Vorstellung von einer normalgewichtigen Zukunft

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    • Vorstellung von einer normalgewichtigen Zukunft

      Wie wird Eure Zukunft aussehen, wenn ihr normalgewichtig seid? Wie wird meine aussehen?
      Mir schweben schon ein paar Details vor. Ich werde wohl zwei Zwischenstationen mit Kleidung haben, die ich jeweils nach einem halben Jahr wegeschmeißen muss, weil sie mir nicht mehr passt.
      Ich tippe mal, dass man als Erwachsener dieselben Klamotten etwa in einem Bereich von 15 kg Unterschied tragen kann, ohne dass sie liederlich aussehen.
      Ich hoffe, dass ich Cholesterinsenker, Blutdruckmedikament und zuletzt auch Antidiabetika vollkommen absetzen werde. Seit ich abnehme und durch Victoza und Metformin auch wesentlich weniger Essen kaufe, spare ich rund 100 Euro allein für im Laden gekauftes Essen, hinzu komen Einsparungen bei gastronomisch gekauftem Essen, aber das ist Geschmackssache. Bei um zwei fünftel niedrigerem Körpergewicht wird der Kalorienbedarf entsprechend auch um zwei fünftel niedriger sein und die Kosten für Essen niedrig bleiben. So ab BMI 30 werde ich wieder etwas joggen können und ab BMI 28 richtig ausdauernd laufen. 40 Kilo weniger Gewicht im Auto bedeuten bei einem Kleinwagen von 1000 kg Gewicht 4% weniger Sprit. Ich werde wieder meinen alten wettkampfsport Tischtennis betreiben können, ohne dass ich mir Sorgen machen muss, dass die Knie davon kaputt gehen. Die Sexualität wird sich sehr verbessern, auch öfter können wird ein Stichwort sein. Im Bus, in der Straßenbahn, im Stadion wird es für mich und den Nachbarn keine enge Quälerei mehr sein. Beim Kauf der entgültigen, normalen Klamottengröße werde ich nicht mehr auf Übergrößen angewiesen sein und überall einkaufen können. Die Füße werden abends nicht mehr so weh tun und ich werde keine Einlagen mehr tragen müssen. Ich werde die Treppe wieder locker hochkommen, leichter ins Auto einsteigen nach dem Stuhlgang nicht mehr ein Bein an die Badewannenwand hochstellen müssen, um überhaupt zum Abwischen ranzukommen. Den Untersten Teil des eigenen Bauches wieder sehen können, die eigenen Geschlechtsteile wieder sehen können, ohne den Bauch mit größter Anstrengung wegzudrücken. Viel weniger Fläche haben und es viel schneler schaffen, mich im Sommer für die Sonne einzucremen. Wieder bei einem Hemd alle Knöpfe bis oben zumachen können. Wenn sie im Stadion singen "wer nicht hüpft, der ist Braunschweiger" richtig mithüpfen können und nicht als Braunschweiger dastehen müssen. Ohne übertirbene Anstrengung unters Auto kriechen und in der Wohnung arbeiten machen können, die schwierige Verrenkungen erfordern. Den ganzen arbeitstag mit weniger Erschöpfung und besserer Leistung hinter mich bringen. Mich wieder in meinem Körper wohlfühlen. Tanzen gehen.

      Und ihr?
    • milka schrieb:

      Wer sagt denn, dass wir hier alle abnehmen wollen und "normalgewichtig" werden wollen?
      niemand.

      Aber mindestens zwei Personen werden hier schon dabei sein, so dass ich die Pluralform "ihr" verwenden darf, oder stört dich das? Falls ja, musst du es sagen, dann ändere ich das.

      Nichtsdestotrotz, es bleibt jedem und jeder selbst überlassen, abzunehmen oder dick zu bleiben. Fakt ist, dass Übergewicht viele gesundheitliche Nachteile bis hin zu einer deutlich verringerten Lebenserwartung hat. Wir leben nicht in einem Gesundheitsfaschismus, deshalb ist es erlaubt, sich diesen Nachteilen auszusetzen, allerdings halte ich persönlich das nicht für lohnend, denn die Vorteile des Dickseins scheinen mir persönlich die Nachteile bei weitem nicht auszugleichen. Man friert weniger und hat wenn man allein lebt möglicherweise niedrigere Heizkosten, jüngere Männer, die von allen Bevölkerungsgruppen am häufigsten gewalttätigen Übergriffen durch Fremde ausgesetzt sind, haben ein weit geringeres Risiko, angegriffen zu werden, wenn sie dick sind. Das so genannte Adipositas-Paradoxon führt dazu, dass Dicke einige schwere Operationen öfter überleben als Normalgewichtige. Gleiches gilt auch allgemein für gefährliche Erkrankuungen bei alten Menschen. Ich persönlich würde von keinem dieser Vorteile profitieren. Vielleicht kennst du noch weitere Vorteile des dickseins, auch das würde mich interessieren. Schreib doch mal.

      Nun aber wieder zurück zur Ausgangsfrage: Wie stellt ihr Euch Eure Zukunft vor, wenn ihr eines Tages normalgewichtig seid? Was wird sich alles ändern?
    • Übrigens mit "Fremde" meine ich nicht Ausländer oder Flüchtlinge, sondern Menschen, die nicht zur Familie oder Verwandtschaft gehören. Gegen Gewalt in der Familie schützt Übergewicht nicht, nur bei Fremden, auf der Straße, in der Kneipe, Disco etc., das war der Gedanke. Nicht dass hier jemand nun auch noch Rassismus vermutet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mick149 ()

    • Ich werde niemals eine normalgewichtige Zukunft haben. Daher mache ich mir darüber keine Gedanken.

      Im Übrigen ist das hier ein diätfreies Forum.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina ()

    • milka schrieb:

      Na mick, vergiss vor lauter Träumen vom schlanken Ich nicht, im Hier und Jetzt zu leben.
      ich bin ja auf dem Weg zum Normalgewicht, der allerdings noch bis zu einem Jahr dauern wird. Im Hier und Jetzt erfreue ich mich bereits an den ersten, noch kleineren Symptomen.

      Dann aber noch einmal die interessierte Frage: Gibt es aus Eurer Sicht noch (weitere) Vorteile des Dickseins?
    • Was soll das Dicksein für Vorteile haben? Ich halte auch Deine Liste der "Vorteile" für ziemlich schräg. Das ist hier weder ein Diät- noch ein Fettfetischistenforum.

      Wir sind ganz einfach ganz normale Menschen, der Durchschnitt der Gesellschaft, und möchten als solche leben und wahrgenommen werden. Darum geht es in diesem Forum. Vielleicht liest Du Dir noch mal unsere Philosophie durch, damit Du begreifst, worum es in diesem Forum geht.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • mick149 schrieb:

      milka schrieb:

      Na mick, vergiss vor lauter Träumen vom schlanken Ich nicht, im Hier und Jetzt zu leben.
      ich bin ja auf dem Weg zum Normalgewicht, der allerdings noch bis zu einem Jahr dauern wird. Im Hier und Jetzt erfreue ich mich bereits an den ersten, noch kleineren Symptomen.
      Dann aber noch einmal die interessierte Frage: Gibt es aus Eurer Sicht noch (weitere) Vorteile des Dickseins?
      Ist dir evtl. mal in den Sinn gekommen, dass das Leben nicht bloß aus Körpergewicht besteht?
      Dass es Menschen gibt, deren Tage sich nicht 24 Stunden täglich um ihre Figur, Diäten, Abnehmen, Dicksein, Wenigerdicksein, Dünnsein drehen?
      Ich bin eine Signatur
    • milka schrieb:

      mick149 schrieb:

      milka schrieb:

      Na mick, vergiss vor lauter Träumen vom schlanken Ich nicht, im Hier und Jetzt zu leben.
      ich bin ja auf dem Weg zum Normalgewicht, der allerdings noch bis zu einem Jahr dauern wird. Im Hier und Jetzt erfreue ich mich bereits an den ersten, noch kleineren Symptomen.Dann aber noch einmal die interessierte Frage: Gibt es aus Eurer Sicht noch (weitere) Vorteile des Dickseins?
      Ist dir evtl. mal in den Sinn gekommen, dass das Leben nicht bloß aus Körpergewicht besteht?Dass es Menschen gibt, deren Tage sich nicht 24 Stunden täglich um ihre Figur, Diäten, Abnehmen, Dicksein, Wenigerdicksein, Dünnsein drehen?
      Ist dir vielleicht mal in den sinn gekommen, dass dieses Forum nicht das ganze Leben ist? Vielleicht deines, aber beileibe nicht menes. Mir fällt übrigens nicht zum ersten Mal auf, dass du in deinen Antworten grundsätzlich negativ eingestellt bist. Außer Nörgelei habe ich noch nichts von Dir gelesen. Hast du nichts Stichhaltiges zu sagen, vielleicht mal, welchen Grund es haben könnte, sich zum dick Bleiben zu entscheiden? Das wäre wirklich mal etwas Interessantes und nicht so negativ-Destruktives, wie du es sonst hier hinterlässt. Aber nach der Art wie du dich bisher präsentiert hast kann man wohl in der Hinsicht nichts von dir erwarten.
    • Da es in diesem Forum um Selbstakzeptanz geht, ist es fehl am Platz hier von einem " normalgewichtigem " Leben zu träumen. Ich möchte Leben und nicht träumen.
      Es gibt wichtigeres bei mir. Was kommt das kommt. Mir ist Martinas in Deinem Augen einseitige Meinung in diesem Forum wichtig. Es tut mir gut , mich nicht rechtfertigen zu müssen.


      Erst lesen und dann schreiben. Dazu sind Forumsregeln da.
    • wenn es hier offenbar nur so negative Scheuklappenleute gibt, verzichte ich gerne darauf hier noch weiter gehirnaktivierte Beiträge zu liefern und lasse euch in eurem Dick-bleiben-ist-super-Sumpf rumvegetieren. Bisher war ich ja einigermaßen tolerant gegenüber Menschen, die nichts für sich und ihre Gesundheit tun und sich stattdessen lieber in ihrem Frust suhlen, aber wenn ich das was ich hier in den letzten tagen erlebt habe, bin ich doch eher für nach BMI gestaffelte Beiträge in Krankenversicherungen, so wie es Lebensversicherungen schon lange machen. Allen negativ und dick-bleiben-ist-gut eingestellten noch ein schönes - äh - ein Leben.
    • Es ist total wichtig zu träumen.
      Es ist gut, wenn man sich Teile der Zukunft so vorstellen kann, wie man sie haben möchte.

      Man muss allerdings dabei aufpassen, daß man nicht in die "positive" Falle tappt. Man darf dabei nicht vergessen, daß wir uns auf einem Planeten befinden, wo es Licht UND Dunkel gibt, Tag UND Nacht, Macht UND Ohnmacht.

      Wenn ich in diesem Leben eines gelernt habe, dann das: du kannst eine Situation in der Regel erst hinter dir lassen, wenn du dich IN DIESER SITUATION liebst. Genau so wie du bist. Ob das nun "dick" ist oder "dünn", reich oder arm, ... was immer es ist. Man darf sich 1.) nicht mit der Situation identifizieren, und 2.) muss man sich in dieser Situation lieben und akzeptieren.
      So lange man sich selbst dafür tadelt und verabscheut, daß man da hinein geraten ist, daß man "so" geworden ist - so lange man sich ablehnt, ist man nicht frei, kann die Situation nicht hinter sich lassen.

      Unsere "Situation" ist unter anderem "dick".
      Das kann in der Tat ein Problem sein. Und zwar aus vielen Gründen. Soziale Ablehnung, gesundheitliche Einschränkungen, wenig Auswahl bei Klamotten ... die Situation besteht aus vielen Facetten.

      Auf einer ganz philosophischen Ebene aber, lernen die Leute mit "dick" etwas, was auch Frauen, Ältere, Leute mit Allergien usw. lernen: der Körper hat seine eigenen Gesetze und macht "was er will". Hinter die Gesetze der körperlichen, materiellen Ebene sind wir noch nicht wirklich gekommen.
      Warum altert ein Körper? Wo ist die Zeitschaltuhr, die Gene ein- und ausschaltet? Plötzlich und ohne dein Zutun trittst du in eine körperlich fruchtbare Phase ein, kriegst deine Tage, plötzlich und ohne dein Zutun endet diese Phase wieder. Warum? Und warum "jetzt"?
      Warum reagiert ein Körper allergisch auf X, und der andere verträgt dasselbe X ohne Probleme? Warum "schafft" es einer, in widrigen Umständen relativ gesund zu bleiben, warum strecken die gleichem Umstände einen anderen nieder?
      Warum, lieber mick149, ist dein Körper dick geworden?

      Du sagst, Du willst diese Situation nicht länger. Das ist okay.
      Ein anderer sagt, joh, die rundliche Form ist da, aber ich hab andere Probleme, um die ich mich zuerst kümmere. Auch das ist okay.
      Du, lieber mick149, schienst im Moment auf der Schiene der Machbarkeit und des "positiven Imaginierens" zu laufen, auf einer ziemlich mit Yang geladenen Schiene. Das ist okay.
      Nun musst Du mal sehen, wie sich die Sache entwickelt. Ob Deine Träume wahr werden. Ob alles "machbar" ist, genau mit Zeitplan. "noch ein Jahr ...", oder so ähnlich hast Du geschrieben.
      Vielleicht ist es tatsächlich machbar. Vielleicht aber hat der Körper auch andere Gesetze, und Du machst auf Deinem Weg ganz "andere" Erfahrungen. Du wirst gewahr werden, ob es so wird, wie Du es Dir erhoffst und erträumst. Wirst gewahr werden, on Deine Anstrengungen die gewünschten Früchte tragen.

      Schließlich fällt mir noch ein Spruch meiner lieben Schwiegermutter ein. Die pflegte immer zu sagen: "jaahhh, Kind, Ordnung machen ist nicht schwer. Aber Ordnung halten ...!"

      Will sagen, Du wirst sehen, ob Du tatsächlich Dein Ziel erreichst, Dein Ziel-Gewicht. Aber vielleicht ist das nur der leichtere Teil bis dahin. Dann wirst Du sehen, ob Du es auch halten kannst ...
      Halt uns unbedingt auf dem Laufenden!

      Liebe Grüße
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Mick, ich denke ja, du bist hier total fehl am Platze mit deinem "Dickenhass" und deinen offenkundigen Feindseligkeiten denen gegenüber, die nicht deiner Diäteuphorie folgen.

      Sieht man an deinem letzten Post ganz gut, da fallen so langsam die Masken ;)

      Dir auch noch ein...äh...Leben..
      Ich bin eine Signatur
    • mick149 schrieb:

      wenn es hier offenbar nur so negative Scheuklappenleute gibt, verzichte ich gerne darauf hier noch weiter gehirnaktivierte Beiträge zu liefern und lasse euch in eurem Dick-bleiben-ist-super-Sumpf rumvegetieren. Bisher war ich ja einigermaßen tolerant gegenüber Menschen, die nichts für sich und ihre Gesundheit tun und sich stattdessen lieber in ihrem Frust suhlen, aber wenn ich das was ich hier in den letzten tagen erlebt habe, bin ich doch eher für nach BMI gestaffelte Beiträge in Krankenversicherungen, so wie es Lebensversicherungen schon lange machen. Allen negativ und dick-bleiben-ist-gut eingestellten noch ein schönes - äh - ein Leben.
      Und da liegt der Denkfehler.
      Dick zu bleiben, egal aus welchem Grund (man lese aufmerksam das Forum und erkenne, dass es dafür verdammt viele Gründe gibt, die man häufig nicht wirklich beeinflussen kann), hat nichts, aber auch garnichts damit zu tun, nichts für sich und seine Gesundheit zu tun. Verdammt viele von uns tun deutlich mehr für ihre Gesundheit als manch schlanker Mensch.
      Von dir habe ich hier bisher außer Regelverstößen, Bekehrungsversuchen und Angriffen gegenüber Teilnehmern hier noch nicht viel konstruktives gelesen. Tolerant bist du sowas von garnicht. Hier suhlt sich niemand im Frust. Und ein hoher BMI kann z.B. auch von viel Muskelmasse herrühren. Dürfen die ganzen Kraftsportler dann auch mehr zahlen? Hust. Hinkt alles massiv, was du von dir gibst.
      Schönen Tag noch, muss in mein Leben zurück, morgen geht's wieder zur Arbeit und zum Sport. Ach nee, kann ja garnicht sein....
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • totalegal schrieb:

      @ Tanja
      Was meinst du mit "zu muffig"?
      Ich habe mick 149 für einen Troll gehalten. Was für einen Grund könnte sie haben, sich in einem diätfreien Forum anzumelden und davon auszugehen, daß alle eine Diät machen wollen?
      Ich nicht.
      Ich hatte nicht den Eindruck dass Sie/ Er davon aus gegangen ist dass alle eine Diät machen
      LG
    • @ Tanja
      Sie schreibt in ihrem Profil, daß sie weiblich ist.
      Und sie beginnt diesen thread mit "Wie wird Eure Zukunft aussehen, wenn ihr normalgewichtig seid?".
      Da kann man schon davon ausgehen, daß sie annimmt, daß 1.) alle hier zu dick sind und 2.) alle abnehmen wollen.
    • mick149 schrieb:

      Die Sexualität wird sich sehr verbessern, auch öfter können wird ein Stichwort sein. Den Untersten Teil des eigenen Bauches wieder sehen können, die eigenen Geschlechtsteile wieder sehen können, ohne den Bauch mit größter Anstrengung wegzudrücken.
      "öfters können" hört sich nach Mann an, "auch das Geschlechtsteil sehen können" ebenso.
      Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass hinter dem Profil eine Frau stand..... Aber egal, die Lebenszeit ist zu schade, um darüber nachzudenken.
    • Mal abgesehen davon, dass der BMI auch nicht unbedingt aussagekräftig ist. Was ist mit gut trainierten Menschen oder Bodybuildern, die laut BMI "zu dick" sind.

      Ich weiß nicht, ob meine Meinung hier jemanden interessiert oder ob das Thema noch aktuell ist, aber ich gebe mal meinen Senf dazu:

      Ich stimme allen Punkten zu, die du, mick149, in deinem ersten Post genannt hast. Ich habe seit letztem Jahr mein Gewicht halbiert und es stimmt. Es geht alles leichter, und das hat mir auch wieder neuen Lebensmut gegeben, so doof es klingen mag. Ich kann endlich wieder Dinge tun, die ich früher gerne getan habe und das treibt mich an. Ich hatte schon fast vergessen, was es für schöne Dinge gibt, da ich wohl zu den Menschen gehöre, die sich gerne einigeln und sich für ihr Aussehen schämen. Was nicht unbedingt mit dem Gewicht zusammenhing, welches aber sicher dazu beigetragen hat. Ich bin noch einige Kilos von meinem "Wunschgewicht" entfernt, aber ich kann dir jetzt schon eines sagen: Nur weil man Normalgewicht erreicht hat, ist das keine Garantie dafür, dass es einem gut geht oder man sich wohlfühlt. Wenn ich bei meinem Normal-/Idealgewicht angekommen bin, dann heißt das für mich, dass ich mich mit den Konsequenzen meines ehemals hohen Gewichts auseinandersetzen muss, was sogar jetzt schon der Fall ist. Für jemanden, der sein Leben lang unsicher war, was das äußere Erscheinungsbild angeht, und der lange mit seinem Gewicht zu kämpfen hatte, der wird nicht plötzlich Normalgewicht erreichen und dann ist alles gut. Viele rutschen in eine Essstörung, weil sie im Spiegel nur den/die "Dicke" sehen. Es ist nicht alles positiv. Du stellst es dar, als würde die Zahl auf der Waage erscheinen und schon jubelt man los. Ich denke aber, sowas passiert selten. Man wacht nicht eines Tages auf und hat Normalgewicht und fühlt sich dann super klasse. Normalgewicht ist auch nur eine Zahl und heißt nicht, dass, nur weil man die erreicht hat, sich automatisch in seinem Körper wohlfühlt.

      Auch verstehe ich nicht, warum du "Dicksein" so verteufelst. Ich denke, es ist den meisten bewusst, dass es Nachteile mit sich zieht. Aber deinen Posts zufolge warst/bist du selber (noch) nicht im Normalbereich, du solltest also wissen, dass solche Kommentare verletzend sein können. Viele dicke Menschen können nichts für ihr Gewicht, auch wenn das oft einfach nur als Ausrede betrachtet wird.

      Und zum Schluss noch was: Dicksein schützt nicht vor Übergriffen. Im Gegenteil. Ich spreche nun aus der Sicht einer übergewichtigen, weiblichen Person. Geht es bei Missbrauch/Vergewaltigung denn ums Aussehen? Mag vielleicht in vielen Fällen so sein, aber hauptsächlich geht es doch um Ausübung von Macht und Stärke gegenüber dem Opfer. Und da gibt es keine Unterschiede. Alles in allem könnte man aber auch sagen, dass dickere Frauen sogar leichte Beute sind (teils eingeschränkte Bewegung), sowie ältere Menschen (ebenfalls eingeschränkt und die Reaktion ist nicht mehr so dolle), Kinder (nicht sonderlich stark), aber auch schlanke, untrainierte Menschen, behinderte Menschen,... die Liste ist lang.
      Bestimmt bist du auch so einer, der die Meinung vertritt, wenn eine Frau knappe Kleidung trägt, ist sie "selbst schuld" wenn sie belästigt wird. Und es sind außerdem nicht nur Fremde, sondern es kann auch in der eigenen Familie vorkommen. Nur weil es bei einem selbst nicht passiert, heißt das nicht, dass es das nicht gibt.
    • Ich habe gar keine Chance abzunehmen. Was soll ich also darüber nachdenken. Ich nehme Betablocker, verschiedene Blutdrucksenker ein und ich habe seit 3 Jahren absolut kein Sättigungsgefühl mehr. Mein Bauch ist riesig, hängt knapp bis zu meinen Knien, ich habe ein gigantisches Hinterteil, ein monströses Doppelkinn. Atemnot, Schwitzen, beim Treppen steigen stöhnen und eigentlich ständiges Keuchen. Ich werde nie mehr normalgewichtig sein.
      Ich muss es akzeptieren!