toller blogpost zu überschüssiger haut nach dem abnehmen (englisch)

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    • toller blogpost zu überschüssiger haut nach dem abnehmen (englisch)

      Dieser Post ist so ausführlich und voller spannender Aspekte, das er lesenswert ist. Auch wird auf Jason Fung eingegangen und die Theorie der Autophagie. Das klingt tröstlich, dass durch Fasten die überschüssige Haut nicht noch mehr wird, sondern im Gegenteil: weniger.

      430tofit.com/loose-skin-massive-weight-loss/
    • Das ist in der Tat ein sehr lesenswerter Artikel und ein bisschen Hoffnung macht er auch. Mir graust es schon etwas vor der überschüssigen Haut am Ende des Marathons, den ich vor 8 Wochen sachte begonnen und im Lauf der Zeit radikalisiert habe. Aber jedes Problem zu seiner Zeit.

      Die Argumentation, dass durch Fasten und Beinahe-Fasten keine Muskeln abgebaut werden, sondern überflüssiges Gewebe, leuchtet mir ein und ging mir runter wie Öl.

      Ich habe das sowieso nie so richtig geglaubt. Das wäre doch vollidiotisch vom Körper! Muskeln sind doch die Teile, die ein Steinzeitmensch zur Nahrungsbeschaffung dringend gebraucht hat.

      Was mich an dem Artikel ein bisschen irritiert hat, ist die Passage (übersetzt):

      Wie ich gehört habe, setzt die Autophagie am dritten Tag kontinuierlichen Fastens ein


      Das habe ich anders gehört bzw. gelesen. Es wird ziemlich übereinstimmend berichtet, die Autophagie setze etwa 12 Stunden nach der letzten Mahlzeit ein. Da ich die abends einnehme, stelle ich mir immer den ganzen Tag vor, wie meine interne Müllabfuhr auf Hochtouren Fett und Dreck entsorgt, weil nichts zum Verdauen da ist. Das hilft mir auch über den Hunger und im Hintergrund lauernde Depressionen weg.

      Falls die Autophagie tatsächlich erst nach drei Tagen einsetzt, dann dürfte die nur bei sehr wenigen Menschen vorkommen, geschweige denn über längere Zeit anhalten. Ein großer Gewichtsverlust dauert sehr lang, man kann ja nicht 1 Jahr oder länger fasten! Also muss es zwangsläufig die meiste Zeit ohne gehen.

      Ich hoffe einfach, dass der Autor sich da geirrt hat. Was habt Ihr für Infos über Autophagie?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Herzeloyde ()

    • ...leider kenne ich mich mit Autophagie nicht so detailliert aus. Lesenswert finde ich momentan Jason Fung. Er findet sich auch bei Youtube. JF äußert sich auch zum Thema Autophagie und sagt, dass kaum einer seiner Patienten (Diabetiker/Übergewichtige) mit loose skin zu kämpfen hatte. Selbst bei großem Gewichtsverlust. Das hat mich überrascht. Und gibt mir Hoffnung.

      Ich selber habe loose skin mit heftiger Bauchschürze nach nur wenigen Kilo Abnahme bekommen (ca 8 - 10 kg ). Eigentlich hätte das gar nicht passieren dürfen. Jetzt habe ich wieder ca. 8 kg abgenommen, die Schürze hat sich etwas verkleinert. Bin viel gelaufen, habe auf Stressreduzierung geachtet, mache Dehnübungen, Kaltwasseranwendungen, trinke viel, esse überwiegend vegetarisch und versuche mir über loose skin normalerweise keine Gedanken zu machen. Klar, wäre ich die Bauchschürze gern los, nicht weil sie mich optisch stört, sondern weil sie oft wehtut und auf die Oberschenkel drückt. Jetzt zum Glück schon weniger. Als sie noch schwerer war, war sie wie ein Sack, den man nicht abschütteln konnte. Als ob immer etwas auf dem Schoß sitzt... Dieses Gefühlt hat sich zum Glück verbessert.
    • Hallo Goldkeks,

      Ich freu mich immer so sehr, wenn ich auf jemanden treffe, der sich auch vegetarisch oder überwiegend so ernährt.

      Ich mache das schon seit fast 40 Jahren. Die Entscheidung hatte aber nichts mit Gesundheit zu tun, sondern mit anderen Gründen. Man nimmt auch nicht automatisch dadurch ab und kann sogar maßlos zunehmen, wie man an mir sieht (das passierte aber erst nach fast 30 Jahren) - Sahnetorten und Rahmsoßensind auch vegetarisch! Aber natürlich ist es dennoch insgesamt gesünder, Fleisch ersetzt diese Dinge ja nicht, sondern kommt hinzu.

      Dann bin ich vor einigen Wochen im Internet über eine Doku gestolpert, die mich seelisch total fertig gemacht hat. Seither lebe ich vegan. DAMIT höre ich nie mehr auf. Aber auch vegan kann man sich ungesund ernähren und mit zu vielen Kalorien vollstopfen. Und vermutlich hätte ich auch genau das getan, wenn mir der vegane Käseersatz geschmeckt hätte. Das hat er aber definitiv nicht! Und da dachte ich, wenn Käse jetzt sowieso nicht mehr geht, dann kannst du auch versuchen, abzunehmen.

      Ich habe dann ein bisschen recherchiert und bin im Zusammenhang mit Intervallfasten auf die Autophagie gestoßen. Für die Entdeckung und Beschreibung dieses Prozesses wurde 2016 der Nobelpreis vergeben. Angeblich soll die Autophagie bereits nach etwa 12 Stunden Fasten eintreten. Das lässt sich über Nacht recht leicht verwirklichen und natürlich beliebig verlängern.

      Vielleicht war die Aussage aus dem Artikel mit den 3 Tagen nur missverständlich? Vielleicht bedeutet es ja nicht, dass man drei Tage nichts essen darf, damit die Autophagie anspringt, sondern nur, dass man drei Tage Intervallfasten machen muss, bis sie anspringt?


      Intervallfasten führt selbstredend ebenfalls nicht zwangsläufig zum Abnehmen, wenn man im Ess-Intervall viele Kalorien zu sich nimmt, es ist also keine Diät. Aber selbst wenn man sich in der Ess-Zeit ungesundes Zeug in Massen reinstopft, sollen die gesundheitlichen Vorteile der Autophagie greifen. Ich jedenfalls habe mich schon nach kurzer Zeit seelisch und körperlich sehr viel wohler gefühlt - wobei ich nicht weiß, ob’s am Veganismus oder am Intervallfasten liegt. Vielleicht an beidem? Egal! Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

      Dass das jetzt auch noch gegen überschüssige Haut nach großer Gewichtsabnahme hilfreich sein soll, ist das Sahnehäubchen (ok, das Sojasahnehäubchen :rolleyes: ) obendrauf. Das macht mich richtig hoffnungsvoll und fröhlich, denn davor hatte ich sehr Angst. Ich weiß nicht, wie viel ich in rund 8 Wochen abgenommen habe, weil ich mich nicht wiege, aber ich spüre und sehe es. Den Eindruck, dass die Fettschürze weiter runterhängt als vorher, habe ich nicht, eher ein bisschen weniger. Weg ist sie natürlich nicht!

      Toll, dass es bei dir auch weniger geworden ist. Machen wir einfach unbeschwert weiter, solange wir das können. Und vielleicht ist das, was am Ende bleibt, dann so wenig, dass man es - zu besonderen Anlässen - in eine feste Miederhose stopfen kann.

      Ich werde auf jeden Fall mal nach den Videos von Jason Fung suchen. Der Blogger aus dem Eingangsartikel bezieht sich ja auch auf ihn.

      Liebe Grüße