Reiten für Dicke Menschen

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    • Reiten für Dicke Menschen

      Hallo ihr Lieben!

      ich habe gesehen, dass Ihr Euch mal vor längerer Zeit über Reiten für schwere Menschen unterhalten habt. Ich würde das gerne mal ausprobieren.
      Könnt Ihr mir da ne Adresse oder Tel. geben? Oder nen Tip an wen ich mich wenden soll?

      Danke für Eure Hilfe und lieben Gruß,

      Caro23
    • hallo caro,

      wenn du gerne reiten möchtest dann könntest du auf einem hof in deiner nähe nachfragen ob sie eine möglichkeit....also ein dementsprechend geeignetes pferd.....haben, auf dem du reitunterricht nehmen kannst (ich nehme jetzt einfach mal an dass dein gewicht dabei eine rolle spielt).

      ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nicht wirklich weiß wieviel ein pferd so tragen kann. darüber kann man sicher viele meinungen hören. für mich war es wichtig von einer erfahrenen pferdebesitzerin zu hören, dass das in ordnung ist und ich ein pferd bekomme dass mich auf jeden fall tragen kann.

      ich habe mir den traum reiten zu lernen...trotz meines gewichts....vor drei jahren erfüllt und es ist immer wieder erfüllend das zu erleben.

      es gibt auch die möglichkeit nach einem "heilpädagogischen hof" in deiner nähe zu suchen.
      hm....ja ich weiß, das rückt das thema übergewicht in die ecke "therapiebedürftig", aber ich habe die erfahrung gemacht dass die athmosphäre auf einem solchen hof eine andere ist (sein kann) als in einem konventionellen reitstall.

      ich selbst reite auf einer freiberger stute :)
      ein wunderschönes breites stabiles und absolut superschönes pferd.

      hm...ob dir das jetzt eine hilfe ist?
      liebe grüße
      chenille
    • Hallo Caro!

      Es gibt da schon Faustregeln, nach denen man die Tragkraft eines Pferdes berechnen kann.
      Ein Pferd kann in der Regel ca. 15 % des eigenen Körpergewichts tragen.
      Ist der Körper des Pferdes eher rechteckig gebaut, also hat das Pferd einen eher langen Rücken, sollte es bei den 15 % (inklusive Sattel) bleiben.
      Bei Pferden mit eher quadratischer Form (also kurzer Rücken) kann die Last bis zu 20 % betragen.

      Die Freiberger z.B. wiegen zwischen 550 und 650 kg und hätten damit eine Tragkraft die sich zwischen 82 und 130 kg bewegt.

      Es gibt auch noch schwerere Rassen, z.B. Tinker und Kaltblüter.

      Wichtig für das Pferd ist außerdem sein Ausbildungsstand, denn ein Pferd kann einen Reiter nur richtig tragen, wenn es das vernünftig gelernt hat.
      Und weiterhin wichtig wäre, dass Du das Reiten unbedingt mit einem Reitlehrer beginnst, der auch Dir das Sitzen vernünftig beibringt, denn das ist das A und O für die Pferdegesundheit, dass der Reiter vernünftig sitzen kann (klingt albern, ist aber nicht so leicht ;))

      Liebe Grüße
      Iko
    • hm, also könnte ein 1000 kilo shire horse im prinzip 200 kilo tragen?
      ansonsten, wenn du garnichts findest, währ ja mein vorschlag, mach doch eine kutscherausbildung, ist nicht ganz das gleiche wie reiten, aber man hat mit pferden zu tun und es ist ( bis auf rennsport) eine ziemlich gemütliche sache ;):-D
    • @ chenille... Darf ich dich fragen ,wo du deine Freiberger her hast ? Direkt aus der Schweiz ? Wir sind auch am überlegen , ob wir uns zwei zulegen sollen. Hab damals mein Isi-mix aufgrund meines damaligen Ü.gewicht verkauft, doch so langsam möchte ich wieder durchstarten. Zumal unserer Sohn in unsere Fußstapften tritt...:applaus:
    • hallo nightfly,
      die schöne stute ist leider leider nicht mein eigenes pferd.
      sie gehört einer frau die ich auf dem hof kennen gelernt habe.
      sie hat mir angeboten dass ich das pferd reiten darf . das war und ist genial :)
      ich weiß leider nicht wo sie das pferd her hat, aber ich kann sie fragen wenn ich sie das nächste mal sehe.

      das pferd ist toll :)
      es macht riesig freude auf ihr zu reiten. sie ist zwar oft eigensinnig und manchmal auch faul aber sie ist eine ganz liebe . sie hat einen herrlichen sanften gang.

      lg
      chenille

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    • Ein Shire-Horse ist wider dem Glauben vieler Leute nicht zum Tragen von großen Lasten ausgelegt. Es ist als kräftiges, imposantes Zugpferd gezüchtet worden.

      ein 1,65 m , gut trainiertes 500 kg Quarterhorse kann mit höheren Reitergewicht wahrscheinlich besser umgehen als ein 2 Meter, 700 kg Shire.

      Shires werden zwar gerne als "Schlachtrösser" beschrieben, in Anlehnung ans Mittelalter und Ritter - das geht aber total vorbei. Pferde im Mittelalter waren mehr so zwischen 1,40 und 1,50 m Stockmaß aber..gut..das führt zu weit ;)


      Ich sag mal so: Imho findet man bei um die 100 kg sehr wahrscheinlich in so ziemlich jedem Stall ein Pferd, das einen ohne Probleme auch dauerhaft tragen und man auch wirklich mit arbeiten kann.
      Bis ca. 130 kg möglich, aber da muss man schon was gezielter suchen und auf jeden Fall auch besonders an sich selbst, Gleichgewicht, Körperkontrolle etc. arbeiten und das Pferd eben entsprechend Lastenträger und gut bemuskelt sein.
      Auch auf jeden Fall ganz besonders auf richtiges Sattelzeug achten. Ein Sattel, der einem Pferd bei "normalen" Reitergewicht noch anständig passt, kann es bei höheren Gewicht schon nicht mehr tun. Ich hatte da mal so ein Problem mit dem Baum und einem hohen Widerist.

      "Mal" kann ein Pferd (Disclaimer: Nicht jedes. Aber gibt es..sicher) auch mehr tragen - aber das ist ja nu nicht Sinn der Sache.



      Den Vorschlag mit der Kutsche, die hier fiel, unterstütze ich. War auch mein Umstieg. Ich habe mit 13 Jahren bei ca. 130 kg aufgehört mit reiten (aus eigenem Entschluss), 2 Jahre mit den Pferden nur Bodenarbeit etc. betrieben und mit 15 dann einen mehrwöchigen Fahrlehrgang mit Fahrzeichenprüfung gemacht. Mit 16 bekam ich dann mein eigenes Pferd zum Fahren, da ich sonst keine Chance gehabt hätte, weiterzukommen (Fahrbeteiligungen Mangelware)

      Fahren ist großartig und hat in den letzten Jahren ja auch deutlich mehr Anhänger gefunden. Auch hier hat man ziemlich große Auswahl, ob man nun lieber der reine Freizeitausfahrer sein will oder es sportlich angehen möchte (Dressur, Gelände, Hindernis....)

      Hier spielt das Fahrergewicht zwar nicht "keine" Rolle, aber eine wesentlich untergeordnetere und bezieht sich oft weniger auf das Pferd als auf die Kutsche selbst (und auch nur, wenn man sich in den handlichen "Gig" und ähnlichen Bereichen umschaut, bei den schwereren bzw. 4-rädrigen etc. ist das imho kein Thema)

      Und so werden meine geliebten Shettys für mich auch "nutzbar" - hach. Was freue ich mich drauf, mir irgendwann meinen Shetty-4-Spänner ermöglichen zu können :brauchegeld: :cool2:
      "My body is a cage
      That keeps me from dancing with the one I love
      But my mind holds the key"

      Peter Gabriel
    • ich bin früher auch oft geritten und es war toll. ich würde auch gerne wieder anfangen und es gibt auch viele möglichkeiten reitbeteiligungen zu bekommen. leider ist es mir aber zu peinlich irgendwen anzusprechen weil ich angst habe, dass is zu schwer bin und eine absage kassiere..

      ich habe auch angst vorm vorreiten, da ich angst habe, dass ich es nicht mal aufs pferd raufschaffe...
    • Bitte seid mir nicht böse aber ich finde als Person mit "stattlichem" Gewicht,
      sollte sich niemand mehr einem Pferd zumunten. Ich würde mich niemals mit
      meinem jetzigen Gewicht auf ein Pferd setzen. Auch wenn ein Trainer evtl.
      dazu grünes Licht geben würde, es hat bisher noch kein Pferd sagen können,
      die Last sei ihm zu schwer. Ich stelle mir das immer mit eigenen
      Rückenschmerzen vor. Wenn ein Pferd auch solche Schmerzen an der
      Wirbelsäule empfindet, wäre das sicher ganz schrecklich für das Tier.
    • paulinchen schrieb:

      Bitte seid mir nicht böse aber ich finde als Person mit "stattlichem" Gewicht,
      sollte sich niemand mehr einem Pferd zumunten. Ich würde mich niemals mit
      meinem jetzigen Gewicht auf ein Pferd setzen.

      Was genau meinst du mit stattlichem Gewicht? Was bei vielen Frauen schon als erhebliches Übergewicht gilt ist für manche Männer genau richtig. Und die reiten auch, ohne dass jemand Mitleid mit den armen Pferden haben müsste.

      Es kommt immer auf das Pferd, dessen Körperbau und Trainingszustand an. Pauschal abwertende Kommentare und Vorurteile helfen niemand.

      Eine Freundin von mir ist bis zu ihrem tragischen und viel zu frühen Tod immer geritten und ihr Pferd zeigte weder damals noch danach Anzeichen von Rückenschmerzen oder Überlastung, obwohl diese Freundin ein wahrhaft stattliches Gewicht hatte.

      Was die Angst betrifft, nicht aufs Pferd zu kommen, sollte man sich einen guten Stall aussuchen. Dort, wo Bekannte ihre Pferde stehen haben, ist es üblich, eine Aufsteighilfe zu nutzen, um die Pferde zu entlasten. Damit ist es überhaupt kein Problem, aufs Pferd zu kommen
    • Boewi schrieb:

      Was genau meinst du mit stattlichem Gewicht?


      Da ich von mir ausging, meinte ich damit knappe 120 kg.

      Boewi schrieb:

      Es kommt immer auf das Pferd, dessen Körperbau und Trainingszustand an.


      Bei gutem Training schließe ich nicht aus, dass ein Pferd gute Muskulatur
      aufbauen und stabilisiert werden kann. Ob es dann allerdings Lasten tragen
      sollte, wage ich zu bezweifeln.

      Boewi schrieb:

      Pauschal abwertende Kommentare und Vorurteile
      helfen niemand.


      Habe weder abwertende Kommentare noch Vorurteile geschrieben.
      Warum auch. Ich verurteile niemand, der reitet. Das muss jeder für sich
      selbst entscheiden. Nur bei hohem Gewicht würde ich - wenn ich Trainer
      wäre - davon abraten - einfach des Pferdes wegen.
      Jedoch denke ich, dass Pferde grundsätzlich nicht dafür ausgelegt sind,
      Menschen oder andere schwere Lasten etc. zu tragen. Das ist ein rein
      menschliches Handeln, sich ein Tier in dieser Form zu nutze zu machen.
      Dieser Meinung war ich immer schon und ich denke, das auch sagen zu
      dürfen. Sowie andere Menschen selbstverständlich auch ihre Meinung
      äußern sollen.

      ... und ob es einem Elefanten, einem Esel oder einem Kamel gut tut oder
      gefällt als Lasttier benutzt zu werden, wage ich auch zu bezweifeln. Aber
      das nur am Rande.
    • Ein schlechter 70 kg Reiter kann einem Pferd mehr ins Kreuz fallen und schaden, als ein guter 120 kg Reiter, hat mein Reitlehrer immer gesagt.
      Mit 120 kg bin ich noch geritten, klar auf den kräftigen Pferden und nicht auf den zierlichen.
      Neben dem Rücken, den man als guter Reiter aber durch versammeln und leichtreiten nur sehr wenig belastet, kommt es auf den Röhrenknochen im Fuß an, wie gut ausgebildet der ist.Wenn ich ein Pferd zum ersten Mal geritten habe, bin ich danach immer in die Beugesehne und hab da geprüft, wie warm die war. Bei Überbelastung wäre die nämlich heiß, das hab ich mal bei 'nem Kutschpferd fühlen dürfen.
      Ausserdem wiegt ein Pferd selbst so 600 kg, da kann es einen 120 kg Rucksack schon mal rumtragen, wie geschrieben, einen guten, trainierten Rucksack!
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    • paulinchen schrieb:

      rdes wegen.
      Jedoch denke ich, dass Pferde grundsätzlich nicht dafür ausgelegt sind,
      Menschen oder andere schwere Lasten etc. zu tragen. Das ist ein rein
      menschliches Handeln, sich ein Tier in dieser Form zu nutze zu machen.

      ... und ob es einem Elefanten, einem Esel oder einem Kamel gut tut oder
      gefällt als Lasttier benutzt zu werden, wage ich auch zu bezweifeln. Aber
      das nur am Rande.


      :daumen: Das sehe ich ganz genauso!
    • edoch denke ich, dass Pferde grundsätzlich nicht dafür ausgelegt sind,
      Menschen oder andere schwere Lasten etc. zu tragen. Das ist ein rein
      menschliches Handeln, sich ein Tier in dieser Form zu nutze zu machen.


      Durch mittlerweile ja mehrere Tausend Jahre Domezstizierung und gezielte Zucht ist das aber alles schon sehr relativ.

      Natürlich ist das ein Eingriff. Aber ja nun nichs "neumodisches". Gibt Pferde zum Lasten tragen, eher wendige Pferde, eher Zugpferde - alles eine Frage der Zucht.
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      Peter Gabriel
    • Nun, wenn niemand Pferde reiten würde, wären die vermutlich schon längst ausgestorben. Als der Maschinen begannen, die Arbeitspferde in der Landwirtschaft abzulösen, hatte man jedenfalls durchaus konkrete Befürchtungen in diese Richtung. Die Welt wäre jedenfalls kein besserer Ort, wenns keine Pferde mehr gäbe :)

      Wer schon mit Pferden gearbeitet hat, kann auch ziemlich genau unterscheiden, ob es einem Tier gefällt, zu arbeiten oder nicht. Manche zeigen sich zum Beispiel sehr eifersüchtig, wenn die Kollegen von der Koppel geholt werden und sie nicht. Das dürfte eigentlich nicht sein, wenn es den Tieren tatsächlich ein Graus wäre, geritten oder gefahren zu werden. dann müssten sie im Gegensatz alles daran setzen, auf der gemütlichen Koppel zu bleiben.

      Man muss meiner Meinung nach wirklich aufpassen, dass man die Tiere nicht zu sehr vermenschlicht. Dazu gehört auch das Gerede von der Ausnutzung oder Ausbeutung der Tiere. Natürlich ist Tierquälerei immer falsch und jedem Schinder oder Tierquäler sollte lieber heute als morgen das Handwerk gelegt werden. Aber alle Reiter, Kameltreiber, Mahouts und Tierhalter über einen Kamm zu scheren und gleich in die Ausbeuterecke zu drängen ist meines Erachtens nicht angebracht.

      Und um aufs Thema zurück zu kommen: Den Satz

      Sonnenkuss schrieb:

      Ein schlechter 70 kg Reiter kann einem Pferd mehr ins Kreuz fallen und schaden, als ein guter 120 kg Reiter
      würde ich sofort unterschreiben :notier:
    • Ich muss mich da im reiterforum auch echt zurückhalten. Da kommen immer wieder Threads a la "OMG eine Freundin/Stallkollegin/wer auch immer ist ja vieeeel zu schwer für ihr Pferd" oder auch "Bin ich zu schwer für mein Pferd?"

      Und da kommen dann auch wirklich so Aussagen a la "OMG du/die wiegt ja 80 Kilo auf Haflinger. Das geht gar nicht. Ist ja auch nur ein Pony" oder abgeschwächt "Da würde ich sehr viel Ausgleichsarbeit vom Boden machen" usw.

      Bitte. Selbst da hält sich bei manchen die Ansicht : Großes Pferd kann mehr tragen

      Und anscheinend sehr gestörte Wahrnehmungen von Gewicht. Merkt man vor allem bei Fotoschätzungen.

      Ich bleibe bei meiner Aussage, dass sich bis 100 kg in so ziemlich jedem Reitstall ein Pferd finden lässt, auf dem man problemlos dauerhaft reiten oder auch reiten lernen kann.

      Darüber wird es dann langsam schwieriger, aber nicht unmöglich. Man muss nur auf mehr achten.


      Gerade Sonntag war 24 Stunden Pferdetag auf 3Sat und es gab einen Bericht über die Haflingerabteilung der Armee. Die Viecher wurden drauf gezüchtet und trainiert pro Tag 150 kg über bis zu 60 km die Berge hoch zu tragen - und kommen dabei nicht an die Belastungsgrenze.

      Natürlich sind 150 kg starre, gut verteilte Fracht nicht mit plumpsenden Mensch vergleichbar.

      Meine persönliche Schmerzgrenze, bei der man unter gewissen Umständen (Reiterfähigkeit, Bemuskelung, Statur etc.) ein Pferd dauerhaft regelmäßig reiten kann bei bis 130 kg.

      Mit 150 kg saß ich alle paar Wochen mal auf meinem Dicken (Süddeutsches Kaltblut-Mix) zum Trocken reiten oder eine Schrittrunde. Das hat ihn so gar nicht gejuckt. Auch keinerlei Verspannungen im Rücken danach oder sonstwas. Aber häufiger oder mehr hätte ich nicht gemacht, schon weil ich zu dem Zeitpunkt mich nicht mehr so recht sicher/ausbalanciert gefunden habe. Muss ja nun wirklich nicht sein.
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      Peter Gabriel
    • Ich habe schon sehr lange den Traum mal zu reiten.
      Das ist aber so ein "Wenn ich mal schlanker bin..."-Traum.

      Ich wiege jetzt ca. 125kg, da wäre es wohl schwierig anzufangen, oder?

      Abgesehen von ein paar Reitstunden als Kind habe ich nämlich keine Erfahrung und so natürlich auch noch keinen guten Sitz.

      Auch muss ich sagen, dass mich die Vorstellung der Reitställe ein bisschen abschreckt.
      Vielleicht weil es mir als Kind dann nicht so gefallen hat, die Lehrerin war furchtbar.
      Zwar habe ich einiges an Selbstvertrauen gewonnen, aber als Dicke in einem Reitstall wäre mir immer noch nicht geheuer.

      Eine gute Freundin von mir reitet schon sehr lange und kennt auch gut mit Pferden aus. (Sie ist außerdem Land-Tierärztin)
      Vielleicht kann sie ja irgendwann mal meine Reitlehrerin werden. :grins:
      Sofern das überhaupt geht und wir ein Pferd finden.
    • Hallo, bin eigentlich eine stille Leserin hier, schreiben ist nicht so meine Welt.
      Zu dem Thema möchte ich doch auch mal meinen Senf dazu geben.

      Ich besitze selbst Pferde die ich doch nur noch am Boden arbeite oder reiten lasse. Bei 115kg hab ich für mich entschieden nicht mehr zu reiten.
      Es ist mir einfach aufgefallen das meine Stute bei mir mehr stolpert als bei anderen Reitern und es ist nicht auf die Reitweise zurückzuführen gewesen.

      Sicherlich gibt es Pferde die mein Gewicht oder mehr tragen, aber ich selbst bin nicht in der körperlichen Verfassung wie ein gleichgewichtiger trainierter Mann z.b.
      Man kann nie pauschal sagen welches Pferd, welche Rasse wieviel tragen kann. Es gibt stämmige Pferde die aussehen als könnten sie x Kilos tragen, sind aber schon mit 50kg überfordert und es gibt welche die schmal sind und mit 100kg ohne Probleme loslaufen.

      Man sollte bedenken das manche Pferde still "leiden" also nicht "aua" schreien wenn jemand zu grob, zu schwer und was auch immer ist.
      Es ist ein Geschenk wenn ein Pferd einen auf seinem Rücken duldet und man sollte immer daran denken das es ein Tier ist.
      Man sollte also immer überlegen ob man sein eigenes Tun mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

      Irgendwann ist einfach Schluss, das ist nicht diskriminierend, das ist einfach so und das sollte jeder akzeptieren.
      Viele Übergewichtige fühlen sich dann beleidigt, das kann ich nicht verstehen. Wenn auf einem Sessel (blödes Beispiel) ein Schild mit "max 100kg" steht wird es einfach hingenommen ohne beleidigt zu sein. Eher noch hat man, wenn man sich trotzdem setzt" Sorge das Teil würde brechen und es peinlich werden.

      Ich meine das in keinster Weise böse, es ist einfach Tatsache, persönlich kann ich damit leben. Natürlich würde ich gern wieder reiten, vielleicht kommt der Tag irgendwann mal auch wenn ich das nicht glaube.
      Die Hoffnung stirbt halt zuletzt :)
    • Irgendwie frage ich mich doch öfters, ob ich es nicht mal ausprobieren sollte.

      Habe bei einem Reitstall angefragt und sie meinten sie hätten schon Pferde für mein Gewicht.

      Trotzdem habe ich doch Angst. Aber nicht vor den Pferden, sondern vor den anderen Leuten dort.
      Ich war eben im Sport immer die schlechteste und die Angst sich zu blamieren ist da wohl tief verankert.

      Klingt jetzt vielleicht blöd, aber meint ihr es gibt auch Privatpersonen, die Stunden geben?
      Also ich meine erfahrene Reiter, die selbst 1-2 Pferde haben und in ihrer Freizeit Stunden geben, aber eben keine größere Reitschule?

      Hat jemand von euch sowas schon mal gesehen.

      Weiß allerdings gar nicht, ob man vom Gesetz her zwingend eine Ausbildung braucht um Reitstunden geben zu dürfen.
      Von daher ist meine Frage vielleicht Quatsch. :-o
    • Danke Snowflake für Deinen Beitrag.
      Ich wollte hier schon seit Tagen einen Kommentar schreiben.
      Meiner wäre aber härter ausgefallen.
      Ich selbst habe das reiten aufgegeben als ich 90 Kilo wog.
      Zur Zeit wiege ich 115 und komme wohl nie wiede auf ein Pferd.
      Zudem sollte ich mal das reiten nicht bedeutet sich von einem Pferd durch die Gegend tragen zu lassen.
      Reiten bedeutet harte Arbeit auf den Pferd.Ich habe mit 90 Kilo gemerkt das ich das nicht mehr konnte.
      Also bitte überlegt genau bevor ihr auf ein Pferd steigt.
    • Ich habe bei zwei Reitställen gefragt, die beide geschrieben habe, sie hätten ein Pferd für mein Gewicht.
      Vielleicht schaue ich es mir einfach mal an.

      Weiß auch nicht ob ich derzeit sportlich genug fürs Reiten bin, aber das werde ich wohl nur heraus finden, wenn ich es probiere.

      Ist das nicht auch mehr eine Frage der Kondition und Beweglichkeit, als des Gewichts?

      Wurde hier ja im Forum auch schon viel gesprochen, dass man seine Kondition um Welten verbessern kann, auch ohne dabei wesentlich abzunehmen.
      Bzw. dass ein dicker Mensch eine gute Kondition haben kann und ein schlanker eventuell eine schlechte.