Mehr Vitamin D ist nötig

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    • Mehr Vitamin D ist nötig

      Unsere kleine Admine hat mich netterweise auf folgenden Artikel aufmerksam gemacht.

      dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1651113/

      Da bewegt sich scheinbar etwas in die richtige Richtung.

      Nur der letzte Satz ist Humbug (was mir übrigens immer wieder auffällt, bei ansonsten guten artikeln, kann mir jemand erklären wie das kommt?), frische luft (so toll sie auch für alles mögliche sein mag) bringt gar nichts für die vitD versorgung (schon gar nicht zu dieser jahreszeit), dazu muss sonne an die haut.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Vitamin D-Mangel

      hallo Forum,

      das ist ein wirklich interessantes Thema, das auch von meiner Betriebskrankenkasse bereits aufgegriffen wurde.

      Nördlich den 40. Breitengrades kann auch bei Sonnenschein im Winter kein Vitamin D gebildet werden, da uns die hierfür notwendigen UV-B-Strahlen wegen der zu schräg stehenden Sonne nicht erreichen.
      Damit haben auch wir in Deutschland im Winter ein Problem. Auch ein Besuch im Sonnenstudio hilft hier nicht weiter, weil dort überwiegend nur mit UV-A-Strahlen gebräunt wird.

      Im Winter hilft also nur ein Besuch beim Arzt, um mit ihm zusammen eine eventuelle zusätzliche Einnahme von Vitamin D zu besprechen.

      Dier Mangel an Vitamin B soll bei vielen Erkrankungen die Ursache sein.
      Hier werde ich mich noch gründlich einlesen.

      Einen schönen Sonntag noch
      Tizzi
    • Hallo, Ihr Lieben,
      es scheint momentan bei den Ärzten wirklich d a s Thema zu sein.
      In dem oben verlinkten Artikel heisst es:
      "Wer es genau wissen will, kann seinen Vitamin-D-Status vom Hausarzt untersuchen lassen. Allerdings ist die Analyse ziemlich teuer."

      Das stimmt! (Sowohl die Analyse-Möglichkeit als auch der Preis! )
      Ich habs vorletzte Woche auf Anraten meines Hausarztes machen lassen und ich habe auf einmal einen gravierenden Vitamin-D-Mangel.
      Ich wurde vom Arzt entlassen mit einem Rezept für Vitamin-D-Tabletten und der Mahnung, dreimal wöchentlich fetten Fisch (Lachs, Makrele) zu essen und (da wird Rita sich freuen...): viel an die frische Luft zu gehen.

      Liebe Grüsse
      Mariechen
    • Ich bin bei solchen Katastrophen-Meldungen zu Vitamin XYZ-Mangel sehr skeptisch. Die Menschen scheinen in unseren Breiten ganz gut ueberleben zu koennen. Was soll das Ganze? Tabletten auf Verdacht schlucken, da freuen sich die Hersteller. :confused:
    • Muminfrau schrieb:

      Ich bin bei solchen Katastrophen-Meldungen zu Vitamin XYZ-Mangel sehr skeptisch. Die Menschen scheinen in unseren Breiten ganz gut ueberleben zu koennen. Was soll das Ganze? Tabletten auf Verdacht schlucken, da freuen sich die Hersteller. :confused:

      Da schreibst du mir aus dem Herzen... es scheint ja bisher ganz gut geklappt zu haben, mit dem Überleben ohne extra Vitamin D. Ich glaube auch, dass da wieder einfach ein "dickes" Geschäft dahintersteckt und nicht eine tatsächlich relevante und sich auswirkende Mangelerscheinung.
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    • Dass es von der DGE kommt löst bei mir schon Skepsis aus. Sie sind doch eigentlich bisher mit allen ihren Empfehlungen auf die Nase gefallen, ob Lowfat oder Fünf am Tag. Jetzt brauchen sie wohl wieder mal etwas für die Existenzberechtigung. Wer will, kann skeptische Beiträge im Internet finden. Sogar im eigentlich nicht besonders pharmakritischen Deutschen Ärzteblatt* geht man mit dem Thema vorsichtiger um, als den Referenzwert mal eben um das Vierfache anzuheben. Zunächst wünsche ich mir überhaupt Aufklärung darüber, wie diese Werte ermittelt werden bzw. wie wissenschaftlich die entsprechenden Methoden wirklich sind.

      Pollmer, übernehmen Sie! ;)

      *Osteoporose

      *Krebs

      Zumindest bei synthetischem Vitamin D sollte man vorsichtig sein.

      scinexx

      Im Zweifelsfall aber wenigstens erst einen Bluttest machen lassen, statt munter drauflos zu schlucken.
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    • Hier noch ein Link zu einem heutigen taz-Artikel zum Thema.

      Zitat aus dem Artikel:
      Auf Nachfrage betonte auch Silke Restemeyer, Pressereferentin der DGE, dass Präparate vor allem für die Über-65-Jährigen geeignet sind. So könnten Jugendliche und Erwachsene Mängel über mehr Aufenthalte im Freien ausgleichen: "Bei einem Viertel unbedeckter Haut produziert der Körper in drei bis acht Minuten zehn Mikrogramm Vitamin D."
      Diese Schätzung gilt jedoch für die Mittagszeit in Barcelona, wo die Sonne viel stärker strahlt als auf unserem Breitengrad. Die Frage, wie ein Hamburger Büroangestellter die 20 Mikrogramm ohne Präparate und Spanienurlaub erreichen kann, ließ Restemeyer offen.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • hm, wieviel muss ich mich denn jetzt nackig machen um ein viertel unbedeckter Haut zu erreichen *grübel*
      Ich geh dann mal den Nachbarn erschrecken....

      Wieder mal bezeichnet, dass erst auf Nachfrage so eine Einschränkung kommt.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Knallfrosch schrieb:

      hm, wieviel muss ich mich denn jetzt nackig machen um ein viertel unbedeckter Haut zu erreichen *grübel*
      Ich geh dann mal den Nachbarn erschrecken....
      Pah! Als Du das geschrieben hast, war es doch schon fast dunkel, da hättest Du nackt draußen rumspringen können und die Nachbarn hätten es nicht unbedingt mitbekommen.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Muminfrau schrieb:

      Ich bin bei solchen Katastrophen-Meldungen zu Vitamin XYZ-Mangel sehr skeptisch. Die Menschen scheinen in unseren Breiten ganz gut ueberleben zu koennen. Was soll das Ganze? Tabletten auf Verdacht schlucken, da freuen sich die Hersteller. :confused:


      Sonnenkuss schrieb:

      Da schreibst du mir aus dem Herzen... es scheint ja bisher ganz gut geklappt zu haben, mit dem Überleben ohne extra Vitamin D. Ich glaube auch, dass da wieder einfach ein "dickes" Geschäft dahintersteckt und nicht eine tatsächlich relevante und sich auswirkende Mangelerscheinung.
      Ihr seid ausnahmsweise mal auf dem Holzweg.

      • Vitamin D ist, auch wenn es so genannt wird, kein Vitamin, sondern ein Prohormon.


      • Auf Grund unserer Lebensumstände können die meisten von uns heutzutage im Sommer (und es geht bei uns nur im Sommer in der Mittagssonne) nicht genügend Vitamin D speichern, um damit über den Winter zu kommen. Wir turnen halt nicht mehr so viel draußen rum wie unsere Vorfahren.


      • Mein Arzt hat festgestellt, dass 80% der Patienten einen eklatanten Vitamin D-Mangel haben. Ich hatte einen Wert von 12,5 (Ihr erinnert Euch: 30 ist der Mindestwert).


      • Die Blutzuckerwerte eines Diabetikers in unserem familiären Umfeld haben sich dramatisch verbessert, seitdem wir ihn überreden konnten, seinen Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen (bei ihm waren es 21,5) und Dekristol zu nehmen.


      • Ich hatte ja bekanntlich starke Beinschmerzen. Während der Aufsättigung mit Vitamin D hatte ich unsägliche Knochenschmerzen. Es fühlte sich an, als würde einer mit einer Schraubzwinge meine Beinknochen gaaaaanz langsam rauf und runter gehen. Mein Körper konnte schon lange kein Calcium mehr in die Knochen einlagern. Nun hatte er wieder den Stoff, den er dafür brauchte. Die Schmerzen entstehen, wenn nicht genügend Calcium zum Einlagern zur Verfügung steht. Sie werden besser, wenn man Milch trinkt. Inzwischen geht es meinen Beinen wesentlich besser. Jetzt muss ich nur noch trainieren. Auch meine Angst vorm Gehen (typisches Symptom für Vitamin-D-Mangel) ist weg.


      • Wirksames Vitamin D kann man nicht im Drogeriemarkt kaufen. Dekristol 20.000 IE ist rezeptpflichtig. In einem Fläschchen sind 50 Kapseln. Es kostet knapp 22 Euro. Damit kommt ein Normalgewichtiger ein Jahr aus. Ein Übergewichtiger braucht je nach Gewicht die 2-4 fache Menge, d.h. es kommen Kosten von maximal 88 Euro im Jahr auf ihn zu.

      Also, Ihr Lieben, geht zum Arzt und lasst Euren Vitamin-D-Spiegel bestimmen. Und dann reden wir noch mal weiter. Die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels übernimmt bei berechtigtem Verdacht die Kasse. Wenn Ihr selbst bezahlt, kostet es 30-35 Euro.

      Einer der Kämpfer für Vitamin D ist Dr. von Helden, ein Diabetologe aus dem Sauerland. Er betreibt eine, zwar etwas chaotische , aber sehr informative Internetseite zu dem Thema: www.vitamindelta.de

      Übrigens gibt es auch sehr viele interessante Infos zu Vitamin D im allseits bekannten Hashimoto-Forum www.ht-mb.de
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina ()

    • Martina schrieb:

      Auf Grund unserer Lebensumstände können die meisten von uns heutzutage im Sommer (und es geht bei uns nur im Sommer in der Mittagssonne) nicht genügend Vitamin D speichern, um damit über den Winter zu kommen. Wir turnen halt nicht mehr so viel draußen rum wie unsere Vorfahren.
      Genau da bin ich mir nicht so sicher. Wie welche Vorfahren? Meine waren Arbeiter und waren sicherlich öfter und länger in der Fabrik als ein heutiger Arbeiter. Sonnenurlaub auf Malle oder sonstwo war auch nicht drin. Eher finde ich, dass wir aufgrund veränderten Freizeitverhaltens doch mehr draußen rumturnen als unsere Vorfahren im 19. und frühen bis mittleren 20. Jahrhundert (es sei denn, sie waren Landwirte). Schließlich wird genau dieser Umstand für die wachsende Hautkrebsrate mit verantwortlich gemacht.
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    • Ach ja, genau. Die Sache mit dem Hautkrebs ist auch eine Ursache für den Vitamin D-Mangel, weil eben empfohlen wird, die Sonne möglichst zu meiden. Das hatte ich noch vergessen.

      Das mit den Vorfahren ist eigentlich auch egal. Man kann sich damit sowieso nicht vergleichen, weil die viel früher als wir gestorben sind und deshalb viele Erkrankungen gar nicht entwickelt haben.

      Es lässt sich doch, wie geschrieben, ganz objektiv feststellen, ob man einen Vitamin D-Mangel hat. Und wenn das so ist, dann kann man das behandeln. Mir und Menschen in meiner Umgebung hat es geholfen.
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    • Martina schrieb:


      Es lässt sich doch, wie geschrieben, ganz objektiv feststellen, ob man einen Vitamin D-Mangel hat. Und wenn das so ist, dann kann man das behandeln. Mir und Menschen in meiner Umgebung hat es geholfen.


      Wenn man typische Beschwerden hat, dann ist es auch okay. Es ist aber so, dass wir alle höchstwahrscheinlich diesen Mangel haben. Dabei leiden sicher nicht alle Menschen darunter.

      Ganz abgesehen davon, könnte es noch zig andere Stoffe geben, von denen es im Körper "zu wenig" gibt. Es ist schier unmöglich, auf jede dieser Möglichkeiten zu reagieren. Und es könnte sogar schädlich sein. (Stress!)

      Also, bei begründeten Verdacht auf Mangel an irgendwelchen Stoffen eine Analyse zu machen ist okay. Einfach so eine Analyse zu machen, um den "lebensbedrohlichen" Mangel festzustellen und sich verrückt zu machen (und Geld unnötig auszugeben) finde ich nicht vernünftig.
    • Martina schrieb:

      Das mit den Vorfahren ist eigentlich auch egal. Man kann sich damit sowieso nicht vergleichen, weil die viel früher als wir gestorben sind und deshalb viele Erkrankungen gar nicht entwickelt haben.
      Ah ja, natürlich. :holy:

      Mir und Menschen in meiner Umgebung hat es geholfen.
      Ich habe es in einem anderen Zusammenhang schon gesagt: Einzelbeobachtungen ergeben keine verlässlichen Aussage. Dazu bräuchte es Studien - die möglichst nicht von der Pharmaindustrie gesponsert werden.

      Wenn es wirklich so ist, dass Ärzte vermehrt einen Vitamin-D-Mangel feststellen, dann ergeben sich für mich zunächst zwei Fragen - erstens, wenn man es vorher nie gezielt reihenweise untersucht hat, woher weiß man, ab wann ein Mangel vorliegt? Zweitens, wer legt die Referenzwerte auf welcher Grundlage fest? Wir wissen, dass sie bei Blutzucker und Cholesterin (übrigens zur Vitamin-D-Synthese absolut notwendig!) künstlich gesenkt wurden, um Gesunde zu Kranken zu machen. Bei der Osteoporose ist es ähnlich - dort hat es sogar eine Umdefinition gegeben: Von der Bezeichnung des eigentlichen Knochenbruchs zu der des potenzielles Risikos - und schon hat man eine neue Volkskrankheit.

      Es hat in der Vergangenheit schon andere Hypes dieser Art gegeben - z. B. um Vitamin C und - in jüngerer Vergangenheit - um das sogenannante Rauchervitamin Beta-Carotin. Bei letzterem hat es sich bekanntlich gezeigt, dass hohe Gaben nicht nur nicht vorbeugend, sondern sogar schädlich wirken. Grundsätzlich darf man nie vergessen, dass ein Zuviel eines Stoffes ebenso schädlich sein kann wie ein Zuwenig. Und manch vermeintlicher Mangel hat sich bereits als Schutzmechanismus erwiesen.

      Es kann trotzdem durchaus vernünftig sein, routinemäßig einen Vitamin-Status zu erheben. Dann würde man auch an vergleichbares Zahlenmaterial kommen.

      Übrigens, was mir gerade beim Schreiben eingefallen ist: Wenn am verbreiteten Vitamin-D-Mangel etwas dran ist, könnte es dann auch eine Folge der Cholesterin-Hysterie sein?
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    • Hier ist noch ein ziemlich aktueller Artikel dazu.


      Studienautor Clifford Rosen erklärt sich die Widersprüche vor allem mit unzureichenden Methoden in vielen Testlabors. Für die Messung von Vitamin-D-Werten würden kaum einheitliche Standards verwendet, sagt Rosen.
      Da sollte man vielleicht mal anfangen..

      Ich habe keinen Zweifel daran, dass eine Behandlung sinnvoll und notwendig ist, wenn wirklich ein Mangel vorliegt. Im kritisierten Artikel geht es mir aber vor allem um diese Aussage:

      d-radio schrieb:

      Wobei die DGE-Expertin betont: Es gehe hier nicht um gesundheitliche Mangelzustände, sondern darum, möglichen Krankheiten vorzubeugen.
      Das halte ich für fragwürdig.

      Und wenn wir anerkennen, dass es sich bei Vitamin-D eigentlich um ein Hormon handelt (außer bei den Inuit), dann würde es auf eine Art Hormonersatztherapie hinauslaufen. Bei den Wechseljahren sind wir da mittlerweile doch auch eher vorsichtig.

      @Knallfrosch: Soll vereinzelt tatsächlich noch vorkommen. Ganz vereinzelt. ;)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lunix () aus folgendem Grund: Ergänzungen

    • Lunix schrieb:

      A
      Übrigens, was mir gerade beim Schreiben eingefallen ist: Wenn am verbreiteten Vitamin-D-Mangel etwas dran ist, könnte es dann auch eine Folge der Cholesterin-Hysterie sein?


      zusammen mit der von der pharmaindustrie massiv gesponserten hautkrebs-panik, ist da durchaus etwas dran. nahezu alle lebensmittel, die relativ viel vitD enthalten, stehen auf dem cholesterin-index ganz hoch oben.

      bei mir wurde vor gut 2 jahren zufällig ein vitaminD mangel festgestellt und ich habe enorm an lebensqualität gewonnen, seit ich meine (da sehr hellhäutig), von jugend an eingebläuten, sonnenvermeidungsgewohnheiten aufgegeben habe.

      und übrigens, ich war im massiven mangel, obwohl ich zu der zeit, als mobile altenbetreuerin, zwangsläufig "viel an der frischen luft" war.
      Lieben Gruß

      Rita

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rita ()

    • Lunix schrieb:

      Martina schrieb:


      Das mit den Vorfahren ist eigentlich auch egal. Man kann sich damit sowieso nicht vergleichen, weil die viel früher als wir gestorben sind und deshalb viele Erkrankungen gar nicht entwickelt haben.


      Ah ja, natürlich. :holy:
      Okay, ich gebe zu, meine Antwort war flapsig, unangemessen und viel zu kurz gegriffen. Man sollte morgens zwischen Tür und Angel keine Postings schreiben. :tschuldigung:

      Es ist natürlich etwas dran an dem, was Du geschrieben hast. Es waren ja gerade die Arbeiterkinder, die früher verstärkt an Rachitis erkrankt sind, weil sie ihr Leben in Hinterhöfen fristeten, in die den ganzen Tag kein Sonnenstrahl fiel. Und ich persönlich glaube auch, dass die Arbeiter damals schon einen Vitamin D-Mangel hatten. Mir schwebten bei den Vorfahren tatsächlich die bis ein bis zwei Jahrhunderte davor vor.

      Dennoch ist es hier wie bei praktisch allem so, dass der Vergleich mit Vorfahren eigentlich nicht legitim ist, auch mein Vergleich. Wenn die Propaganda sagt, wir werden immer kränker, ist das schlicht eine Lüge, weil die Menschen früher gar nicht das Alter erreicht haben, um einen Vergleich mit uns zu ermöglichen. Viele Krankheiten, die dem Älterwerden geschuldet sind, gab es früher schlicht nicht, weil es kaum jemanden gab, der sie bekommen konnte. Dafür sind die Leute dann frühzeitig an Krankheiten gestorben, die wir inzwischen ausgemerzt haben.
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    • O.K. Martina, Du hast mich mit Deinen Ausführungen überzeugt.
      Ich hab seit Sommer ein Fläschen von Vitamin D (ärztlich verordnet) rumstehen, das ich wegen beginnender Osteoporose nehmen sollte und bis jetzt nicht angefasst habe. Das mit der Milch werd ich mir merken, falls es zu solchen Schmerzen kommt.

      LG Finchen
    • Sonnenkuss schrieb:

      Da schreibst du mir aus dem Herzen... es scheint ja bisher ganz gut geklappt zu haben, mit dem Überleben ohne extra Vitamin D. Ich glaube auch, dass da wieder einfach ein "dickes" Geschäft dahintersteckt und nicht eine tatsächlich relevante und sich auswirkende Mangelerscheinung.


      Dieser Meinung bin ich nicht (mehr). Seit ich eben solcher Vitaminzeugs bekomme. Es war wie ein Wunder. Früher war es immer so, dass ich ab ungefähr Oktober total lethargisch war. Unfit usw.usw. Dann letzten Herbst das erste Mal Vitamin-D bekommen. Es war echt wie ein Wunder. Nach einer Packung Colecaciferol (oder wie auch immer das heißen mag; anfänglich ist das in so einer Menge nötig, um das Defizit aufzufüllen - laut Info meines Arztes), war ich plötzlich total fit, munter, fröhlich, ...und irgendwie so richtig normal wie sonst nur zu anderen Jahreszeiten.

      Dass das ganze ein dickes Geschäft sein soll bezweifle ich, da zb dieses Präparat, das ich von der Krankenkasse bezahlt bekomme, pro Flascherl 1,35 (EINEN Euro, 35 Cent) kostet. Das ist saumäßig billig. Wenn man davon absieht, dass man vielleicht am Anfang nicht nur 15 Tropfen davon pro Einzeldosis braucht, sondern gleich das gesamte Flascherl, sind 1,35 auch nicht grad so wahnsinnig viel Geld. Und dann später nimmt man nicht mehr die ganze Packung, sondern immer nur ca 20 Tropfen pro Woche (je nachdem, wieviel da nötig ist)

      wegen angeblich teurer Laboruntersuchung: ich hab da jetzt mal nachgeschaut - das kostet anscheinend eh nur so um die 34,- also nicht unbedingt wahnsinnig viel. Was mich aber jetzt wundert ist der Hinweis, dass hier in Österreich nur die kleinen Kassen die Vitamin D3 - Bestimmung zahlen?? Huch?! Ich muss da am Samstag gleich mal meinen Arzt fragen, wie das jetzt wirklich ist.
    • Nachtrag zu Vitamin D3:

      Es war echt wie ein Wunder, ich war wochenlang im Herbst total antriebslos, müde usw. Dann bekam ich das Flascherl Vitamin D3 (Oleovit), das ich auf einmal nahm, um mal das Defizit aufzufüllen. Und gleich am nächsten Tag fühlte ich mich total normal, so richtig normal, also weder depressiv noch müde noch sonstwas, ich war voll fit, wurde frühmorgens wach (was echt ein Wunder war, noch dazu mitten im November, wo ich nie vor mittags aufstand). ich war total verblüfft, was so ein Flascherl D3 so bewirken kann.

      Ich hatte anscheinend tatsächlich irgendein Defizit davon und das zeug ist tatsächlich nützlich.
    • Siska007 schrieb:

      Was mich aber jetzt wundert ist der Hinweis, dass hier in Österreich nur die kleinen Kassen die Vitamin D3 - Bestimmung zahlen?? Huch?! Ich muss da am Samstag gleich mal meinen Arzt fragen, wie das jetzt wirklich ist.


      meine krankenkasse (keine kleine) hat das anstandslos bezahlt. allerdings gab es davor einen erhöhten parathormonwert und somit ein deutliches osteoporoserisiko.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Rita schrieb:

      (...)frische luft (so toll sie auch für alles mögliche sein mag) bringt gar nichts für die vitD versorgung (schon gar nicht zu dieser jahreszeit), dazu muss sonne an die haut.


      *scnr*

      würde ich das beherzigen, könnte ich sagen, ich geh doch eh öfter an die frische Luft, wenn ich zB abends um 23.00 nach dem Dienst im Finstern, im Winter, joggen geh, *rofl*

      also ich hab frische Luft, ich hab sogar sehr frische Luft, tolle frische Luft, und sogar ein bissl Schnee - nur halt keine Sonne. Hähä.

      wenn ich das so überblicke, komm ich ja nichtmal im Sommer gleichzeitig mit Sonne in die frische Luft. Also ich hab da auch öfter mal frische Luft, aber halt meistens keine Sonne dazu, weil es doch oft schon finster ist, wenn ich draussen bin.
    • Siska007 schrieb:

      Nachtrag zu Vitamin D3:


      Ich hatte anscheinend tatsächlich irgendein Defizit davon und das zeug ist tatsächlich nützlich.


      Wobei auch der Placeboeffekt nicht zu unterschätzen ist - nicht, dass das unbedingt bei Dir zutrifft, aber dieses Phänomen sollte man nicht unterschätzen

      Hummelchen (die im Bereich Klinische Forschung tätig ist)