Dick und Schwanger

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    • Dick und Schwanger

      Hallo zusammen,

      ich versuche schon seit einen halben Jahr schwanger zu werden und habe erhebliche Probleme damit. Die Ärzte meinen es könnte an meinen Übergewicht liegen. Ich bin 1,60 und wiege 102 Kg. Habt ihr Kinder und die auch als Übergewichtige bekommen? Hat es direkt geklappt oder hattet ihr auch Probleme gehabt?
    • Bei mir meinten die Ärzte auch ich könnte wegen meinem Übergewicht sicher nicht schwanger werden. Zum Glück wussten meine 4 Kinder nix davon. :D

      Bei mir hats drei Mal beim 1. Versuch und das vierte Mal im dritten Monat geklappt. Letzteres lag wohl eher an meinem fortgeschirttenem Alter.
      Und jeder Statistik zum Trotz hatte ich auch noch volllkommen komplikationslose schnelle Entbindungen.

      Übergewicht KANN eine Usache für Kinderlosigkeit sein muss es aber nicht, genau so gibt es viele schlanke Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch.
    • Hallole,

      auch ich hatte keine Probleme damit, schwanger zu werden. Bei mir klappte das immer sehr schnell. Bei der letzten Schwangerschaft wog ich zu Beginn 140 kg, nach der Geburt hatte ich 10 kg weniger.

      Viel Erfolg und nicht zu sehr darauf zu versteifen, schwanger werden zu wollen. Auch schlanke Frauen haben oft das gleiche Problem.

      Grüßle

      Ela
    • Danke, ihr gibt mir Hoffnung :) Ich bin aber trotzdem besorg, denn es ist ein sehr großer Wunsch von mir Kinder zu bekommen und ich habe einfach Angst, dass es scheitern kann. Ich nehme auch schon Vitamine ein, die eigentlich in der Schwangerschaft eingenommen werden sollen, denke es könnte nicht schaden. Ich hab auch aufgehört zu diäten, weil es, wie ich gelesen habe, das schwanger werden verkomplizieren würde.
    • Hallo,

      ich habe vier gesunde Kinder entbunden - bei der letzten Schwangerschaft wog ich ca. 130kg.

      Alleinig das Übergewicht für den unerfüllten Kinderwunsch verantwortlich zu machen, ergibt keinen Sinn - da sollten sich deine Ärzte schon mal die Mühe machen und genauer untersuchen was die mögliche Ursache (PCO etc.) sein könnte.

      Manchmal ist es auch einfach nur der Druck den man sich selber macht, der verhindert, dass man schwanger wird. Ein halbes Jahr ist ja jetzt auch noch nicht so furchtbar lang.

      LG
      Hummelchen
    • Ich habe exakt Deine Grösse und hatte exakt Dein Gewicht als ich schwanger wurde. ;)

      Wenn Du über 30 bist, wäre eine baldige Abklärung der Gründe beim Frauenarzt ratsam. Möglicherweise hat es eine Ursache, warum es nicht klappt und wenn Du die nicht weisst, kannst Du es noch lange erfolglos versuchen. Da ich beim zweiten Kind auch lange nicht schwanger wurde und dann in Behandlung musste, weiss ich wie belastend die ständigen erfolglosen Versuche sind.

      LG Finchen
    • Ich habe einen deutlich höheren BMI als du und bin schwanger geworden. Aus meinen Erfahrungen spielt der Kopf eine große Rolle. Kläre ab, ob es bei dir gesundheitliche Probleme gibt und wenn nicht, beschäftige dich mit dem nächsten Urlaub und entspanne da mit deinem Partner. Loslassen kann da wirklich Wunder wirken.
    • Ärztliche Hilfe ist sicherlich anzuraten, denn die körperlichen Ursachen, jetzt mal abgesehen vom Übergewicht, können euerem Wunsch auch im Wege stehen. Wenn du bisher nur bei einem Gynäkologen warst, wäre eine zweite Meinung interessant.

      Gewicht bei selber Größe hat bei meinen Kindern nicht im Weg gestanden, habe 2 Söhne und eine Tochter bekommen. Die Tochter mit 36 Jahren. Verkrampftes Bemühen um eine Empfängnis ist schon ein Hinderungsgrund, doch gottergebenes Warten ohne was zu unternehmen halte ich auch nicht für ratsam . . .
    • Esther schrieb:

      WOW :applaus:

      Klingt interessant...wie hast du das geschafft? *staun*

      Gruß

      Esther


      War bei meiner Frau genauso... durch die Übelkeit am Anfang ging immer so viel weg, dass das Nachgeburtsgewicht deutlich unter dem Startgewicht lag. Allerdings kam dann im Jahr nach der Geburt immer recht schnell wieder was dazu ;)
    • Ich bin leider immernoch nicht schwanger. Bin mir nicht wirklich sicher, ob es nun an meinem Übergewicht liegt oder nicht. Vielleicht blockiere ich mich selber. Habe mich inzwischen auch schon durch diverse Kinderwunschseiten gelesen und einige interessante Dinge gelesen. Bin [bitte nach netmoms googlen] auf den Zykluskalender gestoßen, und werde es ausprobieren. Drückt mir die Daumen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Boewi () aus folgendem Grund: Link entfernt

    • Du solltest Dich wirklich nicht so sehr unter Druck setzen (lassen).
      Wenn alle organischen Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch ausgeschlossen sind, liegt es ganz oft am - häufig selbsterzeugten - Stress, dass das mit der Schwangerschaft nicht so schnell klappt.

      Nach Deinen Beiträgen zu urteilen, versuchst Du es jetzt seit etwa einem Dreiviertel Jahr, schwanger zu werden. Das ist per se schon mal nicht sehr lang. Wenn Du jetzt erstmals die Idee hast, einen Zykluskalender zu führen, dann klingt das für mich so, als hättest Du bislang keine professionelle Beratung in Anspruch genommen. Eine ärztliche Untersuchung beider(!) potentiellen Eltern sollte bei unerfülltem Kinderwunsch jedoch an allererster Stelle stehen. Das Surfen durch kommerzielle Kinderwunschseiten erzeugt nur noch mehr Druck, ohne wirklich dem Problem abhelfen zu können.
    • Da kann ich mich meinen Vorrednerinnen nur anschliessen. Lass Dich und Deinen Mann untersuchen, so kommt Ihr möglichen Ursachen auf die Spur.
      Ein Zykluskalender kann nützlich sein, weil ein Gynäkologe an Hand der Temperaturkurve schon Störungen im Zyklusverlauf sehen kann (wenn die Temperatur nach dem Eisprung z.B. nicht normal hoch geht).

      LG Finchen
    • Hallo. Bin neu hier und bin durch Google auf euch aufmerksam geworden, als ich nach "schwanger und extrem übergewichtig" gesucht habe.
      Vielleicht kann ich ja mit meiner Geschichte ein wenig Hoffnung machen:
      Ich wog Anfang dieses Jahres 144 kg bei einer Größe von 1,71m und jeder Arzt meinte zu mir: "abnehmen, dann wird es auch mit der Schwangerschaft was!"
      Ich muss dazu sagen, mein Mann und ich haben es 7,5 Jahre mit der Schwangerschaft probiert. Künstliche Befruchtung kam für uns nie in Frage. Mittlerweile weiß ich: der Kopf spielt eine große Rolle.
      Da ich es mit Diäten nicht geschafft habe, abzunehmen, habe ich mich letztes Jahr entschieden, eine MagenOperation durchführen zu lassen. Meinen Kinderwunsch habe ich einfach nach hinten verschoben. Und das war wohl mein Glück, denn dieses Jahr im April habe ich erfahren dass ich schwanger bin und das schon im dritten Monat. (Dadurch verschiebt sich natürlich die OP). Durch die ständige Morgenübelkeit und das Erbrechen, habe ich bis jetzt X Kilo abgenommen. Probleme in meiner Schwangerschaft gibt es keine, nur dass ich deswegen unter Bluthochdruck leide. Aber mit Tabletten bin ich sehr gut eingestellt. Ende Oktober kommt unsere kleine Tochter zur Welt und wir freuen uns schon sehr darauf. Ich will einfach damit sagen, schalte deinen Kopf aus und du wirst sehen es kommt alles von ganz alleine. Und ganz wichtig: auch dünne Menschen können Probleme in der Schwangerschaft bekommen. Es ist also egal ob du dick oder dünn bist. In meinem Geburtsvorbereitungskurs sind hauptsächlich nur dünne Frauen, und diese haben weit mehr Probleme in ihrer Schwangerschaft als ich.
      Wie gesagt, Kopf ausschalten ab in die Kiste. :grins:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kampfzwerg () aus folgendem Grund: Keine Abnehmdaten, egal, wie das Gewicht verloren wurde.

    • kamakeur schrieb:

      Da ich es mit Diäten nicht geschafft habe, abzunehmen, habe ich mich letztes Jahr entschieden, eine MagenOperation durchführen zu lassen. Meinen Kinderwunsch habe ich einfach nach hinten verschoben. Und das war wohl mein Glück, denn dieses Jahr im April habe ich erfahren dass ich schwanger bin und das schon im dritten Monat. (Dadurch verschiebt sich natürlich die OP).
      Ich hoffe, Du verschiebst die geplante OP auf den Sankt Nimmerleinstag und hast das Thema nicht ernsthaft noch in Deiner Lebensplanung. Bekomm erst einmal in Ruhe Dein Kind und dann überdenke Deine Entscheidung gründlich.
      Da ich nicht weiß, ob und wie viel Du in diesem Forum schon mitgelesen hast, weise ich vorsichtig darauf hin, dass dies hier kein Forum ist, in dem Magenbypass und Co. auf große Gegenliebe stoßen.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Ich hatte und habe nicht vor, hier diese OP groß anzupreisen, noch darüber zu diskutieren. Ich wollte lediglich Mut mit meiner Geschichte machen und diese Überlegung gehört nunmal zu meiner Geschichte dazu. Sonst wäre sie ja nicht vollständig. Und wenn ich über diese OP ausführlich reden wollte, hätte ich mir dafür ein anderes Forum gesucht ;)
      Wie es bei mir weitergeht, werde ich in dem nächsten Jahr/Jahren sehen. Erstmal ist mein Würmchen wichtig, vielleicht verlangt sie ja soviel von mir ab, dass die Pfunde von ganz alleine purzeln ;)
    • Glaub mir, für dein "Würmchen" ist eine gesunde dicke Mutter erheblich förderlicher, als eine kranke Schlanke.

      Alle Magenoperierten die ich kenne, sind krank. Zwar nimmer dick, aber krank. Schlechter Tausch. Weil ich sehr viele dicke und gesunde Mütter kenne.

      Ausserdem wäre das ein Signal, dass ich meinem Kind absolut nicht mit auf seinem Lebensweg geben möchte, sich kaputtoperieren zu lassen, nur weil man nicht dem Mainstream entspricht.
      Aber so hat jeder seine eigenen Erziehungsziele.
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    • Hallo Sonnenschein,

      ich bin ungefähr so groß wie du und wog noch 2 Kilo mehr als ich mit meiner Tochter schwanger wurde.

      Aaaaber: mir sagte schon meine Frauenärztin als ich 19 war dass ich PCO habe und es deshalb mit dem Kinderkriegen einmal schwierig werden würde. Ich hatte auch nie einen regelmäßigen Zyklus.

      Als mit 25 der Kinderwunsch da war, hat meine Frauenärztin deshalb nicht lange gefackelt. Als ich nach einem halben Jahr nicht schwanger war sollte sich auch mein Mann untersuchen lassen, und als sich bei ihm auch eine Einschränkung der Fruchtbarkeit zeigte hat sie uns ins Kinderwunschzentrum überwiesen anstatt weiter an uns herum zu doktern. Das hätte sie evtl. versucht wenn bei meinem Mann alles o.k. gewesen wäre. Bei ihr ist es absolute Bedingung für eine weitere Behandlung dass sich auch der Mann untersuchen läßt, was ich vollkommen logisch finde.

      Damals bekam ich dann eine Hormonbehandlung und wurde gleich beim ersten Versuch schwanger, mit unserem Sohn. Als wir uns dann ein zweites Kind wünschten hatte ich zugenommen auf das Gewicht was du hast. Wir waren umgezogen, ich war bei einer anderen Ärztin und einem neuen Kinderwunschzentrum und fragte besorgt ob man auf meinem Gewicht herumhacken würde. Die Ärztin sagte mir darüber brauche ich mir keine Sorgen machen, da müßte ich bedeutet dicker sein (konkret sagte sie: da müßte ich schon doppelt so viel wiegen).

      Mit meiner Tochter wurde ich dann nach drei erfolglosen Hormonbehandlungen glücklicherweise auf normalem Weg schwanger.

      Fazit: ich glaube nicht dass ein Gewicht in dieser Größenordnung eine Schwangerschaft bei einer gesunden Frau verhindert, aber es könnte grundsätzlich, auch bei schlanken Frauen, eine eingeschränkte Fruchbarkeit vorliegen (PCO ist zwar mit Übergewicht assoziiert, aber ich weiß nicht in welcher Reihenfolge, ob als Folge oder als Ursache des Übergewichts). Mir wurde nie nahegelegt abzunehmen um schwanger zu werden.

      Alles Gute!

      Claudia
      "Kurz" kann ich nicht. ;)

      [SIZE=1]Von claudiathomas[/SIZE]
    • claudiathomas schrieb:

      Mir wurde nie nahegelegt abzunehmen um schwanger zu werden.


      Dann hast du Glück gehabt. Ich bekam das mehr als einmal zu hören. Als ich schwanger war, wechselte ich meinen Frauenarzt, da ich lt. meinem vorherigen Arzt ja eh nicht schwanger werden könnte, wenn ich nicht drastisch abnehmen würde.

      Ich wollte den armen Mann doch nicht Lügen strafen.:cool:
    • Maxima schrieb:

      Wenn du Glück hast, nimmst du nach der Entbindung wirklich gut ab. Das Stillen ist da sehr wichtig. Mein Sohn hatte die Dreimonatskoliken und so bin ich kaum zum Essen gekommen. Das war auch sehr "hilfreich".


      In den Monaten, wo ich gestillt habe, nahm ich auch viel ab. Aber mehr, weil mein Sohn ein guter Esser war. Aber auch dünne Bekannte haben durch das Stillen abgenommen. Nur, als die Zeit vorbei war, hat mein Körper die Reserven wieder aufgestockt.


      Mir wurde nie nahegelegt abzunehmen um schwanger zu werden.



      Mir auch nicht.

      LG Finchen
    • Hallöchen,

      vor x Jahren, als man die Eizellenentnahme noch ohne Narkose machte - jaaajaaa, das war gruselig - habe ich auch eine künstliche Befruchtung gemacht - und damals war ich noch 30 kg leichter als heute und denen schon zu dick. Wenn ihnen halt nix anderes einfällt....

      Meine Freundin hat allerdings durch Ernährungsumstellung (Nutella halt mal rechts in den Schrank stellen anstatt links!) - 10 kg abgenommen und damit laut Ärzten ihren Stoffwechsel durchgeschüttelt und wurde schwanger. Ob das aber wirklich durch die Abnahme bedingt war, werden wir wohl nie erfahren!

      Ich hoffe, ich habe es nicht überlesen, aber normalerweise gehören doch zu einer Zeugung Weiblein und MÄNNLEIN! Wie isses denn so um die Zeugungsfähigkeit Deines Partners bestellt? Schon mal auf die Idee gekommen, dass seine Spermien zu langsam sind, etc.? Auch, wenn er raucht, ist das keine so gute Idee - es gibt viele Möglichkeiten, woran es liegen könnte. Das Schlimmste ist aber der Stress, den man sich selbst macht - doch es ist nicht so leicht, sich zu entspannen, wenn man so gern ein Kind möchte.

      Schon mal über Adoption, etc. nachgedacht?

      Viel Glück wünscht

      Petrischaf - die das ganz einfach gemacht und eine Familie geheiratet hat! Ich habe 2 tolle Stieftöchter und inzwischen FÜNF enkelkinder! Und ICH kann sonntags ausschlafen, hihi!!