Jetzt, Pro7: "Ich bin zu dick, ich hasse mich!"

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    • Jetzt, Pro7: "Ich bin zu dick, ich hasse mich!"

      In der heutigen Folge (um 14.00 Uhr) von "We are family! So lebt Deutschland" wird laut meiner Fernsehzeitung die 25 Jährige Anne beschrieben, die bei einer Größe von knapp 1,70 m 130 kg wiegt, was sie sehr einschränkt. Ihr Arzt sagt ihr, dass sie ihren 40. Geburtstag bei dem Gewicht nicht erleben wird.
      Kommt mir bekannt vor ;)

      Ich werds nicht sehen, aber vielleicht interessiert es ja einen von euch.

      LG,

      Sombra
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
      [SIZE=1](Miss Rosie, Blogger)[/SIZE]
    • Ich habs gerade auch gesehen.

      Ich hab gedacht, die wiegt mehr als 130kg. Aber dann muss sie ziemlich klein gewesen sein, denn das Fett hat sich besonders am Bauch und am Po verteilt.
      De Po war ziemlich breit.

      Ich hab sie ein bisschen mit mir verglichen. Ich bin zwar 1,90m groß und mein Fett ist auf eine größere Fläche verteilt (aber auch Bauch und Po), obwohl ich 10kg mehr wiege als die Frau.

      Aber das sie den Job hab, freut mich für sie.

      Greez
    • Ich habs auch angeschaut und mir tat sie richtig leid.
      Man hat ihr das richtig angesehen wie unzufrieden sie mit sich war.Sie hat ja wirklich nichts positives an sich gesehen und nur immer wieder erzählt,das sie abnehmen will.
      Versteh ich auch wenn es gesundheitlich an die Substanz geht.Vor allem hat sie einen sehr verständnissvollen Partner,der sie unterstützt.
      Als sie sich beim Friseur für das Bewerbungsgespräch verschönern lies,hat sie hinterher so richtig gestrahlt.Die Arbeitsstelle hat sie auch zur Probe bekommen,so hat sie doch das gewisse Etwas ausgestrahlt.
      Übrigens mir kam es auch so vor,als ob sie mehr als 130 kilo hatte.

      Grüssle gela
    • Irgendwie holt der Titel bei mir Erinnerungen raus - der Ausspruch könnte von mir sein.

      Mir hat mal eine kluge Frau *zwinkerMartina*gesagt, wie kann dich jemand lieben, wenn du es selbst nicht machst. Seit dem ist viel Zeit vergangen und einiges an Reife bei mir dazu gekommen.

      Ich bin auch heute nicht schlank und werde es wohl nie werden, aber ich will es auch gar nicht. Ich möchte einigermassen gesund sein und einfach leben.

      Warum schafft unser Umfeld nur, dass wir uns wegen unserer Rettungsringe nicht lieben?!

      Nachdenkliche Grüsse

      Maxima
    • Ach, Maxima, da schreibst Du was ...

      Was das Aussehen nach mehr Gewicht betrifft: Im Fernsehen wirkt man immer deutlich breiter. Wenn Ihr dünne Mädels im Fernsehen seht, stellt sie Euch im wahren Leben noch dünner vor. Nach meinem Auftritt bei Maischberger gab es in einem Abnehmforum eine Diskussion darüber, ob ich mich, seitdem die entsprechende Userin mich das letzte Mal gesehen hat, verdoppelt habe. Ich weiß nicht, wann sie mich das letzte Mal gesehen hat, weil ich auch nicht weiß, wer sie im wahren Leben ist, aber Fakt ist, dass ich heute 15 kg weniger wiege als vor drei Jahren und ca. 20 kg mehr als vor 15 Jahren. Also so doll kann es mit der Verdoppelung nicht gewesen sein.

      Und ich wog mit 30 ca. 130 kg. Überschritten habe ich die 100 kg-Grenze mit 20. Und ich lebe immer noch. Natürlich bin ich mir der Tatsache bewusst, dass mein Leben bei meinem Gewicht von ca. 170 kg jederzeit von heute auf morgen zuende sein kann, aber es geht mir wie Maxima: Ich versuche, so gesund wie möglich zu sein und zu leben. Bisher funktioniert das ganz gut.

      Wo ich gerade meine Fotokisten aufgemacht habe, hier ein schönes Fotos von Silvester 1988, 130 kg schwer in Amerika und leicht angeschickert (das mit dem Foto ist jetzt ein Insider zwischen Maxima und mir ... huhu Maxima! Ausgleichende Gerechtigkeit!):

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    • @Martina

      Es ist sicher auch immer die Frage wie groß man ist.

      Die Frau im Fernsehen war ziemlich klein und hatte das Fett mehr oder weniger an zwei stellen (Bauch,Po).

      greez
    • Martina schrieb:



      Wo ich gerade meine Fotokisten aufgemacht habe, hier ein schönes Fotos von Silvester 1988, 130 kg schwer in Amerika und leicht angeschickert
      [align=center][/align]


      Schönes Foto, aber nach 130 kg sieht das echt nicht aus!

      Gruß aus Dortmund
      Die Brockenhexe
    • Brockenhexe schrieb:

      Schönes Foto, aber nach 130 kg sieht das echt nicht aus!

      Gruß aus Dortmund
      Die Brockenhexe
      Dunkle Kleidung tragen ist doch für uns die Pflichtübung Nr. 1;)

      Manfred
    • Ich bin 1,72 m groß. Allerdings wurde ich immer schon für niedrigergewichtig eingeschätzt, als ich tatsächlich bin, weil ich - Gott sei Dank - sehr muskulös bin.
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    • Mir geht es da ähnlich - ich werde auch oft leichter geschätzt. Wahrscheinlich, weil es gleichmässig verteilt ist. Oder es soll ein Kompliment sein ;)

      @ Martina - das Bild hatte ich übrigens auch noch - und eins mit Kolleginnen von dir an einem Flughafen...
    • Liebe Soku,

      ich bin nicht naiv. Ich bin in mehrfacher Hinsicht Trägerin von Risikofaktoren. Ich bin stark übergewichtig und hatte einen Vater, der mit 55 einen Schlaganfall hatte.

      Ich habe in Düsseldorf zwei dicke Menschen aus meinem unmittelbaren Umfeld verloren, beide ca. 39 Jahre alt.

      Allerdings hatten diese drei Menschen mindestens einen Risikofaktor, den ich nicht habe: Sie waren starke Raucher. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht geraucht. Und ich habe nur sehr kurze Zeit in jungen Jahren die Pille genommen.

      Trotzdem versuche ich, die meisten Tage so zu leben, als wären sie mein Letzter. Ich kann es nicht ausschließen, dass mein Körper mir irgendwann die Dienste versagt. Ich weiß nicht, welche Schäden die jahrelangen Mangelzustände hinterlassen haben.

      Ich fühle mich gesünder als ich mich nach landläufiger Meinung bei meinem Gewicht fühlen dürfte, aber das ist mein ganz persönliches subjektives Empfinden.

      Und selbst wenn ich einigermaßen alt werden würde, wobei ich eigentlich nicht älter als 80 werden möchte, so weiß doch keiner von uns, ob er nicht morgen vor ein Auto läuft oder von einer Kutsche überrollt wird, wie es heute bei uns passiert ist.

      Martina
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    • sich gesünder fühlen als man ist oder sein sollte

      hallo martina,
      mir geht es häufig so, dass ich trotz aller anzeichen, dass ich ziemlich krank sein sollte, nicht wirklich glauben kann, krank zu sein, leider habe ich familiär auch einige belastungen, an die ich ständig denken muß. mein vater starb nach 2 schlaganfällen mit 60 meine mutter bereits wg. herzgeschichten mit 50. ich habe noch so viel vor, merke manchmal allerdings doch, dass ich immer weniger von dem schaffe, was ich mir vornehme. und dann gibt es wieder zeiten, da läuft alles wie geschmiert. und dann denke ich oft "so krank kann ich doch gar nicht sein ! ich bin doch immer noch ich und ich bin stark! verdammt nochmal, sollen doch alle denken was sie wollen! mein arzt als allererster!" ich kann verflixt nochmal zur zeit einfach nicht abnehmen, weil ich mich nicht mehr gescheit bewegen kann. hungern kann ich auch nicht, dann fühle ich mich erst recht wirklich krank. aber wenn die sonne scheint, ich wenigstens noch kommunizieren kann, nette leute kennenlerne, was soll's? bin ich dazu verdammt nicht nur dick, sondern auch noch ständig traurig zu sein?
      gruß
      emmamarion
    • Also um mich herum sterben die Leute gemischt: Alte, Große, Junge, Dünne, Dicke, Normale, Raucher, Nichtraucher, Trinker, Nichttrinker...
      Ich kann das echt nicht an irgendwas festmachen.
      Das sind auch Leute mit ganz soliden Lebensgewohnheiten darunter die es dann dahinrafft mit Herzkrankheiten oder auch Schlaganfall.
      Die Krebsrate nimmt ein bißchen zu um mein Alter herum. Das ist furchtbar, weil es meistens ein langer Leidensweg ist.
      Die Unfälle waren häufiger, als ich noch jünger so um die 20, 30 Jahre war.

      Es ist aber halt auch so, dass man am Kaff die Leute einfach kennt und darum auch immer persönlichen Bezug zu den Gestorbenen hat.

      Familiär wär ich dann aus dem Schneider, die sind alle was über 80 Jahre geworden.
      Figurtechnisch komm ich wohl nach ner Urgroßmutter, die Lucia geheißen hat. Im Alter hatse dann von selber an Gewicht verloren und darüber immer gesagt, dass sie erst sterben kann, wenn die Sargträger sie an einem Stück hinbringen können... sie wurde 84 Jahre, das soll mir genügen.
      Ich sags euch dann, wenns soweit ist.

      Ich bin von Natur aus so optimistisch geplant, dass ich mich meist nicht zum Leben ermahnen muss. Ein Naturtalent, ein Glückskind, ein Sonnenscheinchen, wie meine großen Geschwister immer behauptet haben.