Durch Diät vergiftet (Stuttgarter Nachrichten)

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    • Durch Diät vergiftet (Stuttgarter Nachrichten)

      Ein Artikel aus der heutigen Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten:
      Fettpolster: Durch Diät vergiftet. Ein Hoch auf die Atkins-Diät :rolleyes:.
      Besonders interessant fand ich jedoch den zweiten Teil des Artikels.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
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    • Genau der gleiche Artikel war am Wochenende in der Wochenendbeilage der Nürnberger Nachrichten...
      Kommen die Leute wirklich ins Denken, oder hat da Jemand nur gießkannenartig einen "billigen" Artikel an die Redaktionen versandt?
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Maky schrieb:

      Was ist an Gewichthalten denn verkehrt ???

      :confused:


      Es ist schwierig! Und manchmal ist es unmoeglich. Es ist ja im Prinzip gar nicht bekannt, warum Menschen dick werden. Bei einigen ist es Krankheit, bei anderen sind es Hormone, z.B. Pille, und bei dritten ist es... z.B. Adenovirus, usw. Wenn man also nicht immer einen Grund fuers Dickwerden kennt, wie soll man bitteschoen sein Gewicht konstat halten koennen?

      Ganz abgesehen davon, werden die meisten Menschen mit fortgeschrittenem Alter etwas fuelliger, selbst wenn sie schlank sind. Sollen diese Menschen die natuerliche Entwicklung ihres Koerpers irgendwie aufhalten, um ihr Gewicht zu halten?

      Fazit: Ich finde die Aussage am Ende des Artikels unueberlegt und pauschal. Das duerfte zum Teil vielleicht daran liegen, dass ich im Moment aus mir unbekannten Gruenden zunehme (alle Krankheiten, Ernaehrung usw. sind abgecheckt), und mich diese Aussage einfach nur nervt. :keule1:
    • Das sich in den Fettzellen "Dreck" sammelt und der bei einer Diät in die Blutbahn geschleust wird und dann auch abgebaut wird, ist doch nix neues, oder? Dabei ist es meiner Erinnerung nach vollkommen egal um welche Diät es sich handelt.

      Wie beim Fasten, da werden ja durch die Säfte usw. auch die Schadstoffe aus dem Körper geschleust, oder irre ich mich da auch? Deswegen kann es doch sein, dass man "stinkt".
    • Der Körper entgiftet sich ständig, über die Haut, die Lunge und die Nieren (was vergessen?). Dass Fasten eine entschlackende Wirkung habe, ist eine unbewiesene Behauptung. Der seltsame Geruch fastender Menschen ist Äthylen, ein Gas, das man auch von überreifem Obst kennt. Es entsteht bei der Verbrennung von körpereigenem Eiweiß.
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    • Dieser Atkins-Scheiß basiert auf extremer Reduktion von Kohlehydraten, dafür soll man möglichst viel Eiweiß zu sich nehmen. Bei angegriffenen Nieren kann der Körper die Stoffwechselprodukte nicht ausreichend abscheiden, und es kommt zu einer Vergiftung. Ich habe einen leichte Niereninsuffizienz, und schon bei normaler Ernährung mit Käse und Tofu (ich bin Vegetarierin) bekomme ich Probleme: unreine Haut, Atemnot, Bluthochdruck, stinkenden Urin, Müdigkeit. Bei einer Atkins-Diät würde ich den Löffel abgeben.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Ich wusste das mit den Giftstoffen, die bei einer Diät ins Blut gelangen, schon lange. Das wird auch in den AC-Foren von einigen Usern, die in der Lage sind, weiter als bis zur nächsten Wand zu denken, diskutiert.

      Die Empfehlung zu versuchen, sein Gewicht zu halten, und zwar auf dem Niveau, wo es nunmal ist, finde ich persönlich nicht verkehrt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das gut klappt, wenn man auf seinen Körper hört. Da gibt es üppige Tage, denen ganz automatisch wieder magere Tage folgen. Dass sich das bei mir auf einem sehr hohen Niveau abspielt, macht mich angesichts meiner Meniskusprobleme nicht gerade glücklich, aber ich bin schon froh, dass ich seit Jahren nicht mehr zugenommen habe.
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    • Entschlackung ist im Zusammenhang mit Fasten eine andere Baustelle und wie Lunix sagt, ein unbewiesener, mehr esoterischer, Mythos.

      (Umwelt-)Giftspeicherung im Fettgewebe ist jedoch kein Mythos, zum Beispiel die Anreicherung von DDT im Fettgewebe von Seevögeln.

      Ich habe davon gehört dass Zugvögel tot vom Himmel fallen, wenn zuviel Fett zu schnell abgebaut wurde. Allerdings finde ich keine Quelle, muss ich mal recherchieren. Ob dies bei fastenden Menschen zutrifft, bezweifle ich , da kaum jemand freiwillig soviel fasten wird, dass er so "altes" Fettgewebe abbaut. Bei AC und der damit verbundenen extrem-Hungerei könnte ich mir das allerdings vorstellen.
      PS: Lunix, da gibts noch die Leber.....
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******