Dicke und Raucher sollen vom Chef bestraft werden

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    • Dicke und Raucher sollen vom Chef bestraft werden

      Gerade HIER gelesen, der niederländische Arbeitsminister fordert, dass Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer unter Druck setzen dürfen, wenn diese rauchen und/oder dick sind.

      Sicher, mal wieder eine angriffslustige These, von einem niederländischen Politiker der im Wahlkampf steht, aber erschreckend finde ich sein Verhalten trotzdem…..wie schnell manche Menschen Anstand und emotionale Intelligenz über Bord werfen, für Ruhm und Erfolg.

      Zwei Kommentare habe ich noch ausgewählt:

      Kommentar von krxlma

      Ich hätte einen besseren Vorschlag!
      Was hat das mit militant zu tun. Sind sie wirklich so blind und merken nicht was da passiert? Heute sind es die Raucher, morgen die Alkoholiker, dann die, die hi und da ein Gläschen Wein trinken, irgendwann kommen dann die, die gerne Sport betreiben - denn ausgeleierte Bänder und Gelenke legt sich ein Sportler ja fahrlässig zu, ... - irgendwann muss dann jeder extra GKK-Beiträge zahlen, denn wieso kommen die anderen dazu das zu bezahlen!
      Hier werden Menschen von der Politik und den Medien bewusst gegeneinander aufgehetzt. Man wähle eine Gruppe, die eine Minderheit da stellt, oder die sich nicht wehrt und schwört den Rest gegen sie ein. Wenn das in ihren Augen gut ist, dann sind sie zu bedauern, denn irgendwann erwischt es auch sie.

      Kommentar von qwe rtz

      Es ist nicht Aufgabe eines Dienstgebers..

      ..seine Dienstnehmer für nicht angepasste Sportlichkeit oder Lebensführung zu sanktionieren. Wenn die Betreiber von "Connexxion" Mumm hätten, dann würden sie auch folgerichtig ab sofort keine Raucher und keine Dicken mehr als Fahrgäste akzeptieren.

      Es ist bedenklich, wie höchst private Belange immer mehr in eine Frage von Moral und Ethik umgedeutet werden: Wer raucht oder dick ist, ist nicht mehr nur einfach Raucher oder eben dick --- nein, er verhält sich unmoralisch, und muss daher gesellschaftlich geächtet werden.

      Eine der großen Errungenschaft unserer Zivilisation ist die Freiheit zur Individualität --- die Freiheit, ein sperriges, uneinsichtiges, nicht stromlinienförmiges Individuum zu sein.
    • Den Haag. Wer als Arbeitnehmer mehr als zwei Päckchen Zigaretten am Tag raucht.......


      Rauchen ist doch sowieso längst in allen Behörden und den meisten Firmen verboten. Wie will der Arbeitgeber wissen, ob jemand zuhause raucht - und (mehr als) zwei Packungen am Tag sind doch sowieso ein heftiges Pensum.
    • Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Rauchern und Dicken???
      Es wird von der Annahme ausgegangen, dass Raucher aufhören können zu rauchen und Dicke aufhören können dick zu sein.
      Leider stimmt diese Annahme nur zur Hälfte.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • viel-frau schrieb:

      Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Rauchern und Dicken???

      Ich glaube der Zusammenhang besteht hier in der gesellschaftlichen Ächtung.

      Den Ausdruck Ächtung benutzte ich deshalb, da die Raucher sowie die Dicken hingestellt werden, als ob sie Straftäter sind, denn ihr Handeln ist sträflich.
    • Und was soll der Quatsch? Dem Politiker sollte doch wohl klar sein, daß Raucher und Dicke sich über den Müll aufregen, den er da verzapft und dann, um sich wieder ein wenig abzuregen, erst mal eine Schachtel Zigaretten rauchen bzw. eine Schwarzwälder Kirschtorte verdrücken müssen. :grins:

      viel-frau schrieb:

      Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Rauchern und Dicken???
      Es wird von der Annahme ausgegangen, dass Raucher aufhören können zu rauchen und Dicke aufhören können dick zu sein.
      Leider stimmt diese Annahme nur zur Hälfte.

      Und welche Hälfte meinst Du? :holy: Bestimmt sind viele Raucher der Meinung, daß es ganz einfach ist für Dicke, nicht mehr dick zu sein. Sie müssen nur anfangen zu rauchen, schon werden sie gaaaanz dünn. Kennt ihr noch das Plakat mit dem rauchenden Skelett und der Überschrift: Rauchen macht schlank? :grins:
    • Und was ist, wenn der Chef selber raucht?

      Vllt sollte man auch noch Brillenträger sanktionieren, vllt haben sie als Kind unter der Bettdecke mit Taschenlampe gelesen und sich somit die Augen ruiniert...Alter/Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
      Man kann auch noch Benutzer von Ipods bestrafen, wenn sie damit Musik über Kopfhörer hören, schädigt je nach Lautstärke die Hörfähigkeit und man braucht vllt im Alter nen Hörgerät.
      Auch sollte man Hausarbeit unter Strafe stellen, da passieren ja so viel unnötige Unfälle.
      Ironie off...

      Nicht nur das mit einigen Sachen in letzter Zeit an unseren Grundrechten gesägt wurde, nein, so langsam gehts in Richtung "1984"...

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    • elltee schrieb:

      Bestimmt sind viele Raucher der Meinung, daß es ganz einfach ist für Dicke, nicht mehr dick zu sein. Sie müssen nur anfangen zu rauchen, schon werden sie gaaaanz dünn. Kennt ihr noch das Plakat mit dem rauchenden Skelett und der Überschrift: Rauchen macht schlank? :grins:


      Die "Alten" kennen die Story: Mir hat ernsthaft mal ein Gyn empfohlen, zur Gewichtsreduktion mit dem Rauchen anzufangen. Übrigens zu einer Zeit, wo ich nur leicht übergewichtig war. Ich glaubte zunächst an einen schlechten Scherz, aber bevor ich reagieren konnte, erklärte er mir mit Leichenbittermiene, dass es viele seiner Patientinnen als hilfreich ansehen würden, um auf Cola und Chips vor der Glotze zu verzichten.

      Auf die Frage nach meinem Lebensstil hätte ich ihm ehrlich antworten können, dass ich gar keine Glotze hatte und sämtliche Softdrinks sowie Chips widerlich fand. Daran hat sich bis heute nur das mit der Glotze geändert.

      Übrigens praktiziert er seit Jahren aus Altergründen nicht mehr und ist in die Kommunalpolitik gegangen. Für die FDP, die unter Freiheit ja u. a. den völligen Verzicht auf Nichtraucherschutz versteht.
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    • savoir-vivre schrieb:

      Ich glaube der Zusammenhang besteht hier in der gesellschaftlichen Ächtung.


      Also ich bin dick u n d rauche; bin allerding bislang - mit ganz wenigen Ausnahmen - lediglich als Raucher "diskriminiert" worden.
      Ich rauche n i e bei Menschen, die Nichtraucher sind und bei der Arbeit auch nicht. Warum sollte das dann einen Chef oder andere Mitmenschen stören?...
      Allerdings habe ich auch schon im Strassencafé erlebt, dass sich Gäste, die fünf Tische weiter sassen, von mir belästigt fühlten. So etwas empfinde ich dann als wenig angemessen.
      Ich habe z.B. eine Bekannte ( inzwischen überzeugte Nichtraucherin), die seit ihrem Aufhören keine Bücher mehr von mir geliehen haben möchte, weil die Bücher "stinken"...
      Solche Reaktionen auf Rauchen kann ich mit etwas gutem Willen und Verständnis noch nachvollziehen, aber mir würde beileibe kein stichhaltiges Argument g e g e n Dicke einfallen.

      Liebe Grüsse
      Mariechen
    • Mariechen schrieb:

      Allerdings habe ich auch schon im Strassencafé erlebt, dass sich Gäste, die fünf Tische weiter sassen, von mir belästigt fühlten. So etwas empfinde ich dann als wenig angemessen.

      Ich stimme dir zum Teil zu und zum Teil nicht. Da ich fast zwanzig Jahre lang geraucht hatte, weiß ich wie rücksichtsvoll man als Raucher eh schon ist. Ich meine das nun wirklich nicht sarkastisch, denn auch ich habe immer aufgepasst, dass ich niemand anpuste oder an "ungeeigneten" Stellen rauche.

      Ich habe letztes Jahr etwas erlebt und daran musste ich denken, als ich das mit den fünf Tischen gelesen hatte.
      Ich war in einem Natur-Solebad in unserer Nähe, dieses Schwimmbad hat ein Außen-Beckenbereich. Um dieses Becken herum ist ein wunderschöner Garten angelegt und in diesem stehen Stühle und Liegen.

      Eine Frau legte sich auf eine Liege ungefähr vier oder fünf Meter von mir entfernt. Ich "hing" am Rand und genoss die Sonne und "strampelte" vor mich hin. Auf einmal kam ein Schwall Zigarettenrauch den ich einatmete und ich hatte einen Flashback, denn den Rauch hatte ich mir in die Lunge gezogen und das war echt komisch.

      Ich sitze sehr gerne neben Rauchern, weil mir der Geruch so bekannt ist und er mir nichts ausmacht, sondern eher positive Gefühle in mir weckt (besonders bei selbstgedrehten Zigaretten ;) )

      Im Schwimmbad war ich froh, als die Dame ihre Zigarette zu Ende geraucht hatte, denn für mich passte es einfach nicht in diese Situation.....vielleicht geht es da manchen Leuten genauso so, wenn sie in einem Straßencafé sitzen, oder eventuell ist jemand "frischer" Nichtraucher, da kann man durch so einen "Flashback" ganz schön ins Schwanken geraten.
    • Mariechen schrieb:


      Allerdings habe ich auch schon im Strassencafé erlebt, dass sich Gäste, die fünf Tische weiter sassen, von mir belästigt fühlten. So etwas empfinde ich dann als wenig angemessen.

      das kommt drauf an, wie der Wind weht. :D Vielleicht solltest Du Dir angewöhnen, Windstärke und -richtung zu testen, wenn Du Dir das nächste Mal eine Zigarette ansteckst. :daumen: Oder Du bietest an, auf Zigarillos umzusteigen, wenn Leute Deine Zigarette stört. Bestimmt fühlen sie sich dann überhaupt nicht mehr belästigt von der Zigarette. :grins:

      lg Petra (die schon fluchtartig die Terasse einer Pizzeria verlassen mußte, weil sich jemand am Nebentisch eine Zigarre angesteckt hat)
    • savoir-vivre schrieb:


      vielleicht geht es da manchen Leuten genauso so, wenn sie in einem Straßencafé sitzen, oder eventuell ist jemand "frischer" Nichtraucher, da kann man durch so einen "Flashback" ganz schön ins Schwanken geraten.


      Mich stört Zigarettenrauch immer, egal wie weit entfernt er ist.. wenn ich ihn wahrnehme/einatme, reagiere ich im Schlimmsten Fall mit einem Migräneanfall - das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich anderen ihre Freiheit zu rauchen streitig machen will. Ich kann nichts für diese Reaktion.

      Und gerade im Freien möchte ich die frische Luft genießen...
    • Mondsteinhexe schrieb:

      .......reagiere ich im Schlimmsten Fall mit einem Migräneanfall - das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich anderen ihre Freiheit zu rauchen streitig machen will. Ich kann nichts für diese Reaktion.

      Dann würde ich es völlig in Ordnung finden, wenn du das so sagt und ich bin mir sicher, dass ein verständnisvoller Raucher (und das sind die meisten) darauf reagiert, ohne dich komisch anzusehen.
    • savoir-vivre schrieb:

      Dann würde ich es völlig in Ordnung finden, wenn du das so sagt und ich bin mir sicher, dass ein verständnisvoller Raucher (und das sind die meisten) darauf reagiert, ohne dich komisch anzusehen.


      Trau ich mich nicht... ich setzte mich dann lieber weg, wenn das geht. Manchmal gibt es aber auch Situationen, in denen man nicht einfach weg kann und dann würde ich mir mehr Mut wünschen, es anzusprechen... ehrlich gesagt, ich habe bisher wenige Raucher kennengelernt, die sich nicht angegriffen fühlen, wenn man sie anspricht (habe es bisher nur bei Leuten versucht, die ich kenne...) - da ist man dann immer der militante Nichtraucher usw., obwohl ich das nicht bin - das Schwierige am Rauchen ist nur, dass andere den Rauch auch riechen können (bzw. nicht riechen mögen).

      Wer Migräne nicht kennt, kann sich nicht vorstellen, dass der kleinste Auslöser eine große Wirkung haben kann. Es kann auch ein Parfüm sein, dass ich in der U-Bahn rieche... schon ist es geschehen - ich kann mich davor nur bedingt schützen, sonst muss ich daheim bleiben.
    • Mondsteinhexe schrieb:

      Trau ich mich nicht... ich setzte mich dann lieber weg, wenn das geht. .


      Also, ich fände es richtig, wenn Du mich z.B. informieren würdest.
      Ich hab bei d e n Rauchern, die ich kenne, ohnehin das Gefühl, dass sie übervorsichtig sind und niemanden belästigen wollen.


      Ich schrieb nur, dass ich die Reaktion im Strassencafé für wenig angemessen hielt, weil ich immer auf den Wind achte und mich dann so hinsetze (Ecktisch), dass der Rauch niemanden belästigen kann.
      Sogar zuhause im Garten frage ich unsere Gäste, ob es sie stört, dass ich rauche und habe kein Problem, wenn sie das bejahen.
      Ärgerlich wurde ich nur einmal, als sich kürzlich einer unserer Gäste von mir trotzdem "belästigt und in seiner persönlichen Freiheit eingeengt" fühlte, weil ich - nach seiner "Absage" im Garten - dann im ersten Stock in meinem Zimmer bei offenem Fenster rauchte. (Das Zimmer geht übrigens nach vorne raus, der Garten nach hinten. ) Dieses Verhalten fand ich total überzogen, zumal sich dann ein langer Vortrag über die Gefahren des Rauchens anschloss.
      Und Ihr könnt mich jetzt "steinigen", aber es gibt (wenige) Menschen, denen es offensichtlich Spass macht, Raucher zu massregeln...

      Liebe Grüsse
      Mariechen
    • Mariechen schrieb:

      Und Ihr könnt mich jetzt "steinigen", aber es gibt (wenige) Menschen, denen es offensichtlich Spass macht, Raucher zu massregeln...


      Ja, die gibt es... und obwohl ich Zigarettenrauch nicht vertragen kann, finde ich diese Leute, die immer mit der selben Leier ankommen unerträglich... oberlehrerhaft und nervtötend!

      Ich finde halt, wenn Rauchen erlaubt ist, z.B. an der Bushaltestelle oder draußen im Café, dann muss ich mich darum kümmern, wo ich den Rauch nicht abbekomme...
    • Hm, was das Rauchen anbelangt, kann ich dazu nur sagen, dass ein Raucher an sich gar nicht "weit genug weg" von mir sitzen oder stehen kann, und da muss noch nicht mal irgend ein Wind wehen. Ich habe es schon oft gehabt, dass kein Raucher unmittelbar neben mir war und ich plötzlich Rauchfahnen abbekam. Die Raucher standen mehrere Meter weit weg und ich hab sie vorher noch nicht mal gesehen.

      Mich persönlich stört der Rauch, weil es komisch riecht und ich häufig anfangen muss zu niesen. Der Raucher an sich stört mich gar nicht. Wenn irgend jemand die rauchlose Zigarette erfinden würde, die für einen Raucher den gleichen Zweck erfüllt, dann wäre das für mich die optimale Lösung... ;)

      Gruß

      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Mich stört es enorm, dass den Rauchern hier bei uns die letzten "Rückzugsgebiete" genommen werden und alle plötzlich im Freien rauchen müssen.

      Warum in aller Welt lässt man sie nicht in einer Raucherkneipe schmauchen, wo sie unter sich sind und niemanden belästigen können? Nein, statt dessen sitzen sie zusammen mit den Nichtrauchern und Kindern im Straßencafé, die dann ungewollt den Dampf abbekommen.
    • Was sind denn Raucherkneipen?
      Ich kenne nur Kneipen in den geraucht wird, und die in denen nicht geraucht wird.
      Leider habe ich einige Raucher als Freunde und mit denen gehe ich auch gerne weg. Aber ich könnte nicht in eine Raucherkneipe mit Ihnen gehen. In ein Strassencafe, oder eine Bar wo sie zum rauchen raus müssen kann ich mitkommen. Manchmal gehe ich sogar mit zum rauchen, wir nennen es dann sozialrauchen.
      Trotzdem nervt mich der Gestank und meine Toleranz Rauchern gegenüber, vor allem in Räumen ist erschöpft.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • Mondsteinhexe schrieb:

      Ich finde halt, wenn Rauchen erlaubt ist, z.B. an der Bushaltestelle oder draußen im Café, dann muss ich mich darum kümmern, wo ich den Rauch nicht abbekomme...
      Wie soll man das machen, da der Rauch immer verteilt wird? Ich hätte gerne das verbriefte Recht auf eine rauchfreie Umgebung und die Freiheit, mich überall hinbegeben zu können, ohne dass mir jemand einfach die Lunge vollquarzen kann. Ich bin Nichtraucherin und ich will nicht rauchen, auch nicht passiv. Nir-gend-wo!

      In Dänemark das Rauchen auch auf Straßen und öffentlichen Plätzen verboten. In NRW soll es demnächst auf Spielplätzen verboten sein. Vernünftig, aber ich bezweifle, dass das wirklich kontrolliert werden kann. Insbesondere bei der Klientel, die ohne Kinder zum Abhängen dort ist.

      Boewi schrieb:

      Warum in aller Welt lässt man sie nicht in einer Raucherkneipe schmauchen, wo sie unter sich sind und niemanden belästigen können? Nein, statt dessen sitzen sie zusammen mit den Nichtrauchern und Kindern im Straßencafé, die dann ungewollt den Dampf abbekommen.
      Das würde ich auch für die bessere Lösung halten. Die jetzige führt tatsächlich dazu, dass man als Nichtraucher im Außenbereich von Gaststätten nicht mehr unbelästigt ist.

      viel-frau schrieb:

      Was sind denn Raucherkneipen?
      Die Regelungen zum "Nichtraucherschutz" sind je nach Bundesland unterschiedlich. Hier in NRW gibt es für die Gastronomie bisher zwei Ausnahmeregelungen: Raucherclubs, bei denen man Mitglied werden muss, um Zutritt zu erhalten und sogenannte inhabergeführte Einraumkneipen. Die Maßnahmen sollen demnächst aber auch hier verschärft werden und diese Ausnahmeregelungen wegfallen.

      Mehr Information hier

      Das habe ich gerade noch dazu gefunden. Interessant.
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    • Ich kann diese Schwimmbadsituation gut nachempfinden. Ich rauche wie ein Schlot aber kann es auf denn Tod nicht ausstehen wenn Leute beim Essen rauchen oder wenn Lebensmittel irgendwie in der Nähe sind. Finde ich ekelhaft.

      Qualmige Grüße
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Knallfrosch ()

    • Lunix schrieb:

      Wie soll man das machen, da der Rauch immer verteilt wird? Ich hätte gerne das verbriefte Recht auf eine rauchfreie Umgebung und die Freiheit, mich überall hinbegeben zu können, ohne dass mir jemand einfach die Lunge vollquarzen kann. Ich bin Nichtraucherin und ich will nicht rauchen, auch nicht passiv. Nir-gend-wo!


      Ich kann das gut verstehen - und du hast Recht, es ist nicht machbar. Ich schaffe es auch nicht wirklich dem Rauch komplett zu entkommen...
    • Nikotin macht süchtig und kann den Konsumenten und die Menschen in seiner Umgebung schädigen.


      Alkohol macht süchtig und kann den Konsumenten und die Menschen in seiner Umgebung schädigen.


      Solange der Staat beide Dinge (die süchtig machende Stoffe enthalten) legal verkauft, solange müssten die Konsumenten auch das Recht haben das Produkt, ohne Beschränkung, zu verbrauchen.
      :meinung: