werde nie an einem langen Wochenende krank

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    • werde nie an einem langen Wochenende krank

      Mir geht es seit gestern ziemlich schlecht, ich bin sowas von kraftlos, bei der kleinsten Anstrengung bekomme ich Herzklopfen und ich habe ganz schlimme Gelenkschmerzen.
      Da ich nicht einschätzen kann, ob ich ein Virus mir eingefangen habe oder ob ich einen Rheumaschub habe, bin ich eben in die internistische Ambulanz des Krankenhauses.
      Es wurde Blutdruck gemessen und eine EKG gemacht. Der Rest war eigentlich sowas von überflüssig, da es nur Geschwätz war.
      "Sie bleiben am besten stationär."
      "Unter welcher Verdachtsdiagnose?"
      "Na ja, das ist nicht so klar, sie könnten eine Myokarditis haben oder einen Rheumaschub."
      "Ist es nicht möglich, dass sie mir Blut abnehmen, um die Entzündungswerte zu bestimmen?"
      "Es geht aber nur das Nötigste, die Werte, die man für sie bracht, das geht nicht vor Dienstag".
      "Was machen sie dann mit mir bis Dienstag?"
      "Nichts, nur überwachen."


      Ich hab von der Schwester eine Nummer bekommen von der Rheumaambulanz in einer anderen Stadt, da rufe ich jetzt an, ob ich mich vorstellen kann.
      Am nächsten Sonntag feiern wir die Kommunion der kleinen Tochter. Wie ich das schaffen soll, weiss ich echt nicht.
    • Liebe Evi,

      ich kann Dir das alles gut nachempfinden. Erinnere mich gerade daran, dass ich mal mit einem üblen Gerstenkorn einen halben Ostersonntag (und das ist keine Übertreibung) in der Uniklinik Tübingen verbracht habe. Ich weiß auch nicht, warum die wirklich unangenehmen Dinge immer an solchen Daten passieren müssen.

      Allerdings halte ich es schon für wichtig, dass Du da jetzt kurzfristig dran bleibst. Ich hoffe, in der anderen Klinik hattest Du mehr Glück. Bitte halte uns auf dem Laufenden.

      Viele liebe Grüße und gute Besserung
      Martina
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    • Ich wolllte mal melden, wie es mir über Ostern ergangen ist. Ich habe meine Schmerzen ausgehalten und nur das Nötigste gemacht. Gott sei dank habe ich einen verständnisvollen Ehemann und Kinder.
      Heute habe ich mir die Finger wundtelefoniert, um in einer internistischen Praxis angenommen zu werden, denn mein Internist hat noch Urlaub und meine Rheumatologin kann erst wieder in einem Monat Patienten annehmen.
      Bei der Vertretung fühlte ich mich sehr gut angenommen, morgen früh bekomme ich eine Blutabnahme und dann eine Cortisonspritze. Sind die Schmerzen rheumatologischen Ursprungs wird es mir sehr schnell besser gehen.
      Ich habe wieder Hoffnung für die Kommunion am Sonntag fit zu werden.
      Danke für eure Anteilnahme.
    • Hallo evi,

      nachdem du ja offensichtlich nicht im Krankenhaus geblieben bist, würde ich gerne mal wissen, was der Arzt gesagt hat, als du ihm mitteiltest, dass du nicht "zur Beobachtung" da bleiben willst??? ;)

      lg
      elefäntchen
    • Er hat nicht viel zu mir gesagt, es war im sehr wichtig, dass er das im Brief vermerkt, dass die Patientin die stationäre Therapie ablehnt.
      Der Grund wurde aber nicht geschrieben.
      Lächerlich diese "Hilfe".
    • Ich kann wieder froh sein.
      Ich war am Mittwoch bei einer wunderbaren Ärztin, die Vertretung für meinen Internisten. Seit langem wurde ich mal gründlich untersucht und es wurde mir sofort geholfen. Nach Blutabnahme bekam ich eine Dexamethasonspritze, die mir sehr geholfen hat.
      Ich werde bei dieser Ärztin bleiben, so toll war mein Internist nicht.
      Gestern erfolgte nochmals Blutabnahme und zweite Injektion, da sie eine Borreliose abklären will.
      Heute habe ich keine Morgensteifheit und komme in meine Hausschuhe wieder rein. Ach ist das schön, ohne Schmerzen aufzuwachen und sich bewegen zu können.
      Die Kommunion kann kommen!
    • sunny73 schrieb:

      Halt die Ärztin gut fest, gute Ärzte sind sooo schwer zu finden.;)


      Das kannst du laut sagen.... ich kann auf dem Zahnfleisch mit dem Kopf unterm Arm bei meiner Ärztin ankommen, und sie schaut mich nicht mal richtig an, und um zwei oder drei Tage Krankschreibung muss ich regelrecht betteln. Dabei bin ich sowieso selten krank und schleppe mich in die Arbeit, bis nix mehr geht :(
    • Ich bin sprachlos, ich habe Borreliose. Das habe ich gerade eben am Telefon erfahren.
      Und dabei habe ich seit 2 Jahren ständig Beschwerden und war in ärztlicher Behandlung.
      Ich bin gespannt, ob auf Antibiotika die Gelenkschmerzen verschwinden werden.
    • Wie krass, dass das noch nie mitgetestet wurde als eine der möglichen Ursachen. Erschreckend, dass nach so langer Zeit dann etwas gefunden wird, auf das die Ärzte viel eher hätten kommen können.
      Ich drücke Dir die Daumen, dass die Behandlung anschlägt und alles bald besser wird.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
      [/SIZE]
    • Ich weiß, dass ich schon mal Borreliose hatte, die aber damals behandelt wurde. Im Rahmen all meiner Schmerzprobleme habe ich - mal wieder - eine Borreliose-Untersuchung erzwungen, weil es durchaus sein kann, dass die sich trotz Behandlung festsetzen und nach vielen Jahren Probleme machen kann. Bei mir war der Befund Gott sei Dank negativ.

      Ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir hilft. Aber auch mal wieder so ein Beispiel von mangelnder Ursachensuche. U n g l a u b l i c h!!!
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    • Ich werde sechs Wochen jetzt Doxycyclin einnehmen müssen. Dann kann ich hoffen, dass die Borelliose der Vergangenheit angehört.
      Danke für euren lieben Worte, ich bin auf der einen Seite froh, dass ich eine Infektionserkrankung habe, die man erfolgreich behandeln kann und keine chronische Polyarthritis.
      Martina, wie hast du diese lange Antibiotikatherapie verkraftet?
    • Evi schrieb:

      Martina, wie hast du diese lange Antibiotikatherapie verkraftet?
      Ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Das war so um 1979/1980 rum. Das Viech hatte mich in die Kniekehle gebissen. Da guckt man nicht so regelmäßig hin. *höhö* Und ich war damals solo. Es gab also auch niemand anderen, der dahin guckte. ;) Jedenfalls ist es mir erst im Winter aufgefallen, als die Wanderröte langsam das gesamte Knie umschloss. Ich hatte keinen Schimmer, was das war. Und ich muss damit monatelang rumgelaufen sein. Der Hautarzt wusste natürlich sofort, was los war. Ich kann mich nicht daran erinnern, wie lange ich was genommen habe. Auch hier habe ich erst in den letzten 10 Jahren durch das Internet erfahren, dass das auch Spätfolgen haben kann. Heute Morgen im Morgenmagazin habe ich gesehen, dass es noch nicht mal so sein muss, dass man das im Blut nachweisen kann.

      Es gibt Selbsthilfeseiten dazu. Vielleicht googlest Du mal danach. Da wird man Dir sicher aktuellere Erfahrungen mitteilen können, als ich es kann.
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    • Bei mir hatte ein Arzt mal nen Verdacht auf Zeckenbiß. Da zu der Zeit meine Schilddrüsenkrebsbehandlung noch nicht so lang her war, gab er mir vorsichtshalber Antibiotika falls ich Borreliose hätte.

      Das war das bestverträgliche Antibiotika das ich jemals genommen habe.
      ]
    • Ich vertrage das Antibiotikum recht gut und mir geht es in der Zwischenzeit nach einer Erstverschlechterung viel besser.
      Die Schmerzen in den Gelenken sind weg, die Fußgelenke aber noch geschwollen. Das wird auch noch lange dauern, bis ich hoffentlich komplett beschwerdefrei bin. Die Fieberschübe sind auch vorbei, langsam bekomme ich wieder Kraft und Energie.
    • Herzlichen Glückwunsch zu der guten Ärztin, die die richtige Diagnostik fuhr. Im Krankenhaus war die Sorge hinsichtlich Überwachung also auch nicht ganz unbegründet. Vielleicht hätten die dann auch noch mal auf Borreliose getestet, wer weiss?
      Meine Mutter hat eine unbehandelte Borreliose und das hat auf die Dauer das Herz chronisch angegriffen. Ich freue mich, dass du die Richtige Behandlung bekommst und wünsch dir weiterhin gute Besserung! :) :)
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Was im Krankenhaus gemacht worden wäre, ist Spekulation. Ich bin der Meinung, dass auch im ambulanten Bereich einiges an Diagnostik laufen kann, wenn ein Arzt an einem Patienten interessiert ist. Das scheint bei mir als normaler Kassenpatient anscheinend nicht immer zu sein.
      Ich bin wirklich froh, dass sich eine Ärztin für meine Krankheitsgeschichte interessiert hat. Zur Zeit leide ich unter den Nebenwirkungen des Antibiotikums, durch dieses kommt es zu einer Photosensibilisierung der Haut und ich bekomme ganz schnell Sonnenbrand.
      Noch 3,5 Wochen, dann habe ich es hoffentlich geschafft.:hopps:
    • Ich muss die Therapie leider abbrechen. Ich habe ganz schlimme Ausschläge vom Doxycyclin bekommen. Ich hoffe, dass diese bald wieder verschwinden und sich die Haut normalisiert. Ich bin am ganzen Körper wund, die Schleimhäute brennen und ich habe Parästhesien in den Fingern.
      Wenn diese Nebenwirkungemn verschwunden sind musss ich mit einem anderen Antibiotikum wieder beginnen für 6 Wochen und dann im Herbst nochmals 6 Wochen.
      Weiter hab ich eine Überweisung zum Kardiologen bekommen, damit sicher gestellt wird, dass die Borreliose keine Schäden am Herz hinterlassen hat.
      Eine langwierige Geschichte wird das.
    • Hallo Evi,

      ich bin auch allergisch auf Doxycycline. Ich bekomme davon am ganzen Körper 1-Euro-große hellrote Flecke. Sonst tun die mir nix, aber trotzdem vermeide ich Doxycycline deshalb.

      Ich wünsche Dir, dass das neue Medikament hilft und bald alles wieder gut ist.

      Martina
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    • Danke für deine aufmunternden Worte. Seit meine Haut so wund ist bin ich sehr nahe am Wasser gebaut. Der Juckreiz macht mürbe. Ich hoffe, dass sich das bald wieder bessert und wieder Normalität in mein Leben einkehrt.
      Gestern fragte mich mein Mann, wann wir in Urlaub fahren. Zur Zeit traue ich mich gar nichts zu buchen, wer weiß, was noch alles kommt.:(
    • Leider nein. Ich war gestern Mittag bei Hautarzt und der hat mich richtig fertig gemacht. Ich bin selber schuld, das ich so ein Ausschlag hab, ich hätte nicht in die Sonne gehen dürfen (im Beipackzettel wird vor Solarium und Sonnenbaden gewarnt). Das habe ich ja gar nicht gemacht, war ganz normal am Morgen mit dem Hund Gassi um 9 Uhr, mittags drin und am Nachmittag hatte ich immer lange Weste an und Hut auf.
      Die Cortisonlotion hilft auch nicht.
      Und dann versteht er die Therapie nicht, meinte, dass ich zu hoch dosiert worden bin.
      Das ist das Typische unter der Ärzteschaft, einer schimpft mit seinem Halbwissen auf den Anderen.
      Natürlich war ich verunsichert und habe dann im Netz die Letlinien der deutschen Borreliosegesellschaft gelesen. Vielleicht sollte ich die mal ausdrucken und dem Hautarzt vorbeibringen?
      Sonst geht es mir von den Sypmptomen der Borreliose"gut".
      Ich sehe halt aus, als hätte ich die Krätze und jucke mich den ganzen Tag.
      In der Nacht nehme ich ein Schlafmittel, dann stört mich der Juckreiz nicht.
      Alles wird gut, daran glaube ich.....