Tim Mälzer: Der Ernährungs-Check

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  • Diese Sendung hat woanders Finchen verlinkt. Die Sensdung ist so interessant, dass sie einen eigenen Link verdient, finde ich: [URL='http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9648858']Tim Mälzer: Der Ernährungs-Check[/URL] Da die Sendung wohl nicht fuer immer dort steht, eine kurze Zusammenfassung: Drei Gruppen gesunder jungen Maenner ernaehren sich zuerst 2 Wochen lang gleich (zur Vereinheitlichung des Stoffwechsels), und dann 2 Wochen lang unterschiedlich: (1) mediterrane Kost, (2) deutsche Hausmannskost und (3) Fast Food. Allerdings werden alle drei Gruppen von richtigen Koechen frisch bekocht! Man moechte wissen, ob danach die Unterschiede in den Blutanalysen feststellbar sind. Kalorienmenge ist jeweils gleich (2400 kcal), aber Fett-, Balaststoff- und Vitamingehalte unterscheiden sich natuerlich. Ergebnis: keine signifikanten Unterschiede zu den Blutwerten vor 4 Wochen, auch Gewicht gleich. Was fuer mich allerding sehr signifikant war (und in der Sendung keineswegs kommentiert wurde): die Fast Food Gruppe war eigentlich immer hungrig! Obwohl die Kalorienmege stimmte, waren sie hungrig und unzufrieden. Sie durften sonst gar nicht Zusaetzliches zu sich nehmen, und nach 1 Woche Fastfood haben die sogar gestreikt, so dass alle Teilnehmer danach 2800 ckal bekommen mussten. Das war allerdings nun zu viel fuer die Mittelmeerkueche-Maenner. ;) Sie mussten sich echt anstrengen, um diese Menge an Essen aufzuessen. Es macht also durchaus einen Unterschied, was man isst. Bei Fastfood wird man mit derselben Kalorienmenge einfach nicht satt. Ein Burger reicht nicht, man braucht doch noch einen zweiten. Ich meine nicht, dass Fastfood boese ist! Denn ich persoenlich wuerde von sich aus niemals zwei Wochen lang nur Burger und Currywurst essen. Noch ganz nebenbei wird eine weitere Geschichte erzaehlt: An der Uni Tuebingen lief wohl eine Studie zu fettreicher Ernaehrung. 3 Monate lange haben Teilnehmer 500 g Joghurt gegessen. Fettgehalt des Joghurt war von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich: von fettarm ueber angereichert mit Sahne ueber eingereichert mit Schweinschmalz. :eek: Keiner hat zugenommen, dafuer waren bei Teilnehmern mit fettem Joghurt nach dem Essen deutliche aktivierung der Belohnungszentern feststellbar. Fettreduzuert hat sich auf die Belohnungszentern nicht ausgewirkt. Warum die Teilnehmer mit Fettjoghurt nicht zunahmen, weiss man nicht. Entweder wurde Stoffwechseln angekurbelt, oder sie assen bei anderen mahlzeiten (die nicht kontorlliert wurden) weniger Fett. Fuer mich wiederum ist wichtig, dass mein subjektives Gefuehl, dass ich zum "richtigen" Kaese auf meinem Broetchen auch noch eine Schicht Butter brauche, kein Hirngespinst ist. Ich wuerde ausserdem lieber kein Kaese essen als einen, der fettreduziert ist. Lieber nichts aufs Brot schmieren als die Halbfettmargarine. Wofuer auch, wenn ich gefuehlsmaessig nichts davon bekomme? Naja, und Vollkorn wurde in dieser Sendung auch so schoen angegriffen. Es gibt offenbar ein Teil der Bevoelkerung, die genetisch so veranlagt sind, dass es fuer sie egal ist, ob sie Vollkorn oder Weissbrot essen. Also sie haben weder Vor- noch Nachteile davon. Letzeres habe ich allerdings nicht so ganz verstanden. Festgestellt wird es mit einer DNA-Analyse. Hm...
  • Die Mediathek beim ZDF setzt auf das 7-Tage Prinzip. Also schnell noch anschauen, bevor die Sendung verschwindet! Ich habe leider bei der Ausstrahlung nur die letzte Viertelstunde geschaut. Hat mir gut gefallen, wie da Ergebnisse präsentiert wurden, die so manchem Ernährungsguru die Tränen in die Augen getrieben hätten.
  • Ähm, es ist die ARD. ;) Aber hier gilt natürlich das gleiche. Seltsam, seltsam, dass immer etwas vom Mainstream erheblich abweichendes heraus kommt, sobald mal jemand die üblichen Behauptungen genauer unter die Lupe nimmt.
  • Sorry, ja Lunix, war mein Fehler: ARD. Jedenfalls haben sich die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten darauf geeinigt, Sendungen/Beiträge im Normalfall nur noch eine Woche lang in der Mediathek bereitzustellen.
  • Interessant fand ich auch, dass Burger doch einiges an Vitaminen zu bieten hat, was man da gar nicht vermuten würde. Und gefallen hat mir auch den Seufzer von Tim als er die Zusammensetzung der Zutaten der Köngisberger Klopse las, sinngemäss "wenn man Mediziner ans Essen lässt" :rofl:. Die Rezepte wurde von einer Ernährungswissenschaftlerin zusammengestellt. Fazit, es gibt keine gesunde oder ungesunde Ernährung. LG Finchen
  • Hallo zusammen, hab die Sendung leider verpasst....immerhin ist es gut zu wissen, dass die menschl. physis auch mit primärem support von Mc Dings oder sonstigem Mist wohl ohne grössere gesundheitliche Beeinträchtigungen ganz gut überleben kann...zumindest, solange sie jung, gesund und männlich ist..:-D :-D Insofern war Mr. Spurlocks "Supersize me" wohl doch eher sowas wie "Biggest pekuniar winner"for himself...:holy: Alex
  • [quote='Muminfrau','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=114886#post114886'] Es macht also durchaus einen Unterschied, was man isst. Bei Fastfood wird man mit derselben Kalorienmenge einfach nicht satt. Ein Burger reicht nicht, man braucht doch noch einen zweiten. [/QUOTE] Ich denke auch hier sollte man nicht verallgemeinern... ich darf mich als Beispiel anführen: Wenn ich mir in der Mittagspause einen Cheeseburger und einen Chickenburger hole, nehme ich ca. 650 Kalorien zu mir. Dazu gibt es meist noch einen Gartensalat und Wasser... Ganz ehrlich... mir reicht das bis zum Abendessen, und das gibt es erst 6 Stunden später. Einzige Einschränkung: Ich könnte 4 Stunden nach der McD-Mahlzeit nicht wie sonst Sport treiben - dafür reicht der Energiegehalt nicht aus. Aber wie gesagt, sonst fühle ich mich satt. LG Bayernbub
  • Uebrigens, die Burger waren nicht von Mc..., sonder von Tim Maelzer und seinen Leuten selbst gekocht. :cool: (Nicht dass es was ausmacht, einfach als Erinnerung. ;))
  • [quote='Muminfrau','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=114900#post114900']Uebrigens, die Burger waren nicht von Mc..., sonder von Tim Maelzer und seinen Leuten selbst gekocht. :cool: (Nicht dass es was ausmacht, einfach als Erinnerung. ;))[/QUOTE]Doch, das macht was aus. Darauf wurde auch extra hingewiesen. Die Mälzerschen Burger nach Vorgaben der Mediziner vorbereitet, waren Burger im klassischen Stil, aber eben anders zusammengestellt als das, was die typischen Brugerbraterketten einem über die Theke schieben.
  • Eben. Natürlich macht das was aus und es wurde explizit gesagt. Ich mochte die Sendung, weil sie recht "ehrlich" rüberkam. Auch als Tim Mälzer sagte, dass er zwar jetzt gesehen hat, dass Weißbrot nicht "ungesünder" ist als Vollkornbrot, er es aber noch nicht ganz wahrhaben kann und wohl auch weiter zu Vollkornbrot tendiert. Aber eben klar macht, dass das so ein "Gefühlsding" ist. [QUOTE]Fazit, es gibt keine gesunde oder ungesunde Ernährung.[/QUOTE] Natürlich gibt es die. Nur geistern halt viele Mythen und Klischees rum, die weder Hand noch Fuß haben. In der freien Wildbahn würde jemand, der sich hauptsächlich von Burgern und Pommes ernährt im Zweifel eben mehr davon essen - es wurde ja gesagt, dass diese Gruppe permanent Hungergefühl hatte. Also dann doch vermutlich wieder eher mehr Kalorien, Fett und Co aufnimmt/aufnehmen würde. Und vermutlich eben Fertigkram kaufen und nicht/selten selbst machen.
  • Ich meinte, dass selbst wenn Burger von Tim Maelzer gekocht werden, sind sie trotzdem nicht das beste Essen. In diesem Sinn macht es nicht so viel aus, wo man seine Burger kauft. Sie sind als permanente Essensgrundlage einfach nicht geeignet.
  • @ Bayernbub, das geht mir auch so. Nach einem Burger-Menu bin ich pappsatt. Selbst mein Mann ist nach einem Burger-Menu satt und isst nicht 2 oder mehr Burger, wie manche das machen. LG Finchen
  • [quote='Muminfrau','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=114924#post114924']Ich meinte, dass selbst wenn Burger von Tim Maelzer gekocht werden, sind sie trotzdem nicht das beste Essen. In diesem Sinn macht es nicht so viel aus, wo man seine Burger kauft. Sie sind als permanente Essensgrundlage einfach nicht geeignet.[/QUOTE] das Beste sicher nicht, aber besser als von Mac und Co.
  • Ich fand den Beitrag sehr interessant, und wollte erst auch nicht so richtig glauben, dass es auf die Blutfette keinen Unterschied macht zu welcher Gruppe der Teilnehmer gehörte. Sie waren auch bei der Fast Food Gruppe nicht erhöht. Es kam eben nur auf die tatsächlichen Nährwert der Nahrung an. Gut die Zusammensetzung war von Ernährungswissenschaftlern zusammengestellt. Ich will ja von mir nicht behaupten ein Ernährungswissenschaftler zu sein, obwohl ich mir in meinem Leben sehr viel Wissen über Ernährung angeeignet habe, was dann nach einigen Jahren wieder völlig überholt war, bis ich begann mich nach meinen Vorlieben zu richten. Ohne Stress ging es auch mit dem Gewicht abwärts.
  • [QUOTE]Es kam eben nur auf die tatsächlichen Nährwert der Nahrung an.[/QUOTE] Das wäre dann ein Thema für eine andere Untersuchung: Funktionieren unsere Körper exakt gleich nach dem Schema eine Brennöfchens?
  • :applaus::hopps: Zur Info: Die Nahrungsmittel werden [I]tatsächlich[/I] verbrannt, um ihren Energiegehalt herauszufinden. :eek: :rolleyes:
  • Mittlerweile verheizen manche Bäcker ihre übriggebliebenen Backwaren. Dafür wären die so gewonnenen Erkenntnisse vielleicht interessant. ;)
  • [quote='Lunix','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=115022#post115022']Mittlerweile verheizen manche Bäcker ihre übriggebliebenen Backwaren. Dafür wären die so gewonnenen Erkenntnisse vielleicht interessant. ;)[/QUOTE] Mhh, traurige Sache! Wenn sie es schon nicht auf die Reihe kriegen, diese übriggebliebenen Backwaren an Menschen zu geben, die sich darüber noch sehr freuen würden (teils werden die Bäcker ja auch gesetzlich gehindert), dann könnte man in der Tat auch eine Studie damit erstellen :-p . Auch ich habe die Sendung verfolgt und stimme mit meinen Vorrednern überein. Interessante Sache, überraschendes Ergebnis, irgendwie auch beruhigend :-) . Aber ich denke dennoch, dass es gesunde und ungesunde Ernährung gibt. Allerdings KEINE Gesunden oder ungesunden Lebensmittel! Auch Schoki, Burger und Co. sind für uns nichts schlechtes, so lange wir nur so viel zu uns nehmen, wie es uns gut tut. Und das ist ja bei jedem unterschiedlich. Aber ich schätze mal, wenn man ein bisschen auf sein Bauchgefühl hört (im wahrsten Sinne des Wortes), dann ist das eigentlich auch machbar :-) . Ok, hab mich gerade nicht so super ausgedrückt (sorry, bin gerade etwas verpeilt), aber ich hoffe, dass die eigentliche Botschaft trotzdem angekommen ist :-) . Alles Liebe!
  • Vorgestern bin ich müde von der Arbeit gekommen und hatte ab-so-lut keinen Bock auf Küche. Also bin ich beim MD vorbei und habe mir zwei Veggieburger und eine große Portion Fritten geholt. Es hat geschmeckt, ich war satt und hatte keine nächtliche Essattacke. Sonst hatte ich den ganzen Tag übrigens nichts gegessen, morgens hatte ich keinen Appetit, und tagsüber keine Zeit. Schlechter als ein belegtes Brot mit Z.B. hausmacher Leberwurst ist so ein Burger auch nicht. Beim Leberwurstbrot ist noch nicht mal eine Tomatenscheibe dabei.;) Aber täglich würde ich das auch nicht mögen.