WICHTIG 100 Gründe fürs Übergewicht - Therapie

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    • 100 Gründe fürs Übergewicht - Therapie

      Hmm, Therapie heißt ja eigentlich einen Zustand verändern.

      Es geht mir nicht darum Abnehmtipps zu sammeln. Aber selbst wir müssen zugeben, daß Eßstörungen oder Körperliche Erkrankungen zu einem Gewicht führen können, daß gesundheitsschädlich ist.

      Welche ernsthaften, wissenschaftlich untersuchten Therapien nach den Regeln evidenzbasierter Medizin mag es also geben?
    • Cassandra schrieb:


      Welche ernsthaften, wissenschaftlich untersuchten Therapien nach den Regeln evidenzbasierter Medizin mag es also geben?


      Bauchtanz schrieb:

      Udo Pollmer und sonst gar nichts.
      Das ist die Antwort? Udo Pollmer heißt eine Therapie? :schiel:
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
      [/CENTER]
    • @Bauchtanz: könntest Du vielleicht Deine Beiträge nicht in riesiger Schrift und Rot verfassen. Das wäre echt nett für meine Äuglein :) :daumen:

      PS: Ich habe mir erlaubt, die Beiträge dahingehend zu editieren! Einmal ist okay, aber jedes Mal halte ich für übertrieben!
    • Dralle Deern schrieb:

      ... Udo Pollmer heißt eine Therapie? :schiel:
      Nö, natürlich nicht, aber Udo Pollmer sollte m. E. der künftige Bundesgesundheitsminister sein. Dann hätten wir einen mit Ahnung!

      Manfred
    • Also der absolute "Wahrheitsprophet" isser ja dann doch nicht.
      Zuviel der Last für einen Udo Pollmer.

      Das er eine andere Sicht auf Dinge hat und diese genauso verkauft und anbietet wie die Diätenapostel, macht es nicht unbedingt einfacher.

      Ich meine, man sollte sich von jeder dieser Heilslehren ein bißerl zum Nachenken und zur Selbstreflektion anregen lassen.
      Ich übernehme ungern "vorgefertigte" Meinungen und Ansichtsweisen, sondern überdenke und überprüfe die gerne immer noch mal.

      Humor hat er auf jeden Fall, eine gehörige Portion Charisma und ein super Rhetoriker ist er zudem auch noch.
      Also, für einfache Gemüter ebenso ein Seelenfänger.
      Ich höre und lese ihn sehr gern.
      Fangt an Selbstzudenken, der Trend geht zur Zweitgehirnzelle :grins: !
    • Cassandra schrieb:

      Hmm, Therapie heißt ja eigentlich einen Zustand verändern.

      Es geht mir nicht darum Abnehmtipps zu sammeln. Aber selbst wir müssen zugeben, daß Eßstörungen oder Körperliche Erkrankungen zu einem Gewicht führen können, daß gesundheitsschädlich ist.

      Welche ernsthaften, wissenschaftlich untersuchten Therapien nacsh den Regeln evidenzbasierter Medizin mag es also geben?


      wenn du evidenzbasierte methoden zum abnehmen meinst, ich hab noch keine gefunden.

      100 gründe 100 therapien.

      relativ "einfach" bei handfesten und schon lang bekannten grunderkrankungen, wie hypothyreose. wobei man sich leider oft damit abfinden muss, dass man das rad (die gewichtszunahme) nur stoppen, nicht aber zurückdrehen kann.

      auch noch "einfach" nahrungsmittelunverträglichkeiten - weglassen (was im einzelnen ein ziemlich haariges unterfangen sein kann, wenn zb. mehrere grundnahrungsmittel betroffen sind).

      vordergündig einfach:
      eßstörungen (binge eating), depression - psychotherapie.
      stress - vermeiden.

      was das ganze kompliziert macht. bei fast keinem gibt es eine einzige ursache. das ist meist ein schönes konglomerat aus genetischer disposition, ein oder mehreren endokrinologischen problemen, garniert mit einem durch diäten und "ernährungslehren" verkorkstem eßverhalten und einem körper der schneller auf hungersnotsparmodus umschaltet als man "reduktionsdiät" sagen kann.

      unterm strich:
      man kann sein eigenes ursachenbündel aufdröseln (die suche nach ärzten, die einen dabei unterstützen kann allerdings zu einenm problem werden) und die grunderkrankung(en) medizinisch und therapeutisch behandeln, parallel gesunde frische nahrung in ausreichender menge zu sich nehmen (und nein, 1000kcal sind nicht ausreichend), jede möglichkeit für bewegung im alltag nutzen und sich täglich 30min. körperlich auspowern. einige wenige glückliche werden damit auch leichter werden und bleiben, gesünder leben sie so auch wenn sie dick bleiben (von problemen mit dem bewegungsapparat jetzt einmal abgesehen).

      will man "mehr" muss man sich an die herren und damen chirurgen wenden. wobei bei den operativen maßnahmen noch 20 jährchen oder so ins land gehen werden, bis man sagen kann, ob man da nicht den teufel mit dem belzebub ausgetrieben hat.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Bauchtanz schrieb:

      Udo Pollmer und sonst gar nichts.

      Gruß
      Christine
      Liebe Christine,
      ich bin dankbar für die Denkanregungen und Richtigstellungen die er gibt. Aber den Namen eines Querdenkers in riesigen Lettern als Allheilmittel zu posten wird weder dem Forum gerecht noch dem ernsten Anliegen. Es hinterläßt ein G´schmäckle von Fankurve.:rolleyes:

      Pollmer ist ein Name und keine Therapie.
    • Bei mir were zur Zeit eine effeziente Therapie ein geeigneter Arbeitsplatz für mich.
      1 hätte ich mehr Bewegung
      2 einen geregelten Tagesablauf
      3 Keine Deppressionen/Frust
      4 weniger Stress

      Aber ich fürchte die Therapie kann mir der Arzt nicht verschreiben.
    • Schade das es nicht eine Spalte gibt mit dem Thema:

      "Was in Bezug auf Gewichtsreduktion angeblich alles funktionieren soll, aber in der Realität alles nicht klappt!"

      Da wüsste ich dann eine Menge beizutragen und es würde sicher ein Thread ohne Ende. Leider! :( :mad:
    • Hallo,

      hier mal ein paar Vorschläge für Therapieansätze:

      • pharmakologisch >> Medikamente
      • physiotherapeutisch >> Krankengymnastik und vergleichbares
      • sporttherapeutisch >> Sport mit Expertenhilfe
      • diäthetisch >> ernährungsbezogen (zB bei Unverträglichkeiten)
      • psychotherapeutisch >> mentale Unterstützung
      Bei der Psychotherapie möchte ich auch noch verschiedene Arten unterscheiden (Quelle Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapie):

      Alle genannten Therapieformen können als Einzeltherapie oder als Gruppentherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen stattfinden.

      Für die Gesprächspsychotherapie steht die Zulassung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss noch aus. Die Anerkennung als wissenschaftliche Psychotherapie gilt auch nicht für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen.
      Außerdem sehen die Psychotherapie-Richtlinien des Bundesauschusses der Ärzte und Krankenkassen im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Hypnose (als Einzelbehandlung) vor. Die Heilmittelverordnung erkennt zur Therapie psychischer Störungen außerdem Ergotherapie an, innerhalb der auch Gestaltungstherapie und Arbeitstherapie stattfinden können.
      Einige der in Standard-Lehrbüchern häufig besprochenen existentialistisch-humanistischen Therapien (Gestalttherapie, Logotherapie und Existenzanalyse, Psychodrama) erfüllen die Erfordernisse der deutschen Richtlinien nicht. Auch Paartherapie und Systemische (Familien)Therapie sind nicht vorgesehen. In Österreich und der Schweiz sind dagegen Gestalttherapie und Hypnosepsychotherapie staatlich anerkannt.

      Daneben existiert eine Vielzahl anderer Schulen und Methoden, bei denen manche in erster Linie historisch bedeutsam sind. Bei einigen handelt es sich um Weiterentwicklungen oder Spezialisierungen anerkannter Therapien (z.B. die Körperpsychotherapien als Abspaltungen der Psychoanalyse, transpersonale Psychotherapie als weiterentwickeltes tiefenpsychologisches Verfahren, Schematherapie als Erweiterung der Verhaltenstherapie), die sich (evtl. noch) nicht durchgesetzt haben. Manche Ansätze nehmen in Anspruch, einen Ansatz zur Heilung psychischer Störungen zu bieten, können dies aber (evtl. noch) nicht belegen oder wurden bereits widerlegt. Außerdem gibt es Methoden, die nicht für Psychotherapie konzipiert wurden (sondern z. B. für Beratung oder als Selbsterfahrungstechnik), aber dennoch in psychosomatischen oder psychiatrischen Kliniken innerhalb eines integrativen psychotherapeutischen Konzepts verwendet werden.
      Während aus der Anerkennung durch die Krankenkassen darauf geschlossen werden kann, dass sich ein Verfahren in der Praxis bewährt hat und zur Heilung psychischer Störungen grundsätzlich geeignet ist, ist der umgekehrte Schluss nicht möglich: unter den nicht anerkannten Verfahren auf dem Psychomarkt finden sich nutzlose oder sogar gefährliche Scharlatanerie ebenso wie Splitterverfahren und Neuentwicklungen mit vielversprechenden Ideen und Schulen, die in anderen europäischen Ländern durchaus anerkannt sind.

      Hier eine Liste bei Wikipedia mit Beschreibungen per Link:
      de.wikipedia.org/wiki/Liste_vo…_Selbsterfahrungsmethoden







      Ich hoffe, das ist soweit hilfreich.
      Liebe Grüße
      Dani
    • Nordlicht schrieb:


      hier mal ein paar Vorschläge für Therapieansätze:


      Da hast Du Dir wirklich viel Mühe gemacht, nur grade im Bereich der Psychologie habe ich Zweifel. Ich denke, dass die meisten Leute, wie ich auch, Kassenpatienten sind. Die meisten der aufgeführten Verfahren würden also schon - selbst wenn man mal die Methodik nicht in Frage stellt - an der Übernahme durch die Kasse scheitern.
    • Hallo,
      es gibt viele Therapien, die auch von gesetzlichen Kassen bezahlt werden (weil gerade jemand schrieb, die Gesetzlichen zahlten dies nicht), wenn sie bei einem korrekt ausgebildeten Facharzt für Psychotherapie oder Psychiater gemacht werden. Man muss sie halt beantragen bei der Kasse (Verlängerung der Stundenzahl war meiner Erfahrung nach (ich war früher gesetzlioch versichert als ich z.B. meine Analyse etc machte) nie ein Problem, habe jedesmal 2x Verlängerung erhalten).

      Es gibt für einzelne Therapiearten aber quasi "Ausschlusskriterien". Bei der klassischen (langen) Psychoanalyse wären das, zumindest soweit mir bekannt, Schizzophrenie und Psychosen sowie unzureichende Intelligenz /Abstraktionsfähigkeit des Patienten (sprich ein Mindestmass an Reflektionsfähigkeit und Bildung sollte vorhanden sein) und bei einigen Analytikern auch fortgeschrittenes Alter (letzteres könnte sich aber die letzten Jahre verändert haben, als ich meine Analyse machte, sagte mein Analytiker mal als es um den Antrag bei der Kasse ging und ich meinte dass in meinem Alter (ich war um die 25 damals) eh nichts mehr was nutzt, weil alles in der Kindheit ja geschah, dass ab 50/60 Jahren oder so meist abgelehnt wird, weil man da davon ausgehe, dass in dem Alter keine wesentlichen Persönlichkeitsstrukturen mehr veränderbar sind durch Therapie, soweit ich mich entsinne wie gesagt.

      Ich selber habe, neben einigen stationären Aufenthalten in einer auf Essstörungen spezialisierten PSychosomatischen Klinik noch gut 2 Jahre hinterher ambulant eine "kognitive Verhaltenstherapie" gemacht.
      Gebracht hat sie mir meiner Ansicht nach weder gewichts- noch essstörungstechnisch etwas. Ich meine das jetzt nicht als Vorwurf, aber ich fand meine Therapeutin irgendwie zu wischiwaschi und zu wenig "strikt", das heisst, sie hat mich nie bei irgendwelchen Dingen, die ich mal wieder entgegen der Vereinbarung anders oder zum x-ten Male gar nicht gemacht hatte, festgenagelt. Ich hätte da eher eine straffere Linie vorgezogen....ist aber jetzt nur mein subjektiver Eindruck natürlich, soviel Auswahl an mit Binge Eating vertrauten Fachtherapeutinnen gabs nämlich nicht, die meisten hatten oft die nächsten 1-2 Jahre keinen einzigen Platz frei! (an der Versicherungsart lag das übrigens nicht, bin privat! Gibt einfach zu wenige ausgebildete, und das in einer Grossstadt!)
      Ich kenne allerdings stark Übergewichtige (die allerdings VORHER im Gegensatz zu mir noch keinerlei Therapie gemacht hatten und also eventuell bei denen dann der "Aha-Effekt" bei der Gesprächstherapie tatsächlich zum Tragen kam und "Auslöser" für eine (Ess-)Verhaltensänderung und damit Gewichtsnormalisierung war), denen die "kognitive Verhaltenstherapie" viel gebracht hat.

      Mein Problem ist, dass mir alle Hintergrunde für die Entstehung und Gründe für die Aufrechterhaltung meiner Essstörung (Binge Eating) zwar bekannt sind und ich darüber räsonieren kann, nur auf der VERHALTENS-Ebene schaffte ich bisher keine Änderung. Derzeit habe ich eher resigniert, sowohl was Gewicht als auch Essstörung angeht. Was natürlich meine Grunderkrankung (Depressionen) wiederum verstärkt. In gewisser Weise ein Teufelskreis.
    • DocCheckNews schrieb:


      Hauttransplantation gegen Übergewicht

      Biomediziner haben gentechnisch veränderte Hauttransplantate erzeugt, die zu einem deutlichen Rückgang von Typ-2-Diabetes bei Mäusen führte. Das könnte die Diabetes-Behandlung revolutionieren. Das System eignet sich möglicherweise auch für die Behandlung von weiteren Krankheiten.
      news.doccheck.com/de/newsletter/3918/27952/#comment-68833
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • DocCheckNews schrieb:

      Wie lässt sich das weltweite Adipositas- und Diabetes-Problem in den Griff bekommen? Mediziner haben ein Hormon im Fettgewebe entdeckt, das Hoffnungen auf neue Therapien weckt. Menschen, denen das Hormon fehlt, haben wenig Appetit und sind auffällig schlank.
      news.doccheck.com/de/newsletter/4809/33701/#comment-77250

      Bis auf die X( -Überschrift sehr interessant.....
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken