Tod oder Leben

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • Hallo Ryana,

      ich kann eigentlich bei dem Thema Zucker gar nicht mitreden, aber beim lesen Deines States fiel mir ein, dass mir eine Bekannte erzählte, sie habe immer apfel und Banane dabei, so dass sie im Notfall damit entgegen steuern kann. Wäre das nicht eine gesunde und kaloarme Alternative für Dich?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Wenn ich so diese Beschreibungen lese, was gegessen wird, dass ständig Unterzuckerungen bekämpft werden müssen, wie extrem das ist... Auch wenn Umstellungen schwierig sind - wäre es nicht besser/gesünder, nach Möglichkeit Sachen zu essen, die den Insulinspiegel nicht so stark schwanken lassen? So scheint mir das Ganze recht unkontrolliert zu sein.
    • Der Blutzucker wird aber nicht nur durch Nahrungszufuhr beeinflusst, sondern auch durch körperliche Bewegung oder Psycho-Stress. Wenn die emotionale Situation so belastet ist wie beschrieben, ist der Blutzuckerspiegel nicht mehr vorhersehbar. Ich glaube, dass in der belastenden Situation auch mit ein wichtiger Faktor für die Erkrankung liegt.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      Der Blutzucker wird aber nicht nur durch Nahrungszufuhr beeinflusst, sondern auch durch körperliche Bewegung oder Psycho-Stress. Wenn die emotionale Situation so belastet ist wie beschrieben, ist der Blutzuckerspiegel nicht mehr vorhersehbar. Ich glaube, dass in der belastenden Situation auch mit ein wichtiger Faktor für die Erkrankung liegt.

      Hallo Sophie -
      Du triffst den Nagel auf den Kopf!
      Danke für Dein "Statement"!
      Genauso geht es mir!
      Da ist nichts vorhersehbar!Und daher auch so fatal!
      Ich stehe in verschiedenen emotional schwer belastenden Situationen und Fronten!
      Man glaubt echt nicht,wie extrem stark der Körper reagiert!
      Mein Gehirn denkt dann immer mehr "für sich alleine",alle Menschen ,mit denen ich in Beziehung stehe ,reden da automatisch,ich sage dann immer "es denkt mich"!
      Und das macht mich total fertig!
      Und wenn das Gehirn auf Hochtouren arbeitet,dann verbraucht es enorm Energie!
      Nicht umsonst haben die Menschen im Krieg eine Extra-Portion Schokolade bekommen,wenn sie "denkend" tätig waren!
      Das weiß man eigentlich schon lange!
      Nur manchmal merke ich,das solche "alten Erkenntnisse" wieder auch in der "Wissenschaft" in Vergessenheit geraten!
      Gerade soeben las ich folgendes Zitat :
      Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen,
      wenn man nicht gut gegessen hat!


      (Virginia Woolf)


      Und das gilt für den "gesunden" Menschen!
      Wieviel mehr schlimm ist das ,wenn man dann Stoffwechselkrank ist!
      Die ganzen Regelkreise sind gestört.
      Und das wirkt sich dann an verschiedenen Stellen aus!
      Und solch ein dicker Körper verlangt von dieser Energie besonders viel,ich will nicht nur liegen,unternehme daher viel,bin immerfort "auf Achse",aber der Körper muß in der Gesamtheit dazu in der Lage sein!
      Ich kann nicht ohne Essen morgens anfangen,tätig zu werden!
      Mir hilft auch keiner,nach einer Nacht ist mein Zucker so sehr weit unten.
      Die Muskeln schmerzen,ich bin desorientiert,ganz schwindelig,kann keinen vernünftigen Gedanken machen.
      Ich habe leider noch mehr "Regelkreislauf"-Störungen,die wirken zusammen,aber immer unterschiedlich,das heißt ich unterliege von da noch weiteren schlimmen Schwankungen.
      Und wenn ein Mensch "Schmerzen" hat,wie Migräne,aber man was erledigen muß,da nimmt er was ein!
      So ist das auch bei mir,das heißt,ich muß regelrecht das "Essen" einnehmen.
      Und ich kann dann nur wie ein sturer Roboter handeln,da muß alles an seinem Platz sein,die Tasse rausstellen,den Kaffe kochen,alle Handhabungen muß ich "denken",da läuft nichts automatisch!
      Ich erleide dann auch an einem heftigen Stress,weil alleine das Anziehen und Frühstücken ich angestrengt denken muß!!
      Da darf aber nichts stören,dann geht gar nichts mehr!
      Ich esse immer dasselbe am Morgen,da ich nicht das nicht anders kann!
      Immer Vollkornbrot mit Halbfettmargarine von DELI,Diabetikermarmelade,eine Tasse Soamilch mit Kakao,1 Banane und 2 Mandarinen,1 Tasse schwarzen Kaffe mit Süßstoff .Dann ganz langsam essen und langsam,ganz langsam kommt mein Bewußtsein,ich weiß erst dann richtig,was für ein Tag ist u nd lese dann auf meinem Terminkalender,was heute wichtiges ansteht!!
      Und dann sind 2 Std. nach dem Wecker vergangen.!!
      Und dann kommt der Tag,mit all den Belastungen,die Bewegung verlangt wieder soviel ab,die Auseinandersetzungen,mein näher kommender "Prozeßtag" wegen der BU und der Beziehungsstress verlangen mir massiv Energie ab!
      Und man kann die Termine nie so legen,das alles "Regelmäßig" läuft,wenn ich wie heute nur im Auto unterwegs sein muß,kann ich nur zwischendurch Mittag essen,heute klappt nur "McDrive",da extrem wichtiges ansteht und ich es nicht geschafft habe,mir was zum Mitnehmen einzukaufen!
      DAs ist alles sehr schlimm,und ich leide darunter,aber es ist halt das Leben!
      Ich muß mich dem stellen,weil man eben auch sich um die Organisation kümmern muß,sonst ist es noch schlimmer.
      Alles Liebe -Ryana:):)
    • Das was du schilderst, ist eine richtig monstermäßige schwere Depression. Ich kenne diese Gefühle und Reaktionen total aus eigener Erfahrung. Dieses Gefühl, sich selbst nur zuzuschauen, jeder Handgriff muss bewusst beschlossen und durchgeführt werden. Dieses Gefühl der Lähmung. Solange alles routinemäßig abgewickelt werden kann, ist es ok, aber wehe irgendwas läuft ungeplant....

      Du musst unbedingt professionelle Hilfe suchen! Zur Not musst du sogar in eine Klinik - das geht auch tagsüber und nachts bist du zu Hause.
      Als erste Sofort-Hilfe solltest du Entlastung suchen - spann deine Familie mehr ein, reduziere deine Ansprüche an Perfektion als Hausfrau und Mutter, unternimm etwas Schönes, Beglückendes, was dir normalerweise nie in den Gedanken gekommen wäre: z.B. ein Museum/Kino besuchen, Gedichte lesen, im Wald spazieren gehen, mach einen Wochenendtrip, nimm ein heißes Bad mit Kerzenschein, was auch immer dir Spaß machen würde...

      Ich habe mir in meinen dunkelsten Stunden eine Art Tagebuch geschrieben, in dem ich alle positiven Ereignisse aufgeschrieben habe: eine alte Dame zeigt mir in einer fremden Stadt sehr freundlich den Weg, ein Freund bedankt sich für eine Hilfe, die Sonne scheint in mein Zimmer, der Schnee sieht so schön aus auf den alten Stuckfassaden, das angenehme Gefühl von warmem Wasser auf der Haut unter der Dusche, all so ein Zeug. Ich habe daraus Kraft ziehen können. Als Beweis, dass nicht alles finster ist.

      Ich habe meine Depression als eine traurige Dame in Schwarz, die ungebeten zu Besuch kommt, betrachtet. Man kann sie nicht ignorieren oder wegwünschen. Man muss herausfinden, warum sie da ist. Man muss sie ernst nehmen und ihr zuhören. Dann kann man sie vielleicht trösten, und sie geht wieder.

      Vielleicht bist du einfach ausgebrannt und brauchst neue Kraft. Oder ein hormonelles Ungleichgewicht hat die Hirnchemie durcheinandergebarcht, dann brauchst du Medikamente. Oder ein alter Schmerz nagt an dir. Um das herauszufinden, solltest du mit dem Arzt deines Vertrauens reden, vielleicht sogar zu einem Neurologen gehen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Das operieren wir dann mal weg

      Sophie schrieb:

      Das was du schilderst, ist eine richtig monstermäßige schwere Depression. Ich kenne diese Gefühle und Reaktionen total aus eigener Erfahrung. Dieses Gefühl, sich selbst nur zuzuschauen, jeder Handgriff muss bewusst beschlossen und durchgeführt werden. Dieses Gefühl der Lähmung. Solange alles routinemäßig abgewickelt werden kann, ist es ok, aber wehe irgendwas läuft ungeplant....

      Du musst unbedingt professionelle Hilfe suchen! Zur Not musst du sogar in eine Klinik - das geht auch tagsüber und nachts bist du zu Hause.
      Als erste Sofort-Hilfe solltest du Entlastung suchen - spann deine Familie mehr ein, reduziere deine Ansprüche an Perfektion als Hausfrau und Mutter, unternimm etwas Schönes, Beglückendes, was dir normalerweise nie in den Gedanken gekommen wäre: z.B. ein Museum/Kino besuchen, Gedichte lesen, im Wald spazieren gehen, mach einen Wochenendtrip, nimm ein heißes Bad mit Kerzenschein, was auch immer dir Spaß machen würde...

      Ich habe mir in meinen dunkelsten Stunden eine Art Tagebuch geschrieben, in dem ich alle positiven Ereignisse aufgeschrieben habe: eine alte Dame zeigt mir in einer fremden Stadt sehr freundlich den Weg, ein Freund bedankt sich für eine Hilfe, die Sonne scheint in mein Zimmer, der Schnee sieht so schön aus auf den alten Stuckfassaden, das angenehme Gefühl von warmem Wasser auf der Haut unter der Dusche, all so ein Zeug. Ich habe daraus Kraft ziehen können. Als Beweis, dass nicht alles finster ist.

      Ich habe meine Depression als eine traurige Dame in Schwarz, die ungebeten zu Besuch kommt, betrachtet. Man kann sie nicht ignorieren oder wegwünschen. Man muss herausfinden, warum sie da ist. Man muss sie ernst nehmen und ihr zuhören. Dann kann man sie vielleicht trösten, und sie geht wieder.

      Vielleicht bist du einfach ausgebrannt und brauchst neue Kraft. Oder ein hormonelles Ungleichgewicht hat die Hirnchemie durcheinandergebarcht, dann brauchst du Medikamente. Oder ein alter Schmerz nagt an dir. Um das herauszufinden, solltest du mit dem Arzt deines Vertrauens reden, vielleicht sogar zu einem Neurologen gehen.


      Hallo Sophie,

      zuerst einmal vielen lieben Dank für Deine offene und ehrliche Antwort!
      Du bist selber eine Betroffene,das merkt man!
      Du hast echt eine "alte Bekannte" mir mal wieder klar gemacht!
      Es ist dabei wirklich auch mal wichtig,zu lesen,wie andere das sehen,das man mal "gespiegelt" wird,durch völlig andere ,unabhängige,auch ,mal keine Psychologen.
      Das ist sehr wichtig,denn es ergänzt die Problemerkennung und das Umgehen damit!
      Und,um auch mal noch zum Ausgangsthema zu kommen - das kann eine Magen-OP NIEMALS heilen!!Du hast recht,ich habe eine sehr schwere Depression,seit Jahren,hatte 2005 einen Totalzusammenbruch mit "Burn-out"!
      Schon Jahre vorher sagte ein Psychiater zu mir,das er mich am liebsten sofort aus dem beruflichen Stress rausholen wollte,alle meine Lebenssituationen "brannten"!!Es drohe der "Burn-Out",aber durch meine "Verflechtungen" war es nicht möglich,sowas ist leichter gesagt als getan!

      Zusätzlich ist meine "Hirnchemie",wie du absolut richtig sagst,in ein "Chaos" gestürzt!
      Ich bilde selber kaum noch Hormone ,habe massive Enzymstörungen,man sagte zu mir,man "man müsse mich regelrecht aus Sicht der Mediziner erforschen",einige wollten mich gleich als "Forschungsobjekt" haben,aber so was will ich nicht,habe ich sofort strikt abgelehnt!
      Auch hast Du recht mit dem "alten Schmerz",super,wie Du das so erkannt hast!
      Diesen hatte ich immer verdrängt,geht aber nicht,desto mehr klopft er an!
      So habe ich mich ihm gestellt!
      Ich war nie ich selbst,ich habe der anderen zuliebe immer das "gespielt" ,was sie sehen wollten,damit sie mich dann lieb hatten.
      Ich habe in der Jugend nie "aufgemuckt",ich war ja sooooo brav!!
      Pah,ich hätte das anders machen sollen,ich bin so froh,das meine Töchter da ganz anders umgehen!Aber damals war auch eine total andere Zeit -das sieht man auch,wenn man mal alte Sachen aus den 60zigern sieht , wie "Was bin ich" oder so,wie Konservativ und steif die alle aussehen,auch das Publikum!!
      Meine Mädchen gehen raus,machen "Party",hatten schon ganz früh einen Freund gehabt,wir reden total offen über alles,auch "intimes",sie hören zeitgemäße Musik-obwohl ich keine Verbote und Kontrollen mache(oder gerade deshalb ),sie rauchen nicht,Drogen und Alkohol wurde probiert,aber das finden sie "zum kotzen"!.
      Meine Güte , damals,da wurde noch nicht mal ein Wort gesagt,Sexualität war was geheimes,irgendwie schmuddeliges,schlimm!Es war toll,wenn man so zurückhaltend war!
      Achja,und vieles andere auch,ich habe schwer daran zu tragen!Man kann wirklich sagen - seelisch und körperlich!
      Wenn man so spät im Leben sich erst richtig anfängt zu erkennen,das bekommt man nicht so weiteres "weg",vieles geht auch nicht weg,aber ich versuche,damit umzugehen!
      Und ich weiß jetzt auch,warum -das ist sehr wichtig!
      Und wenn noch wirkliche körperliche Störungen dazu kommen,dann ist das mehrfach belastend.
      Ein Kampf,man muß wissen,das man ihn nicht immer "gewinnen" kann,besser ist,nicht gegen das "Unmögliche" kämpfen,sondern die Energien zu schonen,Frieden mit sich selbst machen und sich annehmen!
      Und Du hast sooo recht,sehr viel mehr Wert auf die kleinen Dinge zu legen!
      Das versuche ich auch und Deine Worte sind für mich Ermutigung!
      Und deswegen glaube ich aus mehrfacher Sicht ,eine Magen-OP hilft mir gar nicht!
      Man darf sogar garnicht diese durchführen,wenn man schwere Depressionen hat,weil man gar nicht in der Lage ist,das zu bewältigen!
      Es ist dann nämlich nicht mehr möglich,sich Zeit zu nehmen und es erfordert ständige Konzentration,weil man dann nichts mehr richtig essen kann,die Zeiten müssen eingehalten werden und es kommt unter Umständen sogar zu ganz fürchterlichen Mangelerscheinungen,die die Depression sogar noch verschlimmern,es gibt keinen Ausweg mehr,auch die Medikamente wirken ganz anders und die "Hirnchemie" gerät aus den Fugen!
      Und die Depression macht einen oft unfähig,was zu tun!
      Ich kann dann nur so dasitzen,ins Leere schauen und das Leben "flutet" an mir vorbei.
      Ich nehme auch dafür verschiedene Medikamente,sonst ginge es gar nicht!
      Jede Handlung,die ich dann tun muß,"schmerzt" regelrecht,ich muß dann mir riesige Gewalt antun,um ,sagen wir mal,nur etwas zur Seite zu räumen!
      Und ich lege mich,wenn es möglich ist,dann ins Bett,ich habe mir zu Weihnachten eine tolle Musikanlage fürs Schlafzimmer zugelegt,dann lasse ich vom Computerstick meine Musik laufen.
      Das ist so herrlich,die ordnet meine wilden Gedanken,ich finde Frieden und kann dann sogar mit der laufenden Musik schlafen,besser als Nachts!!
      Und danach fühle ich mich seelisch erfrischt und ich habe sogar Ideen!
      Aber so eine OP - dann ewig Hunger zu haben ,sich strikt an die Zeiten halten,diese "Mangelschmerzen",man kann dann nicht einfach sich zurückziehen,wenn es die Depression erfordert,weil man ja "essen" muß,aber nicht kann.....was furchtbar!Und dann ißt man falsch und muß erbrechen!Oder das richtige ist sogar nicht da,dann kommt noch mein Unterzucker,und man weiß,nie mehr wirst du Zeit haben,um die Seele zu heilen!
      Das kann nicht sein!
      Meine Psychiaterin sagt auch ,deswegen würde sie (und andere Fachleute) alleine aus dieser Sicht nie eine OP befürworten!
      Ich solle besser die Methode der "kleinen Schritte" machen und weiter darauf achten,das meine Blutwerte so in Ordnung bleiben ,wie ich sie seit längerem nun habe!
      Alles Liebe - Ryana:five:
    • Mal eben Magen weg machen

      Zitat von Silent- Sound :
      Zu den OP´s muß ich sagen, dass ich persönlich viel zu große Angst vor einer so großen Veränderung in meinem Körper hätte - auch allein das OP Risiko wäre mir persönlich viel zu groß.....manchmal ist es schon verlockend, wenn man hört, sieht oder liest, wie schnell manche dann doch abnehmen oder abgenommen haben.

      Es gibt sicherlich med. Indikationen, die eine OP im Einzelfall rechtfertigen - was ich aber nun aus meinem ehemaligen Bekanntenkreis höre, läßt mir die Frage aufkommen, ob ich bald die einzige bin, die nichts an sich machen läßt.

      Ich war vor vielen Jahren in einem Schwimmverein extra für Übergewichtige. Ein tolles Angebot - endlich ohne Scham AquaJogging o.ä. machen zu können. Zu der Bademeisterin habe ich heute noch Kontakt. Den Verein gibt es nicht mehr, aber die Leute treffen sich noch regelmäßig zum Klönen. Von den ca. 8 Stammschwimmern haben mittlerweile 5 Leute eine MagenOP hinter sich und nehmen alle stark ab. Ein Pärchen hat angefangen - und die 3 anderen sind aufgrund dessen ebenfalls zum Arzt und haben die Genehmigungen relativ schnell erhalten.[/QUOTE]

      Hallo Silentsound,

      nun will ich mal versuchen ,auch Dir zu schreiben.
      Ich kann es Dir richtig nachfühlen,wie "irritiert" Du bist.
      Wenn man das so liest,könnte man denken,die Magen - OP macht man mal eben so,im Vorbeilauf.
      Wie so einen fiesen Pickel,den man sich mal "abzwicken" läßt und -Peng - sieht man schön aus.
      Ich sehe Dich so da verloren und verlassen in dem Schwimmbad stehen und verstehst die Welt nicht mehr - entschuldige,wenn ich das hier so "LAX" schreibe,aber das sieht ja nach Deinem Text so regelrecht danach aus.
      Und wie so eine Art "Gruppenzwang" oder "Herdentrieb" machen alle ,einer nach dem anderen schwuppdiwupps die OP.
      Meine Frage : Hast Du noch Kontakt zu denen?Wie nahe standest Du zu einzelnen?
      WIe ich schon mal schrieb,habe ich festgestellt,das die Menschen mit der Magen-OP vielfach total "fanatisch" werden und alle "blöd" und "abscheulich" finden,die als dumme Trottel diese einfache OP nicht machen lassen.
      Ich weiß noch,wie eine Gruppe von denen immer in der Eingangshalle saßen und laut ihre Witze über die anderen Dicken ohne OP machten.
      Eine ältere Frau,sehr übergewichtig,ging mit dem Rollator,da riefen sie schon vom weitem :"der Killerrollator kommt","was stinkt die",oder überhaupt hießen die Dicken "Frischfleisch","Schwammkopf" usw!!.
      In der Psychogruppe brach diese ältere Frau zusammen,viele andere beschwerten sich auch - es wurde zum regelrechten "Spießrutenlauf",wenn man da vorbei mußte.
      Besonders die Magen-Op-Leute erwiesen sich als die schlimmsten Beschimpfer,mehr noch ,als die sogenannten "Normalen"!
      Ich will auf keinen Fall sagen,das nun jeder immer so sein wird,nein,aber ich habe dies einige Wochen selber erlebt und mit durchmachen müssen!
      Und es muß auch nicht derart "entarten",aber viele sagen,die Magen-OP sei nun "die Lösung".
      Und sie verschweigen nur zu gerne,wie es Ihnen wirklich geht,was hinter ihrem "verschlossenem Kämmerchen" wirklich los ist!
      Ich habe auch manche erlebt,die hatten so vielleicht 120 kg Übergewicht,die litten sehr darunter,weil eben Dicke heute "Aussätzig" sind(Mädchen mit einem runden Gesicht werden schon als "voll die fette Wachtel " u.ä.benannt),waren aber noch ziemlich jung und fitt wie ein Turnschuh!
      Die konnten alles noch richtig gut,machten Walking,Ballspiele ,nahmen an allem Teil und waren ansonsten ziemlich gesund,eben halt "pummelig" - wie es die Natur eben einem so gegeben hat!
      Und davon denken viele mittlerweile an diese Magen-OP,wie all die anderen Schönheits-OP`s ,die so in der Presse herumgeistern,und einem "ewige Jugend",Schönheit und einen `Easy`-Erfolg in einem `Trendy`- Beruf versprechen.
      Und tatsächlich waren auch welche,die wurden da operiert,wo man sich fragt : wieso das denn?
      Naja - das "Problem" wird halt "weggeschnipselt"!
      Und da gehen auch viele nun also total fit in diese OP`s,die stecken das zunächst "augenscheinlich" besser weg,manche sind auch danach psychisch so euphorisch,das sie nach außen hin unbedingt "den Schein waren " müssen.
      Viel Verblendung ist auch dabei,aber niemand weiß,was mit denen später wird,wie es hinter den Kulissen aussieht und was für Kämpfe dann da geführt werden müssen!Und was für unnötige aber nie mehr wegzumachende Probleme dann anstehen!
      Und dann "zelebrieren" viele so lange wie möglich ihre zur Schau estellte "Kunstfigur"!
      Und wir,die es nicht machen,fühlen uns dann ganz schön doof!
      Weil wir "Augentiere" sind und nur das glauben,was wir offiziell sehen!
      Aber ich finde es richtig , das Du so vorsichtig bist,Deine Angst kommt nicht von ungefähr!
      Es ist ein Wahnsinns-Eingriff!Der Magen ist nicht nur eine schlaffer sinnloser Schlauch!Den haben wir nicht umsonst bekommen!
      Angst ist hier auch angebracht,bleib Du lieber Du,sei authentisch und lass Dich nicht voreilig verstümmeln!
      Denn wenn Du dann alleine zuhause bist und dich vor Schmerzen krümmst,Du alles wieder ausbrechen mußst und unter Umständen unter Schmerzen leidest,da kommt niemand und klopft Dir auf die Schulter.
      Und niemand weiß etwas über die "Langzeitschäden" ,die sicherlich auch entstehen!
      Versuche besser,Dich selbst kennen zu lernen,mit Deinem selbst Dich auseinander zu setzen,das ist sehr,sehr ,lohnenswert,denn zu wissen, wer man ist ,das ist eines der großen Lebensziele!
      Und an sich zu arbeiten,auch das ist wichtig,denn eventuelle Probleme die Du irgendwo hast,wollen Dir auch was zeigen - und mit einer Magen-OP vergibst Du Deine Chance mit Dir selbst zu sein!!
      Und gib nicht auf,gehe weiter schwimmen,suche neue Freunde,bleib am Ball!
      Es grüßt Dich - Ryana !:daumen::daumen::daumen:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ryana () aus folgendem Grund: Der Anfang war nicht von mir,sondern ein Zitat von Silent-Sound

    • Hallo Ryana, vielen Dank, dass Du nun auch auf meinen kleinen Beitrag so ausführlich geantwortet hast.

      Nein, ich habe zu den Mitgliedern keinen Kontakt mehr, nur noch zur ehemaligen Bademeisterin - die eine Freundin geworden ist. Ich lebe auch schon lange nicht mehr in der Nähe sondern es liegen 600 km dazwischen.

      Ausserdem hat sich mein Leben in den letzten Jahren sehr stark verändert, - habe mich mit meiner Figur schon lange arrangiert - habe ein ziemlich ausgeprägtes Selbstbewusstsein, meinen Traummann erobert und nebenbei noch einen interessanten Beruf.

      Ins Schwimmbad gehe ich, wenn ich möchte - und ich leide nicht unter Sozialphobien oder Minderwertigkeitskomplexen. Ich hole trotz Konf. 56/58 das beste aus meinem Typ heraus. Und wenn ich mal vor Jahren keine 10 Meter mehr laufen konnte - kann ich heute stundenlang über Messen gehen oder durch die Stadt laufen oder Wandern u.s.w.

      Es gibt natürlich Einschränkungen durch das Gewicht - irgendwelche Einschränkungen hat aber fast jeder Mensch - also kann ich damit leben und mittlerweile auch ziemlich selbstbewußt drauf hinweisen - wenn ich an Grenzen stoße. Treppen mag ich gar nicht - dennoch habe ich den Berliner Dom bestiegen - aber alleine - in meiner Geschwindigkeit eben - die Siegessäule werde ich auslassen - nach oben wird es mir definitiv zu eng - also lasse ich es. Das nur als Beispiel.

      Leichter wäre ich trotzdem lieber - aber wiegesagt - ich hätte viel zu viel Angst vor Komplikationen. Mich hat nur diese Anhäufung und diese Gruppendynamik so verwundert, die in meinem ehemaligen Kreis ausgebrochen ist.

      Ich freue mich für Dich, dass Du den Weg hier her gefunden hast und Deine Gedanken nur so aus Dir herauszufliessen scheinen - ich habe vor ca. 6 oder 7 Jahren auch so angefangen - seitdem hat sich mein Leben unglaublich zum positiven gewendet.

      PS: Bitte denkst Du daran, bei Deinen Texten immer mal wieder einen Absatz einzuschieben? Leider vergisst Du es in den letzten Beiträgen wieder ein wenig - und das erschwerd es, Deinen Texten aufmerksam zu folgen. Vielen Dank ;)
    • Sorry, dass ich Deine Texte nur überflogen habe, Ryana, aber es ist mir unmöglich, mich am Bildschirm so dermaßen zu konzentrieren, dass ich diese "Ohne Punkt und Komma"-Lawinen wirklich lesen kann.

      Mir ist nur bei der Schilderung, wie Du mit Zucker/Unterzuckerung etc. umgehst, aufgefallen, dass es Wahnsinn ist und so nicht funktionieren kann. Es bringt auf Dauer nix, sich immer mehr mit Kohlenhydraten vollzustopfen und damit auf Extremgewicht zu mästen. Sinnvoller wäre, von Anfang an diesen extremen Schwankungen entgegen zu wirken, indem man den BZ gar nicht erst durch KH so hochschnellen lässt, von wo er dann durch starke Insulinausschüttung wieder in den Keller getrieben wird.
      Da Du aber auch noch Medikamente nimmst, werde ich zu meinem Lösungsweg nichts schreiben, denn das wäre in Kombination mit Deinen Medis KEINE Lösung!

      Du brauchst professionelle Hilfe - psychisch wie physisch ...
    • GAnz schön kritisch

      Darcy schrieb:

      Sorry, dass ich Deine Texte nur überflogen habe, Ryana, aber es ist mir unmöglich, mich am Bildschirm so dermaßen zu konzentrieren, dass ich diese "Ohne Punkt und Komma"-Lawinen wirklich lesen kann.

      Mir ist nur bei der Schilderung, wie Du mit Zucker/Unterzuckerung etc. umgehst, aufgefallen, dass es Wahnsinn ist und so nicht funktionieren kann. Es bringt auf Dauer nix, sich immer mehr mit Kohlenhydraten vollzustopfen und damit auf Extremgewicht zu mästen. Sinnvoller wäre, von Anfang an diesen extremen Schwankungen entgegen zu wirken, indem man den BZ gar nicht erst durch KH so hochschnellen lässt, von wo er dann durch starke Insulinausschüttung wieder in den Keller getrieben wird.
      Da Du aber auch noch Medikamente nimmst, werde ich zu meinem Lösungsweg nichts schreiben, denn das wäre in Kombination mit Deinen Medis KEINE Lösung!

      Du brauchst professionelle Hilfe - psychisch wie physisch ...


      Hey , Darcy ,

      Du bist ganz schön kritisch - konntest aber nicht alles lesen .

      Das tut mir leid , aber ich habe meinen Anfangstext doch nochmals überholt reingestellt.

      Schau da mal rein!

      Ich will auch Kritik aufnehmen , ich versuche , meine Schreibweise immer mehr zu kontrollieren.
      Ist manchmal schwer , weil so viel da mich bedrückt und diese vielen Baustellen , da funkt es immer dazwischen.

      Aber :

      - ich schreibe keine "Ohne Punkt und Komma - Lawinen " , als ob ich nur dummen , erdrückenden Schund schreiben würde . Ich lese das mir selber durch , und komm da schon mit klar , man "kann" es lesen !
      Wir alle schreiben ja keine redigierten Bücher , sondern so , wie unsere Seelenlage gerade ist!!

      - Wahnsinn sind meine ursächlichen - nach zig Gutachten und entsprechenden Fakten - sich ergebenden krankmachenden Auslöser!
      Da bin nicht ich "Wahnsinnig" , sondern ich führe da einen schweren Kampf , der mir leider durch die Erkrankung meines Körpers - und auch der Seele - mir "aufgezwungen ist !
      Ich kann nicht , wie ein Gesunder , dem sogenannten "Regelleben" nachgehen.

      - ich "stopfe" mich nicht voll und "mäste" mich auch nicht ! Ich habe sehr widerstrebende Diagnosen - z.B. durch die massiven Enzym-Defekte kann ich gar nicht "Gemüse" essen , aber auch kein Fett ( eigentlich ja gut ) , keine sonstwie fabrikmässig erstellten Waren ,hier insbesondere Wurst,aber auch keinerlei Schokoladen usw!! .
      Das liest sich ja so , als ob Du denkst , das ich ein "Selbstfeeder" wäre .
      So geht das nicht.

      - Ich "treibe" kein Insulin in die Höhe , das war vielleicht in der Zeit so , als ich das Insulin bekam , aber das geschah alles unter der Vorgabe meines damaligen Diabetologen - der stellte mich immer höher ein und er verschrieb mir da auch diese hohen Dosen!!
      Erst in der Klinik hat mir eine Fachärztin geholfen , vom Insulin runter zu kommen ! Sie fand die Therapie des Diabetologen verantwortungslos und stellte mich auf "Actos" um .
      Bis ich überhaupt kein Insulin mehr benötigte!!
      Das Insulin hat ,wie ich denke , sicherlich mein Gewicht nach oben gehen lassen!
      Der sogenannte "Set-Point" ist weiter nach oben gesetzt!

      - nun kennt jeder auch den JOJO - Effekt ,der ,wie ich nun weiß , auch für die Wassereinlagerung gilt! So kam bei mir ein "doppelter" Effekt zum Tragen!
      Und mein Set - Point liegt aufeinmal auf so hohem Niveau!!
      Sowie ist mein Langzeitwert mit "Actos" immer weiter gesunken , das ich nun bei 5,2 liege - also habe ich keine hohen Zuckerwerte im Blut . So erklärte es mir auch mein (nun neuer ) Diabetologe.Er ist eine Kapazität !
      Macht auch Gutachten.
      Ich schrieb ein Ernährungstagebuch , gnadenlose Wahrheit , die Ernährungsberaterin bei ihm bescheinigte mir , das sie solche Patienten kaum habe , die meisten sagen nicht die Wahrheit.
      Ich mache mir schon nichts vor - aber sie sagte auch ,anhand meiner vielen Grunderkrankungen ist das schwer , ich mache nichts falsch - ich solle mir bloß keine Schuld vorwerfen!!
      Ich kann nur mit einer engmaschigen Betreuung überleben!!
      Und sie gilt als sehr streng , das sagen alle anderen Patienten - und ich hatte mich schon auf eine "Strafpredigt" eingestellt!

      - also , ich beschäftige mich damit , tagaus - tagein !!Ich will klar kommen , aber ich sage immer : " Viele Jäger sind des Hasen Tod!"
      Das muß man beachten - und deshalb versuche ich trotz meiner schweren multiplen Krankheit ( ich bin 80 % schwerbehindert mit außergewöhnlicher Gehbehinderung , habe Pflegestufe 1 !! ) ,dem Leben die schönen Seiten abzugewinnen!!

      - ja ,aufgrund andere Grunderkrankungen brauche ich sehr Medikamente! Ich habe da so einen Gen - Defekt , der im Alter immer mehr Probleme macht

      - ja , ich bin ich psychiatrischer und psychologischer Behandlung.Dazu kommt ein "BORDERLINER" Partner , der nun wenigstens nicht mehr bei uns im Haushalt wohnt - aber er ist trotzdem "da" !!Und 20 Jahre Zusammenleben haben da auch sehr viel Belastung mitgebracht!
      Partner von "Borderlinern" werden häufig irgendwann auch seelisch krank, besonders , wenn man versucht , das nachzuvollziehen , was da gerade wieder abgelaufen war !

      - Nun , ich könnte noch mehr sagen , aber ich hoffe , ich werde nun etwas besser verstanden .

      Liebe Grüße , Ryana .:flirt:
    • Ryana schrieb:


      - Nun , ich könnte noch mehr sagen , aber ich hoffe , ich werde nun etwas besser verstanden .

      Liebe Grüße , Ryana .:flirt:


      Liebe Ryana,

      ich konnte dich auch vorher gut verstehen...und auch alles lesen...;)
      nimm es dir bitte nicht zu Herzen.
      Im Gegenteil ich bewundere Dich, dass du es dir alles offen von der Seele schreibst...das kann nicht jede(r)...mich einbezogen....das möchte ich dir hierlassen!
      Ich wünsche dir alles Gute und stetige Besserung...und vor allem gute Ärzte die dich auf deinem Gesundheitsweg weiter voran bringen
      [SIZE="2"][FONT="Lucida Console"][COLOR="Blue"][/COLOR]
      [COLOR="DarkOrchid"]Herzlichen Gruß

      Debbymo[/COLOR][/FONT][/SIZE]
    • Ryana
      ich versuche , meine Schreibweise immer mehr zu kontrollieren.
      Ist manchmal schwer , weil so viel da mich bedrückt und diese vielen Baustellen , da funkt es immer dazwischen.


      Ich kann mir gut vorstellen, dass man in einem Rutsch durchschreibt, wenn das Herz so voll ist.
      Und wenn man sich eine bestimmte Schreibweise angewöhnt hat, ist es schwer, davon wieder weg zu kommen.
      So hast Du Dir auch angewöhnt, nach Satzzeichen kein Leerzeichen zu machen.
      Damit Dein Redefluss, der ja sehr wichtig ist, nicht leidet, schreibe doch zunächst einmal einfach alles so, wie gewohnt. Und danach, wenn Du alles raus gelassen hast, schaue doch noch mal alles an und mache dann die entsprechenden Leerzeichen und Absätze.
      So ist zum einen Dir sehr geholfen, denn Du kannst frei von der Leber schreiben - und zum anderen uns Lesern, die, wie ich annehme, Deine Gedanken ernst nehmen, sie aber dann auch leichter lesen können.
      Ist nur ein Vorschlag, Ryana. Vielleicht wäre der für Dich okay? :)

      Davon abgesehen finde ich aber, dass Du bereits viel übersichtlicher schreibst als zu Beginn. :five:
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Debbymo schrieb:

      Liebe Ryana,

      ich konnte dich auch vorher gut verstehen...und auch alles lesen...;)
      nimm es dir bitte nicht zu Herzen.
      Im Gegenteil ich bewundere Dich, dass du es dir alles offen von der Seele schreibst...das kann nicht jede(r)...mich einbezogen....das möchte ich dir hierlassen!
      Ich wünsche dir alles Gute und stetige Besserung...und vor allem gute Ärzte die dich auf deinem Gesundheitsweg weiter voran bringen

      Liebe Debbymo ,

      mensch meier , Deine Antwort tut mir echt gut , sehr,sehr gut sogar!

      Das macht mir total Mut und Freude , vielen lieben Dank!!!:five:

      Ja , das mit meinem nun offenen Umgang mit meiner Situation war auch früher nicht so !

      Ich war so weit unten , hatte so viel verloren , was man nur verlieren kann,da lernte ich , nur mit Offenheit und Mut , auf die Anderen zuzugehen gibt es noch einen Ausweg!
      Nichts mehr "mit mir selber ausmachen"!

      Ich lag nur noch so da , brauchte alle Hilfe in diesem Pflegebett , niemand kam mehr zu mir , meine "Freunde" hatten mich alle "fallen " gelassen !

      Da ging nichts mehr - erst tausend Tränen und sehr liebe Mitmenschen in der Klinik halfen mir , ich begriff , schlußendlich liegt es an dir selber , nun noch das Beste daraus zu machen und die Hilfen zu suchen , die mir gut tun!!

      Alles Liebe - Ryana !!:daumen::daumen:
    • Guter Vorschlag

      Itsme schrieb:

      Ryana


      Ich kann mir gut vorstellen, dass man in einem Rutsch durchschreibt, wenn das Herz so voll ist.
      Und wenn man sich eine bestimmte Schreibweise angewöhnt hat, ist es schwer, davon wieder weg zu kommen.
      So hast Du Dir auch angewöhnt, nach Satzzeichen kein Leerzeichen zu machen.
      Damit Dein Redefluss, der ja sehr wichtig ist, nicht leidet, schreibe doch zunächst einmal einfach alles so, wie gewohnt. Und danach, wenn Du alles raus gelassen hast, schaue doch noch mal alles an und mache dann die entsprechenden Leerzeichen und Absätze.
      So ist zum einen Dir sehr geholfen, denn Du kannst frei von der Leber schreiben - und zum anderen uns Lesern, die, wie ich annehme, Deine Gedanken ernst nehmen, sie aber dann auch leichter lesen können.
      Ist nur ein Vorschlag, Ryana. Vielleicht wäre der für Dich okay? :)

      Davon abgesehen finde ich aber, dass Du bereits viel übersichtlicher schreibst als zu Beginn. :five:

      Liebe Itsme ,

      auch Deinen Worten danke ich , ja , Du hast recht !

      Werde ich beherzigen !!

      Dir alles Gute - Ryana :):):):)
    • Aber psychiatrische und psychologische Behandlung allein reicht nicht, vor allem was den Diabetes, die Unterzuckerung und die (m.E. falsche!) "Vorbeugung" durch übermäßige KH-Zufihr schon vor der Unterzuckerung angeht.

      Ich denke auch, dass die Behandlung durch einzelne verschiedene Fachärzte zu keinem guten Ergebnis führt, da jeder nur auf seinem Spezialgebiet behandeln wird und sich die Behandlungen unter Umständen gegenseitig stören.
      Möglicherweise wäre also die Behandlung in einem speziellen Zentrum mit vernetzten Ärzten/einem interdisziplinären Team oder halt nochmal stationär sinnvoller ...
    • Stationär oder nicht

      Darcy schrieb:

      Aber psychiatrische und psychologische Behandlung allein reicht nicht, vor allem was den Diabetes, die Unterzuckerung und die (m.E. falsche!) "Vorbeugung" durch übermäßige KH-Zufihr schon vor der Unterzuckerung angeht.

      Ich denke auch, dass die Behandlung durch einzelne verschiedene Fachärzte zu keinem guten Ergebnis führt, da jeder nur auf seinem Spezialgebiet behandeln wird und sich die Behandlungen unter Umständen gegenseitig stören.
      Möglicherweise wäre also die Behandlung in einem speziellen Zentrum mit vernetzten Ärzten/einem interdisziplinären Team oder halt nochmal stationär sinnvoller ...

      Hallo ,

      nun , das ist sehr ,sehr komplex bei mir !

      Ich war ja schon in mehrfachen Kliniken , nun sagt die Krankenkasse , das reicht !
      Ich hatte aber auch mit der Sozialberaterin aus Bodenteich bereits in der Klinik ein sogenanntes "Netzwerk" von Therapeuten aufgebaut , die alle miteinander kooperieren .
      Und der Dreh - und Angelpunkt ist meine Psychiaterin , die bekommt alle Berichte .
      Ich habe noch einen Widerspruch am laufen gegen die Rentenversicherung ,aber das läuft nicht gut ,weil man sagt , ich käme nur dahin ,wenn es absehbar wäre , das ich in irgendeiner Art in die "Berufswelt" zurückkehren könnte .
      Aber das wurde nun von mehreren Gutachtern verneint , meine Erkrankung ist zu schwer .
      Und ich müsse nun lernen , nun hier zuhause in meinem Umfeld klar zu kommen .

      Man hatte mir auch in der Klinik das sogenannte "betreute Wohnen" angeboten , da hätte ich in Bodenteich neben der Klinik ein kleines Zimmer bekommen und wäre dann immer von der Klinik betreut worden .

      Aber da hätte ich mich von immer von meiner Familie verabschieden müssen ,das hätte ich niemals ausgehalten.

      Natürlich ist das hier zuhause auch viel , viel schwerer - aber ich bin dabei , im alltäglichen Leben und ich versuche , da das Beste draus zu machen .

      Ich hatte auch bis zum Jahresende das "ambulante betreute Wohnen" , aber das Landesamt , will das nicht mehr bezahlen , ich solle in ein Pflegeheim !

      Das will ich aber partout nicht !! Das wäre erst recht mein Ende !

      Da bin ich lieber hier mit ein paar "Störungen" mehr und diesem riesen Gewicht , aber ich fühle mich wohl und arbeite daran , immer mehr den Tag zu genießen bzw bewußter zu leben, wo es geht .

      Und meine Psychiaterin will auch intervenieren , das ich wieder die Betreuung bekomme , schlußendlich geht es im Hintergrund um das immer mehr fehlende Geld , wie meine Betreuerin hinter vorgehaltener Hand mir bei einem Treffen letzte Woche erklärte !!

      Städte und Land haben kein Geld mehr !!

      Gute Konzepte werden einfach gestrichen - und es kommt immer mehr zu schlechteren Verhältnissen !!

      Liebe Grüße , Ryana .:cool::cool:
    • Ich habe noch einen Widerspruch am laufen gegen die Rentenversicherung ,aber das läuft nicht gut ,weil man sagt , ich käme nur dahin ,wenn es absehbar wäre , das ich in irgendeiner Art in die "Berufswelt" zurückkehren könnte


      Wenn jetzt schon klar ist, dass Du nie wieder arbeiten kannst, dann ist die Rentenversicherung überhaupt gar nicht für Dich zuständig. Den Widerspruch kannst Du Dir also sparen.

      Ansonsten denke ich nicht, dass eine Psychiaterin für die Probleme mit dem Stoffwechsel die geeignete Ansprechpartnerin ist - allerdings muss ich auch ehrlich gestehen, dass man bei diesem Wust an Problemen gar nicht weiß, WO man eigentlich anfangen soll.
      Ich hab so das Gefühl, dass Du relativ lange damit gewartet hast Dir Hilfe zu suchen und dadurch alles dermaßen eskaliert ist - kann das sein?
      Es ist auch schade, dass Du das Angebot der Klinik mit dem betreuten Wohnen nicht angenommen hast - wie klein sind denn Deine Kinder, dass Du die nicht alleine lassen wolltest (Du bist ja schon 50, also dürften die ja dem Kleinkindalter schon entwachsen sein).
      Zumindest vorrübergehend wäre das sicher ein leichterer Start ins selbständige Leben für Dich geworden als direkt vom geschützten Raum der Klinik wieder in das Chaos zu Hause ...
    • Ryana
      Man hatte mir auch in der Klinik das sogenannte "betreute Wohnen" angeboten , da hätte ich in Bodenteich neben der Klinik ein kleines Zimmer bekommen und wäre dann immer von der Klinik betreut worden .

      Aber da hätte ich mich von immer von meiner Familie verabschieden müssen ,das hätte ich niemals ausgehalten.


      Nicht so leicht hier abzuwägen, was sinnvoll ist. Auf der einen Seite eine kompetente medizinische Rundumbetreuung, die aber auf der anderen Seite eine große seelische Belastung wegen der Trennung von der Familie bedeuten würde.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Wir werden mit unserer "Küchenpsychologie'" bei dir nicht weiterkommen.
      Da gibt es wirklich kompetente, gelernte Leute für Menschen mit deinen Problemen. Es dauert oft lange, bis ein Kranker den passenden Arzt nebst Behandlung findet und gerade im psychischen Bereich wird das nicht anders sein.
      Wir können dich bemitleiden und unsere Betroffenheit über den Wust an Problemen äussern, vielleicht kann noch der eine oder andere Tipp, was bei Jemandem ein Ausweg war, gegeben werden. Aber mehr nicht.
      Wenn du dich schon nicht auf die Ärzte und ihre Ratschläge einlässt, wie sollen wir dir dann raten können? Ich halte dein Thema echt für "zu komplex" um es mit "Heididei-du tust mir soooooo leid" und Alltagspsychologie zu behandeln. Ich finde das unverantwortlich, dir und deinen Angehörigen gegenüber.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Hallo ,

      ja , ich stimme Itsme insbesondere zu - es handelt sich um eine Abwägung , und sowas kann man dann schlußendlich nur allein treffen !

      Deswegen habe ich ja auch "Tod oder Leben" geschrieben .

      Ich hab auch nicht hier auf einmal "das Patentrezept" und "die" Lösung erwartet ! MAn liest ja nur "die Zeilen" und kennt nicht die gesamte Problematik.

      Auch ist es anders , wenn man einen "Text" liest , als wenn man mit jemanden direkt spricht.

      Aber ich sehe das als eine wichtige Ergänzung - denn andererseits gibt es da so auch mal ganz andere Gesichtpunkte !

      Zu den letzten Äußerungen möchte ich folgendes sagen bzw erklären :

      1. Ich bin SEHR aktiv , trotz meines Mega - Gewichtes , ich will das nicht so "lax" hinnehmen und habe daher mich nicht! den Ärzten verweigert , sondern es war eine Abwägung im Einverständnis mit meinen Therapeuten,
      auch mit denen in der Klinik , mit denen ich auch noch weiter in Kontakt bin !

      2. Ich habe 20 Jahre mit einem "Borderliner" - Partner zusammengelebt ! Wer das nicht erlebt , weiß nicht , wie schwer das ist und ich habe es auch nicht zuerst erkannt , warum das Verhalten so ist !
      Und das hat massive Belastungen hinterlassen . Ein gewisses Stück meiner Problematik hängt auch damit zusammen , ohne das ich da eine "Schuld" zuweise , aber es ist leider ein Fakt ! Und da ist viel aufzuarbeiten !

      3. Als ich in die Klinik kam , war der Partner noch zuhause . Ich war regelrecht abgeschottet ! Niemand durfte zu mir , nicht mal meine Eltern .

      4. Der Partner hatte sich den "Wahrsagern" zugewandt , die sagten ,wie zu handeln war , die Therapien wurden abgebrochen ! Als ich in der Klinik lag , wurde für meine Töchter das Leben zur "Hölle" !
      Sie riefen mich immerfort an , das machte es wahnsinnig schwer ! Die Wohnung verkam zu einem "Messie - Haushalt" .
      Sylvester hatten dann die "Deuter" gesagt , der Partner - ich kann das kaum benennen , es macht mich total fertig - also , der zog aus , über Nacht und Nebel , die Kinder waren da allein ! Durch das "Ausziehen" sollte sich nun alles ändern , ich würde sterben , ein neuer Partner winkt und mein Vater müsse das Erbe ( der hat gar nicht soviel , auch Schulden usw - also : verrückt!!) auszahlen ...

      5. Aber endlich konnten meine Eltern rein , die Kinder sagten , diese "Ruhe" täte so gut , sie machten die Wohnung wieder schön , strichen alles an , sie warteten so sehr , das ich wiederkam !

      6.Meine Geldangelegenheiten , das reine Chaos - die Sozialarbeiterin half mir , ich meldete "Hartz IV" an und nahm wieder die Auseinandersetzung mit der Berufsunfähigkeitsversicherung auf - ich war früher mal lange selbstständig gewesen und habe diese abgeschlossen , da ich ja keine "Rente" zahlte . Und das geht nun auch schon seit 2005 - die sagen , ich hätte mich absichtlich Dick gegessen , um die Versicherungsgelder zu kassieren ! Sowas irres ! Ich hab da über 25 Jahre eingezahlt ! Und immer gearbeitet , aber viel zu viel - das war das einzigst verkehrte , aber es ging nicht anders ! Es lief halt total anders , als ich in meiner Jugend gedacht hatte !

      7. Bin im "Zerrfeld" Beruf und Familie krank geworden , leider spielte da mein "Gendefekt" eine sehr große , negative Rolle !

      8. Meine Große hatte seit 2 Jahren die Schule geschmissen - keinerlei Abschluss ( Dyskalkulie!!) , dann nur noch "Party" , bei der Kleinen war`s auch nicht rosig !

      Kurzum - es gab keine andere Antwort : ich mußte zurück und mich in das "Getümmel" schmeissen !
      Und inzwischen habe ich auch sehr ,sehr viel erreicht , mit meinen Töchtern zusammen - wir sind ein super Team !
      Beide gehen wieder - erfolgreich! - zur Schule , gerade gab`s Zeugnisse : ich kann nur sagen - erste Klasse !

      Daher sage ich auch , mußte ich was "in Kauf" nehmen , aber in diesem Jahr , wenns besser läuft , da muß ich was für mich tun , ich hoffe sehr darauf !

      Puh - Dienstag muß ich nach Hannover - zu Gericht , da geht`s los mit der ersten Verhandlung wegen der Versicherung !!

      Drückt mir die Daumen - kann`s gebrauchen !

      Liebe Grüße - Ryana !:daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen:
    • Ryana
      ...ich sehe das als eine wichtige Ergänzung - denn andererseits gibt es da so auch mal ganz andere Gesichtpunkte !


      Das ist wie mit einem großen Buffet - aus dem reichhaltigen Angebot kannst das für Dich Richtige heraus suchen. Vielleicht sind sogar Dinge dabei, die Du so noch nie gesehen hast und die für Dich genau richtig sind. Doch bei all der Vielfalt bleibt das Angebot der Fachleute vorrangig.

      Ryana, nach all dem, was ich von Dir gelesen habe, glaube ich, dass Du eine sehr starke Frau bist. Ich habe das Gefühl von einer Kämpferin zu lesen, die trotz aller widrigen Umstände einen guten Weg für sich sucht und ihn zum Teil auch schon gefunden hat.
      Ich persönlich finde es gut, dass Du Dir hier alles von der Seele schreibst und ich glaube auch, dass auch dieses kleine Stückchen eines großen Puzzles für Dich wichtig ist.

      Für Dienstag-Hannover, drücke ich Dir selbstverständlich die Daumen.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Ryana


      Das ist wie mit einem großen Buffet - aus dem reichhaltigen Angebot kannst das für Dich Richtige heraus suchen. Vielleicht sind sogar Dinge dabei, die Du so noch nie gesehen hast und die für Dich genau richtig sind. Doch bei all der Vielfalt bleibt das Angebot der Fachleute vorrangig.

      Ryana, nach all dem, was ich von Dir gelesen habe, glaube ich, dass Du eine sehr starke Frau bist. Ich habe das Gefühl von einer Kämpferin zu lesen, die trotz aller widrigen Umstände einen guten Weg für sich sucht und ihn zum Teil auch schon gefunden hat.
      Ich persönlich finde es gut, dass Du Dir hier alles von der Seele schreibst und ich glaube auch, dass auch dieses kleine Stückchen eines großen Puzzles für Dich wichtig ist.

      Für Dienstag-Hannover, drücke ich Dir selbstverständlich die Daumen.

      Liebe Itsme ,

      danke für Deine lieben und sehr ermutigenden Worte .

      Ja , das Schreiben tut mir echt gut .

      Auch beim Tippen muß man dann auch mal die vielen Gedanken sortieren , und man schreibt das dazu es nicht nur für irgendeine Schublade auf , sondern das wird gelesen !!

      Das ist wirklich auch so eine Art Selbst - Therapie .

      Bin da nun eine "Bauarbeiterin" an meinen vielen Baustellen .

      Und ich fühl mich auch nach dem Schreiben viel besser , da kommt so ein "Erledigt" - Gefühl auf .

      Und es richtig , man braucht sein Netzwerk von Fachleuten , dieses ist vor allen Dingen maßgebend .

      Immer sich dieser Kontrolle stellen , aufstehen und gehen , auch wenn es schmerzt !

      Nicht zum "Ruhen" kommen , nicht Nachlässig werden , sondern am Ball bleiben - und wenn es mal nicht so läuft , nicht aufstecken . Ich sage mir dann :"Ryana , ist doch nicht so schlimm , morgen gehe ich es wieder an ! Heute ging es halt mal nicht so ,ist dann auch gut so !"

      Liebe Grüße - Ryana :five::daumen: