Es ist einfach zu viel...

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  • [quote='Itsme','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82636#post82636']Wanderer Mir gehen noch so viele Gedanken zu Deinem State durch den Kopf... aber leider stehe ich geade sehr unter Zeitdruck. Ich weiß, Du meinst es nett und freundlich, aber mir streuben sich die Haare...[/quote] OK, es war meine Sichtweise, und diese ist auch noch geboren aus meiner momentanen Situation und einer gewissen neuen Selbsterkenntnis heraus und mit einer portion Selbstkritik. Ich bin mit meinen ehemaligen 180 kg, inzwischen so um 164 kg wirklich kein Leichtgewicht, und jeder geht anders damit um. Du hast absolut recht wenn man das Leben JETZT sofort geniessen muss, denn das Leben ist viel zu kurz um es zu verschieben. Das ist vollkommen richtig und ich habe es in meinem Post vollkommen ignoriert - [B]das geht an dich Biglady. Du bist gut so wie du bist.[/B] Es ist auch nicht schön zu hören, dass du, Itsme, viele gute Jahre geopfert hast um krampfhaft abzunehmen. Es kostet viel Kraft sich nur auf das Abnehmen zu konzentrieren, und ja man wird nicht automatisch ein besserer Mensch danach und man bekommt nicht automatisch Freunde und ein besseres Leben. Freundschaft und Spaß ist eine Charaktersache. Aber um diesen "Klick" zu bekommen, den Biglady angesprochen hat und den sie sich vielleicht auch so wünscht wie ich mir Ihn wünsche reicht das wahrscheinlich nicht aus. Ich will auch nicht sagen, dass man da nicht richtig anpacken muss, denn es ist wirklich ein weiter anstrengender Weg... der auch nach erreichen des Ziels noch nicht zu Ende ist. Ich bin davon überzeugt man kann es angehen und dennoch seine Lebensfreude behalten und seine Freunde, das eine schließt das andere nicht aus. Ich muss sagen ich persönlich habe nicht so viele Freunde und bin daher wahrscheinlich ein nicht so lebensfroher und charakterlich starker Mensch wie manch anderer hier im Forum, aber ich weiß dass mich mein Gewicht ganz stark belastet und hoffe damit vielleicht auch, dass bei mir eine geistige Barriere fällt... ich war nämlich nicht immer so isoliert - ganz im Gegenteil. Das hat sich erst mit meiner Arbeit, ein wenig durch meine Familie... und ganz bestimmt auch mit meinen schlechten Gefühl über mein Gewicht so ergeben. Es tut mir leid, wenn ich euch hier mit meinen Äußerungen enttäusche oder zu offen bin. Ihr müsst es nur sagen und ich höre damit auf.
  • [quote='Wanderer','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82640#post82640'] Es tut mir leid, wenn ich euch hier mit meinen Äußerungen enttäusche oder zu offen bin. Ihr müsst es nur sagen und ich höre damit auf.[/quote] Also mich enttäuschst Du nicht und mir bist Du nicht zu offen. Im Gegenteil, ich finde es gut, dass Du schreibs, was Du denkst. Ich verstehe Deine Gedanken sogar sehr gut, denn ich habe in vielem ähnlich gedacht. Es war, als lebten zwei Menschen in mir: Familiär und beruflich war ich recht selbstbewusst und auch recht erfolgreich. Ging es aber zu Partys oder so mal zum tanzen in die Disco, war ich immer unsicher und das ausschließlich wegen meiner Figur. Man bedenke, dass ich damals so um die 65-70 Kilo wog und schon da diese ewigen Diäten und Bilder von dünnen Frauen in den Medien vorherrschten und sich als Vorbild ins Gehirn geschlichen hatten. Ich war kerngesund, beweglich und hätte sehr zufrieden sein können. Aber meine Oberschenkel und mein Po waren dicker als das, was uns da als "schön" vorgekaukelt wurde... Wie dumm war ich doch nur! Das ist das, was ich meine: Anstatt fröhlich und frei zu sein, war ich innerlich sehr gehemmt. Und weshalb? Weil ich glaubte zu dick zu sein! Eigentlich müsste ich im Vergleich zu damals, heute mit einem Ganzkörpersack herum laufen, denn jetzt bin ich wirklich dick. Aber ich tu's nicht. Ich kleide mich gern schick - nach meinem Geschmack - ich finde mich an manchen Tagen sogar schön - an anderen eher nicht, aber das hat was mit Schwankungen zu tun, die jeder kennt, egal, ob dick oder dünn. Aber vor allem bin ich wirklich selbstbewusst und zufrieden. Natürlich mag ich - wie alle Menschen - manche Äußerlichkeiten an mir nicht so sehr. Könnte ich an mir herum modellieren, ich würde schon einiges verändern. Aber es ist irgendwo ganz hinten - nicht so wichtig. Wichtig ist mir, raus zu gehen, ins Cafe, ins Theater, mit Freunden oder allein, Rad zu fahren, die Natur zu sehen und zu genießen, meine Arbeit gern zu tun und mich über vieles zu freuen. Tausend schöne Dinge gibt es für mich - ganz unabhängig von meinem Gewicht! Manches kann ich zurzeit nicht so gut, anderes kann ich und das tue ich. Ich freue mich über das, was ich kann, anstatt mich die ganze Zeit über das zu ärgern, was ich nicht kann. Natürlich gibt es aber auch diese Momente, in denen ich mich darüber ärgere, was ich nicht mehr so kann... Aber die halten nicht mehr lange an, weil ich mich entsinne, was ich mir versagt und versauert habe, weil meine Gedanken über mich, mich behindert haben. Viel mehr, als irgendwelche Einschränkungen es aufgrund irgend eines Gewichtes dies vermögen. Ich will nicht wieder in einigen Jahren, im Rückblick über mich sagen, ich habe so viel mit unnützen Gedanken vertan. Dein Gewicht ist nur ein kleiner Teil dessen, was Dich ausmacht. Wenn Du diesen Teil ändern willst und dies auf gesundem Wege kannst, dann versuche es. Aber [B]während[/B] all dieser Zeit, vergiss das Leben/Lachen/Lieben/die Freude und Deinen eigenen Wert - egal wie viel Du wiegst, nicht.
  • Itsme: :applaus: Das hast du wunderbar ausgedrückt! Wenn ich daran denke, was ich mir an Lebensfreude versagt habe, nur weil ich mir eingebildet habe, ich wäre zu dick (und das mit Kleidergröße 36!)... Sicher wäre es herrlich, wieder so leichtfüßig durchs Leben zu gehen. Aber irgendwie hat das Schlanksein nicht mehr diese absolute Priorität, und mit dem doppelten Gewicht fühle ich mich doppelt so gut. Was Wanderer vorschlägt, diese Konzentration aufs Abnehmen, funktioniert leider nicht, jedenfalls nicht auf Dauer. Zumindest bei mir war auf diese Methode eine Abnahme im 2stelligen Bereich nicht von Dauer. Übergewicht hat immer eine Ursache. In der Regel (organische Ursachen klammere ich jetzt mal aus) kommt es durch Zu-Viel-Essen. Aber [B]warum[/B] esse ich zuviel? Das ist doch der Knackpunkt. Wenn ich den Grund herausfinde, kann ich daran arbeiten, eine Alternative zu finden, dann [B]muss[/B] ich nicht mehr zuviel essen. Wenn mich die Fressanfälle im Griff haben, wenn ich die Kontrolle verliere, dann hat das Unterbewusstsein das Kommando. Aber was will es von mir? Wenn ich nur vom Kopf her abnehmen "will", hat meine Seele immer noch Hunger, und der nächste Rückfall samt Jojo ist garantiert.
  • Hm, dieses "inder REgel kommt es [das Dicksein] ... durch zu viel Essen" empfinde ich nicht so. Es gibt immer einen Grund, und der ist meist eben nicht einfach nur "zu viel Essen". Ob es nun im seelischen Bereich oder im physischen Bereich des Körpers liegt, oder gar in beiden Bereichen, das läßt sich herausfinden. Und auch Veranlagung, Gene, spielen ihre Rolle - das gehört mit in den physischen Bereich. Es reicht doch schon, wenn man viel Stress hat, zum Beispiel durch viel Arbeit und Disharmonie im Privatleben. Das kann den Cortisolspiegel stark anheben - was wiederum normalerweise dicker macht. Oder man kann Depressionen kriegen - wieder Streß. Oder auch Eßstörungen, verbunden mit Depris oder Streß. Man ißt bei einer Eßstörung dann zu viel, aber halt wegen der Eßstörung, weil man [B]krank[/B] ist. Unter normalen Bedingungen würde man das nicht tun. Diese ganzen vielen Gründe, die wir in dem entsprechenden Thread gesammelt haben... die sprechen in meinen Augen entschieden dagegen, dass es am simplen Rezept "zu viel gegessen" liegt. Und ich bin zusätzlich der Meinung, dass man eher zu Anfang ein empfindliches Sollgewicht hat. Wenn man nun meint, dass das Sollgewicht zu hoch ist und man es manipuliert (durch Diät), wird das Sollgewicht eher höher, weil der Körper sich an die schlechten Lebensbedingungen anpaßt und "vorsorgt". Also paßt da dann eher nicht der Grund "zu viel gegessen", sondern "phasenweise zu wenig gegessen"... Ich bin an sich der Meinung, dass gerade hier im Forum, wo sich für die Thematik sensibilisiert wird, dass diese Pauschalursache "zu viel Essen" ein wenig differenzierter betrachtet wird. In letzter Zeit hatte ich vermehrt den Eindruck, wie wenn diverse Pauschalaussagen doch wieder kräftig durchkommen - zumindest an einigen Stellen... Deshalb wohl auch von meiner Seite aus dieser Spontan-Exkurs. :cool: Gruß Dani
  • Wenn du mein Posting genau gelesen hättest, würdest du erkennen, dass ich ganz genau deine Meinung vertrete. Zuviel Essen hat immer einen Grund, aber der ist oft überdeckt. Und nur wenn ich die tiefere(n) Ursache(n) angehe, muss ich nicht mehr zuviel Essen. Wer lesen kann, ist im Vorteil.
  • Aber auch das zu wenig essen macht - wie Nordlicht beschrieb - dick. Der Körper schaltet auf Sparflamme, verbrennt viel weniger und sobald man wieder anfängt normal zu essen, nimmt man schon davon zu. Nach jeder Mangelernährung wird der Körper also empfänglicher dafür, weitere Kilos an sich zu horten und weniger zu verbrennen. Das ist mit einer der Gründe, warum man nach jeder Diät dicker als vorher ist. Die Erzählung [B]"Sie und ihr Körper"[/B] ist meiner Meinung nach wirklich gelungen und zeigt klar auf, was bei einer Diät im Körper geschieht. Ich hoffe, ich darf den Link dazu posten: [URL]http://www.aiqum.de/forum/top-thema-sie-und-ihr-koerper_t14030.html[/URL]

    Einmal editiert, zuletzt von Itsme ()

  • [quote='Sophie','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82685#post82685']Wenn du mein Posting genau gelesen hättest, würdest du erkennen, dass ich ganz genau deine Meinung vertrete. Zuviel Essen hat immer einen Grund, aber der ist oft überdeckt. Und nur wenn ich die tiefere(n) Ursache(n) angehe, muss ich nicht mehr zuviel Essen. Wer lesen kann, ist im Vorteil.[/quote] Jetzt unterstellst Du aber schon wieder, dass Übergewicht per se durch zuviel Essen kommt
  • Ich habe organische Ursachen explizit mal beiseite gelassen (Lesen!). Und in allen übrigen Fällen [B]kommt[/B] Übergewicht von zuviel Essen. Woher sonst? Wenn ich genetisch so gestrickt bin, dass mir 1000 kcal zum Leben reichen, dann sind 1800 kcal eben [B]zuviel[/B]. Das muss ich aber wissen, und dann kann ich mich darauf einstellen oder nicht. Übergewicht hat auch nicht per se rein organische Ursachen. Das zu behaupten hieße die Augen vor Tatsachen zu verschließen. Vielleicht sollten wir hier ein paar Begriffe klären: unter "organischen Ursachen" verstehe ich z.B. eine Hashimoto-Erkrankung, also rein [B]physische[/B] Ursachen. Die sind durch entsprechende Behandlung mehr oder weniger erfolgreich in den Griff zu kriegen. Wenn ich aufgrund einer psychischen Störung oder Erkrankung (z.B. Panikattacken, Depressionen, Stress) zwanghaft zuviel esse, ist das trotzdem [B]zuviel [/B]gegenüber meinem Energiebedarf. Sonst würde ich ja nicht zunehmen. Das ist zwar [B]krank[/B], aber nicht [B]organisch[/B]. Jetzt wiederhole ich mich: nur wenn ich an die tieferen unbewussten Ursachen gehe, kann ich etwas gegen den übermächtigen Zwang zu essen tun. Deshalb [B]rate ich[/B] Wanderer ja auch von seinem geplanten Vorgehen (sich zusammenreißen, Diät machen, sich zwingen, weniger zu essen) [B]ab[/B]. Weil das eben sein Problem nur verschärfen würde, dank Jojo, aber in keinster Weise auf Dauer wäre. Ich habe [B]keinesfalls[/B] irgendeiner Mangel-Diät das Wort geredet - ganz im Gegenteil - oder behauptet, jede/r Dicke frisst aus Spass an der Freud so vor sich hin und müsste nur weniger essen, dann wär alles paletti. Drücke ich mich so unklar aus?
  • [quote='Sophie','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82693#post82693']Drücke ich mich so unklar aus?[/quote] Für mich z.B. offenbar schon, sonst hätte ich meinen Beitrag ja nicht geschrieben... ;) Davon ab kann Zunahme durch Streß durchaus auch eine organische Ursache sein - der Cortisolspiegel erhöht sich und man wird dicker, ohne mehr zu essen (mal ganz einfach und banal ausgedrückt). Auch zu dem Absatz, in welchem du davon schreibst, daß, wenn man nur 1000kcal zum Leben braucht und man 2800kcal isst, dass die 1800kcal "zu viel" sind - da stimme ich dir nicht zu. Wenn mein vom Köroer bestimmtes Sollgewicht im Übergewichtsbereich liegt und ich die 2800kcal brauche, um es zu erreichen, sind sie definitiv nicht zu viel (auch wenn ich mit dem Sollgewicht vielleicht nicht einverstanden bin). Und solang man gesund ist, wird der Körper nicht mehr einfordern als er braucht, also wird er 2800kcal brauchen, wenn er sie einfordert, und ich nehme sie zu mir. Über mögliches Überleben mit 1000kcal lasse ich mich nicht aus, da ich davon ausgehe, dass die Zahlen hypothetisch sind. ;) Ich lese und sehe und höre einfach oft, dass andere einfach weniger essen, damit sie schlank sind, obwohl es ihnen nicht zusagt, so wenig zu essen. Und demnach "halten" sie das weniger essen auch "nicht durch"... denn der Körper fordert, dass sich das Gewicht im Sollbereich einpendelt. Daher gibt es für mich vom Grundsatz her erstmal kein "zuviel essen", sondern eher äußere und/oder innere Zwänge, bei denen man entscheiden kann, wie man mit ihnen umgeht... Wenn man sich die ganzen Diätkarrieren anschaut, müßte der Satz eher anders lauten: "In der Regel (außer es sind organische Ursachen) entsteht Übergewicht durch Diäten bzw. zuwenig Essen..." (so sehr viele Binge Eater gibt es nämlich denn denke ich doch nicht, dass sie die Regel ausmachen würden). Vielleicht sind die Unterschiede in unseren Auffassungen nun klarer? :) Gruß Dani
  • [quote='Sophie','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82693#post82693']Ich habe organische Ursachen explizit mal beiseite gelassen (Lesen!). Und in allen übrigen Fällen [B]kommt[/B] Übergewicht von zuviel Essen. Woher sonst? [/quote] Das ist lediglich deine persönliche Meinung! Ich arbeite in der medizinischen Forschung und habe auch mit Ärzten zu tun, die im Bereich Adipositas forschen. Von diesen bekomme ich zu hören, dass man über die Gründe von Übergewicht (gerade dem massiven) so gut wie gar nichts weiß. Und dass es sehr oft eben nicht einfach an einem zuviel an Essen liegt! Also bitte nicht immer von sich auf andere schließen und subjektive Erfahrungen als objektive Tatsachen darstellen. LG Hummelchen
  • Wir hatten doch mal einen Thread, wo all die Ursachen für Übergewicht gesammelt wurden? Vielleicht könnte irgendein Schlaui den mal hierher verlinken, damit die Sophie weiß, von was wir hier reden und nicht immer im "zuviel essen" rumstochern muss. Langsam wird´s penetrant. Danke.
  • Diesen? "100 Gründe für Übergewicht - Welche kennt Ihr?" Hier: [URL]http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=3195[/URL]
  • [quote='Itsme','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82723#post82723']Diesen? "100 Gründe für Übergewicht - Welche kennt Ihr?" Hier: [URL]http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=3195[/URL][/quote] Jou, genau der! :danke1:
  • [quote='Sonnenkuss','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82726#post82726']Jou, genau der! :danke1:[/quote] Gern geschehen.:bigsmile:
  • Wir scheinen irgendwie die ganze Zeit aneinander vorbei zu reden. Oder es gibt gewisse Leute, dich mich absichtlich missverstehen wollen. Ein letztes Mal: Ich meinte folgendes: a) Es gibt [B]körperliche Ursachen[/B] für Übergewicht, die unabhängig von der zugeführten Nahrung dick machen. Ob und wie diese Ursachen behandelt werden können, ist eine Frage der Medizin. Dazu will ich mich nicht äußern. b) Es gibt [B]seelische Ursachen[/B] für Übergewicht, die eben die Ursache für zwanghaftes zuviel und/oder zu falsch Essen sind. Von diesen Ursachen meinte ich, dass nur (Selbst)Analyse, Therapie und Selbst-Erkenntnis helfen können, und eben [B]keine Diäten[/B]!!!!! (Wo hab ich behauptet, dass irgendwer weniger essen soll?) a) und b) können in beliebigen Kombinationen auftreten. So, und jetzt schreib ich nix mehr zu diesem Thema. Das ist mir jetzt echt zu blöd.
  • Verbessert mich, wenn ich falsch liege, aber einer der Knackpunkte, warum es anscheinend zu keiner Einigung kommt, ist, nur an einem Beispiel fest gemacht: Wenn jemand eine massive Stoffwechselstörung hat und der Körper nur (fiktive) 500 Kalorien verbrennt, der Mensch jedoch X Kalorien mehr isst, weil er sie einfach braucht, dann isst er theoretisch zu viel, aber praktisch isst er dass, was sein Körper, wäre er gesund, braucht. Ist das eines der Mißverständnisse?
  • [quote='Itsme','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82738#post82738']Verbessert mich, wenn ich falsch liege, aber einer der Knackpunkte, warum es anscheinend zu keiner Einigung kommt, ist, nur an einem Beispiel fest gemacht: Wenn jemand eine massive Stoffwechselstörung hat und der Körper nur (fiktive) 500 Kalorien verbrennt, der Mensch jedoch X Kalorien mehr isst, weil er sie einfach braucht, dann isst er theoretisch zu viel, aber praktisch isst er dass, was sein Körper, wäre er gesund, braucht. Ist das eines der Mißverständnisse?[/QUOTE] das wäre schrecklich. Dieser arme Mensch hätte keine große Lebenserwartung, dieser Körper würde sich selbst vergiften. Eine grausame Vorstellung.
  • Bei fiktiven Kalorien die er verbrennt und X Kalorien die er zu sich nimmt? Oder anders ausgedrückt, wenn er mehr Kalorien zu sich nimmt, als sein gestörter Körper verarbeiten kann? Woran machst Du das fest?
  • P.s. Beispiel: Gestörter Stoffwechsel durch eine Schilddrüsenunterfunktion: Ich weiß nicht, wie weit ich meine Nahrungszufuhr drosseln müsste und wie exzessiv ich Sport treiben müsste, um abnehmen zu können. Ich esse also [U]theoretisch[/U] zu viel. Praktisch jedoch, esse ich so viel, wie mein Körper braucht. @ Sophie Ist es das, was Du unter anderem mit zu viel essen meinst? Wenn ja, sind beide Sichten richtig. Mein Körper bekommt zu viel Nahrung. Ich esse zu viel. Trotzdem ist nicht das zu viele essen der Grund dafür, dass ich dick geworden bin. Ist das, was ich jetzt meine irgendwie verständlich?
  • ...hm... Also, ich denke schon, dass jeder so wenig essen könnte, dass er/sie abnimmt. Das halte ich für - sagen wir mal - "technisch möglich", und das haben ja auch offenbar die meisten hier im Forum schon x Mal ausprobiert. Es ist ja auch so, dass jemand, der kurz vor dem Verhungern steht, normalerweise kein "Übergewicht" hat. (Ich weiß, dass das zynisch ist!!!!) Aber was sollte dann "zu viel" essen sein? Vielleicht besteht das Missverständnis darin, dass die Einen (z.B. Hummelchen?) in "zu viel" eine Wertung sehen: "zu viel" im Sinne von: hat sich nicht im Griff während die anderen (z.B. Sophie?) halt meinen, "zu viel" ist eben sachlich genau die Menge, die der Körper nicht sofort verbraucht, sondern speichert (was ja eigentlich ne SEHR vernünftige Einrichtung ist). Da sehe ich aber nicht unbedingt eine Wertung drin. Wobei es schon seltsam ist, dass ich durchaus *viel* esse, aber mein Gewicht gleich bleibt - es hat sich relativ plötzlich (
  • Peti [quote] Wobei es schon seltsam ist, dass ich durchaus *viel* esse, aber mein Gewicht gleich bleibt - es hat sich relativ plötzlich (
  • [quote='Sonnenkuss','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82721#post82721'] Langsam wird´s penetrant.[/quote] Allerdings. Man könnte meinen das Netz ist nur noch voller Menschen die einem Diäten Rat-Schläge androhen :eek:. Ich kann nur sagen: man tut gut daran sich an der frischen Luft zu bewegen, nach eigenen Bedüfnissen Sport zu treiben, mit anderen Menschen zu lachen und sich den Spaß am Sex nicht zu verwehren ... egal ob man nun 50 oder 150 kg wiegt. Soviel Liebe zum eigenen Körper und der eigenen Seele sollte [B]jeder[/B] haben . Was in aller Welt hat das mit dem Gewicht zu tun? Was einem vermutlich nicht so gut tut ist dieser Gedanke: [quote='Wanderer','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82635#post82635'] Wie wäre mein Leben, wenn ich nicht so wäre wie ich bin. [/quote]
  • [quote='Fräulein Wunder','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82763#post82763']Was einem vermutlich nicht so gut tut ist dieser Gedanke:[/quote] Stimmt. Darüber hinaus würde man ohnehin nie eine Antwort finden, denn bekanntlich kommt es immer anders, als man denkt. Und würde uns nicht A stören, dann würden wir an B herummäkeln oder denken, wenn wir erst C hätten, dann wäre unser Leben aber wirklich ganz wunderbar. lg Lucia
  • [quote='Nordlicht','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82697#post82697']Wenn mein vom Köroer bestimmtes Sollgewicht[/quote] Mich würde interessieren, was man unter diesem Sollgewicht versteht, höre jetzt erstmals davon. Auf welche Weise bestimmt dies der Körper? lg Lucia
  • [quote='Fräulein Wunder','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=82763#post82763']Allerdings. Man könnte meinen das Netz ist nur noch voller Menschen die einem Diäten Rat-Schläge androhen :eek:. [/quote]:daumen: Im Netz ist mir das wurst - aber in diesem Forum möchte ich davon verschont bleiben - deswegen reagiere ich auch etwas allergisch auf Beiträge in diese Richtung...