Säure Basen Haushalt, Übersäuerung, Schlacken

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • Muminfrau schrieb:

      Genau. Und auch heute hat unsere Langlebigkeit nicht viel mit Ernaehrung zu tun. Die Lebensbedingungen haben sich verbessert.

      Ich weiss wirklich nicht, warum wir uns so ernaehren sollen, wie unsere Ururur... Uebrigens, welche Urvorfahren ueberhaupt? Aus der Steinzeit, aus der Antike, aus dem Mittelalter?

      Es sieht fuer mich so aus, dass die Menschen schon immer versucht haben, mehr ueber Ernaehrung herauszufunden. Deswegen entwickleten sie Brot, Kaese, Schokolade... ;) Und genauso machen wir es jetzt auch.

      Einige "Experimente" fuehren in die Irre, wie z.B. die ganzen kuenstlichen Aromen und Geschmacksverstaerker. Aber sowas kann man nicht ganz vermeiden, denn die Menschen sind erfinderisch und profitorientiert.




      aber dann stelle dir doch mal die Frage, wieso die Menschen immer dicker werden?
    • gabriele schrieb:

      aber dann stelle dir doch mal die Frage, wieso die Menschen immer dicker werden?


      Dazu gibt es viele Ansätze. Ich erkläre mir das inzwischen so:

      Mit der immer fortschreitenden Entwicklung zur Industriegesellschaft, inklusive Wirtschaftswachstum, neuen Anforderungen an die Menschen und deren Lebensstandarts nahm der Stress immer mehr zu. Sicher Stress gab es immer in irgendeiner Form. Wenn ein Neandertaler auf Jagd ging, war sein Körper auch Stress ausgesetzt. Als der Bauer im Mittelalter sein Feld bestellte, war das auch Stress usw. Stressarten gab und gibt es viele.
      Was man aber beobachten kann ist, dass z.B. Geisteskrankheiten ab Mitte des 19. Jh. immer häufiger diagnostiziert worden sind. Genau in dem Zeitraum sind beispielsweise auch Essstörungen bekannt. Die all zu geehrte und beliebte Elisabeth von Österreich-Ungarn (Sissi) litt an schweren Depressionen und Magersucht. Viele Persönlichkeiten um diese Zeit hatten ähnliche psychische Probleme. Irgendwie wurden die Menschen mit den individuell an sie gestellten Anforderungen nicht mehr fertig, egal ob sie aus dem Raum Gesellschaft, Arbeit etc. kamen.
      Kriege bedeuten auch Stress. So ist allgemein bekannt, dass Kinder der Kriegs und Nachkriegsgenerationen eher zu Übergewicht neigen. Wieder eine andere, sehr starke Form von seelischem und körperlichem Stress.

      Dazu kommt, dass Nahrung sehr schnell und in breiter Masse verfügbar ist. Mir ist außerdem aufgefallen, dass Übergewicht in den großen Industriestaaten, sprich halbwegs gute Wirtschaft und Wohlstand, schnell lebiger Lifesyle etc. eher ein "Problem" darstellt, als beispielsweise in Schwellen oder Entwicklungsländern. Gleiches gilt übrigens auch für Essstörungen.

      Der durch individuellen Stress ausgelöste Frust, Ärger aber z.B. auch Ängste wie beispielsweise vor Jobverlust, Armut, sozialem Abstieg wird dann eben vermutlich nicht richtig abgebaut und mit Essen kompensiert. Unser System hat es nämlich gar nicht gerne, dass jemand nicht funktioniert und Schwäche zeigt. Der eine fängt an zu trinken, der nächste nimmt andere Drogen, einige brechen zusammen (Burn Out, Depressionen) und wieder ein anderer entwickelt eine Essstörung, egal in welche Richtung auch immer.

      Ich denke kaum jemand überisst sich permanent, weil es ihm so gut schmeckt, dass er die vielen Extrakilos in Kauf nimmt. Hinter vielen Übergewichtigen steckt eine Geschichte, die sich meistens auf psychischen Stress zurückführen lässt, egal durch was er ausgelöst wurde.

      Neulich kam wieder mal ein Bericht über "Das Tal der 100 Jährigen!"...ein idyllisch, ruhig gelegenes Tal, ohne großartige Infrastruktur und westliche Einflüsse. Die Menschen aßen nur das, was sie selbst produzierten und hatten eine sehr relaxte Einstellung zum Leben. Übergewicht kennt man dort nicht, obwohl keiner hungern muss.

      Ich denke Stressoren werden viel zu sehr unterschätzt!
    • @Evi: Naja, viele werden vom Fasten "high", habe ich gehoert. Ich habe zweimal gefastet, 3 Wochen nur mit Wasser als ich 19 war, und 2 Wochen nach Mayr als ich 30 war, und ich bin nicht "high" geworden.

      Das Fasten hat sich eigentlich gar nicht ausgewirkt, ausser dass ich (Alb)Traeume uebers Essen bekommen habe. :eek:

      Ich finde, ein Apfel zu essen ist auch so ein tolles Geschmackserlebnis. ;)

      Ich habe natuerlich auch gehoert, dass Tiere im Krankheitsfall fasten sollen. ich habe es aber sekber nicht beobachtet. Ist es nicht eher so, dass sie nichts fressen, weil sie zu krank dafuer sind, und dann wieder anfangen, wenn es ihnen besser geht? Genauso wie dei Menschen? ich habe bei Fieber z.B. auch gar keinen Appetit...
    • gabriele schrieb:

      aber dann stelle dir doch mal die Frage, wieso die Menschen immer dicker werden?


      Weil sie besser leben. ;) Es gibt in der westlichen Welt heute eben (fast) keine Unterernaehrung, und dadurch sind die Menschen im Mittel "dicker" geworden. Es ist nicht schlecht, sondern gut.

      Hat denn die Anzahl sehr dicker Menschen tatsaechlich zugenommen? Im Buch "Lizenz zum Essen" steht, dass es zumindest in Deutschland nicht so ist. Es ist eher so, dass dicke Menschen dicker geworden sind.

      Sprich, Menschen, die von natur aus einen Hang zum Dicksein haben, reagieren unvorteilhaft auf irgendetwas. Was, weiss man nicht so genau. Umweltgifte vielleicht, Geschmacksverstaerker... Vielelichtg kann jemand mehr dazu sagen.

      Und in den USA soll es viele dicke Menschen erst seitdem geben, seit dort viel Wert auf "fettreduzierte" Ernaehrung und Suessstoff gelegt wird (laut Udo Pollmer und Gunter Frank). Vom fettreduziert wird man dummerweise fett...
    • Muminfrau schrieb:

      Vom fettreduziert wird man dummerweise fett...


      Da sieht man mal wieder, wie individuell Menschen ausgelegt sind. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Einzig durch fettreduzieren habe ich eine ganze Menge Gewicht gelassen.

      Ich fürchte, es gibt keine allgemeingültige These oder gar Theorie, was gesunde Ernährung ist (ich weiß, ist in diesem Forum alles andere als eine Neuigkeit :D ).
    • Alzazel schrieb:

      Da sieht man mal wieder, wie individuell Menschen ausgelegt sind. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Einzig durch fettreduzieren habe ich eine ganze Menge Gewicht gelassen.
      Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor. Es ist zweierlei, ob man sich fettreduziert ernährt oder ob man sich von so genannten fettreduzierten Lebensmitteln ernährt. Letzteres steht im Verdacht, dick zu machen.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Ob die Menschen immer dicker werden darf ja wohl bezweifelt werden. Gabriele, mittlerweile bist du lange genug dabei um zu wissen, wovon Menschen dick werden können - außer von zuviel essen und zuwenig Bewegung. Du müsstest nur mal langsam anfangen zu lesen, was andere schreiben. :rolleyes:

      Noch eine nachträgliche Korrektur:

      Das ist aber eine Wanderung auf einem äußerst schmalen Grad.
      Das wird natürlich Grat heißen - mit t verfluchtnocheins!
      [CENTER]
      [/CENTER]
    • Martina schrieb:

      Es ist zweierlei, ob man sich fettreduziert ernährt oder ob man sich von so genannten fettreduzierten Lebensmitteln ernährt. Letzteres steht im Verdacht, dick zu machen.


      Ja, ich habe die zweite Variante gemeint. Danke fuer die Berichtigung, Martina. :)
    • Lunix schrieb:

      So ging es mir auch mal - Homöopathie hat mir geholfen und sogar meiner Katze - bis ich die Kritik daran wahrgenommen habe und zumindest skeptisch geworden bin - puff! Nix mehr mit Heileffekt.



      Hmm - dann dürfte es aber deiner Katze auch nicht geholfen haben. Bei mir hilft die Homöopathie (und bei meinem Hund) - obwohl Skepsis mein zweiter Vorname ist. :D
    • Ich habe aber erklärt, dass es nur solange geholfen hat, wie ich selber daran geglaubt habe. War das jetzt selektive (Nicht-)Wahrnehmung deinerseits? ;)

      Offensichtlich spielt die Empathie zwischen Behandeltem und Behandler eine Rolle. Mehr dazu hier im Abschnitt Was die Erwartung beeinflusst. Interessant wäre daher, ob es z. B. auch bei Amphibien oder Reptilien in einer Zoohandlung wirken würde, wo es keine emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier gibt.

      Wer Dr. Marc Benecke mag, kann sich das hier mal dazu ansehen. Er äußerst sich durchaus nicht völlig negativ zu alternativen Heilmethoden.

      Ich denke, dass man Homöopathie immer dann gefahrlos einsetzen kann, wenn man auch einfach nix machen könnte. Aber wie würde ein Arzt oder Heilpraktiker dastehen, wenn er in solchen Fällen die Wahrheit sagte?
      [CENTER]
      [/CENTER]
    • Es hat zwar nichts direkt mit Schlacken zu tun. Aber eine Bekannte von mir macht eins, zwei Mal im Jahr eine Heilfastenwoche. Sie meint ihr würde es super beim Entspannen helfen und ihr Körper fühle sich danach irgendwie anders an. Sie nimmt Glaubersalz und ernährt sich danach 7 Tage von Tee, Gemüsesäften und Gemüsebrühe bzw. dünnen Gemüsesuppen.

      Hat da jemand Erfahrung mit? Mich reizt das gerade, dieses "andere Körpergefühl".
    • Ich habe schon geschrieben, dass ich etwas aehnliches gemacht habe, und zwar eine Mayr-Kur. Man entwickelt eine gewisse Leichtigkeit und Euphorie, aber ehrlich gesagt, ich kann darauf verzichten. Ganz zu schweigen von meiner Befuerchtung, dass ich danach durch Jojo zunehmen koennte.
    • Hei Sassy, in den vergangenen 5 Jahren war ich einmal im Jahr Fastenwandern (meistens, wenn nicht das Tauchen dazwischenkam). Ich mag das Fasten nach Buchinger (also wie von dir beschrieben, nur Wasser, Tee und Brühe) am liebsten. Ich finde es wie einen Jungbrunnen und fühle mich enorm beschwingt danach. Für mich kommt Fasten nur in Verbindung mit Wandern in Frage, das verstärkt den Jungbrunnen-Effekt durch die Bewegung, gute Luft und viel Licht. Müssig zu sagen, dass es nicht zum Abnehmen gedacht ist (weißt du eh). Jojo hatte ich überhaupt keinen. Dieses Jahr war ich allerdings in einer Gruppe wo ich es schrecklich fand. Es gab ständig irgenwelches Eso-Gebräu und -Gesülze und die Riesenhorde hat im Wald so laut unesoterisch gesabbelt dass ich total vergräzt war. Ich finde im Wald ist man ruhig. :rolleyes:

      Die Einläufe sind nicht mein Favorit.....
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******