Alarm auf der Waage, Heute RTL II

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  • Hat jemand von Euch die Sendung geschaut. Das macht mir Angst. Was haltet Ihr davon. Ich glaube so möchte ich nicht leben wollen. Natürlich wurden da nur Extreme gezeigt, aber Leute, das ist die Realität.... Ich fühle mich schon mit 120 kg fett, wie mögen sich diese Leute erst fühlen. Ich konnte es mir gar nicht bis zum Ende anschauen. Schlimm.
  • Ich bin beim an der Sendung hängen geblieben. Habe einige Minuten der Geschichte von der Frau gesehen, die einen Magenbypass haben wollte. Bin regelrecht zusammengezuckt, weil gesagt wurde, dass sich in den USA jährlich ca. 160.000 Menschen dieser OP unterziehen. Obwohl mir die Zahl bekannt vorkam, hat mich die Menge der Leute, die das mit sich machen lassen, wirklich entsetzt.
  • [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91895#post91895']Hat jemand von Euch die Sendung geschaut. Das macht mir Angst. Was haltet Ihr davon. Ich glaube so möchte ich nicht leben wollen. Natürlich wurden da nur Extreme gezeigt, aber Leute, das ist die Realität.... Ich fühle mich schon mit 120 kg fett, wie mögen sich diese Leute erst fühlen. Ich konnte es mir gar nicht bis zum Ende anschauen. Schlimm.[/QUOTE] Ich wiege 140kg +- und ich fühle mich nicht [B]fett[/B].
  • Hallo, leider habe ich die Sendung nicht von Anfang an gesehen. Gut fand ich die Einstellung des Klinikleiters, der die Magenbypass-OP durchaus kritisch sah und explizit darauf hinwies, dass im TV immer nur diejenigen gezeigt würden, denen es nach solchen OPs gut ginge. Von denen, die auf der Intensivstation lägen, weil es ihnen gar nicht gut ginge, höre man jedoch nichts. Dieser Arzt war ja auch gegen die OP bei einer offensichtlich Esssüchtigen, die sich heimlich Essen in die Klinik schmuggelte, weil abzusehen war, dass sie ihre Probleme natürlich nicht mit der OP würde lösen können und klar war, dass sie mit einigen wenigen Minimahlzeiten am Tag nicht klarkommen würde. Die Frau setzte sich dann trotzdem durch und ließ sich operieren, wurde dann aber trotzdem nachts von der Überwachungskamera beim Einschmuggeln von Essen gefilmt. Der Klinikleiter befürchtete bei ihr ja schon vor der OP, dass sie durch eben dieses Verhalten postoperativ schlimme Komplikationen bekommen könnte. Eine andere Patientin, für die die OP gar nicht erst in Frage kam, wurde durch den plötzlichen Tod einer Mitpatientin aufgerüttelt und schafte es dann, sich selbst zu akzeptieren und z.B. ihr Talent zum Singen zu nutzen. Da sie sich nun auch an den Essensplan der Klinik hielt, nahm sie dann auch ab - und zwar ganz ohne OP. Liebe Grüße Grazia
  • [quote='Grazia','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91913#post91913'] Gut fand ich die Einstellung des Klinikleiters, der die Magenbypass-OP durchaus kritisch sah und explizit darauf hinwies, dass im TV immer nur diejenigen gezeigt würden, denen es nach solchen OPs gut ginge. Von denen, die auf der Intensivstation lägen, weil es ihnen gar nicht gut ginge, höre man jedoch nichts. [/QUOTE] Da gibt es zumindest eine rühmliche Ausnahme. Eine schon ältere Doku aus der Schweiz (in Schweizerdeutsch mit Untertiteln), in der es u. a. um einen jungen Mann geht, der sich einen Magenbypass legen lässt. Am Ende wird sein Grabstein gezeigt ...
  • Ich habe die Sendung nicht gesehen und habe keine Ahnung, von welchen "Größen" wir hier sprechen, obwohl ich das auch nebensächlich finde. Denn das [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91895#post91895'] Ich fühle mich schon mit 120 kg fett, wie mögen sich diese Leute erst fühlen. Ich konnte es mir gar nicht bis zum Ende anschauen. Schlimm.[/QUOTE] ist ja wirklich mal eine Aussage, die ich fürchterlich finde. "Diese Leute" = Leute, die mehr als 120 kg wiegen? Und wie "die" sich wohl fühlen mögen? Wie bemitleidenswert "die" sind? Was für ein schreckliches, fettes Leben "die" führen müssen? Oder weshalb konntest du die Sendung nicht bis zum Ende schauen?
  • [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91895#post91895']Natürlich wurden da nur Extreme gezeigt, [B]aber Leute, das ist die Realität[/B]....[/QUOTE]Witzig, sowas in Zusammenhang mit RTL2 zu lesen...:-D Abgesehen davon würde mich auch interessieren, was [I]genau[/I] Du so schlimm fandest, Wolkenkind?
  • Ich habe zwar nicht die letzte Folge gesehen, sondern nur 5-10min der Folge davor, aber ich konnte sie auch nicht aushalten - weil Menschen um die 200kg auf 1500kcal gesetzt wurden - da hat es mich echt geschüttelt! Wie kann so etwas in einer Klinik gemacht werden?
  • Hallo sombra blanca, also ich habe das nicht abwertend gemeint. So wie du es schreibst, liest es sich fürchterlich. Vielleicht habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Ich bin erschrocken, wie dick Menschen werden können. Ich bin erschrocken, wie mit diesen Leuten umgegangen wird. Findest du so ein Leben nicht bemitleidenswert???? Ist das ein Leben wenn man 350 kg und mehr auf die Waage bringt? Auch wenn dich das jetzt schockiert, aber ich glaube ich (und ich spreche hier nur für mich) wäre liebe gar nicht, als so. Was haben denn diese Menschen vom Leben zu erwarten, vielleicht mit ein paar Ausnahmen. Sie werden belächelt, begafft und bemitleidet. Deshalb konnte ich nicht zuschauen. Und ich fühle mich mit 120 kg fett. Das ist aber mein ganz persönliches Empfinden. Es mag Leute geben die sich mit 140 kg oder mehr pudelwohl in ihrer Haut fühlen. Mir geht es nicht so und ich denke das solltest du mir zugestehen.
  • [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91946#post91946'] Findest du so ein Leben nicht bemitleidenswert???? Ist das ein Leben wenn man 350 kg und mehr auf die Waage bringt?[/quote] Ja, selbst das ist ein Leben. Warum denn nicht? Warum willst du das partout am Gewicht festmachen? Vor einiger Zeit haben wir [URL='http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=5650&highlight=dickes+Leben+gut+gelebt']hier[/URL] diskutiert, wobei sich zeigte, dass die Definitionen durchaus verschieden sind.
  • [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91946#post91946'] Und ich fühle mich mit 120 kg fett. Das ist aber mein ganz persönliches Empfinden. Es mag Leute geben die sich mit 140 kg oder mehr pudelwohl in ihrer Haut fühlen. Mir geht es nicht so und ich denke das solltest du mir zugestehen.[/QUOTE] Und ich finde, du solltest allen Menschen zugestehen, dass ihre Definition von Leben oder dem, was das Leben beinhaltet, eine andere sein kann und sie nicht bemitleiden, weil es nicht das ist, was du dir vorstellst. [quote]Auch wenn dich das jetzt schockiert, aber ich glaube ich (und ich spreche hier nur für mich) wäre liebe gar nicht, als so. Was haben denn diese Menschen vom Leben zu erwarten, vielleicht mit ein paar Ausnahmen. Sie werden belächelt, begafft und bemitleidet. Deshalb konnte ich nicht zuschauen.[/quote]"Diese Menschen" sind Menschen. Lebendige Menschen. Menschen mit Leben. Wer bist du oder wer bin ich, darüber urteilen zu wollen, ob das Leben, dass diese Menschen führen eines ist, was lebenswert ist? [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91946#post91946'][...] also ich habe das nicht abwertend gemeint. So wie du es schreibst, liest es sich fürchterlich. Vielleicht habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Ich bin erschrocken, wie dick Menschen werden können. Ich bin erschrocken, wie mit diesen Leuten umgegangen wird. Findest du so ein Leben nicht bemitleidenswert???? Ist das ein Leben wenn man 350 kg und mehr auf die Waage bringt?[/QUOTE] Du magst es nicht abwertend gemeint haben, doch das ist es. Es ist unheimlich abwertend, wenn du meinst, dass man mit
  • sombra blanca Also, ich fühle mich hier total missverstanden. Du tust ja gerade so, als ob ich gesagt hätte diese Leute dürfen nicht leben... Hallo Ich habe gesagt, dass ich so ein Leben bemitleidenswert finde und das ist nun mal so. Hier im Forum sind einige Leute, die bereits mit viel weniger Gewicht massive Probleme haben und die ihr Leben nicht ertragen weil sie so dick sind. Gerade heute kam so ein Beitrag rein. Diese Leute (es mag Ausnahmen geben) igeln sich zu Hause ein, freiwillig oder unfreiwillig, sind oft auf fremde Hilfe angewiesen, werden behandelt als wären sie Menschen 2. KLasse. Ich finde das bemitleidenswert. Natürlich hat auch viel das private Umfeld damit zu tun, wie sich die Leute fühlen. Es gibt mit Sicherheit Menschen die sich auch mit 350kg geliebt und akzeptiert fühlen, die halt mit sich im reinen sind. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es nur ein verschwindend geringer Anteil ist. Ich habe nie gesagt ein Leben als Dicker sei nicht lebenswert. Ich sagte: für mich in dieser Gewichtsklasse undenkbar.
  • Sombra-blanca Außerdem habe ich niemals gesagt, dass ein Leben jenseits von 140 kg nicht lebenswert ist.... Ich glaub du interpretierst da etwas völlig falsch!!!
  • [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91963#post91963']Sombra-blanca Außerdem habe ich niemals gesagt, dass ein Leben jenseits von 140 kg nicht lebenswert ist.... Ich glaub du interpretierst da etwas völlig falsch!!![/QUOTE] Eine Interpretation kann nur so gut sein wie der Text, auf dem sie basiert...Auch wenn es vielleicht nicht deine Absicht war, deine Texte bringen auch für mich ähnliches rüber. Der Ausdruck "diese Menschen" ist für mich abwertend. Wenn man jemand bemitleidet, ist das auch nicht gerade positiv. Man unterstellt demjenigen somit automatisch, dass er leidet, und man selbst leidet mit. Es ist einfach was negatives. Es ist eine Sache, ob man Mitgefühl zeigt, wenn man weiß, dass es jemand schlecht geht, aber eine ganz andere, wenn man einfach davon ausgeht, dass es so ist, obwohl das für die meisten einer Gruppe noch nicht einmal zutrifft. Auch, dass du Menschen mit einem Gewicht von 140 bis 350kg in einen Topf wirfst als alle gleich leidend, ist doch stark verallgemeinernd. Es ist bereits ein sichtbarer Unterschied, ob man nun 140kg oder 160kg wiegt. Also kann man doch nicht davon ausgehen, dass alle gleich stark "leiden", sofern sie es überhaupt tun. Diese Art Gleichmacherei halte ich für fragwürdig. Dass du dir diese Sendungen nicht ansehen kannst, weil da ja so schlimme Dinge gezeigt würden, so arme bemitleidenswerte Menschen etc. das löst in mir spontan den Gedanken aus: "Meine Güte, muss sie Dicksein schrecklich finden, muss sie Menschen, die dicker sind als sie selbst, negativ wahrnehmen!" und dann folgt: "Wie bemitleidenswert sie mich wohl findet?"worauf ich denke: "Ich bin aber gar nicht bemitleidenswert! Was hat sie denn für verquere Ansichten?Will sie sich etwa von dickeren Menschen abgrenzen, um sich selbst besser zu fühlen? Andererseits liegts vielleicht an irgendwas anderem, aber dann versteh ich nicht, auf was sie hinauswill. Ich mein, nur weil es Menschen gibt, die dicker sind, sind sie doch nicht alle gleich und vor allem leiden sie nicht alle und sind auch nicht alle bemitleidenswert! Wenn sie denkt, dass für sie das Leben ab 140kg vorbei ist meinetwegen, aber das heißt doch nicht, dass es für alle anderen ebenso ist. Das sollte sie doch mitgekriegt haben, da sind doch genug andere im Forum unterwegs um ihr zu zeigen, dass 140kg nicht das Ende sind..." Es hört sich bei dir so an, wie wenn man jenseits der 140kg normalerweise nicht mehr glücklich sein kann und einen das Gewicht unheimlich belastet und man darunter leidet - und man ab einem gewissen Gewicht vom Leben nixmehr zu erwarten hat, sich demnach schlußfolgernd auch gleich aufgeben könnte (da das Leben ja nix mehr bringt). Mal Zitate von dir (Hervorhebungen von mir): [QUOTE]Ich habe gesagt, dass ich [B]so ein Leben bemitleidenswert [/B]finde und das ist nun mal so... [B]Diese Leute[/B] (es mag Ausnahmen geben) [B]igeln[/B] sich zu Hause ein, freiwillig oder unfreiwillig, [B]sind[/B] oft auf fremde Hilfe angewiesen, [B]werden behandelt[/B] als wären sie Menschen 2. KLasse. Ich finde das [B]bemitleidenswert[/B].... Ich bin erschrocken, wie dick Menschen werden können. Ich bin erschrocken, wie mit diesen Leuten umgegangen wird. Findest du so ein Leben nicht bemitleidenswert???? [B]Ist das ein Leben[/B] wenn man 350 kg und mehr auf die Waage bringt?... Auch wenn dich das jetzt schockiert, aber ich glaube[B] ich[/B] (und ich spreche hier nur für mich) [B]wäre liebe gar nicht, als so[/B]. [B]Was haben denn diese Menschen vom Leben zu erwarten[/B], vielleicht mit ein paar Ausnahmen... Es mag Leute geben die sich mit 140 kg oder mehr pudelwohl in ihrer Haut fühlen. Mir geht es nicht so... Ich glaube [B]so möchte ich nicht leben wollen.[/B] Natürlich wurden da nur Extreme gezeigt, aber Leute, [B]das ist die Realität.[/B]... [B]Ich fühle mich schon mit 120 kg fett, wie mögen sich diese Leute erst fühlen[/B].[/QUOTE] Nun wär natürlich eine Auflösung nicht schlecht. Sind für dich 140kg und 350kg wirklich das gleiche? Ab wie viel Kilos genau ist jemand bemitleidenswert? Ab wie viel Kilos genau hat man vom Leben kaum was ode rnichts mehr zu erwarten? Gibt es eine Steigerung von "sich fett fühlen"? Fühlt man sich zwangsläufig schlechter, je dicker man ist? Wär schön, wenn du darauf Antworten hast - es hört sich in deinem Text so an, wie wenn du darüber bescheid wüßtest... Gruß Dani
  • Also, Wolkenkind, Du hast meine Sympathie - ich denke, ich verstehe, wie Du es gemeint hast. Sorry, ich frage mich: Wieso sollte Wolkenkinds Stellungnahme abwertender sein, als z. B. ein wirklich ausufernd hohes Gewicht mit der Behinderung des Stephen Hawking zu vergleichen? Darum gehts doch: Es wächst sich ab einer gewissen Größe tatsächlich zu einer Behinderung aus; und dass das dann noch etwas mit Gesundheit zu tun hat, wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen, oder?
  • [quote='Nordlicht','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91967#post91967']Eine Interpretation kann nur so gut sein wie der Text, auf dem sie basiert...Auch wenn es vielleicht nicht deine Absicht war, deine Texte bringen auch für mich ähnliches rüber. Hallo Dani, "diese Menschen" ist vielleicht wirklich etwas unglücklich gewählt. ABer ich fühle mich total missverstanden. Natürlich ist es schon ein Unterschied ob du 140kg oder 350kg wiegst (nämlich 210 kg) (ich suche noch die Stelle wo ich geschrieben haben soll, dass 140kg und 350kg gleich sind?????) Ich wollte doch einfach nur sagen, dass ich schon mit 120kg nicht klarkomme (und das ist sicherlich mein Problem) und ich meine, dass Menschen in der Gewichtsklasse von 350kg (und darum ging es in dieser Sendung) in ihrem Leben enorme Probleme zu bewältigen haben. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich Leuten mit so massivem Übergewicht nicht zugestehe zufrieden zu sein.... Ich kann es mir halt nicht vorstellen. Schau dich doch mal um, unsere Welt ist nicht für "dicke" gemacht. Die Umwelt, die Ärzte, die Medien allen tragen dazu bei, dass sich die "Dicken" unwohl fühlen (was sicherlich wieder nicht für alle zutrifft. Aber ich denke ein sehr großer Teil, wäre lieber schlanker (wie gesagt meine Auffassung, also nicht gleich wieder missverstehen) Ich beneide die Leute, die da mit einem müden Lächeln drüber stehn. Ich k a n n es nicht. Ich bin mir auch sicher, dass schlank sein nicht das Maß aller Dinge ist. Aber ich glaube, dass ich für meinen Teil besser damit zurecht käme. Ich hoffe, dass ich nun alle Missverständniss ausräumen konnte. Sollte ich jemanden verletzt oder beleidigt haben, lag das ganz bestimmt nicht in meiner Absicht. Ich gehöre zu den harmoniesüchtigen Dicken. LG Wolkenkind

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  • [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91990#post91990'] Ich beneide die Leute, die da mit einem müden Lächeln drüber stehn. Ich k a n n es nicht. Ich bin mir auch sicher, dass schlank sein nicht das Maß aller Dinge ist. Aber ich glaube, dass ich für meinen Teil besser damit zurecht käme. Wolkenkind[/QUOTE] @wolkenkind: Es gibt jetzt doch eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder du wirst schlank und kommst dann im Leben gut zurecht, oder du lernst deinen dicken Körper zu akzeptieren um auch MIT ihm ein zufriedenes, glückliches Leben führen zu können. Was du letztlich für möglich hältst, liegt bei dir... aber überleg mal... was hast du davon, wenn du dein Leben lang dick UND unzufrieden bist? LG LOF
  • [quote='Loveroffatties','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91994#post91994']@wolkenkind: Es gibt jetzt doch eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder du wirst schlank und kommst dann im Leben gut zurecht, oder du lernst deinen dicken Körper zu akzeptieren um auch MIT ihm ein zufriedenes, glückliches Leben führen zu können. Was du letztlich für möglich hältst, liegt bei dir... aber überleg mal... was hast du davon, wenn du dein Leben lang dick UND unzufrieden bist? LG LOF[/QUOTE] Das würde ich ja liebend gern. Aber ist das wirklich so einfach??? Ich bin seit ich denken kann dick. Ich war noch nie schlank und kenne es auch nicht. Die anderen in meinem näheren Umfeld beteuern immer, dass sie mich lieben und mögen wie ich bin, aber was ist mir mir???? Wie kann ich denn lernen mich zu akzeptieren??? Mein Leben ist durchaus ok und verläuft wirklich positiv aber ich habe das Gefühl, wenn ich mich akezptiere, so wie ich bin, gebe ich die Hoffnung auf irgendwann einmal schlanker zu sein (wobei ich sagen muss, dass für mich schlank schon 80-90 kg bedeutet, wenn man es überhaupt an Zahlen festmachen kann). Ich habe halt immer das Gefühl, dass ich so wie ich bin nicht liebenswert bin........ Ich hab bestimmt auch ganz viele positive Seiten, das weiß ich, aber ich kann mich nicht wirklich daran freuen. Leute sagen ich sei hübsch, ich denke toll....hübsch aber fett. Vielleicht muss ich noch viel lernen....
  • [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=92005#post92005'] Vielleicht muss ich noch viel lernen....[/QUOTE] Das mag vielleicht sein... und ich habe auch nicht geschrieben, dass es einfach ist. So wie ich es mitbekomme, ist es wohl sogar ziemlich schwer... aber ich glaube es lohnt sich. Was man hat man vom Leben, wenn man ständig einem Ideal hinterherjammert, das man doch nie erreicht.
  • [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=92005#post92005']Das würde ich ja liebend gern. Aber ist das wirklich so einfach???[/quote] Ja. So einfach. :) Du schreibst, dass dich alle in deinem näheren Umfeld lieben wie du bist und dein Leben positiv verläuft. Weißt du eigentlich, was das für ein kostbares Geschenk ist? Machst du dir eigentlich eine Vorstellung davon, wieviele Leute dich genau darum beneiden? Die alles dafür geben würden, um endlich geliebt und akzeptiert zu werden? [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=92005#post92005'] Ich habe halt immer das Gefühl, dass ich so wie ich bin nicht liebenswert bin........ [/QUOTE] Was genau soll es nicht wert sein, geliebt zu werden? Liebe ist immer ein Geschenk, nichts was wir kaufen oder einfordern können. Warum genau wärst du liebenswerter, wenn du schlank wärst? [quote='wolkenkind','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=92005#post92005']Schau dich doch mal um, unsere Welt ist nicht für "dicke" gemacht. [/QUOTE] Das ist nicht richtig. Die Welt ist für alle da, für dicke, dünne, große, kleine, weiße, schwarze, blaue, rote, grüne, junge, alte,..... Menschen. Es liegt an jedem von uns, das Beste aus seiner Situation zu machen und sein Leben zu leben. Vergiss nicht, jede/r von uns hat nur EIN einziges Leben. Wie schade, auch nur einen einzigen Tag davon zu vergeuden... :kaffeebad::ostern1:
  • [quote='Brit','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91989#post91989'] Sorry, ich frage mich: Wieso sollte Wolkenkinds Stellungnahme abwertender sein, als z. B. ein wirklich ausufernd hohes Gewicht mit der Behinderung des Stephen Hawking zu vergleichen? [/QUOTE] Hab ich nicht getan. Ich habe ein (Lebens-)Beispiel gewählt, welches für viele schwer vorstellbar ist. Die Assoziation hast du getroffen. Ich sehe allerdings auch, wie es dazu kam. Wolkenkind, mir ging es nicht darum, dich niederzumachen oder dir das Gefühl zu geben, niedergemacht zu werden. Ich wünsche dir wirklich (!!) von Herzen, dass du lernen kannst, dich selbst zu akzeptieren und irgendwann am besten auch noch zu lieben.
  • [QUOTE]Die Assoziation hast du getroffen.[/QUOTE] Ich wollte auch hier nicht meinerseits abwertend assoziieren, fiel mir nur auf, wie schnell man auf die Schiene geraten kann, sich doppeldeutig auszudrücken oder eben, sich so verstanden zu sehen. Nichts für ungut.