alle Jahre wieder-die BRIGITTE- Diät

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    • alle Jahre wieder-die BRIGITTE- Diät

      Ich bin bekennende Brigitteleserin.
      Zwischen all dem Modeschrott, den man nicht mal anziehen könnt, würd frau reinpaßen, haben die immer wieder intelligente , angagierte Artikel.

      Das jedes neue Jahr mit einer neuen Variante der Diät beginnt ( diesmal mit Fertigprodukten..) gehört zur Welt, wie Ostereier an Ostern.

      Ich hab nur kurz durch die Extradiätbeilage geblättert und war schon ganz genervt.
      Ich finde so "rigide" Speisepläne immer einen prima Einstieg in eine Eßstörung.
      Auserdem habe auch ich diese- zugegebenermaßen sinnvolle Diät einst getestet...ich war erst mal drei Tage mir beschäfftigt, die Zutaten aufzutreiben...und danach saß ich mit lauter Zeug da, daß eigentlich nicht auf meinen Speiseplan gehört und konnts wegschmeißen.
      Das ganze war teuer , nicht saisional...und nervte, weil ich nur noch an Eßen dachte...

      Am meisten ärgert mich, daß Brigitte immer wieder, (einmal vor ein paar Jahren ein richtig gutes Dossier) auf Eßstörungen aufmerksam macht.
      Und dann doch immer wieder die Diät ( steigert jedes Jahr den Umsatz) und so Hungerhaken im Modeteil.

      So, daß wollt ich mal loswerden.:genervt:
    • mintypolo schrieb:

      Ich finde so "rigide" Speisepläne immer einen prima Einstieg in eine Eßstörung.
      Ich habe ja, wie schon mal erwähnt, nach Kimmies Hinweis auf einen bestimmten Thread ein bisschen in den Brigitte-Foren gestöbert und bin zu dem klaren Ergebnis gekommen, dass in einem guten Teil der dort verkehrenden Kreise die Essstörung fester Bestandteil des Lebensstils ist.

      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • In dem Thread war ich auch und sehr entsetzt darüber, wie stark Eßstörungen in das Leben integriert und akzeptiert zu sein scheinen. Es wird so dargestellt, dass man, wenn man nicht von Natur aus gesegnet von alleine dünn bleibt, quasi zwingend eine Eßstörung haben muß, um dünn zu bleiben. Dabei wird die Eßstörung nicht als störend, sondern im Gegenteil als Hilfe angesehen.
    • @Martina: ich habe Dich dort wiederentdeckt und mich gefreut, dass Du dem Hinweis gefolgt bist. :daumen:

      Ansonsten ist mein Eindruck ähnlich wie Deiner und @Babelfishs: eine Essstörung zu haben, gilt dort für einen großen Teil der Userinnen als "normal", wenn nicht sogar als wünschenswert. Passt zu der in Frauenzeitschriften häufig wiederholten Behauptung, dass die Neigung zu Übergewicht zwar durchaus anlagebedingt ist, das aber selbstverständlich "keine Ausrede" sein kann, da Menschen mit dieser Anlage ja auch entsprechend weniger essen könnten.


      Am meisten ärgert mich, daß Brigitte immer wieder, (einmal vor ein paar Jahren ein richtig gutes Dossier) auf Eßstörungen aufmerksam macht.
      Und dann doch immer wieder die Diät ( steigert jedes Jahr den Umsatz) und so Hungerhaken im Modeteil.


      Derartige Doppelbotschaften sind typisch für den Umgang mit der Thematik in den meisten Frauenzeitschriften. Und auch die Politik ist da nicht besser, wenn ich an die gleichzeitigen "Fit statt fett"- und "Leben hat Gewicht"- Kampagnen denke.
    • Denen kommt es nicht darauf an, on Themen sinnvoll sind, oder ob sich einzelne Themen widersprechen, sondern nur darauf, eine breite Masse an Frauen zu erreichen und den Umsatz zu steigern.
      Ebenso, wie ich glaube, dass es vielen Politikern nur darauf ankommt, eine breite Masse an Menschen zu erreichen, die dann begeistert zustimmen. Ob sie dafür ihre Fahnen in den Wind hängen müssen, ist egal. Und deshalb ist es auch egal, wie widersprüchlich ihre Aussagen sind. Die meisten Menschen scheinen dies ja gar nicht zu bemerken. Nur aufmerksam machen auf diese Widersprüche darf man nicht. Das stört.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Gerade hat dort eine Diskutantin geschrieben, dass sie es strange findet, wenn eine dicke Frau wegen ihres Charakters geliebt werden wolle und bei der Partnerwahl anspruchsvoll sei, wenn sich maximal 10% der Männer überhaupt für sie interessieren würden. Schlanke Frauen leisteten sich einen solchen Luxus in der Regel nicht.

      Ja, sagt mal ...!
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      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Martina schrieb:

      Gerade hat dort eine Diskutantin geschrieben, dass sie es strange findet, wenn eine dicke Frau wegen ihres Charakters geliebt werden wolle und bei der Partnerwahl anspruchsvoll sei, wenn sich maximal 10% der Männer überhaupt für sie interessieren würden. Schlanke Frauen leisteten sich einen solchen Luxus in der Regel nicht.

      Ja, sagt mal ...!


      Wie bitte? :boah: Nur weil ich dick bin habe ich kein Recht, als Mensch geliebt zu werden und muss jeden X-beliebigen Vollhorst als Partner akzeptieren und auch noch dankbar dafür sein, dass sich ein männliches Wesen meiner erbarmt? :motz: :motz: :motz: Ich muss gleich k*****n :wut:
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
      [/CENTER]
    • Dralle Deern schrieb:

      Wie bitte? :boah: Nur weil ich dick bin habe ich kein Recht, als Mensch geliebt zu werden und muss jeden X-beliebigen Vollhorst als Partner akzeptieren und auch noch dankbar dafür sein, dass sich ein männliches Wesen meiner erbarmt? :motz: :motz: :motz: Ich muss gleich k*****n :wut:


      Weil du ein entsprechendes Selbstbewusstsein hast, stehst du über sowas. Ich kann solche Gedanken wirklich nachvollziehen, weil ich sie früher auch hatte. Und wird das einem auch an jeder Ecke eingeredet?!

      Mich machen solche Aussagen immer sehr nachdenklich und ich bin sehr froh, dass ich mich weiter entwickelt habe und zu mir stehen kann.
    • Dralle Deern schrieb:

      Wie bitte? :boah: Nur weil ich dick bin habe ich kein Recht, als Mensch geliebt zu werden und muss jeden X-beliebigen Vollhorst als Partner akzeptieren und auch noch dankbar dafür sein, dass sich ein männliches Wesen meiner erbarmt? :motz: :motz: :motz: Ich muss gleich k*****n :wut:


      ich lese das anders, nämlich, dass sich - angeblich - in der regel schlanke frauen nicht den luxus erlauben wegen ihres charakters geliebt werden zu wollen und anspruchsvoll bei der partnerwahl zu sein, obwohl sich doch gut 90% der männer für sie interessieren.

      diese ansicht von frauen und beziehungen finde ich wiederum ziemlich strange. und ich kann das auch aus meiner beobachtung der zu 90% schlanken frauen in meiner umgebung nicht bestätigen.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Ich sehe das so:
      Wenn man davon ausgeht, dass für einen sehr großer Teil der Menschen ihr Äußeres das Wichtigste ist, dann wollen sie auch mit ihrem Äußeren wirken. Sie erwarten ja, wegen ihres Äußeren "Erfolge" beim anderen Geschlecht zu haben, nicht wegen ihrer inneren Werte. Dieses Signal senden sie bewusst oder auch unbewusst aus und genau auf den entsprechenden Gegenpart stoßen sie dann auch.

      Schlanke Frauen leisteten sich einen solchen Luxus in der Regel nicht.


      Es wäre also Luxus, wenn ich um meiner selbst Willen geliebt werden möchte?
      Okay, dann bin ich ein Luxusweib!:)

      Wenn es besagten "schlanken Frauen" genügt, nur wegen ihres Äußeren "Erfolg" zu haben, soll es mir recht sein.
      Mir würde das nicht genügen. Das wäre mir zu oberflächlich.

      Gesetz den Fall, ich würde so eine Partnerschaft eingehen. Mit einem Partner also, der mich, nur weil ich (in meinem Fall nicht schlank, sondern) dick bin, als Partnerin möchte. Und nun stelle man sich vor, ich nähme aus irgend einem Grund ab. Dann wäre ich ja äußerlich nicht mehr die Person, die mein Partner sich ausgesucht hat.
      Und was nun? Dann verließe er mich und suchte sich eine andere dicke Frau?
      Das Ganze geht natürlich auch umgekehrt. Ich wäre schlank und mein Partner hätte mich aufgrund meines schlanken Körpers "erwählt"...

      Egal, ob ich nun dick oder dünn bin, wenn eine Partnerschaft nur aufgrund von Äußerlichkeiten zustande kam, müsste ich immer Angst vor einer äußerlichen Veränderung haben.
      Was hätte das denn mit Liebe zu tun?
      Und was wäre mit dem erheblich größeren "Rest" von mir? Der spielt gar keine Rolle?
      Ich als Mensch, bin unwichtig, nur meine Pfunde (wenige oder viele) spielen eine Rolle?


      Eine solche Partnerschaft kann gar keine längere Zeit überdauern, weil der Mensch sich sowieso verändert, auch wenn das Gewicht konstant bleibt, denn älter werden wir alle. Wie schrecklich immer die Angst im Nacken haben zu müssen, das mein Äußeres dem Partner nicht mehr genügt.

      Ich würde unter solchen Voraussetzungen dankend verzichten und lieber allein bleiben.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Dralle Deern schrieb:

      ... muss jeden X-beliebigen Vollhorst als Partner akzeptieren
      :bruell::bruell::bruell:Einfach Super!!


      Aus meiner monogamen Serienerfahrung: Quatsch. Wenn ich einen Mann haben wollte, hab ich ihn auch bekommen. Und ich hatte nie wenige Kilos und es waren keinesfalls die unterbelichteten, geistig armen mit schlechtem Geschmack... und unattraktiv waren/sind sie auch nicht. Schließlich hab ich nix mit den Augen sondern bin eine attraktive, erfolgreiche, dicke Frau. Die Frage ist eben ob man einen Mann mit Verstand sexy findet. ;) Aber schließlich redet frau ja auch mal. Oder? Und es war mit Sicherheit keiner dabei, den die Kilos gestört hätten aber auch keiner für den sie den Ausschlag gegeben hätten. Ich bin schließlich ich und das ist deutlich mehr als mein Gewicht.
    • Itsme schrieb:



      Egal, ob ich nun dick oder dünn bin, wenn eine Partnerschaft nur aufgrund von Äußerlichkeiten zustande kam, müsste ich immer Angst vor einer äußerlichen Veränderung haben.
      Was hätte das denn mit Liebe zu tun?
      Und was wäre mit dem erheblich größeren "Rest" von mir? Der spielt gar keine Rolle?


      ich frage mich hier nur, was ist dieser Rest, der den scheinbaren Mangel an Attraktivität ausgleichen soll?
      Muss ich mich dann an den Partner anpassen bis zur Selbstaufgabe?
      Der Kumpel und Partner sein, der für alle Launen, Spleens und Andersartigkeiten Verständnis hat? Der nichts für sich selbst fordert aber gerne gibt? Der je nach momentanen Bedarf die perfekte Hausfrau Köchin, Putze, buchhalterin, gesellschaftlich vorzeigbar, taff in jeder Lebenslage aber blöd genug um IHN zu bewundern? Sexy ja, aber nur wenns gerade passt.?Tolerant bis zur Schmerzgrenze, wenn es um das äußere Erscheinungsbild des Partners geht?
      [/quote]


      Ich würde unter solchen Voraussetzungen dankend verzichten und lieber allein bleiben.


      Eben...;)

      toni
    • Der "Rest", - extra in Anführungszeichen gesetzt, weil ich das Wort "Rest" in diesem Fall ironisch meine, ist das, was ich bin. Denn wie ich in meinem derzeitigen Spruch unten unterstreiche, ist das, was man sieht, nur ein kleiner Teil von mir. Mich macht das aus, was man nicht sieht.

      Wieso sollte dieser "Rest" so wenig wert sein, dass ich mich aufgeben muss, (und all das, was du aufzählst,) um geliebt zu werden?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Ich weiß nicht - so gesehen kann ja jede Umstellung der Ernährung ein Einstieg in eine Essstörung sein. Grundsätzlich finde ich Diäten natürlich eh keine gute Idee, aber innerhalb der Diäten gibt es nun wahrlich schlimmere als die Brigitte Diät. Grundsätzlich zielt sie ja auf Ernährungsumstellung ab, langsame Abnahme, mehrere kleinere Mahlzeiten ... es ist zwar schon fast 15 Jahre her daß ich sie gemacht habe, aber als besonders rigide habe ich sie nicht in Erinnerung - schon gar nicht im Vergleich zu anderen Diäten.

      Sehr viel Bedenklicher finde ich die Entwicklung hin zu Fertiggerichten - Brigitte bietet ja sogar in Kooperation mit einem großen Lebensmittelhersteller ihre Produkte als Fertiggefriermampf an - immerhin ohne Geschmacksverstärker, aber trotzdem. Die neue Diät auf Fertigprodukte aufzubauen (auch von anderen Marken) finde ich schlicht daneben, noch dazu von einer Diät deren Hauptvorteil ursprünglich die frisch zubereiteten Mahlzeiten waren.
    • Fräulein Wunder schrieb:

      aber innerhalb der Diäten gibt es nun wahrlich schlimmere als die Brigitte Diät.


      seh ich auch so.
      Ich selbst habe sie damals nie benötigt, aber mein damals leicht übergewichtiger Ex.
      Da kochte ich so ziemlich alle gängigen Diäten rauf und runter.
      Die Brigitte Diät fand ich familienfreundlich und die Rezepte gut nachkochbar.

      Was mich allerdings hier immer wieder wundert, ist die rigide Verteufelung von Fertigprodukten.
      Was macht man als Frau, wenn man ganztags arbeitet mit all den nötigen Überstunden um den Job zu behalten. Wenn man dann noch ein Ehrenamt ausübt, dann bleibt oft wirklich nicht viel Zeit um frisch zu kochen.
      Ich hasse es, unter Stress zu kochen. Ich hasse diese Nebenbeschäftigungen wie einkaufen, Küche wieder sauber zu machen.
      Nee, ich plädiere für Fertigprodukte, die gesund und schmackhaft sind.
      Möglich wäre es ja laut Pollmer.
      Wenn ich Urlaub habe und genügend Zeit, dann stell ich mich gern in die Küche, aber im Alltag wird es für mich immer mehr zu einer Belastung.

      toni
    • Nein, klar kann man auch Fertigprodukte verwenden, nicht nur wenn die Zeit drängt - eigentlich ging es mir auch um einen bisschen anderen Aspekt.

      Ich lese die Brigitte nicht und habe nur in der Online Vorschau einen kleinen Überblick gesehen, da hatte ich schon den Eindruck, dass Fertiggerichte regelrecht angepriesen werden, auch solche, die nicht unbedingt besonders preiswert & oft auch nicht besonders hochwertig sind. (Chili Con Carne aus der Dose, Rinderrouladen aus dem Kochbeutel, Minifrikadellen aus dem Kühlregal). Mein Eindruck ist, dass da die Grenzen zwischen neutraler Diätberatung und schlichter Werbung nicht wirklich eingehalten wurden, aber wie gesagt: ich habe nur die online Vorschau gesehen und kann mir eigentlich kein wirkliches Urteil erlauben.
      Bei der Diskussion um Glutamat, das möglicherweise mitverantwortlich Übergewicht ist, finde ich es zudem bedenklich, dass eine ganze Diät auf Produkten aufbaut (wenn es denn so ist), die oft Glutamat enthalten.

      Damals (vor über 15 Jahren) ärgerte mich aber auch schon der üppige Einsatz von Süßstoff bei der Brigitte Diät.
    • Ich kenne nur die Brigitte-Gerichte, die von Frosta vertrieben werden. Und die esse ich im Büro hin und wieder gerne, aber ganz bestimmt nicht, weil Brigitte drauf steht, sondern weil Frosta ohne Geschmacksverstärker auskommt. Ich esse von denen auch die Gerichte, die nicht diättauglich sind. :D ... aus dem einfachen Grund, weil ich sie im Gegensatz zu ziemlich allem anderen "Fertigen" vertrage.

      Martina
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    • Na,
      dann aber schnell los.

      Es geht nur vom 2. bis 19. Januar. Aber in den 5 1/2 Tagen kann man doch locker noch eben schnell 20 Kilos abnehmen, oder?

      (Und danach eben kurz 30 Kilos wieder zu...)
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Fräulein Wunder schrieb:


      Ich lese die Brigitte nicht und habe nur in der Online Vorschau einen kleinen Überblick gesehen, da hatte ich schon den Eindruck, dass Fertiggerichte regelrecht angepriesen werden, auch solche, die nicht unbedingt besonders preiswert & oft auch nicht besonders hochwertig sind.

      Du hast schon recht. Ich hatte letztes Jahr so ein Faltblatt zur Brigitte Diät in der Hand und da konnte man auswählen zwischen "Ich will viel kochen" - "... wenig kochen" - "... gar nicht kochen" und bei letzterer Variante, die auch als vollgültige Brigitte Diät galt, bestand die gesamte Ernährung aus Fertigprodukten und Konserven (inklusive Markenangaben - ich weiss aber nicht mehr, welche). Das las sich schon grauslich.
    • Hier ist noch eine persönliche Erfahrung mit der Brigitte-Diät. Das Dotty-Blog fand ich auch interessant - und erschreckend. Ich glaube aber, dieser Verlauf ist typisch für viele Diäten und würde gerne wissen, wie es seit dem letzten Eintrag weiter gegangen ist:

      Der letzte Besuch auf der Waage zeigt an, dass es mit dem Abnehmen wohl erst einmal vorbei zu sein scheint.
      Zumindest mit dem mühelosen Abnehmen.
      Diesen Trend habe ich aber gerade erst bemerkt und der Versuch, mit der Brigitte-Diät gegenzusteuern ist prompt fehlgeschlagen. Ich habe zwei Tage lang tagsüber nach Brigitte-Diät gekocht, aber abends war ich so hungrig, dass ich noch jede Menge gegessen habe.
      Mal schauen, wie ich das in Angriff nehmen werde.
      Quelle

      Da habe ich ein ganz komisches Gefühl, besonders der Eintrag bei kilo 83,2 lässt ahnen, dass da Probleme im Hintergrund lauern, die nicht durch Gewichtsabnahme zu beseitigen sind.
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    • Bei aller Verzweiflung, die mich hin und wieder umfängt - so möchte ich nie wieder leben. Den ganzen Tag dreht sich alles nur um 100g hier und 50g da ... "ich weiß, was mein Nachthemd wiegt" (!!!) ... wenn 2 Nektarinen bereits eine große und furchtbare "Sünde" bedeuten" ... und das alles in einem Gewichtsbereich, der von "wirklich dick" Lichtjahre entfernt ist.

      Entsetzlich.
      Und wo nimmt man die Zeit her, das alles nicht nur zu kaufen, zu wiegen und zu kochen, sondern auch noch aufzuschreiben?

      @ Lunix: Der zweite Link funzt nicht.
    • Bei aller Verzweiflung, die mich hin und wieder umfängt - so möchte ich nie wieder leben. Den ganzen Tag dreht sich alles nur um 100g hier und 50g da ...


      DAS kann ich soooooooooo gut verstehen!
      Und wenn man dann auch noch (nach der X-ten Diät) weiß, dass der ganze nervenzermürbende, teure und zeitaufwedige Kram sowieso nur ein Strohfeuer ist und man unweigerlich wieder zunimmt, weil diese Ernährung eben NICHT zu einem passt, dann erst recht nicht.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Beim zweiten Link muss die URL des Forums rausgelöscht werden.

      Edit: Allerdings führt er zu der selben Adresse wie der Erste. Wenn man wissen will, wies weitergeht, muss man auf "November '04" klicken.
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
      [SIZE=1](Miss Rosie, Blogger)[/SIZE]