18.05 Uhr auf ARTE - Anleitung zum Glücklichsein

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • Ich weiß nicht, ob es außer uns noch jemand gesehen hat. Es war eine sehr interessante Sendung, in der mit einem angenehmen Maß an Ironie die Glücksforschung vorgestellt wurde. Demnach ist die Fähigkeit, Glück zu empfinden, zu einem sehr erheblichen Teil genetisch bedingt. Und Schönheit spielt nicht die geringste Rolle.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Und nur glückliche Ehen lohnen sich, allerdings ganz beträchtlich. Kommt es hingegen zur Scheidung, ist man mit ca. 100.000,-€ in den "Glücks-Miesen". Kinder hingegen laufen unter +/- 0,- € :)

      Spass beiseite, ich fand gut, wie sie auf der einen Seite die ja weitverbreitete These vorgestellt haben, dass positive Gedanken auch glücklich machen, diese Theorie aber dann in einem weiteren Teil mit den Bildern der Challenger Katastrophe unterlegt haben, um deutlich zu machen, dass die Kraft der positiven Gedanken angsichts echter Katastrophen nicht viel bewirken wird.

      Interessant fand ich aber den Teil mit dem Dessert (warum wohl :)). Da gab es die "Glücklichen" und die "Unglücklichen". Jeder konnte sich ein Dessert aussuchen, aber keiner bekam das Dessert, dass er wollte. Anschließend durften alle Essen. Danach wurde gefragt, wie es den Probanden geschmeckt hat und wie zufrieden sie letzlich damit waren.

      Die Glücklichen waren froh, überhaupt ein Dessert bekommen zu haben, egal welches, die Unglücklichen haben versucht, sich einzureden, dass das Dessert, dass sie letzlich bekamen, doch tatsächlich das Beste für sie war und die erste Wahl eigentlich die zweite hätte sein müssen. Das fand ich spannend, denn die in einem anderen Thread diskutierten Selbsthilfebücher empfehlen ja auch teilweise, dass man doch einfach schätzen sollte, was man hat und schon wird man glücklich. Prinzipiell ist das ja auch nicht falsch, aber das o.g. Experiment zeigt, dass das offenbar nur funktioniert, wenn man das, was man hat, wirklich schätzt und nicht, wenn man nur versucht, sich selbiges einzureden.

      Leider hätte ich bezüglich des Desserts die Strategie der "Unglücklichen" gewählt. Gibt mir zu denken.
    • Ich hab's leider nicht gesehen, aber ich glaube, ich hätte zu denen gehört, die sich gefreut hatten, dass sie überhaupt Nachtisch bekommen!

      Aber das liegt zum Einen wohl daran, dass ich gerne Nachtisch esse, und zum andern, dass ich "kleine Glücksmomente" im Alltag sammele, d.h. jetzt nicht, dass ich auf Änderungen in meinem Leben verzichte, weil ich mich darauf beschränke, das zu schätzen, was ich habe.

      stübbken
    • Die Sendung habe ich auch nicht gesehen, aber ich denke, dass ich eine von den Glücklichen bin. Für mich sind einfach Sachen wichtig, die ich habe und dafür bin ich dankbar. Ich bin glaube ich jemand, dessen Glas halb voll und nicht halb leer ist.