Alptraum Magenbypass

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Alptraum Magenbypass

      Die 30-jährige Kelly hatte sich 2012 mit 165 kg einen Magenbypass operieren lassen. Kelly verlor 120 kg, aber sie hat laut eigenen Aussagen die Lebensfreude verloren. Meistens muss Kelly zu den Mahlzeiten Schmerzmittel nehmen, denn sogar geringe Portionen bereiten ihr Schmerzen.

      Nach dem Essen leidet sie unter Blähungen, Krämpfen, Brechreiz, Durchfall, Schwindel, Engergieverlust … abnorme Müdigkeit ist die Folge. Des Weiteren leidet Kelly seit der Operation an schweren Hautreitzungen.

      Die Ärzte behaupten, dass sei „reine Kopfsache“ – ihnen läge keine medizinischen Ursachen zugrunde :batsch: HIER der Bericht dazu
    • Arme Kelly! Was sie durchmacht.
      Wenn Ärzte nicht weiter wissen oder schnelle Erfolge gefährdet sind, mutiert der Patient mal schnell zu "alles psychisch" :(
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Für mich immer wieder faszinierend sind die Ausflüge in die pro Magenbypassforen dt. und österr. Art.Ein Gejubel sondersgleichen.Ich bin mir fest davon überzeugt,dass fast jeder ähnliche oder vergleichbare Probleme wie diese Kelly hat und man sich in die Tasche lügt.
    • @edvonschleck Wir kommst du denn darauf? Sicher es gibt Leute die Probleme nach so einer OP haben und jeder einzelne ist einer zu viel. Aber mir z.B. geht es einfach nur gut ! Es gibt genügend Leute denen es ebenso geht und die ich persönlich kenne.

      Meine Blutwerte werden halbjählich kontrolliert und sind besser denn je. VOR der Op hatte ich ausgeprägten Vitamin D Mangel und mein Parathormon war auch nicht richtig. Jetzt passt das alles !

      Nur Eisenmangel hatte ich zwischendurch mal aber das kam wohl eher von sintflutartigen Blutungen als vom Magenbypass, damit hatte ich auch vor der Op immer wieder mal zu kämpfen.

      Ich esse immer noch kleine Portionen weil ich keinen Hunger habe. Was ich wohl habe ist Apetitt , aber um den zu stillen reicht auch eine kleine Portion. Und ich bin extrem wählerisch geworden, früher war sich sicher pflegeleichter weil ich eigentlich alles gegessen habe. Jetzt ess ich nur noch das was ich wirklich will, das aber mit absolutem Hochgenuss.

      Meine Lebensqualität hat sich um 100% verbessert und wenn ich schreibe 100% dann mein ich das auch denn vorher war sie gleich 0.

      Ob ihr das glaubt oder nicht..............ist mir eigentlich egal. ICH weiß das es stimmt. :D

      In diesem Sinn wünsche ich euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.
    • Bircan schrieb:

      Warum unterstellst du denn "uns", dass wir dir nicht glauben :confused:
      Die in dem Fall verallgemeinernde Unterstellung ist wohl vor allem an die Adresse der Pauschalisierungen von edvonschleck gerichtet.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Ich verstehe nicht a.wieso Userin Pika in einem Thread Horror Magenbypass überhaupt und dann so etwas posten muss.Und b. generell verstehe ich nicht wieso man in einem Forum,das zu fast 100 % die Magen- Bypassop' ablehnt ständig davon schwärmen muss wie toll jetzt alles sei und wie scheisse es vorher war.Und dann verstehe ich nicht was an meinem obigen Beitag pauschalisierend sein soll.Hier im Forum sind schon von zig anderen alteingessesenen Usern ähnliche Sachen oder viel konkretere wie die von mir gesagt worden.
    • Ich habe diese Bemerkung:
      @ edvonschleck "Ich bin mir fest davon überzeugt,dass fast jeder ähnliche oder vergleichbare Probleme wie diese Kelly hat und man sich in die Tasche lügt."
      erst jetzt "richtig" gelesen … Aussagen, dass man sich nur in die Tasche lügt, dieses wurde "uns" hier im Forum auch schon unterstellt und man sollte mit solchen Unterstellungen sehr vorsichtig sein, denn das Leben ist keine Einbahnstraße.

      Danke kampfzwerg für deinen Hinweis!
    • edvonschleck schrieb:

      Und b. generell verstehe ich nicht wieso man in einem Forum,das zu fast 100 % die Magen- Bypassop' ablehnt ständig davon schwärmen muss wie toll jetzt alles sei und wie scheisse es vorher war..

      Pika schwärmt aber nicht immer von ihrem Magenbypass … in einem Diskussionsforum sollten auch beide Seiten schreiben dürfen, denn nur so kann es zu einem sinnvollen Austausch kommen.
    • Wer meinen Satz "genau" liest, der sollte merken,dass es sich dabei um eine ausdrücklich von mir aufgestellte Vermutung,wichtig,nicht Behauptung handelt,die in dieser Weise mit Sicherheit kein Novum im Forum (geiler Reim) sein dürfte.Ich habe Kontakt zu genügend Operierten und kenne die zahlreichen Probleme und die Herunterspielerei derer hautnah.
    • Ich brauch nur mit der Familie übern meinen Gartenzaun sprechen,wo der Bruder vor 4 Jahren den Magenbypass verpasst bekam.Im übrigen nur durch gesellschaftlichen Druck von Seiten der Familie und sich das Maul zerreisenden Nachbarschaft.Der war defintiv nicht schwer krank trotz 220 Kilo.Nach der Op kam es nicht zu den oft schweren Komplikationen,aber die Langzeitfolgen der Op sind so schwerwiegend,dass ein zuvor arbeitsfähiger Mann jetzt Rentner für alle Zeiten ist.Über die Gewichrsabnahme von 135 Kilo freut sich da keiner,denn der Mann hängt gesundheitlich in den Seilen.Ein Forscher und Universitätsprofessor zum Thema Ernährung,Gewicht etc. hat mir vor Jahren bereits geraten dem Druck der Ärzte auf mich bezüglich so einer Op keinesfalls nachzugeben,da viel negatives postoperativ passiert,das gern kleingeredet wird.
    • kampfzwerg schrieb:

      Die in dem Fall verallgemeinernde Unterstellung ist wohl vor allem an die Adresse der Pauschalisierungen von edvonschleck gerichtet.


      Richtig ! Ich hätte im Eifer des Gefechtes du schreiben sollen.

      Ich wollte mich nach der OP schon komplett aus diesem Forum zurückziehen, nach ein paar Monaten dachte ich mir dann warum eigentlich ?

      Ich hatte dieses Thema schon lange gelesen und nichts geschrieben erst die Aussage das man sich in die eigene Tasche lügt hat mich bewogen etwas dazu zu schreiben und ich finde das ist mein gutes Recht.

      Sorry nochmal für die Verallgemeinerung !
    • So jetzt hab ich bissl mehr Zeit und möchte gerne nochmal darauf eingehen.


      edvonschleck schrieb:

      Ich bin mir fest davon überzeugt,dass fast jeder ähnliche oder vergleichbare Probleme wie diese Kelly hat und man sich in die Tasche lügt.


      Diese Aussage ist genau so Unsinn wie die Aussage das Dicke die behaupten das sie sich wohl fühlen in die eigene Tasche lügen. Diesen Blödsinn kann man auch oft genug irgendwo lesen oder hören.

      Nach wie vor stehe ich der AC sehr sehr kritisch gegenüber ! Auch wenn es für MICH der richtige Weg war. Mir wird auch nichts geschenkt, die Ac hat mir nur geholfen die ersten Kilos sehr schnell los zu werden und mein Herz zu entlasten und dann hab ich angefangen mich zurück ins Leben zu kämpfen. Diesen Kampf hätte ich ohne die Op niemals gewinnen können !
    • Hinweis: Edvonschleck hat mich per Mail um Accountlöschung gebeten. Entsprechend werden keine Antworten mehr zu erwarten sein.
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    • kampfzwerg schrieb:

      Hinweis: Edvonschleck hat mich per Mail um Accountlöschung gebeten. Entsprechend werden keine Antworten mehr zu erwarten sein.

      Schade - mir kommt gerade ein Absatz von Labid in den Sinn aus dem Thread "The House of One" und er passt nun auch hierher:
      @ Labid: Ich glaube es ist eines der schwierigsten Dinge unserer Zeit, sich aufeinander einzulassen. Selbst innerhalb Familien herrscht oft Streit und Intoleranz und kaum eine Macht dieser Welt ist in der Lage verhärtete Parteien wieder zu einem gemeinsamen Dialog zu bewegen.
      Das ist so in der Politik zu beobachten, unter Arbeitskollegen und auch unter ehemaligen Freunden.

      Streit, Misstrauen und Missverständnisse kann nur durch den aufrichtigen Willen auf allen Seiten geklärt werden. Dafür ist es nötig sich miteinander auseinander zu setzen, und über Unterschiedlichkeiten hinweg zu sehen.
      Sich selbst nicht als das ultimative Maß der Dinge anzusehen ist sicherlich ein erster Schritt in eine bessere Welt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bircan ()

    • So leid es mir um diese Kelly tut, aber gezwungen wurde sie sicher nicht so eine Op zu machen, das ist genauso, wie wenn ich mich zur einer Schönheitsop überreden lasse, dann bin ich selber Schuld!.

      Wenn man so übergewichtig ist wie manche hier sind und ich habe schon Kleidergröße 54/56 getragen, inzwischen ist es etwas weniger, dann kann mir keiner sagen das das dann gesund ist. Wenn man nur mehr ein paar Meter gehen kann ohne zu japsen wie ein Nilpferd das auf den Himelaya gejagd wird, dann ist das sicher nicht gesund und man sollte es auch nicht so hinnehmen!

      Wenn ich nicht so feig wäre, würde ich so eine Op machen und vielleicht ein paar Jahre gesünder leben als jetzt, mit keinen Bluthochdruck, mit keinen Zucker, Harnsäure, Cholesterin, usw.

      Ich kenne einige die operiert wurden, sogar zwei Freundinnen von mir, die eine 2004 die andere 2009 und beiden geht es sehr gut, die eine von Anfang an, die andere so ca nach einen Jahr. Beide halten ihr Gewicht bis heute, und beide können essen was sie wollen, nur die Portionen sind etwas kleiner geworden, wie ca. Kinderportionen sie nehmen einmal am Tag eine Vitaminekapsel zu sich und sonst nichts, auch keine Tabletten mehr.

      Bei jeder Op die man macht kann was passieren und nur weil man sie für sich nicht will, muss man sie nicht so verteufeln, das ist genauso wenn ich eine Brustverkleinerung verteufl, weil ich sie an mir nie machen würde.
    • Tinkerbell schrieb:

      So leid es mir um diese Kelly tut, aber gezwungen wurde sie sicher nicht so eine Op zu machen, das ist genauso, wie wenn ich mich zur einer Schönheitsop überreden lasse, dann bin ich selber Schuld!.
      Ich mag es nicht, wenn in einem Opfer-Zusammenhang von Schuld gesprochen wird.

      Wenn man so übergewichtig ist wie manche hier sind und ich habe schon Kleidergröße 54/56 getragen, inzwischen ist es etwas weniger, dann kann mir keiner sagen das das dann gesund ist. Wenn man nur mehr ein paar Meter gehen kann ohne zu japsen wie ein Nilpferd das auf den Himelaya gejagd wird, dann ist das sicher nicht gesund und man sollte es auch nicht so hinnehmen!
      Überdenke bitte deine Wortwahl, wir sind in einem Forum für Selbstakzeptanz und nicht im verletzenden Metapher-Forum. Außerdem bin ich über deiner ehemaligen Kleidergröße und ich bin körperlich gesund.

      Bei jeder Op die man macht kann was passieren und nur weil man sie für sich nicht will, muss man sie nicht so verteufeln, das ist genauso wenn ich eine Brustverkleinerung verteufl, weil ich sie an mir nie machen würde.
      Dann zeig mir mal die Stelle wo hier jemand verteufelt wurde, der die Entscheidung getroffen hatte, sich einem Magenbypass zu unterziehen. Hier in diesem Forum wird niemand als böse, schlimm oder gefährlich eingestuft der sich dieser gruseligen OP unterzogen hatte - bleib bitte sachlich in der Diskussion!

      P.S. Eine Operation wie diese als übel zu bezeichnen ist völlig legitim, denn diese Operationen werden geradezu den dicken Menschen aufgedrängt aufgrund von Wirtschaftlichkeit. Gerade sehr junge Menschen, oder hilfesuchende Menschen sind manipulierbar und genau das ist einer der Gründe warum viele User im Forum diese Operationen kritisieren - zu Recht!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Bircan () aus folgendem Grund: P.S.

    • Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, aber für mich ist sie kein Opfer, sie wollte diese Op, und wenn dann etwas so schlimmes passiert dann ist es tragisch, aber nicht die Schuld von irgendwen, es ist einfach Schicksal.

      Meine Wortwahl ist wie sie ist ihr, mit dem Nilpferd, war übrings ich gemeint und sonst niemand, ich schnaufe auch so, denn ich bekomme nun mal schlecht Luft, allerdings gebe ich zu das ich dir nicht glaube wenn du sagst das gesund bist, denn ich war es mit weit über 100 Kilo nicht, allerdings bin ich es jetzt auch nicht, durch das lange Übergewicht bin ich krank und werde es auch immer sein, Stiegen steigen eine einzige Kathastrophe und ich bin mir ziemlich sicher das du nicht in den 3 oder 4 Stock kommst ohne das dir die Puste ausgeht, also ich kann es nicht, das gebe ich ehrlich zu ich rede mir da auch nichts schön, es ist einfach so.

      Aber darum geht es ja gar nicht, sondern das jeder selbst entscheiden kann und muss ob er etwas gegen sein Übergewicht macht mit allen guten oder schlechten Konsequenzen oder ob er dick bleibt, auch mit allen Konsequenzen.
      Nur so wie hier beschrieben das eine Magenop das Verkehrterste ist und das die Ärzte alle viel zu schnell operieren usw, ist meiner Meinung unsinnig.

      Und doch verteufelt ihr diese Magenop, da stehen so Sachen wie : das man nach so eine Op depressiv wird, ach ja und die vielen Dicken die ebenfalls depressiv sind, warum sind die es dann?
      Oder das an einen gesunden Organ herumgeschnippelt wird, der Magen ist viel zu überdehnt als das er gesund wäre, und vieles andere auch noch

      Ich bin dick und ich bin krank und ich schleppe mich jeden Tag in die Arbeit und wieder nach Hause, ohne Schmerzmittel geht schon lange nichts mehr und wenn es so weitergeht werde ich meine Pension sicher nicht erleben, aber das ist mein Schicksal, weil ich zu faul und zu feige bin etwas dagegen zu unternehen.

      Wenn sich irgendwer von euch auf den Schlips getreten fühlt dann tut es mir leid.
    • Der Punkt ist der, dass man abwägen muss. Alles hat seine Vor- und seine Nachteile. Das musste ich gerade auch lernen. Eine OP ist IMMER ein schwerwiegender Eingriff. Wenn sie nicht verhindert werden kann, dann muss man in den sauren Apfel beißen. Ich bin allerdings ganz sicher, dass diese Magenoperationen so überflüssig sind wie ein Kropf. Und von daher ist das Risiko, das mit ihnen einhergeht, auch überflüssig.

      Ich bin auch nicht gesund. Leider. Aber nicht, weil ich dick bin. Ich hatte in den letzten 12 Monaten zwei schwere Operationen und habe sie beide bestens überstanden, weil ich von den damit behandelten Erkrankungen abgesehen eben doch sehr gesund bin. Man hat sich wahrlich Mühe gegeben, mir das Gegenteil zu beweisen. Ist aber nicht gelungen. Und ich habe Kleidergröße 58. Allerdings achte ich auch auf meine Ernährung und treibe Sport. Und wahrscheinlich hatte ich mordsmäßig Schwein, was meine Gene betrifft, denn die übergewichtsassoziierten Erkrankungen bekommt auch nicht so ohne Weiteres. Eine Disposition muss dafür schon da sein, weshalb ja auch nur 17% aller Übergewichtigen Diabetiker sind.
    • Tinkerbell schrieb:

      Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, aber für mich ist sie kein Opfer, sie wollte diese Op, und wenn dann etwas so schlimmes passiert dann ist es tragisch, aber nicht die Schuld von irgendwen, es ist einfach Schicksal.
      Eine fast 100 Prozent unnötige Operation, die noch solch schwere Kompilationen mit sich bringt, ist überflüssig und sollte deshalb verboten werden, denn Vorsehung ist solch eine Operation nicht.
      Meine Wortwahl ist wie sie ist ihr, mit dem Nilpferd, war übrings ich gemeint und sonst niemand, ich schnaufe auch so, denn ich bekomme nun mal schlecht Luft,
      Wenn du schlecht Luft bekommst, dann würde ich an deiner Stelle schleunigst zu einem Pneumologen gehen.
      allerdings gebe ich zu das ich dir nicht glaube wenn du sagst das gesund bist, …
      Was du glaubst oder nicht, dass ist mir eigentlich egal, denn ich muss mich dir gegenüber nicht beweisen – du darfst gerne glauben, dass ich die Unwahrheit gesagt habe, denn egal was ich auf deine Unterstellung hin schreibe – es wirkt verteidigend und das ist zwecklos.
      Aber darum geht es ja gar nicht, sondern das jeder selbst entscheiden kann und muss ob er etwas gegen sein Übergewicht macht mit allen guten oder schlechten Konsequenzen oder ob er dick bleibt, auch mit allen Konsequenzen.
      Möchte hier den jemand die freie Entscheidung einschränken, in diesem Forum wird aufgeklärt und was der einzelne User mit diesen Informationen anstellt bleibt immer noch seine Sache.
      Und doch verteufelt ihr diese Magenop, da stehen so Sachen wie : das man nach so eine Op depressiv wird, ach ja und die vielen Dicken die ebenfalls depressiv sind, warum sind die es dann?
      Du meinst weil sie dick sind …? dann müssten die Leute doch, nach deiner Meinung, spätestens nach der Magenoperation wieder frei von Depressionen sein – ist aber nicht so.
      Oder das an einen gesunden Organ herumgeschnippelt wird, der Magen ist viel zu überdehnt als das er gesund wäre
      Ein überdehnter Magen ist aber nicht krank, denn der Magen ist ein Hohlorgan aus Muskelgewebe und er kann sich wieder zusammen ziehen, wenn er gedehnt war.
      … aber das ist mein Schicksal, weil ich zu faul und zu feige bin etwas dagegen zu unternehen.
      Du musst ja wissen wer du bist, aber für die Zukunft verallgemeinere bitte nicht deine „ich bin faul und feige“ Parolen, denn hier sind die meisten Menschen nicht faul oder feige.
    • Tinkerbell schrieb:


      Wenn sich irgendwer von euch auf den Schlips getreten fühlt dann tut es mir leid.


      So wie Du Bircan nicht glaubst, dass sie trotz Übergewichts gesund ist (was übrigens auch viele UserInnen hier zutrifft) glaube ich Dir grade diese Zeile nicht!
      Deine Verallgemeinerungen mit dick=krank und dick=unfit und der Unterstellung Bircan würde lügen tun Dir sicher nicht leid, aber genau damit trittst Du anderen auf den Schlips!

      Wenn Du beim Treppensteigen keine Luft bekommst dann geh zum Arzt, sei es der Lungenfacharzt oder ein Kardiologe, denn das passiert nicht automatisch wenn man 100+ kg hat!
    • Morgen,
      ich war beim Arzt und nicht nur einmal, wirklich helfen kann mir keiner, meine Lungenfunktion ist nicht sehr gut, das Herz genauso wenig, Blutdruck zu hoch trotz Tabletten, ständig müde, immer Schmerzen, vielleicht bin ich auch deshalb sehr launisch, und in Angriffstatus, vielleicht liegt es auch daran das ich genauso wie Bircan immer gesagt habe, das ich gesund bin, stimmte ja auch, nur stimmt es jetzt nicht mehr, mit zunehmenden Alter stimmte es dann halt nicht mehr und es ist frustrierend, wenn man nicht schlafen kann weil alles schmerzt, wenn man nicht gehen kann weil alles schmerzt...am liebsten wäre es mir, ich würde gar nicths merh spüren...

      tut mir leid Bircan wenn ich dir nicht geglaubt habe, denn bis vor ein paar Jahren war auch ich gesund trotz deutlichen Übergewichtes, ich hätte dir glauben sollen...
    • Ich persönlich finde es ja ok, dass hier vor Magen-OPs gewarnt wird - dieses allgemeine Verteufeln finde ich aber auch nicht richtig.

      Natürlich gibt es immer Fälle, wo es schief geht - ich kenne allerdings einige Fälle persönlich, denen es sehr gut damit geht (und die OPs liegen teilweise auch schon einige Jahre zurück). Die haben viele Kilos abgenommen und nun ein völlig neues Leben begonnen ... und ja, viele Beschwerden haben sich in Luft aufgelöst. Die sind einfach super glücklich, diesen Schritt getan zu haben.

      Es ist ja schön, wenn es vielen hier gut geht mit ihrem Übergewicht. Das will ich nicht bezweifeln, das ist alles individuell. Aber genauso geht es auch vielen schlecht, das will ich auch akzeptieren.

      (ich habe nun meine Worte auf die Goldwaage gelegt und hoffe, dass ich niemandem auf den Schlips trete, dass ich nicht verallgemeinere oder sonst irgendwas Böses tue ... falls ja, tut es mir leid. Ansonsten noch der Hinweis, dass alles meine Sichtweise ist, die ich niemandem von euch überstülpen möchte. Ich möchte auch niemanden belehren oder provozieren. :holy:)
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)