Überweisung Adipositas-Ambulanz

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Die Beiträge in diesem Forum wurden von engagierten Laien geschrieben. Soweit in den Beiträgen gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.
  • Hallo ihr Lieben, meine Hausärztin hat mich am Dienstag zu einer Adipositas-Ambulanz überwiesen, wo u.a. mit einem bekannten Abnehm-Programm gearbeitet wird. Das Problem ist nur, dass ich von vorn herein schon weiß, dass meine Krankenkasse dieses Programm nicht unterstützen wird und ich auch nicht die finanziellen Mittel habe, es selber zu bezahlen. Nun stellt sich mir die Frage, ob die Adipositas-Ambulanzen auch dann weiterhelfen, wenn man nicht die Möglichkeit hat, an dem angebotenen Abnehm-Programm teilzunehmen. Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht? Es soll da ja Spezialisten und auch Psychologen geben, aber dann wahrscheinlich nur im Rahmen des Abnehm-Programms. Freue mich auf Antworten. Viele liebe Grüße Gastschreiberin

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  • Hallo, ich war bei einer Adipositas Sprechstunde, dabei werden viele Möglichkeiten zur Gewichtsreduktion erläutert, ich weiß aber nicht, ob das in Deinem Falle auch so ist. Sollte es sich nur um eine Schiene handeln die für Dich nicht in Frage kommt ist das ganze eher sinnlos, oder? Gruß Claudia
  • Warum hat sie dich an die Adipositas-Ambulanz ueberwiesen? ich dachte, du machst schon Psychotherapie? Wie geht es dir gesundheitlich? Bist du gesund? (Abgesehen von dicksein, das ich persoenlich nicht fuer eine Krankheit halte, auch wenn WHO es anders meint. :rolleyes:)
  • Ich mache eine Therapie wegen meiner Ängste, aber nicht gezielt wegen des Übergewichts. Da brauche ich professionelle Hilfe hier vor Ort, weil ich immer schwerer werde :-o :-o :-o und deshalb die Idee mit der Adipositas-Ambulanz. Gesundheitlich geht es mir gut. Ich bin -trotz der vielen Kilos- gesund.
  • Dann sei bitte vorsichtig mit der Adipositas-Ambulaz. Nicht dass die dir eine Operation empfehlen, das waere nicht gut. Ausserdem soll die [I]langfristige[/I] Erfolgsquote von Gewichtsreduktionsprogrammen (egal, wie "wissenschaftlich" sie sind) ca. 5% sein. Wenn die Adipositas-Ambulanz das Ziel hat, die Gruende fuer dein Dicksein zu finden -- fein. Vielleicht finden sie tatsaechlich was. Wenn sie aber ohne wenn und aber dich einfach nur auf ein Gewichtsreduktionsprogramm setzen, dann ... nun ja, ich wuerde das nicht mitmachen. Gesundheitsfolgen von Gewichtsreduktion sind nicht hinreichend erforscht, und wenn du gesund bist, solltest du dir gut ueberlegen, ob du das machst. Es gibt "gesund Dicke", ich habe in deinem anderen Thread einen Link dazu gepostet. Da bringt Gewichtsreduktion nichts ausser verschlechterten Blutwerte. Hast du das gelesen? Noch etwas: Du hast woanders geschrieben, dass du insbesondere in Oberschenkeln dicker wirs. Hat man sich schon auf Lyphodeme und Lipodeme untersucht? Da bringt Gewichtsreduktion auch nicht viel.
  • Hallo, [quote='Muminfrau','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116428#post116428']Ausserdem soll die [I]langfristige[/I] Erfolgsquote von Gewichtsreduktionsprogrammen (egal, wie "wissenschaftlich" sie sind) ca. 5% sein. [/QUOTE] na, immerhin. Es reicht ja, wenn Gastschreiberin und ich zu den 5% gehören. :grins: Ich laß mich nicht entmutigen, ich schaff es, vom Ühu zum Uhu zu werden und bis ans Ende meiner Tage einer zu bleiben. :applaus:Wie heißts so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt. :-D Daß ich dick bin und immer bleiben werde, ist klar. Das ist auch okay. [size=8](Nur eine Krankheit könnte dafür sorgen, daß ich "normalgewichtig" werde, und das möchte ich natürlich auf keinen Fall.)[/SIZE] Aber soooo dick, daß ich mich kaum bewegen kann, möchte ich nicht bleiben. Außerdem macht abnehmen Spaß: zur Zeit bekomme ich leckeres Essen, das mir wirklich schmeckt und auf das ich Appetit habe. So schlimm ist abnehmen also nicht, und wenn es nicht von Dauer sein sollte, so hatte ich doch wenigstens eine schöne Zeit. viele Grüße Petra
  • [quote='elltee','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116430#post116430']Ich laß mich nicht entmutigen, ich schaff es, vom Ühu zum Uhu zu werden und bis ans Ende meiner Tage einer zu bleiben. [...] Außerdem macht abnehmen Spaß: zur Zeit bekomme ich leckeres Essen, das mir wirklich schmeckt und auf das ich Appetit habe. So schlimm ist abnehmen also nicht, und wenn es nicht von Dauer sein sollte, so hatte ich doch wenigstens eine schöne Zeit. [/QUOTE] Hallo Petra, bist Du Dir sicher, dass Du im richtigen Forum gelandet bist? Dieses Forum ist diätfrei und vor allem für jene gedacht, die den Abnehmwahn nicht unterstützen. Lies doch bitte mal die[B] [URL='http://der-dicke-mensch.de/content/view/21/72/']Philosophie[/URL][/B] und die [B][URL='http://das-dicke-forum.de/cms/content/view/71/87']Regeln[/URL][/B] unseres Forums - die hast Du bei der Anmeldung als akzeptiert und verstanden bestätigt.
  • [quote='elltee','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116430#post116430']Außerdem macht abnehmen Spaß: zur Zeit bekomme ich leckeres Essen, das mir wirklich schmeckt und auf das ich Appetit habe. [/QUOTE] Wenn es soviel Spaß machen würde, tät's doch jeder.... oder? Es ist eine Plackerei, oder hast DU [I]das[/I] Wundermittel entdeckt ??? :confused:
  • [quote='Maky','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116435#post116435']Wenn es soviel Spaß machen würde, tät's doch jeder.... oder?[/QUOTE]Haben wir es nicht (fast) alle getestet? Dieses Hochgefühl erlebt, wenn die Hose besser saß... [size=8]und den Frust, wenn der ERfolg wieder schwand.[/SIZE][QUOTE]Es ist eine Plackerei, oder hast DU [I]das[/I] Wundermittel entdeckt ??? :confused:[/QUOTE]Momentan ist sie offenbar noch in der Hochphase. Achtung: Bitte keine Wundermittelwerbung in diesem Forum. Es gab schon zu viele, die garantiert helfen :-D. Ich verstehe elltees Beitrag nicht so recht, was der mit einer Überweisung zur Adipositas-Ambulanz zu tun hat und was da mit einem gemacht wird. Durchläuft elltee eines der Programme einer AA?
  • Hallo Gastschreiberin, Ich habe den Eindruck, dass du deinen Fokus recht deutlich auf das Abnehmen legst und ich kann das durchaus verstehen - ich würde auch gerne weniger wiegen. Wenn ich mir deine anderen Beiräge in anderen Threads anschaue, z.B. der vom Essen als Ersatzbefriedigung, dann denke ich dass es da mehr als ein reines (körperliches) Gewichtsproblem gibt. [QUOTE]Es soll da ja Spezialisten und auch Psychologen geben, aber dann wahrscheinlich nur im Rahmen des Abnehm-Programms.[/QUOTE] Du ist ja sehr aufgeschlossen gegenüber therapeutischer Unterstützung und du machst ja schon eine Therapie - hast du dir schon einmal überlegt, dich mit dem Thema Essstörung auseinanderzusetzen? Ich halte es für wenig schlüssig, sich [I]im Rahmen eines Abnehmprogramms[/I] an eine Psychologen zu wenden. Allerdings habe ich recht gute Erfahrungen mit auf Essstörungen spezialisierten Therapeuten gemacht, [I]die jedoch ihren Fokus keineswegs aufs Abnehmen gerichtet haben.[/I] In der Therapie - eine Gruppe mit 10 Frauen - ging es um ein breites Spektrum an Themen, die manchmal sehr konkret das Essverhalten beinhalteten und manchmal ging es um Ängste, um Belastungen, um Beziehungen und vieles mehr, was aber auch eine Wirkung aufs Essverhalten haben kann. Die therapeutischen Methoden waren recht vielseitig und haben mir sehr geholfen - meine Essstörung hat sich erst viel später verändert in dem Sinne, dass ich sie langsam loslassen konnte - dieser Prozess dauert an und es ist nicht so, dass die Essstörung plötzlich verschwunden ist und mein Essverhalten nicht mehr Stress-, Druck-, Belastungsabhängig ist, aber vieles was ich in der Therapie gelernt habe, kann ich mir immer wieder vor Augen führen und damit arbeiten. Für mich war es ganz wichtig, dass es gerade [B]nicht[/B] ums Abnehmen geht, damit ich keinen Druck empfinde... für mich war wichtig, zu ergründen, warum ich esse, wenn ich keinen körperlichen Hunge habe, was das Essen ersetzt, was ich stattdessen wirklich brauche und was mir hilft, wenn ich Essdruck verspüre. Dass alles hätte mir kein Abnehmprogramm der Welt bieten können - denn nur ein paar Kleidergrößen weniger machen aus mir keinen neuen, zufriedeneren, glücklicheren, angstbefreiten Menschen. Und diesen vorgeschriebenen Programmen (womöglich mit Gewichtsdokumentation :rolleyes:) traue ich sowieso nicht.... wenn die so super und anhaltend funktionieren würden, würde man den Erfindern doch einen Preis verleihen, oder ;)? Liebe Grüße Mondsteinhexe

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  • [quote='elltee','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116430#post116430'] [size=8](Nur eine Krankheit könnte dafür sorgen, daß ich "normalgewichtig" werde, und das möchte ich natürlich auf keinen Fall.)[/SIZE] Aber soooo dick, daß ich mich kaum bewegen kann, möchte ich nicht bleiben. [/QUOTE] Eine Krankheit kann auch genau das Gegenteil bewirken - z.B. mit einer Stoffwechselstörung oder bestimmten Medikamenten nimmt man oft zu und dann hilft das "leckerste" Diätessen nichts.
  • Hallo, [quote='kampfzwerg','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116434#post116434']Hallo Petra, bist Du Dir sicher, dass Du im richtigen Forum gelandet bist? [/QUOTE] sicher bin ich das. Ich bin dick. Sehr dick. Ich habe alle Beiträge von Gastschreiberin gelesen und er/sie hat mich sehr an mein eigenes Verhalten erinnert: Ich esse zu abend, bin satt, brauche aber [B]unbedingt[/B] noch etwas Süßes. Nach einer Tüte Gummibärchen (kann leider keine halbe essen) ist mir schlecht, also brauche ich [B]unbedingt[/B] etwas Herzhaftes. Zum Glück ist noch eine Dose Wurst im Kühlschrank. Die esse ich dann nur zu 3/4, weil ich so voll bin. Natürlich brauche ich dann unbedingt noch etwas Süßes hinterher, nicht viel, nur ein kleines Eis. Ich hätte vielleicht im anderen Thread antworten sollen (Essen zwischendurch), das ist wohl richtig, aber auf die 5%-Chance wollte ich reagieren. Ich möchte nicht, daß Gastschreiberin und ich die Hoffnung verlieren, daß sich unser Verhalten ändern läßt. viele Grüße Petra PS. [quote='Mondsteinhexe','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116441#post116441']Eine Krankheit kann auch genau das Gegenteil bewirken - z.B. mit einer Stoffwechselstörung oder bestimmten Medikamenten nimmt man oft zu und dann hilft das "leckerste" Diätessen nichts.[/QUOTE] also dick bin ich ja schon. Dazu brauche ich keine Stoffwechselstörung. :-D Aber "normalgewichtig" kann ich nur werden, wenn ich eine entsprechende Krankheit bekomme, die ich, wie gesagt, nicht will. Ich esse nicht "Diät", ich koche nur selbst und esse derzeit keine TK-Pizza, Schokomüsli oder gekaufte Süßigkeiten, Eis & Co. PPS. [QUOTE]Durchläuft elltee eines der Programme einer AA? [/QUOTE]aber nicht doch, das wäre so ziemlich das letzte, was ich machen würde.
  • [quote='elltee','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116447#post116447'] also dick bin ich ja schon. Dazu brauche ich keine Stoffwechselstörung. :-D Aber "normalgewichtig" kann ich nur werden, wenn ich eine entsprechende Krankheit bekomme, die ich, wie gesagt, nicht will.[/QUOTE] Ich finde diesen Gedankengang verwirrend und wenig zielführend. Außerdem - wer [I]braucht[/I] schon eine Stoffwechselstörung? Ich wollte mit meinem Beitrag darauf hinweisen, dass man Krankheiten nicht "instrumentalisieren" sollte - auch nicht in der Vorstellung. Diesen Vergleich Krankheit = Normalgewicht finde ich absurd!
  • Hallo ihr Lieben, ich kann euch nur immer wieder für eure liebenswerten und mitfühlenden Beiträge danken. Gelesen habe ich eure Antworten alle, aber leider komme ich heute nicht mehr dazu zu antworten, weil ich einen langen Tag inkl. Therapiegespräch hatte. Es kann sein, dass es auch mal bis zum Wochenende dauert, bevor ich wieder ausführlich schreibe/antworte. Nur, dass ihr euch nicht wundert. Ich lese täglich (und antworte auch mal kurz), aber manchmal fehlt mir einfach die Zeit, so wie heute. [B]Ganz kurz wollte ich zu Mondsteinhexe sagen, dass mir dein letzter Beitrag wirklich aus der Seele spricht. Wo hast du diese Therapie gemacht? War das ambulant möglich? Ich war bisher "nur" 6 Wochen stationär.[/B] Liebe, liebe Grüße sende ich euch allen. Ihr seid toll!!! [B] Gastschreiberin[/B]:)
  • Hallo, [quote='Mondsteinhexe','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116455#post116455']Diesen Vergleich Krankheit = Normalgewicht finde ich absurd![/QUOTE] ich versuche mal zu erklären, wie mein Beitrag zustande kam. Ich hatte geschrieben: [QUOTE]Daß ich dick bin und immer bleiben werde, ist klar. Das ist auch okay. Aber soooo dick, daß ich mich kaum bewegen kann, möchte ich nicht bleiben. [/QUOTE]Als ich meinen Beitrag dann in der Vorschau durchgelesen habe, fiel mir meine Tante ein. Sie war ihr Leben lang dick (nicht annähernd so wie ich, aber dick), aber als sie an Krebs starb, war sie ganz dünn. Die Aussage, daß ich dick bin und immer bleiben werde, ist also Quatsch, weil ich ja nicht wissen kann, was die Zukunft mir bringen wird. Deshalb habe ich die Anmerkung in der Klammer klein dazugesetzt. Ohne entsprechende Krankheit bleibe ich ein Leben lang dick. Ich möchte auch dick bleiben, "Normalgewicht" ist für mich seit Jahren kein Thema mehr. Aber es wäre ganz nett, wenn ich mich einfach bücken könnte, um die Hinterlassenschaften meines Hundes mittels Kottüte einzusammeln, ohne allzu große Verrenkungen machen zu müssen, weil der Bauch im Weg ist. Daran arbeite ich grade und darauf hoffe ich. Und ich bin ziemlich sicher, daß mir dieses Forum dabei helfen kann. :grins: lg Petra
  • "Dieses Forum" wird Dir ganz sicher nicht beim Abnehmen helfen, da gibt es viele andere. Wir beschäftigen uns hier mit Selbstakzeptanz! Es ist ja kein Problem, wenn Du beweglicher werden willst. Aber glaube mir, diese 5% Menschen, die ihr Gewicht ein Leben lang halten können, das sind nicht viele. Die Chancen sind schon größer als ein Lottogewinn, aber willst Du wrklich darauf warten, ob Du dazugehörst? Zu erkennen, dass auf eine Abnahme zu warten, nicht mein Lebensziel sein kann, hat 3,5 Jahre wöchentliche Therapie gedauert. Und ich habe geheult und zähnegeknirscht bis ich erkannt habe, dass ich nicht mehr zunehmen und nicht mehr auf die Abnahme warten will. Und es gibt noch immer Momente, wo ich von der fingerschnippenden Fee träume, die mir sagt "Du hast einen Wunsch frei". Wir wollen hier schlicht und einfach Abnehmen nicht verherrlichen, und als Problemlösung sehen. Fitter werden ist auch ohne Abnahme möglich.
  • [QUOTE][B] Wo hast du diese Therapie gemacht? War das ambulant möglich? Ich war bisher "nur" 6 Wochen stationär.[/B] [/QUOTE] Hallo Gastschreiberin, Ja, die Therapie habe ich ambulant gemacht - der Ablauf unterschied sich nicht von einer anderen Therapie: Ich habe dort angerufen, meine Situation kurz geschildert, bekam einen Termin für ein Vorgespräch, hatte beim Vorgespräch ein gutes Gefühl und entschied mich für eine Gruppentherapie (Einzeltherapie wäre auch möglich gewesen), denn ich wollte andere Frauen kennenlernen, denen es ähnlich geht. Dann habe ich einen Antrag auf Kostenübernahme bei der KK gestellt - dieser wurde bewilligt und einige Wochen später begann die Gruppe. Diese war angelegt als Langzeittherapie (Stundenanzahl weiß ich nicht mehr). Das einzige, was ich am Anfang störend fand war, dass in der Gruppe auch einige Frauen mit Bulimie und zwei mit Anorexie waren - aber im weiteren Verlauf haben sich meine Bedenken nicht bestätigt. Außerdem hatten die meisten Frauen dort die gleichen Probleme mit dem Essen wie ich. Die Methoden, die eingesetzt wurden waren natürlich die Gesprächs- und Verhaltenstherapie, sonst hätte die Kasse die Kosten nicht übernommen - aber wir arbeiteten zudem auch mit Körperwahrnehmung, Psychodrama, wir machten verschiedene Entspannungsübungen oder arbeiteten mit Musik und Tanz - eigentlich immer je nach den Bedürfnissen der Frauen - es gab da kein Programm, das abgespult wurde - die Therapie war wirklich sehr klientenzentriert. Wir haben auch mal gemeinsam gekocht und sind auch mal essen gegangen. Zu Beginn der Therapie bzw. schon im Vorgespräch wurde ganz deutlich gesagt, dass es hierbei nicht ums Abnehmen geht und darüber wurde auch nie gesprochen - worüber aber oft gesprochen wurde, war die Sorge weiter zuzunehmen und die Ängste, die damit verbunden sind oder über tatsächliche Zunahmen und Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben konnten - und das Thema Selbstakzeptanz war wichtig :). Die Dinge, die ich dort über mich und mein Essverhalten gelernt habe, sind für mich immernoch aktuell und ich kann wirklich sagen, das es insofern eine Langzeitwirkung gab - und das kann ich nicht von jeder Therapie sagen, die ich gemacht habe ;). Ich schreibe dir eine PN, wo du so eine Therpie finden kannst - ich hoffe, es gibt so eine Anlaufstelle in deinem Wohngebiet. Liebe Grüße Mondsteinhexe

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  • Hallo, [quote='MissSilver','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116465#post116465']"Dieses Forum" wird Dir ganz sicher nicht beim Abnehmen helfen[/QUOTE] ich glaube, daß ich ganz gut beurteilen kann, was mir hilft und was mir nicht hilft und dieses Forum hat mir in den letzten Wochen durchaus schon geholfen. :grins: [QUOTE]Die Chancen sind schon größer als ein Lottogewinn, aber willst Du wrklich darauf warten, ob Du dazugehörst?[/QUOTE]es wäre dem Hund bestimmt nicht recht, wenn er mit dem Spaziergang warten müßte, bis ich mich bücken kann. Die Frage kann ich also mit einem klaren "Nein" beantworten. :) Mir gehts momentan besser als in den letzten Jahren, ich habe gute Laune, bin freundlicher und netter zu meinen Mitmenschen, nicht mehr so übellaunig und gereizt. Das ist doch nicht schlecht. Ich kann jedenfalls nichts Schlimmes darin sehen, wenn es einem gut geht. Mir gehts sogar gut und ich habe gute Laune, wenn ich nicht ab-, sondern zugenommen habe. Mir gehts prächtig, seit ich nicht mehr diese Unmengen an Süßigkeiten in mich reinstopfe, sondern esse, was mir [B]wirklich[/B] schmeckt - Bratkartoffeln mit Spiegelei statt TK-Pizza, Obst statt Gummibär zum Nachtisch, Obst und Haferflocken statt Schokomüsli zum Frühstück. :-D Ich wünsche mir, daß ich es langfristig schaffe, die Supermarktregale mit dem ganzen Süßkram freudestrahlend links liegen zu lassen. Ich weiß jetzt, daß es mir ohne das Zeug besser geht. Das ist doch schon mal eine Erkenntnis. Ob es auch Gastschreiberin helfen würde, weiß ich natürlich nicht. [QUOTE]Fitter werden ist auch ohne Abnahme möglich.[/QUOTE]stimmt. Ich bin nah an meinem Maximalgewicht und fühle mich, als könnte ich Bäume ausreißen. Ich brauche weniger Schlaf, bin nicht mehr ständig müde und schlapp, sondern fit und unternehmungslustig - ein für mich völlig neues Gefühl. Aber das ändert nichts daran, daß ich mich nicht vernünftig bücken kann, der Bauch ständig im Weg ist und meine Sommerklamotten vom letzten Jahr zu eng sind. ;) Diese Probleme lassen sich nur mit ein paar Kilos weniger lösen. :grins: lg Petra

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  • [quote='elltee','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116500#post116500'] ich glaube, daß ich ganz gut beurteilen kann, was mir hilft und was mir nicht hilft und dieses Forum hat mir in den letzten Wochen durchaus schon geholfen. :grins: [/QUOTE] Dieses Forum hat mir auch schon sehr geholfen.... aber beim Abnehmen:confused:? Dazu ist dieses Forum nicht da und darauf bezog sich Miss Sivers Beitrag. [quote='elltee','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116500#post116500'] Aber das ändert nichts daran, daß ich mich nicht vernünftig bücken kann, der Bauch ständig im Weg ist und meine Sommerklamotten vom letzten Jahr zu eng sind. ;) Diese Probleme lassen sich nur mit ein paar Kilos weniger lösen. :grins: [/QUOTE] Ich kenne schlanke Menschen mit einem ganz flachen Bauch, die sich nicht bücken können und ich kenne dicke Menschen, die das wunderbar können - was jeweils an ihrer Rückenmuskulatur liegt. Muskeln kann man stärken und dehnen - und dann kann man sich auch wieder besser bücken. Du scheinst sehr aufs Abnehmen fixiert zu sein - und mich stört das in einem diätfreien Forum. Ich finde es völlig legitim und verständlich weniger wiegen zu wollen, aber ich bin z.B. [I]hier in diesem[/I] Forum, weil hier im Gegensatz zu den vielen Diätforen nicht ständig Lebensmittel gegenübergestellt werden (wie z.B. Bratkartoffeln mit Spiegelei vs. TK-Pizza). Wenn ich sowas lesen will, gehe ich in ein anderes Forum. Meine aktuelle Gewichtszunahme verdanke ich einer Cortisoneinnahme - ich glaube kaum, dass ich die durch vermehrten Konsum von Bratkartoffeln mit Spiegeleiern wieder abnehme. Was ich sagen will ist, dass die Gründe für Übergewicht vielfältig sein können und weder immer ernährungsbedingt auftreten, noch immer ernährungsbedingt gelöst werden können - so wie Probleme allgemein nicht allein durch eine Gewichtsabnahme gelöst werden können.
  • [FONT=Verdana, sans-serif]Soooo, endlich Wochenende!!! *freu*[/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif]Jetzt komme auch ich wieder dazu ausführlicher zu schreiben.[/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif] 1000 Dank nochmal für eure Antworten! [/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif] Liebe Muminfrau, [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]ich werde ganz, ganz vorsichtig bei der Adipositas-Ambulanz sein. [/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif] Bisher habe ich auch noch gar keinen Termin vereinbart. [/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif]Dieses "Abnehm-Programm" mit dem "Diät-Pülverchen" möchte ich sowieso nicht mitmachen.[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif] Ich esse meine drei Hauptmahlzeiten ganz normal, nach dem Anti-Diät-Konzept. [/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif]Die Probleme liegen bei mir wirklich beim Essen zwischendurch, ohne körperlichen Hunger.[/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif]Mein Fokus liegt schon irgendwie auf dem Schlankerwerden, liebe Mondsteinhexe, allerdings möchte ich mich dabei nicht mit irgendwelchen Diäten oder Abnehm-Programmen quälen, sondern im Allgemeinen ein "leichteres Leben" führen (können). Es ist schon so, wie du geschrieben hast, es geht da um mehr als ein rein körperliches Gewichtsproblem: Eine "Psychogene Essstörung"! Während der Zeit in einer Psychosomatischen Klinik mit dem Schwerpunkt "Adipositas", habe ich mich zum ersten Mal intensiver mit dem Thema auseinadergesetzt, konnte die Inhalte der Therapie, nach den 6 Wochen Klinikaufenthalt, aber leider nicht dauerhaft in meinen Alltag integrieren. Ambulant hier vor Ort, im Raum Südniedersachsen, habe ich bisher leider noch keine passende Unterstützung gefunden, außer eben die Adipositas-Ambulanz. Vielleicht ist ja noch jemand aus dem Raum Südniedersachsen hier im Forum und kann mir irgendeinen Tipp geben. Ich weiß auch nicht, ob eine weitere stationäre Therapie noch einmal sinnvoll wäre. Damals die Klinik war in Bayern, hunderte Kilometer weit weg von meinem täglichen Leben. Sie hatten mir dort zwar eine "Intervall-Therapie" empfohlen, und das auch schriftlich im Abschlussbericht festgehalten, aber inzwischen ist mein Aufenthalt dort auch schon fast zwei Jahre her. Sende euch viele liebe Grüße Gastschreiberin [/FONT]

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  • Hallo, [quote='Mondsteinhexe','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116516#post116516'] Ich kenne schlanke Menschen mit einem ganz flachen Bauch, die sich nicht bücken können und ich kenne dicke Menschen, die das wunderbar können - was jeweils an ihrer Rückenmuskulatur liegt. Muskeln kann man stärken und dehnen - und dann kann man sich auch wieder besser bücken.[/QUOTE] ich war mal großer Sumofan (jetzt bin ich nur noch ein kleiner, weil meine Lieblinge aufgehört haben). Mir ist schon klar, daß Menschen mit hohem Körpergewicht nicht nur enorm stark, sondern auch sehr schnell und gelenkig sein können. Ich bin nun mal eher unsportlich und ich wäre auch noch unsportlich, wenn ich nur halb soviel wiegen würde wie jetzt. Aber eins weiß ich aus langjähriger Erfahrung sehr genau: mit XXX kg habe ich keine Probleme mehr, mich zu bücken. Mein Bauch ist nun mal so geformt, wie er ist. Vielleicht ließe sich durch sportliche Betätigung etwas daran ändern, aber ich mag keinen Sport (außer Radfahren, aber das ist mir zur Zeit zu anstrengend - hier ist es sehr hügelig.). [QUOTE]Meine aktuelle Gewichtszunahme verdanke ich einer Cortisoneinnahme - ich glaube kaum, dass ich die durch vermehrten Konsum von Bratkartoffeln mit Spiegeleiern wieder abnehme. Was ich sagen will ist, dass die Gründe für Übergewicht vielfältig sein können und weder immer ernährungsbedingt auftreten, noch immer ernährungsbedingt gelöst werden können - so wie Probleme allgemein nicht allein durch eine Gewichtsabnahme gelöst werden können.[/QUOTE]naja, der Thread wurde nun mal von Gastschreiberin gestartet. Das Eßverhalten, das Gastschreiberin in einem anderen Thread beschreibt, hat mich sehr an mein eigenes Eßverhalten erinnert. Ich bin zum Ergebnis bekommen, daß ich eßsüchtig bin und lasse seit 3 Wochen mein Suchtmittel weg (Süßigkeiten) und vermeide die Dinge, die bei mir Heißhunger auf Süßigkeiten auslösen (z.B. TK-Pizza). Daß dies Leuten nichts hilft, die kein Suchtproblem haben, versteht sich von selbst. Jeder muß selbst herausfinden, was ihm hilft. Logisch. Ich kann nur sagen, daß ich mich wie neugeboren fühle. Ob Gastschreiberin eßsüchtig ist oder nicht, kann ich natürlich nicht wissen. Aber ich glaube, daß es sich lohnt, mal darüber nachzudenken. PS.[quote='Mondsteinhexe','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=116516#post116516']Dieses Forum hat mir auch schon sehr geholfen.... aber beim Abnehmen:confused:? Dazu ist dieses Forum nicht da und darauf bezog sich Miss Sivers Beitrag.[/QUOTE] ich versteh das nicht: wenn ich schreibe, daß mir das Forum beim Abnehmen geholfen hat und immer noch hilft, dann meine ich das auch so, wie ich es schreibe. Ich werde doch wohl besser beurteilen können als fremde Menschen, was ich lese und was mir hilft. Daß das Forum nicht dazu da ist, mir beim Abnehmen zu helfen, ändert nichts an der Tatsache, daß es das tut.
  • Hallo! Habe es gerade [B]-endlich!-[/B] geschafft einen Termin bei der zuständigen Ärztin der Ambulanz zu vereinbaren. Bin erleichtert. Wieder eine Hürde gemeistert. Liebe Grüße [B]Gaschreiberin[/B]

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