Dicke brauchen nur einen kräftigen Tritt in den Hintern

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    • Dicke brauchen nur einen kräftigen Tritt in den Hintern

      … das ist die Aussage der britischen Kolumnistin Katie Hopkins. Katie Hopkins zeigte in ihrer TV-Dokumentation „My Fat Story“ wie sie in drei Monaten 20 Kilogramm zunahm.

      Diese Schuldzuweisungen gegenüber dicken Menschen finde ich schlimm und deplatziert - in meinen Augen hat diese Frau ein Problem mit sich und aus diesem Grund sucht sie sich andere Menschen um sich von ihrem Problem abzulenken.
    • Das ist der größte Schwachsinn, den man verbreiten kann... das Experiment hat absolut nichts mit den Lebensumständen eines dicken Menschen zu tun, eigentlich sogar weniger als nichts :mad::mad::mad:

      Ich behaupte, jeder Mensch, der "normalgewichtig" ist (weil seine körperliche Beschaffenheit dies so vorsieht) und sich in seiner Freizeit gern sportlich betätigt, kann dieses zweifelhafte Experiment nachmachen - Erkenntniseffekt gleich NULL - selbst für ihn ist es gefährlich und für einen Menschen, der aufgrund seiner körperlichen Beschaffenheit eben dazu neigt, dick zu werden sogar noch viel gefährlicher. Man könnte manchmal echt heulen, über die Blödheit in dieser Welt, heulen und nicht mehr aufhören!
    • Mich erinnert das Experiment an "Supersizeme" von Michael Moore, der zeigen wollte, wie Fast Food wirkt.
      Es gibt auch Schauspieler, die für eine Rolle mal eben 20 kg ab oder zu nehmen, ich erinnere mich noch an Tom Hanks in "Castaway", als er einen Schiffsbrüchigen spielte ( abnehmen) ,oder Marlon Brando für den Paten ( zunehmen).
      Aber das hat weder etwas mit Körperform noch mit Dicksein zu tun.
      Wenn sie 6500 kcal täglich zum Dickwerden braucht, ist sie einfach nicht dick -
      dazu völlig unbeleckt von jeglicher medizinischer Bildung was Stoffwechsel etc. angeht
      ( müsste ja lachen, wenn sie wegen ihres Experimentes jetzt ins Jojo fällt......)
      Ich hätte die Dame gerne vorgewarnt, ich habe durch eine ähnlich hohe Gewichtsschwankung in wenigen Monaten ganz üble Gallensteine bekommen -
      hoffe ich mal, dass sie davon verschont bleibt. ;)


      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:


      Ich hätte die Dame gerne vorgewarnt, ich habe durch eine ähnlich hohe Gewichtsschwankung in wenigen Monaten ganz üble Gallensteine bekommen -
      hoffe ich mal, dass sie davon verschont bleibt. ;)


      Genau das gleiche Schicksal hat mich auch ereilt. Wie erklärt sich diese Phänomen eigentlich?
    • Wow....dieser Spruch ist ungefähr so viel wert, als würde man einem Depressiven sagen, er solle sich mal nicht so haben.....

      Solch eindimensionale Sichtweisen machen mich ziemlich wütend, ehrlich gesagt. Ich meine, was sollen denn Leute mit Schilddrüsenunterfunktion sagen? Hofft sie, dass der Tritt deren Stoffwechsel wieder ankurbelt? Was ist mit Leuten, die freiwillig dick sind, weil es ihnen gefällt? Soll man sie dafür treten, dass sie einen anderen Geschmack haben, bzw. einen anderen Lebensstil bevorzugen?

      Wirklich, über solche Leute kann ich nur den Kopf schütteln....
    • Aurelia schrieb:

      Genau das gleiche Schicksal hat mich auch ereilt. Wie erklärt sich diese Phänomen eigentlich?

      hier eine Erklärung:
      onmeda.de/g-medizin/gallensteine-1589.html

      Ärzte klären einen da selten auf, denn Abnehmen ist angeblich immer und unter allen Umständen supergesund :rolleyes:

      liebe Grüße lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Grundumsatz 5000kcal/Tag.

      Da hat sich Frau Hopkins wohl unfreiwillig selbst widerlegt. 20kg in 3 Monaten bei 6500kcal/Tag.
      Zusätzliche Kalorien:20kg*7000kcal/kg/90Tage=1500kcal/Tag
      Differenz:5000kcal/Tag
      Die Dame verbraucht also 5000kcal/Tag ohne sich zu bewegen. Dass so jemand leicht abnehmen kann ist wohl kein Wunder. Und so jemand gibt Menschen mit einem Grundumsatz von 1000kcal Ratschläge. Einfach nur erbärmlich.
      Fazit:Ihr Körper reagiert auf Übergewicht, mit einer extremen Steigerung der Grundumsatzes. Dieses Gen haben leider nicht alle Menschen.
    • Dieser Beitrag ist es nicht einmal Wert, dass man sich darüber ärgert. Die Frau tut mir einfach nur Leid. Soll sie doch glücklich werden mit ihrem Selbsthass, den sie nach außen projiziert.
    • Gestern hab ich (war das in Galileo?) jemanden gesehen, der aus "Neugier" oder als "Experement" über 30 Kilo zugenommen hat. Das war ein Sport-Trainer. Klar, wir sahen ihn Burger futtern, Chips und und und... Als seine Frau dann meinte, es wäre genug, WOLLTE er einfach wieder abnehmen. "Es sei ja sooo leicht! Ganz einfach weniger Kal. zu sich nehmen!"---Tja...nu spricht der gute Mann anders....(Er hat wieder abgenommen, hat einen Modell-Körper mit Six-Pac und allem) Videos zeigten ihn, als er Klimm-Züge machen wollten...er packte zwei Stück...er war ganz verzweifelt, weil er "früher" das ne viertel Stunde machen konnte...

      Jedenfalls hat er sich den Abnehmwilligen ganz schön gewandelt, spricht nicht mehr von "Jetzt reis dich zusammen--Sport machen bis zum Erbrechen, na los jetzt !" sondern von "sanfteren Tönen"....weil er jetzt ja die Erfahrung hat, dass es doch nicht sooo einfach ist..

      Wenn eine Tante das Glück hat, alles essen zu können und es zu verbrennen, herzlichen Glückwunsch, sechser im Lotte. Andere haben das Glück nicht, und ich bestimmt auch nicht. Aber es ist sehr überheblich, das zu verallgemeinern...nur, weil es bei ihr "geklappt" hat... Aber ich sage mir dann: Nicht jeder , der einen Führerschein hat, kann auch Auto fahren....

      Pesi
    • Pesi schrieb:



      Wenn eine Tante das Glück hat, alles essen zu können und es zu verbrennen, herzlichen Glückwunsch, sechser im Lotte.
      Pesi


      Glück? Ich weiß nicht, lass´ die mal ernsthaft krank werden (also physisch, psychisch ist sie das wohl ohnehin ...).

      Ansonsten: wenn die was hätte beweisen wollen, dann hätte sie doch eher versuchen müssen, die zugenommenen 20 kg über lange Zeit zu halten. Ich glaube nicht, dass sie das geschafft hätte.
    • Das Ganze ist doch ein alter Hut. Vor etlichen Jahren hab ich im TV schon einen Bericht über ein Experiment in GB gesehen: Schlanke Männer und Frauen mußten 4 Wochen lang sehr viel mehr essen, als sie eigentlich essen wollten. Es fiel ihnen schwer, selbst ihr Lieblingsessen schmeckte plötzlich widerlich.
      Alle nahmen zu und bis auf einen nahmen alle ruckzuck nach Beendigung des Experiments wieder ab - ohne Diät. Sie aßen einfach wie früher soviel, wie sie wollten.

      Was die gute Frau bewiesen hat, ist, daß ein von Natur aus schlanker Mensch keine Probleme hat, schlank zu bleiben. Selbst eine kurzfristige Erhöhung des Gewichts sorgt nicht langfristig dafür, daß eine Schlanke dick wird. Sie hat also das Experiment von damals bestätigt.
      Falls sie das nicht von selbst erkannt hat, ist sie ein wenig dumm. :holy:

      Es ist einfach, ein Problem zu lösen, das man nicht hat.

      Ich kann z.B. nicht verstehen, daß es Leute gibt, die mit Alkohol ein Problem haben. Ich finde nämlich, daß alle alkoholischen Getränke mehr oder weniger scheußlich schmecken.
      Ich stelle mir nun vor, daß ich täglich mit Todesverachtung Alkohol in mich reinkippe. Nach 4 Wochen hör ich damit auf und habe damit ganz klar bewiesen: Ein Leben ohne Alkohol ist das Einfachste der Welt. Wieso haben manche Leute nur für ein Problem mit Alkohol???

      So ungefähr lief es mit dieser komischen Tante: sie ist schlank, sie ist nicht dick. Sie hat das "Problem Übergewicht" nicht. Sie hat also ein Problem gelöst, das sie gar nicht hat und sagt: wieso habt ihr ein Problem damit abzunehmen? Ich hatte schließlich keins - ich konnte ganz leicht abnehmen.

      Traurig finde ich die meisten Kommentare beim spon. Noch trauriger, daß über die gute Frau berichtet und sie nicht einfach ignoriert wurde.
    • Das Problem ist halt eben, das viele nicht Übergewichige zu physikalisch an die Sache ran gehen. Viele meinen, was reingeht muss verbraucht werden sonst wird man fett. Grundsätzlich stimmt das ja auch. Das Problem ist hierbei nur, dass es halt bessere Verwerter gibt und schlechtere. Dh es gibt Leute die verbrennen halt in einer Std Training 2000 kcal und andre hngerechterweise nur 400.
      Und wenn die gute Dame halt zu den schlechten Verwertern gehört ist das schön für sie, macht sie aber mit einem guten Verwerter nicht vergleichbar. Dieser muss sich Viel mehr anstrengen schlank zu bleiben.
    • Und dann soll es auch noch vorkommen, dass durch Medikamente (Betaplocker, Psychopharmaka unter anderem) der Stoffwechsel noch extrem runtergefahren werden kann.
      Und außerdem ist nicht jedes Kilo Fett. Wer unter extremen Wassereinlagerungen leidet, kann durch Kalorienverbrauch nicht abnehmen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Es schein wohl in Mode zu kommen, dass zu- und abgenommen wird, nur um es den dicken Menschen zu zeigen wie es geht.

      Drew Manning ist 36 Jahre alt, geht in seiner Freizeit Wandern, Skifahren oder Mountainbiking, von Beruf ist er Fitnesstrainer. Er hat ein Problem und zwar kann er dicke Menschen nicht verstehen warum sie faul sind und so viele Gelüste haben.
      Manning wollte wissen wie es ist dick zu sein und aus diesem Grund nahm er 35 Kilogramm in sechs Monaten zu und danach wieder ab - wie man(n) das macht? … Unmengen an Fastfood und Süßigkeiten und sich dazu fast nicht bewegen :rolleyes: HIER der Bericht.
    • Schon die Tatsache, dass er im ersten Monat beim Wiederabnehmen 10 kg verloren hat, zeigt mir, dass sein Stoffwechsel sehr aktiv sein muss. Er weiß überhaupt nicht, wie es einem dicken Menschen geht, der weder übermäßig noch ungesund isst UND auch Sport treibt!
      ich hätte die Hardcore- Variante dieses Selbstversuches:

      35 Kilo zunehmen, dabei Medikamente nehmen, die den Stoffwechsel lahmlegen wie Psychopharmaka UND danach versuchen, die 35 kg wieder abzunehmen ( Medikamente aber weiternehmen!)

      ich verwette meinen Kopf, dass auch ein supertoller Typ wie Mr. Manning an dieser Aufgabe scheitert!
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      ich hätte die Hardcore- Variante dieses Selbstversuches:

      35 Kilo zunehmen, dabei Medikamente nehmen, die den Stoffwechsel lahmlegen wie Psychopharmaka UND danach versuchen, die 35 kg wieder abzunehmen ( Medikamente aber weiternehmen!)

      ich verwette meinen Kopf, dass auch ein supertoller Typ wie Mr. Manning an dieser Aufgabe scheitert!


      :applaus:

      Wenn ich den Typ nur schon sehe und dann seine Ansichten lesen muss. :keule2:

      LG Finchen
    • Ein richtig naturschlanker Mensch dürfte massive Probleme haben 35 Kilo zuzunehmen. Ich sehe es zu Hause bei meinem Mann allein das Gewicht zu halten ist schwierig. Unter 65 Kilo geht es ihm nicht mehr gut. Also, wer so zunehmen kann, schafft es auch sich auf die Dauer den Stoffwechsel so zu zerstören, dass er nicht mehr wieder schlank wird. Einmal dürfte es ohne Schäden eventuell gehen.
    • melisah schrieb:

      Ein richtig naturschlanker Mensch dürfte massive Probleme haben 35 Kilo zuzunehmen.
      Ich erinnere mich an den verzweifelten monatelangen Versuch eines sehr schlanken Bekannten, wenigstens mal mehr als 5kg zuzunehmen. Der hat sich immer wieder alles reingepfiffen, von dem er sich Gewichtszunahme erhoffte. Großen Erfolg hatte er nicht - nur Spaghetti Carbonara stand ihm bis irgendwo.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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