".....es gebe bei uns zu wenige bariatrische Eingriffe."????

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    • ".....es gebe bei uns zu wenige bariatrische Eingriffe."????

      news.doccheck. schrieb:

      Chirurgen aus Deutschland kritisieren, es gebe bei uns zu wenige bariatrische Eingriffe. Sie verweisen auf Erfolge im Kampf gegen Typ-2-Diabetes oder Hypertonie. Geht es wirklich um Patienten – oder um eine neue Möglichkeit, mehr Umsatz zu generieren?
      sieher hier

      Die Patienten im Fokus von Interessenkonflikten : Jeder möchte sein Stück vom Kuchen.....
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Also ich hab ja an dem Vorbereitungsprogramm zu so einer OP teilgenommen und ich "komme" aus der Krankenpflege, ich habe also ein wenig Einblick darüber, wie so ein "Krankenhaus funktioniert" bzw über die Bewggründe von Ärzten.

      Und es ist so, wenn man ein Adipositaszentrum einrichtet, dann muß sich das auch wirtschaftlich tragen.
      Als junger Arzt, wenn ich mich spezialisieren will, den Facharzt in Chirurgie machen oder mich auf zum B. bariatrische Eingriffen spezialisieren will, dann muß ich "so und so viele" gemachte Op `s nachweisen können.

      Außerdem hatte ich den Eindruck, daß das Adipo -zentrum an unserer Uniklinik kräftig von der "Industrie"...Pharma... ecetera gesponsert wird.
      Das machen die natürlich nur, weil sie was verdienen wollen.

      Da stehen also wirtschaftliche Interessen der Sponsoren dahinter und "persönliche" der Ärzte.

      Ich behaupte, die Interessen der Patienten kommen frühestens an dritter Stelle.

      So erklärt sich mir, warum mir , außer der OP keine Maßnahmen- Begleitung an die Hand gegeben wurde.

      Ich bin nicht in dieses Zentrum, mit der festen Idee OP.
      Ich wollte mich erkundigen, vor allem auch darüber, was sie sonst- vor der OP als Hilfe anbieten.

      Aber es ging nur um die OP.
      Der Chirurg im Vorgespräch war ein unempathischer, typischer junger auf Karriere gepolter Arzt.
      Man hatte mir gesagt, der OA in dem Zentrum sie so toll-nett-empathisch-kompetent.
      Nun der kann nicht alles alleine machen, nach dem Gespräch mit dem jungen Chirurgen, hatte ich dann immer weniger Lust, mich vertümmeln zu lassen.

      Was ich sonst so sah und erlebte, in der SHG, die man besuchen sollte., war auch nicht so, daß es mich überzeugt hätte, daß die OP eine gute Sache für mich ist.

      Verrückt ist, daß die Krankenkasse mir zwar jede Reha-maßnahme verweigert um wieder fitter zu werden- ich würde so gerne an diesem STARK-Programm teilnehmen, aber die OP hätten sie gezahlt.
      :stirn:
    • Danke für den Erfahrungsbericht, Wilma. So ähnlich hätte ich es mir vorgestellt. Auch bei anderen Krankheitsbildern gibt es fast nur Geld für die OP und nur wenig für Physiotherapie.... Es ist zum Mäusemelken und Selberbezahlen. Trotzdem versuche ich gut gelaunt zu bleiben.
    • Ich hab gestern erst einen Bericht gehört, wo es darum ging, dass auch Knie-OPs sprunghaft angestiegen sind, künstliche Gelenke scheinen grad hoch im Kurs zu sein...
      Viele Grüße

      Andrea


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Das hört sich großartig an, Buffy!!! Ich habe eine Privatärztin, die genauso denkt und schon einiges an Wundern an mir vollbracht hat. Schade nur, dass sie recht teuer ist, so weit weg wohnt und ich nicht das Budget habe, um oft zu ihr hinzugehen. Ich finde es eigentlich völlig ok, wenn ein guter Arzt 100 Euro die Stunde von einem bekommt, nur schade, dass die Krankenkassen lieber OPs bezahlen.

      Man sieht, es ist so viel machbar, so viel möglich.