Dicke Vegetarierin

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • Was mir aufgefallen ist, grad beim Asiaten oder beim Döner (meine Lieblingsmittagssünden :) ) ist der Käse oder Tofu eigentlich immer fritiert - also derb fettig. Die Fleisch-Alternative wär da sicher fettärmer. Aber ich mach mir nun mal auch nix aus Fleisch - und auch Schokolade ist ja gänzlich fleischlos - wie schon festgestellt wurde :rolleyes:

      Lieben Gruß
      Mari
    • Hallo Mari,

      in den Kliniken , in denen ich war, hatte das vegetarische Essen fast immer
      - die meisten Kalorien :rolleyes:
      aber was sollte ich machen?, ich war schon froh, dass es wenigstens EIN fleischloses Essen gab.


      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Die Reaktion "SIE sind Vegetarierin? Und dann sind Sie noch sooo Dick??!" ist mir auch sehr geläufig. Auf den wohlmeinenden Rat des Arztes, bei Gelenkbeschwerden doch einfach weniger Fleisch zu essen, hab ich zurückgegeben: "Wie denn? Als Vegetarier? Geben Sie mir einen Tipp..." (Dann stellte sich heraus, dass ich chronische Borreliose hatte, die Antibiotika haben mir dann die Darmflora abgeschossen.)

      Klar, es gibt viele leckere vegetarische kalorienreiche Sachen: bei mir sind es öltriefende Antipasti, die ich einfach nicht lassen kann.

      Aber was mich oft wirklich und maßlos ärgert: vegetarische Gerichte sind oft ganz besonders fett und üppig. (Ich muss morgen auf ein Seminar in einem Haus mit "bürgerlicher deutscher Küche", von dem ich jetzt schon weiß, dass das "vegetarische" Gericht ein "Käseschnitzel" ist: ein paniertes und frittiertes 300-g-Stück Emmentaler Käse - mit Remouladensoße. Mir wird jetzt schon schlecht bei dem Gedanken und hoffe, dass es diesmal genug Salat für mich gibt außer dem obligatorischen einzelnen Blättchen. Ich werde wahrscheinlich einfach behaupten, ich wäre Veganer und esse auch keine Milchprodukte.)

      Ich hab mal im Kollegenkreis darüber sinniert, als wir mal wieder unterwegs waren und das "vegetarische" Gericht das bei weitem kalorienreichste war: zum einen sind viele Köche auf dem Trip, nur etwas Gebratenes oder Frittiertes ist eine "richtige" Mahlzeit. Und wenn schon kein Fleisch drin ist, muss es halt besonders "gehaltvoll" sein, damit der arme Pflanzenfresser nicht "vom Fleisch fällt".
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Jap auch hier ist das Problem vorhanden.

      Ich geh ja selten essen (also in nem Restaurant), aber 2x im Jahr wenn meine Grosseltern Geburtstag haben, laden sie alle zum Essen gehen ein und da gehe ich dann auch, auch um mal die ganze Familie zu sehen etc.
      Meist sind die Vegetarischen Gerichte in Butter oder Öl getränkt, oder mit Käse überbacken etc..

      Die Schulkantine war auch immer übel, die hatten zwar ein Vegimenu, aber entweder Spagetti mit Tomatensauce (das ist ja ok) oder dann irgentwas Frittiertes oder mit Tonnenweise Käse überbacken.
      Ich hab dann bald damit angefanen, mir von zuhause was mitzubringen, da das Kantinenessen auch nicht besonders dolle schmeckte.

      Warum Menschen denken das Vegetarier dünn sein müssen weiss ich auch nicht.
      Ich z.b. habe vor allem probleme auf Schoggi zu verzichten :rolleyes:
    • Ich denke, das hat auch was mit Einfalllosigkeit zu tun:
      Gemüse mit Käse überbacken geht immer.

      Auch ich kenne diese Angebote:
      - Käsetortellini mit Käsesoße

      - panierter Schafskäse mit überbackenen Auberginen

      ich achte jetzt nicht ständig auf Kalorien,
      aber ich muss es mir jetzt nicht noch extra reindrücken,
      zumal ich seit der Gallen- OP sowieso kein fettes Essen vertrage.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ich finde es bei vegetarischer Küche aber auch irgendwie anspruchsvoller genügend Eiweiß hineinzubekommen ohne gleichzeitig den Fettanteil ebenfalls hochzutreiben.
      Leider bin ich kein großer Fan von Hüttenkäse und Magerquark, so läuft es dann meist auf Ziegenfrischkäse, geriebenen Vollfettkäse, Feta oder Tofu hinaus, irgendwie für mich nichts für jeden Tag.
      Was wir supergern mögen sind Hülsenfrüchte, Rote-Linsen-Suppe, Falafel, Chili-Sin-Carne, aber auch da sind dann halt nicht nur Eiweiß sondern auch eine Menge Kohlenhydrate mitenthalten.
      Ich finds einfacher mit Fisch und Fleisch ein leichtes Gericht zu kochen, gebe ich zu und ich würde nicht sagen, dass es mir an Kreativität und Fleiß mangelt.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Sophie schrieb:


      Klar, es gibt viele leckere vegetarische kalorienreiche Sachen: bei mir sind es öltriefende Antipasti, die ich einfach nicht lassen kann.


      Ich behaupte jetzt mal dass Öl an sich kein Problem ist. Nicht dass es wichtig wäre oder ich einen Schimmer von Ernährungsberatung hätte. Ich merke aber einen riesen Unterschied ob ich Käsespätzle mit Käsesosse ess oder 500ml Olivenöl in die Rucola-Pesto schütte. Ich glaube die Kombi von Fett mit Kohlenhydraten machts.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Ich koche viel mit diesen Fleischersätzen aus Tofu oder Quorn.
      Die haben alles, sogar Hackfleischersatz ;)

      Ich hab mein Protein vor allem daher.
      Ansonsten esse ich nicht wenige Kh, vor allem Kartoffeln und Nudeln (Reis mag ich net speziell), halt einfach nicht so viel von der Menge her.
      Was ich auch gerne mache sind so gefüllte Teigtaschen, da kann man so viel verschiedenes reintun, aber die sind wegen dem Teig auch nicht ohne.

      Käse ist für mich ein Grundrecht :D Ne im Ernst, ich streue fast über alles Parmesan drüber.
    • Ich weiß nicht, warum Kohlenhydrate, wenn es nicht gerade Zucker ist, so schlecht sein sollen.
      Nimmt man davon wirklich so zu?
      ( ich frage, weil ich früher sehr dünn war und überhaupt nur täglich Spagetti oder chinesische Nudeln gegessen habe.
      ( auf Empfehlung meines Fitness- Trainers, der gesagt hatte, ich solle eine Stunde vorm Training nudel essen - war allerdings in den Neunzigern)
      Kohlenhydrate machen mich nur dick, seitdem ich dick bin. :confused:

      aber schon richtig, das übliche Kaloriensparessen - ein kleines Steak und ein Salat", also low carb ist vegetarisch schwerer zu erreichen.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ich seh das auch nicht ein mit den KH..
      Vor allem Kartoffeln sind ja eigentlich sehr gesund.

      Und doch Steak und Salat geht auch vegetarisch, gibt (zumindest hier) in jedem Supermarkt so Veggi-Steaks, ich find die ganz lecker und haben Kalorienmässig etwa gleich viel wie ein Rindssteak.
    • Ich mag diese extrem gewürzten Fleisch-Ersatz-Stücke aber nicht besonders. Meistens sind die auch ziemlich fettig.
      Wie Lisa schreibt: man könnte ja auch mal etwas Kreativität beim Kochen einsetzen. Es soll da Volkshochschul-Kurse und soger Kochbücher geben....
      Bloss: wenn man die übliche Fleisch-Gemüse-Sättigungsbeilagen-Dreifaltigkeit unbedingt nachahmen will, wird es schon eng.
      Was meine eigene Küche angeht, esse ich so, wie es mir schmeckt und wie es mir bekommt: wenig Eiweiß und Fett, hauptsächlich Kohlehydrate aus Stärke und viiiel Salat. Davon nehme ich auch nicht zu (allerdings auch nicht ab).

      Was mich permanent nervt, ist die Gasthaus/Hotelküche, wenn man halt nicht ausweichen kann. Wenn ich viel Glück habe, gibt es Salat zum Sattessen.

      Gestern hatte ich Pech. Mein Kollege hatte die Autobahnausfahrt verpasst (warum können Männer einfach nicht gehorchen, wenn eine Frau sagt, hier müssen wir raus?) und wir kamen zu spät zum Frühstück. Es war schon alles aufgefressen, sonst hätte ich mir den Ranzen vollgeschlagen und aufs Mittagessen verzichtet. Natürlich gab es Schweinebraten mit Klößen und Kraut, und für mich gab es Spinat-Semmelknödel mit - Remouladensoße. Salat war für 30 Personen ungefähr so viel vorgesehen wie ich normalerweise alleine esse. Obwohl ich nach Möglichkeit versucht habe, die Soße abzustreifen, war mir hinterher schlecht, und den Rest des Seminars habe ich auf dem Klo verbracht.

      Ich hasse die deutsche Küche. In Großstädten setze ich mich manchmal ab und such mir einen türkischen/italienischen/arabischen/asiatischen Imbiss. Da gibt es immer was für Vegetarier.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:


      Ich hasse die deutsche Küche. In Großstädten setze ich mich manchmal ab und such mir einen türkischen/italienischen/arabischen/asiatischen Imbiss. Da gibt es immer was für Vegetarier.


      Seufz... da schließ ich mich doch mal sofort an... und das obwohl ich kein Vegetarier bin. Nicht nur Gemüse, auch Fleisch wird im Ausland zum Teil viel leckerer zubereitet ;)
    • Ich liebe die deutsche Küche.
      Vor allem meine!

      Es gibt unzählige deutsche leckere vegetarische Gerichte.
      Fleisch war schliesslich viel zu teuer um es täglich auf den Tisch zu bringen.
      Gemüseeintöpfe, Mehlspeisen, Spätzle, Schupfnudeln, Kartoffeln... nicht zu vergessen deutsches Brot...

      Aber natürlich kochen z.B. die Inder vielfältiger vegetarisch, es wird geschätzt dass dort 50 Prozent der Bevölkerung vegetarisch lebt.

      Ich war 5 Jahre Vegetarierin, in der Zeit war ich für über 3 Monate in USA, da war es unproblematisch, wenn ich allerdings Verwandtschaft im ehemaligen Jugoslawien besuchte, da erlebte ich wirklich die unglaublichsten Dinge.
      "Du isst kein Fleisch, macht nichts dann nimm Hühnchen!"

      Mein Bruder hat auch einen interessanten Ansatz für sich gefunden. Er sagt er möchte dass so wenig Tiere wie möglich für ihn sterben. Deshalb isst er keine kleinen Tiere, also keine Meeresfrüchte, keine Wachteln oder so....
      Jedem Tierchen sein Plaisierchen.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • Ich esse Fleisch, aber nicht täglich. Manchmal darf es auch gerne vegetarisch/vegan sein. Da lässt sich oft Neues bei entdecken, wenn es denn gut gemacht ist.
      Dass vegetarische Gerichte oft extrem fettig sind und eher als Verlegenheitslösungen angeboten werden statt aus einer wirklichen Planung heraus, fällt mir immer wieder auf. Sehe das momentan auch häufig auf dem Essensplan einer Klinik, dass das vegetarische Gericht oft gleichzusetzen ist mit Paniertem, obwohl die dort eigentlich erstaunlich gut kochen.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
      [/SIZE]
    • viel-frau schrieb:

      Gemüseeintöpfe, Mehlspeisen, Spätzle, Schupfnudeln, Kartoffeln... nicht zu vergessen deutsches Brot...

      In der Regel sind die sogenannten Gemüseeintöpfe zu 99,9% mit Speck oder Brühe. Ich habe noch nie in einem "deutschen" Lokal speckfreien Eintopf bekommen. Doch, einmal schon: im koscheren Restaurant der jüdischen Gemeinde in Köln.
      Mit Mehlspeisen wie Klößen, Schupfnudeln, Spätzle etc. kannste mich auch um den Block jagen. Erst einmal ist da auch meistens Speck drin, und wenn schon kein Speck, dann Käse und Sahne, und Eier auf jeden Fall. Ich finde für mich diese Art von Küche auch einfach nicht bekömmlich, ich bekomme davon ein zugeschleimtes Völlegefühl.
      Brot finde ich klasse, ess ich gerne, aber versuch mal in einem Gutbürgerlichen Lokal einfach nur Brot zu bekommen, ohne Wurst, oder noch dreister: ohne Butter...
      Die Geschmäcker sind halt verschieden, aber mein Ding ist die deutsche Küche einfach nicht, war sie noch nie. Meine erste Pizza mit 10 (beim Italiener, nicht aus der TK-Truhe!) war für mich eine göttliche Offenbarung, was Gewürze und Aromen angeht. Wenn ich auswandern müsste, dann nach Italien.

      viel-frau schrieb:


      Ich war 5 Jahre Vegetarierin, in der Zeit war ich für über 3 Monate in USA, da war es unproblematisch, wenn ich allerdings Verwandtschaft im ehemaligen Jugoslawien besuchte, da erlebte ich wirklich die unglaublichsten Dinge.
      "Du isst kein Fleisch, macht nichts dann nimm Hühnchen!"

      Ich bin jetzt bald 35 Jahre Vegetarierin, und es wird einfacher, ist gesellschaftlich akzeptierter, aber manchmal glaube ich, die Gastronomie hat zum Teil die letzten 10 Jahre hinterm Mond verbracht.
      Solche Ideen wie von deinen Verwandten findest du auch im 4-Sterne-Hotel in Deutschland. Heutzutage. Vor ein paar Wochen noch, als ich das "vegetarische" Gericht zurückgewiesen habe, weil Huhn im Gemüsecurry drin war. "Aber das ist doch kein Fleisch." Meine Antwort: "Ich esse aber auch keine toten Vögel." wurde ziemlich irritiert zur Kenntnis genommen. Hilfloses Stirnrunzeln der Bedienung: "Ja was machen wir denn da? Wir hätten da noch Lachs...." Grrrr. Heilige Einfalt.

      Es geht nichts über gut ausgebildetes Personal....
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Ein Offenbarung ist allerdings auch, was man in italienischen 3-Sterne-Hotels vorgesetzt bekommt, wenn man sich als Vegetarier outet. Ich musste das auf Klassenfahrten für meine Schüler immer erst mühsam organisieren... wobei die Faustregel galt: Je weiter im Süden, desto länger dauerte es, bis das Personal letztlich kapiert hatte, was man von ihm wollte.
      Ja... und dann "durften" die armen Schüler als Hauptgang kalten Mozarella mit warmem Erbsengemüse aus der Dose vertilgen. Da kostet es schon Durchhaltevermögen, zu seiner Überzeugung zu stehen :D

      Aber nochmal was zur deutschen Küche... es ist halt einfach Geschmackssache. Klar gibt es verschiedenartige deutsche Eintöpfe, aber ich mag die Pampe einfach nicht. Eine italienische Minestrone ist dagegen ein Gedicht!
      Oder das Gemüse... ich liebe Auberginen, Paprika, Zucchini, Zwiebel, Knoblauch - Kraut, Kohlrabi, Wirsing, Rote Beete und dergleichen, wie in der deutschen Küche oft verwendet, schmecken mir einfach nicht.

      Oder wenn man in Deutschland auf die Idee kommt, Spaghetti Carbonara mit Sahne zuzubereiten... da hilft nur noch weglaufen!
    • ich glaube auch, dass der Zuzug der Gastarbeiter nach Deutschland ein Gewinn war, neben anderem auf jeden Fall kulinarisch;
      denke aber mal, ich koche das, was man neudeutsch cross-over nennt...
      - Spätzle mit Linsen indischer Art, Polenta mit Gemüse in Tomatensoße und Parmesan, Couscous und Gemüse in Kokosmilch, Maisfladen mit Chili sin carne
      - oder heute: Gerste mit Gemüse in kantonesischer Soße;)
      seit ich vegetarisch koche, bin ich sehr experimentierfreudig geworden.
      Mein Mann isst eben Fleisch dazu, das ist einfacher,
      als wenn man umgekehrt als Vegetarier ein Fleischessen modifiziert.
      Anfangs habe ich auch diese Veggie- Schnitzel benutzt, sie sind auch lecker,
      aber da ich nicht mehr nach dem Schema "Fleisch - zwei Beilagen" koche, merke ich , dass ich sie immer seltener brauche.

      liebe Grüße lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Die Fleischersatzprodukte die man hier kaufen kann sind weder gewürzt noch fettig (im Gegenteil, meist weniger Fett als Fleisch).

      Ja ich habe, wenn ich jeweils in D war hatte ich auch ab und zu Probleme, obwohl ich z.b. Krautsalat oder Bratkartoffeln sehr mag.

      Die Schweizerküche mag ich ganz gerne, aber wenn man keinen Käse mag ist man da auch eher gelackmeiert als Vegetarier.

      Ich selber koche gerne Nudeln oder eben Karoffeln, liiebe gedämpftes Gemüse und Salat.
      Reis finde ich per se nicht lecker :cool:
    • Ich schrieb von meiner deutschen Küche.
      Lauch-, Kartoffelsuppe, Möhreneintopf, Blumenkohlsuppe oder Eintopf usw.
      Da ist nirgends Speck oder Sahne drin.
      Im Winter liebe ich Eintöpfe, der schlechte Ruf der ihnen voraus eilt ist völlig unbegründet.

      Verstehe nicht wie du über Käse verteufeln und gleichzeitig Pizza als eine Offenbarung sehen kannst.

      Aber natürlich schmeckt mir auch vieles aus anderen Küchen und Ländern, mein Freund ist Engländer, und auch die haben einige sehr leckere Sachen.
      Wahrscheinlich bin ich einfach über das Wort "hassen" gestolpert.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • Hallo Viel- Frau,

      die Suppen klingen total lecker, ich mag Suppen gern.
      Aber als Kind musste ich immer Suppen essen, die ich nicht mochte:
      - Kartoffelsuppe
      - Linsensuppe
      - Graupensuppe

      ich erinnere mich daran, dass ich davor saß und die Suppe bildete schon Krusten, weil sie kalt wurde, aber ich durfte nicht weg, bis ich aufgegessen hatte.
      Auch Spinat war so ein Trauerspiel.

      Ich habe daher an deutsche Essen irgendwie schlechte Erinnerungen, und vielleicht kommt das daher, dass als Kind gegessen wurde, was auf den Tisch kam - während ich im Süden nur das essen durfte, was mir schmeckte.

      Also so eine art Trauma?

      liebe grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      Hallo Viel- Frau,

      die Suppen klingen total lecker, ich mag Suppen gern.
      Aber als Kind musste ich immer Suppen essen, die ich nicht mochte:
      - Kartoffelsuppe
      - Linsensuppe
      - Graupensuppe

      ich erinnere mich daran, dass ich davor saß und die Suppe bildete schon Krusten, weil sie kalt wurde, aber ich durfte nicht weg, bis ich aufgegessen hatte.
      Auch Spinat war so ein Trauerspiel.

      Ich habe daher an deutsche Essen irgendwie schlechte Erinnerungen, und vielleicht kommt das daher, dass als Kind gegessen wurde, was auf den Tisch kam - während ich im Süden nur das essen durfte, was mir schmeckte.

      Also so eine art Trauma?

      liebe grüße Lisa


      Lach... ich glaube genau das ist auch der Grund, warum ich mit dergleichen Gerichten auch nicht mehr warm werde. Du bist also nicht allein mit diesem "Problem", Lisa
    • ach viel-frau: Ich schrieb über die bürgerliche deutsche Küche, wie sie ein Vegetarier in LOKALEN und HOTELS vorgesetzt bekommt. Und sorry, die ist in 90% aller Fälle ... verbesserungsfähig. Woher soll ich wissen wie du kochst? Bei dir gehe ich schließlich nicht essen, wenn ich auf Dienstreise bin.
      Käsespätzle, die zu 2/3 aus fettem Käse plus frittierten Zwiebeln plus Salz bestehen, finde ich einfach nur widerlich. Die typische deutsche (Gasthaus)Küche kennt anscheinend nur vier Gewürze : Pfeffer, Salz, Zwiebeln und Salz. Bei Pizza sind wenigstens noch Kräuter und Gemüse drauf.
      Und ich schrieb von einer Offenbarung im Alter von 10 Jahren! Das ist über 40 Jahre her. Heutzutage esse ich nur noch selbstgebackene Pizza, mit Hefeteig, frischen Kräutern und sehr wenig Käse. Das was man in den Pizzerien heutztage vorgesetzt kriegt, ist leider durch den deutschen/amerikanischen Geschmack an meterdicken Käseschichten versaut worden. An den TK-Müll will ich noch nicht mal denken, sonst kommt mir das Frühstück hoch.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Die bürgerliche deutsche Küche in der Durchschnittsgastronomie ist ein Graus, da stimme ich dir zu. Auch wenn ich schon so manche gute Gemüseplatte bekommen habe. Aber das war eher in Mittel- und Norddeutschland. Im Süden sind es wirklich meist die Käsespätzle. Ich glaube, die anderen klassischen fleischlosen Speisen sind für die Gastronomen einfach zu aufwendig in der Herstellung. Da kann man nicht so gut auf Convenience zurückgreifen sondern muss eine Menge selbst schnibbeln und vorbereiten. Nicht mal die klassische Backkartoffel ist ja nicht in 10 Minuten zubereitet.

      Diese Käsespätzle gibt es übrigens in unserer NRW-Kantine auch recht häufig als vegetarische Alternative. Übel.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Ihr hab halt noch keine grüne Soße gegessen.

      Frankfurter Spezialität die (angeblich) auch Goethe schon schätze. Leckerleckerlecker.


      Mein Mann sagt es sieht aus wie Babykotze und er mags nicht. Banause.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******