Magenverkleinerung – meine Gedanken

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    • Lisa Cortez schrieb:

      Danke für die guten Wünsche, aber warum glaubst du , ich möchte abnehmen?
      ... das habe ich mich auch gefragt.

      @Flying Power: alles Gute auf Deinem Weg!

      @Martina: erschütternd, was Du geschrieben hast. Habe Ramonas Bericht auf adipositas24 gelesen und fand die Geschichte sehr krass und traurig, Ramona hat ganz schön viel durchmachen müssen. Da bin ich schon froh, dass mich bariatrische OPs bisher nie interessiert haben.... In ihrem Fall ging es um Diabetes-Prophylaxe (in ihrem Fall verständlich), aber sie scheint darüberhinaus auch recht kilo"fixiert" zu sein....

      Ich finde es schon sehr wichtig, Martina, dass Du hier warnst und auch die Kehrseiten zeigst. Ich wusste schon vorher über vieles, aber dass es so schlimm werden kann, hätte ich nie gedacht. Wenngleich ich wie Flying Power davon ausgehe, dass solche Verläufe, solche Negativ-Fallbeispiele wohl eher selten sind, sollte man schon wissen, was auf einen zu kommen könnte, wenn man den OP-Weg wählt.

      Ich finde, jeder kann ihn wählen, weil es jeder selbst entscheiden muss. Aber ich finde, über die Risiken müsste vielmehr berichtet werden. Mich stört gerade in den Medien, dass der OP-Weg als der goldene Weg häufig dargestellt wird. Fast schon so, als hätte man als dicker Mensch die "Pflicht" ihn zu beschreiten, um teuren Folgeerkrankungen zu entgehen. Das regt mich jedes Mal kurz auf. Aber wie gesagt nur kurz, Aufregung ist schön, aber solch Negativaufregung unnötig und kräftezehrend.
    • Sehr spannend! Danke, Martina. Die These der persönlichen "Fettschwelle" finde ich interessant. Ich wusste schon, dass auch kleine Abnahmen sich positiv auswirken, aber dass für einen Rückgang von über 80 % "nur" ca. 15 kg nötig sind, hätte ich nie gedacht....

      Folgerichtig dürften den Befürwortern bariatrischer Operationen eigentlich die Argumente ausgehen... Wenn man gar nicht 40-50 kg abnehmen "muss"...

      LG Goldi
    • fitbook schrieb:

      wir haben gesehen: Wenn eine Person zu viel Fett anhäuft, das eigentlich unter der Haut eingelagert werden sollte, dann muss es an eine andere Stelle im Körper hin. Wie viel Fett unter die Haut passt, hängt von Person zu Person ab.“ Das bedeute, es gebe so etwas wie eine „persönliche Fettschwelle“. Würde man diese überschreiten, können das Fett im Körper „Ärger bereiten“, so Taylor weiter.
      Denn: Kann das Fett nicht mehr unter der Haut abgelagert werden, wird es in der Leber gespeichert, von wo aus es unter anderem auf die Bauchspeicheldrüse „überschwappen“ kann.
      Ich verstehe das so, dass die äußeren Fettpolster nicht so gesundheitsschädlich sind wie die inneren. das erklärt doch auch, warum es pumperlgesunde dicke Menschen und schlanke/normalgewichtige Diebetes2- Patienten gibt.
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Eine Diabetologin hat mir gesagt nach solchen OPs sei es sehr häufig, dass die Diabetis wiederkommt. Dünne Menschen mit Typ 2 Diabetis haben es oft schwerer als Dicke, weil sich die Werte ändern wenn etwas abgenommen wird ein Dünner hat dazu oft keine Chance.