Wie gern geht ihr zum Arzt?

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

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    • Ich schliess mich Viola an. Beim Hausarzt hatte ich Glück, bzw. einmal die Meinung gegeigt und dann war Ruhe. Aber der Endokrinologen war eine lange Suche, bis ich endlich einen fand, der gut und freundlich ist und nicht an mir rum mault.

      Und auch Lisa hat Recht, wenn sie von Ärzten Professionalität erwartet. Das erwarte ich auch.

      Ebby, such Dir einen Arzt. Ich hab auch schon die Sprechstundenhilfe bei einem neuen Arzt gefragt, ob der Doktor ein Problem mit Dicken hat. Hatte er nicht und dem war auch so.

      LG Finchen
    • Hatte heute dann doch mal wieder eine Begegnung der besonderen Art.

      Nun ging ich allerdings davon aus, dass wenn ich in einer Einzelpraxis telefonisch einen Termin mache und nichts gesagt wird, dass ich halt auch bei "meinem" Hausarzt lande.

      Erst als ich da war sah ich an der Praxistür den Hinweis, dass derzeit noch ein Kollege mit unterstützt.
      Damit hab ich theoretisch ja nicht mal so das Problem, praktisch dann allerdings doch, denn der war furchtbar.

      Als er nach einer sehr knappen Begrüßung gleich mit einem Sermon loslegte und mir sagte was ich alles machen und nicht machen müsse, ohne auch nur angehört zu haben weswegen ich da bin, wie meine Krankengeschichte evtl. ist oder was auch immer (ungelogen, der hat sofort losgelegt. Und dann auch noch total überholtes, eingleisiges, für mich unpassendes Zeug) - ähja.
      Tatsächlich untersuchen lassen hätt ich mich nicht, da wäre ich stumpf wieder gegangen.
      Zum Glück wußte ich was ich wollte/brauchte nur Überweisungen, die ich auch ohne Murren bekam, aber wenn ich heute einen schlechten Tag gehabt hätte oder mir vorstellte er wäre an jemanden geraten, der sich vielleicht nach langen Grämen vorher endlich dazu durchgerungen hätte trotz Ängsten zum Arzt zu gehen oder so.....nenenenene.

      Klar, in dem Falle ging es natürlich um Gewicht, aber das Verhalten und die Art finde ich für einen Arzt egal um was es geht bei wem komplett daneben.
      "My body is a cage
      That keeps me from dancing with the one I love
      But my mind holds the key"

      Peter Gabriel
    • Das geht überhaupt nicht! Die Frage warum Du kommst, ist das allermindeste. Und dann natürlich Deine Krankengeschichte. Mein Hausarzt hat auch immer mal wieder junge Kollegen, die bei ihm ein Praktikum machen. Ich erwarte von denen, dass sie von chronischen Patienten die Krankheitsgeschichte kennen. Und manchmal, nicht immer, wird bei der telefonischen Anmeldung erwähnt, bei welchem Arzt ich lande, oder wenn's geht, kann ich wünschen.

      An Deiner Stelle würd ich beim Praxisinhaber eine Beschwerde machen. So geht das nicht, dass soll der Arzt ruhig wissen.

      LG Finchen
    • Also ich finde Ärzte sollten niemanden beleidigen oder diffamieren. Aber Ärzte haben auch die Pflicht Patienten auf eventuell gesundheitlich bedenkliche Missstände aufmerksam zu machen. Da muss man einfach durch!
    • Spricht mir richtig aus dem Herzen, dieser Thread.
      Es geht nicht nur Dickeren so, daß sie auf Ärzte treffen, die verkappte oder offene Aggressionen / Abwertungen / Werturteile ... in die Arzt-Patientenbeziehung einbringen. Mich würde mal interessieren, ob das weiblichen Patienten öfter oder krasser passiert als männlichen ...?

      Beispiel: eine Frau, sehr "dünn schön und reich", wird von einer Spinne gebissen. Ins Bein. Der Biss entzündet sich schlimm, alles wird immer roter - und schwarzer. Sie zeigt das Bein ihrem eigenen Bruder, einem Arzt (plastische Chirurgie). Der lacht sie voll aus und verhöhnt sie. Sie soll sich nicht so anstellen, wolle nur Aufmerksamkeit, ein "Spinnenbiss" - hahaha.
      Zeit geht ins Land. Das Ding am Bein breitet sich aus. Auf irgendeinem Event ist zufällig ein Tropenarzt da. Der sieht das Bein - und weiß, daß das ernst ist. Eine Spinne, die wohl aus irgendeinem Bananen- oder Papayakarton entwischt ist. Frau wird behandelt - und darf ihr Bein behalten.

      Es liegt natürlich nicht an den PatientInnen, sondern an der verkorksten Psyche mancher Ärzte, wenn über Hilfe Suchende abgelästert wird. Ich finde halt nur, daß das Problem hinterher ist, daß man als Patient das Vertrauen verliert ... und damit die Bereitschaft sich zu öffnen. Mir geht das ganz genau so.
      Nur einmal, da habe ich einen Arzt "eingenordet". Ich habe ihm gesagt, Junge, wenn Sie denken Sie sind der große weise Medizinmann und ich bin nur die dumme kleine dicke Dunsel, da haben Sie sich aber getäuscht. Und wenn Sie das nicht hinbekommen, daß Sie freundlich mit Ihren Patienten umgehen, da sehe ich aber ganz schwarz für Ihre Praxis ...
      Was soll ich sagen. Seitdem sind wir die besten Freunde. Ich gehe jetzt seit über zwanzig Jahren da hin. Klappt prima!

      Herzliche Grüße aus der Provinz,
      Issi
    • Issi schrieb:

      Spricht mir richtig aus dem Herzen, dieser Thread.
      Es geht nicht nur Dickeren so, daß sie auf Ärzte treffen, die verkappte oder offene Aggressionen / Abwertungen / Werturteile ... in die Arzt-Patientenbeziehung einbringen. Mich würde mal interessieren, ob das weiblichen Patienten öfter oder krasser passiert als männlichen ...?



      Es gibt meiner Meinung nach gar nicht wenige Ärzte mit einer narzisstischen PS., besonders Chefärzte, Oberärzte und Psychotherapeuten.
      Kennzeichen: völlige Selbstüberschätzung, wollen eigentlich keine kritischen Patienten sondern Unterwerfung, wollen gerne helfen damit ihr Ego bestätigt wird, können aber kalt und abweisend reagieren und den Patienten sogar "fallenlassen", falls etwas schief geht; nicht kritikfähig ...

      ich habe zu dem Thema leider keine Studie gefunden, daher kann ich das nur als meine eigene These beschreiben.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ja genau. Das sind Menschen wie du und ich, mit allen Macken und sozialen Stärken und Schwächen. Und dann läuft ihnen manchmal auch noch eine Laus über die Leber.
      Und dann ist es nur unheimlich schwierig, daß der Patient das nicht auf sich bezieht. Besonders wenn man - als dickere Person - schon vorgeschädigt ist.
      Wenn der Arzt so voreingenommen ist und nicht einmal mehr fragt wo's weh tut - wie oben beschrieben - dann ist der einfach nicht professionell. Dann will der nicht helfen, sondern urteilen. Dann hat er den Beruf verfehlt und hätte lieber Richter werden sollen.

      Wie gesagt, ich finde es noch immer schwierig, zu jeder Zeit die emotionale Distanz aufrecht zu erhalten und das Verhalten anderer Leute nicht auf mich zu beziehen.
      Und ich finde es unheimlich schwer, die Verletzungen zu überwinden und sich dann trotzdem einen Arzt zu suchen, wenn man einen braucht. Ich tendiere auch eher zum Rückzug ... aber manchmal schadet man sich damit selber.

      Ich finde, wenn man im Innersten schon genau weiß daß irgendwas nicht in Ordnung ist und gefährlich sein könnte, dann muß man seinen Mut zusammennehmen und hingehen.
      Mae West soll gesagt haben: "Ich habe nie gesagt daß es leicht sein würde - aber es lohnt sich!"

      Liebe Grüße
      Issi
    • Ich habe in den letzten 2 Jahren wegen meiner Rente und dem Behindertenausweis eine Ärzte Odysee hintermir. Es war von Fleischbeschau bis zu verständniss alles dabei. Nach den 2 Arztbesuchen diese Woche habe ich mir eine dicke Erkältung eingefangen, ist wohl auf den Stress zurückzuführen. Beide Ärzte waren freundlich, mir zugetan und haben mich respektvoll behandelt. Der Stress mit der Situation hat auch etwas mit meiner Überforderung zu tun. Es ist nicht immer nur der Arzt sondern auch der Patient.
    • Hallo, Melisah,
      da sagst Du was ...
      Wenn man diese Situation mal genau in die Lupe nimmt, wenn Du wegen Rente und Anerkennung von Behinderten-Prozenten zu den Ärzten musst, dann ist das doch so, daß Du von dem Arzt etwas brauchst bzw. "willst" - und der Arzt steht in der Position, dir das Gewünschte / Benötigte zu gewähren oder es dir abzuschlagen. Es ist einfach ein Machtgefälle, das da von vornherein besteht.
      Und das mit der Macht ist der Stress per se, Stress pur. Da wundert es mich nicht, daß Du krank geworden bist. Auch wenn der Arzt freundlich war. Es ist einfach das Machtgefälle hinter den Kulissen. Die Anspannung "wird er mir geben ..." "wird es klappen" - und Du hast nicht wirklich Einfluss darauf. Das meiste liegt beim Arzt ...

      Toll daß Du trotzdem gekämpft - und hoffentlich gewonnen hast!
      Ich wünsch Dir was Gutes!
      Issi
    • Es ist sehr fraglich ob ich gewinne, aber es ist schon komisch , dass ich in den Händen mehr Schmerzen habe als in den Knieen wo der Arzt schon vom Austausch von Teilen spricht. ( Werde ich nicht machen lassen).
      Momentan stehe ich vor dem Rausschmiss beim Arbeitsamt, weil ich so wenig machen kann, Zeiten für die Rente ist das was ich von denen gebrauche und wenig Hoffnung auf Annerkennung der Erkrankung. Egal was kommt ich beiße mich da durch. Danke Issi
    • Hallo, melisah,

      was ist Dir denn? Dass der Arzt direkt "Teile austauschen" will? Und gerade die Hände ... mit all den feinen Knöchelchen ... da hätte ich auch Bedenken ... obwohl die machen heute ja auch Wunder mit der modernen Medizin ...?

      Was bist Du denn von Beruf? Aber die Hände braucht man ja immer. Es heißt ja auch "von meiner Hände Arbeit" ...

      Na - ich hoffe daß alles genau so wird, wie es für Dich am besten ist!
      Manchmal hat man ja auch Glück!

      Bis bald
      Issi
    • Also mein Orthopäde meinte, ich müsse abnehmen, er würde mich nicht operieren, weil ich zu dick sei. Es ging um Arthrose im Kniegelenk, ich fragte nach einem künstlichen Knie.

      Die Hausärztin tut "ihre Pflicht". Sie macht Urin- und Blutuntersuchung, misst den Blutdruck und sagt dann: "Sie sind krankhaft übergewichtig. Ich kann Sie darauf hinweisen, dass Sie Ernährungsberatung in Anspruch nehmen können oder in eine Klinik für Essstörungen gehen können. Ich tu nur meine Pflicht, die ist es, Ihnen diese Möglichkeiten zu nennen."

      Ich habe gesagt, ich weiß, dass ich morbides Übergewicht habe, aber meine Essgewohnheiten nicht "einfach" umstellen kann, wenn ich nur Ernährungsberatung gehe. Sie wies nur darauf hin, dass es "ihre Pflicht" sei, mich darauf hinzuweisen, mehr könne sie nicht tun.

      Ich gehe "sooo gerne" zum Arzt, dass sie mich anrufen muss, wenn eine Routineuntersuchung ansteht. Ansonsten höchstens wenn ich Bronchitis oder sonst was habe, wo ich nen Arzt brauche. Den Rest des Jahres mache ich einen Riesenbogen drum, weil ich ja weiß, dass ich zu fett bin, und doch jedes Mal immer dasselbe höre.

      LG Draculara
    • Freut mich das der Thread soviel Anteilnahme hat:)


      Ich kann es noch von der Mutter meiner besten Freundin sagen, diese war auch meine Tages Mutter und für mich wie eine Tante <3

      Sie ist gelernte Krankenschwester, war Stationss Schwester einerA Altenheim Station.
      Sie hat nicht nur den Papier kram gemacht, sondern auch essen verteilt, Medikamente, dieLeute gewaschen, Zimmer geputzt, den Leuten beim Essen geholfen und natürlich die medizinische Pflege.
      Nun hätte sie nach knapp 30 Jahren Beruf gleich 3 Bandscheiben Vorfälle. Ausserdem würde bei ihr eine, dadurch ausgelöste, nerven Krankheit festgestellt die nur ein paar Tausend Leute auf der Welt haben.
      5 OPs später war sie arbeitsunfähig laut 3 Ärzten.
      Der Arzt der es vom Arbeitsamt bestätigen sollte, sagte sie wäre nur zu faul, Und den Bandscheiben Vorfall, ebenso wie die Krankheit hat sie durch Diabetes.
      Und sie wäre nur zu dick um arbeiten gehen zu wollen.
      Dicken läge es ja im Blut faul zu sein!


      Jetzt bekommt sie weder Hartz 4 noch Krankengeld. Nur weil dieser eine Arzt etwas gegen dicke hat. Na toll-.-

      Ich bin mittlerweile bei einem Ernährungsexperten um mich selbst etwas in den Griff zu bekommen. Bei diversen Test kam verrauscht das meine Fettvernennung überhaupt nicht mehr arbeitet und meine Darm Florida total kaputt ist, ausserdem stehe ich kur vor Diabetes.
      Er war sehr verständlich und hat mir keinen Vorwurf gemacht, nein er hat mir so gut es geht versucht zu helfen! Warum können das nicht alle?

      Ein andere Arzt hat mir auch mal das Test Ergebnis, zu hoher Blut Zucker gesagt und haute raus: kein Wunder soviel fett wie sie mit sich rum schleppen. Ein Kostenpunkt mehr das es arbeitsAmt, und somit die arbeitende Bevölkerung für mich zu tragen hat.
      Jaja, noch schön Salz in die wunde.
      Damals war ich 17, wog bei 1,80 80 Kilo und ging zu Schule, meine Mutter arbeitet und ist sehr wohlhabend.
      Hauptsache mal die These aufgestellt alle Leute mit DIabetes sind Arbeitslos.
      Hätte ich h damals den Mund aufbekommen hätte ich ihm die meinigen gesagt, leider kamen nur tränen.

      Hoffe auf weitere Erfahrungen!:)
    • Ebby96 schrieb:


      Der Arzt der es vom Arbeitsamt bestätigen sollte, sagte sie wäre nur zu faul, Und den Bandscheiben Vorfall, ebenso wie die Krankheit hat sie durch Diabetes.
      Und sie wäre nur zu dick um arbeiten gehen zu wollen.
      Dicken läge es ja im Blut faul zu sein!


      Jetzt bekommt sie weder Hartz 4 noch Krankengeld. Nur weil dieser eine Arzt etwas gegen dicke hat. Na toll-.-



      Das sind so Geschichten, die machen mich unglaublich wütend! Kann Sie das nicht gerichtlich anfechten? An einer höhere Stelle Beschwerde einreichen? Ich weiss, das kostet alles Geld, Kraft und Nerven. Aber es kann doch nicht sein, dass ein Menschen durch das soziale Netz fällt, nur weil ein Arzt keine Ahnung von seinem Job hat. :mad:

      LG Finchen
    • Finchen schrieb:

      Das sind so Geschichten, die machen mich unglaublich wütend! Kann Sie das nicht gerichtlich anfechten? An einer höhere Stelle Beschwerde einreichen? Ich weiss, das kostet alles Geld, Kraft und Nerven. Aber es kann doch nicht sein, dass ein Menschen durch das soziale Netz fällt, nur weil ein Arzt keine Ahnung von seinem Job hat. :mad:

      LG Finchen


      Seit sie nicht mehr arbeiten kann(das war wirklich ihr Beruf!Sie war die beste und hat es geliebt),
      Und seit sie Weder 1 Stunde am Stück sitzen, liegen noch stehen kann leider sie unglaublich an Depressionen. Sie hat einfach keine Kraft mehr. Der Mann ist dazu noch Alkoholiker. Die Hunde sind krank und absolut unterfordert.

      Sie schafft es selbst nicht mehr zu kämpfen. Für sie ist es schon jeden Tag Kampf genug zu leben:(
      Außerdem natürlich jeden Tag Arzt, Physiotherapie, Akupunktur ...


      Ist schrecklich welche Vorurteile manche Menschen haben !:(
    • Also auf Anfrage hier ein Update:

      Ich habe nach langem suchen endlich einen Termin bei einem Hausarzt bekommen. dieser sagte mir es wäre absolut unbedenklich und es würde nur so rausstehen weil durch mein Übergewicht kein platz für normales wachsen ist.

      Ähm ja, gut das wir das geklärt haben.

      Konnte einen Termin Ende Januar bei einem anderen Arzt ergattern. Zum glück! :applaus:
    • Ich geh gerne zum Arzt.
      Meine Erfahrung ist, wenn ich denen auf Augenhöhe begegne, nicht rumzocke , ehrlich und "verantwortlich" bin, dann behandeln sie mich aller meistens korrekt.

      Blöde Bemerkungen wegen Gewicht , beim Arzt , gabs noch nie.

      Nun ist Deine Hautsache ja mittlerweile untersuch- "die Behauptung würde wegen Gewicht so vorstehen "- halte ich für Schwackfinn und ein guter Hautarzt hätte ja wohl genauer untersucht, bevor er nach "draufgucken " sagt- "ist nix böses".



      Komische Haut"male" sollte man immer angucken lassen.

      Meine Tante hatte so was im Nacken.Als ihr das auffiel- in Nacken guckt man sich ja eher selten selbst- ging sie zum Arzt.
      Der Arzt hatte sie sofort an Uniklinik überwiesen und die sagten - maligne- nichts mehr zu machen , hat schon gestreut.

      Ein halbes Jahr später war sie tot.

      Das entsprach der Prognoße der Ärzte.

      Ich will Dich nicht erschrecken, aber zum Arzt gehen hat nicht unbedingt was damit zu tun, ob man das gerne macht.
      Man machts einfach.

      Und meien Tante ist kein exotischer Einzelfall- Hautkrebs ist einer der aggresivsten, meist zu spät ernstgenommen.

      Also....
    • Ich habe eigentlich ziemliches Glück mit meinen Ärzten, sowohl Hausarzt, als auch Hautarzt, Zahnarzt, Augenarzt usw. sind in der Regel sehr freundlich zu mir und machen eine kompetenten Eindruck. Ich kann mich da eigentlich nicht beschweren. Richtig gerne gehe ich deswegen trotzdem nicht zum Arzt ;)
    • Knapp 2 Jahren lebe ich nun vegan. Seit dem gehe ich richtig gern zum Arzt. Weil, würde ein dummer Spruch vom Arzt kommen, ich diesem entgegen halte kann, dass ich vermutlich eine gesündere Lebensweise praktiziere, als er selbst ... (habe noch nie geraucht, keinen Alkohol oder Kaffee getrunken; nie die Pille eingenommen).
      Aber nun muss ich so wie so nicht mehr zum Arzt.
      Seit meiner Ernährungsumstellung, haben sich nach wenigen Wochen all meine gesundheitlichen Probleme quasi in Luft aufgelöst.
      Chronische Blasenentzündung, seit vielen Jahren ein Loch im Trommelfell, fast 20 Jahren erhöhte Leberwerte und Asthma ... alles weg. Einfach so. Es ist so leicht, gesund zu sein.
      Naja, und das stetig (langsam) schwindenden Gewicht macht mich glücklich. Kein Hungern, immer satt essen und eine unglaublich große Vielzahl von verschiedenen Nahrungsmitteln. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich es niemals schaffen werde, sie alle auszuprobieren.
      Ruhig sein, nicht ärgern, nicht kränken,
      ist das allerbeste Schenken.(Theodor Fontane)