Heilfasten?

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    • Knallfrosch schrieb:

      Günther und Honigbiene, habt ihr mal richtig geführt gefastet?


      Ja. Und ich weiß wovon ich rede. Die ganze Ideologie drumherum kenne ich auch zur Genüge. Es gibt sicherlich Menschen, die ungestraft solche Sachen mitmachen können. Bei vielen rächt sich der Körper aber. Ich freue mich für dich, dass es dich nicht getroffen hat.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • So. Ich war mehrere Stunden unterwegs und konnte vorher einen angefangenen Beitrag nicht mehr zuende schreiben. Inzwischen haben sich hier einige zu Wort gemeldet, auf die ich erst einmal nicht eingehe, sondern hier meinen Text von vorhin vervollständigt einbaue:

      Sonnenkuss schrieb:

      Ob Heilfasten da was anderes im Hirn auslöst - allein mir fehlt der Glaube. Denn auch der Abnehmer will ja seinen Körper beherrschen und darüber bestimmen, genau wie der Heilfaster. Also wo ist bitte der entscheidende Unterschied, der sich mir Pummel irgendwie nicht erschließt?
      Nur die Gewichtsabnahme? Nee, eben diese Macht über den Körper und seine Grundbedürfnisse, wie eben der des Hungers. Mich erinnert das an eine ausgeprägte Essstörung, worunter auch ganz normal gebaute Menschen leiden können...
      Achtung, hier schreibt jetzt auch ein "Pummel" und ich habe mich auch 2x am Heilfasten versucht. Nicht angeleitet, sondern nach einem Buch aus der Bibliothek. Das war bereits NACH der Zeit, in der ich mich noch manchmal irgendwelchen Diätversuchen ausgesetzt habe.
      Ich hatte den Eindruck, das Gefühl für meinen Körper verloren zu haben und meine Gedanken falsch auszurichten. Durch Heilfasten wollte ich einen neuen Weg versuchen, mal in mich rein zu horchen und zu mich mehr zu spüren. Das hatte für mich - und sicher auch für viele andere, die es probiert haben - nichts mit "Macht über den Körper" zu tun, wie Du es darstellst. Es war auf jeden Fall eine gute Erfahrung für mich. Ich habe mich einfach mal selbst auf mich konzentriert, was mir sonst sehr schwer fällt. Bewusst ausgeklinkt auch aus einem Teil meines Umfelds, das mir damals nicht gut tat.
      Erstaunlich, wie viel Zeit man hat, wenn nicht andauernd los muss, um frische Lebensmittel zu kaufen oder Mahlzeiten vorbereiten muss. In der zweiten Wochenhälfte trieben mich die Nächte in den Wahnsinn, da mein Schlafbedürfnis plötzlich extrem gesenkt war. Da habe ich viel über mich nachgedacht, meine Entscheidungen und Ideen aufgeschrieben und einiges für mich selbst neu sortiert.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Sonnenkuss schrieb:

      Oh, ich kenne auch Diäten, die mit Klaubersalz und Einläufen starten und eben mit "Wiedereinstiegs-Essenstagen". Nur die Meditation, tja, die muss man selbst organisieren.
      In einem Dickenakzeptanzforum finde ich "Heilfasten" ein brisantes, gefährliches und eben ein danebenes Thema. Klingt komisch, ist aber so. In einem Anorexia Forum würde man das Thema sicher auch kritisch sehen, nur uns Pummels kann es als Heilfasten untergejubelt werden.


      Es tut mir leid, ich wollte wirklich kein Thema anschneiden, dass hier unpassend ist. Bin nicht böse, wenn es gelöscht wird.
      Sicherlich ist es in einem Umfeld, wo viele kein normales Verhältnis zum Essen haben eher kritisch.

      Mich hätte es einfach interessiert.

      Ich habe einfach an verschiedenen Stellen gehört, dass es für den Körper gesund sein soll einmal im Jahr zu fasten, damit der Darm einmal keine Arbeit hat.

      Ob das nun stimmt, kann ich ja nicht wissen.

      Sowas ist immer schwer, selbst Ärzte werden da sicherlich unterschiedlicher Meinung sein.

      Sicher kann man den Darm auch entlasten ohne zu fasten.
      Für mich wäre aber es aber schwieriger nur bestimmte Dinge zu essen, als konsequent gar keine feste Nahrung mehr zu mir zu nehmen.

      Falls ich dadurch abnehme, ist das Gewicht natürlich wieder da, sobald ich normal esse - das ist für mich logisch. Und darum geht es eben auch gar nicht.

      Aber es wäre für mich eine Chance einmal nicht ans Essen zu denken.
      Bzw. mich danach wieder langsam heran zu tasten.

      Einmal hatte ich mir den Magen verdorben und habe deswegen nur sehr wenig essen können.
      Danach haben ganz einfache Dinge wie Reis und Gemüse ohne Gewürze wieder himmlisch geschmeckt, ich habe bewusster gegessen und brauchte weniger.
      Natürlich hält das nicht ewig ein.
      Dennoch würde ich diese Erfahrung gerne nochmals machen.
    • Lyssi schrieb:

      [...] Danach haben ganz einfache Dinge wie Reis und Gemüse ohne Gewürze wieder himmlisch geschmeckt, ich habe bewusster gegessen [...]
      An ein intensiviertes Geschmackserlebnis kann ich mich auch erinnern und daran, dass ich in der ersten Zeit bewusster einkaufte, auf dem Wochenmarkt begeisterter schnupperte, offener war für neue Geschmackserlebnisse, langsamer aß und mich weit mehr vor Fertiggerichten ekelte als zuvor.
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    • Knallfrosch schrieb:

      Günther und Honigbiene, habt ihr mal richtig geführt gefastet?


      Nein, habe ich noch nie, weder geführt noch ungeführt. Ich werde es auch nicht ausprobieren, weil ich aus o.g. Gründen zu dem Schluß gekommen bin, dass es nicht gesund sein kann. Außerdem hast du völlig recht, wenn du sagst, dass Essgestörte die Finger davon lassen sollten. Dennoch halte ich es für nicht Essgestörte immer noch genauso ungesund.

      Ich glaube Dir gerne, dass du dich beim Fasten gut gefühlt hast, aber ich bin auch überzeugt davon, dass das auf die Endorphine zurückzuführen ist.

      Nein, für mich ist es nichts und aufgrund meiner Beobachtungen an fastenden Mitmenschen rate ich auch weiterhin jedem davon ab.
    • Als Fastenerfahrene habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie Knallfrosch.
      Es war für mich immer ein Innehalten, die Blickrichtung war mehr auf das seelische Be- und Empfinden gerichtet.
      Bei den meisten Fastenerfahrungen war ich allerdings schlank und nach dem Fasten hat sich das Gewicht auch immer wieder auf das Ausgangsgewicht eingependelt (damit habe ich auch gerechnet, Fasten war für mich keine Methode zum Abnehmen).
      Als Schlanke hatte ich schon Bluthochdruck, das Fasten ist mir gut bekommen, die Werte sanken für mehrere Wochen in einen guten Bereich.

      Mit einem hohen Gewicht habe ich nur einmal gefastet, das ist mir gesundheitlich nicht gut bekommen.
      Seit dieser Zeit ist Fasten von meiner Liste gestrichen.
      Auf meinen Blutdruck hatte das Fasten als Dicke eher negative Auswirkungen, er schwankte in Extremwerten in beiden Richtungen und war für mehrere Wochen schwer zu bändigen.

      Eine Begründung für meine Erfahrungen habe ich nicht.

      Julchen
    • Letztlich muss immer jeder für sich selber entscheiden was er tut.

      Davon abgesehen halte ich es für unsinnig danach zu fragen, ob man denn wohl selber schon mal gefastet hätte... sozusagen um in Frage zu stellen, ob man dazu überhaupt etwas sagen könne.
      Ich nehme auch keine Drogen und kann trotzdem klar und deutlich sagen, dass und warum ich nichts von ihnen halte.

      Den Vergleich, dass man auch bei einem Tauchgang oder einer Bergtour "Begleitung" braucht, halte ich für bezeichnend. Das sind beides Unternehmungen, die hohe Gefahren in sich bergen, deshalb die Begleitung.
      Damit bestätigen die Schreiber genau das, was ich ausdrücken wollte.

      Und letztlich:
      Um bestimmte Nahrungs - oder auch Genussmittel wieder mehr schätzen zu lernen, muss man ja nicht auf alles verzichten und gar nichts mehr essen.
      Es stimmt schon, dass wenn man eine längere Zeit eine bestimmte Nahrung nicht genießen konnte oder auch bewusst einmal auf sie verzichtete, man sie dann wieder umso mehr schätzen lernt, auch den Geschmack wieder intensiver wahrnimmt. Nur kann man dies ohne jegliche Gefahr und ganz ohne "Begleitung" mit einzelnen Dingen jederzeit tun, wenn man ansonsten dem Körper gibt was er braucht.

      Die Euphorie von der viele Fastenende sprechen -
      dies ist ein Schutzmechanismus des Körpers. Der Wortteil "Schutz" spricht auch hier wieder für sich. Ähnlich wie ich über den Passus "Begleitung" stolperte, ist auch dies für mich ein Beleg, dass man den Körper in Gefahr bringt.

      Wenn man das Wort "Fasten" einmal schlicht durch "Nichts essen" ersetzt, dann würde ich gern mal den Aufschrei hören, der hier durch alle Reihen ginge, wenn jemand fragen würde was die Leserschaft davon hielte, eine Woche oder länger nichts zu essen...
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Den Vergleich, dass man auch bei einem Tauchgang oder einer Bergtour "Begleitung" braucht, halte ich für bezeichnend. Das sind beides Unternehmungen, die hohe Gefahren in sich bergen, deshalb die Begleitung.
      Damit bestätigen die Schreiber genau das, was ich ausdrücken wollte.



      Begleitung durch einen erfahrenen Menschen oder Lehrer ist nun wahrlich nichts partout negatives, im Gegenteil, es zeugt eher davon Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
      Und ich schrieb es oben bereits, das Leben ist nunmal nicht völlig gefahrlos und dennoch würde ich nicht auf Bergwandern oder Autofahren verzichten wollen, als ich das noch nicht sonderlich gut konnte, war übrigens immer ein Begleiter dabei;)

      Mir sind es manche Dinge einfach wert, dafür auch kalkulierbare Risiken einzugehen.
      Ob nun Heilfasten für einen dazu gehört, das muss nun wahrlich jeder selbst entscheiden, aber warum anderen eine gute Erfahrung madig machen, nur weil man selbst Angst davor hätte?


      Itsme schrieb:

      Um bestimmte Nahrungs - oder auch Genussmittel wieder mehr schätzen zu lernen, muss man ja nicht auf alles verzichten und gar nichts mehr essen.
      Es stimmt schon, dass wenn man eine längere Zeit eine bestimmte Nahrung nicht genießen konnte oder auch bewusst einmal auf sie verzichtete, man sie dann wieder umso mehr schätzen lernt, auch den Geschmack wieder intensiver wahrnimmt. Nur kann man dies ohne jegliche Gefahr und ganz ohne "Begleitung" mit einzelnen Dingen jederzeit tun, wenn man ansonsten dem Körper gibt was er braucht.



      Nein, von müssen war ja auch nie die Rede.
      Aber man kann es auf diesem Wege machen und man darf das auch.
      Manche mögen eben intensive Erfahrung, bzw. kommen mit bestimmten Methoden besser zurecht, die sollte man doch einfach auch in Ruhe lassen können.
      Was dieses "meins ist aber besser" soll, gerade hier, begreife ich nicht.


      Istme schrieb:

      Die Euphorie von der viele Fastenende sprechen -
      dies ist ein Schutzmechanismus des Körpers.


      Keiner der Fastenden hat von euphorischen Zuständen berichtet.


      Itsme schrieb:

      Wenn man das Wort "Fasten" einmal schlicht durch "Nichts essen" ersetzt, dann würde ich gern mal den Aufschrei hören, der hier durch alle Reihen ginge, wenn jemand fragen würde was die Leserschaft davon hielte, eine Woche oder länger nichts zu essen...


      Äh, ich denke, dieselben Reaktion wie jetzt auch.
      Wenn jemand dies als geeignete Methode zur Abnahme bezeichnen würde, würde ich zwar nicht aufschreien, sondern meine Bedenken äußern.
      Als bewusste Entscheidung zur Selbsterfahrung finde ich, darf auch ein dicker Mensch tatsächlich auch mal ein bisschen experimentieren.
      Es gibt auch Dicke, die ein entspanntes Verhältnis zum Essen haben, was durch eine Woche fasten nicht gleich in seinen Grundfesten erschüttert werden kann.
      Auch ich als ehemals Essgestörte könnte mir mitlerweile so etwas vorstellen, obwohl es zu meiner akuten Zeit undenkbar gewesen wäre.
      Heute bin ich froh, über Essen und Nichtessen eine zwangsfreie Entscheidung treffen zu können, und die würde ich mir auch von niemandem nehmen lassen.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Und letztlich:
      Um bestimmte Nahrungs - oder auch Genussmittel wieder mehr schätzen zu lernen, muss man ja nicht auf alles verzichten und gar nichts mehr essen.


      Das wird sicher nicht jeder nachvollziehen können, aber für mich wäre das schwieriger als nichts mehr zu essen.

      Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, kann ich für einige Zeit auch sehr diszipliniert sein.
      Schwer tue ich mir aber mit halben Sachen.
      Zu sagen ich esse eine Weile bestimmte Dinge nicht mehr (Problem: Was genau?) würde mir einfach schwerer fallen, da es viel mehr Raum für "Ausnahmen" geben würde.

      Mein Ziel wäre da wirklich nicht mehr ans Essen zu denken.
      Ob dann nicht genau das Gegenteil passiert, wenn ich faste, weiß ich natürlich nicht.






      Fasten ist aber etwas anderes als "nichts mehr essen".
      Durch die Tees und Säfte versucht man ja gezielt den Körper zu unterstützen.
      "Nichts mehr essen" klingt für mich eher nach Magersucht, nach etwas ungeplantem.
    • Angelina schrieb:



      warum anderen eine gute Erfahrung madig machen, nur weil man selbst Angst davor hätte?



      Madig machen nicht, deshalb schrieb ich auch das jeder letztlich selbst entscheiden muss. Aber meine ureigenste Meinung dazu äußern, das schon.

      Und "Angst davor"... ja, schon. Eine, ich denke gesunde Angst, oder auch sehr große Vorsicht vor einer Sache, die sich mir als nicht gesund zeigt.
      Die Meinungen zu diesem Thema sind nicht umsonst äußerst geteilt, auch in so genannten Fachkreisen.
      Und nach wie vor glaube ich außerdem, dass dies wieder einmal eine Methode ist, mit wenig Leistung und unhaltbaren Versprechen viel Geld zu verdienen.

      Aber noch einmal betont:
      Das ist meine ureigenste Meinung dazu. Jeder darf / muss / soll dazu stehen wie er mag.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Manche meinen auch durch Ritzen an Grenzerfahrungen zu kommen oder durch Bungee jumping, Feuerlaufen oder durch Wulla-Wulla-Tanz. Auch die behaupten alle, es würde den Kopf frei machen und auf etwas anderes, viel Tieferes und Bewußteres lenken.
      Es ist nicht meines und ich habe hier meine Bedenken geäussert.
      Und auch ich leide an keiner ESS, nur damit ich das auch mal geschrieben habe.
      Es ist und bleibt eine Nulldiät unter anderem Namen, den Unterschied konnte nämlich noch Niemand hier schlüssig erklären.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Maky schrieb:

      Im übrigen darf ich an Tiere erinnern, die Winterschlaf halten und über Monate hinweg keine Nahrung zu sich nehmen und dadurch keinesfalls "Mangel" erleiden oder daran sterben.


      Wenn das mal kein Jojo ist, Fett im Sommer anfressen müssen, um den Winter zu überleben... Als Argument für Heifasten lasse ich diesen Tiervergleich erst gelten, wenn ich das hier hinkriege: Gleithörnchen. ;)
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Maky schrieb:

      Im übrigen darf ich an Tiere erinnern, die Winterschlaf halten und über Monate hinweg keine Nahrung zu sich nehmen und dadurch keinesfalls "Mangel" erleiden oder daran sterben.


      Ist das das dein Ernst? Menschen mit winterschlafhaltenden Tieren zu vergleichen? Versteh mich nicht falsch, ich hätte nichts dagegen, Winterschlaf zu halten, aber das gibt´s bei uns Menschen leider nicht.
    • Sorry,

      aber bei dem obigen Beispiel der Tiere, die einen Winterschlaf halten, musste ich eben laut lachen!
      Ich stellte mir direkt vor, wie alle Dicken dieser Welt sich versammelt, um in einer grooooooooooßen Höhle eine seeeehr lange SChlafparty abzuhalten... :kicher:


      Wenn man alles aus der Tiewelt - und eben auch dieses auf Menschen übertragen könnte, wäre das die billigste Diät der Welt. Das wäre WW und all den anderen Diätkonzernen aber gar nicht recht! :baeh2:
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Und "Angst davor"... ja, schon. Eine, ich denke gesunde Angst, oder auch sehr große Vorsicht vor einer Sache, die sich mir als nicht gesund zeigt.


      Ja, sei dir unbenommen, aber nicht jeder hat eben Angst davor und nicht für jeden ist es offenbar ungesund, wenn ich deren Erfahrungen damit glauben schenken mag.
      Es geht mir hier auch mitnichten darum meine Meinung durchzusetzen, sondern ich werde immer hellhörig, wenn argumentativ ganz tief in die Dämonenkiste gegriffen wird, deswegen hake ich sehr genau nach.

      Itsme schrieb:

      Und nach wie vor glaube ich außerdem, dass dies wieder einmal eine Methode ist, mit wenig Leistung und unhaltbaren Versprechen viel Geld zu verdienen.


      Wie so vieles, ich selbst als mündiger Mensch entscheide eben darüber, was es mir bringen könnte.


      Sonnenkuss schrieb:

      Manche meinen auch durch Ritzen an Grenzerfahrungen zu kommen oder durch Bungee jumping, Feuerlaufen oder durch Wulla-Wulla-Tanz. Auch die behaupten alle, es würde den Kopf frei machen und auf etwas anderes, viel Tieferes und Bewußteres lenken


      Naja, du bist bisher die einzige die von bewusstseinserweiternden Grenzerfahrungen gesprochen hat. Finde ich total überzogen und kann ich nirgends rauslesen.

      Sonnenkuss schrieb:

      Es ist und bleibt eine Nulldiät unter anderem Namen, den Unterschied konnte nämlich noch Niemand hier schlüssig erklären.


      Ich sehe nach wie vor große Unterschiede, aber ich akzeptiere, dass du Fasten so wahrnimmst.
      Bei mir ruft es aber tatsächlich keine unangenehmen Assoziationen hervor.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Ich weiß nicht wie eine Nulldiät genau aussieht.
      Beim Fasten gibt es aber eben unterschiedliche Arten. Aber wohl bei allen nimmt man nicht NICHTS zu sich, sondern darf ja durchaus Säfte trinken.
      Der Körper bekommt also Vitamine.

      Es gibt ja auch diese (teilweise ja von Ärzten empfohlene) Shakes mit Eiweiss (usw), die die Mahlzeiten ersetzen.
      Nicht dass ich davon viel halte, aber keiner würde das als Nulldiät bezeichnen, oder?
    • Lyssi schrieb:

      Beim Fasten [...] nimmt man nicht NICHTS zu sich, sondern darf ja durchaus Säfte trinken.
      Der Körper bekommt also Vitamine.
      Bei mir gab es auch Gemüsebrühe und Tees neben den Säften.
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      — Mary Flannery O'Connor

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      — Sam Levenson
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    • Ich weiß nicht, was der Spruch schon wieder soll, Sonnenkuss.
      Es ist jetzt mehr als einmal erläutert worden, dass es hier nicht um Gewichtsabnahme, Schlankheitswahn, Eso-Krams und sonstigen Mist geht. Jetzt hier krampfhaft irgendwelche Models und deren kranke Ernährungskrücken ins Spiel zu bringen hat ebenso wenig mit der Grundidee zu tun, nach der Lyssi gefragt hat, wie "Wulla-Wulla-Tanz".
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    • Sonnenkuss schrieb:

      In Saft getränkte Watte, dass ist ein Geheimtipp der Topmodels. Hilft dufte gegen Hungergefühl. :doof:


      Sorry, aber das finde ich geht jetzt echt am Thema vorbei und geht auch nicht auf meinen Beitrag ein!

      Wenn jemand einen Obsttag macht, ist das auch keine Nulldiät, oder?
    • Ich esse öfters mal nur Obst oder Gemüse ohne das als Obst- oder gar als Diättag zu betiteln oder einzuordnen.
      Es gibt bei mir Phasen, in denen ich recht viel Fleisch esse oder Phasen in denen ich viele Kohlenhydrate esse (vorallem Brot). Nach einer Weile kommt bei mir ganz automatisch das Bedürfnis auf, etwas frisches - vorallem rohes - zu essen... dann esse ich mit Begeisterung Obst und Salate und pendel mich nach einer Weile wieder auf einen ausgewogeneren Speiseplan ein, in dem Fleisch, Obst, Gemüse und verschiedene Kohlenhydrate vorkommen.

      In den letzten Wochen konnte ich manche Lebensmittel gar nicht essen - die baue ich jetzt, wo ich wieder Lust drauf habe, verstärkt in meine Mahlzeiten ein - und warum nicht einen ganzen Tag lang? Wenn ich Lust habe, esse ich die auch drei Tage hintereinnander! Das hat für mich überhaupt nichts mit Diät zu tun, sondern mit meinen Bedürfnissen.

      Ich finde, man muss nicht überall das Etikett "Diät" draufkleben!
      Und nicht zuletzt würde ich mir für diese Diskussion etwas mehr Sachlichkeit wünschen.
    • ich würde sonnenkuss da grundsätzlich beipflichten.

      ein paar schluck saft oder ein paar löffel suppe bewahren den körper nicht vor dem hungermodus, dem abbau von muskelmasse und den folgen, die das hat. dass der menschliche körper sowas durchaus wegstecken kann ist eine andere geschichte.

      und das es ein unterschied ist, ob man in ruhiger schöner umgebung mit einem mehr oder weniger schön klingenden konzept "heilfastet", bei runtergefahrenem stresslevel und um sich etwas gutes zu tun, als womöglich frei schnauze oder unter per se stressigen klinikbedingungen nulldiät zu machen ist auch klar.

      das "modifizierte fasten" mit eiweißpampen, ist, meiner meinung nach, auch wenn es von menschen mit doktortitel verkauft wird, auch nicht gesünder.

      und @lyssi
      die erfahrung, dass es leichter ist nichts zu essen, als eingeschränkt zu essen, haben hier sicher schon sehr viele gemacht.

      da einmal auf null zu fahren kann sicher entlastend sein, es kann aber auch den einstieg in eine heftigere essstörung sein.
      Lieben Gruß

      Rita