Zu dick für eine OP ?

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    • viel-frau schrieb:

      Ich habe einmal, als ich so ein Gefühl hatte, als ob der Arzt mich einfach in eine "dicke" Schublade stecken wollte, gesagt:
      "Am besten beginnen wir damit, dass wir beide unsere Schubladen zu machen und uns ganz neutral aufeinander einlassen."


      Den finde ich klasse. Das hat mich wirklich berührt. :girlumarm:
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Anfang Juli stand mir auch eine OP bevor. Die größte Angst hatte ich jedoch davor, nicht auf den OP-Tisch zu passen oder das Bett zu zerlegen. Und ich hatte natürlich Angst vor den Kommentaren der Ärzte. Ich wurde aber eines besseren belehrt!
      Bei der Voruntersuchung keinerlei Kommentare übers Gewicht, ich wurde nicht mal gewogen, sondern sollte mein Gewicht selbst angeben.
      Im Gespräch mit der Narkoseärztin fiel ebenfalls kein Kommentar, im Gegenteil. Nachdem ich ihr sagte, dass ich vor der Narkose bzgl. Gewicht große Angst hätte, meinte sie nur, dass ich mir keine Sorgen machen solle, sie würde schon gut auf mich aufpassen.
      Auf Station bekam ich anstandslos die Thrombosestrümpfe in XXL. Auch da kein böses Wort. Während der OP hat mein Blutdruck verrückt gespielt. Er war vorher schon zu hoch, währed der OP war ich wohl auf 200.... Da sagte man mir nur, dass ich mich vom Hausarzt einstellen lassen soll, da das im Krankenhaus wenig Sinn machen würde, da die Patienten meist einen höheren Blutdruck hätten.
      Ich glaube, ich hatte, was die Behandlung anging, wirklich Glück.

      Mich hatte es allerdings bei einer Vertretungsärztin meines Hausarztes schon mal böse erwischt. Ich hatte eine Grippe, konnte kaum atmen und war völlig übernächtigt. Gehe ins Behandlungszimmer und noch vor einer Begrüßung werde ich mit "Sie haben Übergewicht" angeraunzt. Ich habe nur geantwortet " Ach, wirklich? Deswegen bin ich aber nicht hier". Hab dann nur noch mein Rezept geschnappt und das Weite gesucht.........
    • Finchen schrieb:


      Das ist mir einmal passiert dass ein Facharzt!!! fragte, warum ich Medi X nehme. Ein Medi, dass in seinen Fachbereich fiel und er hätte wissen müssen, dass es lebensnotwendig ist. Erst war ich baff und dann auf Krawall gebürstet.


      Exakt!! Das ist es, was ich schon mehrmals erlebt habe. Dass sich ein Stationsarzt in die Verordnung meines Facharztes, zu dem ich schon seit 20 Jahren hingehe, einmischt.

      Bei uns hat am Wochenende immer im hiesigen Krankenhaus, irgendein Arzt Bereitschaftsdienst. Man weiß also nie, wen man gerade bekommt und eine lange Wartezeit ist einem auch gewiss, selbst wenn ich in die Abteilung "Notaufnahme" gehe. Wenn du dort nicht ankommst, und hast den Kopf unterm Arm, darfst du warten - oft stundenlang. Alles schon erlebt, nur um dann barsch innerhalb von fünf Minuten abgefertigt zu werden.

      Auf Krawall gebürstet, bin ich dann auch, nur - leider erst hinterher. Es kam schon oft vor, dass mich so ein respektloser Arzt zum Heulen gebracht hat, denn in so einer Situation, in der ich mich nicht wohl fühle, Schmerzen etc. habe, kann ich mich einfach nicht wehren, bin einfach nur ohnmächtig.

      Was nützt mir die Wut, die ich dann im Nachhinein habe, sie kann nicht mehr die richtige Person erreichen und somit richtet sie sich nach innen und schadet mir dort enorm.

      Mir ist erst kürzlich etwas passiert - ich weiß nicht, ob das normal ist und wie ich das einschätzen soll:

      Ich mache seit April diesen Jahres eine HET mit meinem Gynäkologen, zu dem ich auch schon seit sechs Jahren hingehe. Nun - so eine HET ist mir neu und ich hatte viele Fragen, zumal ich nie die Pille nahm und ich mich mit Hormonen an sich, wirklich nicht auskannte.

      Nun erfrechte ich mich doch tatsächlich und stellte zu viele Fragen, per Telefon und per Mail (immer in der Sprechstundenzeit). Da schrieb er mir kurz und bündig eine Mail, dass er das Arzt/Patientenverhältnis mit mir beenden möchte, ich würde ihm ja nicht vertrauen. So! Er hat also meine Fragen, als nicht vorhandenes Vertrauen meinerseits angesehen.

      Hier ein kleiner Auszug:

      »Anscheinend haben Sie kein Vertrauen in meine Kenntnisse und Erfahrungen als gynäkologischer Endokrinologe ,wie Ihre so häufigen Nachfragen zeigen.Ich beende daher aufgrund der fehlenden Vertrauenmsbasis unser Arzt-Patientenverhältnis.
      Mit besten Grüßen«
      -------------------------------------------


      Mir ist, als ich das las, richtiggehend schlecht geworden, weil ich nun keinen Gyn mehr hatte und ich doch gerade am Anfang stand mit der HET. Ich hätte mir wieder einen neuen Gyn suchen müssen, der vielleicht alles anders gemacht hätte und das mitten in der begonnenen HET, das ängstigte mich doch ungemein.



      Ich schrieb ihm zwei "Bettelmails", anders kann man es echt nicht nennen und erst dann antwortete er mir gnädigst, dass ich, wenn ich möchte einen neuen Termin bei ihm ausmachen könne.


      Er ist schon ein älterer Mann, mit zwei Doktortiteln vorneweg, und ich denke, er fühlte sich in seiner Berufsehre angegriffen, weil ich ihm zu viele Fragen stellte.


      Ich verstehe die Arzt-Welt bald echt nicht mehr. Jeder sagt einem, auch Ärzte, je mehr Fragen man stellt umso mehr Wissen bekommt der Arzt von einem Patienten. Und dieser fühlte sich von mir persönlich angegriffen, wegen zu vieler Fragen?! :eek:
    • Elisabeth schrieb:

      Auf Krawall gebürstet, bin ich dann auch, nur - leider erst hinterher. Es kam schon oft vor, dass mich so ein respektloser Arzt zum Heulen gebracht hat, denn in so einer Situation, in der ich mich nicht wohl fühle, Schmerzen etc. habe, kann ich mich einfach nicht wehren, bin einfach nur ohnmächtig.

      Ich finde es ist ein Zeichen dafür, dass du ein rücksichtsvoller Mensch bist der lieber überlegt handelt als unüberlegt.

      Was nützt mir die Wut, die ich dann im Nachhinein habe, sie kann nicht mehr die richtige Person erreichen und somit richtet sie sich nach innen und schadet mir dort enorm.

      Das stimmt, aber du bist wohl der Meinung, in diesem Moment, dass du dir mehr schaden würdest, wenn du direkt deiner „Wut“ freien Lauf lässt. Solche Menschen schaden immer, egal ob du sofort reagierst oder dir später selbst schadest indem du den Ärger unausgesprochen mitnimmst.

      Er ist schon ein älterer Mann, mit zwei Doktortiteln vorneweg, und ich denke, er fühlte sich in seiner Berufsehre angegriffen, weil ich ihm zu viele Fragen stellte.

      Dann hat er aber den falschen Beruf ergriffen (es gibt aber viele Leute in falschen Berufen…Lehrer, Priester, Verkäufer….) und angegriffen hat er dich und nicht du ihn.
    • Elisabeth, du hast einen Arzt, der E-Mail-Anfragen der Patienten beantwortet?! Das ist mir neu. Wow. Das ist absolut nicht selbstverständlich.

      Vielleicht hast du ihn etwas überfordert? Immerhin kostet es viel Zeit, E-Mails zu beantworten. Er hat zwar sicher überreagiert, aber häufige E-Mails können wirklich sehr nerven.

      Ich habe insbesondere bei Gynäkologen öfters Termine extra für ein Gespräch gemacht. Das lief normalerweise sehr gut.
    • Muminfrau schrieb:


      Vielleicht hast du ihn etwas überfordert? Immerhin kostet es viel Zeit, E-Mails zu beantworten. Er hat zwar sicher überreagiert, aber häufige E-Mails können wirklich sehr nerven.

      Dem kann ich nun nicht zustimmen, denn Elisabeth hat ein Angebot genutzt und wenn der Eine mehr Fragen stellt wie der Andere, dann ist das völlig normal.

      Man kann sich für jede unverhältnismäßige Reaktion eine Erklärung geben........muss es aber nicht immer.
    • Muminfrau,

      es ist eine E-Mailadresse, die für Patienten angedacht ist, denn sie steht auf seiner Homepage und seiner Visitenkarte.

      Ich habe exakt drei E-Mails geschrieben und etwas nachgefragt, bezüglich Wechselwirkungen, weil mir dahingehend etwas Gravierendes aufgefallen war:

      abload.de/img/wechselwirkungscheck-48s5d.png

      abload.de/img/23fnspg.png

      Beim ersten Gespräch, als ich die HET begann, hatte er ja meine Medikamentenliste vor sich liegen und verschrieb mir dann Gynokadin-Dosiergel und Utrogest.

      Zu hause machte ich dann den WechselwirkungsCheck, den mittlerweile einige Online-Apotheken anbieten. Die Ampel steht bei dieser Medikamentenkonstellation auf rot und der Hinweis: "es wurden schwerwiegende Wechselwirkungen gefunden", erschreckte mich.

      Um es komplett aufzuklären, stelle ich nun die ganze Mail des Arztes ein, damit man es besser verstehen kann:


      »Sehr geehrte Frau XXXXXX,


      sehr wohl sind mir Wechselwirkungen von Carbamazepin mit anderen Wirkstoffen bekannt,diese treffen aber auf Ihren Fall nicht zu.Es sind die sog.Pillenhormone,die duch Carbamazepin abgeschwächt werden,so daß keine sichere Verhütung bei gleichzeitiger Einnahme gewährleistet ist.(siehe Fachinformation zu Carbamazepin).
      Sie nehmen aber die sog. natürlichen Hormone,und zwar unter Umgehung des First Pass Effekts der Leber,so daß hier keine Abschwächung der Hormonwirkung anzunehmen ist.
      Anscheinend haben Sie kein Vertrauen in meine Kenntnisse und Erfahrungen als gynäkologischer Endokrinologe ,wie Ihre so häufigen Nachfragen zeigen.Ich beende daher aufgrund der fehlenden Vertrauenmsbasis unser Arzt-Patientenverhältnis.
      Mit besten Grüßen«
      -----------------------------------------------------


      Es ging also "nur" um die eventuelle Abschwächung der naturidentischen Hormone, bei gleichzeitiger Einnahme von "Carbamazepin." So ausführlich, wie er mir das in der obigen Mail geschrieben hat, so hat er mir das in der Sprechstunde nicht erläutert! Ich dachte allerdings, als ich den Check machte, an schwer ins Gewicht fallende Wechselwirkungen!



      Ich gehe davon aus, dass ein Arzt weiß, was er mir verschreiben kann, wenn er meine, recht umfangreiche, Medikamentenliste sieht. Ich dachte eben, er hätte das mit dem Carbamazipin übersehen. Er hat ja keinen fachärztlichen Fehler gemacht, nein, er wollte das Arzt-Patientenverhältnis lösen, weil ich ihn nochmal extra wegen des WechselwirkungsChecks behelligte. Und das traf ihn wohl in seiner Berufsehre, anders kann ich es mir nicht vorstellen.
    • Eine Krankenschwester hat mir mal gesagt, dass sie die verodneten Medikamente oft in der Apotheke auf Wechselwirkungen abklären lässt. Sie kennt die Herren/Damen in weiss und traut ihnen nicht.

      Ich finde, er hat überreagiert. Es ist nicht zu viel verlangt, wenn er einer verunsicherten Patienten, alles erklärt. Als ich Hormone bekam und die Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel las, war ich auch verunsichert. Mein Gynäkologe hat sich aber die Zeit genommen, auf meine Bedenken einzugehen. So sollte es auch sein. Ausserdem machen auch Ärzte (egal wieviele Dr.-Titel sie haben) Fehler.

      LG Finchen
    • Ich finde es immer noch erstaunlich, dass er eine so ausfuehrliche Mail geschrieben hat. Ich habe mich noch nie getraut, einem Arzt eine Mail zu schicken. Vielleicht weil ich beruflich so viele Mail bekomme und weiss, wie zeitraubend sie sind. Wahrscheinlich hatte ich damit Unrecht. :rolleyes:

      Ansonsten hat er sich wie ein kleiner Junge aufgefuehrt, "wenn du mir nicht glaubst dann spiele ich nicht mehr mit dir". Das zeugt meiner Meinung nach von einer grossen inneren Unsicherheit. (Vielleicht hat er deine "Bettelmail" zur Beruhigung gebraucht?!)

      Ich wuerde auch alles, was ein Arzt verschreibt, zig Mal in allen moeglichen Quellen auf Wechselwirkungen und Nebenwirkungen ueberpruefen. Habe zu viel Schlampigkeit erlebt bei den Medis, die meine Mutter verschrieben bekommt.
    • Muminfrau schrieb:


      Ich wuerde auch alles, was ein Arzt verschreibt, zig Mal in allen moeglichen Quellen auf Wechselwirkungen und Nebenwirkungen ueberpruefen. Habe zu viel Schlampigkeit erlebt bei den Medis, die meine Mutter verschrieben bekommt.


      Eben drum! Das ist auch meine Befürchtung, denn ich selbst machte damit mal eine denkbar schlechte Erfahrung. Ein Diabetologe verschrieb mir mal einen Betablocker, den ich mit meinen Psychopharmaka auf keinen Fall hätte nehmen dürfen, was dann auch mein Psychiater bestätigte und sozusagen aus allen Wolken fiel.
    • Muminfrau schrieb:

      Wie geht es mittlerweile katko? Sie hat ja den Thread angefangen.
      Sie hat sich entweder erst einmal zurückgezogen oder befindet sich irgendwo in Behandlung und schreibt deswegen nicht mit.
      Letzte Aktivität: 30.08.2012 vormittags.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
      [/SIZE]
    • Ich lebe noch

      Hallo ihr Lieben,
      vielen Dank, dass ihr euch Sorgen gemacht habt.
      Bin inzwischen 2 mal operiert und alles ist wieder gut.
      Bin selbst aktiv geworden. In einem Kkh in Hamburg saß DER Myomen Experte.

      Will die Glücksgeschichte jetzt nicht zu lang werden lassen, aber dort war ich ein Patient mit gyn.Beschwerden...mehr nicht.
      Was die Frauenärztin erzählte war Blödsinn. Das Myom war Kindskopf groß(von wegen 2 cm und mehrere). Das wurde rausgeschält und mit ihm die Schleimhaut. So ist die Gebärmutter noch da, und ansonsten keine Beschwerden(wo sich nix mehr einnisten kann, kommt auch nix mehr).
      Hab durch den Ärger, das Generve und die Aufregung 10kg abgenommen...aber ich arbeite m alten Kampfgewicht:baeh:
    • @katko

      Wenn ich höre, dass du erleben durftest, dass du bei deiner gynäkologischen OP als Patientin wie jede andere behandelt wurdest, dann verringern sich meine eigenen Ängste, was wäre, wenn bei mir irgendwas gemacht werden müsste. Danke für die Rückmeldung!

      OT
      @Finchen

      du hast Post
    • Hallo,

      für mich steht Ende Februar auch eine solche OP an, es muss ein Polyp aus der Gebärmutter entfernt werden.

      Der Arzt bei der Voruntersuchung war echt nett und hat erstmal nichts wegen des hohen Gewichts gesagt. Allerdings kam er später dann darauf zu sprechen, dass wir um eine OP leider nicht drumrum kommen und es ja auch an dem hohen Gewicht liegt und nur Abnehmen eine Maßnahme zur Vorbeugung wäre.

      Er sagte außerdem, dass es wohl nicht der letzte Polyp sein wird, weil ich diese OP vor sechs Jahren schon einmal bei ihm hatte.

      Als mir daraufhin fast die Tränen kamen, war er total einfühlsam und mitfühlend und brachte sehr viel Verständnis für die Situation auf.

      Er erläuterte mir dann noch das Vorgehen während der OP und ich konnte meine Fragen, auch wegen des hohen Gewichts, stellen.

      Das Anästhesie-Gespräch habe ich am 19. Februar und eine Woche darauf ist dann die OP.

      Zum Schluss kam das Gespräch dann noch einmal auf das Abnehmen und auch auf eine evtl. Adipositas-OP.

      Seitdem bin ich sehr aufgewühlt und durcheinander.

      Viele liebe Grüße
      Gastschreiberin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Administrator () aus folgendem Grund: Auf Wunsch von Gastschreiberin

    • Das glaube ich dir, dass du aufgewühlt bist, lasse erst alles einmal sacken. Ich bin ja froh, dass dein Arzt kein Idiot war, sondern einfühlsam mit dir gesprochen hat.
      Was wird denn bei dir gemacht, eine Kürretage? Wenn ja, das geht recht schnell und du bist nach der OP sofort wieder auf den Beinen.
      Den Gedanken eine AC würde ich erstmal wegschieben, es gibt noch andere Möglichkeiten, wie du Gewicht verlieren kannst.
    • Gastschreiberin schrieb:

      Hallo,

      für mich steht Ende Februar auch eine solche OP an, es muss ein Polyp aus der Gebärmutter entfernt werden.

      Der Arzt bei der Voruntersuchung war echt nett und hat erstmal nichts wegen des hohen Gewichts gesagt. Allerdings kam er später dann darauf zu sprechen, dass wir um eine OP leider nicht drumrum kommen und es ja auch an dem hohen Gewicht liegt und nur Abnehmen eine Maßnahme zur Vorbeugung wäre.

      Er sagte außerdem, dass es wohl nicht der letzte Polyp sein wird, weil ich diese OP vor sechs Jahren schon einmal bei ihm hatte.

      Als mir daraufhin fast die Tränen kamen, war er total einfühlsam und mitfühlend und brachte sehr viel Verständnis für die Situation auf.


      die aussage, dass eine gewichtsreduktion verhindert, dass die polypen wieder kommen, halte ich für gewagt. niemand weiß 100%ig warum es zu den polypen kommt, man vermutet ein ungleichgewicht im hormonhaushalt, bzw. einen östrogenüberschuss. ob und wie sich dein hormonhaushalt bei einer (radikalen) gewichtsabnahme ändern würde und ob das die polypen vehindern würde steht aber in den sternen.

      auf keinen fall würde ich die risiken einer ac-operation auf mich nehmen um eine vergleichsweise harmlose sache wie polypen zu bekämpfen.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Hallo!

      Bevor ich antworte, möchte ich hier auch nochmal kurz sagen, dass ich meinen Benutzernamen geändert habe, weil meine Beiträge hier aus dem Forum sehr leicht zu "googlen" waren.

      Trotzdem möchte ich meinen Beitrag (siehe "Gastschreiberin" oben) gern fortsetzen.

      Es wird eine (ambulante) Hysteroskopie gemacht @ Evi, welche wohl auch nur etwa 10 Minuten dauert, meinte der Arzt.

      Mich hat der Termin schon ziemlich aus der Bahn geworfen wegen der hohen Gewichtsproblematik. Es kommt auch eine ganze Menge Scham hinzu, muss ich zugeben. :-o :-o :-o

      Schwer fällt mir auch das Anästhesie-Gespräch am 19. Februar, denn da muss ich "Farbe bekennen" und wegen der Narkose mein tatsächliches Gewicht angeben.

      Am Wochenende habe ich (mal wieder!) einen Bericht über eine stattgefundene Magen-OP bei RTL gesehen, da ging es aber eher um die Folgen, also die Entfernung von überschüssiger Haut, nach der radikalen Gewichtsabnahme.

      Ich weiß auch nicht... Irgendwie bin ich gerade ziemlich verzweifelt...

      Ganz liebe Grüße
      soulfully
    • Ich versteh dich gut, Farbe zu bekennen, wieviel man wiegt, fällt mir auch sehr schwer. Mein Mann weiß bis heute nicht mein Gewicht, da ist ein streng gehütetes Geheimnis :)
      Vergiss mal schnell die Adipositaschirurgie und mache dir Gedanken, warum du übergewichtig bist und was kann man daran ändern. Es gibt nicht nur den Weg über die AC, um Gewicht zu verlieren.
      Hast du dich darüber mit deinem Hausarzt unterhalten?
    • Ja, ich habe mir meine Hausärztin sogar extra danach ausgesucht, als ich vor 2,5 Jahren umgezogen bin und sie führt in ihrer Praxis auch ein Programm zur Gewichtsreduktion durch, aber da geht um spezielle "Diätprodukte", die käuflich zu erwerben sind...

      Ich bin auch in einer Adipositas-Ambulanz gewesen, darüber hatte ich hier auch schonmal geschrieben, aber da ist es genau so ein "Abnehm-Programm", was von der Krankenkasse nicht übernommen wird.

      Ich habe psychische Probleme und bräuchte eigentlich in dieser Richtung eine geeignete Therapie, allerdings lässt sich hier vor Ort, bis auf die Adipositas-Ambulanz (inkl. AC), leider nichts finden.