knieprothese beidseits in einer op - hat jemand erfahrungen oder weiß etwas darüber?

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    • knieprothese beidseits in einer op - hat jemand erfahrungen oder weiß etwas darüber?

      ich fahre also morgen nach heidelberg wegen der op der kniegelenke in die orthopädische ambulanz.
      ich habe grosse angst vor den beiden einzelops und zweimal reha etc.
      ich habe in einigen arztblättern etc. habe ich gelesen, dass es auch die möglichkeit gibt beide knie in einer op zu operieren, weil das eben nur einmal das risiko einer narkose etfc. ist und die reha nicht zweimal gemacht werden muss.
      ich werde morgen auch danach fragen. einige raten ab, andere, auch fachärzte, befürworten das. zumal ja sonst bis zur nächsten op die schmerzen ja nicht weg sind sondern im nicht operierten knie weiter da sind. aber ob das bei übergewicht möglich ist, weiss ich auch nicht.
      habt ihr schon mal was darüber gehört?

      lg meghan
    • ihr lieben, liebe martina
      ich komme erst heute dazu zu schreiben. irgendwie war ich völlig fertig.
      wir sind also hingefahren und die damen an der anmeldung sind wirklich, wie auch in den bewertungen schon, eine zumutung und überhaupt nicht hilfsbereit oder hilfswillig. sie sagte uns dann, dass wir in der akutambulanz der orthopädie falsch sind. dann habe ich ihr erklärt, dass wir 240 km gefahren sind bstimmt nicht auf gut glück sondern uns dieser tag gesagt wurde und dass wir zwischen 10.30 und 12.00 uhr eine nummer ziehen sollten.
      nein wir gehören hier nicht hin. wir können höchstens in die akutambulanz auch wenn wir da falsch sind...
      ich hab sie dann gefragt, ob sie nicht bei der anderen ambulanz telefonisch nachfragen kann, denn irgendwo müssen sie uns ja kennen. hatte ja geburtstag etc. angegeben beim telefonat. nein, hier wird nicht angerufen. wenn dann wären wir im system und damit auch bei ihr.
      ich und meine begleitung standen da und waren nur noch entsetzt. ich hab dann gesagt, dass wir nicht zurückfahren sondern in die akutambulanz gehen und versuchen da über einen arzt was zu erreichen.
      dort sassen bestimmt auch noch mal 40 leute. dann hab ich zu meiner begleitung gesagt, ob sie nicht mal zu dieser anderen, tep-ambulanz gehen will und mal fragen, ob die nicht doch was wissen von uns.
      es dauerte ziemlich lange und ich war nur entsetzt und schockiert, dann kam sie wieder und lächelte.
      ja, in der tepambulanz kannten sie uns, sagten dann zuerst dass wir in keinem fall einfach zurückfahren müssen und eingeschoben werden. und dann kam raus, dass sie uns den falschen tag gesagt hatten. wir hätten am 22.5. kommen sollen und nicht am 21.5. dann wieder zu der blöden anmeldung. ja alles klar, wir sollen da und da hin. keine entschuldigung oder irgendwas.
      in der tepambulanz haben wir dann noch mal gewartet aber es ging. der arzt mit dem ich dann gesprochen habe war sehr sehr nett.
      er hat dann gesagt, dass meine kniegelenke so zerstört sind dass es schwierig wird überhaupt noch einen tep einzusetzen. ich hab ihm gesagt, dass ich auf jeden fall es versuchen will.
      mein übergewicht war auch thema. dass es halt wundheilungsstörungen häufiger geben kann als bei dünnen usw.
      ich hab ihm gesagt, dass ich schon 50 kg abgenommen hab. er meinte dann , ob ich doch lieber noch mehr abnehmen will, vielleicht magenop etc. ich hab dann gesagt, dass ich kaputt genug bin und mir nicht ein gesundes organ verstümmeln lasse, zumal es auf den kopf ankommt und nicht auf die magengrösse. denn auch mit einem schlauchmagen kann man prima wieder zunehmen. und dass ich die 50 kg geschafft habe ohne op und dass ich das auch weiter schaffe. ich hab ihm gesagt, dass ich keine lebensqualität mehr habe wegen der ständigen schmerzen und ich auch nicht mehr rauskomme. und dass ich wieder laufen will.
      er meinte dann, dass meine gebeugten knie wahrscheinlich auch nicht wieder gerade werden trotz op. das macht mir aber nichts, ich bin ja jetzt auch damit herumgelaufen. hauptsache ich laufe wieder!!
      es war nicht abwertend oder so wegen dem gewicht. es war nie die frage, dass das nicht möglich ist sondern eher dass es eben schwieriger ist. ich fand das ok, war aber doch überrascht, dass das so thematisiert wurde.
      der arzt war ausgesprochen nett und hat mich gut beraten. er hat gemerkt, dass ich will und bestimmt weiss was ich will und auch die risiken annehme. darauf hat er einen sehr schönen satz gesagt, den ich nicht mehr so richtig zusammenkriege: dann gehen wir diesen weg mit ihnen gemeinsam. dieser satz hat mir sehr gut getan. er hat sich dann gekümmert. und mein linkes bein, das sich noch schlechter beugen lässt als das rechte, kommt als erstes dran. er hat dann gesagt, ich gehe zum röntgen und brauche dann zu ihm nicht noch mal kommen sondern kann dann zur terminvergabe für die op.
      das röntgen war sehr aufwändig und auch sehr anstrengend. dann haben wir den termin geholt.
      leider ist es so, dass die einen voruntersuchungstag machen, dann einen tag nichts und dann erst aufnahme auf der station. ich habe aber niemanden, der mich zweimal hintereinenander fährt. also das finde ich blöd gemacht. denn nicht alle wohnen ja in heidelberg oder näher dran.
      ich habe jetzt einen termin für den 11. Juli, da erst an diesem tag beide oberärzte gemeinsam einen optermin freihaben. also sollen die oberärzte gemeinsam operieren. das finde ich schon mal sehr gut.
      am sonntag den 7. juli fährt mich meine bekannte nach heidelberg und ich beziehe ein patientenappartement der orthopädie. am 8. juli ist der vorbereitungstag, am 9. juli habe ich frei, vielleicht schaffe ich es nach heidelberg, am 10. ist aufnahme auf der station und am 11. Juli werde ich dann operiert.

      ich habe dann in der schlüsselbadklinik angerufen und bescheid gesagt. und dann den sozialdienst der orthopädie angerufen und da auch bescheid gesagt. ein problem könnte die lange rückfahrt von bad peterstal nach siegen werden. hab dann noch die kk angerufen und alles geschildert und warum ich hier in siegen im krankenhaus nicht landen konnte und nicht einfach so nur nach heidelberg gehe. dass ich ja ein schwergewichtsbett brauche und entsprechende sportgeräte etc. und ich ja selbst schon 50 ikg abgenommen habe und ich dort in bad peterstal auch unterstützung finde um weiterabzuenehmen. die dame von der kk war sehr nett und hat gesagt, dass sie das alles notiert und dass es eine einzelfallentscheidung durch ihren vorgesetzten wird aber sie verspricht mir , dass alles zu meinen gunsten aufzuschreiben. dass ich eben in siegen nicht landen konnte, heidelberg bis 170 kg operiert. die schlüsselbadklinik von heidelberg ja nur 130 kg entfernt ist, ich schon 50 kg abgenommen habe usw. usw. und dass es da eben auch psychologen gibt. da ich mitten in einer psychotherapie bin, durch die ich ja gerade die 50 kg loslassen konnte
      dann wieder rücksprache mit dem sozialdienst und die hat sich auch alles notiert so dass dann die ärzte entsprechendes schreiben zu dem antrag.
      wenn es wirklich nicht klappen sollte mit der schlüsselbadklinik dann müssen sie ja trotzdem eine klinik vorschlagen die mit meinem gewicht klarkommt. dann kann ich es nicht ändern und die drei wochen schaffe ich dann da auch. erstmal habe ich alles getan was ich konnte dass es gut läuft.

      die übernachtung in den appartements kostet 30,00 euro pro nacht und essen kann man in der cafeteria.

      das sind also die neugigkeiten, martina.

      ich hab in der zwischenzeit auch schon ein prospekt von der schlüsselbadklinik bekommen.
      ich muss nur noch mal fragen, was da so an kosten auf mich zukommt.
      WLAN etc. für das telefon wollen sie 50 euro bar als kaution. aber das brauche ich ja nicht, da ich mit dem handy telefoniere. weisst du was das wlan kostet? und was man da sonst noch bezahlen muss, getränke?

      wie ist das eigentlich mit schwimmen und bewegungsbad? kommst das überhaupt in frage? liegt vielleicht an der wundheilung oder so oder gibt es das gar nicht für frischoperierte?

      ach so, beide knie hält er für sehr risikoreich, besonders für mich, wegen dem weniger bewegen können und bei meinem gewicht bezüglich thrombose usw . und sie bieten das in ihrer klinik auch gar nicht an.
      zwischen der ersten und zweiten op rät er von einer zwischenzeit von 3 monaten.

      ich muss dann auch erstmal sehen wie ich alles überstehe da ich doch im moment psychisch angegriffen bin. er hat auch danach gefragt wegen der medis die ich nehme deswegen. aber ich bin stabil. nur im moment ist alles ein bisschen viel. habe angst vor der op und dem danach, den schmerzen, ob ich das alles schaffe oder mich zu blöd anstelle, ob ich in der reha überhaupt alles schaffe was ich da machen soll an übungen etc.
      halt so ein gefühl perfekt sein zu müssen bzw. versagensangst. vielleicht wäre ich damit in der schlüsselbadklinik sogar gut aufgehoben ,weil die eben auch was von verhaltenstherapie verstehen.
      das sind alles so meine gedanken und sorgen.
      wie war das denn bei dir mit den schmerzen? und in der reha?

      so, für heute erstmal schluss. wenn du noch was wissen willst gerne. ich freue mich über dein interesse und dass du teilnimmst an meinem weg. ist alles bischen durcheinander geschrieben....

      ganz liebe grüsse an dich, an euch

      meghan
    • Hi Meghan,

      das hört sich doch erstmal alles nicht so schlecht an.
      Ich bin sicher, die werden eine Lösung finden. Bei meiner Mutter war es auch sehr kompliziert, durch die Osteoporose, aber sie haben es hinbekommen (nicht in Heidelberg, aber wurde schon mehrfach an den Knien operiert).
      Der Transport sollte machbar sein. Meine Mutter ist auch von Marmagen nach Köln transportiert worden. Sowas geht. Also hartnäckig bleiben.
      Ich selber kann dir da leider wenig zu dem Drum und dran sagen, da wird sich Martina sicher zu äußern. Aber wenn du in der Woche nach der OP Besuch haben magst, ich hab Urlaub...
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • danke, andrea.
      heute habe ich mich mit meinem therapeuten gesprochen und habe verstanden, dass ich mit meiner versagensangst, dass ich mich nicht genug anstrenge für die heilung etc., einer übertragung aus der vergangenheit aufgegessen bin. damals habe ich meinen mann unterstützt in der eigenen gastronomie, war selbst im jugendamt tätig, hab meinen vater mit parkinson gepflegt, 1000 qm garten, zwei haushalte, zweimal einkaufen, zweimal wäsche etc. das hat mich kaputt gemacht. ich hab in diesen jahren 60 kg zugenommen.
      sonst hätte ich es nicht geschafft das alles. und dann einen mann der sich mit mir geschämt hat obwohl er mich schon mit 120 kg geheiratet hatte. ich hab mich angestrengt ohne ende und habe nie anerkennung bekommen. die haben mich verhungern lassen und darum musste ich soviel dagegen anessen. diese geschichte hat mich langfristig meinen beruf gekostet. das übergewicht wäre es nicht gewesen aber ich war psychisch am ende.
      bin ja jetzt aufgrund auch der traumata in meiner kindheit dann unbefristet erwerbsminderungsberentet.
      heute ist mir das noch mal klar geworden. hab viel erarbeitet aber das hatte ich verdrängt. ist ja auch schon 20 jahre her.
      ich hatte das gefühl dass ich nicht gut genug sein kann, als patient oder was auch immer. bis ich dann heute in der stunde verstanden habe, dass es diesmal anders herum ist. da sind menschen für mich da und tun für mich. versuchen ihr bestes mein knie in ordnung zu bringen, versuchen in der reha meine beweglichkeit wieder herzustellen. die sind auf meiner seite. könnte schon wieder heulen....
      und dann hab ich noch mit meinem thera geklärt, dass auch der termin in heidelberg ein wirklicher schock war.
      ich bin nicht so stark dass ich damit ganz normal umgehen kann. das hatte er nicht auf dem schirm.
      und dann hat er verstanden, dass ich grosse angst vor der op habe und allem was dann kommt. dabei werden mir alle helfen. naja. die vergangenheit...
      als ich aus heidelberg kam bin ich in den lidl und habe eine ganze tasche voll süssigkeiten gekauft und aufgegessen in den darauffolgenden tagen. jetzt wiege ich 154 kg. in heidelberg habe ich gesagt 148 kg.
      ich wünsche mir sehr, dass ich das noch abnehmen kann bis zum 11. juli. aber ich kann mich deswegen nicht fertigmachen. dann wird alles noch schlimmer. ich habe angefangen zu essen weil ich mich überfordert fühle und gegessen habe ich auch damals unter der überforderung. das war die übertragung.
      ich hatte schon die idee alles abzusagen und erstmal mehr abzunehmen. aber das wäre die alte geschichte neu belebt gewesen: abnehmen wieder als leistung gut genug zu sein. sich die op und gutes sozusagen verdienen müssen. selbst gesundheit und heilung steht mir nicht zu. muss ich mir verdienen wie ich mir alles verdienen musste und für alles bezahlen musste.
      wenn ich die 6 kg nicht mehr abnehme bis zur op wäre mir das sehr unangenehm. aber erzwingen lässt es sich nicht sonst wird es nur immer schlimmer. vielleicht reissen die 6 kg es auch nicht raus.
      ich weiss hier geht es nicht um diäten in diesem forum. ich hab es trotzdem geschrieben weil es hier ja eher um einen medizinisch wichtigen faktor geht.

      andrea, ich würde mich riesig freuen, wenn du mich besuchen kommen würdest! das wäre wunderbar.
      ich kann gar nicht sagen wie mich das berührt!!!! :heul: :danke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von meghan ()

    • Wenn du die 6 kilo nicht wieder abnimmst ist das halt so. Du gibst es dann an beim Vorgespräch und gut ist.
      Ich komm gern vorbei, du kannst mich per PN kontaktieren, wenn du weißt, wo du liegst etc.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Naguib Mahfouz
    • So Ihr Lieben,
      ich habe gerade noch einmal alles gelesen und heute liegt die OP bereits fünf Wochen hinter mir. Die OP ist sehr gut verlaufen und das Bein ist richtig gerade geworden obwohl mir das Dr. Reiner, Oberarzt in der Orthopäde der Uniklinik Heidelberg, ja nicht zusagen konnte und Zweifel hatte. Nach der OP hatte ich sehr starke Schmerzen weil auch der gelegte Schmerz katheder nicht funktioniert hat. Ich war wirklich verzweifelt. Mehrmals waren Anästhesisten da wegen der Schmerzmedikation. Nachdem sie es dann verstanden hatten dass ich ja schon vorher starke Schmerzmittel genommen habe gab es endlich stärkere Tabletten und es wurde besser. Das ist auch das einzige was ich zu bemängeln hatte. Das Pflegepersonal war super nett und auch die Ärzte, allen voran Oberarzt Dr. Reiner und der Chef des Endoprothetikzentrums Oberarzt Dr. Merle, waren klasse. Wenn man bedenkt dass Dr. Reiner bei der Voruntersuchung gesagt hat dass meine Knie so zerstört sind, dass es schwierig wird überhaupt eine Prothese einzubauen.
      Ich habe während der ganzen Zeit Antibiotika per Tropf bekommen wegen Vorbeugung von Entzündungen und Keimen an dem neuen Gelenk.

      Eigentlich sollte ich nach zehn Tagen in die Reha gehen aber die Techniker ist bei meinem Alter davon ausgegangen dass ich noch arbeiten muss und hat die Unterlagen erstmal per Post! An die RV geschickt. Hin und her... Ich bin dann noch zwei Tage länger in der Klinik gewesen. Die Reha in Bad Peterstal-Griesbach ist ohne Probleme genehmigt worden.

      Ach ja. Ich muss zur Zeit im Krankenhaus noch sagen dass ich zweimal täglich Physiotherapie hatte und einmal täglich Lymphdrainage. Ich hab gehört dass zweimal physio eigentlich nur in der ersten Klasse durchgeführt wird.
      Als ich in der Reha ankam war die dortige Physiotherapeutin positiv überrascht wie gut ich das Kniegelenk schon anwinkeln konnte.
      Auch in Bad Peterstal-Griesbach nur nette Leute. Man würde gefördert und gefordert aber nie überfordert. Sowohl Oberarzt Dr. Müller als auch der Chefarzt Dr. Wenz, waren klasse.
      Nachdem die OP - Narbe zu war hatte ich fast jeden Tag Bewegungsbad. Da gewinnt man dann auch nochmal viel an Bewegungsspielraum dazu weil im Wasser doch noch mehr möglich ist.
      Ich war drei Wochen dort und hatte das Gefühl dass alles erreicht wurde was möglich war. Maximale Beugefähigkeit. Dank der SuperOP kann ich ja das Bein auch wieder ganz durchstrecken.
      Sowohl die Orthopädie der Uniklinik Heidelberg als auch die Rehaklinik in Bad Peterstal-Griesbach kann ich voller Überzeugung empfehlen.

      Meine Idee beide Kniegelenke auf einmal zu operieren halte ich jetzt nicht mehr für durchführbar. Heidelberg hat das ja auch nicht angeboten. Ich für mich halte es für besser erstmal ein Stück Normalität mit dem neuen Kniegelenk zu erreichen und sich gut zu erholen. Klar ist für mich dass ich auch das rechte Kniegelenk im nächsten Jahr in Heidelberg operieren lassen werde. Voraussichtlich im Frühjahr da eine OP mitten im Sommer einfach unangenehm sein kann und auch war. Bis dahin habe ich, hat mein Körper sich vom Eingriff erholt.
      Ich weiß dass es kein leichter Eingriff ist aber ich war in den besten Händen und traue mir die zweite OP zu. Vielleicht auch das zweite Bein wieder belasten und nutzen zu können ist meine Hoffnung.
      Ich war mit einer Bekannten gestern Kaffee trinken und sie meinte beim Gehen zu mir dass man richtig deutlich sehen kann wie gerade das linke Bein jetzt ist.

      Ich hatte heute meine erste ambulante Physiotherapie und Lymphdrainage und bin dahin gelaufen. Es ist nicht weit aber doch erheblich weiter als was ich vor der OP geschafft habe. Zugegeben ich war hinterher total müde und geschafft. Aber die letzten Wochen waren ja auch nicht ohne.

      Jetzt wisst Ihr Bescheid und ich werde Euch über die weitere Entwicklung auf dem laufenden halten.

      Entschuldigt bitte dass ich mich nicht zwischendurch gemeldet habe aber dazu hatte ich einfach keine Kraft mehr.
    • Ach ja... Ich bin dann doch mit 148 kg in Heidelberg angekommen. Ich habe da wirklich nicht viel gegessen. Als ich mich dann in der Reha gewogen habe bin ich fast umgefallen : 163 kg!!!!!!
      Ich kann mir das nur so vorstellen dass ich viel Flüssigkeit eingelagert habe. Der Umfang des Beines war zum Ende der Reha noch genau so groß wie am Beginn. Das Bein ist immer noch sehr angeschwollen. Wenn ich länger gesessen habe habe ich das Gefühl dass es gleich platzt. Ich hoffe dass sich das noch ändert und ich meine Knöchel wieder sehen kann. Darauf war ich so stolz. Und dass ich wieder bei 148 kg lande. Ich versuche mir klar zu machen dass der Eingriff gerade mal fünf Wochen her ist und es bis zu einem Jahr dauern kann bis alles wirklich wie normal ist. Es geht mir nicht um das Abnehmen aber das hohe Gewicht macht auch was mit der Prothese und ich wollte gerne in die nächste OP mit noch 20 kg weniger gehen weil ich doch gemerkt habe dass ich es leichter gehabt hätte wenn ich weniger gewogen hätte.
    • Liebe Andrea, ich habe mich sehr darüber gefreut dass Du mich besuchen wolltest. Ich war in der Woche nach der Operation einfach nicht in der Lage mich überhaupt irgendwo zu melden. Das wollte ich Dir doch noch sagen. Hab vielen Dank für diese liebevolle und nette Geste. Es hat mich sehr gefreut und berührt.
    • Ich freue mich sehr zu lesen, dass alles so gut gelaufen ist, Glückwunsch!
      Sehr gern, es ist nicht schlimm, vielleicht beim nächsten Mal ;)
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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