung hat mir doch etwas Mut gemacht und die Seite hab ich mir gespeichert. Da werde ich mal ganz in Ruhe stöbern.
      Auch dir wünsche ich alles Gute.

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    • Ich möchte hier noch etwas zusammenfassen, damit einzelne Zusammenhänge deutlicher werden.

      Zur Behandlung von Depressionen werden verschiedene Wirkstoffgruppen eingesetzt. Meist erhält der Patient nur ein Präparat, es kann aber auch, gerade bei chronisch depressiven Personen erforderlich sein, das 2 oder mehr Präparate gleichzeitig zum Einsatz gelangen.

      Die neueren Mittel, die sog. SSIR oder NARI, die Serotonin- und Noradrenalinwiederaufnahmehämmer sind hierbei besser verträglich als die Älteren, trizyklischen Antidepressiva (Sie heißen so, wegen ihres molekularen, „dreikreisigen“ Aufbaus), die stärkere Nebenwirkungen hervorrufen können. Sie verfügen aber über ein breiteres Wirkungsspektrum, weswegen sie häufiger bei schwereren Depressionen zum Einsatz gelangen, während manche der wiederaufnahmehämmenden Präparate nur bei leichten bis mittelschweren depressiven Episoden wirken. Dies ist darin begründet, dass die Trizyklika gleichzeitig in mehrere Botenstoffsysteme des Hirnstoffwechsels eingreifen, während sich die andern Medikamente nur selektiv um einen Botenstoff „kümmern“.

      Bei allen Antidepressiva dieser Gattungen besteht kein Sucht- oder Abhängigkeitspotenzial. Bestimme Effekte, die beim Absetzen der Tabletten entstehen können, sind lediglich sog. Absetzphänomene, die nichts mit Entzugserscheinungen im eigentlichen Sinne zu tun haben. Dies gilt auch für die meist mit den Trizyklika verwandten Anxiolytika und Sedativa. (Mittel zur Angstlösung und Beruhigung)

      Suchtgefahr ist gegeben bei Benzodiazepinen, wie Diazepam. (Tavor, Valium) Diese Tranquilizer haben ein sehr hohes Suchtpotenzial und gehören zu den Betäubungsmitteln. Sie finden heute im Normalfall nur noch bei der Behandlung von extremen Angst- und Erregungszuständen sowie als Anti-Krampfmittel bei epileptischen Anfällen Verwendung. Diese Stoffe machen schon nach kurzer Daueranwendung süchtig, und sollten auch im Falle einer ärztlichen Verordnung mit Bedacht eingenommen werden.

      Wichtig vor der Behandlung von depressiven Symptomen ist die korrekte Stellung einer Diagnose. Eine Depression kann durch die hochdosierte Gabe von bestimmten Medikamenten, wie Cortison ausgelöst werden, aber auch, wie weiter oben schon beschrieben, von körperlichen Erkrankungen, wie einer Schilddrüsenfunktionsstörung, auch von Diabetes oder bestimmten Erkrankungen der inneren Organe, wie z.B. der Nieren. Hierbei handelt es sich in jedem Falle ebenfalls um eine „echte“ Depression, die aber nur Symptom einer übergeordneten, organischen Erkrankung ist. Liegt eine solche vor, muss die Beseitigung dieser Erkrankung immer das erste therapeutische Ziel sein, da mit deren Verschwinden auch die Depresssion geht.

      Deswegen ist es vor der Behandlung zwingend erforderlich, dass solche Erkrankungen ausgeschlossen werden. Eine übereilt eingeleitete Psychotherapie oder Medikation mit Antidepressiva läßt zwar die depressiven Symptome zunächst verschinden, sie kehren aber bald nach Beendigung der Therapie, bzw. bei Absetzten der Medikamente zurück, da die Hauptursache nicht ausgeräumt wurde. Eine abgesicherte Diagnose kann also vor jahrelanger Fehlmedikation und unsinniger Therapie bewahren.

      Dieses Posting ist lediglich die Weitergabe von Wissen von Laie zu Laie, es ersetzt in keinem Falle eine fachmedizinische Beratung von Arzt, Neurologe oder Psychotherapeut.

      Ebenso ersetzt es nicht Ihren Kühlschrank, Ihren Hamster oder Ehemann.

      Sagt:

      Johnny B., ist gut heute Nacht...
    • Deswegen ist es vor der Behandlung zwingend erforderlich, dass solche Erkrankungen ausgeschlossen werden.
      Nur ist das leider, wie so oft, leichter gesagt als getan. In meinem Fall hat die Krankenversicherung zwei Jahre für Antidepressiva latzen müssen, wo es ein schlichtes Schilddrüsenhormon auch getan hätte. Ganz abgesehen davon, dass ich auch was davon gehabt hätte.

      Leider aber ist es auch heute immer noch häufig so, dass Ärzte dicke Menschen, die sie bitten, ihren Schilddrüsenstatus abzuklären, wieder nach Hause schicken - getreu dem Motto, "ja ja, die Drüsen ... :rolleyes: ... einfach mal weniger fressen, denn geht's schon".

      Und wenn man die Werte dann endlich in der Hand hält, braucht man immer noch jemanden, der sie richtig interpretiert und z.B. einen hohen TSH-Wert nicht für völlig normal hält.

      Das einzige, was man aus solche Erfahrungen lernen kann, ist: insistieren. Das braucht viel Kraft - die man aber manchmal nicht mehr hat, wenn man in der Depression drinsteckt.
    • Nur ist das leider, wie so oft, leichter gesagt als getan. In meinem Fall hat die Krankenversicherung zwei Jahre für Antidepressiva latzen müssen, wo es ein schlichtes Schilddrüsenhormon auch getan hätte. Ganz abgesehen davon, dass ich auch was davon gehabt hätte.
      Das ist so schon ganz richtig, denn es handelt sich ja auch hierbei um das Versagen der behandelnden Ärzte, nicht des Patienten.

      Niemand kann vom Patienten verlangen, dass er a) Über die nötigen Fachkenntnisse verfügt, selbst zu erkennen "Moment, ich werde falsch behandelt!" und b) Das er die Ärzte zur richtigen Diagnose, bzw. Behandlung anleitet. Das muss schon von allein gehen.

      Wäre ja auch noch schoner, dann müsste keiner mehr zum Doc und jeder würde sich selbst therapieren... :rolleyes:
    • Mir fällt gerade noch hinein: Hier kompetenznetz-depression.de/ findet man viele Infos über Depressionen, ihre Therapie, was man selbst beachten sollte und Tipps für Angehörige, etc. Auch ein Test, bei dem man erfahren kann, ob man evtl depressiv ist, findet man dort. Sehr interessant und allgemein verständlich geschrieben.
    • Vielen Dank für die Infos und den Link bezüglich Depresionen @ Johnny B. Goode!

      Allerdings möchte ich mich mit dem Thema Depressionen gar nicht mehr auseinandersetzen. Ich hab in den letzten 2 1/2 Jahren mehr als genug darüber gehört, gelesen und selbst erlebt.

      Jedenfalls hab ich vorigen Freitag meine letzte Tablette genommen. Bis jetzt hab ich nur leichten Schwindel und extreme Müdigkeit bemerkt. Wobei ich mir noch nicht mal sicher bin, ob das eventuell sogar nur mit dem Wetter zusammenhängt.
      Falls es dabei bleibt, bin ich zufrieden. Ansonsten kann ich mich ja immer noch an meine Ärztin wenden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Defekten Smilie entfernt

    • Allerdings möchte ich mich mit dem Thema Depressionen gar nicht mehr auseinandersetzen.
      Ja, dass kenne ich. Ich war vor 5, 6 Jahren betroffen und wollte mich damit lange Zeit nicht mehr auseinandersetzen, weil ich nichts mehr mit dieser im wahrsten Sinne traurigen Zeit zu tun haben wollte. Ich wollte das einfach nur vergessen. Erst lange danach erwachte mein Interesse daran, weil ich irgendwann sehr neugierig darauf war, was da eigentlich so passiert und welche Macht unsere Psyche hat.

      Heute bin ich in etwas anderer Form als damals wieder davon betroffen, und beschäftige mich noch um so mehr damit. Ich finde auch, dass bezüglich Depressionen und psychischer Erkrankung noch viel mehr aufgeklärt werden muss, denn auch heute ist es noch so: Brichst du dir ein Bein, wirst du von allen bedauert und unterstützt, zerbricht deine Seele, haben die meisten Menschen, einfach gesagt, keinerlei Verständnis für dich. Das sollte eigentlich anders sein.
    • Ich habe Erfahrung mit <Medikamenten-Name entfernt> gemacht. :) Habe dieses Medikament ein Jahr gegen Depressionen genommen. Das Aufbauen hat ein paar Monate gedauert. Das war auch gut so wegen den starken Nebenwirkungen am Anfang. Es wirkte ziemlich gut. Für das Absetzen habe ich auch wieder mehrere Monate gebraucht und ich hatte dabei sehr unangenehme Entzugserscheinungen. Im allgemeinen war ich ziemlich zufrieden mit dem Medikament. also, bei <Werbung entfernt> bestellte ich regelmäßig die Pillen zu einem fairen Preis... :thumbup:
      Lg

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: nanana, wer wird denn da direkt in seinem ersten Post Werbung für Pillen einbauen? So lang ist die Bestätigung der Forenregeln doch nicht her....

    • Danke an das Team, dass sowas immer sofort unterbunden wird.

      Gerade bei so einem sensiblen Thema.
      Ich fühle mich wesentlich wohler, wenn hier nur Menschen schreiben, die Sachliches zum Thema beitragen wollen oder den Wunsch nach persönlichem Austausch haben.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Huhu Sommerrregen, also Antidepressiva werden hiezulande von einem arzt verordnet und dann von den KK bezahlt , gesetzlich wie privat. Einen "fairen Preis" brauche ich da nicht. Oder hast du sie dir über einen ausländischen Anbieter im Internet bestellt ohne Rezept? Halte ich persönlich für sehr gefährlich und keineswegs nachahmenswert.

      Gruß Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Angelina schrieb:

      Danke an das Team, dass sowas immer sofort unterbunden wird.
      Da muss ich aber den Dank auch mal an Euch zurückgeben. Ihr seid oft die besseren Moderatoren, denn solche Sachen werden in 99% der Fälle sofort von irgendwem gemeldet, so dass einer von uns immer zeitnah reagieren kann, auch wenn man arbeitsbedingt das Forum nicht den ganzen Tag im Auge behalten kann.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Und nun kaufst Du Dir frei verkäufliche.?
      Wenn man Dir jetzt mal nicht unterstellt, daß Du Werbung machst, weil Du irgendwie selbst profitierst.

      Echte Antidepressiva gibt es nicht frei zu kaufen.
      Was sagt Dein Arzt?
      Was tust Du sonst gegen die Depression?

      Alle Psychopharmaka können die tollsten Nebenwirkungen machen, selten daß das Erste, das man nimmt, funktioniert und gut verträglich ist.

      Es gibt viele Foren zum Thema Depression, wo Du sicher hilfreichere Antworten bekommst.
    • Hallo wilmastante,

      das war ein Versuch des/der mittlerweile gesperrten User(in) Sommerregen , Werbung zu plazieren ( ist es das, was man Guerilla- Marketing nennt? ) , aber das Team unterbindet diese Unsitte hier sehr schnell, auch von mir DANKE !!!!

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken