Das ging ja fix ...

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    • Das ging ja fix ...

      Die aktuell in Berlin vorgestellte Kids-Verbraucher-Analyse bringt neben anderen Dingen auch dies an den Tag:

      Kinder essen wesentlich gesünder als gedacht und treiben auch mehr Sport.

      Befragt: Rund 1500 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren.

      Danach ist/sind

      - bei 71 Prozent Mineralwasser der Durstlöscher Nummer 1
      - nur noch für 41 Prozent mehrmals in der Woche Bonbons verfügbar
      - für 60 bzw. 61 Prozent häufig Radfahren bzw. Fußball spielen angesagt

      In den letzten sieben Jahren hat sich demnach der Quotient „gesunde Ernährung/Bewegung“ deutlich verbessert.

      Warum dann das Riesengeschrei der Politik?
      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

      Dazu passt dann auch gleich noch diese Meldung.

      Alles eine Frage der Verpackung ...
    • Ich habe mal ein 11-jähriges Mädchen gefragt, warum Kinder eigentlich so gerne bei McDonalds essen. Spontane Antwort: "Weil man sich da nicht benehmen muss." Vielleicht spielt das ja auch eine gewisse Rolle. Dass auch in Kindern kleine Anarchisten schlummern können, wissen wir wohl alle.
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    • Mal so ein paar kritische Anmerkungen zu der Art des Experimentes.
      Zum einen fehlt mir eine Kontrolle und nähere Angaben zur Darbietung der ordinären Karotte. Wenn die eine Karotte lieblos hingeklatscht wurde und die kleingeschnittene, gut griffige Karotte in Mcdoof-Tüte, kann man das ganze Experiment nämlich in die Tonne klopfen.
      Es hätte ein Vergleichstest gemacht werden müssen, mit einer Karotte und liebevoll gedecktem Tisch, bunten Tellern und Kerzen oder sonst etwas speziellem. Das ist es nämlich in erster Linie, was McDoof für Kinder interessant macht. Es ist etwas besonderes, das gibt es i.d.R. nicht jeden Tag.
      Mal ganz abgesehen davon, dass man sich auch die Rahmenbedingungen des Experimentes gut ansehen muss. Wenn Kinder nämlich bei einer Befragung etwas aufregendes erwarten und dann nur ne Karotte kriegen, dann ist die Begeisterung auch nicht wirklich groß.
    • Martina schrieb:

      Ich habe mal ein 11-jähriges Mädchen gefragt, warum Kinder eigentlich so gerne bei McDonalds essen. Spontane Antwort: "Weil man sich da nicht benehmen muss." Vielleicht spielt das ja auch eine gewisse Rolle. Dass auch in Kindern kleine Anarchisten schlummern können, wissen wir wohl alle.
      Na ja ... für mich hat das weniger was mit Anarchismus zu tun ... ;)

      Für Kinder ist es halt wenig attraktiv, 1-2 Stunden nahezu bewegungslos an einem Tisch zu verharren, nichts anfassen zu dürfen, nicht rumlaufen zu dürfen, nichts entdecken zu dürfen. Und je kleiner sie sind, desto ungeübter ist der Umgang mit Messer und Gabel. Dazu kommt, dass Menschen mit Kindern in Deutschland (nach eigener Erfahrung nicht in den USA, nicht in Spanien, nicht in den Niederlanden und vermutlich in vielen anderen Ländern auch nicht) beim Restaurantbesuch schonmal als exotische Wesen angesehen werden. Andere Gäste fühlen sich sofort belästigt, wenn das Kind nicht schweigend in der Ecke hockt.

      Natürlich kommt es da auch aufs Restaurant an. Bei Italienern und Chinesen fühlen wir uns meistens recht wohl. "In-Restaurants" meidet man sowieso als Kindergroßzieher. Allerdings waren wir auch noch nie bei McDonald's. Die zwei, drei Mal, die meine Kurze so einen Laden betreten hat, waren immer mit anderen Familien und in meiner Abwesenheit. Sie vermisst aber auch nix. Man kann ein Kind auch prima ohne die Grilllappen aus der Fabrik großziehen - ohne dass es zum Außenseiter wird.
    • Meine Kinder sind Mc Donalds vermeider. Wir haben einen Mc in unsere Stadt bekommen da waren alle Kinder schon über 10 . Wir waren mit den Kindern glaube ich insgesamt ein dutzend Mal im MC sie haben sich nie an Fast Food gewöhnt. Meine Freundin ist mit ihren Kindern jeden Sonntag zum MC gewesen als die klein waren. Ihre Kinder lassen teílweise monatlich bis zu 400 € dort. Unsere jeweils 3 Kinder sind zwischen 16 und 21