Sterben mit oder ohne OP

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  • Hallo, heute bekam ich eine Mail von einer Freundin, sie hat sich aufgegeben und liegt seit über einem Jahr auf Ihrem Zimmer. Sie hat schwerste Lip-und Lymphödeme, sie schrieb, das sie sich nun operieren lassen würde - Magen-OP. Zudem ißt sie auch gerne. Es sei ihr egal, so möchte sie nicht mehr leben, sie fühle sich eingesperrt im dicken Körper. Da könne sie sich auch operieren lassen, auch wenn sie dabei stürbe oder nachher schwer leiden würde. Sie wünschte sich nur einmal im Leben wieder mal dünner zu sein und gehen zu können. Sie ist 57 Jahre alt. Ich bin total im Depri-Tal. Ich denke, das insbesondere diese Ödeme durch eine Magen-OP nicht weggehen. Denn Dick bedeutet nicht immer gleich "Fettzellen", und dann kommt es auch darauf an, wo diese sind. Das traurige bei ihr ist,das sie keine Familie hat. Morgen kommt sie zum ersten Mal wieder raus, mit Sondertransport, sie schämt sich so. Sie wird zu einem Chirurgen zur Begutachtung gebracht. Wie denkt ihr über so einen Fall? Mit Gruß , Ryana.
  • [quote='Ryana','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91697#post91697']Hallo, heute bekam ich eine Mail von einer Freundin, sie hat sich aufgegeben und liegt seit über einem Jahr auf Ihrem Zimmer. Sie hat schwerste Lip-und Lymphödeme, sie schrieb, das sie sich nun operieren lassen würde - Magen-OP. .... Ich denke, das insbesondere diese Ödeme durch eine Magen-OP nicht weggehen. ....[/QUOTE] Ich denke da genau wie Du. Die Magen-OP wird das Problem null lösen, wenn sie diese OP macht, ist sie extremst schlecht beraten. Grad kürzlich habe ich mit einer betroffenen Bekannten darüber geredet, dass man auf solchen Wegen kein Gewicht verlieren kann. Die Krankheit ist schwierig und Gewichtsabnahme fast unmöglich. Schlimm, dass sie so schlecht beraten ist. Traurig, dass sie das als einzige Lösung sieht, sie wird danach noch gefrusteter sein. Ich hoffe sehr, dass ausnahmsweise der Chirurg, dem sie vorgestellt wird, Hirn und nicht Geldgier beweist und den Fall ablehnt. Aber die Versöhnung mit ihrem kranken Körper, diesen Prozess, den kann man nur unterstützen, aber ihr nicht abnehmen.
  • Ich denke, dass diese Frau psychologische Hilfe bräuchte, keine OP. Und ich denke, dass es sehr sehr traurig ist, wenn Menschen, egal welches Problem sie haben, allein sind.
  • Obwohl ich dieser OP sehr sehr kritisch gegenüber stehe und sie im Grunde ablehne, gäbe es auch für mich einige Kriterien die mich veranlassen könnten, mich operieren zu lassen. Nämlich dann, wenn ich mich nicht mehr selbst pflegen und versorgen könnte oder ich so dick wäre, dass ich nicht mehr mobil wäre. Ich kann aus deinem Bericht nicht unbedingt herauslesen, ob das bei deiner Freundin der Fall ist. Sollte es so sein, fände ich trotzdem wichtig, dass wirklich alle anderen Maßnahmen (vor allem auch psychotherapeutische) probiert wurden - greifen diese nicht und deine Freundin hat sich ausreichend und unvoreingenommen informiert, würde ich den Entschluss respektieren und ihr beistehen... LG Hummelchen
  • [quote='sunny73','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91702#post91702'] Grad kürzlich habe ich mit einer betroffenen Bekannten darüber geredet, dass man auf solchen Wegen kein Gewicht verlieren kann. [/QUOTE] ich vermute, dass du von einer Magenband-Op sprichts. Ich glaube aber,dass Ryanas freundin sich einer Magen-Bypass-Op unterziehen will. Da nehmen die Patienten schon ab - da der Körper regelrecht ausgehungert wird. Ein heftiger und nicht reversibler Eingriff, der meiner Meinung nach - wenn überhaupt -nur ganz ganz wenigen extremen Ausnahmefällen vorbehalten bleiben sollte.
  • [quote='Hummelchen','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91710#post91710']ich vermute, dass du von einer Magenband-Op sprichts. Ich glaube aber,dass Ryanas freundin sich einer Magen-Bypass-Op unterziehen will. Da nehmen die Patienten schon ab - da der Körper regelrecht ausgehungert wird. [/QUOTE] Vielleicht meinte sunny, daß sie mit einer derartigen OP in Bezug auf das Lip-/Lymphödem nicht oder nicht sehr viel abnehmen wird? Ryana, ich habe vollstes Verständnis für den Wunsch deiner Freundin, sie scheint wirklich sehr unter der Situation zu leiden. Ob eine OP am Magen ihre Beschwerden jedoch wirklich verschwinden lassen kann, halte ich auch für fraglich. Daß sie diese allerdings als Rettungsanker sieht, kann ich ihr nicht verdenken. Alles Gute für deine Freundin, wie auch immer es mit ihr weitergeht.
  • [quote='Hummelchen','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91710#post91710']ich vermute, dass du von einer Magenband-Op sprichts. Ich glaube aber,dass Ryanas freundin sich einer Magen-Bypass-Op unterziehen will. Da nehmen die Patienten schon ab - da der Körper regelrecht ausgehungert wird. [/QUOTE] Ich meine generell solche Maßnahmen bei dem Krankheitsbild. Sprich egal, was die Energiezufuhr abschneidet. Bei dieser Erkrankung bildet sich Wasser im Gewebe, da hilft sowas null. Das meine ich damit. Egal, ob es eine Reduktionsdiät oder OP oder sonstwas ist, was schon unter normalen Umständen wenig (wg. Jojo) bringt. In dem Fall wird es vermutlich nicht mal einen nennenswerten Gewichtsverlust, auch nur zeitweise, bringen.
  • [quote='Pandora','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91712#post91712']Vielleicht meinte sunny, daß sie mit einer derartigen OP in Bezug auf das Lip-/Lymphödem nicht oder nicht sehr viel abnehmen wird? [/QUOTE] Ja genau.
  • Ich verstehe deine Freundin, dass sie nach einer Lösung sucht. Alleine auf einem Zimmer zu liegen und sich nicht bewegen zu können muss schlimm sein. Eine Begutachtung ist noch lange keine Zusage zur OP, und wenn sie sich operieren lassen will, weil sie so nicht mehr leben will, ist es ihre Entscheidung. Ich bin zwar auch übergewichtig, nehme aber am ganz normalen Leben teil. Habe einen Partner, Kinder, Freunde, soziales Umfeld, mache Sport.. Wenn ich das alles nicht hätte? Oh Gott, nicht vorstellbar, das wäre ein sehr trauriges Leben. Ich möchte damit nicht sagen, dass AC eine Lösung für alle Überwichtsprobleme ist, in meiner jetzigen Situation nicht vorstellbar. Aber wenn es mir so erginge, wie deiner Freundin, würde ich vielleicht auch nach diesem Stohhalm greifen. Was ich für wichtig finde, dass du deiner Freundin vielleicht Zeit und ein offenes Ohr für ihre Nöte schenkst. LG Evi
  • Ich finde schlimm, dass ihr diese OP als Lösungsansatz nahegelegt wird. Damit hat sie das Gefühl etwas tun zu können und irgendwie dann auch zu müssen, um nicht selbst an ihrem Zustand schuld zu sein. Ich habe gestern oder vorgestern etwa 5min einer Reportage über extrem Übergewichtige gesehen, bevor ich in Grausen abgeschaltet habe. Der Arzt hat da einem Patienten ganz klar gesagt, dass das Abnehmen nicht gegen die Ödeme helfen würde.
  • Ja das ist es ja, was mich daran auch so entsetzt. Man macht diese Frau Glauben, dass das bei ihrer Erkrankung helfen würde, was es aber nicht tut. Da kann ich auch sagen "Du hast Pickel? Wasch Dir die Füsse, dann gehts weg". Auch Unfug. Ich kann sehr gut verstehen, dass sie totunglücklich ist, denn abgesehen von der körperlichen Beeinträchtigung ist die Psyche ja auch stark durch die -meist schwere- körperliche Verunstaltung in Mitleidenschaft gezogen.
  • Liegen denn bei deiner Freundin isoliert Lipödeme vor oder ist das Problem kombiniert mit einer Adipositas?
  • Hallo, vielen lieben Dank für die vielfältige Anteilnahme. Ja, sie hat eine kombinierte Adipositas, aber die Lymph-Lipödeme überwiegen extrem. Ihre Beine sind furchtbar dick, so wie Baumstämme, es quillt auch über die Füße. Schon vor 2 Jahren mußte sie schwer darum kämpfen, Spezialschuhe von der Kasse bezahlt zu bekommen. Sie ist geschieden,1 Sohn(der sein Leben lebt) und lebt von Harzt IV - wobei es auch ein Unding ist, denn sie ist in keinstem Falle über 3 Stunden arbeitsfähig. Es ist ja auch kein Wunder, wenn man jetzt mittlerweile 12!! Jahre alleine im 4.Stock lebt,das man dann fertig ist und auch noch Fett ansammelt,wegen Bewegungsmangel und Frust. Sie hat ein Spezialkrankenbett und bekommt ambulantes, betreutes Wohnen, sodaß bei ihr sauber gemacht und eingekauft wird. Eine Cousine besucht sie ab und an. Leider wohnt sie weiter weg und ich bin auch ähnlich erkrankt, wir haben uns über die Krankheit kennengelernt. SO kann ich sie nicht besuchen, aber wir telefonieren und mailen uns ! Ich habe im Gegensatz zu ihr Familie und gehe noch raus,fahre Auto-was sie nicht kann. Bei mir geht das auch nur für kurze Strecken in meiner Stadt,aber ich komme raus. Ich bin auch sooo dankbar für mein Fahrzeug, weil es ein Großraumwagen ist, in normale PKW passe ich nicht. Nun, ich lehne eine OP für mich ab, denn ich habe auch von meinen Ärzten gesagt bekommen, das diese Ödeme nicht !! weggehen. Man erkennt sie oft daran, das sie sich so wie "Knetmasse" wegdrücken lassen, was man bei Fett nicht kann. Sind auch schwerer als das Fett,prall und hart - nicht so "wabbelig". Ich habe so Sorge um sie, denn sie kapselt sich auch so total ab, sie müßte aus dieser blöden Wohnung raus! 4ter Stock-ohne Aufzug,unmöglich. Und ich finde das auch von so einem Arzt unverantwortlich, denn sie war vor 2 Jahren schon mal bei dem, der wollte sofort mit dem Messer ran!! Und es fehlt total die Psychotherapie bei ihr! Diese muß vor so einem Schritt vorangehen und man braucht auch Begleitung. Ich könnte nicht mehr ohne dies existieren. Mein Therapeut sagte, das eine Bekannte von ihm sich den Magen auf eigene Kasse operieren hat lassen, weil sie die Forderung der Kasse auf eine Psychotherapie im Zusammenhang ablehnte. Und nun ist sie ein seelisches und körperliches Wrack,ein total bedauerlicher Zustand!! Und was meine Freundin angeht, ich habe die Sorge, das sie "sehenden Auges" in das Messer läuft!! Weil sie irgendwie dem Ganzen ein Ende setzen will. Sie findet sich abstoßend und ekelig, obwohl sie immer auf ihre Körperpflege achtet, aber halt diese Beine. Wer das sieht ist schon zuerst erschrocken , denn die Haut sieht wie bei einem Elefanten aus - aber sie kann es unter einem Rock kaschieren. Ich versteh auch nicht, wieso da kein Arzt das sieht und eine Spezialbehandlung anordnet. Sie kennt auch diese "berühmte" Völdi-Klinik im Schwarzwald - für solche Erkrankungen. Aber ich weiß, das die Ärzte heute noch sehr wenig Ahnung über diese Ödemerkrankungen haben - mir geht es ja genauso! Und die Kassen spielen nicht mit. Man muß dann wie ein Tiger kämpfen-aber diese Kraft hat sie nicht. Und ich kann das voll verstehen, wenn man zu oft diskriminiert wird und dann auch noch ein äußerst zurückhaltender Mensch ist und niemanden zur Last fallen will!! Man sei halt fett und haltlos - abnehmen oder OP : fertig ist die Laube! Bei mir hat dies nach Jahren von Fehldiagnosen eine Hautärztin erkannt, sogar , das ich bereits eine Thrombose gehabt hatte - nix passiert : Glück gehabt. Ab da bekomme ich nun eine Dauerlymphtherapie mit Wickeln der Beine . Und alle anderen Ärzte nicken nun, das sei richtig, jaaaa, ich hätte da ein massives Ödemproblem, deswegen erklären sie nun alle, habe ich auch so unglaubliche Zunahmen in kürzester Zeit - das gibt es nur bei Wassereinlagerungen,Kollagenbildung etc .... ooooh wie interressant! Liebe Grüße - Ryana
  • [quote='Ryana','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91742#post91742']Sie ist geschieden,1 Sohn(der sein Leben lebt) und lebt von Harzt IV - wobei es auch ein Unding ist, denn sie ist in keinstem Falle über 3 Stunden arbeitsfähig. [/QUOTE] Das kann aber auch von Vorteil sein. Je nachdem ist der Hartz4-Satz unter Umständen höher als eine Erwerbsunfähigkeits-Rente. Wenn sie nicht oder nur sehr geringfügig gearbeitet hat, bekäme sie zur EU-Rente höchstens noch Hartz4 dazu. Das wäre gehopst wie gedopst.
  • [quote='Sophie','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91751#post91751']Das kann aber auch von Vorteil sein. Je nachdem ist der Hartz4-Satz unter Umständen höher als eine Erwerbsunfähigkeits-Rente. Wenn sie nicht oder nur sehr geringfügig gearbeitet hat, bekäme sie zur EU-Rente höchstens noch Hartz4 dazu. Das wäre gehopst wie gedopst.[/QUOTE] Ganz so ist das nicht, wenn sie nicht erwerbsfähig ist, hat sie ein Recht auf Sozialhilfe - und würde sich aufgrund möglicher zusätzlicher Beihilfen evtl. besser stehen als mit ALG II. Außerdem fallen die ganzen Hartz 4-spezifischen Schikanen weg.
  • Also vielleicht hilft es wenn wir mal sagen wie es bei uns ist und war. Wir sind relativ neu hier und vielleicht stellen wir uns erstmal vor. Ich heisse Doris und bin 61. Bei einer Größe von 155 cm wiege ich ca. 175KG, mein Mann ist 38 und auch eher dick. Wir sind seit 2 Jahren verheiratet. Auch ich leide unter Ödeme und dazu noch an schweres Asthma so das ich auch nicht mehr als einige wenige Schritte in meiner Wohnung laufen kann .Du schreibst das Deine Freundin sich hässlich fühlt und auch ich hatte dieses Problem. Doch mein Mann hat mir damals gezeit das die Geschmäcker doch verschieden sind. Er mag jedes Pfund und jede "Rundung" an mir. Er hat fast 15 Jahre darum "gekämpft" mit mir zusammen zu sein und das obwohl er sicher auch Chancen bei schöneren als mich hatte. Sie sollte mehr rauskommen um andere MEnschen kennen zu lernen oder vielleicht mal eine Kontaktanzeige aufgeben, klar das sich dann viele Spinner melde aber eben nicht nur. Aber und das ist sehr wichtig wir haben uns nicht unterkriegen lassen, haben die Krankenkasse bis aufs Blut genervt. Zuerst habe ich eine Erwerbsminderungsrente bekommen dann ein voll elektrisches Bett das in unseren Rahmen eingebaut worden ist. Natürlich auch einen Umbau des Badezimmers und seit einem Jahr zu guter letzt habe ich ein Elektromobil erhalten so das ich endlich wieder raus kann, ein völlig neues Freiheits gefühl. Das war überigens gar nicht so schwer und hat nur 3 Monate gedauert. Was ich damit sagen will ist das man sich nicht unterkriegen lassen darf. Ok ich habe einen Mann und eine Tochter die sich um vieles kümmern aber auch ich habe tiefpunkte vor allem wenn ich denke ich ersticke, aber trotzdem, man muss weitermachen. Die Op die Deine Freundin vorhat holt sie auch nicht aus ihrer Depression die sie anscheinend hat, raus. Das schaft nur ein Psychologe. Zumal ein Magenband auch nich die Sucht zu essen heilt die ja anscheinend vorliegt. Trotzdem ist es auf jedenfall schlimm wenn sie alleine ist. Niemand sollte so einsam sein. LG Doris und Udo

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  • Was ist denn bei dem Beratungsgespräch herausgekommen? Wurde ihr eine AC- OP nahegelegt? LG Evi
  • Hallo Ryana, da ich selbst Lipo-Lymphpatientin bin, kompiniert mit Adipositas, weiß ich wovon du sprichst und vor allem wie Deine Freundin leidet! Vielleicht habe ich es auch nur überlesen, aber ich finde nichts geschrieben, das Deine Freundin was dafür (dagegen kann man ja nicht wirklich was tun) tut. War sie schon mal auf einer Reha zur Konsequenten Endstauung? Hat sie regelmäßige Manuelle Lymphdrainage mit Bandagierung der Beine? Hat sie evtl. ein Gerät zur maschinellen Entstauung zu hause? Trägt sie kosequent eine Kompressionsbestrumpfung? :confused: Das alles ist bei Lipo-Lymphödemen unerlässlich! Ich habe nun 2 aufregende Jahre hinter mir. Zuerst ein Wechsel vom Süden Deutschlands in den Norden. Also so nach und nach der Umzug. Letztes Jahr habe ich lange mit meinem Armbruch zu tun gehabt. Seitdem hatte ich keine MLD (manuelle Lymphdrainage) mehr. Meine Beine haben enorm an Umfang zugelegt, auch meine Kompressionsbestrumpfung ist über 2 Jahre alt und somit völlig "ausgelutscht" und von den Schmerzen die ich wieder in den Beinen habe und die Bewegungseinschränkungen will ich gar nicht reden. :( Habe nun eine Reha beantragt, war auch schon zur Untersuchung deswegen, und hoffe die wird endlich bald genehmigt. Da will ich wieder eine richtige Entstauung, Anpassung neuer Kompressionsbestrumpfung und dann hier vor Ort bei einem Lymphtherapeuten weiter machen. Kennt Deine Freundin auch Dr. [...] und die [...]???

    2 Mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Name des Arztes entfernt

  • Hallo, vielen Dank für die Infos , nun ist folgendes zu sagen: - ja, sie hat den Termin hinter sich. Schocker: die Ärztin hat ihr zur sofortigen OP geraten,sie hätte sonst nicht mehr lange zu leben. Keine Rede von ihren schweren Lip-Lymphproblematik, nichts!! Das käme alles vom "Dicksein", ihr Gewebe sei halt schwach und gebe daher bei der Belastung extrem nach. -sie mußte aus der 4ten Etage getragen werden und das alles wieder zurück,sie kann kein Stück laufen, sie war dadurch total fertig und gedemütigt - sie will das nun der Kasse einreichen und von nichts anderem mehr hören! - sie will mich dann besuchen, wenn sie endlich schlank ist..... -ja, sie bekommt Lymphdrainage und trägt auch Kompressionsbandagen.Strümpfe bekommt sie nicht mehr an. -nein, von den weiteren Sachen ist nichts bekannt!!Ich werd´ihr das sofort mailen!! Was soll man da machen und sagen?? Ich selber habe die gleiche Problematik, werde das aber nie so machen.Und diese Info werde ich aufgreifen und meinen Behandlern weiterreichen. Ich wohne im 1.ten Stock, und außen muß ich auch viele Treppen hoch. Schon eine Tortur - und man bekommt s schnell blaue Flecken, schrecklich! Nun habe ich mir eine PKW-Gurtverlängerung einbauen lassen und kann wieder fahren, aber meine Riesen-Oberschenkel muß ich zwischen Sitz und Lenkrad durchquetschen : blaue Flecken!! Aber sie hat sich sehr viel mehr aufgegeben als ich, nun irgendwie ist sie in so eine Art "Agonie" verfallen und läßt alles mit sich geschehen.:(:( Echt, über diese Lymphsachen wissen zu wenige bescheid! Und dann gerät man ins Grübeln -naja, vielleicht ist man doch nur Schwach und Schuld an allem, zu verfressen....die sagen das ja, sind doch vom Fach,machen das täglich.Und - steter Tropfen höhlt den Stein!! Furchtbar. Ryana:mad::confused::(
  • [quote='Ryana','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91977#post91977'] Echt, über diese Lymphsachen wissen zu wenige bescheid! Und dann gerät man ins Grübeln -naja, vielleicht ist man doch nur Schwach und Schuld an allem, zu verfressen....die sagen das ja, sind doch vom Fach,machen das täglich.Und - steter Tropfen höhlt den Stein!! Furchtbar. Ryana:mad::confused::([/QUOTE] Ja Ryana, das it das größte Problem daran! Auch ich habe schon Mediziner über meine Lipödeme aufgeklärt! *kopfschüttel* Auf meiner ersten Reha erzählte mir der Arzt, dass die Lymphe im Medizinstudium ganz am Rand behandelt wird und sich daher kein Mediziner wirklich damit auseinandersetzt. Er hielt mal einen Vortrag und lud dazu 100 ansässige Hausärzte ein von denen nur 3 (in Worten: Drei) erschienen und sich dafür interessierten!!! Traurig aber wahr... :(
    • Offizieller Beitrag
    [quote='KleinErna','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=91973#post91973']Kennt Deine Freundin auch Dr. [...] und die [...]???[/QUOTE]Ich habe den Namen des Arztes und der Klinik entfernt, da wir hier aus juristischen Gründen grundsätzlich nicht unter Namensnennung über Ärzte diskutieren. Wenn Ihr Arztempfehlungen habt, könnt Ihr die bei unserer [URL='http://der-dicke-mensch.de/content/view/132/118/']Ärzteliste[/URL] los werden.
    [color=#A52A2A][b]Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.[/b] [b]Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im [url='https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?legal-notice/']Impressum[/url].[/b][/color]