Weshalb ist große Mode oft....so na ja ?

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    • Weshalb ist große Mode oft....so na ja ?

      Ich habe es gestern wieder gemerkt, ich war bummeln und habe ab und zu schon Herbstpullis geehen, die ich hübsch fand , eher schlicht , mit einer dezenten Applikation, in Grau, Rostbraun, Dunkelblau , ,und ich dachte so bei mir: "DEr wäre es - nur halt in Groß."
      Und dann haben diese Geschäfte ja noch eine Abteilung " Große Größen" , gerne im zweiten Stock oder versteckt hinter der Herrenabtelung,
      und da es das gleiche Geschäft ist, bin ich hochgefahren.
      In dieser Abteilung gab es ÜBERHAUPT nichts von den Sachen, die sie unten verkaufen . Ganz anderer Stil , und wenn mal ein Pulli , dann mit so einem doofen Statement drauf wie " Cool knows no size" - doch, ich kenne meine Kleidergröße und will das nicht anziehen. Die Farben waren anders : Viel Weiss, viel Rot , Schwarz ( bin ich Schneewittchen????) , die Teile hatten Blusenkragen und Puffärmelchen ........ganz viel Polyester-Hängeblusen , während sie ansonsten mehr Baumwolle verkaufen.

      ich frage mich wirklich: WArum machen sie nicht einfach ihre normalen Klamotten größer? Ich meine, ich gehe doch in ein Geschäft, weil ich den Style mag . Was soll das, ihn bei den großen Größen total abzuwandeln?

      Bei den HERREN ist das nicht so extrem - ein grauer Pullunder mit V- Ausschnitt bleibt auch bis Größe 64 ein grauer Pullunder. Oft werde ich da tatsächlich fündig.

      Aber weiss jemand, warum das so gemacht wird.....?

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Hej,

      ich glaube, dass die die großen Größen oft separat einkaufen. Den Schnitt machen die ja nicht selbst, der wird vorgegeben. Und dann gibt es den vom Anbieter bis zu einer bestimmten Größe, dann ist Schluss. Die anderen Anbieter mit den größeren Größen haben dann oft andere Materialien und andere Farben etc. Womit ich dann zur Qualität der Einkäufer der Modehäuser komme... die wollen ja Sachen einkaufen, die sich dann verkaufen lassen. Und wenn die Vorstellungen haben, dass die größeren Größen von einer ganz bestimmten Zielgruppe gekauft werden (zum Beispiel salopp gesagt Senioren, die sich jung fühlen), dann kann das schon mal ganz was anderes sein als für die klassische Zielgruppe. Vielleicht hilft es ja, wenn man das Unternehmen anschreibt und sagt, weshalb man jetzt nicht gekauft hat und was man sich wünscht. Mit Kleidung hab ich das noch nicht ausprobiert, aber bei Lebensmitteln hab ich schon öfter mal Feedback gegeben.

      Schöne Grüße
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Na ja warum...weil sie immer noch nicht kapiert haben wer ihre Klientel ist.
      Welche Frau hat schon Modepüppchen - Maße, an denen orientieren sich die Einkäfer aber.

      HM hatte- hat? eine Linie in xxxxl
      Die wurde im Hm bei uns oben in den dritten Stock in die letzte Ecke verbannt?Warum ?
      Damit keien Dicken ins Haus gelockt werden und das Image untergraben?
      Mode für Magersüchtige- Größe o gab es im ganzen Haus.
      Wir fuhren dann immer nach Mannheim..da gab es die großen Sachen von HM.
      In Berlin haste auch kein Probleme , Klamotten die passen zu finden.


      Zum Glück ist es aber nicht mehr so, daß man nichts mehr bekommt.
      Früher hatte ich Größe 48 schon Probleme.
      Es war so ein Ereignis, als ich die erste Jeans kaufen konnte in die ich paßte.

      Zumindest online bekommt man schöne, individuelle Mode.

      Wir haben hier auch nur die üblichen großen Größen Vertreter. C und K und P
      und eine Boutique, die privat geführt wird und sich auf große Größen spezialisiert hat.
      Bis vor einiger Zeit hatten die auch nur so Bon- Bon Zeit.Also viel Kunstfasser, schrecklich knallige Muster...nach dem Motto "ich bin dick und steh dazu" desahalb lauf ich als Statement rum.

      Mittlerweile haben die Mode, die nicht so plakativ ist.Aber das ist dann wieder alles so teuer.Da kann man mal ein Teil kaufen..aber seinen Klamotten, die Alltäglichen nicht.

      Unterwäsche gibt es so gut wie gar keine. Seit der kleine Laden dicht gemacht hat, da gab es eine dicke Verkäuferin und die sorgte dafür, da´es Schlüpfer in groß gab,,ganz normale.

      Also Unterwäsche muß ich bestellen.

      Ich nähe jetzt wieder selbst -Und seit es Navabi gibt...es gibt Designer, die schöne, andere große Klamotten machen. Sie müßen nur leider über Spezialwege vertrieben werden.

      Wir könnten einen Flohmarkt machen..ich hab drei Säcke aussortiert....
    • Ach geht mir weg mit Mode -
      ich bin zum Beispiel seit Jahren auf der Suche nach einem schlichten schwarzen Langarm-Shirt mit halsfernen Ausschnitt. Nicht zu kriegen - jedenfalls nicht bei uns im Städtchen.

      Die Läden hängen voll: Shirts in Mustern und Knallfarben, Shirts mit Rollkragen, Shirts mit Glitzer und Klimbim über dem Busen. Jahrelang gab es Shirts mit einer Art Empire-Taille, mit so Riegeln vorne über der Brust. Aufdrucke aller Art, Shirts in rein Polyester. Und wenn du denkst, ah das hier sieht gut aus - dann hat es diese abgecroppten Ärmel, die irgendwo auf halbem Weg zwischen Ellbogen und Handgelenk enden.

      Ich weiß wer bei uns im Modehaus einkauft. Eine lange hagere Frau mit blondierten Haaren. Ich hab immer den Verdacht, sie kauft "nach ihrem Bilde" ein. Alle anderen Frauentypen fallen da hinten runter.

      Ich könnte natürlich in die nächsten größeren Städte fahren. Das habe ich aufgegeben. Da sind die Sachen in den großen Häusern jetzt immer in so Shops aufgeteilt - jedes Label hat seine eigene Abteilung. Wenn man ein Shirt sucht, läuft man also in 20 oder 30 "in-Shop-Shops" herum und muß alles durchwühlen. Und nirgends jemand, den man fragen könnte.

      Es ist überaus anstrengend, Zeit raubend und frustrierend. Und - ich weiß das ist wahrscheinlich hanebüchener Unsinn - aber ich fühle mich nach so einer anstrengenden Tour dann immer auf eine ganz schadenfrohe Weise "veräppelt". So nach dem Motto, ätschbätsch, das hast du jetzt davon, daß du dich nicht unserem Diktat beugen willst, nun kannst du ohne T-Shirt rumlaufen. Statt du dankbar wärst, daß wir dir eines mit Fransen und Glitzer und abgecroppten Ärmeln liefern!

      Ist jetzt nur meine persönliche Sicht - aber für mich ist Mode seit Jahren schrecklich. Wenn ich wirklich mal wieder was haben muß, weil meine alten Sachen durchgewetzt sind und auseinanderfallen, dann merke ich richtig, wie mein Stresslevel hoch geht. Einkaufen ist - vor allem was Mode betrifft - für mich schon seit Jahren zum Alptraum geworden.
      Und in allen Geschäften gibt es so ungefähr die gleichen Modelle.

      Es grüßt Euer ernüchterter, frustrierter, verbitterter Paradiesvogel ...
      Sollen sie ihre Klamotten behalten. Ich zieh an was ich hab, oder strick mir was.
      Für mich sind Klamotten schon lange zu etwas geworden, das ich morgens eben antue, damit ich tagsüber nicht friere ...
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Issi schrieb:

      Ist jetzt nur meine persönliche Sicht - aber für mich ist Mode seit Jahren schrecklich. Wenn ich wirklich mal wieder was haben muß, weil meine alten Sachen durchgewetzt sind und auseinanderfallen, dann merke ich richtig, wie mein Stresslevel hoch geht. Einkaufen ist - vor allem was Mode betrifft - für mich schon seit Jahren zum Alptraum geworden.
      Und in allen Geschäften gibt es so ungefähr die gleichen Modelle.
      Also ich kann Deine Erfahrungen voll und ganz bestättigen.
      Einfache, normale Sachen finden ohne Glitzer oder sonst wie aufgepeppt, das ist schwierig.

      Aber bestellen kann ich alles.

      Da hat sich meine Welt total verändert.Ich bekam früher nix und auch heute ist vor Ort einkaufen eine Tortour.

      Aber wo es einfache, schwarze, halsferne Shirts gibt, wüßte ich.


      Issi schrieb:

      . Einkaufen ist - vor allem was Mode betrifft - für mich schon seit Jahren zum Alptraum geworden.
      Und in allen Geschäften gibt es so ungefähr die gleichen Modelle.
      Und eben deshalb, weil ich heute alles was ich will bekommen könnte, macht mir Mode Spaß.
      In dem , worin ALLE rum laufen - also Modemainstream- die hat mir noch nie gefallen.
      Als Teenie wurde deshalb viel genäht.

      Als runde Frau sollte man sich wenigstens in seinen Klamotten wohl fühlen und man muß ja das DICK nicht noch unterstreichen indem man im Billigladen einkauft ( der hat große Größen- die wissen halt WER ihr Klientel ist ) und in zu kurzen , bunten T-Shirts mit Leggings rumlaufen.

      Aber die letzten Tage habe ich auch mal versucht etwas , im Laden vor Ort zu kaufen.Das macht keinen Spaß.

      Das stimmt. :nixweiss:
      Die Damen, die Ihren Modegeschmack der Welt auf zu drücken versuchen, sind weit verbreitet.
      Und die magersüchtigen Schicksen, die alle in Size 0 zerren wollen auch.

      Ich bekomme tatsächlich häufig positive Kommentare zu meinen Klamotten oder / und werde gefragt, wo ich das her habe.


      Also Mode- ist meien- heimliche - Leidenschaft
    • Hallo,

      ich kauf fast alles im Netz, auch Schuhe. Ich hab unten rum Gr. 48 und oben rum Gr. 50. Das ist weder extrem noch absolut selten bei Frauen meines Alters, trotzdem stoße ich selbst in der Großstadt auf kein befriedigendes Angebot.
      Schuhe benötige ich in der K-Weite, wenn sie gut ausfallen, passt auch mal H. Im Schuhladen für Über- und Untergrößen hatten sie genau ein paar schwarzer Halbschuhe, die mir passten - das ist mir zu wenig Auswahl.

      Alternative Möglichkeit wären noch Plus Size Läden, da sind die Klamotten allerdings recht teuer und nicht immer stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.
      Normale Kaufhäuser, z.B. Karstadt oder Wöhrl haben entweder eine Ecke für Dicke oder genau eine Kollektion, die bis Größe 50/52 geht. Meist gefällt mir die Kollektion nicht.

      Deswegen gucke ich mich anderweitig um, bestelle, passe zu Hause in Ruhe an und schicke auch einen Haufen einfach wieder zurück.

      Shopping war allerdings auch in schlankeren Zeiten kein Hobby bei mir.
    • Meine Größe, 64, ist selbst bei Übergrößenläden oft nicht vorhanden. Daher ziehe ich es auch seit Jahren vor, online zu kaufen. Ganz selten nähe ich selber, mir fehlt dafür einfach die Zeit und die Muse. Badebekleidung und BHs lasse ich seit Jahren von Benita machen, für Oberteile , Kleider und Hosen bestelle ich viel bei YoursClothing, manchmal Mari Dago, selten bei Ulla Popken, dort aber meist auch die Slips. Da ich schmale Füße habe, kann ich Schuhe im normalen Schuhladen kaufen. Durch die Beinverkürzung aber auch längst nicht alles, weil nicht jeder Schuh sich zum Ändern oder für eine rausnehmbare Erhöhung eignet.

      Warum es die meisten Designer einfach nicht schaffen, tragbare Mode für dicke Menschen jeseits von Kartoffelsack und Kittelschürze zu entwerfen geht mir auch nicht in den Kopf.
      Viele Grüße

      Andrea


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Haute couture-Designer lieben nicht selten Knaben oder Jünglinge und hassen Frauen. Deshalb bevorzugen sie auch die Größe 32 und schneidern so, dass ihre Modelle schon in der 38 unvorteilhaft aussehen.

      Ich möchte keine eng anliegenden Sachen, die jede Speckrolle betonen und mich wie ein Michelin-Männchen erscheinen lassen, aber ich möchte auch kein Viermannzelt als Bekleidung.
      Wenn es stimmt, dass in Deutschland die Hälfte der Frauen übergewichtig sind - wieso findet die große Kundinnengruppe nicht die angemessene Beachtung?

      Bei Männern ist da manches leichter, zumindest geht das Normalsortiment viel weiter, während bei uns Mädels oft schon 46 oder gar 44, in Boutiquen sogar 42 “Ende Gelände“ bedeutet.
    • Danke ,

      der Gedanke, dass das verschieden eingekauft wird, kam mir nicht.
      Ich dachte : "Macht doch den Pulli einfach größer....."

      Aber dann verstehe ich auch das Gejammer über das böse, böse Internet nicht, das den Einzelhandel ja so kaputt macht, weil die Kunden lieber im Netz bestellen....
      wenn hier alle sagen , sie würden ja gerne Geld ausgeben, finden aber nix.

      ich würde ja nix sagen, wenn wir so eine kleine Gruppe wären,aber angeblich sind doch die Mehrheit der Deutschen (zu) dick.....

      ich persönlich warte ja auf den Körperscanner mit 3D- Drucker bei mir zuhause....;)

      dennoch , es würde Spaß machen, einfach mal durch die Stadt zu schlendern und spontan einen hübschen Pulli zu kaufen - im Real Life.....

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      Aber dann verstehe ich auch das Gejammer über das böse, böse Internet nicht, das den Einzelhandel ja so kaputt macht, weil die Kunden lieber im Netz bestellen....
      wenn hier alle sagen , sie würden ja gerne Geld ausgeben, finden aber nix.
      ja genau. Die letzte Zeit habe ich mal versucht, Dinge vor Ort zu kaufen.
      Ich will eigentlich diesen ganzen Bestellwahnsinn nicht fördern.
      Aber keine Chance.
      Zum B. brauchte ich diverse Nähutensillien.Die letzte Kurzwarenabteilung ist oben hinten in der allerletzten Ecke von Kaufhof versteckt.
      Unser gut sortierter und besuchter Kurzwarenlanden hat vor zwei Jahren zu gemacht und keinen Nachfolger gefunden.
      Da konnte man auch EINEN Knopf kaufen
      Gestern habe ich mir sogar REAL angetan.Ich haße so riesige Läden.Aber da gab es manchmal noch Unterwäsche in groß.Gibt es nimmer.
      Die Schlüper von Frau Popken sind alle gleich geschnitten, relativ teuer und paßen MIR vom Schnitt her schlecht.

      Also wie gesagt- Unterwäsche find ich nur noch online.

      Kaufhof zum B. kämpft. Sie werden wohl schließen.Aber wenn man sich dann mal wieder so einenn Marathon gegeben hat und nix findet....dann frägt mich auch Frau W.. sie ist 86.."sagen sie mal ...man kann doch heute da im Computer..können sie das..ich bräuchte mal"
      Also die letzte Klientel, die noch vor Ort kauft, stirbt weg oder sogar die gehen jetzt online.

      Bzw. von wem lebt der TV-Handel.Von meiner Mama.Die kauft nur noch Sachen im Discounter und alles andere bestellt sie übers "Fernsehen".

      Ich liebe kleine Läden, ich hätte gerne Innenstädte, die nicht alle gleich aussehen...ich kauf Bücher im Buchladen und laß sie da bestellen..auch wenn es dreimal solange dauert,als wenn ich es selbst bestelle...aber was macht eine Stadt aus.
      Wenn nicht die Einkaufsmeilen?

      Mein Sohn und Co...die waren sicher seit Jahren in keinem Laden mehr.Die Jugend bestellt nur noch.
      Sie wohnten auf dem Land. Er meinte zu meinem Argument...die Lieferung...die Umweltbelastung durch..Verpackungsmüll...Fahrerei..
      Er meinte ob er nun kilometerweit in die nächste Stadt fährt oder der LKW kommt...gibt sich das Gleiche

      Für Leute auf demm Land ist das sicher ein Segen.

      Aber ich wohne in einer Stadt die sich Großstadt nennt..und wenn ich hier nicht mehr alles bekomme.....dann gräbt sich der Einzelhandel halt selbst sein Grab.

      Lisa Cortez schrieb:

      dennoch , es würde Spaß machen, einfach mal durch die Stadt zu schlendern und spontan einen hübschen Pulli zu kaufen - im Real Life..


      Eben...Einkaufen kann ja auch Spaß machen.Wie haben die das früher gemacht---alles vorrätig haben...und doch nicht pleite gehen?
    • In Frankfurt sind die Parkgebühren in der Innenstadt horrend.
      Also: was machen diejenigen, die wirklich einkaufen wollen?
      Sie fahren ins Main-Taunus Zentrum, wo kürzlich 90 Läden mehr
      dazu kamen. Und das Parken ist umsonst. Jetzt beschweren sich
      die Läden in der Frankfurter Innenstadt.

      Aber

      Ich musste in der Goethestraße in ein Optikergeschäft. Bei den
      Designergeschäften mit chinesisch sprechendem Verkaufspersonal
      wurde rege eingekauft, für Tausende Euro. Nichts über Gr. 40.

      Aber die Kundschaft dort kauft bestimmt nicht online. Und fährt Taxi.
    • Ich muss mich hier leider mal outen, ich bin auch so eine, die viel bestellt, aber ich wohne auch auf dem Land und der Weg in die Stadt beträgt ca. 40km. Würde ich in der Stadt wohnen, oder regelmäßig in der Stadt zu tun haben, würde ich mit Sicherheit auch lieber vor Ort einkaufen gehen, auch wenn ich mir dort nicht viel erhoffe. In Läden wie H&M würde ich mich gar nicht reintrauen, um ehrlich zu sein. Würde aber sicherlich auch nix finden, was ich hübsch finde und meiner Größe entspricht.

      Ich stimme allen hier zu was die Mode in großen Größen angeht. Meistens sind es einfach Klamotten, die aussehen, als hätte man sich ein Bettlaken übergeworfen, oder als hätte ich Omas Kleiderschrank durchwühlt. Ich würde mich nicht als anspruchsvoll bezeichnen, ich besitze auch nicht 5000 Teile, aber was ich habe, das entspricht dann schon eher meinem "Stil". Ich kaufe eigentlich auch nur ein, wenn mir etwas wirklich sehr gut gefällt, und dann manchmal auch zwei oder drei gleiche Teile auf einmal, als Reserve sozusagen. Mein Problem ist noch, dass ich enge Kleidung absolut nicht mag, ich kaufe auch generell immer etwas größer ein, Pullis z.B.. Ich trage sehr viel schwarz und allgemein dunkle Farben (gefällt mir einfach). Wenn ich bestelle, dann meist bei Bonprix, Otto (wobei eher selten, ist mir meist zu teuer), Sheego (hatte ich vor ein paar Jahren manchmal bestellt, jetzt nicht mehr so häufig), EMP (ist sicher nicht jedermanns Stil, für einige vielleicht zu "jung" und zu speziell; zu den meisten Klamotten dort gibt es aber auch Größentabellen mit Maßen usw., sodass man nicht erst ne große Auswahl an Größen bestellen muss), bei Schuhen trage ich meist dasselbe, Chucks oder Vans, da kenne ich meine Größe bereits. Vor einigen Jahren habe ich auch bei Zalando öfters aus der Übergrößenabteilung bestellt (keine Schuhe, die haben da tatsächlich auch Klamotten), es gab auch mal ne Seite namens Junarose, ich glaube die gibt es auch noch, die haben wunderschöne Jeanshosen (finde ich). Zu Sheego gibt es, glaube ich, auch noch ein Gegenstück für Herren, wenn ich mich richtig erinnere. Aber ich weiß den Namen nicht mehr...

      Ach, und hab ich noch vergessen: Wer sich nicht scheut, second-hand einzukaufen, der kann ja auch mal bei Ebay vorbeischauen. Ich finde, da macht man manchmal ganz gute Schnapper, aber ich habe gemerkt, dass auf vieles in Übergrößen recht schnell recht viel geboten wird... die Nachfrage ist groß. Möge das Glück mit euch sein :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pufferfish ()

    • pufferfish schrieb:

      Ach, und hab ich noch vergessen: Wer sich nicht scheut, second-hand einzukaufen, der kann ja auch mal bei Ebay vorbeischauen. Ich finde, da macht man manchmal ganz gute Schnapper, aber ich habe gemerkt, dass auf vieles in Übergrößen recht schnell recht viel geboten wird... die Nachfrage ist groß. Möge das Glück mit euch sein
      ich selbst verkaufe gerne bei ebay ,
      ich stelle Sachen von mir ein und von einer dünnen Freundin,
      und MEINE Sachen gehen als erstes und teurer weg,
      ich gebe allerdings immer alle Maße an, unterm Arm und Ärmelbreiten und Brust und Halsausschnitt, und schreibe nicht einfach "2XL" , was von 42 bis 50 alles bedeuten kann.
      Aber sobald man was reinsetzt , wo eine "5" als erste Ziffer hat, da gibt es sooo viele potentielle Kundinnen ,
      wenn ich Kapital für ein Unternehmen hätte,
      da gibt es einen Riesenmarkt von modebewussten, stylishen dicken Frauen, die GELD haben....

      Pufferfish, EMP mag ich auch, da passen mir allerdings nur die Sachen für die Jungs, XL ist wie überall die 42 .....

      liebe Grüße Lisa
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ich habe 2012 mein Geschäft schliessen müssen - ich habe Mode für Frauen mit mehr Figur verkauft, sowohl First als auch Second Hand.

      Second Hand war ganz schwierig, denn da habe ich sehr wenig qualitativ gute Stücke bekommen, die ich guten Gewissens noch anbieten konnte. Oft waren Nähte eingerissen, Knöpfe fehlten usw.

      Die Neuware habe ich sehr gestreut eingekauft: Klassische T-Shirts, Basic Jeans, aber auch die dänische oder holländische Mode, die oft deutlich peppiger war.

      Es war wie verhext: Hatte ich peppige Sachen, wurde nach den Klassikern gesucht und umgekehrt.

      Ganz "grosse" Mädels kamen nur sehr selten, obwohl ich Einzeltermine angeboten habe, so dass sie mit Fremden nicht in Berührung gekommen wären. Grösse 48/50 war eigentlich so der Durchschnitt.

      Tja, und nach 6 Jahren habe ich mit einem Riesenrestlagerbestand schliessen müssen, denn ich hatte kein Geld mehr, um weiter zu investieren. Gewinn habe ich definitiv nicht gemacht.

      Das Geschäft war in einer Kleinstadt....

      Ich hatte übrigens teilweise Marken, die auch über Navabi vertrieben werden, z. B. Gozzip, Veto, Studio Denmark, X-Two (gibt es inzwischen nicht mehr und war damals deutlich hochwertiger). Ich bekam oft gesagt: "Das ist aber teuer, bei KIK bekomme ich ein T-Shirt für 5 Euro".... und so ist leider die Einstellung vieler Menschen.

      Ich kaufe selbst nun viel über ebay, gehe aber auch zu UP in den Lagerverkauf, habe einen Second Hand Shop in Wiesbaden, den ich so zweimal jährlich besuche (das sind 45 km, zu fahren). Inzwischen habe ich allerdings auch eine Grösse, mit der ich auch schon manchmal "einfach so im Vorbeigehen" etwas finde (46/48, 50 in Hosen).

      Ja - es ist schwer, billige chice Mode zu finden, aber das gilt für alle Grössen. Wenn etwas hochwertiger/teurer eingekauft wird, hat man in der Regel mehr davon. In meinem Kleiderschrank finden sich Sachen, die 10 und mehr Jahre alt und immer noch tragbar sind.

      Gibt es im Main-Taunus-Zentrum überhaupt Läden, die Mode oberhalb von Grösse 50 verkaufen? Ich kann mich gar nicht daran erinnern..... i:belle hat ja schon lange zugemacht, die hatte z. B. Sallie Sahne.
    • Hallo Tanzbaerin , das ist ja interessant
      und gibt mir zu denken, das mit deinem Geschäft.

      Hattest du eher den Eindruck, deine Kundinnen haben wirklich nicht so viel Geld oder war das eher so ein "Geiz-ist geil" - Ding.?

      Denn für irgendwelche Markenteile wird ja Geld ausgegeben , das sind allerdings nicht die gleichen Leute, die eher bei KIK einkaufen ,
      obwohl ich meine, Basics kann man durchaus kaufen, eine schwarze Leggins ist eine schwarze Leggins.

      Bei uns gibt es viel skandinavische oder britische Mode, sie ist sehr schön und sehr teuer, leider.

      liebe Grüße Lisa
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Tanzbaerin schrieb:

      Ich hatte übrigens teilweise Marken, die auch über Navabi vertrieben werden, z. B. Gozzip, Veto, Studio Denmark, X-Two (gibt es inzwischen nicht mehr und war damals deutlich hochwertiger). Ich bekam oft gesagt: "Das ist aber teuer, bei KIK bekomme ich ein T-Shirt für 5 Euro".... und so ist leider die Einstellung vieler Menschen.
      Interessant, was Du berichtest.
      Ich glaube in einer kleinen Stadt funktioniert das leider gar nicht.Hier ist auch ein kleiner Ort in der Nähe,wo eine Frau mutig einen Laden für große Größen eröffnete.Er heilt sich nicht lange.
      Und auch bei uns..da gibt es eine einzigen privat geführten Laden für große Größen.
      Der hält sich schon lange, Hat sich seine Kundschaft aber hart erarbeitet und er hat das Glück - wir sind nahe an der Schweiz.Von dort kommt viel Kundschaft, die diese hochwertigen Sachne auch bezahlen kann.

      Denn "normale" Kleidung kann man da nicht kaufen.Unterwäsche gibt es gar nicht und die anderen Teile sind in einer Preisklasse, da kauft frau mal ein Teil oder für einen bestimmten Anlaß etwas.

      Sonst gibt es nur noch die üblichen Billigläden, die größere Sachen haben.Aber mal von abgesehen, daß ich die eigentlich nicht unterstützen will und die Qualität mies ist läuft dann jede Mopplige im gleichen Zeug rum.

      Also da ist dann Internet ein Segen.Seit es das gibt, denke ich - leider - haben ja nicht nur Spezialgeschäfte ein Problem.

      Heute habe ich zufällig eine Szene beobachtet.Wir haben tatsächlich einen Laden, der hält sich auch schon lange, der nur Schwimmsachen verkauft.Also Badeklamotten und alles andere.Ich glaube auch Tauchsachen- deshalb hält er sich vielleicht.
      Da ging heute eine runde Dame samt Anhang rein und kam zwei Minuten fluchend raus...dem Gespräch entnahm ich,daß das ihre letzte Hoffnung war.Sie hat alle Läden nach einem Badeanzug Größe 56 abgesucht.Gibts nicht.Popken, vor Ort hatte Anfang der Saison vielleicht 10 da...ich hatte es nämlich auch versucht einen zu finden.
      Mittlerweile gibt es nicht mal im Netz noch irgendwo einen zu bestellen.

      Also die Frau war fast am Heulen.

      Und sie sah nicht so aus , als könnte man ihr Benita empfehlen...die sind teuer, die maßgeschneiderten Badeanzüge.Sicher berechtigt.Aber das ist eine richtige Anschaffung.


      Es gibt einfach nichts dazwischen.Es gibt die Billigläden und die Klientel , die sich einfach auch nichts anderes leisten kann und dann gleich wieder teure Mode für Runde.
      Einfach normale , gute Basics das gibt es nicht.

      Jedenfalls in keinem Laden.

      Unterwäsche bekomme ich seit Jahren nirgends mehr in der Stadt.
    • wilmastante schrieb:

      Einfach normale , gute Basics das gibt es nicht.
      Jaaaa, genau das suchte ich : Laden zwischen Billigware und Luxus, so was für die Mittelschicht halt. :)
      Und mir ging es nicht ums Internet, um ein spezifisches Teil zu kaufen, sondern ums Bummeln und dann vielleicht ein nettes Teil mitzunehmen, spontan.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ja, das war und - leider - ist immer noch schwierig. Ich kenne/kannte einige gute Läden mit großen Größen. Einige davon haben geschlossen, andere sind für mich mittlerweile zu weit weg. So kaufe ich viel bei Ulla Popken im Lagerverkauf - und dazu fahre ich ab und an mal zu mode58 nach Nehren. Die Preise dort sind nicht ohne - aber sie haben gute Auswahl an Marken und gehen nicht stur mit dem Trend. Auch eine Ecke mit Sale haben sie immer da, so dass ich dann doch mmanchmal viel mehr kaufe, als geplant ;o)
      Dass dieser Laden (mode58) so lange hält (ich kenne den auch schon seit gut 10 Jahren) verwundert mich eigentlich. Denn dieser liegt eigentlich weit von größeren Städten entfernt, ist recht groß und hat auch gute Auswahl. Sie haben auch einen onlineshop, den habe ich aber noch nie benutzt. Aber ich kaufe grundsätzlich nicht so gern online.

      @wilmastante - und welchen Laden meinst du? Ich bin oft im Süden unterwegs, würde da also gern vorbei schauen, wenn du mir die Koordinaten verrätst ;o) Danke!
      Ich bin keine Frau, ich sehe nur so aus.
      (von mir)
    • Nachtrag: Ich habe im Auftrag meiner Auslandsverwandtschaft Jacken besorgen sollen, und zwar 8 (!) Stück, in Größe S und M, Männlein wie Weiblein.
      Ich ging los und nahm nicht mal eine Tragetasche mit, denn irgendwie dachte ich: Ich finde eh nix. Zumindest ist das bei mir oft so.
      Kurz und Gut: Ich hatte innerhalb von 2 Stunden und 5 Läden sämtliche Javcken: Schön, Modisch, Wasserdicht, tolle Farben - und erschwinglich.

      Da konte ich mich leisen Neides nicht erwehren. Wie das wohl ist, in einen Laden zu gehen und so viel Auswahl zu haben?

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken