Unterzuckerung

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    • Unterzuckerung

      Hallo,

      ich schreibe das hier auch mal, weil ich hoffe, dass jemand von Euch das vielleicht auch kennt und schon Erfahrung damit hat und mir Tipps geben kann.

      Vor gut 20 Jahre habe ich eine Menge an Gewicht zu verloren. Leider war es damals so, dass ich auch erstmals mit einer Unterzuckerung in Berührung kam . Damals wusste ich es aber noch nicht. Ich wusste nur, Schokolade hilft oder wenn ich mich ausruhe, geht es auch nach kurzer Zeit weg. Der Hausarzt hat dem nicht viel Beachtung geschenkt, da ich nach einiger Zeit gemerkt habe, wenn ich 2-3 Täfelchen Traubenzucker esse, verschwindet es wieder. Daran hatte ich mich gewöhnt.

      Mittlerweile habe ich auch die Jojo-Erfahrung gemacht und mein ganzes Gewicht und mehr ist wieder drauf !

      Jedenfalls ist es in der Woche soweit gewesen, dass ich dachte, dass ich
      umkippe. Der Freund meines Bruders (Diabetiker) war dabei und hat mir den Blutzucker gemessen (Mittagszeit) Da war er bei 66 - nachdem ich
      bereits ca. 4-6 Plättchen Traubenzucker gegessen habe ! Nachdem ich dann noch einen halben Liter Cola getrunken habe, ging es besser, aber ich war im Gesicht immer noch Knallrot und ich hatte weiche Knie. Eine neue Messung ergab 144 und nach 20 Minuten noch 133. Am Vormittag hatte ich ein Wurstbrötchen, später einen Schaumkuss und ein Hühnerei gegessen.

      Nachmittags beim Arzt (ca. 3 Stunden später), war der Zucker noch bei 87 und der Blutdruck normal. Der Arzt sagte, ich solle es Beobachten und beim nächsten Mal einen Liter Cola trinken. Das würde schneller helfen. Ein Messgerät habe ich mitbekommen.
      Seitdem Messe ich regelmäßig und nehme auch ständig Traubenzucker,
      um einer Unterzuckerung vorzubeugen.
      Um ca. 11.30 habe ich gemessen. 119. Dann hatte ich um 12.15 eine erneute Unterzuckerung. Zuerst 2 Plättchen Traubenzucker, dann Mittagsessen (Bratwurst mit Kartoffelbrei und Rotkohl). Ich dachte es wäre noch bisschen Zeit, sodass das Essen ins Blut gehen kann. Nach dem Essen (12.15 Uhr) war der Wert bei 61 und dann habe ich erstmal eine Flasche Cola getrunken. Mir war kalt, knallroter Kopf, Zittern, Schwäche, Herzklopfen. Nach ca. 20 Minuten ging es besser. Der Wert war dann irgendwann bei ca. 124. Höher als 130 war er nicht (trotz Cola, Essen und Traubenzucker).

      Meine Frage: Warum fällt der Zucker SO SCHNELL rapide ab? Innerhalb von ca. 45 Min. um ca. 50 Punkte ???

      Es ist selten, dass mein Zucker weit oben ist. Aber ich kann doch nicht ständig Cola trinken oder Gummibärchen, geschweige denn Traubenzucker essen! Und warum ist es neuerdings so, dass er so tief sinkt? Sonst kam ich doch auch immer zurecht.
      Hilft es, mehr Vollkornprodukte zu essen? Nudeln, Brot usw? Stabilisiert das den Zucker?

      Ich habe erst übernächste Woche wieder einen Termin beim Arzt. Jetzt habe ich aber Angst, dass ich wenn ich Unterwegs bin, plötzlich Unterzuckere.

      Mein Langzeitzucker war im November noch völlig in Ordnung. In der Familie gibt es kein Zucker.

      Ich hoffe, es kann mir jemand einen Tipp geben.

      VG
      Schildkröte

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schildkröte () aus folgendem Grund: Satz vergessen

    • Hallo Schildkröte,
      und bis du den Termin bekommst ,
      was du machen kannst,
      ist wirklich:
      - nie hungern
      - regelmäßig essen
      - langkettige Kohlenhydrate essen. Wenn du Vollkornprodukte nicht gut verträgst, tun es vielleicht gekochte Vollkornnudeln, eine Pellkartoffel etc.
      - vermeide kurzkettige Kohlenhydrate, die schnell ins Blut gehen.
      - anstatt Cola zu trinken, kannst du auch einen EL Zucker in einem Wasserglas auflösen und trinken.

      mein Verdacht ist, dass deine Regulierung nicht in Ordnung ist.
      Bei meinem Neffen ist das auch so. Manchmal über- manchmal unterzuckert er, aber er ist kein Diabetiker.
      Sind deine Leberwerte in Ordnung?

      Mit freundlichen Grüßen Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken