Beiträge von Martina

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Technische Probleme
Leider ergaben sich vor einiger Zeit technische Probleme, die eine Abschaltung der Website und ein Update der Foren-Software erforderlich machten. Ich werde mich bemühen, das Forum in nächster Zeit wieder der gewohnten Optik anzupassen.
Die Beiträge in diesem Forum wurden von engagierten Laien geschrieben. Soweit in den Beiträgen gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.
    Hier ist ein interessanter aktueller Artikel zur Entstehung von Diabetes Typ2 und zu der Frage, warum er bei manchen Menschen trotz Gewichtsreduktion zurückkehrt: [url]https://www.fitbook.de/health/wie-diabetes-entsteht-und-wie-man-ihn-stoppen-kann[/url]
    Für Gebärmutterhalskrebs reicht ein Abstrich aus, aber es gibt auch Gebärmutterkörperkrebs und der lässt sich nur über eine Ausschabung nachweisen. Bei der Diagnose war ich knapp 56. Ich kann Dir nicht genau sagen, wann ich zuletzt meine Periode hatte, irgendwann Anfang 50, aber diese Miniblutungen (ein rosa Fleck von der Größe eines halben kleinen Fingernagels am Tag) waren fast die ganze Zeit da, weshalb ich das zunächst für eine Übergangsstörung in die Menopause gehalten habe. Durch meine Hüfterkrankung bin ich der Sache erst relativ spät nachgegangen. Aber es war zum Glück noch nicht zu spät.
    Vielleicht hilft das weiter: [url]https://www.zmk-aktuell.de/marktplatz/firmennachrichten/story/Uebergewichtige-patienten---die-anzahl-steigt-sind-die-praxen-technisch-darauf-eingerichtet__4276.html[/url] Im Zweifel muss man sie alle abtelefonieren. Auch die zuständige Ärztekammer wäre ein Ansprechpartner. Gute Besserung!
    Trotzdem würde ich an Mysterys Stelle nicht warten, bis sie abgenommen hat. Denn zum einen weiß man nicht, ob sie das kann. Und zum anderen kann es auch ganz anders sein. Ich hatte mein Leben lang mit hohem Übergewicht eine sehr regelmäßige Periode. Kleinste Miniblutungen stellten sich nach der Menopause ein. Die Ursache war bösartig. Diese Krebsart lässt sich nur über eine Ausschabung nachweisen. Der Abstrich stellt da keine Sicherheit dar. Und ich habe auch Frauen kennengelernt, deren Symptom starke Blutungen waren. Ich empfehle die Uniklinik Köln, weil man dort Erfahrung mit Übergewichtigen hat, gerade im gynäkologisch-onkologischen Bereich. Ich will auch keine Angst machen, aber ich halte es für einen sinnvollen Weg, um zum Wohlbefinden zurückzufinden, der Sache nachhaltig auf den Grund zu gehen.
    Das verstehe ich, aber ich vermute, dass Du dort sowieso keinen Adhoc-Termin bekommst. Bis 6.1. machen sie dort keine Ambulanztermine. Jedenfalls war das vor fünf Jahren so. Da habe ich am 29.12. telefonisch die Diagnose bekommen und musste bis 6.1. auf den Besprechungstermin warten. Würde ich noch in Ddf wohnen, würde ich Dich gerne hinfahren, aber von hier aus ist das etwas schwierig. Leider. Hast Du niemanden, den Du darum bitten könntest? Du kannst doch einen Termin machen, damit Du einen hast, und dann schauen, wie Du das organisiert bekommst. Ich bin Ende März wieder in NRW. Dann könnte ich es bei zeitiger Planung einrichten, Dich um ein Wochenende rum, also Do, Fr oder Mo zu fahren. [url]https://frauenklinik.uk-koeln.de/informationen/kontakt-anfahrt/[/url] Grüßle und gute Besserung Martina
    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber meinst Du nicht, dass Deine Gesundheit die knapp 20 EUR für ein VRS-24-Stunden-Ticket, das ja bereits ab Benrath bzw. VRR-Grenze gilt, wert ist? Ich bin seinerzeit dreimal vom Bodensee aus dahin gefahren. Ich will Dir keine Angst machen, aber rückblickend hat mir diese hochspezialisierte Klinik bei weitaus weniger spektakulären Symptomen als Deinen das Leben gerettet.
    Was soll das Dicksein für Vorteile haben? Ich halte auch Deine Liste der "Vorteile" für ziemlich schräg. Das ist hier weder ein Diät- noch ein Fettfetischistenforum. Wir sind ganz einfach ganz normale Menschen, der Durchschnitt der Gesellschaft, und möchten als solche leben und wahrgenommen werden. Darum geht es in diesem Forum. Vielleicht liest Du Dir noch mal unsere Philosophie durch, damit Du begreifst, worum es in diesem Forum geht.
    [quote='Martina','https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?thread/10276-magenverkleinerung-%E2%80%93-meine-gedanken/&postID=152644#post152644']Genau, bei adipositas24, das von einer völlig kaputt operierten Frau betrieben wird ... [/quote]Ich war schon sehr lange nicht mehr bei adipositas24, aber auf Grund dieses Threads hier habe ich noch mal reingeschaut. Und an allerorberster Stelle sprang mich [url='http://www.adipositas24.de/community/index.php?thread/100297-bypass-ade-entfernen-tut-weh-oder-doch-nicht/']dieser Thread der Forenbetreiberin[/url] an. So viel dazu, dass ich angeblich lüge. Und rein vorsorglich: Ich empfinde unglaubliches Mitgefühl für Ramona. Ich kann ihre Gedankengänge verstehen, weil ich viele davon kenne. Ich habe nur an den einzelnen Stationen meines Lebens andere Rückschlüsse gezogen und andere Entscheidungen getroffen. Darüber bin ich froh. Aber wegen solcher Geschichten werde ich das System Adipositaschirurgie niemals gutheißen können.
    [quote='Flying_Power','https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?thread/10276-magenverkleinerung-%E2%80%93-meine-gedanken/&postID=152655#post152655']Es ist nicht zu übersehen, dass hier ein wunder Punkt getroffen wird. [/quote]Oh, ich liebe dieses Argument. Das wird IMMER und BEI JEDEM THEMA aus der Tasche geholt, wenn man sich die Denke seines Gegenübers beim allerbesten Willen nicht erklären kann. Denk mal drüber nach, ich habe Dich persönlich nicht dafür angegriffen, dass Du Dich hast operieren lassen. Das ist mir nämlich vollkommen peng. Jeder muss diese Dinge für sich selbst entscheiden. Habe ich oben auch schon mal geschrieben. [quote='Flying_Power']Jeder kann sagen „ich möchte eine solche OP nicht machen, mir ist das Risiko zu hoch, ich habe Angst davor“. [/quote]Tja, das sage ich aber gar nicht. Ich habe keine Angst vor Operationen und ihren Risiken. Ich habe innerhalb von 10 Monaten zwei riesige OPs hinter mich gebracht, die alternativlos waren. Da ich super trainiert bin, habe ich sie bestens überstanden, was auch die Ärzte sich im Vorfeld nicht vorstellen konnten. Ich habe aber bei diesen OPs ebenso wie bei meinen Schilddrüsenoperationen etwas bemerkt, was ich einfach nicht klein reden kann, nämlich, was so eine OP mit dem Körper macht. Man ist hinterher nicht mehr dieselbe. Und genau aus diesem Grund lehne ich jede Operation an meinem Körper ab, die nicht notwendig ist. Ich habe allerdings auch ein außerordentlich gutes Körpergefühl und weiß, dass das nicht jedem gegeben ist. Eine dritte Schilddrüsenoperation zögere ich aus diesem Grunde seit 12 Jahren hinaus. Möglicherweise kann ich das nicht mehr lange, weil meine Knoten wieder zu wachsen angefangen haben. Vor dem, was eine solche OP mit mir machen würde, habe ich Angst, aber nicht vor der OP selber. [quote='Flying_Power']Es ist schlicht und ergreifend eine Fehlinformation wenn behauptet wird, dass sich ein Diabetes Typ II nach einer Magenbypass OP manifestiert. Bitte um Nachweise! (medizinische Fachartikel, wissenschaftliche Ergebnisse...) du wirst dafür lange suchen! [/quote]Im obigen Link findest Du eine, wenn auch geringe, Prozentzahl. Abgesehen davon trifft es auf die Betreiberin von adipositas24 zu, die bei 118 kg prophylaktisch mit der Operiererei angefangen hat, um nicht wie ihre Eltern an Diabetes zu erkranken, und nun nach der zigsten OP einen netten Diabetes ihr eigen nennt. [quote='Flying_Power']Im Forum adipositas24 bin ich schon lange aktiv und dort geht es um alltägliche Themen wie: Rezeptaustausch, Vorher-Nacher Bilder, Diskussionen zu Kostenzu- und absagen, offener Umgang mit der OP, StraffungsOPs, Sodbrennen mit Magensleeve, Partnerschaftsprobleme, Austausch zu Protein Produkten. DAS sind die Themen und nicht das wälzen von Komplikationen. Wer das behauptet, lügt. [/quote]Das habe ich nicht behauptet. Im Gegenteil: [quote='Martina']Genau, bei adipositas24, das von einer völlig kaputt operierten Frau betrieben wird, [b]darf jeder die Jubelarien auf diese Operationen nachlesen[/b]. Und hier darf auch gerne auf dieses Forum verwiesen werden, was umgekehrt dort unterbunden wird. [b]Selbst von denjenigen, die nach Jahren mit riesigen Problemen dort wieder aufschlagen, kommt wenig Kritisches.[/b] [/quote]Schon allein, dass die Betreiberin nach ihren schlimmen Erfahrungen das Forum weiter betreibt, ist mir völlig unverständlich. [quote='Flying_Power']Desweiteren sollte sich jeder Mensch mit einem einigermaßen, durchschnittlich vorhandenen Sachverstand selbst fragen, wie viele Leute er in seinem Umfeld hat die eine bariatrische OP gemacht haben. Und dann sollte man sich im weiteren fragen warum [url='https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?user/3-martina/']@Martina[/url] „viele“ kennt die daran „verreckt“ sind. [/quote]Grob überschlagen komme ich auf 15. Ich bin allerdings auch, wie gesagt, seit 1996 in der Dicken-Selbsthilfe aktiv und kenne daher überdurchschnittlich viele Dicke. [quote='Flying_Power']In einem Dickenforum in dem mit unsachlichen, unrichtigen Verschwörungstheorien aufgefahren werden muss um die eigene Abneigung zu unterstreichen, einem der Mund verboten wird um auf konkrete Nachfragen keine Antworten geben zu müssen , die eigene Essstörung samt Langzeitkomplikationen schön geredet wird da bin ich nicht richtig und damit verabschiede ich mich mit besten Wünschen aus dem Forum. [/quote]Der Mund wurde Dir hier keineswegs verboten. Wir haben uns nur von Dir nicht den Mund verbieten lassen. Und was mich persönlich betrifft: Ich bin nachweislich nicht essgestört. Das wollten Psychologen mir jahrelang anhängen. Und genau wie die gefühlten 125 Glukosetoleranztests sind die entsprechenden Untersuchungen bei mir zum Frust der Gelehrten ergebnislos verlaufen. Das ist einer der Gründe, warum ich mich für dicke Menschen engagiere. Mir geht dieses Einsortieren in diese Schubladen einfach voll auf die Nerven. Wie oben schon geschrieben, ich greife im Gegensatz zu Dir keinen Operierten persönlich für seine Entscheidung an. Ich greife nur das System an, denn ich weiß, wie individuell dicke Geschichten sind. Unlängst habe ich einen schönen Vergleich gefunden: In Funkhäusern gibt es Räume, deren Wände komplett mit so einer Art Eierkartons verkleidet sind. Dort soll bei der Produktion von Hörspielen eine Geräuschkulisse wie außerhalb von Räumen vorgegaukelt werden, indem der Schall, der normalerweise von den Wänden zurückgeworfen wird, unterdrückt wird. Wenn man sich in solchen Räumen aufhält, bekommt man Kopfschmerzen, weil die Augen dem Hirn melden, man sei in einem Raum, die Ohren aber, man sei draußen. Das kann das Gehirn nicht verarbeiten. So geht es meinen von Klischees geprägten Mitmenschen auch gerne mit mir: Sie sehen diese dicke Frau und wissen - vermeintlich - ganz genau, was mit der los ist. Wenn diese dicke Frau dann aber den Mund aufmacht, dann fangen die Kopfschmerzen an. Und so geht es weiter. In einem Abnehmforum las ich kürzlich über mich, ich kämpfe mit schweren Erkrankungen, die vermutlich (immerhin!) Folge meines jahrelangen Übergewichts seien und die ich in jungen Jahren, als ich mich für dicke Menschen engagiert habe, nicht bedacht habe. Hey, jeder dicke Mensch wurde von klein auf in Bezug auf die Spätfolgen kirre gemacht. Nachdem ich es nicht verhindern konnte, dick zu werden, habe ich zumindest alles getan, was mir möglich war, um die Spätfolgen zu vermeiden oder die Chance darauf zu mindern. Aus meiner Sicht erfolgreich! Meine Erkrankungen hätten jeden treffen können. Allein die Folgen wären wahrscheinlich mit weniger Gewicht leichter zu überwinden gewesen. Und so bin ich gerade mit 60 Jahren auf dem Karrieretreppchen noch ein bisschen nach oben gefallen und freue mich auf weitere fünfeinhalb Jahre im Job. Und auch in der Rente möchte ich in Teilzeit weiter arbeiten, weil es mir Spaß macht und weil ich gut bin in dem, was ich tue, auch wenn das meinen Mitmenschen Kopfschmerzen bereitet.
    Ach ja, und noch was. Bei den wenigsten ist eine Magenoperation objektiv betrachtet der letzte Ausweg. Subjektiv gesehen, mag das so sein, aber objektiv nicht. Deshalb finde ich richtig und gut, dass die Hürden in Deutschland relativ hoch liegen, wenn auch aus meiner Sicht noch nicht hoch genug.
    Ich sehe es wie melisah. Wir müssen hier gar nichts. Ich habe hier das Hausrecht und darf schreiben, was ich will. Da es genügend Links in die einschlägigen Foren gibt, werden hier auch keine Informationen unterschlagen. Dann darf ich Dich um eine angemessene Sprache bitten. Menschen essen, Tiere fressen. Außerdem werden die allerwenigsten dick, weil sie tumbe Fressmaschinen sind, wie Du es darstellst. Die Gründe für Übergewicht sind vielfältig und keineswegs abschließend erforscht. Und zu Deinen Ausführungen zur Schlafapnoe: Eine behandelte Schlafapnoe ist so gut wie keine Schlafapnoe. Schlafapnoe ist die Folge anotomischer Besonderheiten im Rachenraum und betrifft bei weitem nicht nur Dicke. Übergewicht erhöht allerdings das Risiko deutlich. Bei Narkosen sind vor allem Patienten, bei denen die Schlafapnoe nicht bekannt ist oder die sie verschweigen, ein Problem. Sorry, wenn ich das so hart sage, aber heutzutage muss niemand mehr gesundheitliche Einschränkungen aufgrund einer Schlafapnoe in Kauf nehmen, denn sie lässt sich einfach und kostengünstig behandeln.
    Ich habe klar und deutlich geschrieben, dass die Dünndarmverkürzung die erste oder eine der ersten praktizierten Methoden war. Und ich habe das geschrieben, um zu erläutern, warum ich mich bereits seit den 80er Jahren mit dem Thema beschäftige, als einige Leute mich zu dieser todbringenden Methode überreden wollten. Genau, bei adipositas24, das von einer völlig kaputt operierten Frau betrieben wird, darf jeder die Jubelarien auf diese Operationen nachlesen. Und hier darf auch gerne auf dieses Forum verwiesen werden, was umgekehrt dort unterbunden wird. Selbst von denjenigen, die nach Jahren mit riesigen Problemen dort wieder aufschlagen, kommt wenig Kritisches. Und hier ist das Forum, in dem diese Methoden kritisch beleuchtet werden. So kann jeder sich ein vollständiges Bild machen und dann seine eigene erwachsene Entscheidung treffen. Daher bedarf es wirklich keiner Missionsversuche. Wir sind seit über 20 Jahren in der Dicken-Selbsthilfe aktiv und haben über die Zeit das Thema immer wieder neu betrachtet, ich persönlich auch in Krisenzeiten, als man mir z.B. nach einem Sturz in einer Uniklinik eine Magenoperation zur Bedingung für ein neues Hüftgelenk machen wollte. Ich bin immer wieder zu der Erkenntnis gelangt, dass zu viel dagegen und zu wenig dafür spricht. Und da ich mit dieser wohldurchdachten Auffassung anderswo nicht erwünscht bin, äußere ich sie hier auf meinem eigenen Webspace. Wo ist also bitte Dein Problem?
    [quote='Goldkeks','https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?thread/10276-magenverkleinerung-%E2%80%93-meine-gedanken/&postID=152630#post152630']Auch hätte ich nicht gedacht, dass Diabetes zurückkommen kann. Gerade die "Diabetes-Genesung" ist ja eins der Hauptargumente für eine OP.... [/quote]Hi Goldi, stellvertretend für andere Quellen: [url='https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2017/daz-3-2017/ultima-ratio-operation']Unten unter "Auf dem Weg in die "metabolische Chirurgie"?[/url] [url='https://diabetesinformationsdienst.de/ist-diabetes-heilbar/']Diabetes ist per se nicht heilbar. [/url] Dass Gewichtsverlust zunächst hilft, ist unbestritten, aber eben die Dauerhaftigkeit der Verbesserung ist ungeklärt. Es gibt ja auch Leute, die sich den Magen operieren lassen, um solchen Erkrankungen vorzubeugen. Allerdings gibt es da ein großes Missverständnis, dessen sich selbst viele Ärzte nicht bewusst sind oder so tun, um Dicken besser Angst machen zu können: Für Diabetes muss es eine genetische Disposition geben. Wenn man die nicht hat, ist die Wahrscheinlichkeit, einen Diabetes zu entwickeln, auch für (sehr) Dicke gering. Ich bin 60 Jahre alt, locker 40 Jahre stark übergewichtig und habe 1a Blutwerte. Mein Nüchternblutzucker war immer in der Norm. Wenn ich viel Sport treibe, liegt er bei 78, in körperlich faulen Zeiten etwas höher. Ich habe an einer Studie zur Genetik bei Diabetes teilgenommen. Dies ergab, dass ich sehr wahrscheinlich niemals daran erkranken werde. Leider finde ich die Quellen nicht mehr, aber ich habe mal gelesen, dass diese genetische Disposition bei 30-40% der Bevölkerung besteht. Zu den Todesfällen nach Darmverkürzung: Es gab vor über 10 Jahren ein Selbsthilfeforum der in Frankfurt-Sachsenhausen Operierten. Dort schrieb jemand aus Luxemburg mit, der als letzter Überlebender dieser ersten praktizierten bariatrischen OP-Methode galt. Diejenigen Operierten in meiner Heimatstadt, die ich kannte, sind alle an den Folgen der OP gestorben. Manche hatten Dauerdurchfälle und mussten bis zu 30 Mal am Tag zur Toilette. In den einschlägigen Foren findet man häufig Menschen, die sich letztlich haben komplett kaputt operieren lassen. Wenn es nicht läuft, dann kommt die nächstschärfere OP-Methode. Und dann noch die Wiederherstellungsoperationen. Und Operationen sind für jeden Körper, auch für einen ansonsten gesunden, eine enorme Belastung. Nur weil etwas möglich ist, ist es noch lange nicht per se gut, und schon mal gar nicht wunderbar. Grüßle Martina
    [quote='Flying_Power','https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?thread/10276-magenverkleinerung-%E2%80%93-meine-gedanken/&postID=152626#post152626']Diese OP wird nicht als Schönheits OP durchgeführt sondern damit Betroffene eine Chance haben gesund zu werden, eine normales Leben führen zu können, um eine Diabetes Erkrankung loszuwerden oder gut behandelbar zu machen, um chronischen Gelenksschäden vorzubeugen, Bluthochdruck zu behandeln . [/quote]Das ist eine irreführende Aussage, denn gesund kann man nach solch einer OP nie wieder sein. Man ist schlicht anders krank. Das ist jedem klar, der z. B. bei adipositas24 diese ganzen grauenhaften Langzeiterfahrungen liest. Diabetes kommt für gewöhnlich zurück und nicht wenige haben als Folge der OP überhaupt erst einen manifesten Diabetes entwickelt. Für mich gehören diese Operationen verboten. Aber vielleicht habe ich auch einfach nur zu viele Leute elendig daran verrecken sehen. Ich beschäftige mich seit mittlerweile 30 Jahren mit diesem Thema. Schon damals hat man Dünndarmverkürzungen vorgenommen. Ich hatte das riesige Glück, dass der damals zuständige Chirurg diese Operationen letztlich für einen menschenverachtenden Irrweg hielt und mir vehement davon abriet, obwohl er die Operationen schon häufiger durchgeführt hatte. Von diesen Operierten der ersten Generation lebte nach 20 Jahren keiner mehr.
    Eigentlich wollte ich einen Teil dieses Themas in einem Extra-Thread in den nächsten Tagen behandeln, aber der Vorlage kann ich gerade nicht widerstehen. Denn dieses Thema zeigt mal wieder, wie unterschiedlich Menschen sind, auch dicke ... Bei mir ist das alles diametral gegensätzlich zu Deiner Schilderung, Herzeloyde. Ich sollte vorwegschicken, dass ich kochen kann, es aber nicht gerne tue, insbesondere auch weil ich keine Spülmaschine habe, wobei gemeinsames Kochen mich schon aus der Reserve locken kann. Für mich ist es der Himmel auf Erden, wenn ich mich irgendwo an einen gedeckten Tisch setzen kann und ein leckeres Essen serviert bekomme. Es gibt zwei feststehende Tatsachen: 1. Sollte ich in diesem Leben noch mal eine Beziehung eingehen, ist die Grundvoraussetzung, dass das männliche Gegenstück alleine oder mit mir zusammen kochen kann und mag. Und 2. im nächsten Leben werde ich definitiv Kerl und habe Personal. Meine Mutter wohnte 500 km von mir entfernt und ich habe sie über viele Jahre hinweg alle 4-6 Wochen besucht. Solange sie das konnte, hat sie mir dann auch etwas gekocht, was ich gerne mochte, z.B. Apfelpfannkuchen. Ich finde daran nichts Verwerfliches und auch nichts, was man überdenken müsste. Es ist doch wunderbar, sich im fortgeschrittenen Alter mal für ein paar Stunden in die Kindheit zurück zu katapultieren. Seit meine Mutter das nicht mehr für mich konnte, suche ich in meiner Heimatstadt entsprechende Lokalitäten auf und genieße dort wahlweise Buchweizenpfannkuchen mit Speck und Apfelkraut, Reibekuchen, Himmel und Erde, Waffeln mit Kirschen und Sahne ... Da ich auch immer meine alten Freunde treffe, esse ich bei diesen Besuchen immer deutlich mehr als im normalen Leben. Dass ich dann mit 2-3 kg mehr zurückkomme, habe ich auf der Rechnung. Ist aber nicht schlimm, denn die sind nach einer Woche wieder weg. Mein Leben war in den letzten Jahren mehr als stressig, weshalb ich mich leider auch nicht angemessen um dieses Forum kümmern kann. Eine gemeine Trennung, zwei schwere Erkrankungen, die ich auf großen Strecken ganz allein durchstehen musste, weil ich eben auch weit von meinen Freunden entfernt bin, äußere Umstände im Job, die mich unfassbar Kraft gekostet haben ... und eine zuletzt 95-jährige Mutter in 500 km Entfernung, die ich sehr lieb hatte. Vor Jahren habe ich, um mich für ein künstliches Hüftgelenk zu qualifizieren, eine erhebliche Menge Kilos abgeworfen, wodurch ich von supersuperdick auf superdick schrumpfte. Es ist mir zum ersten Mal im Leben gelungen, dieses Gewicht zu halten, aber weiter abgenommen habe ich nicht. Ob Abnehmen bei mir funktioniert, hängt sehr stark von dem Stress ab, den ich habe. Und dabei muss ich nicht unbedingt viel essen. Stress reicht, damit es nicht geht. Und davon hatte ich zuletzt wirklich genug. Mitte Juni starb meine Mutter. Sie hatte nach einem leichten Schlaganfall über anderthalb Jahre immer mehr abgebaut und wollte auch gehen. Es war also eigentlich alles gut. Ich war mir klar, dass das geschehen würde, und war lange darauf vorbereitet. Dennoch hat mich dieses Ereignis erheblich aus den Schuhen gehauen. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich vermisse meine Mutter sehr. Auch in ihrer Gebrechlichkeit war sie eine feste Größe in meinem Leben, die ein Loch hinterließ. So langsam komme ich jetzt in meinem neuen Leben an. Finanziell geht es mir noch besser als vorher, da ich nicht mehr mehrere hundert Euro im Monat für die Heimunterbringung meiner Mutter zahlen muss. Und es gelingt mir langsam, ganz langsam, das Loch mit Selbstfürsorge zu füllen. In Verbindung mit der Tatsache, dass sich auch die äußeren Umstände meines Jobs wesentlich entspannt haben, nehme ich plötzlich wieder ab, ohne etwas geändert zu haben. Jahrelang habe ich meine Baustellen allenfalls in Schach gehalten. Jetzt habe ich nur noch zwei größere Baustellen und die Möglichkeit, sie eine nach der anderen abzuarbeiten. Keine Ahnung, wo das endet. Und als gute Protestantin bin ich natürlich auch immer in Habachtstellung, weil ja jederzeit wieder neue Katastrophen passieren können. Fazit: Auch wenn mir meine Mama unendlich fehlt, geht es mir wesentlich besser. Hin und wieder habe ich sogar Momente innerer Ruhe, wie ich sie seit meiner Kindheit nicht mehr kannte.
    Ich möchte Punkt 9 der Forenregeln in Erinnerung bringen: [quote='Forenregeln','https://www.das-dicke-forum.de/forenregeln.htm']Beiträge zu themenfremden, (tages-)politischen Fragen sind nicht erwünscht und werden gelöscht. Dies hat vor allen Dingen den Grund, dass wir für das, was in unserem Forum steht, geradestehen müssen, wir uns aber auch, wie oben erklärt, nicht in der Lage sehen, solche Diskussionen adäquat zu überwachen. [/quote] bitte haltet Euch daran. - Danke!