Mikrobiom_spannende Erkenntnisse

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • wow - die Universität zu Lübeck wieder!
      Von dort kommen ja auch die "selfish-brain" Erkenntnisse und "Mythos Übergewicht".

      Danke für den Link, Goldkeks!
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Danke für die Links. Das Mikrobiom ist ein sehr spannendes Thema. Bin von einem Heilpraktiker mal auf das Thema gekommen. Habe durch Intervallfasten versucht meinem Mikrobiom was gutes zutun. Bin gespannt welche Erkenntnisse aus diesem jungen Forschungsgebiet noch kommen.

      Grüße
    • @vonAbisZ

      Das sind wirklich wichtige Erkenntnisse, die Prof. Dr. Peters und sein "Selfish Brain" Team da gewonnen haben. Kennst Du die Bücher dazu? "Das egoistische Gehirn" - und, leichter verständlich "Mythos Übergewicht".

      Inzwischen weiß man offenbar auch, daß Darm und Gehirn miteinander in Kommunikation und in Wechselwirkung stehen. Nur WIE das genau abläuft, da bin ich sehr gespannt auf die Zusammenhänge. Wenn die denn noch zu meiner Lebzeiten entdeckt werden.

      Die Chinesen sprechen von drei "Gehirnen" im menschlichen Körper.
      Erstens der Darm, zweitens Solarplexus, drittens Kopfgehirn.
      Natürlich erkennt das die westliche Wissenschaft noch nicht als "wissenschaftlich" an.

      Was man aber schon länger weiß: im Darm sowie im Gehirn befinden sich sozusagen "Dimensions-Tore". Sowohl im Kopf als auch im Darm werden Gefühle - und wahrscheinlich auch Gedanken - zu echter, messbarer, nachweisbarer Chemie: zu Botenstoffen und Peptiden.

      Der Umgang läuft auch umgekehrt: Chemie, die sich im Darm befindet, wird zu Gefühlen.

      Es gibt einen Bibeltext - bin sonst kein Fan der Bibel, ich nehme ihn her, weil er schon alt ist, und weil die Schreiber sicher nicht über "wissenschaftliche" Erkenntnisse verfügten, sondern nur über Erkenntnisse, die durch Beobachtung zu gewinnen sind -
      jedenfalls dort heißt es, "nun seid nicht mehr traurig, sondern eßt Fettes, trinkt Süßes und freut euch. Bekümmert euch nicht mehr!"

      Fett und süß als Stimmungsaufheller. Durch Einfluß auf die Darmflora???

      Der Volksmund weiß ja auch um den Zusammenhang zwischen Stimmung und Gewicht: man sagt von "Kummerspeck" und von "Trauerkloß".

      Gut, heute greift man oft mit Medikamenten in den Gehirnstoffwechsel ein, wenn jemand "the morbs" hat - Trauer oder Depressionen.
      In wie weit man weiterhelfen könnte, wenn man das Mikrobiom einer Symbioselenkung unterzieht - ?
      Das wird vielleicht die Zukunft zeigen.

      Das Mikrobiom könnte eventuell sogar Einfluß darauf haben, ob man sich etwas zutraut oder nicht - ob man mutig und selbstbewusst ist.
      Die Engländer sagen "have the guts" - "die Därme haben" - den Mut haben um zu ....

      Das Mikrobiom bleibt spannend -
      und die Brücken / Wege / "Wurmlöcher" zwischen Darm und Gehirn zu entdecken -
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Liebe Issi,
      ich kenne "Das egoistische Hirn" und finde das Buch sehr gut. Irgendwie kam mir die Theorie darin etwas anders vor als die in dem hier verlinkten Artikel. Bin aber gerade sehr müde und kann nichts Genaues schreiben.
      Eine Hummel kann ja auch fliegen, obwohl es physikalisch unmöglich ist. Michael in Sturm der Liebe