Was bestimmt unsere Vorlieben beim Essen?

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    • Was bestimmt unsere Vorlieben beim Essen?

      Ich wollte dieses Thema schon lange anfangen, und nun hat Knallfrosch in einem anderen Thread das Problem angerissen:

      Knallfrosch schrieb:


      Bei uns beispielsweise gabs keine Schokolade. Nicht aus Prinzip, und verboten war es auch nicht, es kam halt keiner drauf. Bis heute habe ich ein sehr enspanntes Verhältnis zu Süßigkeiten, [...]

      Bei meiner Schwester weiss ich dass sie in der Zeit als die Kinder klein waren eine leichte Colasucht hatte. Das hat sich direkt auf die Kinder übertragen [...]

      Bei Salz wie Zucker glaube ich dass man sich eine gewisse Toleranz antraniert und daher "im Training" mehr davon konsumiert als andere.

      Nachtrag: Mir fällt gerade der Widerspruch auf. Warum habe ich ein entspanntes Verhältnis zu Süßigkeiten und meine Schwester die Colasucht?


      Ja, genau. :) Wer und was bestimmt unsere Vorlieben fuer eine bestimmte Geschmackrichtung, bestimmte Speisen?

      Ich durfte als Kind nicht Schokolade und andere Suessigkeiten essen, weil ich allergisch dagegen war. Ich hatte daran gar nicht gelitten, und habe heute absolut keine Lust auf Suesses.

      Es koennte nun sein, dass das Fehlen von Suessigkeiten mein Geschmack gepraegt hat. Es koennte aber auch genauso sein, dass ich von Anfang an keine geschmackliche Praeferenz fuer Suesses hatte.

      Dafuer habe ich Zitronen einfach wie ein Apfel gegessen. ;)

      Cola wiederum schmeckt mir scheusslich. Es ist so, als ob ich Spuelmittel trinken wuerde. Mein Sohn, im Gegenteil, mag Cola, und ich kenne sowieso wenig Leute, die Cola nicht moegen.

      Was hat nun hier mein Geschmack gepraegt? War es deswegegn, weil meine Mutter Cola immer abscheulich fand und davon geredet hat? Das koennte sein.

      Andererseits vermeide ich gaenzlich, irgendwelches Essen schlecht zu reden, so dass mein Sohn zwar weiss, dass ich keine Cola mag, aber ich habe nie zu ihm gemeint, Cola waere ekelhaft (obwohl ich so denke).

      Ich habe dafuer eine sehr ausgepraegte Praeferenz fuers Fett. Ich meine nicht "versteckte Fette" wie in Chips, sondern -- naja -- einfach dieses cremige Etwas, was so gut am Gaumen liegt. :rolleyes: Butter, Kaese, Schinken und Kotelett mit Fettrand (mittlerweile echt schwer zu finden, denn alle wollen "mageres" Fleisch!).

      Mein Sohn und mein Freund ekeln sich regelrecht vom Fettrand auf dem Fleisch und schneiden das immer ab. Das scheint mir angeboren zu sein.

      Noch ein Beispiel: Ich mag keine Nudeln. Dabei kann ich mich noch genau an zwei Dinge erinenrn:

      1) Meine Mutter hat sehr selten Nudeln gekocht, weil sie die Nudeln nicht mochte, udn ausserdem war es ihrer Meinung nach "arme-Leute-Essen".
      2) Sie hat mehrmals in der Familie gemeint, dass die Nudeln sie nicht satt machen: Sie kann so viel davon essen, und verspuert trotzdem keine Saettigung.

      Habe ich nun diese Meinung von meiner Mutter verinnerlicht? Ich wuerde sagen, ja. Oder doch nicht, und ich habe diese Abneigung vererbt?

      Wie geht es euch bei euren Vorlieben? Suess, sauer, salzig, bitter, fett, mager, Fleisch, Kohlhydrate...
    • Gute Frage...ich liebe es ehr herzhaft-salzig-scharf,süß nur in kleinen Dosen. Hab ja drei Kids... da konnte ich folgendes beobachten...bei meiner Großen hatte ich noch eine starke Abneigung gegen Tomaten,dafür habe ich kiloweise Knobi gefuttert...siehe da ==>Tochter haßt Tomaten und liebt Knobi...beim Mittleren hab ich ( wo ich es sonst hasse wie die Pest !!) gerne Lakritz gegessen und die Kirschen durften nie fehlen...er liebt heute beides .Beim Kleinen ist es extrem auffällig...ich hab sehr viel Meeresfrüchte & Schnecken in Kräuterbutter gefuttert,sowie praktisch jeden dritten Tag Sauerbraten gegessen...alles war er heute ( er wird 11 ) liebt und dafür oft komisch angeschaut wird. Ich denke schon,das Geschmack Kindern praktisch im Mutterleib mitgegeben wird.
    • Fleisch ist bei uns als das Wichtigste angesehen worden. Nach meiner Heirat mit einem Landwirt gefällt mir vor allem die Sicherheit, zu wissen, was das Schwein zu fressen bekam. Die Beilagen, wie Knödel, Kartoffeln, Nudeln und Reis, spielen nur eine Nebenrolle. Ebenso der Salat. Er schmeckt zwar gut dazu, doch er wird von mir und meinen Lieben auch nicht vermisst, wenn es ihn nicht gibt. Die Einseitigkeit stört uns nicht. Was vom Schweinebraten übrig ist, wird kalt gegessen. Die Würste ergeben eine Brotzeit für meine erwachsenen Söhne in der Arbeit. Wenn nix mehr in der Gefriertruhe ist, kommt der Metzger. Meine Eltern versorge ich mit von meinen Schätzen, sie kaufen lieber bei mir. An Tagen, wo es kein Fleisch gibt, gibt es Fisch. Etwas teuer der Spaß, weil wir viel brauchen. Oder ein Nudelgericht mit Schinken vom Metzger, der auch die anderen Mastschweine von uns holt per Viehhändler. Doch Fleisch ist bei meinen Eltern und meiner eigenen Familie das Nonplusultra.

      PS: Natürlich sind die Portionen nicht riesig und niemand von uns hat gesundheitliche Probleme.
    • Mh...schwierig. Ich bevorzuge eher herzhafte, gut gewürzte Speisen (Chilli, Pfeffer!) vor Süßspeisen. Zum Bsp. ist mir auch ein herzhaftes Frühstück lieber und nicht, weil ich davon länger satt bin, als von einem Marmeladenbrötchen.

      Was bei mir ist: Ich brauche nach dem Mittagessen etwas Süßes. Ich war als Kind viel bei meiner Oma, weil meine Eltern beide berufstätig waren. Dort gab es nach dem Mittag IMMER Nachtisch. Daher könnte das kommen. Meine Oma hat übrigens auch sehr würzig gekocht. Daher habe ich das übernommen, denn von ihr habe ich das Meiste gelernt, was Kochen angeht.

      Ansonsten hängen meine Präferenzen auch oft vom Wetter und von Stimmungen ab.
    • Öhm...nein. Ich bin kein Veganer, der sich vor Fleisch ekelt. Es ist richtig zubereitet und frisch verdammt lecker!
      Trotzdem esse ich es nicht, weil ich es mit mir nicht mehr vereinbaren kann, eben aus diversen Gründen, die ich hier nicht nochmal erläutern will.

      Und ich denke du bist dir bewusst, unter welchen Umständen die meisten Schweine, Rinder gehalten werden. Das zeigt ja schon alleine der Punkt, dass du dein Fleisch nicht in einer x beliebigen Supermarkttheke kaufst.

      Ich bin die Letzte, die andere kritisiert, nur weil sie nicht die gleichen Standpunkte im Bezug zu Konsum und Ernährung haben wie ich.

      Ich habe ja auch Normalesser im Freundeskreis. Leben und leben lassen ist meine Divise. Solange ich nicht blöd angemacht werde ist alles okay.
      Mir fällt nur immer auf, dass sich viele Menschen in meiner Gegenwart von ganz alleine anfangen zu rechtfertigen. Obwohl ich gar nichts gesagt habe. ^^

      Wenn ich doof angemacht werde oder jemand am Tisch immer "mhh...geil totes Tier!" sagt, um mich zu "ärgern"..dann reagiere ich da schon. :)
    • Danke für deine Antwort!

      Unsere Nebenerwerbslandwirtschaft ist sehr klein. Wir haben nur 2 Muttersauen. Die Tiere werden artgerecht gehalten und die Mastschweine, die wir verkaufen kommen zum Metzger unseres Vertrauens. Er ist, ebenso wie wir übereugt, dass sich lange Tiertransporte zum Schlachthof, eher nachteilig auf die Qualität des Fleisches auswirken. Ganz zu schweigen, dass ich die Tiere bedauere. Nur meine Meinung.
    • Die Bedingungen in den meisten Mastanlagen ist unter aller Sau-en Würde.
      Aber mein Dilemma aus dem ich vegetarisch und dann vegan geworden bin, ist noch nichtmal in erster Linie das Leiden der Tiere und die Umweltschädigung, die durch den Massen-Fleischkonsum ausgelöst wird.

      Die Diskrepanz zwischen einem Genuss, der maximal ein paar Minuten anhält und dem, was dafür alles in Kauf genommen wird, bewegt mich eher.

      So aber Schluss jetzt mit der Diskussion...die hatten wir ja schon oft genug.
    • Meine Vorlieben sind deftig oder süß. Gemischt kann ich gar nicht leiden.
      Pizza Hawaii, Braten mit Backpflaumen oder Ente mit Mandarinen sind mir ein Graus.
      Reis esse ich sehr selten und wenn, dann ertränke ich ihn meistens in Sauce.
      Nudeln kann ich essen aber eigentlich würde es mir auch reichen nur Kartoffeln zu essen.

      Ich mag oft Dinge, die viele andere eklig finden zum Beispiel Sauerkraut, Oliven oder Sardellen.

      Alles fettige ist mir ein Graus. Mich stößt eine fettige/buttrige Konsistenz im Mund richtig ab. Daher meide ich frittiertes (Pommes frites sin eine Ausnahme), esse weder Butter noch Margarine oder Sahne etc.

      Woher das nun kommt, würde mich auch interessieren.

      Meine Abneigung gegen buttriges kommt definitiv nicht durch meine Familie, denn dort essen alle Butter/Margarine, Sahne und so weiter.
      (Ich erinnere mich noch, dass mein großer Bruder mir einen Gefallen tun wollte und mir ein Brot mit Nutella gemacht hat, ich rein biss und dann fürchterlich an fing zu weinen. Ich hatte mich so gefreut und dann war unter der Schicht Nutella eine dicke Schicht Butter, weil er es gut meinte)

      In meiner Familie wurden auch immer leidenschaftlich gerne Kartoffelpuffer gegessen. Außer von mir. Wenn ich sie essen 'musste' habe ich einen immer in einem kompletten Glas Apfelmus ertränkt, damit ich den Geschmack nicht so mitbekomme.

      Auch heute noch vermeide ich Essen mit fettiger Konsistenz. Egal wie lecker der Geschmack an sich wäre.

      Ach ja zu guter Letzt fällt mir noch ein, dass ich jahrelang keinen Fisch gegessen habe. Als Kind hat ein Bekannter der Familie mir mal eine ganze Forelle für mich gefangen, da ich ihn gebeten habe und mein Vater bestand darauf, dass ich ihn ganz esse. Ich war vielleicht 6 oder 7. Der ganze Fisch war einfach zu viel für mich und just ab dem Tag habe ich keinen Fisch mehr gegessen.
      Vor wenigen Jahren habe ich dann mich zaghaft dran versucht und es ging wieder.
      Hatte das Erlebnis wohl 'verdaut' :)
      Aber danach ist mein Vater nicht mehr auf die Idee zu kommen, darauf zu bestehen, dass ich was aufesse :)
    • Meine heutigen Vorlieben kommen definitiv aus den familiären Kochgewohnheiten. Besonderes Beispiel ist meine Vorliebe für Tomaten. Ich hatte nie einen Schnuller, dafür gab meine Mutter mir immer Tomaten zum Nuckeln. Ich könnte heute noch Tomaten Kiloweise essen.

      Das Fleischessen ist mir regelrecht verekelt worden. Ich habe mich als Kind vor allen fettigen und gebratenen Sachen geekelt (meine erste Portion Pommes habe ich mit 20 gegessen), aber ich wurde immer solange geprügelt, bis ich den Fettrand vom Eisbein aufgegessen hatte, anschließend gab es Prügel, weil ich das Zeug wieder ausgekotzt habe (in einer kinoreifen Szene a la Exorzist einmal mitten auf die großelterliche Festtagstafel...). Wenn es an der Wursttheke die übliche Scheibe Wurst "für die Kleine" gab, habe ich die wieder ausgespuckt. Fleisch gab es (gottseidank) nur Feiertags und wenn wir zu Besuch waren. Meine Mutter kam aus einem Arme-Leute-Haushalt und hat nie "richtig" kochen gelernt, also Braten oder so etwas gab es bei uns nie. Alltagsgericht waren alle möglichen Eintöpfe, Erbsen, Bohnen, Linsen, Sauerkraut, Pellkartoffeln, Rüben, Nudeln, das ist auch heute noch mein Standard-Lieblingsrepertoire. Für eine Linsensuppe mit Sauerkraut oder einen dicken Borschtsch steh ich nachts um 2 auf.

      Gebacken hat meine Mutter auch so gut wie nie, und ich mag heute noch Kuchen nicht besonders. Mein Mann backt dagegen gern, aber seine Mutter hat sein Leben lang Sonntags Kuchen gebacken...

      Ansonsten habe ich die indische Küche sehr lieb gewonnen. Scharf, vegetarisch, oft eintopfartig, Hülsenfrüchte ohne Ende.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Meine Eltern waren immer gegen Cola. Das durfte ich nur ganz selten trinken. Nun trinke ich es seit 25 Jahren (immer nur light, bzw. jetzt zero).
      Ansonsten gab es bei uns zu Hause immer sehr viel Süsses, und eigentlich bin ich immer noch eine Naschkatze. Aber in den vergangen Jahren hab ich auch die Liebe zu salzigem entdeckt, so dass ich in Restaurants statt einem Eisbecher lieber ein Canapée oder einen Salat nehme. Und ich habe gemerkt, dass meine Lust auf Salziges zum Teil auch vom Körper kommt. So hab ich mal für paar Wochen Salz pur genascht, weil der Elektrolythaushalt schief lief und ich eine unheimlich Lust auf Salz hatte.
      Ich koche anders als meine Mutter, deftiger, mit mehr Gewürzen, mehr Fisch, mehr Huhn, mehr Gegrilltem.

      LG Finchen
    • Abgesehen von dem Inhalt ist auch die Beschaffenheit des Essens eine wichtige Sache, also wie es sich im Mund anfühlt. Das höre ich hier raus (z.B.) Folivora und mir geht es auch so und ich denke da wird man auch in der Kindheit geprägt.
      Ich kann kein knorpeliges Fleisch essen, da muss ich k*tzen. Und der Fettrand am Fleisch ist da nicht besser - wüüüürg. Ich hasse die Konsistenz von Hirn, Lunge und Nieren (mals ganz abgesehen vom Geruch). Ich mag knurpseliges Gemüse (Zuchini) aber ungern schwabeliges (Aubergine) oder matschiges (Spinat). Spinatsalat wiederum ist klasse. Ich mag keine gaumenzerschneidende Toblerone aber liebe Puffreis in der Schoki. Ich hasse kalte Tomaten im gemischten Salat aber liebe Tomatensalat mit Zwiebeln. uswusw :rolleyes:
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Sophie schrieb:

      . Ich hatte nie einen Schnuller, dafür gab meine Mutter mir immer Tomaten zum Nuckeln. Ich könnte heute noch Tomaten Kiloweise essen. .


      Klasse! Bei mir waren es saure Gurken. Die Nachbarn witterten schon Kindesmishandlung. Bis heute liebe ich Saures.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Als meine Mutter mich gestillt hat musste sie jeden Tag Eis essen und auch ich konnte jahrelang nicht an Eis vorbei gehen. Heute geht es inzwischen obwohl ich immer noch sehr gerne Eis esse. Ansonsten hasse ich fettes Fleisch und Pilze was sich aber keiner aus meiner Familie erklären kann. Meine Eltern sind immer schier verrückt geworden wenn ich das Essen seziert habe damit blos kein Stück fett dran ist, oder 5 Std. zum essen gebraucht habe weil ich jeden Bissen untersuchen musste ob auch kein Pilz drin ist.
      Früher habe ich auch süßes Mittagessen geliebt. Also sowas wie Milchreis oder Eierkuchen. Da kann ich heute nur sehr selten noch drauf.
      Wen ich bei meinem Papa in den Garten komme muss ich mich erst mal "durchfuttern" Das war auch schon als Kind so. Nur leider kann ich wg einiger Allergien vieles an Obst nicht mehr essen :bigheul:

      Ich koche definitiv anders wie meine Mama, eher so wie mein Vater. Wenn wir mal zusammen kochen kommt meißt das leckerste Essen raus. -Kühlschrank und Vorratsschrank auf-Was ist da-Was passt ins Essen-rein damit-probieren-hm, da fehlt noch....-jetzt fehlt noch... paaaaaaasst, ist lecker ^^

      Ich hasse es nach Buch zu kochen.
      Ich war mal bei einer Ernährungsberaterin, die fragte mich vollkommen entsetzt wie man denn ohne Rezept kochen könnte.
    • Gott, da fallen mir grad so viele Sachen wieder ein:
      -wie ich als Kind Stunden vor dem Teller -meist Gemüse oder Möhreneintopf etc.- saß, welchen ich nicht leerte, weil es mich würgte
      -wie mein Vater mich zwang, Schichtkäse zu Essen, welchen ich heute noch nicht anfasse
      -wie ich -2x passiert- in ein Brötchen mit einem Loch voll Butter/Margarine biss und darauf so k**zte, dass es mich heute noch ekelt und ich das nicht auf Brot essen oder anfassen kann
      -wie ich aus unerfindlichem Grund als Kind gern Käse gegessen hab, seit Jahren aber schon jedes Stück Käse, sofern nicht geschmolzen, wieder ausspuke -ich habs wirklich mehrfach versucht-

      Ich steh auf sehr aromatische Sachen, mag scharf, scharf-süß, salzig-süß, salzig-würzig, mag gern süße Sachen aber nix extrem zuckeriges, mag nix, wo Fettrand oder so dran ist -wird bei uns alles seziert-

      Viele Dinge mag ich seit meiner Kindheit nicht, warum ich manche Sachen besonders mag, weiß ich allerdings nicht

      Jedoch bei meinem Mann weiß ich teilweise, warum er bestimmte SAchen nicht mag -mit essig-sauren/vergorenen Gerichten kann man ihn jagen; seine Mama hat früher oft mit Essigessenz gekocht; bei andern Dingen kann ich nur vermuten, dass er sie unbewußt nicht mag, weil er sie nicht gut verträgt -seine Ma hat viele Unverträglichkeiten-. Er mag zb. keine Gurken, keinen Lauch, keine Zwiebeln, um nur ein paar Sachen zu nennen.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Ich mag Sachen zum Teil nicht, weil ich sie nicht vertrage, wie zB Honig oder Tomaten. Meistens fühlt es sich einfach eklig im Mund an. GUt Honig, riecht ja schon eklig... In die Kategorie "das fühlt sich komisch im Mund an" gehören bei mir auch Stachelbeeren, Kirschen und Weintrauben.
      Als Kind gabs einiges an Dosenfutter. Da habe ich mir irgendwann abgewöhnt, als ich studiert habe, und find seitdem nicht mehr essbar (zB Erbsensuppe aus der Dose).
      Außerdem kann man mich mit vielen Gemüsesorten jagen und Essig-Öl-Dressing ist ja mal sowas von unlecker... wenn ich Salat esse, dann nur mit kleingeschnittenen Salatblättern, Mais, Möhren, frischer Gurke und evtl. Paprika, das alles in einer angemessen großen Menge Sahnesauce... :D sons schmeckt dat ja nich!
      Was ich immer essen kann ist Sahneeis und Wassermelone. Auch fettiges Fleisch ist oberlecker, ich vermisse Schweinefleisch, wo ich ne Allergie drauf habe, doch sehr. Krustenbraten und Fettränder sind toll, und Leber und Herz ebenfalls.
      Was ich auch gar nicht mag sind Margarine und fettarme Milch. Das musste ich lange Jahre zuhause essen. Das fass ich nicht mehr an. Ich glaub, das war irgendwann in meiner Grundschulzeit, wo es dann plötzlich zuhause keine Limo und keine Butter und Vollmilch mehr gab. Nur noch Margarine, fettarme H-Milch und Mineralwasser...
      Kindheitsgerichte, die ich heute noch gerne mag sind Milchreis, Pfannkuchen und Kartoffelpuffer sowie Arme Ritter. Und Spaghetti Bolognese, auch wenn ich da keine Spaghetti verwende, sondern normale Nudeln. Und natürlich keine Fix-Produkte und kein Gluten mehr, geht ja nicht.
      Ein weiteres Gericht was es auch schon früher gab ist hering in Sahnesauce. Das kann ich nur selten essen, geht nicht so gut, aber ich find immer noch lecker. Und den Hela Curryketchup halte ich immer noch für den besten Ketchup dens gibt, auch wenn ich den auch nicht mehr essen darf...
      Naja, da gibts noch mehr, aber halten wir mal abschließend fest: süß und sahnig geht immer, schon immer. Und herzhaft-fettig auch. :D

      Gruß
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Nordlicht schrieb:

      Und den Hela Curryketchup halte ich immer noch für den besten Ketchup dens gibt
      Eine Freundin und ich stellten während des Studiums mal fest, dass in den meisten Kühlschränken von Studierenden eine Flasche Hela Curryketchup stand. Seit einiger Zeit hat sogar meine Mutter eine kleine Flasche davon in der Kühlschranktür.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Also bei mir steht die nicht. Ich mag nämlich keinen Ketchup. :D

      Was ich heute noch nicht essen kann ist: Möhrensuppe und Bananen, achja und Karottensaft. Alles kleine "Kindheits-Essen-Traumata". Als Baby bekam ich oft Bananenbrei, musste Karottensaft trinken und in der Schule gab es oft diesen widerlichen Möhreneintopf. *würg*
      Viel von dem Schulessen damals war einfach nur eklig. Deswegen habe ich dann auch aufgehört dort mitzuessen und mich zu Hause oft selbst bekocht; oder eben zusammen mit meiner Oma was Leckeres gezaubert.
    • Als ich klein war, gab es oft Süßspeisen als Hauptmahlzeit, also Schmarren und Ribel (geröstetes Griesmus) oder Marmeladepalatschinken - war billiger als Fleisch und Gemüse.
      Heute mag ich warme Süßspeisen nur bedingt, hab aber nichts gegen süßlichen Geschmack bei asiatischen Speisen.
      Andere Gerichte aus meiner Kindheit wie Blut- und Leberwürste hingegen mag ich immer noch gern.