Urteil Krankenkasse muss Entfernung einer Fettschürze bezahlen

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    • Urteil Krankenkasse muss Entfernung einer Fettschürze bezahlen

      SPON schrieb:

      Verlieren Fettleibige viel Gewicht, hängt die Haut in großen Falten am Körper herab. Im Fall einer Krankenschwester sei das eine schwere Entstellung, urteilte ein Sozialgericht. Die Kasse muss die OP-Kosten tragen.
      spiegel.de/gesundheit/diagnose….html?#ref=recom-outbrain
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    • Interessanter Artikel. Freut mich für die Frau, dass sie ihre Kosten wieder hereinbekommen hat. Das ist ein echter Erfolg.

      Ein bisschen nervt mich, dass der Hängebauch als schwere Entstellung bezeichnet wurde, obwohl es nur zwei Falten waren, die über dem Hosenbund hingen. Für mich eher der Hinweis auf einen eher kleineren Hängebauch, der für mich noch keine "richtige" Entstellung wäre, vor allem, wenn keine funktionalen Störungen (Haut, Schmerzen, Orthopädie) hinzukommen. Natürlich gönne ich der Krankenschwester, dass sie jetzt glücklich mit der OP ist und auch nicht selber zahlen musste, im Endeffekt.

      Aber für den Leser dieses Artikels heißt es auch: Ein solcher Hängebauch ist eine Entstellung. Auch ein kleinerer. Damit werden die Normen für "gutes Aussehen" wieder enger gesteckt. Ich finde, einen kleineren Hängebauch überhaupt nicht häßlich. Bei einem größeren liegt das Problem eher darin, dass er beim Sport stört oder schmerzt.

      Apropos Hängebauch-Größe. Einen ordentlichen Hängebauch kann man eher nur unter der Hose unterbringen, als über der Hose.... Und dann hat man das Problem, dass man in der Taille viel schlanker ist, Hosen nur mit Gürtel tragen kann und im unteren Bereich muss es in der Hose viel Platz für den Bauch geben.
    • Das sehe ich ähnlich...so dolle kann es nicht gewesen sein.
      Ich hab so eine Theorie...wenn man noch moderat dick , oder anderswo "entstellt" ist...wenn man also irgendwas am Körper hat...was schon stört ..aber nicht so dolle..dann macht man einen Riesen-Häck-Mäck draus.
      Dann sind diese "Entstellungen " noch in einem Rahmen, wo man sie wegkriegt oder kosmetisch noch gut was machen kann.

      Versteht ihr was ich meine.

      Wenn jemand wirklich ein Problem hat ,dann schweigt er.
      Also ich habe eine Fettschürze, die endet nicht am Hosenbund und sie ist bewegungs einschränkend und hygienisch ein Problem.Dann hab ich noch einen ganz dicken Fettklumpen am einen Oberschenkel..auch der stört sehr.Nicht weil er nicht schön ausschaut - er behindert mich und tut weg.
      Auserdem das Wundwerden in all den Falten....

      Also ein echtes Problem.Schon lange nicht nur ein kosmetisches Problem.

      Aber ich bin immer noch in dem Modus, als ich mich noch für einen Fehler hielt, weil ich so dick bin und abnehmen nicht gelingt....daß ich mich schuldig fühle.
      Ich traue mich nicht da überhaupt mal zu einem Arzt zu sagen.".schauen sie mal.....kann man da nichts machen"

      Ich warte immer noch auf das Wunder, daß ich abnehme und DANN geh ich zum Behandler und sag..."kann das weg"...ich hab ja dann was in der Hand..."ich hätte dann abgenommen..meinen Teil zu beigetragen..."...hilft mir jetzt jemand?"

      Was den Knubbel am Bein betrifft..das ist eher ne Beule....ich glaub nicht, daß ich den durch ab nehemen weg bekomme.
      Ich denke es wäre gut, wenn man den weg operiert.

      Er stört und um so länger ich ihn habe , um so mehr stört er.

      Jetzt bin ich wohl vom Thema abgekommen... :huh:
    • Ich habe mir vor 2 Jahren eine 10 kg Fettschürze wegnehmen lassen, darunter war es wund, sie behinderte mich beim Sport und ich hatte Angst um meinen Rücken, der ist mit xxl Busen genug belastet. Die Wundheilung hat 10 Wochen gedauert da ich immer Wassereinlagerungen im Bauch hatte. Es ist gut , dass es weg ist und die Krankenkasse hat auch bezahlt.
      Wie bei allen Narben habe ich in diesem Bereich Empfindungsstörungen, bei über einem Meter länge ist es nicht wenig.
    • Hallo,

      milka schrieb:

      Denke auch, dass die Fettschürze nicht so wahnwitzig groß gewesen sein kann nach 46 Kilogramm Abnahme in 2 Jahren.
      Was sollen dann Menschen sagen, die 60, 70 oder mehr Kilogramm abgenommen haben?
      Ob die Fettschürze schlimm ist oder nicht, hängt von der Hautbeschaffenheit ab und ja - leider vom Geschlecht, Männer sind dank ihres stärkeren Bindegewebes nicht so betroffen.
      Ich habe 2005 Medikamente abgesetzt und innerhalb drei Monate 30 Kilo abgenommen. Keine Fettschürze, nicht mal schlabbrige Haut bekommen.. War allerdings erst um die 40. Heutzutage würde so eine Abnahme anders ausgehen.


      Goldkeks schrieb:

      Aber für den Leser dieses Artikels heißt es auch: Ein solcher Hängebauch ist eine Entstellung. Auch ein kleinerer. Damit werden die Normen für "gutes Aussehen" wieder enger gesteckt. Ich finde, einen kleineren Hängebauch überhaupt nicht häßlich. Bei einem größeren liegt das Problem eher darin, dass er beim Sport stört oder schmerzt.

      Eine Fettschürze ist auch kein Hängebauch. Ein Hängebauch ist ein dicker Bauch, der nicht prall nach vorne steht , sondern eben hängt. Eine Fettschürze ist grob gesagt ein Hautlappen ohne Inhalt, weil man extrem abgenommen hat und sich die überschüssige Haut nicht zurückbildet. ( Man muss freilich auch Geduld haben, die Rückbildung kann bis zu einem Jahr dauern. Doch was dann da ist, bleibt.) . Dieser Hautlappen kann scheuern, sich darunter entzünden, man kann Pilzinfektionen darunter bekommen, da feucht und warm.

      wilmastante schrieb:

      Wenn jemand wirklich ein Problem hat ,dann schweigt er.
      Das ist deine subjektive Meinung - und imho ein Fehler. Wie soll sich jemals etwas ändern mit dieser Einstellung?

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


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    • Danke, Lisa und Melisah.

      Ich mag dieses Wettbewerbsdenken nicht. 60-70 kg sind mehr als 46 und erst da gehen die Probleme los? :rolleyes:
      Es ist doch gut, wenn die Kasse sowas zahlt, egal ob kleinere oder größere Fettschürze,
      findet Dorothea
    • Lisa Cortez schrieb:

      Das ist deine subjektive Meinung - und imho ein Fehler. Wie soll sich jemals etwas ändern mit dieser Einstellung?
      Ja, mag sein, eine subjektive Meinung .Sicher schweigen viele nicht sondern sind offensiv.

      Wie soll sich was ändern.Verstehe gerade nicht worauf Du das beziehst.?

      Vielleicht so...wie soll sich was änderen, wenn ich weiterhin eine negative Einstellung zu Dick habe?
      Die habe ich .Stimmt.Obwohl ich das rational durch habe.
      Da kann ich alle Argumentation mitgehen und bin sehr dafür das das fat shaming ein Ende haben muß.
      Da hab ich große Fortschritte gemacht.

      Aber. emotional bin ich erstens davon geprägt, daß mir von klein auf vermittelt wurde, man darf nicht dick sien.Dick ist häßlich.
      Das ist kein Gedanke...das ist ein Gefühl..das steckt so tief in mir...da kann ich noch so anders drüber denken und auftreten.
      Ich bekomme die Sicht "SO bin ich ein Fehler" nicht ganz ausgemerzt.

      Und ich will mich nicht mit abfinden, weil es mich zunehmend belastet.

      Wie sich dann was ändern soll....wenn ich als Dicke selbst finde "nicht dick " wäre besser....

      ....da hab ich noch keine Antwort drauf....
    • Liebe wilmastante, meine Aussage bezog sich doch nur auf den einen Satz. "Wenn jemand wirklich ein Problem hat, dann schweigt er." Sollte man Probleme nicht enttabusieren, darüber reden? ansprechen? Lösungen finden?
      oder wie du schon sagst, in die Offensive gehen, Aktivistin werden?

      Schau mal, die Krankenschwester im Artikel hat gelitten, hat gehandelt so wie sie es für sich gut fand - und hat vor einem deutschen Gericht Recht bekommen. Für mich ein Triumpf.....

      doch sie wird attackiert : "Soooo schlimm war das nicht", als ob was schlimm ist und was nicht nicht subjektiv wäre.....
      in diesem Fall hat auch das Gericht nachvollzogen, dass es für die Dame schlimm war....

      Die menschliche Psyche ist seltsam: Der Einbeinige wünscht sich kein zweites Bein, sondern dass alle anderen auch nur ein Bein hätten.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


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    • Lisa Cortez schrieb:

      Die menschliche Psyche ist seltsam: Der Einbeinige wünscht sich kein zweites Bein, sondern dass alle anderen auch nur ein Bein hätten.
      das ist mal interessant, liebe Lisa!
      So hatte ich das noch gar nicht betrachtet.

      Aber bei näherem Hinsehen könnte es stimmen.
      Weil wir nämlich alle GESEHEN werden wollen - auch in unserem Schmerz.

      Vielleicht fragt man sich: warum sieht man den Schmerz einer Person, deren Haut fünf Zentimeter überhängt, warum hilft man der? Und mir hilft niemand, mein Problem nimmt niemand ernst, obwohl mein Haut fünfundzwanzig Zentimeter weit hängt?

      Das Schlimme ist, daß man dabei noch von anderen beurteilt wird - daß man die Beurteilungen von außen manchmal sogar schon verinnerlicht hat.
      Vielleicht will die menschliche Psyche, daß die anderen, die einen schräg angucken ob des Leidens, die das Leiden nicht ernsten nehmen, mal selber fühlen und spüren, wie das so ist, mit nur "einem Bein" ?!

      Jedenfalls danke liebe Lisa. Hast mir einen neue Erkenntnis oder zumindest eine neue Überlegung geschenkt! ;)
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Lisa Cortez schrieb:

      Eine Fettschürze ist auch kein Hängebauch. Ein Hängebauch ist ein dicker Bauch, der nicht prall nach vorne steht , sondern eben hängt. Eine Fettschürze ist grob gesagt ein Hautlappen ohne Inhalt, weil man extrem abgenommen hat und sich die überschüssige Haut nicht zurückbildet. ( Man muss freilich auch Geduld haben, die Rückbildung kann bis zu einem Jahr dauern. Doch was dann da ist, bleibt.) . Dieser Hautlappen kann scheuern, sich darunter entzünden, man kann Pilzinfektionen darunter bekommen, da feucht und warm.

      Eine Fettschürze enthält wie der Name schon sagt: Fett.
      Was du meinst, ist eine Hautschürze ohne Fettanteile. Das ist dann die klassische überschüssige Haut.

      Hängebauch und Fettschürze meinen ähnliches. Fettgefüllte Bäuche. die hängen.

      Issi schrieb:

      Vielleicht fragt man sich: warum sieht man den Schmerz einer Person, deren Haut fünf Zentimeter überhängt, warum hilft man der? Und mir hilft niemand, mein Problem nimmt niemand ernst, obwohl mein Haut fünfundzwanzig Zentimeter weit hängt?
      Das kommt sicherlich häufiger vor und ist psychologisch nachvollziehbar. Ich selber kann den Schmerz, der 5 cm-Frau gut nachvollziehen. Auch den der 25 cm-Frau. Schmerzen sind immer subjektiv und nicht vergleichbar. Das hatte ich auch gar nicht gemeint. Sondern, dass für unbeteiligte Leser, schon ein eher kleiner Hängebauch als schwere Entstellung gewertet wird. Das sagt eher etwas über das allgemeine Schönheitsempfinden der Gesellschaft aus. Ist man jetzt entstellt und sollte man jetzt besser kein FKK mehr machen? Ich muss sagen, dass ich bevor ich selbst das Problem hatte, nie auf Hängebäuche bei anderen geachtet habe und bei uns am Baggersee machen fast nur Leute Ü65 FKK. Ich habe mal unauffällig die Bäuche angeschaut, und es waren mehrere Leute mit Hängebäuchen dabei. Eine Frau fand ich recht attraktiv und es war eigentlich egal, ob sie einen Hängebauch hatte oder nicht. Vorher wäre mir das nie aufgefallen, weil ich stärker auf das Gesamtbild und die Ausstrahlung geachtet hatte, eigentlich nie auf Details. Und einen ganzheitlichen Blick finde ich viel besser.
    • Lisa Cortez schrieb:

      doch sie wird attackiert : "Soooo schlimm war das nicht", als ob was schlimm ist und was nicht nicht subjektiv wäre.....
      in diesem Fall hat auch das Gericht nachvollzogen, dass es für die Dame schlimm war....
      das war echt nicht als Attacke, Abwertung, Nivellierung oder ähnliches gemeint. Ich finde es gut, dass die Dame vor Gericht gewonnen hat. Trotzdem glaube ich, dass das Problem eher kosmetisch, als funktional zu verstehen ist (keine Wertung).

      Lisa Cortez schrieb:

      Liebe wilmastante, meine Aussage bezog sich doch nur auf den einen Satz. "Wenn jemand wirklich ein Problem hat, dann schweigt er." Sollte man Probleme nicht enttabusieren, darüber reden? ansprechen? Lösungen finden?
      oder wie du schon sagst, in die Offensive gehen, Aktivistin werden?
      ich verstehe euch beide. Wie Wilma glaube ich auch, dass häufig Menschen mit kleineren Problemen eher "Radau" machen. Und es ist auf jeden Fall gut, Probleme zu enttabuisieren. Ich finde, wir leben in guten Zeiten, wo sich vieles verändert, wo auch Publikumszeitschriften wie "Brigitte" sich - teilweise - an der Enttabuisierung beteiligen.
    • persönliche betroffenheit

      [ch verstehe euch beide. Wie Wilma glaube ich auch, dass häufig Menschen mit kleineren Problemen eher "Radau" machen. Und es ist auf jeden Fall gut, Probleme zu enttabuisieren. Ich finde, wir leben in guten Zeiten, wo sich vieles verändert, wo auch Publikumszeitschriften wie "Brigitte" sich - teilweise - an der Enttabuisierung beteiligen.[/quote]

      Hallo Lisa , das erlebe ich auch so.
      Früher da war ich nicht "wirklich" dick.80 kg auf 170 verteilt.
      Aber es gab keine Klamotten in meiner Größe, es gab für mich als Teenie kein einziges positives Vorbild.
      Von überall her prasselte auf mich ein" du bist fett- du hast kein Existenzrecht".
      So habe ich das jedenfalls erlebt.
      Woher hatte ich das Gefühl - ich bin dick und so mit verkehrt?
      von zuhause nicht.
      Aus den Medien und da hatten die anderen, die mich mobbten, ihre Vorstellungen wie ein menschlicher Körper richtig zu sein hat, auch her.
      Also da hat sich viel getan.

      Ich habe "gelernt" zu mir zu stehen und meistens finde ich mich heute auch ganz ok.
      Da ich so durch die Welt laufe und nicht mehr selber denke, ich sollte nur mit Tarnkappe unterwegs ein, strahle ich das wohl auch aus.
      Heute reagieren die Leute meistens positiv auf mich und gemobbt bin ich schon lange nicht mehr geworden.

      Also eigentlich alles suppi. Lustig leben und sich lassen wie man ist.

      ABER

      Heute leide ich unter dem Gewicht. Ich hatte ja 25 kg abgenommen.Die sind, seit Spätsommer fast wieder drauf.
      Und es scheint so, daß ich die ganzen Kilos am Bauch angelegt habe.
      Dafür spricht auch, daß mich keiner auf die Zunahme anspricht.
      Das fällt gar nicht so auf.Weite, kaschierende Teile trug ich auch davor.
      Mir fällt es auf. Es sit , als ob ein Sack vorne an mich drangeschnallt ist, der auf die Oberschenkel drückt, vorallem rechts.Das behindert mich sehr.

      Zur Zeit geht es mir gut.Es wird warm, man will wieder raus..Nachdem ich monatelang diverse blöde Schmerzen hatte, geht es mir besser und ich würde mich ja auch gerne bewegen.
      Aber dieser Bauch stört bei allem.Beim Gehen sowieso.Beim Radfahren auch...ich würde ihn einfach nur gerne "abschneiden".

      Außerdem hab ich das Bauchfett im Verdacht, daß es was macht, Hormone abgibt.Das führt zu Bluthochdruck.....ist jedenfalls mein Eindruck.

      Ich würde gerne in Reha gehen, weil ich nicht glaube, daß ich das Problem alleine nicht in Griff bekomme.Die wird mir aber verweigert.

      Hach was soll das ganz Gejammere.........ich lüg mir einfach was in die Tasche und find mich wunderbar.
      plop.....warum gehen die smileys nicht!?
    • Liebe wilmastante,

      ja ich meine, wenn man leidet, soll man sich zusammenschließen und nicht aufeinander rumhacken. In unserer Gesellschaft wird schon genug gespalten: Hartzer gegen Geringvediener, Arme gegen Flüchtlinge, und jetzt auch irgendwie Adipöse gegen "nur" Übegewichtige.....

      Liebe Goldkeks,

      ich habe versucht, eine genaue Definition zu finden, hilft diese:

      https://www.dr-gumpert.de/html/abnehmen_am_bauch.html schrieb:



      Fettschürze

      Als Fettschürze wird das für viele Menschen belastende Ergebnis eines extremen Fettverlustes am Bauch bezeichnet: Die zuvor durch starkes Übergewicht gedehnte Haut bildet sich nicht oder kaum zurück und verbleibt als überflüssige Hautschürze zurück.
      liebe Issi

      :)



      liebe Grüße Lisa
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


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    • liebe Lisa,

      Normalerweise finde ich die Gumpert-Infos gut, aber hier finde ich sie unpräzise. Es gibt ja Hautüberschüsse, die noch mit Fett gefüllt sind = Fettschürze und "leere" Hautüberschüsse ohne Fett = Hautschürze. Wie Gumpert ja im Schlusssatz selbst sagt.

      Wenn man den Begriff Fettschürze in der Bildsuche eingibt, sieht man als Suchergebnis fast immer die gefüllte Variante, die man umgangssprachlich auch als Hängebauch bezeichnet.

      schoenheitsgebot.de/bauchstraffung.php

      Lisa Cortez schrieb:

      ja ich meine, wenn man leidet, soll man sich zusammenschließen und nicht aufeinander rumhacken. In unserer Gesellschaft wird schon genug gespalten: Hartzer gegen Geringvediener, Arme gegen Flüchtlinge, und jetzt auch irgendwie Adipöse gegen "nur" Übegewichtige.....
      Da bin ich ganz deiner Meinung. Aufeinander rumhacken bringt nichts. Habe ich in dieser Diskussion allerdings auch nicht registriert. Man kann ja sachlich ruhig verschiedene Körperformen vergleichen und darüber sprechen.
    • Hallo Goldkeks,

      stimmt, ich habe jetzt im Netz auch widersprüchliche Infos gefunden.
      Bei der Klägerin ging es jedoch um diese Fettschürze/ Hautschürze , die ein leerer Hautlappen nach einem hohen Gewichtsverlust war - Und darauf bezog sich die Entstellung , die der Richter attestierte - nicht auf einen Hängebauch.


      Goldkeks schrieb:

      Da bin ich ganz deiner Meinung. Aufeinander rumhacken bringt nichts. Habe ich in dieser Diskussion allerdings auch nicht registriert. Man kann ja sachlich ruhig verschiedene Körperformen vergleichen und darüber sprechen.
      bezog mich auf Aussagen wie diese f:

      wilmastante schrieb:

      Das sehe ich ähnlich...so dolle kann es nicht gewesen sein.
      Ich hab so eine Theorie...wenn man noch moderat dick , oder anderswo "entstellt" ist...wenn man also irgendwas am Körper hat...was schon stört ..aber nicht so dolle..dann macht man einen Riesen-Häck-Mäck draus.

      milka schrieb:

      Denke auch, dass die Fettschürze nicht so wahnwitzig groß gewesen sein kann nach 46 Kilogramm Abnahme in 2 Jahren.
      Was sollen dann Menschen sagen, die 60, 70 oder mehr Kilogramm abgenommen haben?

      und ich wollte sagen, wir sollten uns nicht spalten lassen, sondern zusammenhalten.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


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