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Alt 27.09.2008, 09:15   #1
Kubalibre
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Standard 15 Kilo in sechs Wochen: Tod nach Diät

15 Kilo in sechs Wochen: Tod nach Diät
Samstag, 27.09.2008

Eine Diät sollte das Leben einer jungen Türkin verbessern. Doch 15 Kilo innerhalb von sechs Wochen waren zu viel für ihren Körper. Sie starb 19-jährig.
Nach dem Tod des Mädchens stellte sich heraus, dass die Klinik von Dr. Kushan keine Genehmigung als medizinische Einrichtung hatte, sondern als Hotel angemeldet war. In der Anlage, deren Patienten umgerechnet 1000 Euro pro Woche hinblättern, gab es keinen einzigen ausgebildeten Diät-Experten. Nicht einmal über einen Krankenwagen verfügte die Einrichtung.


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Alt 27.09.2008, 09:58   #2
klein und fein
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Dass sowas überhaupt möglich ist, ist an sich schon schlimm, aber wundern tut´s mich nicht.
klein und fein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2008, 11:03   #3
Cassandra
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Zitat:
Zitat von Kubalibre Beitrag anzeigen
15 Kilo in sechs Wochen: Tod nach Diät
Samstag, 27.09.2008

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Kontakt

Sie können Kushans Klinik unter folgender Adresse erreichen:

Dr. Kushan Clinic International
81684 Polonezköy
Istanbul
Turkey

Tel: +90 (216) 432 30 44 (englisch und türkisch)
Fax: +90 (216) 432 30 46
email: clinic@kushan.com.tr


Ach ja, er schreibt auf seiner Homepage:
"Auch das Sexualleben unserer Patienten hat sich normalisiert."
Zitat:
Unsere Diät

Die in unserer Klinik durchgeführte Diät enthält etwa 1000 kCal pro Tag. Proteine, Fette, Kohlehydrate, Vitamine und Mineralien werden optimal kombiniert. Die Speisen sind so zubereitet, dass sie leicht verdaulich sind.
Es gibt drei Mahlzeiten am Tag. Außerdem werden um 16:00 Uhr Früchte angeboten, um 21:00 Uhr werden noch Diätgetränke mit Milch und Schokolade (nennt sich in Bielefeld Slim Fast) gereicht, die speziell von Dr. Kuşhan entwickelt wurden.
Nach Beendigung des Kuraufenthaltes wird für die Patienten ein spezieller auf die jeweilige Person abgestimmter Diätplan entwickelt, der dem Patienten hilft, im normalen Leben weiter abzunehmen. Der Diätplan wird auf die entsprechenden Länder individuell abgestimmt(oh geil, man nimmt in Lichtenstein anders ab als in Vorarlberg).


Tagesprogramm

8:00 Uhr Aufstehen (was ist mit waschen und Zähne putzen?)
8:05 Uhr Wiegestunde (Gewichtskontrolle)
8:30 Uhr Frühstück 9:15 Uhr 1. Laufprogramm des Tages (105 Minuten joggen in Istanbul bei 38 °C.)
11:00 Uhr Unterricht über Ernährung und Bewegung 11:45 Uhr Gymnastik 13:00 Uhr Mittagessen 14:30 Uhr 2. Laufprogramm des Tages 16:00 Uhr Zwischenmahlzeit (Obst) 16:15 Uhr Freizeit (Link?) 19:00 Uhr Abendessen 21:00 Uhr Diät-Getränke (Schlimm Fast)
ca. 24:00 Uhr Nachtruhe
Ich bin begeistert, der Kollege von Hademar Bankhofer (oder hieß das Hadamar?) verlangt 1000 € die Woche für Gemüse, Pulver und schwitzen.

Quelle: Dr. Kushan's Clinic International
Kommentare von Cassandra hinzugefügt.
Aber immerhin:
"Auch das Sexualleben unserer Patienten hat sich normalisiert."

Das ist ja für machen in den ersten Jahrzehnten des Daseins entscheidend.

@Kubalibre:
Zitat:
Nach dem Tod des Mädchens stellte sich heraus, dass die Klinik von Dr. Kushan keine Genehmigung als medizinische Einrichtung hatte, sondern als Hotel angemeldet war.
Man ist ja mittlerweile auch einiges an Inkompetenz in Deutschland gewohnt, aber das dieses Diät - Boot Camp in der Türkei steht, hättest Du erwähnen sollen. Dann hätte ich gleich grinsen können.
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"Manche machen gleich zwei Diäten, weil eine nicht satt macht." Harald Schmidt

Geändert von Martina (27.09.2008 um 15:25 Uhr) Grund: Bitte keine Bilder von fremdem Webspace (Trafficklau) und vollständige Quellenangaben
Cassandra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2008, 11:39   #4
klein und fein
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Beiträge: 667
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Zitat:
Dr. Med. Muzaffer Kushan ist leitender Chefarzt und Gründer der Klinik. Im Jahre 1969 schloss er sein Studium an der medizinischen Fakultät der Universität Istanbul ab. In der Bundesrepublik Deutschland spezialisierte er sich dann in den Bereichen Allgemeine Chirurgie und Unfallchirurgie. Während seiner Facharztausbildung in Deutschland vertiefte Dr. Kushan seine Kenntnisse im Bereich der Dünndarmverkürzung und der Ballonpositionierung im Magen. Seine Facharztausbildung vervollständigte er durch das Studium der Ernährungs- und Sportmedizin.

Quelle: Dr. Kushan's Clinic International
Also, in erster Linie ist der doch Chirurg. Das heißt, wenn einer bei ihm abnehmen will, schnibbelt er ihm einfach was weg. Danach folgt das ultimative Fitnessprogramm.

Oder habe ich was falsch verstanden?

Geändert von Martina (27.09.2008 um 15:24 Uhr) Grund: Bitte immer vollständige Quellenangaben.
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Alt 27.09.2008, 12:03   #5
Nette
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1000kcal am Tag - das konnte/kann in Deutschlands Diätkliniken aber unterboten werden.

Ich weiß noch, daß das absolute Highlight bei meiner 4wöchigen 600/900kcal Diätkur in Bad Neuenahr eine Bratwurst war.
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Schneckerldick.


Udo Pollmer
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Alt 27.09.2008, 21:09   #6
apple
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Beiträge: 158
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Äi, - Heilfasten!!! Eine Woche lang nix außer Wasser, aber das ist nur was für Weicheier, die Hardliner halten das zwei Wochen und länger durch (heißt es, ich kenne nur eine Person, die so etwas mal eine Woche lang gemacht hat).

Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen und dachte, so etwas Wichtiges (so wird es vermittelt) müßte ich meinem Körper doch unbedingt auch antun - der Gesundheit zuliebe.

Als ich dann einmal mitbekam (wieder mit einem Auge und einem Ohr, war es Fernsehen oder Radio?), daß ein Ernährungswissenschaftler postulierte, bei Schlacke habe er schon eine Vorstellung, er käme schließlich aus dem Ruhrgebiet - sonst wisse er eigentlich nicht, was Entschlacken bedeuten solle und vor allem, welchen Sinn das haben sollte.

Puh, kein schlechtes Gewissen mehr (ich kenne auch Schlacke und glaube eigentlich nicht, daß sich so etwas in meinem Körper festgesetzt hat)!
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Alt 28.09.2008, 06:30   #7
Sally
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Beiträge: 2.584
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Nur zur Ehrenrettung des Heilfastens (das nicht zum Abnehmen geeignet ist, wie ich selbstverständlich auch festgestellt habe, dafür aber durchaus andere positive Effekte hat - ob man nun an die "Schlacken" glaubt oder nicht) und der guten Ordnung halber:

Heilfasten bedeutet nicht nur Wasser trinken. Es gibt daneben jede Menge Tee (alles außer schwarzem Tee) und Gemüsebrühe. Also auch viel Heißes. Das fand ich damals wohltuend, weil meine erste Fastenkur im Spätherbst war und man in den ersten Tagen gerne mal ein bisschen friert. Ich habe das drei Wochen durchgehalten und mich sehr wohlgefühlt. Nach einem Jahr habe ich das Ganze nochmal wiederholt. Die Gewichtsabnahme war natürlich nicht von Dauer, aber der Wellness-Effekt und das Ernährungsbewusstsein in der Folge (das in der "Aufbauphase" sozusagen mit geschult wurde) waren doch beachtlich.
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Genieße das Leben - denn wenn Gott die Menschen misst,
legt er das Maßband nicht um die Taille, sondern ums Herz.

(Quelle: unbekannt)

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Alt 28.09.2008, 09:51   #8
Smutje
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Beiträge: 467
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In 6 Wochen nichts essen habe ich 15 Kilo abgenommen und hatte kurz drauf 30 Kilo mehr. Meine Leber hat seit dem einen Schaden und Gicht habe ich auch davon. Das ganze habe ich unter Aufsicht eines Arztes gemacht. Heute bekomme ich Angst wenn ich schnell abnehme und versuche gegenzusteuern. Die 6 Wochen ohne Essen sind nun schon über 20 Jahre her und ich wäre nie wieder so blöd so etwas zu machen. Tot nach Diät glaube ich jederzeit.
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Alt 28.09.2008, 10:33   #9
Itsme
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Es soll ja so sein, dass der Körper, wenn er plötzlich viel zu wenig Nahrung bekommt, - also jetzt nicht eine Diät, bei der man ja noch relativ viel Nahrung zu sich nimmt, sondern beim Fasten - aus Schutz und der Not gehorchend - damit der Körper mit der plötzlichen Hungersnot klar kommt - so eine Art von Betäubungsmittel ausschüttet, welches ein gewisses Highgefühl verursacht.

Frieren soll in diesem Punkt - und das nun auch bei vielen Diäten - ein deutlicher Punkt für eine Unterversorgung mit Kohlenhydraten sein.
Hat der Körper genug zu verbrennen, friert man normalerweise nicht. Genau, wie bei einem Ofen, der genug Brennmaterial bekommt, schön wärmt, so geht er aus, oder glimmt nur vor sich hin, wenn er kein Brennmaterial bekommt.
Kommt also frieren nur in Verbindung mit Nahrungsreduktion zustande, so ist das wohl der Fall.
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Wer einen Platz im Herzen eines Menschen hat,
ist nie allein.

Itsme
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Alt 28.09.2008, 20:54   #10
Lunix
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Zitat:
Zitat von Itsme
Es soll ja so sein, dass der Körper, wenn er plötzlich viel zu wenig Nahrung bekommt, - also jetzt nicht eine Diät, bei der man ja noch relativ viel Nahrung zu sich nimmt, sondern beim Fasten - aus Schutz und der Not gehorchend - damit der Körper mit der plötzlichen Hungersnot klar kommt - so eine Art von Betäubungsmittel ausschüttet, welches ein gewisses Highgefühl verursacht.

Meinten Sie vielleicht Endorphine?
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