FAZ-Artikel "Karrierekiller Übergewicht"

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    • FAZ-Artikel "Karrierekiller Übergewicht"

      Ist zwar schon von Ende Januar, aber ich glaube der Artikel wurde hier noch nicht erwähnt:
      faz.net/aktuell/beruf-chance/f…ebergewicht-12028985.html

      Es geht um Vorurteile von Personalern und Schwierigkeiten von dicken Menschen im beruflichen Umfeld.
      [CENTER]★ [SIZE=1]I am fat. And I have this radical idea that I am allowed to exist.[/SIZE] ★
      [SIZE=1]by Fat Grrrl A[SIZE=1]ctivism[/SIZE][/SIZE]
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    • Ich muss mal noch ne kleine Warnung hinterherschicken: die Lesermeinungen zum Artikel sind leider ziemlich erschreckend...
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      [SIZE=1]by Fat Grrrl A[SIZE=1]ctivism[/SIZE][/SIZE]
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    • Ich habe die Kommentare nicht gelesen, aber der Artikel an sich ist schon so geschrieben, dass er die schlimmsten Kommentare hervorruft. Die Autorin hat selber so viele Vorurteile und Halbwissen, dass sie zuerst bei sich schauen sollte, bevor sie so tolle Artikel über Personaler schreibt. :rolleyes:

      Das ist für mich die Perle:

      "Hat der Mitarbeiter als Folge der Fettleibigkeit Diabetes, muss der Betrieb ihm als Schwerbehindertem einen „leidensgerechten Arbeitsplatz“ anbieten.

      Klar, dass so ein Text sofort die schlimmsten Instinkte bei den Leuten weckt, die den Dicken nicht wohlgesonnen sind. Dabei ist es nicht bewiesen, dass Diabetes die Folge von Übergewicht ist.

      off topic: Viel wahrscheinlicher ist es, dass Diabetes und Übergewicht die Folgen von einem gestörten Stoffwechsel sind. Deswegen hilft auch eine Magenoperation nicht.

      Dazu eine weitere Perle aus dem Artikel:

      "Der Arzt sprach davon, man müsse ihren Körper „resetten“ - quasi einen Neustart machen wie beim Computer. Er meinte eine Magenoperation."

      Dass gerade eine Magenoperation den Stoffwechsel dauerhaft und zum Besseren ändern soll... das brauche ich hier nicht zu kommentieren. :eek::eek::eek:
    • Für Diabetiker braucht man überhaupt keinen "leidensgerechten" Arbeitsplatz. Nahezu jeder Arbeitsplatz ist für Diabetiker geeignet, vorausgesetzt, der/diejenige ist korrekt medikamentös eingestellt. Selbst Fahr- und Fördertätigkeiten können unter dieser Voraussetzung Diabetiker ausführen. Lediglich schwerste körperliche Tätigkeit, bei der der Blutzucker stark abfallen kann, ist tabu.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Ein Arbeitgeber wird immer auf der sicheren Seite bleiben wollen. Auf dem Gerüst wird er einen schwer an Diabetes erkrankten Mitarbeiter beispielsweise nicht herumklettern lassen, da es durch Unterzuckerung zu einem Schwindelanfall kommen könnte. Aber das gilt auch für Erkrankungen des Innenohrs etc.
      Es regt mich auch immer wahnsinnig auf, dass:
      1. Übergewicht grundsätzlich mit bestimmten Erkrankungen in Verbindung gebracht wird (Übergerwicht => Diabetes)
      2. Dabei immer von Extremfällen ausgegangen wird (Diabetes => Behinderung)

      Die meisten krankheitsbedingten Brüche der Arbeitsbiografie, die mir in den letzten 15 Jahren begegnet sind, lagen an Erkrankungen des Bewegungsapparats aufgrund jahrelanger Fehlbelastung, dabei war kein Zusammenhang mit dem Gewicht erkennbar, es gab dabei Dicke und Dünne. Dann folgen in der Hitliste Herzinfarkte, davon schätzungsweise 90% Raucher, die meisten sogar schlank bis normalgewichtig. Und dann kommen psychische Erkrankungen, auch "gewichtsneutral".
      Übrigens nahmen viele der Frühverrenteten oder Altersteilzeiter stark zu, nachdem sie aus dem Arbeitsleben ausgeschieden waren. Hier wird also Ursache und Wirkung mal wieder vertauscht.

      Wenn die Penner endlich mal richtig analysieren würden....
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • trotzdem vermisse ich Typen wie Kohl und Strauss in der Politik, obwohl ich politisch gegen sie war, gaben sie mir dennoch das Gefühl, das "Gedöns" um die Leibesfülle tangiert nur die unteren Chargen und wahre Staatsmänner stehen darüber. Wer hat mit dem Schlankheitswahn in der Politik angefangen?
      Schröder? Der joggende Joschka? Ich erinnere mich nicht mehr....

      liebe Grüße Lisa
    • Laut Artikel soll jemand gesagt haben:
      “Niemand ist glücklich damit, übergewichtig zu sein“
      Ich gehe davon aus, daß die Artikelschreiberin solche Sätze irgendwelchen erfundenen Personen in den Mund legt (weitverbreitete schlechte Journalistenmasche). Sollte es diese Person dennoch geben, kann man ihr einen Besuch dieses Forums empfehlen.