eigentlich müßte ich schon......

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    • eigentlich müßte ich schon......

      Also mal gucken ob ich es zusammen bekomme.Ich schlief halber, sonst hätte ich umgeschaltet :muedkaff:

      Foodwatch hat eine Kampane gestartet.Es ist zuviel Zucker in Limonaden.
      Dagegen wollen sie nun vorgehen, am Beispiel von Großbritannien, da müßen die Hersteller extra Steuer zahlen, wenn sie ihr Zeugs übersüßen und es gibt dieses Ampelsystem.--grün gutes Essen- rot Finger weg.
      Oder so.

      Was eine Erkenntnis!
      Ich trinke nie sowas.Ich trinke mal einen Saft, einen guten.Am besten frischgepreßt und wenn ganz heiß ist hab ich manchmal Lust auf Cola mit Eiswürfeln und viel Zitrone.
      Ansonsten trink ich Brunnenwasser .
      Und ich kenne verflixt viele runde Leute, die auch keine Limos trinken.
      Immer diese Vorurteile :genervt:

      Im Rahmen von dem Bericht haben sie einen Arzt der Charite befragt und der erklärte 80 % unserer "Zivilisationskrankheiten" hätten mit Übergewicht zu tun..jeder Übergewichtige stirbt früher :eingrab:
      An Diabetes...mein Krebsrisiko ist 40 % erhöht sagt er und natürlich all das andere was mir -uns droht.

      Kennen wir alles.Hat mich trotzdem genervt mal wieder so eine einseitige Sicht.
      Es gibt gesunde Menschen jenseits vom "korrekten BMI".
      Kann das dem mal einer sagen.

      Und warum muß ich mir immer son Scheiß anhören und es wird mir ein schlechtes Gewissen gemacht?
      Den Alkhis haben sie in Karlsruhe gerade Trinkerbuden eingerichtet, damit sie nicht mehr auf der Parkbank saufen und es beim Saufen gemütlich haben
      Also da ist viel Verständnis da...für andere "Süchte"- Krankheiten. :motz:

      Ich hab immer selbst schuld, ich saufe ja zuckerhaltige Limonade.
      Das ist so .Fakt. Fremde wissen das .

      Die Leute die in meinem Umfeld in den letzten drei Jahren überraschend starben, mit Anfang 50 waren alle sehr schlank, sehr trainiert und gerne in der Natur.Ich behaupte mal, sie wären vielleicht nicht so früh gestorben, hätten sie nicht gedacht - ich lebe ja sooooo gesund, ich brauch diese Generaluntersuchung ab 50 nicht machen.

      Ich geh öfter mal zum Arzt und laß checken, ob ich inzwischen schwer krank bin ohne es zu merken.

      Wissen wir alles....es nervt mich trotzdem gerade .
      ich finde so ein Arzt , dem jede Empathie fehlt und der den Dicken die Schuld zuweist, anstatt Verständnis auf zu bringen , geradezu als faschistisch.




      So...ich spar jetzt schon mal auf meine Beerdigung.Das hat meine Oma 50 Jahre lang gemacht, sie wollte den Hinterbliebenen keine Kosten verursachen.
      Sie war nach den Kriterien von solchen Ärzten zu dick.
      Nicht sehr , aber so 30 kg zuviel?
      Sie wurde 93 und ein halbes Jahr alt

      Und sie hat nie Diabetes bekommen.

      Ich glaub ja Diabetes ist zu 80% genetisch......

      Aber das ist nur so mein Erfahrungsgefühl....

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wilmastante ()

    • hallo wilmastante,

      Zucker - und damit meine ich nicht das Löffelchen in den Tee - sondern diese Riesenmengen versteckter Industriezucker in Limos ( da weiß man es!), Schinken, Soßen etc. ist per se ungesund , und zwar nicht nur was Dicksein angeht. Auch dünne Leute können eine Insulinresistenz entwickeln , mit allen Folgen für den Körper.
      Eine Steuer , damit sich die Hersteller mehr Gedanken machen und reduzieren, ist imho doch in Ordnung.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      Eine Steuer , damit sich die Hersteller mehr Gedanken machen und reduzieren, ist imho doch in Ordnung.
      Klar wäre das in Ordnung.
      Man geht ja immer von sich aus.Und ich weiß wo überall Zucker drin ist und daß das nicht gesund ist.
      Da das vielen Leuten nicht bewußt ist bzw. viele , trotz all den Infomöglichkeiten so wenig wissen über "gesunde" Ernährung, gut, dann muß man dem Volk helfen, indem man das Fertigfutter, daß sie sich rein schieben ," gesund macht."

      Ich hab mich über das Vorurteil :motz: alle Dicken ernähren sich schlecht und zu zucker lastig , geärgert.
      Ich glaube "wir" wissen sehr gut Bescheid, was nicht auf dem Speisezettel stehen sollte.
    • wilmastante schrieb:

      dann muß man dem Volk helfen, indem man das Fertigfutter, daß sie sich rein schieben ," gesund macht."
      das wird ja probiert.
      Margarine, die "das Cholesterin wegmacht" und so Sachen gibt es ja schon.

      Ich glaube aber, daß wir gerade lernen könnten, daß "Fertigfutter" nicht wird gesund machen können.
      Erstens mal, muß es reichlich denaturiert sein, damit es überhaupt so lange haltbar ist. Frisch Gekochtes hat am nächsten Tag auch schon an Qualität eingebüßt. Was müßte man damit alles anstellen, damit es mehrere Wochen halten kann!

      Und zweitens wissen wir doch, daß es niemals allein an der Ernährung liegt.
      Wie alles im Leben, ist auch "das Dick" ein multifaktorielles Geschehen.

      Zum Fertigfutter eine Anekdote -
      eine Bekannte kaufte mal ein Nudel-Fertiggericht - getrocknete Nudeln, und die Soße ist in so einem Plastikpäckchen dabei.
      Gut, sie hat es gekocht und ihren beiden Söhnen zum Mittagessen gegeben.
      Die essen ein paar Bissen, dann guckt sie der eine ganz verständnislos an und sagt: Mama - was ist das - was ist das für eine Soße - sag mal, kannst du nicht irgendwas machen, damit das Essen lebt?

      Damit es lebt.

      Damit ist wohl alles gesagt.
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Issi schrieb:


      Zum Fertigfutter eine Anekdote -
      eine Bekannte kaufte mal ein Nudel-Fertiggericht - getrocknete Nudeln, und die Soße ist in so einem Plastikpäckchen dabei.
      Gut, sie hat es gekocht und ihren beiden Söhnen zum Mittagessen gegeben.
      Die essen ein paar Bissen, dann guckt sie der eine ganz verständnislos an und sagt: Mama - was ist das - was ist das für eine Soße - sag mal, kannst du nicht irgendwas machen, damit das Essen lebt?

      Damit es lebt.

      Damit ist wohl alles gesagt.
      "Das es lebt" , das ist soo süß. :)

      Da denke ich an meine asiatischen Deutschschülerinnen, die auch gerne diese chinesischen Fertignudeln mit der abgepackten Suppenwürzung kaufen.
      Und dann wurde das zum Leben gebracht : mit Frühlingszwiebeln, viel klein geschnippeltem Gemüse etc.
      war superlecker,
      und so irre schnell gemacht.
      ( Ich habe volles Verständnis für berufstätige Mütter , die nicht um 4 Uhr morgens aufstehen wollen ,um zu kochen oder erstmal auf den Acker gehen, um ungespritzte Karotten zu ernten. . Man kann sehr gut convience food mit anderem kombinieren. Und wenn echt keine Zeit ist, spricht auch nix gegen tiefgefrorenes Biogemüse. )
      Viele Leute machen sich Illusionen über die Zeitersparnis.Ein Fertig- Spagettigericht und eine eigene Soße aus Olivenöl, einer Dose Tomaten und frischen Kräuter und Gewürzen - das ist von der Zeit her das Gleiche, ich habe es probiert. )


      wilmastante schrieb:

      Und ich weiß wo überall Zucker drin ist und daß das nicht gesund ist.
      Da das vielen Leuten nicht bewußt ist bzw. viele , trotz all den Infomöglichkeiten so wenig wissen über "gesunde" Ernährung, gut, dann muß man dem Volk helfen, indem man das Fertigfutter, daß sie sich rein schieben ," gesund macht."
      Ich weiß es auch. Und dennoch - wenn ich die Packungsaufschriften durchlese- und das tu ich - brauche ich 2-3 mal so lange zum Einkaufen.
      Mein Beispiel ist immer der Schinken, obwohl ich den als Vegetarierin nicht brauche. Meines Verständnisses nach gehört da Fleisch und Pökelsalz rein - fertig. Eventuell noch Kräuter.
      Aber für was Zucker???? WEnn ich Schinken will, habe ich Lust auf "salzig" , nicht auf "süß".
      Zucker wird den Leuten untergejubelt wie Koks - und die Geschmacksnerven gewöhnen sich dran, gerade bei Kindern.

      BUFFY schrieb:

      die süßen Getränke bekommen oft Kinder,
      da wäre es besser, die Eltern würden ihnen
      andere kaufen.
      Dann muss es andere auf dem Markt geben - ohne Zuckerzusatz. Was es gibt, wird gekauft. Daher bin ich pro Zuckersteuer.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      Eine Steuer , damit sich die Hersteller mehr Gedanken machen und reduzieren, ist imho doch in Ordnung.
      Klar wäre das in Ordnung.
      Man geht ja immer von sich aus.Und ich weiß wo überall Zucker drin ist und daß das nicht gesund ist.
      Da das vielen Leuten nicht bewußt ist bzw. viele , trotz all den Infomöglichkeiten so wenig wissen über "gesunde" Ernährung, gut, dann muß man dem Volk helfen, indem man das Fertigfutter, daß sie sich rien schieben ," gesund macht."

      Ich hab mich über das Vorurteil :motz: alle Dicken ernähren sich schlecht und zu zucker lastig , geärgert.
      Ich glaube "wir" wissen sehr gut Bescheid, was nicht auf dem Speisezettel stehen sollte.




      hatte ich mittags geschreiben..war irgendwie verschollen...desahlb ists nun aus dem Zusammenhang...
    • Netter Zusatz aus der Schweiz: Fair produzierte, gute Lebensmittel , produziert nach hohen Standards? Am Sonntag stimmen die Schweizer darüber ab:
      spiegel.de/wirtschaft/soziales…verfassung-a-1229501.html


      Was eine gute Idee..danke fpür den link.




      ABER

      Was sagen die Gegner?
      Teuer, kontraproduktiv und kaum umsetzbar sei der Vorschlag, sagen die Kritiker, die offenbar Gehör finden. Inzwischen sind die Zustimmungswerte für die Initiative eingebrochen, von anfangs fast 80 Prozent auf knapp über 50.

      Schon verrückt.....


      Issi schrieb:

      Zum Fertigfutter eine Anekdote -
      eine Bekannte kaufte mal ein Nudel-Fertiggericht - getrocknete Nudeln, und die Soße ist in so einem Plastikpäckchen dabei.
      Gut, sie hat es gekocht und ihren beiden Söhnen zum Mittagessen gegeben.
      Die essen ein paar Bissen, dann guckt sie der eine ganz verständnislos an und sagt: Mama - was ist das - was ist das für eine Soße - sag mal, kannst du nicht irgendwas machen, damit das Essen lebt?

      Damit es lebt.
      Wie schön.

      Leider funktionieren Kids ja nach dem "was der Bauer nicht kennt..."Prinzip.
      Wenn Eltern ihnen nicht vorleben, was "echtes" Essen ist ...dann werden sie es später kaum anders machen.

      Ich hatte eine Mitpatientin.Die war Mutter eines vierjährigen Buben.
      Der Kleine bekam hysterische Anfälle, wenn man ihm was anderes zu essen anbot, als seine Standarddiät.
      Laut der Mutter war das, das absolut Einzige, was das Kind aß seit es so 1, 5 war.
      Chicken Mc Nuggets und Punica als Getränk.
      Und natürlich Süßkram aller Art.
      "Der isst nur das..wir haben schon alles mögliche versucht..der dreht total durch, wenn er nicht seine Chicken kriegt..."
      Sie wurde reichlich ungehalten, als ich meinte, daß Zeug hat ihm ja mal wer als "Essen" hingestellt.Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, einem Kleinkind sowas überhaupt anzubieten.
      Und daß so ein kleines Kind sein Essen nicht selbst besorgt, ist ja wohl klar...
      Also mein Hinweis, daß da ja die Eltern in der Verantwortung sind..darauf reagierte sie äußerst ungehalten.


      :stirn: Ich bin oft entsetzt, wie wenig sich Eltern mit Essen auskennen.
      Das gipfelt dann darin, daß sie denken Fertigprodukte sind besser

      Aber es gibt so Beispiel, die finde ich schon "Körperverletztung".
      An der Bushaltestelle eine Mutter mit Kleinkind, so 3 Jahre cirka.
      Das Kind war komplett auser Rand-und-Band.Es schrie, es warf sich hin..es flippte total aus und die Mutter kam nicht zurecht. Man sah, daß sie das Problem zuhause mit ein paar Watschen regeln würde, aber daß das in der Öffenlichkeit nicht gut ankäme, wußte sie .
      Und das Kind wußte, daß die Mutter nichts machen wird- kann.
      Also das war kein Ausflippen in normalem Rahmen...das war extrem.
      Ja und sie frägt natürlich alles mögliche, was das Kind den will und natürlich kommt dann "Du hast Durst"..und was holt sie raus?
      Cola.
      Zucker.
      Koffein.
      Gift.

      Wir , ich und eine alte Dame die da saßen, waren gelinde gesagt fassungslos.
      Mich regt sowas auf..ich kann da schwer an mich halten..da halt ich lieber gleich die Klappe.
      Wer sowas tut, den werde ich nicht ändern,mit einem Vortrag an der Haltestelle.

      Die Alte Dame hat es diplomatisch und freundlich versucht.
      Ob es wohl so schlau sei seinem so aufgeregten Kind auch noch Cola trinken zu geben.
      Die Mutter verstand überhaupt nicht, was die alte Frau meinte.
      Es war ihr völlig schleierhaft, daß COLA vielleicht ziemlich viel mit dem durchgeknallten Verhalten von ihrem Kind zu tun hat.

      :hilfe1: ich finde außer einer Steuer auf Zucker...braucht es Aufklärungskurse über Ernährung, Gesundheit ecetera.Alle die sich Kinder anschaffen, bekommen das Kindergeld nur, wenn sie ein gewisses Wissen über Ernährung ecetra nachweisen können und zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen.
      Ja, ja das ist dann wieder zuviel gegängelt.Wir wollen ja FREI und selbstbestimmt leben.
      Doch...ich fände es ok, wenn so weit in den eigenen Lebensbereich eingegriffen wird.
      Anders schein es ja nicht zu gehen.
      Zur Zeit läuft ja die Diskussion, ob man Eltern vorschreiben darf, daß sie ihre Kinder gegen Masern impfen müßen. Viele Kindergärten nehmen nur noch geimpfte Kinder auf.

      Ich bin dafür.
      Aber :ironie: ich bin auch für den Hundeführerschein.

      Der ist mindestens genauso nötig wie ein Kinderführerschein. :escht:
      Ja.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wilmastante ()

    • Was ist denn gesunde Ernährung, über die wir Dicken schon so viel wissen? Ich kenne keine einzige Ernährungsvariante, die für alle “gesund“ ist. Aber ich erkenne Hysterie im Denken darüber.

      Weil die Masse sich so “ungesund“ ernährt und gedankenlos Fertigfutter konsumiert, werden alle immer älter?

      Deine Vorschläge haben etwas von Zwangsbeglückung @wilmastante
    • Dass ein Dreijähriger bei einem Wutanfall voll ausflippt, halte ich für normal, das gibt es halt in dem Alter. Dass die Cola die Situation nicht bessert und kein angemessenes Getränk für den Jungen ist, ja, das würde ich auch so sehen. Ob die Cola nun schuld an dem Verhalten ist, wage ich nicht zu beurteilen und zweifel eher dran. Es ist nur eine Momentaufnahme, davon auf einen kompletten Ernährungsstil zu schließen, halte ich für schwierig.
      Es gab da doch auch dieses Foto von einer jungen Mutter, die ihr kleines Baby vor sich auf der Decke liegen hat und selbst auf dem Smartphone tippt, während sie auf einer Bank im Flughafen sitzt. Die wurde ohne ihr Wissen fotografiert, das Foto wurde ins Netz gestellt, und dann wurde über sie hergezogen als "schlechte Mutter, der ihr Handy wichtiger ist als das Baby". Dass sie zu dem Zeitpunkt bereits stundenlang ihr Baby im Arm gehalten hatte und am Flughafen festsaß und einfach nur in dem Moment ihre Angehörigen informierte, dass es ihr gut geht, kam erst später raus. So viel also zum ersten Eindruck, ich bin da mittlerweile vorsichtig geworden.

      Was reichhaltige, nachhaltige, angemessene, gute Ernährung sowie Erziehung von Kindern angeht: Das findet man ganz einfach und in Hülle und Fülle im Netz. Die Theorie wirklich für sich annehmen und zur Praxis machen (wollen), ist dann etwas ganz anderes. Andere zu ihrem "Glück" zwingen funktioniert nur begrenzt. Und manchmal gibt es auch selbstgesteckte Ziele, die dann einfach nicht funktionieren, sei es das Stillen, das Tragen, die Beikost, die ökologische Lebensart, die schnullerfreie Erziehung und und und. Es gibt genug Infos, dass Lauflerner und Babyhopser den Babys eher nichts bringen oder ihnen schaden, sie werden trotzdem noch gekauft, und manche Babys haben sogar ihren Spaß damit. Da könnte ich noch mehr Beispiele bringen, das Fazit ist halt: Man steckt im anderen nicht drin (und ich bleib auch lieber in mir drin), deshalb sind schnelle Schubladen und Schlüsse aus meiner Sicht schwierig und ich mach das nur ungern.

      LG
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Hallo wilmastante,


      wilmastante schrieb:

      Man sah, daß sie das Problem zuhause mit ein paar Watschen regeln würde, aber daß das in der Öffenlichkeit nicht gut ankäme, wußte sie .

      Man sah ....ich sehe so was nicht, ich habe keine telepathischen Fähigkeiten. Und du weißt, was diese dir völlig unbekannte Mutter weiß.....Donnerwetter ..... ;)

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • wilmastante schrieb:

      Thea schrieb:

      Deine Vorschläge haben etwas von Zwangsbeglückung @wilmastante
      Welche ?
      So wat:


      wilmastante schrieb:

      .Alle die sich Kinder anschaffen, bekommen das Kindergeld nur, wenn sie ein gewisses Wissen über Ernährung ecetra nachweisen können und zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen.

      Außerdem trifft das dann auch nur die Leute, die auf die 180 Öken angewiesen sind. Den Wohlhabenden ist das schnurzegal - und das stört mich immer an "Strafen", die über Sozzialleistungen laufen.
      Das Kindergeld ist ein Steuer-Nachteil- Ausgleich und keine Prämie für besonderes Wohlverhalten.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ein Beispiel zur Ernährung:
      Meine Mutter kocht mit viel Gemüse und wenig Öl, dennoch sind mein Vater, meine Mutter und ich dick. Bei uns gibt es auch keine gekauften Säfte mit viel Zucker, sondern höchstens selbstgemachten Saft mit Früchten aus dem Garten. Limo trinken wir nur ab und an.

      Meine Nachbarn hingegen trinken nur gekauften Eistee, Cola, Fanta und all das Zeug. Wasser kennen die nur zum Duschen. Und was das Essen betrifft: Frisches Obst und Gemüse findet man dort nicht, es sei denn, man zählt den Salat im Döner dazu, oder die Champignon auf der Pizza. Jeden Abend bekommen sie von irgendwo Essen geliefert. Und siehe da, alle 6 sind dünn.


      Wenn man einen Führerschein einführen will, dass Eltern ihre Kinder richtig ernähren, gilt es als nächstes noch eine Erlaubnis einzuholen, wer Kinder haben darf und wer nicht. Und als nächstes werden alle Dicken dann auf eine einsame Insel verbannt, wo es nur noch Obst und Gemüse gibt, weil Dicke ja ein schlechtes Vorbild für gesunde Ernährung sind und alle Dicken gleich sind und sich ja so wahnsinnig schlecht ernähren. Dann könnte man noch einen Führerschein für Alkohol einführen, denn da gibt es ja auch Süchtige. Und Computerspiele gibt es ebenso dann nur noch mit speziellem Führerschein, weil davon wird man auch süchtig und alle die Ballerspiele spielen, drehen ja irgendwann durch und metzeln alle Leute nieder. Da kommt man von Einem ins Andere.
      Das finde ich echt übertrieben, sonst kann man ja auch gleich jegliche Freiheit nehmen und alles kontrollieren (was nicht eh schon heimlich oder auch offen kontrolliert wird).
      Ich finde, solche Kurse für gesunde Ernährung sollten angeboten werden, aber eben auch für Eltern, die vielleicht nicht so viel Geld haben, kostenlos sein, damit diese solche Kurse auch besuchen können. Oder auch Kochkurse, in denen man lernt, wie schnell man zu Hause frische Sachen zubereiten kann (und man dabei schneller ist als der Pizzalieferant, oder viele Mikrowellengerichte).