Kur wurde abgelehnt Was tun?

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    • Kur wurde abgelehnt Was tun?

      Ich habe heute die Ablehnung meines Kurantrages bekommen.
      Einfach gesagt, da steht, ich bin gesund und soll mich nicht anstellen.
      Ich habe Adipositas, Bluthochdruck,Harninkontinenz habe Ein,- und Durch-
      schlafstörungen,häufige Kopfschmerzen und habe trotz Medikamenten Depressive Phasen.Durch eine Abnahme des Gewichtes möchte ich zumindest meine Harninkontinenz in den Griff bekommen. Alleine schaffe ich es nicht.
      Soll ich einspruch erheben ? Und wie macht man das ? Was soll ich schreiben.
      Bin für jeden Tip dankbar.
    • Hallo , du könntest zum Beispiel Wiederspruch gegen die Ablehnung einlegen ! Mit welcher genauen Begründung haben die denn abgelehnt ? Was sagt dein Hausarzt dazu ? Gibt es ein Gutachten , das bestätigen kann , das die Kur für dich unabdingbar ist ? :cool:
    • Vielleicht hilft es ja auch, die Ärztekammer oder die kassenärztliche Vereinigung zu kontaktieren. Das fällt mir jetzt spontan ein, ansonsten müsste sich dein Haus oder Facharzt noch mal stark für dich machen.

      Viel Glück!! :)
    • Mein Arzt sagte heute zu mir, Ja dann kann mam wohl nichts machen.
      Nett nicht ?
      Die Kur wurde abgelehnt weil die vier Jahre noch nicht um sind.
      Ich war damals durch den Tod meiner Mutter in depressionen gerutscht und war 6 Wochen in Heiligendamm.
      Nun habe ich aber andere Probleme.
    • Sufriko,

      ja, ich weiß, die Ärzte sind heute knallhart. Das tut mir sehr leid für dich. Ich weiß jetzt keinen Rat, außer den, den ich dir schon geschrieben habe. Hast du schon alle Freunde und Bekannte durch, was die so auf der Pfanne haben, in Bezug auf hilfreiche Tipps?
    • Zum einen kannst Du Widerspruch einlegen. Das kostet Dich nichts und Versuch macht kluch.

      Zum anderen mit welcher Begründung hast Du die Kur beantragt? Hast Du eine Abnehmkur beantragt? Und bei welchem Träger?

      Soweit ich weiß, ist es völlig sinnlos, bei der Deutschen Rentenversicherung eine Abnehmkur zu beantragen. Da musst Du triftige andere Gründe an erster Stelle anführen und Deine Arbeitskraft sollte ebenfalls gefährdet sein. Adipositas geht da allenfalls als Nebendiagnose durch.

      Daher solltest Du Dich mal erkundigen, was über die Krankenkasse geht. Bad Bramstedt z.B. läuft meines Wissens über die Krankenkasse.

      Andererseits ist es keineswegs gesagt, dass die Inkontinenz am Gewicht hängt. Hast Du alle anderen Behandlungsmöglichkeiten abgecheckt? Warst Du beim Gyn und beim Urologen?
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber hier wird jeder kurantrag beim erstenmal grundsätzlich abgelehnt. nach dem motto, wer nicht widerspruch einlegt braucht es eh nicht so nötig.

      andererseits solltest du überlegen, ob du nicht andere möglichkeiten hast, deine probleme anzugehen, als alles aufs gewicht zu schieben. sonst würdest du von einer kur eventuell einen gewichtsverlust, aber danach einen gewaltigen jojo davon tragen.

      inkontinenz, da hilft beckenbodentraining, täglich. leicht im internet zu googeln, oder frag deinen hausarzt um physiotherapie.

      bluthochdruck ist mit entspannungsübungen und leichtem ausdauertraining oft gut zu beeinflussen, ansonsten sollte er, am besten von einem kardiologen gut medikamentös eingestellt werden.

      kopfschmerzen sollten von einem neurologen abgeklärt werden.

      depressionen und schlafstörungen gehören neben der medikamentösen auch in therapeutische behandlung.

      sicher kann das meiste davon in einer psychosomatischen kur begonnen werden. aber du kannst das alles auch, begleitend zu einem widerspruch schon schritt für schritt beginnen, und nicht nur warten bis dir mit dem gewicht auch alle gesundheitlichen probleme genommen werden.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Eine Möglichkeit wäre auch, statt einer Kur/Reha im klassischen Sinne deine Behandlung über eine Krankenhauseinweisung laufen zu lassen. Dafür bräuchtest du allerdings zum Einen einen fähigen und einigermaßen engagierten Arzt und zum Anderen müsstest du eine Klinik aussuchen, die einerseits das anbietet, was du dir als sinnvoll vorstellst und andererseits auch als Akutkrankenhaus belegt werden kann. Es gibt diverse Kliniken, die beides haben - Rehabetten und reguläre KH-Betten.
      Wenn du dazu noch Fragen hast, kannst du mich gerne auch per PN anschreiben.
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    • Rita schrieb:

      ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber hier wird jeder kurantrag beim erstenmal grundsätzlich abgelehnt. nach dem motto, wer nicht widerspruch einlegt braucht es eh nicht so nötig.
      Bei der Deutschen Rentenversicherung scheint das auch hier Methode zu haben, bei Krankenkassen würde ich behaupten, stehen die Chancen 50/50.
      Ablehnungen sind Gang und Gäbe.

      Ich weiß, dass eine solche Ablehnung immer ersteinmal entmutigend ist, allerdings solltest du tatsächlich versuchen, Widerspruch einzulegen, weil es eher ein Glücksfall ist, wenn eine Reha gleich durchgeht und in den meisten mir bekannten Fällen mindestens ein Widerspruch notwendig war.

      dramaqueen schrieb:

      Eine Möglichkeit wäre auch, statt einer Kur/Reha im klassischen Sinne deine Behandlung über eine Krankenhauseinweisung laufen zu lassen. Dafür bräuchtest du allerdings zum Einen einen fähigen und einigermaßen engagierten Arzt und zum Anderen müsstest du eine Klinik aussuchen, die einerseits das anbietet, was du dir als sinnvoll vorstellst und andererseits auch als Akutkrankenhaus belegt werden kann. Es gibt diverse Kliniken, die beides haben - Rehabetten und reguläre KH-Betten.

      Du kannst im Grunde auch beides machen, also dir eine Klinik suchen, die Akutaufnahmen macht und einen Widerspruch einlegen. Da das verschiedene Kostensträger und Maßnahmen sind, gibt es die theoretische Möglichkeit, beides zu tun.

      Einen fähigen Arzt - nunja. Wäre hilfreich, ist aber nicht zwingend notwendig.
      Du brauchst vor allem eine Klinik und eine Krankenhauseinweisung. Je nach Krankenkasse musst du die Einweisung vorher bestätigen lassen, also eine Kostenzusage einholen.
      Da kann dir in jedem Fall die Klinik sagen, welches der richtige Weg ist.
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    • sombra_blanca schrieb:

      Einen fähigen Arzt - nunja. Wäre hilfreich, ist aber nicht zwingend notwendig.
      Du brauchst vor allem eine Klinik und eine Krankenhauseinweisung.

      Na genau dafür braucht man aber doch schon einen Arzt. Und da er die passende Diagnose draufschreiben muss und eben auch berücksichtigen sollte, wo du hinwillst, damit der Einweisungsgrund dafür auch der Richtige ist, sollte er doch schon halbwegs fähig sein. Das meinte ich jedenfalls damit... ;)
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    • Rita schrieb:

      ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber hier wird jeder kurantrag beim erstenmal grundsätzlich abgelehnt. nach dem motto, wer nicht widerspruch einlegt braucht es eh nicht so nötig.


      Das kann ich absolut bestaetigen. Sufriko, wenn du meinst, dass du diese Kur brauchst, dann lege unbedingt Widerspruch ein. Du hast ein volles Recht darauf. Du kannst die Gruende fuer den Widerspruch spaeter nachreichen, das steht bestimmt auf deinem Bescheid.

      Also, keine falsche Bescheidenheit, mach das! Bei meiner Mutter, die aus einem ganz anderem Grund mal zur Kur musste, hat der Widerspruch ganz gut geholfen. Und spaeter hat auch ein Widerspruch bei des Festellung des Behinderunggrades genau so gut geholfen. Erste Antraege werden wohl wirklich routinemaessig abgelehnt.
    • Kuren werden gerne erst mal abgelehnt. Man sollte dann aber direkt Widerspruch einlegen und ihn darin begründen dass der Leidensdruck so hoch sei. In der Regel werden die Kuren dann nach dem Widerspruch doch genehmigt. Möglichst immer in den ersten 2 Quartalen reagieren sonst sind sie Buget`s schon aufgebraucht.
      Viel Glück!! :daumen:

      LG
      Janne