also heute war der große tag. um 8 uhr nüchtern in der adi-ambulanz des AKH wien. bzw. genauer diabetes- und stoffwechselambulanz.
und es ist sehr gut gelaufen fürs erstemal.
ich bin dort ja hin wegen hyperprolaktinämie und um abzuklären, ob es irgendeine nursache gibt, die mich theopretisch am abnehmen hindert, wovon ich NICHT ausgegangen bin. aber ich will es definitiv ausgeschlossen wissen.
zuerst zwei blutabnahmen, dann termin beim arzt.
sehr nett.
was können wir für sie tun?
kein wort von chirurgie, kein wort von slim- oder sonstwas-trankerl, kein wort von diöät, ganz im gegenteil.
als wir den fragebogen ausfüllen und der arzt mich fragte, ob ich in den letzten jahren eine diät gemacht hätte und ich dies verneinte, breitete sich ein geradezu zufriedenes lächeln auf seinem gesicht aus.
sein vorschlag für die weitere vorgangsweise:
- abklärung morbus cushing, was er eher nicht glaubt, aber er will sichergehen
- die sensation: die in mehreren laborbefunden aufscheinenden prolaktinwerte, denen zwei gynäkologinnen bereits mit dostinex zu leibe rücken wollten (nebenwirkungen: depressionen, gewichtszunahme!) könnten LABORENTEN sein!
auf meinen einwand, das hätte ich noch nie gehört bei allen recherchen und dass doch verschiedene tests durchgeführt worden seien, antwortete er lächelnd: das wisse kaum wer!
aber es gäbe menschen, bei denen derartige prolaktinwerte zustandekämen und das müssten wir jetzt nachprüfen.
irgendwie glaub ich fast schon dran, aber wir müssen uns gedulden.
so viel vorerst zum prolaktin. sobald ich mehr weiß, liebe mitbetroffene, verspreche ich eine aufklärung über den hintergrund, damit ihr das auch abklären könnt.
auf seine frage, was sie für mich tun könnten, meinte ich, dass ich gerne ein ernährungs- und bewegungsprotokoll führen möchte und das gerne mit ihnen regelmäßig abchecken würde.
ich hab ihm gesagt, dass meine essstörung irgendwie auf zwei ebenen läuft, einerseits (sehr selten aber doch noch manchmal) binge eating und noch recht konstant wahrscheinlich zu große mengen. doppelte portionen.
und dass ich da mit meiner therapeutin und selbst auch verhaltenstherapeutisch dran wäre - angefangen vom kochen bis zum nicht-aufessen-müssen bis zur resteverwertung etc.
also habe ich von ihnen so formulare bekommen und die werden wir erstmals am 8. februar überprüfen. gewogen wurde ich auch, gewicht seit oktober unverändert 178. und er hat meinen bauch und hüftumfang gemessen, hals auch.
er war wirklich schwer okay und ich bin sehr erleichtert.
beim gehen hatte ich dann noch kurz den gedanken, dass es vielleicht das ist, was nach einem operativen eingriff plötzlich allerhand ermöglicht, dass man das gefühl braucht, "jetzt etwas gut zu machen" "zu beweisen, dass man sich am riemen reißen kann, jetzt wo es ernst wird"?
war nur so eine idee.
ich halte euch am laufenden.
liebe grüße, christine
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Technische Probleme
Leider ergaben sich vor einiger Zeit technische Probleme, die eine Abschaltung der Website und ein Update der Foren-Software erforderlich machten. Ich werde mich bemühen, das Forum in nächster Zeit wieder der gewohnten Optik anzupassen.
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Die Beiträge in diesem Forum wurden von engagierten Laien geschrieben. Soweit in den Beiträgen gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.
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[QUOTE=Lovely Rita] also habe ich von ihnen so formulare bekommen und die werden wir erstmals am 8. februar überprüfen. [/QUOTE] darum hatte ich gebeten, weil ich mich in nächster zeit intensiv mit dem thema GENUG beschäftigen möchte, da habe ich einiges zu tun. liebe grüße, christine
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[font=Comic Sans MS][color=DarkGreen]Mensch, das klingt ja gut. Es muss toll sein, wenn man das Gefühl hat, genau so angenommen zu werden, wie man angenommen und behandelt werden will. Ich drück dir die Daumen zum Thema Prolaktin (verstanden habe ich es nicht so wirklich, aber ich muss ja auch nicht alles verstehen ;) ). Hauptsache, du findest Antworten auf deine Fragen. Babs[/color][/font]
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Liebe Lovely, ein Anfang ist gemacht und ich wünsche Dir von ganzen Herzen, daß sich dieses gute Gefühl in Dir hält und mit jedem Tag und mit jedem kleinem Erfolg, und mag er noch so klein sein, verstärkt. Freu Dich über jede winzige Veränderung ob gefühlsmäßig, gedanklich oder sogar optisch. Ich weiß wovon ich rede. Alles Gute Dir
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Weiss Jemand von Euch, wo ich so eine Adepositas-Ambulanz in NRW finden kann? Gruß Katjusha
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@Katjusha: Versuch es mal an der Uniklinik Düsseldorf, die haben eine. Eventuell können die Dich dort auch über ähnliche Einrichtungen driekt im Ruhrgebiet informieren. [size=8]Den Link findest Du in Deinen PNs.[/size]
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Das ist ja wohl der absolute Hammer, was die sich da in D-Dorf erlaubt haben! Ich hatte einfach nur gegoogelt und fand die Ambulanz als in der Nähe des Ruhrgebiets liegend. Hatte auf der Seite nach Verweisen auf andere solche Ambulanzen gesucht, aber keine gefunden - wohl wegen Konkurrenz, wenn die sowieso schon so unkooperativ sind. Danke für die Aufklörung bezüglich der Dickenfreundlichkeit dieses "Betriiebs" Katjusha: Bitte PN also direkt wieder löschen.
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Ich wurde in der Adipositas-Ambulanz in Düsseldorf leider auch ziemlich mies behandelt. Letzenendes lief es darauf hinaus, dass der Arzt mir vorwarf zu lügen - er meinte ich würde nicht alles, was ich gegessen hatte ins Ernährungsprotokoll eintragen. Und das meinte er mit mehr als deutlichen Worten... Also von mir auch keine Empfehlung, sondern das genaue Gegenteil. Aber vielleicht ist ja jemand da, der erst in den letzten Monaten da war und dort hat sich alles geändert!? Würde mich freuen...vielleicht würde ich mich dann sogar noch mal hinwagen... @Christine Das hört sich wirklich besser an, als die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Ich drücke dir die Daumen, dass Dir dort geholfen wird und Du als Person ernst genommen und angenommen wirst. mellow
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Warum Wohl ????:holy: :holy:
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[QUOTE]und dort hat sich alles geändert!?[/QUOTE]Ich habe mir die Website angeschaut. Der Arzt, der mich damals behandelt hat, ist noch da. Allerdings scheinen sie neue Ernährungsberaterinnen zu haben. Ob Frau Schubert in Pension ist? Ich konnte nie schätzen, wie alt sie wohl sein mochte.
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das liest sich alles ziemlich schlimm. wir werden sehen, wie meine geschichte weiter geht. das wort adipositas-chirurgie kam dem arzt jedenfalls kein einziges mal über die lippen. außerdem meinte er, gewichtabnahme 1/2 kilo pro monat wäre am besten. gestern war ich beim ersten teil des cushing-tests, nächsten montag muss ich wieder hin und dann an einem der ersten zyklus-tage und am 8. februar zur ernährungsberatung. mein protokoll spricht für mich allerdings schon bände. mein hauptthema ist ja die zyklusstörung, da diese unregelmäßigen blutungen mir buchstäblich sehr auf die nerven gehen, an meinen kräften zehren UND ständig zyklus-essverhalten produzieren. das nervt total.
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so. mein zweiter besuch heute morgen verlief schon wieder nicht so doll. vorgeschichte:letzte woche rief mich der nette rofessor zuhause an und meinte, dass ich wahrscheinlich so ein prolaktinom habe und PCO wahrscheinlich auch und testosteron erhöht, man müsse das jetzt genauer anschauen. er war aber wie bei meinem besuch sehr nett und auf meine frage, ob ich regelmäßig zu der ernährungsberatung kommen kann, meinte er, aber ja natürlich, langsame gewichtsreduktion wäre super und mein prolaktinom - falls ich eines habe - müsse auf jeden fall kontrolliert werden. seither habe ich diverse infos aus buch, zeitung und internet (fachartikel u. erfahrungsberichte betroffener frauen) gelesen und für heute einige fragen zusammengeschrieben. eine davon war, ob meine schilddrüse genauer angeschaut werden könnte, weil es vorkomme, dass die schilddrüsenwerte zwar im nombnereich liegen, aber beim ultraschall herauskomme, dass die schilddrüse sich zerstöre etc. ich bin wohlgemerkt nicht auf der suche nach einer ausrede für mein übergewicht wie ja oft unterstellt wird, ich möchte nur wissen, was ich genau habe. auf dem MRT vor drei jahren war kein prolaktinom zu erkennen und an dem prolaktinspiegel hat sich seither nichts geändert. die ärztin meinte wortwörtlich wenn ich wolle, dass meine schilddrüse angeschaut werde, "dann müssens zum professor im internet", sie sei endokrinologin und basta. ich habe versucht, ihr zu sagen, dass ich nicht ihre kompetenz anzweifle, aber einige erfahrungsberichte betroffener frauen gelesen hätte, außerdem steht der von mir beschriebene zusammenhang im buch des österreichischen "hormonpapstes", immerhin DER endokrinologe österreichs. ich wurde wieder abgeschasselt. eigentlich wollte ich jetzt aufstehen, aber ich will verdammt noch einmal eine diagnose haben. sie meinte nun auch, ja ,es müsse ein MRT gemacht werden, aber dafür sei ich viel zu schwer. ich sagte, ein geschlossenes halte ich nicht noch einmal aus, das offene im AKH ginge nicht, weil "wieviel wiegen sie?" "178 kilo?" nun habe ich am montag um 10 einen termin in einem labor, offenes MRT, nicht sicher, ob das geht. ich bezahle dort selbst bar 220 euro (80% bekomme ich angeblich zurück). wenn das dort nicht klappt, muss ich in die tierärztliche "aber da werns ned hinwollen". genau, frau doktor, erraten. ich fragte dann noch wegen PCO nach. sie meinte ja, das hätte ich sicher und sicher auch zysten. ich meinte, nein, zysten sicher nicht, ich sei erst im november bei der gyn gewesen, die ich darauf hingewiesen hätte, speziell nach zysten ausschau zu halten. befund: keinerlei zysten. die junge frau doktor meinte, ja, sie werden schon welche haben. und insulinresistenz haben sie auch. wie bitte? "da brauch ich sie nur anschauen. ALLE übergewichtigen haben insulinresistenz." und abnehmen ginge bei mir wohl nicht, da müsse ich wegen einer chirurgischen maßnahme mit dem chirurgen... da hab ich nur noch "nein nein nein, kein thema" gesagt. ich bin dann aufgestanden, habe gesagt: ich wiege mich jetzt. minus vier kilo seit dem letzten termin, die ich mir auch erklären kann und die ich auch erwartet hatte. es ist bei mir ganz klar so, dass ich abnehmen kann. sobald ich regelmäßig in normalen mengen esse, nehme ich ab. deshalb brauche ich auch keine schilddrüsenunterfunktion um mir mein übergewicht zu erklären, wie es diese kuh wohl annahm. mein gewicht hab ich dann selbst in meinen ambulanzkarte eingetragen und dann bin ich zur ernährungsberaterin gegangen. die war sehr sehr nett und es war ein gutes konstruktives gespräch. als sie mich fragte, ob ich schon einmal über eine kur nachgedacht hätte, hätte ich am liebsten wieder losgeheult. ich würde sofort fahren, ich wär happy und bekäme wohl flott eine kur. aber ich kann nicht, denn ich bin selbstständig und froh, wenn ich durchkomme. aber diesen punkt werde ich noch einmal überdenken. so, uff. das wars.
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Och Mensch Rita ... :(, ich weiss nich, was ich dazu sagen soll. Es ist unglaublich nett, wenn man solche Verallgemeinerungen an den Kopf geworfen bekommt... Wie wirst Du nun weiter handeln? :knuddel2: Steph
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hallo steph, ich werde am montag zum MRT gehen und hoffe, danach einen klaren befund zu haben. prolaktinom ja oder nein. danach rufe ich den netten professor an, um mit ihm einen termin zu vereinbaren. außerdem werde ich einen beschwerdebrief schreiben. aber nicht an den "professor im internet", sondern die leitung des AKH. erst einmal aber lege ich mich ins bett, ich bin krank. liebe grüße, christine
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Hallo Martina, kannst Du mir einen guten "Schilddrüsen" Spezialisten in Dus empfehlen? Gruß Katjusha
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich über eine Ärztin aus der Stoffwechselambulanz beschweren, eine Frau Dr. N.. oder R...l, leider kann ich den Namen nicht lesen. Ich hatte heute, am 8. Februar 2006, gegen 8.20 einen Termin bei ihr. Eine Blutuntersuchung hatte einen erhöhten Prolaktinwert ergeben. Professor Dr. G. hatte in der Vorwoche mit mir telefoniert und bereits darüber gesprochen. Da ich bereits vor drei Jahren mit dieser Diagnose konfrontiert war, hatte ich ein wenig Vorwissen. Ein MRT hatte damals aber keinen sicheren Befund ergeben. Ich hatte mir für den heutigen Termin einige Fragen aufgeschrieben. Die erste war, ob die Schilddrüse noch genauer untersucht werden könnte, da ich in Büchern und im Internet wiederholt Informationen gefunden habe, dass ein erhöhter Prolaktinwert manchmal – bei normalen Schilddrüsenwerten – der einzige Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion sei. Als extrem Übergewichtige bin ich keineswegs auf der Suche nach einer bequemen Ausrede für mein Gewicht, ich weiß, wo dieses herkommt und bin seit Jahren bemüht, dies langsam zu ändern. Unter anderem durch eine Psychotherapie, regelmäßige Bewegung und immer wieder von vorn beginnen. Ich gebe die Verantwortung für meine Gesundheit nicht an andere ab, denn nur ich selbst kann mich letztendlich aus meiner Situation herausarbeiten. Ich bezweifle auch keineswegs die Kompetenz von Medizinern, ich beschäftige mich einfach logischerweise mit meiner Gesundheit. Ich möchte Zusammenhänge verstehen, um eine gute Entscheidlungsbasis zu haben, was die weitere Behandlung betrifft. Diese Ärztin meinte jedenfalls auf meine obige Frage: „Wenn Sie wollen, dass Ihre Schilddrüse angeschaut wird, dann gehens zum Professor ins Internet.“ Sie sei Endokrinologin und ich habe keine Schilddrüsenunterfunktion und das was ich sage, gäbe es nicht. Ich dachte, ich träume. Meine Informationen stammen aus einem Buch von Dr. Johannes Huber, aus Selbsthilfe-Foren von betroffenen Patientinnen (Erfahrungsberichte Prolaktinome/PCOS), sowie aus einem Zeitungsartikel und Internetartikeln. Ich bin weit davon entfernt, einen sogenannten Hormonpapst als oberste Instanz zu präsentieren, aber ein bisschen was wird er wohl von seinem Fach verstehen. Und ich hatte ja nur eine Frage gestellt. Als ich PCO ansprach, meinte sie: ja, ich habe sicher auch Zysten. Ich sagte darauf, dass ich meine Gynäkologin bei der letzten Untersuchung im November 05 extra gebeten hätte, nach Zysten zu sehen und dass der Befund gelautet hätte: keine Zysten. Darauf meinte die Ärztin: die werde ich schon haben. Dann wurde noch behauptet, ich könne vielleicht nicht abnehmen, aber mit dem Chirurgen sprechen, was ich dankend ablehnte, da ich eine entschiedene Gegnerin der Adipositas-Chirurgie bin und diese vor allem bei einer Essstörung völlig unangebracht ist. Als übergewichtige Patientin bin ich inzwischen einiges schlechte Benehmen von Ärzten gewohnt. Ich war sehr froh bei meinem ersten Termin in Dr. G. einen Arzt gefunden zu haben, der mich vorurteilsfrei behandelt und mich somit motiviert. Auch die Ernährungsberaterin war sehr freundlich und konstruktiv, ich habe seit meinem ersten Termin vor ca. einem Monat übrigens vier Kilo abgenommen. Vor einiger Zeit hätte das Verhalten dieser Ärztin bei mir noch einen massiven Essanfall ausgelöst. Ich habe heute zu ihr nichts gesagt, weil ich sonst geweint hätte. Denn was weiß diese Person über mich und über die Gedanken, die ich mir um meine Gesundheit mache. Nichts weiß sie, die tolle Endokrinologin. Aber dafür „braucht sich mich nur anschauen, um zu wissen, dass ich eine Insulinresistenz habe. Denn ALLE Übergewichtigen haben eine.“ Mag sein, dass die Dame in allem Recht hat. Ihr Benehmen war völlig daneben. Mit freundlichen Grüßen,
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[QUOTE=Lovely Rita] die ärztin meinte wortwörtlich wenn ich wolle, dass meine schilddrüse angeschaut werde, "dann müssens zum professor im internet", sie sei endokrinologin und basta.[/QUOTE] aha. und die endokrinologie befasst sich nochmal womit??? tja. das ist der nachteil an ambulanzen, man trifft jedesmal auf einen neuen doc, und jeder erzählt einem was anderes. schade, dass sich so viele ärzte vor patienten fürchten, die des lesens mächtig sind. allerdings nicht erstaunlich an einer klinik, die schon den studenten vermittelt, dass patienten grundsätzlich nicht ernst zu nehmen sind. ich würd den beschwerdebrief nicht an die leitung des akh schicken, sondern an den direkten abteilungsleiter, in der zentrale kriegen sie täglich solche briefe, da geht das unter.
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[QUOTE=ritathedolphin]ich würd den beschwerdebrief nicht an die leitung des akh schicken, sondern an den direkten abteilungsleiter, in der zentrale kriegen sie täglich solche briefe, da geht das unter.[/QUOTE] guter tipp. werd ich tun liebe grüße, christine
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[QUOTE=Katjusha]Hallo Martina, kannst Du mir einen guten "Schilddrüsen" Spezialisten in Dus empfehlen? Gruß Katjusha[/QUOTE]Hallo Katjusha, es gibt in Düsseldorf einige Endokrinologen. Und auch die Adipositas-Ambulanz an der Uniklinik ist der endokrinologischen Abteilung angeschlossen. Ich kenne zwei der Düsseldorfer Endokrinologen und ich kann sie nicht wirklich empfehlen, wobei meine Erfahrungen nun auch schon etliche Jahre zurückliegen. Beide Praxen sind richtige Fabriken und zumindest damals war die Beratung nicht besonders individuell. Zu dem zweiten wurde ich geschickt, weil der mit meinem Augenarzt zusammenarbeitete. Bei einem Sehtest durch unseren Betriebsarzt war zufällig herausgekommen, dass ich massiv schiele (was meine Augen aber selbst kompensieren konnten). Ich war dann beim Augenarzt, der mich zu diesem Endokrinologen schickte, da auch das Schielen von der Schilddrüse kommen kann. Ich habe heute drei verschiedene Brillen. Eine zum Weitsehen. Die Prismen darin haben 2,5 Dioptrien beidseits. Eine für Abstände von bis zu einem Meter, also auch für den Computer. Und eine Lesebrille. Die Prismen der beiden Letzteren haben 6 Dioptrien beidseits. Bei diesem letzteren Endokrinologen musste ich zusammen mit der Sprechstundenhilfe einen Fragebogen ausfüllen. Da gab es z.B. die Frage: "Halten Sie sich lieber in kalten oder in warmen Räumen auf?" Diese Frage kann ich so pauschal nicht beantworten. Ich friere morgens. Um die Mittagszeit ist mir meist recht warm und so ab 15.00 Uhr fange ich wieder zu frieren an. Damals nahm ich noch eine viel zu geringe Dosis Schilddrüsenhormone ein und hatte zusätzlich zu den anderen unangenehmen Symptomen ein extremes Müdigkeitsproblem. Ich konnte so viel schlafen, wie ich wollte, vor 14 Uhr war ich nicht arbeitsfähig. Um nicht einzuschlafen, habe ich mein Büro immer sehr kalt gehalten, obwohl ich fror. Ich versuchte, ihr das zu erklären, aber ich musste mich entscheiden ... entweder oder ... also sagte ich "kalte Räume" und somit war ein wesentliches Indiz für eine Unterfunktion weggefallen. Hier in Freiburg erzählte ich das dem Spezialisten, zum dem ich heute gehe, und der war ziemlich entsetzt und erklärte mir, dass solche Schwankungen im Wärme-/Kälteempfinden über den Tag hinweg völlig normal seien. Er benutzte sogar die Worte: "Sie [b]dürfen [/b]das so empfinden." Ich werde Dir heute Abend die Telefonnummern der Endokrinologen in Düsseldorf raussuchen und per PN schicken. Liebe Grüße Martina
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also gestern war ich in der röhre bzw. im offenen MRT. was nicht wesentlich angenehmer ist als eine geschlossene röhre, sofern es den kopf betrifft. mein kof bekam eine art helm auf, der festgeschraubt wurde und dann wurde ich mit dem kopf unter das monstrum geschoben. platz über der nasenspitze ca. 1 centimeter. als ob man mit dem köpfchen unter einem überhängenden felsen liegt, wahrlich nicht viel angenehmer als die geschlossene röhre. 30 minuten sind lang. ich hab mein autogenes training bemüht, da ich sofort atembeschwerden bekam und kam einigermaßen zurecht, aber die letzten 10 minuten war es schon sehr schwierig, die panik nicht hochkommen zu lassen. das witzigste am ganzen ist das ergebnis: diesmal nämlich ein eindeutiges - KEIN hypophysenadenom (= prolaktinom), dafür eine "auffallend kleine flache hypophyse im sinne einer empty sella (craniocaudale ausdehnung der hypophyse maximal 3 mm)". was auch immer das bedeuten mag, ich warte gespannt auf die erklärungen der ärzte, die ja sicher von einem prolaktionom ausgegangen sind. so weit mein bericht, fortsetzung folgt.
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Auf den Bericht bin ich mal wieder sehr gespannt... zumal ich aufgrund meines MRT's eine ähnliche Diagnose beim Endokrinologen bekommen habe. Mir wurde gesagt, daß mein Prolaktinom wohl eine Zufallsdiagnose war aufgrund des Vorhandenseins einer Hirnanhangdrüse die da eigentlich nicht hingehört und der hohen Prolaktinwerte, was aber nicht unbedingt auch ein Prolaktinom sein muß. Also teilen wir nicht nur über einen langen Zeitraum die hohen Prolaktinwerte miteinander sondern wahrscheinlich sogar die gleiche Diagnose [img]http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/wink.gif[/img]. Aber ich war "Erster" mit meiner Diagnose, das wollen wir doch mal für die Akten festhalten [img]http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/baeh2.gif[/img]
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[QUOTE=Sumpitt]und der hohen Prolaktinwerte, was aber nicht unbedingt auch ein Prolaktinom sein muß. [/QUOTE] von den ärzten hab ich bis dato noch keine andere erklärung für den hohen prolaktinwert gehört. aber im gegensatz zum befund vor drei jahren steht diesmal ganz klar da, dass ich kein prolaktinom habe. aber wer weiß, was jetzt für eine erklärung kommt... weißt du, was die kleine hypophyse zu bedeuten hat? wie groß sollte die denn eigentlich sein? ich hoffe, nächste woche kann ich das thema mal abschließen. liebe grüße, christine
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[QUOTE=Lovely Rita]von den ärzten hab ich bis dato noch keine andere erklärung für den hohen prolaktinwert gehört.[/QUOTE] Eine Erklärung wäre z.B. eine Schwangerschaft. Prolaktin ist das Hormon, dass die Milchbildung nach der Geburt regelt. Deswegen werden Frauen mit krankhaft erhöhten Prolaktinspiegel eher nicht schwanger, weil dem Körper damit eine bestehende Schwangerschaft vorgetäuscht wird. Aber es gibt sicher auch noch andere Erklärungen. [img]http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/tongue.gif[/img] [QUOTE]weißt du, was die kleine hypophyse zu bedeuten hat? wie groß sollte die denn eigentlich sein?[/QUOTE] Die Hypophyse ist normalerweise Kirschkern-groß. [QUOTE]ich hoffe, nächste woche kann ich das thema mal abschließen.[/QUOTE] Das hoffe ich auch für Dich. Ich bin jedenfalls schon mal froh, dass es kein Hypophysenadenom ist. Das wünsche ich echt niemandem. Liebe Grüße, Kirstin
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[QUOTE=Lovely Rita]weißt du, was die kleine hypophyse zu bedeuten hat? wie groß sollte die denn eigentlich sein?[/QUOTE] Diese Hirnanhangdrüse hat sich zusätzlich gebildet und hat da eigentlich gar nichts zu suchen. Der Endokrinologe machte da keinen riesen Staatsakt raus und tat es als unerheblich ab. Wäre es in irgendeiner Form gravierend, hätte er mich schon entsprechend informiert. Bei mir ist diese Hirnanhangdrüse (genau wie bei Dir) 3 mm groß - aber es ist eben kein Prolaktinom. Was es ist, ist mir mittlerweile ziemlich egal. Da ich beschwerdefrei bin hinterfrage ich das nicht weiter[img]http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/cool3.gif[/img].
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liebe kirstin, liebe sumpitt, also schwanger bin ich nicht, hihi. eine meiner ersten theorien zu dem wert war ja, dass mein körper sich einbildet, schwanger zu sein. sprich: ich habe in kurzer zeit sehr zugenommen, natürlich haben sich auch die brüste vergrößert. und da war meine theorie die, dass sich mein körper einbildet schwanger zu sein, wobei ich erfreulicherweise keine milchbildung habe. ich werde mich hüten, meine theorie der endokrinologin mitzuteilen :baeh: also ein kirschkern ist ja auch nicht wahnsinnig groß, schätze, so 6 bis 8 mm. und sumpitt: eine hirnanhangdrüse hat doch jeder mensch, die hat sich doch nicht nur bei mir oder dir gebildet. oder wie meintest du das? es bleibt jedenfalls spannend und ich halte euch auf dem laufenden. liebe grüße, christine