gynäkologische Probleme durch Übergewicht!?

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    • gynäkologische Probleme durch Übergewicht!?

      Hallo zusammen!

      Ich habe seit einigen Jahren das Gefühl, dass mein Übergewicht im Bauchraum derart nach unten drückt, dass irgendwelche Nerven ein-/abgeklemmt werden - und mir Beschwerden wie Brennen und Missempfinden im Genitalbereiten.

      Allerdings habe ich noch nirgends davon gelesen - ich denke, es gibt doch genug übergewichtige Frauen, da wäre das doch irgendwo im Internet mal Thema!? Vor einem Jahr wurde mir die Gebärmutter entfernt - da war das Missempfinden besser, allerdings wog ich da auch 10 kg weniger. Jetzt habe ich wieder zugenommen - und prompt fängt es mit dem Brennen wieder an.

      Die Ärzte nennen es "Vulvodynie" - was auch nix anderes ist, als "keine Ahnung, was es ist!".
      Leider kann ich ja keinen Schalter umlegen, der mich 30 kg leichter macht, um dann zu sehen, ob es besser ist.

      Deshalb hier meine Frage an alle übergewichtigen Frauen, ob jemand das irgendwie kennt????
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Nein, da kann ich leider nicht weiterhelfen, nie Probleme dieser Art bisher gehabt. Auch nicht mit 18 kg mehr.
      Aber die üblichen Ausschlusstests wurden bereits gemacht?
      Hast du psychische Belastungen, die dieses Missempfinden vielleicht forcieren/fördern?
      Gute Besserung!
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Liebe Andra,

      wenn Du fühlst, daß ein Nerv eingeklemmt ist, dann könnte das vielleicht schon sein.
      DU weißt am besten, was in Deinem Körper vorgeht - DU "wohnst" darin.

      Andererseits unterschätzt man manchmal die Relation zwischen Übergewicht und Geschlechtshormonen. Fettgewebe kann wie eine Art Hormondrüse wirken, aber auch selbst durch Veränderungen im Geschlechts-Hormon-Bereich ausgelöst werden.

      Wenn es bei Dir so eindeutig um gynäkologische Probleme geht, könntest Du Deinen Arzt ja vielleicht mal auf die hormonelle Ebene ansprechen?

      Ich drück Dir die Daumen, daß Du Dich ganz schnell wieder besser fühlst!

      Beste Wünsche fürs Neue Jahr
      Issi
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Ich habe seit gut einem halben Jahr Probleme im Kreuz, die in den Unterbauch ziehen. Morgens manchmal die Hölle. War u.a. deshalb gerade fünf Wochen in Reha.

      Der Verdacht steht im Raum, dass es an Verwachsungen durch die Total-OP liegen kann. Die Strukturen der inneren Geschlechtsorgane hängen an der Lendenwirbelsäule. Und dort kann die Ursache von Missempfindungen liegen, auch ohne Verwachsungen.

      Ich habe eine deutliche Verbesserung durch eine osteopathische Behandlung erzielt.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Danke für eure Antworten!
      Ich habe schon länger das Problem (fast 4 Jahre!) - und die Ärzte konnten mir auch nicht wirklich helfen. MRT usw. wurden auch schon gemacht und nichts greifbares gefunden. Nach der Gebärmutterentfernung wurde es besser - jetzt ist es wieder schlimmer.

      "Psychosomatisch" steht auch im Raum .. damit weiß ich jetzt auch nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ist wirklich sehr belastend.

      @sunny73 … ja, Stress (vor allem emotional) habe ich immens in den letzten Jahren, aber der lässt sich leider nicht wirklich reduzieren.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andra1963 ()

    • Hallo Andra,

      ich hatte so etwas - und wurde gnadenlos in die Psychoecke geschoben.
      Bei mir was es eine Reizung des Nervus Genitofemoralis ( meine Physiotherapeutin hat das festgestellt)
      und die kam vom Rücken, von der Lendenwirbelsäule.

      Wer es wieder in Ordnung gebracht hat, war ein Osteopath.
      so wie bei Martina.

      Aber auch bei mir ist es so, dass es mit höherem Gewicht schlimmer wird, eventuell klemmt das Fettgewebe den Nerv stärker ein,

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lisa Cortez ()

    • Hallo Lisa,

      ich habe seit Monaten selbiges Problem.
      Kannst Du mir mehr davon erzählen, wie der Osteopath dies wieder weg bekommen hat.
      Ich habe eine Ärzteodysee, Krankenhausaufenthalte und diverse Behandlungen hinter mir. Meine Nerven liegen blank und ich bin ziemlich am Ende.

      Danke Dir vorab.

      Liebe Grüße
      Melanie
    • Melanie schrieb:

      Kannst Du mir mehr davon erzählen, wie der Osteopath dies wieder weg bekommen hat.
      Ich habe eine Ärzteodysee, Krankenhausaufenthalte und diverse Behandlungen hinter mir. Meine Nerven liegen blank und ich bin ziemlich am Ende.
      Der Osteopath hat manuelle Therapie gemacht , also den Nerv wieder vom Druck befreit. Ich habe lernen müssen, diese Region total zu entspannen. Beim Gehen und Laufen wurde es besser, schlimm war Sitzen und Liegen .
      Ich verstehe gut, dass du am Ende bist , die Schmerzen sind so was von quälend.

      Manchmal helfen auch noch Medikamente, ich hatte am anfang zumindest eine Kombi von Pregabalin, Trimipramin und ganz wenig Oxycodon.

      Die Schmerzen sind neuropathisch . Ich hatte damals einen sehr guten Hausarzt, der mir alles aufgeschrieben hat.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Hallo,

      Ich schreibe einfach mal hier,obwohl ich ein anderes gyn Problem habe. Bin 60 Jahre jung.

      3 Jahre hatte ich meine Blutungen nicht, vor 2 Wochen bekam ich eine Postmenopausenblutung, nur beim abwischen am Papier, mit Unterleibsschmerzen,

      Ich ging zu meiner Gynäkologin,beim ersten Besuch verordnete sie mir Vaginaltabletten,
      die ich nicht einführen könnte,weil mein Bauch zu groß ist,das sagte ich der Ärztin auch.
      Am vergangenen Mittwoch ging ich wegen heftiger Unterleibsschmerzen noch mal hin zum Doc.

      Es fand nur ein Gespräch statt, ich bekam eine Einweisung für die Klinik zur evtl Abrasio,ich sollte dort mal vorstellig werden.
      Ich dachte gleich an ein Zervixkarzinom. Ich habe ein Termin in der Gynäkologie vereinbart.

      Ich habe panische Angst vor dieser ganzen Prozedur, wegen meines hohen Gewichts und der Narkose, ich leide unter ein Mischasthma ,habe Schlafapnoe und noch etliche andere Erkrankungen.

      Manchmal habe ich das Gefühl ,das eine Entzündung dahinter steckt, ich habe auch eine Spinalkanal Stenose, da weiss ich leider nicht,ob die auch Unterleibsschmerzen mit verursacht, Taubheitsgefühle in den Beinen habe ich ab und an .

      Ich habe mächtig Angst, was da jetzt auf mich zukommt.

      Hat jemand von Euch das schonmal durch gemacht ?

      Meine Ehe ist schleichend am zerbrechen, weil der Mann nur an seinem Job klebt und nur Job mässig denken kann, meine Sorgen sind ihm egal. Das der Rubel Rollen muss,ist klar.
      Emotional kommt da nix, nur Job Job.
      Das nebenbei erwähnt.

      LG
      Elke

      (Ich bin nicht so oft online)
      :rot:LG Elke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elke () aus folgendem Grund: Ich wollte das" :rot:LG Elke "entfernen,e s ging nicht zu löschen

    • Ich finde du solltest auf alle Fälle zur Ausschabung.
      Ruf im Krankenhaus an und sag dort direkt Bescheid, wie viel du wiegst. Dann können sie sich darauf einstellen oder dich an ein anderes Krankenhaus verweisen, falls sie nicht für so hohes Gewicht ausgestattet sind.

      Der Eingriff selbst ist wirklich nicht schlimm, absolute Routine, dauert keine 10 Minuten.
      Normalerweise läuft es ambulant. Ich musste allerdings über Nacht dableiben wegen des Übergewichtes, weil man schauen wollte, dass ich die Narkose gut wegstecke.

      Toi, toi, toi und gute Besserung.
      Ich bin eine Signatur
    • Milka, ich habe mein Gewicht mit angegeben, und wurde auch nach Schlafapnoe gefragt.

      Und das der Eingriff machbar ist.
      Meine Ärztin sagte mir, das man evtl auch eine Peridualanaesthesie bekommt. Das geht gar nicht,die lehne ich ab.
      Das ich eine Nacht da bleiben muss ,sagte man mir am Telefon.

      Ich hab so wahnsinnige Angst.
      :rot:LG Elke
    • Wenn du solch irre Angst hast, bitte nochmal um ein Gespräch mit dem Arzt und teile dich ihm mit, damit er dir vielleicht ein paar deiner Ängste mindern oder nehmen kann.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Ich habe eine fraktionierte Abrasio hinter mir ,vor 2 Tagen.

      Entdeckt wurde ein Corpuspolyp ,der mit entfernt wurde und histologisch untersucht wird.

      Aber mir geht's richtig beschissen.
      Ich fühle mich total schlapp, vermute mal, das ich viel Blut verloren habe, während des Eingriffs.

      Bei der Narkose wurde ich intubiert,wegen meiner Schlafapnoe und Asthmas.
      Ich habe leichte Atemprobleme.

      Meine li Wade schmerzt und ist stramm, bekomme Thrombosespritzen
      Beim Hausarzt wurde heute ,der Thrombosetest D Dimere in der Praxis gemacht,der war ok, und eine Blutprobe ging an das Grosslabor

      Im Krankenhaus waren die Ärzte und Schwestern alle total lieb und nett, hilfsbereit.
      Kein Wort über meine vielen Pfunde.

      LG
      Elke





      .
      :rot:LG Elke
    • Neu

      Liebe Elke; ich hoffe sehr dass du bei der Ausschabung warst? Und hoffe inständig dass sie gleich einen Papp- abstrich gemacht haben!

      2017 bekam ich die Diagnose Cervixcarzinom Stadium 4 ! Der Krebs war so weit fortgeschritten, dass er durch die Blasenwand gewachsen ist.
      Ich war Jahrelang nicht beim Gynäkologen. Und warum? Nur wegen dem sch. Gewicht! Ein paar Wochen später und man hätte nicht mehr viel machen können.

      Wie gehts mir jetzt? Beschissen! Nach 11 Wochen KH Aufenthalt, etlichen Narkosen, Chemo und Bestrahlung bin ich komplett am Ar...!
      Ich bin 46 Jahre und bin seit der Behandlung in den Wechseljahren. Ich bekomme Erwerbsminderungsrente weil ich nicht einmal meinen Haushalt auf die Reihe bekomme. Da ist an arbeiten nicht zu denken. In der Reha letztes Jahr hat man angefangen zu testen was ich alternativ machen kann ( Umschulung). Aber selbst da war ich an manchen Tagen so bescheiden drauf dass nicht einmal das klappte.
      Ich habe sehr viele Einschränkungen. Und das zieht auch meine Familie mit runter. Ich kann an keinen Familienfesten oder Partys, Geburtstage oder Veranstaltungen teil nehmen weil alles zu viel wird. Und geh ich nicht, will z.B. Mein Mann auch nicht.
      Durch die Radiochemotherapie habe ich das Fatique Syndrom. Man lernt zwar dass man trotz Erschöpfung sich nicht den ganzen Tag ausruhen und schlafen soll, sondern auch Dinge tun soll; aber ich bin danach noch viel erschöpfter als sonst.

      Mittlerweile habe ich einen sehr netten Gyn. Über das Gewicht haben wir nie gesprochen. Ich habe zwar eine weitere Fahrt dort hin, aber das nehme ich gerne in Kauf.
      Ich muss alle 3 Monate zur Nachsorge zu ihm. In die Uniklinik muss ich nun zum ersten Mal nach 1 Jahr wieder (MRT + Nachsorgegespräch), davor war es alle halbe Jahre.


      Ihr lieben; ich kann euch nur eins sagen: GEHT ZUR VORSORGE!!!!
      Ich bereue es zu tiefst das nicht gemacht zu haben. Die Konsequenz die daraus entstehen KANN ist schlimmer, als sich einmal im Jahr einen Vortrag über das Gewicht vom Gyn an zu hören!
      “Mama, du fühlst dich an wie Hefeteig!“ :love:
    • Neu

      Hallo Tanja,
      dein Bericht ist sehr eindrücklich . Du bist sehr mutig !


      Tanja schrieb:

      hr lieben; ich kann euch nur eins sagen: GEHT ZUR VORSORGE!!!!
      Ich bereue es zu tiefst das nicht gemacht zu haben. Die Konsequenz die daraus entstehen KANN ist schlimmer, als sich einmal im Jahr einen Vortrag über das Gewicht vom Gyn an zu hören!
      Ich war letztens zur Vorsorge, in einer großen Praxis, so dass ich die Gynäkologin gar nicht kannte.
      Dann kamn sie , eine kompetente, ältere Ärztin , sehr sanft und sehr straight in ihren Vorschlägen...ja.
      Und sie war dick.

      Manchmal hat man auch Glück. ^^

      Was mich auf den Gedanken brachte : Wieso rechne ich immer damit , wegen des Gewichtes niedergemacht zu werden? Der Arzt/die Ärztin könnte doch auch dick sein. Wir sind doch genauso intelligent wie andere Leute, ergo muss es auch dicke Ärzte geben. :*

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Neu

      Lisa Cortez schrieb:

      Hallo Tanja,
      dein Bericht ist sehr eindrücklich . Du bist sehr mutig !


      Tanja schrieb:

      hr lieben; ich kann euch nur eins sagen: GEHT ZUR VORSORGE!!!!
      Ich bereue es zu tiefst das nicht gemacht zu haben. Die Konsequenz die daraus entstehen KANN ist schlimmer, als sich einmal im Jahr einen Vortrag über das Gewicht vom Gyn an zu hören!
      Ich war letztens zur Vorsorge, in einer großen Praxis, so dass ich die Gynäkologin gar nicht kannte.Dann kamn sie , eine kompetente, ältere Ärztin , sehr sanft und sehr straight in ihren Vorschlägen...ja.
      Und sie war dick.

      Manchmal hat man auch Glück. ^^

      Genial :thumbsup:
      Danke <3
      “Mama, du fühlst dich an wie Hefeteig!“ :love: