Mehr Lebenslust als schlanker Mensch?

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    • Andra1963 schrieb:

      ...zumal meine Eltern zu denen gehören, die wirklich "nur das Beste" wollen ....
      Ich unterstelle einfach mal, dass das alle Eltern wollen ;) Leider gehen Eltern oft irrigerweise dann von dem aus, was sie selbst für das Beste halten.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
      [/CENTER]
    • Ach Gott, ich könnt da Sachen von MEINER Familie erzählen, aber das juckt mich nicht mehr. Die sind einfach dumm und haben nix mit Toleranz zu tun. Solche Leute sind mir aber auch egal, denn mit solch dummem Menschen pflege ich keine Unterhaltung. Da redet man nur gegen eine Wand. Toll ist dann, wenn diese Menschen selber um Verständnis bitten, wenn irgendwas an ihnen "nicht recht" ist. Ne, is klar! :rolleyes:
    • Saraghina schrieb:

      Vielleicht tut dir der folgende Link ja etwas gut. ;) http://www.youtube.com/watch?v=Ih4sY8CzmRI


      Danke für ein so tolles Video. Ich habe selten so einen tollen Clip gesehen und er hat mich dazu ermuntert gleich mal was auszuprobieren. Also stellte ich mich heute zum ersten Mal ohne Angst auf die Waage, nach einem halben Jahr mal wieder. Und siehe da. Es ist nur eine Zahl! Mehr nicht. Kein "Jetzt muss ich aber mal was abnehmen!" in meinem Kopf mehr. Früher hätte ich bei jedem Gramm, dass mehr war anfangen können zu heulen. Als Teenager und als Kind tat ich das auch jedes Mal. Und jetzt ist es mir egal. Ich fühle mich gut. Welch Erleichterung :D


      Andra1963 schrieb:


      Meine Eltern reden auch nicht mehr mit mir darüber, trotzdem bleibt es Thema in ihren Köpfen.


      Ja bei mir ist es ähnlich, wie bei dir. Als Kind/Jugendlicher/junger Erwachsener wurde ich ständig gefragt, wieviel ich wiege etc. Waren wir shoppen und ich fand mal etwas hieß es "Jetzt darfst du aber nichts mehr zunehmen, die Hose sitzt schon etwas eng!". Oder auch Sprüche wie "Jeder Gang macht schlank!" oder "Was, du isst schon wieder?!?" musste ich mir mehrmals täglich anhören.

      Inzwischen ist es auch weniger geworden, wahrscheinlich weil meine Eltern eingesehen haben, dass das viele diäten über Jahre hinweg nur noch mehr Kilos gebracht hat. Immerhin war ich in der 2. Klasse das erste Mal zur Kur, dann nochmal in der 6. Klasse. Damals hatte ich immer so zwischen 10-15kg zu viel drauf. Ärzte rieten zu Abspeckkuren und meine Eltern wollten es richtig machen und schickten mich eben mal 4-6 Wochen weg.

      Mal davon abgesehen, dass es eigentlich klar ist, dass man den dort gebotenen Standart mit Personal Coach, Koch, Ernährungsberatung, Sport 3x am Tag etc. nicht halten kann. Da ist man ja sozusagen fern ab vom Alltag und musste/konnte sich ganz aufs Abnehmen konzentrieren.

      Ich sollte ihnen später keine Vorwürfe machen, wenn ich mal krank sein würde, wegen dem Übergewicht.

      Mal davon ganz abgesehen, dass ich bei unzähligen Untersuchungen war und bis zum 20. Lebensjahr meine sehr erhebliche Schilddrüsenunterfunktion unentdeckt geblieben ist! Immer wurde mir gesagt, ich würde nur zu viel essen, wäre träge etc. FDH und das Kind nimmt ab usw.
    • Aule schrieb:

      Ach Gott, ich könnt da Sachen von MEINER Familie erzählen, aber das juckt mich nicht mehr. Die sind einfach dumm und haben nix mit Toleranz zu tun. Solche Leute sind mir aber auch egal, denn mit solch dummem Menschen pflege ich keine Unterhaltung. Da redet man nur gegen eine Wand. Toll ist dann, wenn diese Menschen selber um Verständnis bitten, wenn irgendwas an ihnen "nicht recht" ist. Ne, is klar! :rolleyes:


      So ist es bei mir nicht - das wäre noch die "einfachste" Variante zu sagen, "ihr seid dumm und ich habe recht und meine Ruh'!" Dann könnte man sich noch abgrenzen.

      Meine Eltern sind aber nicht dumm. Ich liebe sie und sie lieben mich. Da aber LIEBE nicht immer bedeuten muss, dass man sich nicht auch mal missverstehen kann - und da auch Eltern, wie alle Menschen, irren können und Schranken im Kopf haben - kommt eben dieser Zwiespalt zustande.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Ich verstehe dich gut. Mir sagen auch immer wieder Leute "Na dann brich doch einfach den Kontakt ab, wenn dich das nervt!" aber so einfach ist das nicht.
      Meine Eltern waren jahrelang die einzigen "Freunde", die ich hatte. Sie waren und sind immer in allen Lebenslagen für mich da. Sie sind die wichtigsten Menschen in meinem Leben und werden es immer sein.
      Mich nervt es mir immer anhören zu müssen, dass ich so unselbstständig sei, nur weil sie mir wichtig sind und unsere Beziehung so gut ist.
      Komischerweise bekomme ich solche Ratschläge oft von Freunden, bei denen ich weiß, dass da im Elternhaus einiges schief gelaufen ist.
    • Nun ja, das ist natürlich immer individuell zu sehen. Ich finde es nur sehr vermessen, wenn sich Leute etwas anmaßen, obwohl sie sich selber für unantastbar halten. Da schwill bei mir der Kamm.
    • Hallo ihr lieben,:moin1:

      ich habe gar nicht mit sovielen Antworten gerechnet! :eek:
      Aber ich finde es toll :)

      Als ich schlank war, hab ich mich wohler gefühlt, aber da waren die "Lebensumstände" noch anders als heute. Von meiner Familie wird immer nur gesagt, ich soll unbedingt abnehmen. Das meine Familie väterlicherseits sowieso schon sehr stattlich gebaut ist, interessiert keinen.
      Meine Mutter, liegt mir seit Jahren in den Ohren, jetzt bin ich am abnehmen ( wobei, zwischenzeitlich auch nur noch halbherzig) und sie interessiert sich überhaupt nicht für meine Fortschritte...Sie sagte sogar voller Entsetzen mal: " Du wiegst ja mehr als ein Vater!!!"

      Ein guter Freund von mir sagte mal, wenn ich wieder meine 60kg erreicht habe, kann ich mich nicht mehr retten vor lauter Männern...:confused:

      Ich finde einfach, dicke Frauen sind in der Gesellschaft nicht gerne gesehen und akzeptiert. Es ist unnormal, es entspricht nicht des Bildes was man hat. Die Hochglanzzeitungen leben es uns vor. Aber es ist schön zu sehen, das es auch Frauen die 42 tragen, Models sind.
      Manche Fluggsellschaften verlangen schon das man als dicker Mensch, zwei Sitze bucht:mad:

      Ich fühle mich einfach nicht wohl in meiner Haut, wie ich schon schrieb, ich ekel mich vor mir selbst. Ich weiß nicht ob es besser wird wenn ich abgenommen habe. Vielleicht liegt es einfach an meinem fehlenden Selbswertgefühl? Ich mache mich selbst schlecht und ich kann mich einfach nicht lieb haben ( "Ich bin so fett da sich ich schon für zwei Menschen gehalten werde", "Zelte haben sie hier nicht" etc)

      Meine Freundin, ist das krasse (!) Gegenteil von mir. Das was ich zuviel habe, hat sie zuwenig. Sie hat ein Essproblem (aber nicht aufgrund von "ich muss dünner sein, sonder für sie ist alles schlecht, Öl, Gewürze, Chips, Schokolade, Zucker etc) und wiegt bei meiner Größe knapp 40 Kilo.
      Gestern waren wir auf der Suche nach ein paar Klamotten und einem Fußball Shirt (Deutschland natürlich :D ) Sie brauchte das kleinste und ich das größte was es gab...
      Und sie ist totunglücklich mit ihrer Figur und würde gerne 10 Kilo zunehmen.

      Sicher, ist es eine Ansichtssache wer dick ist und wer nicht. Ich werde aus ärztlicher Sicht schon als Adipös bezeichnet, andere Leute sagen, man sieht mir meine 94 Kilo nicht an ( ist wohl gut verteilt :D ) aber dennoch habe ich einen BMI von 34,9.

      Motiviert von euren Antworten habe ich gestern einen Rock getragen und ein fast ärmelloses Top ( was ich nienienienienienienie mache). Sicherlich fühlte ich mich nicht besonders wohl und habe natürlich geschaut wer mich blöd anguckt. Klar, da gab es schon einige die angewidert schauten, was mich natürlich verunsicherte.

      Es wird wohl noch eine Weile dauern bis ich die Einstellung habe, das es egal ist was die anderen denken, aber vielleicht schaffe ich es.
      Aber ich habe keine Ahnung ob es anders wäre wenn ich schlank wäre...

      Aufgrund meiner Depression kann ich meinen erlernten Beruf ( Krankenschwester ) nicht mehr ausüben und starte Ende Juni meine Umschulung im kaufmännischen Bereich. Vielleicht ist es besser ich konzentriere mich erst mal auf dieses...

      Ich weiß einfach nicht was besser ist....Wenn ich meine Mutter besuche, liegt sie mir jeden Tag in den Ohren das ich abnehmen soll und kauft mir Kleider in der Größe 3-4XL obwohl ich je nach Oberteil zwischen L und XXL liege, kocht mir dann aber Gerichte mit fetter Soße etc.

      Wenn ich dem besagten guten Freund sage, das ich mich unwohl fühle dann sagt er ich soll dan "einfach" abnehmen und dann passt es schon :confused:
      Aber wer sagt mir dann ob es besser ist?

      Ich kenne soviele schlanke Menschen, und ich habe einfach das Gefühl das sie das Leben genießen, sich keine Gedanken machen müssen ob hier und da ein Speckröllchen zu sehen ist.
      Ständig zubbel ich an mir rum und das ich mich nicht wohl fühle, strahle ich natürlich aus.

      Wobei ich mal ein Spruch gelesen habe der wirklich passend ist, aber ich kann es mir trotzdem irgendwie nicht vorstellen:
      "Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.“ (Charles - Louis de Montesquieu)

      So ihr lieben, tut mir leid das ich soviel Text geschrieben habe und das ich mich wiederholt habe.
      Ich freue mich auf weitere Antworten :hopps:

      Liebe Grüße
      Pünktchen

      Edit: @Muminfrau
      Danke für deine Antwort. Meine Mutter hat leider noch sehr viel Einfluss auf mich und ich nehme mir vieles sehr zu Herzen. Dies wird auch ein Thema meiner weiteren Therapie sein.
      Wir telefonieren spätestens (!) alle zwei Tage. Wobei ich ihr schon gesagt habe, wenn ich mich N I C H T melde, dann ist alles ok! So habe ich versucht, mir ein wenig Luft zu verschaffen und damit die "Abnabelung" ein wenig voranzutreiben. Tja, es hat nicht funktioniert. Sie ruft weiterhin fast täglich, bzw. spätestens alle zwei Tage an und sagt dann, sie hat solange nichts von mir gehört und wollte fragen ob alles okay ist.
      Mittlerweile gehe ich manchmal gar nicht ans Telefon wenn ich sehe das sie anruft..aber das bringt auch nix auf Dauer.
    • Aule schrieb:

      Nun ja, das ist natürlich immer individuell zu sehen. Ich finde es nur sehr vermessen, wenn sich Leute etwas anmaßen, obwohl sie sich selber für unantastbar halten. Da schwill bei mir der Kamm.


      So ist es bei mir z.B. nicht. Meine Eltern sagen mir oft, dass sie es erstaunlich finden, was ich mit meinen 22 Jahren schon alles erfolgreich geschafft habe bzw. dass ich Ziele habe, die ich verwirkliche und mich davon nicht abbringen lasse.

      Aber sie sind beide selbst sehr sportlich und schlank, teilweise auch durch, wie ich finde, harte Disziplin...würde ich nie schaffen bzw. wollen.

      Ich denke sie können sich einfach nicht vorstellen, dass man sich auch dick wohlfühlen kann, weil sie es selbst nicht kennen bzw. noch nie so dick waren. Überall sieht man doch (in den Medien etc.), dass sich Dicke unwohl fühlen, nicht beweglich und lebenslustig sind. Dazu kommt, dass meine Mum im medizinischen Bereich arbeitet und täglich mit den sogenannten Folgeerscheinungen von Übergewicht traktiert wird. Und da wird die Sorge natürlich noch weiter geschürt.

      Was mich nervt sind Menschen, wie in dem Clip: Leute die in meiner Gegenwart über Dicke ablästern: neulich erzählte mir eine Kommilitonin, sie arbeitet in einem Discounter, dass da "Drei Wuchtbrummen, eine 80, eine 90, eine 100kg" in Minirock, Hotpants und bauchfreiem Top ankamen. Natürlich wurde dann ausführlich abgelästert. Ich stand mit meinen 90kg daneben. Da dachte ich mir schon "Was denkt die denn, wieviel ich wiege? Woher will sie mit ihren 55kg auf 1,60m das Gewicht anderer einschätzen können?" :eek:
    • Pünktchen schrieb:


      Ich weiß einfach nicht was besser ist....Wenn ich meine Mutter besuche, liegt sie mir jeden Tag in den Ohren das ich abnehmen soll und kauft mir Kleider in der Größe 3-4XL obwohl ich je nach Oberteil zwischen L und XXL liege, kocht mir dann aber Gerichte mit fetter Soße etc.



      Kommt mir Bekannt vor -.- immer aufs Fett draufhauen aber Unterstützung? Fehlanzeige. Ich habe oft auch vermutet das das so eine Art test sein soll ob die "Fette" das fettige Essen jetzt tatsächlich isst oder lieber doch nur die Hälfte nimmt... Ist aber sicher doch nur die Eigenschaft von 12:00 bis Mittags zu denken :mad:
    • Puenktchen, Kopf hoch! Du machst alles richtig: Therapie, um dich von der Mutter zu loesen, Rock und Top getragen -- super (mach das weiter, lass dich nicht verunsichern!).

      Es geht voran, aber es geht halt nicht so schnell, wie man es vielleicht gerne haette.

      Ich selber habe in den letzten 10 Jahren immer wierder kleine Schritte zur Verbesserung gemacht (naja, und manchmal auch zur Verschlechterung -- das kann man auch nicht vermeiden). Wichtig ist zu wissen, dass es die kleinen Schritte sind, die den Weg ausmachen.

      Und dein Ziel ist es nicht, ein schlanker Mensch zu werden. Dein Ziel ist es, ein gluecklicher Mensch zu werden. Oder? Dahin soll dein Weg fuehren, auch wenn der Weg nicht immer gerade ist und manchmal sogar Schleifen macht.

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    • ich kann es aber schon verstehen! ich fühle mich auch total unwohl und mein selbstwertgefühl ist seit jahren im keller. ich versuche es zu vertuschen und von außen locker und gleichgültig gegen die zu wirken dir mir krumm kommen. man kann auch als dicker mensch spaß haben und schöne sachen tragen, es gibt partner die einen sogar heiraten und alles..ist schön und gut. trotzdem nimmt es einen..großen stellenwert im leben ein. ich gehe ja schon kaum noch einkaufen und wenn dann schleife ich meine mutter mit. ich schaue dann auf mein verhalten und das der anderen. sobald ich neben den wirklich gesunden sachen (die ich wirklich liebe wie obst) einen schokoriegel einpacke wird schon geguckt. man kann sich eben nicht davor abschotten. jeden tag immer nur gegen blöde sprüche kämpfen und erinnert werden was nicht geht. allerdings bin ich auch der meinung, dass man selbsttoleranz erlenen muss und dann es erst dann sinn macht gegen die polster zu kämpfen. ich war vor ein paar jahren in einer psychosomatischen fachklinik. das erste mal weg von meinen eltern und vom vom alltag. ich war mit vielen anderen dicken jeder alterstufe dort und auch mit magersüchtigen. (war für mich nicht gerade ideal am anfang) jedenfalls hat uns dort keiner vorgeschrieben wieviel wir essen sollen und wie viel. wir sollten lernen damit umzugehen. hat sich nach langem beobachten kaum unterschiede von zu hause ergeben, außer das da das essen fertig auf der theke stand. in den ersten drei wochen war es so frustrierend. alle dicken nahmen ab und aßen zwischendrin dinge die ich nicht mal in gedanken zulassen wollte aus angst zuzunehmen. jedenfalls saß ich da und bewegte mich doppelt so viel, aß weniger und übte mich in positiven gedanken. jahrelang war ich nicht in der lage gewesen mich nach draußen zu trauen, geschweige denn da in einen laden zu gehen oder zu essen (oh hölle)
      ich hab wirklich alles versucht..hatte keine freunde,..beziehung nie gehabt. es war das reine elend. und das ist es heute immer noch. ich habe viel gelernt aber damit klarkommen wie ich bin und wie ich aussehe schaffe ich auch nicht. ich hab verständnis für beide seiten..man kann es sich einfach nicht schönreden. manchmal denke ich, wenn ich es einfach so lasse wie es ist..dann bin das ich weil ich mich anders gar nicht kenne. ich bin wegen all den erlebnissen zu einem eisblock geworden. "öffne dich" sagte man mir dauernd..zeige mut aber auch gefühle..ja habe ich gemacht und es war auch nicht richtig..ich fiel auf weil ich nicht auffallen wollte. ich denke psyche und gewicht liegen auch ganz stark seite an seite und spielen magentismus. ich zupfe auch dauernd an mir rum..schau ob alles ordentlich ist..bloß nicht unordentlich sein, keine negative sich gehenlassende dicke sein..zeig alle vorteile die du hast..ohja...toll geschafft sabrina sag ich immmer. und ich denke manchmal auch als schlanker mensch sei ich um einiges glücklicher..erleichtert (klar..sowieso) ...keine sorgen wo ich meine kleider herbekomme..das ich sexy sein kann, vielleicht sogar hübsch, ich würde vielleicht eine beziehung haben und kinder..keine absagen in praktika und jobs, ich könnte mich hinsetzen wie ich wollte..toiletten benutzen und keine 10 stunden einhalten. doch ich glaube ich wäre als schlanker mensch auch viel glücklicher. aber ich bin es nun mal nicht...*schmcht und ne schokonuss reinhau
      mit dem unterschied das meine eltern mir das nicht übel nehmen das ich dick bin! da habe ich wirklich einen vorteil...UND..öÖ die essen bleiben dünn und ich werde dick bei kaum essen..ich hab sogar das gefühl das ich alleine durchs riechen und denken dicker werde..kein scherz!
    • niesie schrieb:

      Hallo.

      Vielleicht haben hier einige überlesen, dass Pünktchen schon beim abnehmen ist. Sie fühlt sich nicht wohl und wollte eigentlich von uns Unerstützung. Ich habe sie lediglich motivieren wollen, denn sie hat ja schon abgenommen. Das scheint ja hier für manche sehr schlimm zu sein!!! Es gibt auch Menschen, die ab und an ein paar Kilos verlieren wollen. Ich bin tollerant und akzeptiere das!
      niesie


      Ich auch - ich habe auch kein Problem damit. Aber ich bleibe auch dabei, dass solche "toll" und "weiter so" bzw. Tipps (kleine Schritte usw.) hier nicht sehen möchte. Dafür gibt es dann wirklich die Abnehmforen.

      Zumal ich sie im Falle von Pünktchen als absolut kontraproduktiv halte. Weil ich glaube, dass es sich hier um ein Problem handelt, dass mit einer Abnahme eben nicht verschwindet.
    • Andra1963 schrieb:

      @Hummelchen .. naja, ich denke schon, dass auch Dicksein und Lebensfreude - wie alles - irgendwie relativ ist...

      So lustig ist Dicksein nun auch wieder nicht -


      Ich wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass Lebensfreude eben auch mit starkem Übergewicht möglich ist.

      Ich kann ja nur von meinen ganz persönlichen Erfahrungen berichten, klar hätte ich nichts dagegen etwas weniger zu wiegen. Aber ich fühle mich definitiv nicht eingeschränkt in meinem Leben oder meiner Lebensfreude.

      Ich habe vier tolle Kinder, einen liebevollen Partner, zwei Ex-Ehemänner:-D, einen Beruf den ich liebe und eine Menge Interessen und Hobbys. Ich finde mein Leben toll und bin glücklich...
    • @Leuchtkeks: Wenn du schreibst, dass du das Gefühl hast trotz normaler Ernährung und ausreichender Bewegung weiter zuzunehmen, hast du schonmal deine Hormonwerte überprüfen lassen? :confused:
      Ich hatte nämlich auch jahrelang das selbe Gefühl und siehe da, man hat was gefunden, was man behandeln kann. Und für die Seele tut es auch gut zu wissen, hey du bist nicht schuld, deine Schilddrüse ist es :rolleyes:
    • meine Tochter sagte neulich ganz ernst:
      Mama, ich muß Dir sagen: ES GIBT DINGE DIE ICH NICHT KANN.
      Weil ich ihr immer alles zutraue.

      Dann habe ich sie gefragt, wie sie es findet, daß
      ich sie schön finde, der Meinung bin, daß sie sehr begabt und
      sehr gut im Beruf ist etc. Ihre Antwort: ja, deshalb telefonieren
      und mailen wir so oft. Du freust Dich immer so, wenn mir was gelingt
      und tröstest, wenn was daneben geht.

      Ich war sehr glücklich.
    • Schoen, ich freue mich fuer euch beide!

      Interessant, dass die Eltern es nie "ganz richtig" machen koennen. Wo ist sie denn, die goldene Mitte? Die Kinder sollen einerseits in ihrem Selbstwertgefuehl gestaerkt werden und darin, dass sie Vieles koenenn und schaffen. Andererseits sollen sie auch lernen, wuerdevoll zu versagen. Das ist auch so verdammt wichtig!
    • Hummelchen schrieb:

      Ich wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass Lebensfreude eben auch mit starkem Übergewicht möglich ist.


      Das entspricht auch meinen Beobachtungen. Ich kenne einige sehr schwere Leute, die die Lebensfreude pur ausstrahlen.

      Hummelchen schrieb:

      Ich habe vier tolle Kinder, einen liebevollen Partner, zwei Ex-Ehemänner:-D, einen Beruf den ich liebe und eine Menge Interessen und Hobbys. Ich finde mein Leben toll und bin glücklich...


      Das ist schoen zu lesen, und sehr aufbauend. Weiter so! (ich meine nicht die Ex-Ehemaenner :baeh2:)

      Ich muss allerdings sagen, dass nicht alle so eine Energiequelle haben wie du, und das ist auch normal.

      Ich waere untergegangen, wenn ich 4 Kinder und Beruf dazu haette. Von Hobbys ganz zu schweigen. Ich fahre eher langsam, das ist schon immer mein Tempo gewesen, und es tut mir gut.
    • Sassy schrieb:

      @Leuchtkeks: Wenn du schreibst, dass du das Gefühl hast trotz normaler Ernährung und ausreichender Bewegung weiter zuzunehmen, hast du schonmal deine Hormonwerte überprüfen lassen? :confused:
      Ich hatte nämlich auch jahrelang das selbe Gefühl und siehe da, man hat was gefunden, was man behandeln kann. Und für die Seele tut es auch gut zu wissen, hey du bist nicht schuld, deine Schilddrüse ist es :rolleyes:


      ja die habe ich schon untersuchen lassen..und was soll ich sagen? die
      ärzte sagen immer unterschiedliches..der eine sagt ja ich habe eine unterfunktion und der andere meint nö ist grad noch in ordnung und wieder ein anderer nein habe ich nicht!...tja ^^..
      habe einmal tabletten bekommen und die mussten dauerhaft erhöht werden weil die nicht anschlugen. aber ich meine , wenn der arzt nach dem ultraschall sagt, die schilddrüse ist zu klein, helfen da eigentlich noch tabletten?
    • wenn deine schilddrüse zu klein ist produziert sie zu wenig schilddrüsenhormon. die tabletten machen deine schilddrüse nicht wieder normal, sie ersetzen das lebensnotwendige hormon und müssen lebenslang genommen werden.

      such dir bitte dringend einen guten internisten/endokrinologen und lass dich einstellen.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Kann ich dir auch nur raten. Bei mir mussten die Tabletten auch fast 2 Jahre lang erhöht werden, aber jetzt ist alles paletti. Dein Stoffwechsel funktioniert dann einfach ganz anders. Ich habe mich vorher oft matt gefühlt. Das ist kaum noch der Fall.
    • Muminfrau schrieb:

      D

      Ich muss allerdings sagen, dass nicht alle so eine Energiequelle haben wie du, und das ist auch normal.

      Ich waere untergegangen, wenn ich 4 Kinder und Beruf dazu haette. Von Hobbys ganz zu schweigen. Ich fahre eher langsam, das ist schon immer mein Tempo gewesen, und es tut mir gut.


      Das mit dem Beruf und vielen Interessen geht auch erst in den letzten Jahren, wo drei der vier Kinder schon erwachsen sind.

      Ich wehre mich einfach nur dagegen, dass dick sein (auch sehr dick) automatisch bedeutet, dass das Leben schwerer wird, man keinen Partner, keine anspruchsvolle Arbeit usw. findet.

      Natürlich hat man hin und wieder mit Vorurteilen zu kämpfen - fatal wird es aber erst dann, wenn man diese Vorurteile selbst verinnerlicht und sich dadurch vieles im Leben verbaut.
    • Mal wieder zum Thema Lebenslust. Ich war heute spontan mit meiner Freundin in einem Festmodenladen. Der hatte immer so tollen Kleider im Schaufenster und wir haben uns mal rein getraut und wollten eigentlich nur schauen. Die nette Verkäuferin bot uns aber an auch was zu probieren. Also haben wir das gemacht. Meine Freundin ca. 8 Kleider und ich habe eins gehabt. Mein Problem: obwohl meine Größe auf dem Etikett stand, sah das Kleid zwei Nummern kleiner aus. Also habe ich eine XXL genommen. Ich war mir sicher rein zu passen aber es war so blöde geschnitten, dass der Reißverschluss nicht zu ging. Meine Freundin hat in jedes Kleid gepasst und hatte Spaß. :( Normalerweise passe ich bei H&M und Co. in Gr. 44/46.
      Ständig sagte die Verkäuferin meiner Freundin wie toll und hinreißend sie doch aussehe. Und ich traute mich nicht raus und hab mich wieder angezogen. Aber diesmal war etwas Kleines anders. Ich habe nicht mir die Schuld gegeben und bin frustiert nach Hause und habe eine Essattacke bekommen. Ich sagte mir einfach, es lag am Schnitt. Als die Verkäuferin fragte, ob mir das Kleid gepasst hätte und ich ihr sagte, es sei zu klein gewesen sagte sie nur, sie könne sich das nicht vorstellen, ich sähe doch nie aus wie Größe XXL.:-D
      Kurz darauf, meine Freundin war noch im 7. Kleiderhimmel, kam auch eine mollige Frau so Mitte 30 rein und suchte was für eine Hochzeit. Kleid oder Rock, dunkel, wenn möglich 48 oder größer. Und siehe da, sie wurde super beraten. :eek: Normalerweise ziehen ja da die meisten Verkäufer die Augenbraue hoch und sagen "In ihrer Größe haben wir hier nichts!" und basta.

      Einerseits war ich etwas neidisch auf meine Freundin, andererseits habe ich mich nicht so schuldig und hässlich gefühlt wie früher. Kleiner Fortschritt :):) Beim nächsten Mal findest du wieder mehr, Kopf hoch Sassy. ^^
    • Andere wollen einem eben partout weißmachen :" werd einfach mal dünn, dann siehst du schön aus und hast wieder ein schönes Lebensgefühl!":cool3:

      Ich laß mir da nix mehr vormachen.
      Mensch, war ich verschüchtert und ängstlich, als ich vor "Ewigkeiten" jung und schlank war.
      Da war nichts mit " Hey toll-ich bin schlank - ergo bin ich ein glücklicher Mensch!"
      Nee, nee!
      Natürlich weiß ich, das ich selber aufgrund meiner vielen Erkrankungen viel weniger machen kann und da ich nun mal mega - dick bin mit dieser Kombination meine starken persönlichen Einschränkungen ertragen muß - aber mit meiner Erfahrung und Überwindung meiner Selbst bin ich in mir wesentlich zufriedener als je zuvor.
      Das tut so gut und ich möchte nie mehr zurück in meinen damaligen jungen, dünnen Körper mit dieser Seelenlage!

      Das Leben hat eben seine Spielregeln, das muß man erkennen.
      Traurig bin ich nur, wenn mir Nahestehende dies so sehen und mich bedrängen und mit immer schlimmer verletzenden Worten mich angehen wollen.
      Das ist schon der Hammer- aber ich bin traurig ( jedoch nicht über mein Selbst oder meine Figur ) , wenn andere so reden müssen!:mad:

      Warum fällt man bloß so gerne über das Dicksein her, bar jeden besseren Wissens?

      Es wird dann gar nicht gehört, das mich mein Arzt gelobt hat aufgrund meines Blutbildes und das ich eine sehr starke Selbstdisziplin habe.

      Nein, es wird einfach gesagt : "werd halt dünn, dann siehst du wieder gut aus!"

      Das geht eben nicht so.

      Und übrigens : ich hab letztens im Internet eine Bildshow von 50 internationalen Promis gesehen, wie sie dem Magerwahn verfallen sind - und da ist nix, aber auch echt nix mehr schön :cool3::(:-o:mad:!!
      Und die sehen alles andere als glücklich aus, diese Angela Jolie`s und Madonna`s!
      Sehen eher "ganz schön alt" aus - im wahrsten Sinne des Wortes.

      Mehr wie der TOD.

      Was ist da nur los, nun -echt, es kommt auf das "Innere" an, auf die eigene Seelenverfassung. Egal ob dünn oder dick!
      Hm -:flirt: - wer in seinem Leben durch "dick und dünn" marschiert ist und daraus gelernt hat, sich nicht aufgibt und zu sich steht, der hat mehr gewonnen, als zu überlegen, ob das "Dünnsein" alleine für sich betrachtet was besseres ist.
      Ryana
    • Ryana schrieb:


      Nein, es wird einfach gesagt : "werd halt dünn, dann siehst du wieder gut aus!"

      Das geht eben nicht so.


      Ich habe mal gelesen das Lästern und sich über andere stellen eine natürliche und sogar gesunde Eigenschaft sein soll sich selbst besser zu werten und sich besser zu fühlen. Doch denke ich sind es nur die besonders primitiven Menschen die solche Äußerungen von sich geben. Bzw auch hirnfreie da das der Beweiß ist wie viel schaden eine Aussage machen kann wenn man sich nicht mal ne Sekunde Zeit zum nachdenken nimmt. Eigentlich sollte man Personen die nur so denken bemitleiden weil sie blind durchs Leben gehen...