Alptraum Magenbypass

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Tinkerbell, ich finde es gut, dass du so ehrlich bist und schreibst wie schlecht es dir persönlich geht. Nicht zu wissen, wie es einem jemals wieder besser gehen soll - ich kenne das und hadere oft genug mit mir selbst. Aber gib dich bitte nicht auf.

      Ich persönlich finde deine Antwort sehr reflektiert, Andra1963 .

      Und ich akzeptiere auch, dass es Menschen gibt, denen es mit einer OP besser geht als vorher. Nur hätte ich gern, dass mir die Wahl gelassen wird, sowohl vom Fachpersonal als von meinem Umfeld...(ich spreche jetzt nicht von diesem Forum, sondern von meiner persönlichen Geschichte) und es kann einfach nicht sein, dass jeder Wunsch nach Hilfe mit einem "dann lassen sie sich halt operieren" abgetan wird. Zumal ich ganz klar das Ausschlusskriterium der psychischen Krankheiten erfülle, mehrfach. Ich will, dass mein ist-Zustand als dicker Mensch akzeptiert wird und geschaut wird, wie man mir helfen kann. Nicht mehr und nicht weniger. Und es eben akzeptiert wird, dass ich mit den Nachteilen einer OP nicht leben wollen würde.

      Und zum Thema selbst fällt mir nicht mehr viel ein. Die OP hat nicht funktioniert und dann wurde diese Frau fallen gelassen. Das ist übel.
    • Andra1963 schrieb:

      … dieses allgemeine Verteufeln finde ich aber auch nicht richtig.
      In dem Moment wo in diesem Forum vor einer Magenbypass Operation warnt wird, ist das in deinen und in Tinkerbells Augen schon ein „verteufeln“. Der Hinweis mit dem verteufeln ist genauso müßig wie wenn ich dir unterstelle, dass du und Tinkerbell mit eurem Post nur die bariatrische Chirurgie beweihräuchern möchtet. Es ist Fakt, dass die Magenbypass Operation große Risiken birgt und vor nichts anderem wird in diesem Forum gewarnt. Wenn ihr in einem Forum der SHG-Adipositas Chirurgie seid, dann könnte ihr das lesen was euch offenbar sympathischer ist, aber in diesem Forum wird die Adipositas Chirurgie nun einmal kritisch betrachtet.
      Natürlich gibt es immer Fälle, wo es schief geht - ich kenne allerdings einige Fälle persönlich, denen es sehr gut damit geht (und die OPs liegen teilweise auch schon einige Jahre zurück). Die haben viele Kilos abgenommen und nun ein völlig neues Leben begonnen ... und ja, viele Beschwerden haben sich in Luft aufgelöst. Die sind einfach super glücklich, diesen Schritt getan zu haben.
      Du kennst diese Menschen und ich kenne Opfer der Adipositas Chirurgie – das es viele Opfer gibt ist unbestritten. Überall ist zu lesen von der „Wunderwaffe“ Adipositas Chirurgie und die Ärzte und die speziellen Krankenhäuser für die sich diese Operationen lohnen (und das sind nicht wenige) versuchen dementsprechend so viele Antragsteller wie möglich zu bekommen. Außerdem gibt es weniger Foren die sich kritisch mit dem Thema Adipositas Chirurgie auseinander als es Pro-AC Foren gibt. Aus diesem Grund ist es außerordentlich wichtig, dass es ein kritisches AC-Forum wie dieses gibt.
      Es ist ja schön, wenn es vielen hier gut geht mit ihrem Übergewicht. Das will ich nicht bezweifeln, das ist alles individuell. Aber genauso geht es auch vielen schlecht, das will ich auch akzeptieren.
      Das darfst du natürlich gerne tun, aber wenn ein dicker Mensch krank ist, dann wird gerne jegliches Unwohlsein auf das Dicksein geschoben und das kritisieren wir in diesem Forum.
    • Danke, Bircan, das hast Du sehr gut zusammengefasst. Ich habe vor längerer Zeit schon einmal eine Erklärung zu unserer Haltung hier geschrieben. Wäre vielleicht ganz hilfreich, wenn man die mal liest.

      Außerdem ist das Ganze ein Riesengeschäft. Es gibt "Selbsthilfe"-Foren, deren Geschäftsmodell es ist, den Chirurgen Patienten (oder sollte man besser schreiben Kunden?) zuzutreiben. Das hat mit objektiver Information nichts mehr zu tun.

      Wahrscheinlich mache ich mich jetzt mit dieser Aussage wieder unbeliebt, aber ich bin sicher, dass man, wenn man denn abnehmen MUSS, es auch ohne solch eine OP schaffen kann. Und viel wichtiger als abnehmen, ist in Bewegung zu kommen. Ein sportlicher Dicker ist nachgewiesenermaßen gesünder als ein schlaffer Schlanker. Klar, man muss sich überlegen, was einem wichtig ist im Leben. Ich habe mich auch selbst in eine Überforderungssituation hineinmanövriert, aus der ich nur durch einen ziemlichen Schuss vor den Bug herausgefunden habe und die mich letztlich krank gemacht hat, aber es ist immer unsere eigene Entscheidung, wie wir mit dem umgehen, was uns aufgebürdet wurde. In jedem Lebensbereich. Und da bin ich dann ganz bei Mystery. Ich will auch selber entscheiden können, wie ich mit meinem Übergewicht umgehen will.

      Tinkerbell schrieb:

      meine Lungenfunktion ist nicht sehr gut, das Herz genauso wenig, Blutdruck zu hoch trotz Tabletten, ständig müde, immer Schmerzen, vielleicht bin ich auch deshalb sehr launisch, und in Angriffstatus, vielleicht liegt es auch daran das ich genauso wie Bircan immer gesagt habe, das ich gesund bin, stimmte ja auch, nur stimmt es jetzt nicht mehr, mit zunehmenden Alter stimmte es dann halt nicht mehr und es ist frustrierend, wenn man nicht schlafen kann weil alles schmerzt, wenn man nicht gehen kann weil alles schmerzt...am liebsten wäre es mir, ich würde gar nicths merh spüren...
      Bist Du auf Schlafapnoe untersucht worden?
    • Fassen wir doch zusammen: Tinkerbell ist schwer krank und ihr fällt halt nicht mehr ein, als dass schlank alles-alles-alles besser wäre.
      Damit glaub ich ist einem einigermaßen erfahrenen User hier wohl klar, in welche Hauptrichtung die Krankheit von Tinkerbell geht. Mit Bluthochdruck, Kurzatmigkeit und massivem Übergewicht hat diese jedoch am wenigsten zu tun.

      Spätestens jetzt, erkennt doch hoffentlich jeder hier mitlesende und denkende User in welcher Richtung bei ihr was getan werden müsste?
      Ihr und anscheinend erschreckenderweise, aber ebenso bekannt, ihrem Arzt, fällt kein anderer Grund als das Übergewicht ein.
      Und da kommt ihr daher und wollt was anderes sagen?
      Schade und furchtbar, aber bekannt.

      Ich schreib dazu nur noch: Die Gehirnwäsche funzt. Ich böse-böse, unwillige, aufsässige Dicke.
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    • @sonnenkuss, wenn ich schlanker wäre, wäre gar nichts anders, es wäre genauso wie es jetzt ist, oder meinst meine kaputten Gelenke heilen dann aufeinmal oder meine Bandscheiben sind dann wieder ok? Also das bezweifel ich, das wird wohl so bleiben wie es ist, egal mit welchen Gewicht.
      Und ich werde mich nicht operieren lassen, warum sollte ich und mich hat auch noch nie einer versucht dazu zu überreden, aber selbst wenn würde ich mich nicht operieren lassen, nur weil ich sage das es für einige die richtige Entscheidung war.

      Mein Arzt, du sollstest nicht so ...naja egal, du kennst ihn ja nicht, er hat gesagt das das Übergewicht allein nicht die Ursache sein kann, das es seinen Teil dazu bei trägt, aber das andere Faktoren auch dazu kommen z. b. eine erbliche Belastung (Herz, meine Mutter, meine ganzen Tanten, keine ist älter als 60 geworden) so gesehen habe ich ja gute Chancen nicht mehr solange zu leben.

      Außerdem wenn ich von mir schreibe ich bin ein nach Luft jabsendes Nilpferd dann soll ich mich im Ton nicht vergreifen und du schreibst das du böse und unwillig und aussässig bist, aber bei dir schreibt sicher keiner das du dich im Ton nicht vergreifen sollst, weil du ja absuluter Gegner von einer Magenop bist und ich nicht.

      Aber vielleicht kannst du mir sagen was ich gegen meine Schmerzen machen soll, vielleicht hast du einenn Rat, ich nehme ihn gerne an.

      @Martina, danke dir, ja mein Arzt hat auch schon daran gedacht, allerdings ist da die Wartezeit sehr lange und ich habe erst im September einen Termin im Schlaflabor.
    • Tinkerbell schrieb:

      Außerdem wenn ich von mir schreibe ich bin ein nach Luft jabsendes Nilpferd dann soll ich mich im Ton nicht vergreifen und du schreibst das du böse und unwillig und aussässig bist, aber bei dir schreibt sicher keiner das du dich im Ton nicht vergreifen sollst, weil du ja absuluter Gegner von einer Magenop bist und ich nicht.

      Du hattest mit deiner Bemerkung etliche Übergewichtige aus diesem Forum angesprochen und gekränkt. Ich habe dich gebeten auf deine Wortwahl zu achten und deine Antwort darauf war lapidar „meine Wortwahl ist wie sie ist“ und danach kam nur der Hinweis „mit Nilpferd meinte ich ja mich“ – das glaube ich dir deshalb nicht, weil du es nicht so geschrieben hattest. Sonnenkuss hingegen sprach einzig und allein von sich. Warum sollte jemand Sonnenkuss kritisieren, wenn sie sich als aufsässige Dicke bezeichnet – zumal es stimmt ;)
    • Tinkerbell schrieb:

      @Martina, danke dir, ja mein Arzt hat auch schon daran gedacht, allerdings ist da die Wartezeit sehr lange und ich habe erst im September einen Termin im Schlaflabor.
      Dein Lungenfacharzt sollte die Möglichkeit haben - und das ist auch der normale Weg - ein ambulantes Screening zu machen, um herauszufinden, ob der Verdacht überhaupt begründet ist. Da bekommt man ein Aufzeichnungsgerät mit nach Hause. Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst, aber so lange Wartezeiten in Schlaflaboren kenne ich hier nicht. Und ich wohne wirklich in der Pampa. Vielleicht kannst Du Dich ja noch mal bei anderen Schlaflaboren, die für Dich erreichbar sind, nach schnelleren Terminen erkundigen. Ich halte es bei Deinem Krankheitsbild für mehr als fahrlässig, damit noch so lange zu warten.
    • Also bei dem ich oder besser mein Arzt angerufen hat, ist ca 2 Stunden entfernt, wenn du in der Pampa wohnst, dann wohne ich sicher in der Oberpampa.
      Aber ich werde mal googlen, wo es noch welche in der Nähe gibt, mal sehen.
      Am Freitag muss ich sowieso zum Arzt weil ich wieder ein 24 Stunden EKG bekomme, da werde ich dann nochmal nachfragen.
    • [FONT=Verdana, sans-serif]@Tinkerbell[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Irgendwie frage ich mich schon die ganze Zeit was Du TATSÄCHLICH möchtest...??[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Der Ursprung dieses Threads war doch, daß Bircan u.a. ihr Mitgefühl? mit einer Frau ausgedrückt hat, die ganz offensichtlich mit Ihrer Entscheidung zur OP[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]unglücklich ist und jetzt mit schweren Problemen zu kämpfen hat.[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Mittlerweile dreht sich die Diskussion darum wie schlecht es Dir geht...[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Gleichzeitig empfinde (auch) ich Deine Äußerungen z.T als vorschnell, (ab)bewertend und wenig sensibel.[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Mir kommt es ein bißchen so vor als suchtest Du eigentlich Trost/Verständnis für Deine Situation und tritts [/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]währendessen- mit Deiner Wortwahl und Unterstellungen- um Dich bzw. Anderen (auch mir) auf die Füße.[/FONT]
      „[FONT=Verdana, sans-serif]Kelly bekommt Mitgefühl obwohl sie doch selbst“Schuld“ ist....und ich nicht..“[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Der Mißmut, die Verzweiflung über die eigene Misere kann (oder sollte aus meiner Sicht) doch nicht dazu führen dem Gegenüber vors Knie zutreten...[/FONT]
      …[FONT=Verdana, sans-serif].irgendwie kontraproduktiv....[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Eines der wichtigsten Ziele dieses Forums ist doch die SELBSTakzeptanz und ich weiß aus eigener Erfahrung wie SCHWER dieser Weg ist (und bleibt...)[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Ich bin ja selbst noch recht neu hier und lese deshalb viel auch in älteren Themen um u.a. einen Eindruck zu gewinnen wie hier der Umgang miteinander ist.[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Das ist wirklich aufschlußreich.[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Ich habe mich in meinem letzten Post bei Bircan bedankt, weil es ihr häufig gelingt ihre Verärgerung höflich auszudrücken.[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Das fällt mir -zumindest im ersten Impuls- schwer.[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Ich muß/will mich dann erstmal etwas runterkühlen um nicht unsachlich zu werden..[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]@Martina[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Dein Link zu der Moderatoren-Haltung zum Thema ist echt spannend.[/FONT]
      [FONT=Verdana, sans-serif]Könnte diese Stellungnahme nicht z.B. auch unter Foren-Philosophie verlinkt sein..??[/FONT]
    • Eigentlich wollte ich dir jetzt per Pn antworten, aber entweder bin ich zu blöde dafür oder es geht einfach in diesem Forum nicht.

      Ja inzwischen dreht es sich um mich und nicht mehr um Kelly und deshalb werde ich auch nicht mehr darauf antworten, ich wollte weder dich noch irgendwen beleidigen, verletzen oder sonst was.

      Ich finde das es gut ist das es solche Ops gibt, das man solche Ops machen lassen kann, wenn man alles versucht hat um abzunehmen und wenn man das will!
      Das man erwachsen sein soll und das man sich das wirklich gut überlegen muss, steht für mich außer Frage und wenn man sich für diese Op entscheidet dann muss man auch mit den Konsequenzen leben und nicht hinterher sagen, die Op ist schuld das es mir jetzt so schlecht geht, wenn es davor so gut, so ok gewesen wäre, dann würde sich niemand operieren lassen.
    • @Tinkerbell
      Ich glaube Dir, daß Du nicht mit ABSICHT Anderen "vors Knie tritts".
      Und es war definitiv nicht meine ABSICHT das Du dich zurückziehst!
      Ich wollte Dich lediglich zu etwas mehr Nachdenklichkeit und Zielorientierung ermuntern...
      und Dir meinen-sehr subjektiven- Eindruck vermitteln
      Das was Du über Deine momentane Situation schreibst ist erschreckend und hat mein Mitgefühl.
      Ich bin mir sicher, daß Du hier ne Menge Unterstützung und hilfreiche Anregungen bekommen kannst,
      wenn Du dich mehr auf das fokussieren könntest was DU TATSÄCHLICH brauchst/willst.
      (und weniger auf das was ANDERE "falsch""schuldhaft"tun)
      Bleib dran! Ich habe das Gefühl, daß Du tatsächlich Unterstützung brauchen kannst- wenn es Dir gelingt sie anzunehmen.;)
      Freundliche Grüße!

      Was die PN betrifft: möglicherweise bist Du dafür noch nicht freigeschaltet!??
      (war bei mir anfangs auch so)
    • Tinkerbell schrieb:


      Ich finde das es gut ist das es solche Ops gibt, das man solche Ops machen lassen kann, wenn man alles versucht hat um abzunehmen und wenn man das will!

      Ich finde es nicht gut, dass es die Adipositas Chirurgie gibt und das sich nun die Habgierigen hinter der Figur der Altruisten verstecken können. Außerdem finde ich nicht gut, dass man die Adipositas Chirurgie bewirbt. Ich behaupte, dass die meisten dicken Menschen schon einmal versucht haben abzunehmen und dass es bei fast niemandem funktioniert hat, daher wären doch fast alle hier passend. Exakt diese Menge von dicken Menschen suchen die Habgierigen der Adipositas Chirurgie und versuchen ihre OP Säle auszubuchen … hierbei geht’s wesentlich ums Bare, und nicht um die Hilfe für dicke Menschen. Man sieht doch alleine schon daran, dass den Opfern der Adipositas Chirurgie nicht richtig geholfen wird, dass es sich bei dieser Art der stümperhaften „Gewichtsreduktion“ nur um die Unterschrift auf dem Antragsformular handelt – alles was danach kommt ist wie davor „man ist es selbst Schuld …“.
      Das man erwachsen sein soll und das man sich das wirklich gut überlegen muss, steht für mich außer Frage und wenn man sich für diese Op entscheidet dann muss man auch mit den Konsequenzen leben und nicht hinterher sagen, die Op ist schuld das es mir jetzt so schlecht geht, wenn es davor so gut, so ok gewesen wäre, dann würde sich niemand operieren lassen.
      Du sagst damit nur, dass wenn man sich, nach seiner faulen und maßlosen Zeit (dieses Klischee müssen alle Dicken erdulden), so schlecht fühlt, dass man dann auch damit leben muss und nicht jammern darf, wenn jemand diese OP nicht überlebt respektive lebenslange Hemmnisse hat. Für dich scheint das Übergewicht das einzige Problem zu sein, aber es gibt nach dieser Operation auch viele andere Faktoren die ein Leben gewaltig beeinflussen – lebenslanger Dumping, Depressionen, Gewichtszunahme, Suchtverlagerung, … das alles finde ich nicht gut.
    • Nee, das ist ein Forum mit Werbung für das Adipositaszentrum Stuttgart. Tut mir leid, dass man das Dokument nicht sehen kann. Es ist ein Scan für eine morgen stattfindende Veranstaltung in Offenbach mit der Überschrift: "Adipositas und Diabetes - die Zwillingsepidemie". Dann werden Volkskrankheiten beschrieben. Während manche zahlenmäßig rückläufig sind, wird die (böse) Adipositas immer schlimmer. Inzwischen sind schon 2% der Bevölkerung von extremer Adipositas betroffen.

      Die Schlusssätze: Nur minimalinvasive OP-Methoden können noch zu Lebensqualität verhelfen und die kurze Lebenserwartung normalisieren.
    • Martina schrieb:

      Es ist ein Scan für eine morgen stattfindende Veranstaltung in Offenbach mit der Überschrift: "Adipositas und Diabetes - die Zwillingsepidemie".

      Ich habe gerade diese Einladung gelesen mit der gleichen Überschrift und der Aussage „Wenn gesunde Ernährung, viel Bewegung und Diät nicht zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen, bieten neue minimal-invasive Operationsmethoden und endoskopische Verfahren einen Weg zu mehr Lebensqualität und höherer Lebenserwartung“.

      Die Gründe, dass man einem dicken Menschen vorschlägt sich dieser Operation zu unterziehen, werden von den Kliniken und Ärzten immer stärker aufgeweicht und somit wird die Zahl der vermeintlich Bedürftigen immer größer. Das es auch dicke und sehr dicke gesunde Menschen gibt zählt nicht, denn nur wenn das Gewicht deutlich sinkt, ist in deren Augen, die Lebensqualität verbessert.
    • ich habe mehrere Sendungen über solche OPs gesehen und alle (Patienten und Ärzte) haben nur positiv darüber gesprochen.
      obwohl ich sehr gut verstehe, dass es Risiken gibt, über die die Ärzte vielleicht auch nicht so gerne sprechen.
    • Aharea schrieb:

      ich habe mehrere Sendungen über solche OPs gesehen und alle (Patienten und Ärzte) haben nur positiv darüber gesprochen.


      Das ist doch völlig normal!
      Wenn man eine Sendung pro OP machen will dann befragt man nur Leute, die positives zu erzählen haben.
      Wenn man eine Sendung contra OP machen will dann befragt man nur Leute, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.
      So oder so, objektiv ist weder das eine noch das andere...
    • Was mich stuzig macht ist , dass mittlerweile Eltern, deren Kinder und die Ehepartner der Kinder operiert werden. Also ganze Familien kommen unters Messer. Gestern habe ich eine Bekannte getroffen, sie ist vor einem Jahr, ihre Schwester vor zwei Jahren, ihr Mann vor 2 Wochen operiert worden. Nun überlegt sich die Mutter sich operieren zu lassen. Familieäre Kathastrophen
    • Bircan schrieb:

      Ich habe gerade diese Einladung gelesen mit der gleichen Überschrift und der Aussage „Wenn gesunde Ernährung, viel Bewegung und Diät nicht zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen, bieten neue minimal-invasive Operationsmethoden und endoskopische Verfahren einen Weg zu mehr Lebensqualität und höherer Lebenserwartung“.
      Es ist tatsächlich dieselbe Veranstaltung, aber in dem Scan (eines Flugblatts?) wird es anders formuliert:
      In dieser Situation können nur die neuen minimal-invasiven Operationsmethoden und endoskopische Verfahren zu einem Leben mit Lebensqualität führen und die verkürzte Lebenserwartung normalisieren.
      Diese Ausschließlichkeit regt mich auf.
    • Alke schrieb:

      Das ist doch völlig normal!
      Wenn man eine Sendung pro OP machen will dann befragt man nur Leute, die positives zu erzählen haben.
      Wenn man eine Sendung contra OP machen will dann befragt man nur Leute, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.
      So oder so, objektiv ist weder das eine noch das andere...
      Genauso ist es.

      Aber man kann sich selbst bei den Befürwortern dieser OPs ein eigenes Bild machen. Inzwischen existieren die einschlägigen Foren auch so an die 15 Jahre und man kann schon mal schauen, wie die Leute auf Dauer klarkommen. Was mich immer wieder fassungslos macht: Menschen, die sich vor Jahren mit 120 kg haben operieren lassen und heute nach unzähligen Nachoperationen total kaputt operiert, schmerzmittelabhängig und Diabetiker sind sowie schwere neurologische Erkrankungen haben ... sich aber stolz mit ihrer jugendlichen Figur im Bikini präsentieren und bewundern lassen sowie für die AC die Werbetrommel rühren, sich dafür sogar bezahlen lassen. Man sollte jede einzelne Veranstaltung, wo solche Leute als die Wunderpatienten vorgeführt werden, aufmischen und sie mal öffentlich nach ihrem wahren Befinden fragen.
    • Aharea schrieb:

      ich habe mehrere Sendungen über solche OPs gesehen und alle (Patienten und Ärzte) haben nur positiv darüber gesprochen.
      obwohl ich sehr gut verstehe, dass es Risiken gibt, über die die Ärzte vielleicht auch nicht so gerne sprechen.
      Ich gebe dir Recht, dass man fast nur Pro-Adipositas Chirurgie Dokumentation sieht, ich kann mich an eine Sendung erinnern bei der ein sehr junger Mann begleitet wurde und er schließlich an den Folgen der OP starb. Der Mann war Mitte zwanzig, arbeitete und er war mir sehr sympathisch – auch bei ihm sagte der Arzt, dass wenn er so dick bleibt, dass er dann nicht mehr lange zu leben hätte. Die Freunde und Familie von dem jungen Mann waren alle gegen die Operation aber er ließ sich operieren.

      Damals wusste ich noch nicht genau was die Adipositas Chirurgie ist und welche Risiken damit verbunden sind. Am Ende des Films sah man einen Steg an einem großen See und die Off-Stimme sagte, dass xxx an den Folgend der Magenbypass-Operation gestorben sei. Diese Dokumentation bestürzte mich sehr.

      Die YouTube-Videos mit den Magenbypass Operierten finde ich unmöglich und ich würde sie am liebsten verbieten lassen, denn dadurch kann ein Gruppenzwang entstehen, der nicht ungewollt ist. Die Phasen, dass man als dicker Mensch mit zig Diäten nicht mehr weiter weiß, die kennen doch wohl sehr viele. In solchen Zeiten ist man beeinflussbar und wenn man dabei noch in einer vermeintlich aussichtlosen Situation steckt, dann sieht man diese YouTube Videos als möglichen Ausweg.

      Vor sieben Jahren hatte ich das erste Mal solche Tagebücher bei YouTube verfolgt und niemand von den damals Operierten macht heute noch ein Video. Auch wenn die Videos über Jahre gingen so haben alle am Ende wieder zugenommen und eine gewisse Zeit später nie mehr etwas gepostet von sich.

      Alke schrieb:

      Das ist doch völlig normal!
      Wenn man eine Sendung pro OP machen will dann befragt man nur Leute, die positives zu erzählen haben.
      Wenn man eine Sendung contra OP machen will dann befragt man nur Leute, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.
      So oder so, objektiv ist weder das eine noch das andere...

      Meiner Meinung nach geht es auch nicht bei den Contra-Adipositas Chirurgie Dokumentationen darum, ob nicht doch ein Operierter nun ein „besseres“ und leichteres Leben führt. Was mich unbeschreiblich ärgert ist, dass die dicken Menschen seit zig Jahren mit solchen Operationen als Versuchskaninchen missbraucht werden. Diese Operationen sind alles andere wie sicher und es wird hier gearbeitet wie in der heutigen Automobil Industrie - die Einzelheiten werden, mehr oder weniger, am Kunden erprobt.

      Mit der Adipositas Chirurgie wird eine unbeschreibliche Menge an Geld verdient und ich glaube, dass jeder von uns schon mitbekommen hat, zu was Menschen fähig sind, wenn es ums richtig große Geld geht (Banken, Pharmaindustrie, Studienmanipulation, …). Machen wir uns nichts vor, jeder von uns Dicken kommt für diese Geldschneiderei in Frage und nur aus diesem Grund haben diese Kliniken und Ärzte plötzlich Feingefühl für unsere vermeintlich aussichtlose Situation.

      @ Martina:
      Diese Ausschließlichkeit regt mich auf.
      Stimmt leider - und das passiert deshalb, weil man an den Erlebnissen und Erfahrungen von Menschen wie dir nicht das große Geld verdienen kann.
    • Alke schrieb:

      Das ist doch völlig normal!
      Wenn man eine Sendung pro OP machen will dann befragt man nur Leute, die positives zu erzählen haben.
      Wenn man eine Sendung contra OP machen will dann befragt man nur Leute, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.
      So oder so, objektiv ist weder das eine noch das andere...


      das sehe ich auch so.

      Denke da helfen nur lange Beratungsgespräche mit vielen, vielen Fragen bei verschiedenen Ärzten, damit man sich sein eigenes Bild darüber machen kann, ob es wirklich das Richtige ist.

      LG
    • Aharea schrieb:

      Denke da helfen nur lange Beratungsgespräche mit vielen, vielen Fragen bei verschiedenen Ärzten, damit man sich sein eigenes Bild darüber machen kann, ob es wirklich das Richtige ist.

      Die vielen Ärzte der Adipositas Chirurgie werden einem wohl nur zustimmende Auskünfte geben, denn diese Ärzte vergleichen das Risiko der Operation immer analog zum vermeintlichen Risiko des Übergewichtes - und da man eh bald stirbt :rolleyes: ist die Operation die angeblich einzige Möglichkeit weiter zu leben.
    • Es ist wohl richtig, Bircan, dass die Ärzte, die sich auf Adipositas-Chirurgie spezialisiert haben, ihren Patienten eine Behandlung in ihrem Fachbereich nahelegen werden.

      Aharea aber sprach von 'verschiedenen Ärzten', von 'langen Beratungsgesprächen' und von 'vielen, vielen Fragen'.

      Und das ist wohl, meiner Meinung nach, die beste Methode, das Problem anzugehen.

      Wenn du ein Haus kaufst, überprüfst Du alle nur erdenklichen Faktoren, bevor du dich entscheidest. Wie viel wichtiger ist aber eine Entscheidung, die deinen Gesundheitszustand für den Rest deines Leben beeinflusst!

      Wenn man so eine tiefgreifende Entscheidung zu treffen hat, dann ist es eminent wichtig, sich alle Informationen zu beschaffen, die es darüber gibt. Da hat Aharea Recht.