XXL Frauen - Schoenheitsideal in Mauretanien

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  • [COLOR=RoyalBlue]Ueber diesen Artikel bin ich eben gestolpert. [url]http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,638128,00.html[/url] In Mauretanien galt bisher die dicke Frau als Schoenheitsideal und als Zeichen von Wohlstand. Mittlerweile greift der westliche Schlankheitswahn auch dort um sich mit der Begruendung, dass es gesuender ist schlank zu sein. [/COLOR]
  • Allerdings war vorher das Mästen von Kindern in. Finde ich persönlich absolut widerlich.
  • Na ja ... "in" ist vielleicht das falsche Wort für eine jahrhundertalte Sitte. Das Beispiel bestätigt mich aber in dem Glauben, dass ein umgekehrtes Schönheitsideal eben auch kein Segen ist. Im Gegenteil. Die Anthropologin Rebecca Popenoe hat eine Weile mit einem nigereanischen Nomadenstamm gelebt, in der das dicke Ideal noch uneingeschränkt galt (das war auch ein Stamm, der Kinder und junge Frauen mästete) Sie hat ein Buch darüber geschrieben das "Feeding Desire" heisst. Die schlanke Autorin erlebte viele Dinge, die dicke Menschen oft erleben nur umgekehrt. Also Mitleid und Kritik für ihre schlanke Figur, Tipps zum zunehmen ... was zunächst ganz witzig klingt - wie eine verkehrte Welt eben - wird zunehmend gruseliger und beängstigender. Schön wäre eben eine Welt in der jeder einfach so sein darf wie er möchte, aber das bleibt wohl für immer reine Utopie.
  • [quote='Fräulein Wunder','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=83314#post83314']Schön wäre eben eine Welt in der jeder einfach so sein darf wie er möchte, aber das bleibt wohl für immer reine Utopie.[/quote] ... das wäre wirklcih schön... aber vermutlich zu schön um wahr zu sein. Mir ist vor allem dieser Satz ins Auge gestochen... [I]"Langsam, aber sicher folgen wir dem Rhythmus der Welt," meint dazu Mariem Mint Ahmed Sabar, die Repräsentantin des Uno-Bevölkerungsfonds UNFPA für Mauretanien. "Mit ihm verändert sich auch hier das Schönheitsideal."[/I] ... ist damit doch letztlich gemeint, dass es im Endeffekt darauf hinauslaufen wird, dass wir alle gleich werden, dass regionale und lokale Unterschiede verwischen und ein langweiliger Einheitsmensch herauskommt, der, egal wo er beheimatet ist, die gleichen Ansichten, Wünsche und Ziele hat. Ehrlich gesagt eine grauenhafte Vorstellung! LG LOF
  • [quote='Loveroffatties','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=83335#post83335'] ... ist damit doch letztlich gemeint, dass es im Endeffekt darauf hinauslaufen wird, dass wir alle gleich werden, dass regionale und lokale Unterschiede verwischen und ein langweiliger Einheitsmensch herauskommt, der, egal wo er beheimatet ist, die gleichen Ansichten, Wünsche und Ziele hat. Ehrlich gesagt eine grauenhafte Vorstellung! LG LOF[/quote] Genau! Einfach grauenhaft! Das komische ist jedoch, wann immer ich einmal dieses Thema mit unterschiedlichsten Menschen habe, so will das anscheinend keiner. Alle möchten als Individuum wahr genommen - einmalig und einzigartig sein - so wie jeder Mensch das ja ist. Und doch wollen sich immer mehr Menschen diesen künstlichen Vorbildern angleichen. Diesen Widerspruch verstehe ich bis heute nicht.
  • [quote='Loveroffatties','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=83335#post83335'] [I]"Langsam, aber sicher folgen wir dem Rhythmus der Welt," meint dazu Mariem Mint Ahmed Sabar, die Repräsentantin des Uno-Bevölkerungsfonds UNFPA für Mauretanien. "Mit ihm verändert sich auch hier das Schönheitsideal."[/I] ... ist damit doch letztlich gemeint, dass es im Endeffekt darauf hinauslaufen wird, dass wir alle gleich werden, dass regionale und lokale Unterschiede verwischen und ein langweiliger Einheitsmensch herauskommt, der, egal wo er beheimatet ist, die gleichen Ansichten, Wünsche und Ziele hat. [/quote] Na ja, alles hat wohl zwei Seiten. Wenn "dem Rhythmus der Welt folgen" bedeutet, dass die zwangsweise Mästung aufhört, wäre das wirklich kein Verlust... Wir sind weit davon entfernt, alle die gleichen Ansichten, Wünsche und Ziele zu haben. Leider auch davon, die gleichen Chancen, Rechte und Möglichkeiten zu haben. Aber das wäre ein Ziel, für das einzutreten es sich lohnt. Und wo immer ein Zwang abgeschafft wird, ergibt sich die Chance auf etwas Neues :)
  • naja, früher war das ja auch so, dass die frauen weiblich und mit rundungen sein sollten..guckt euch doch die ganzen bildmalereien im z.b. 19. jhdt. an ...und das war auch ein schöheitsideal... weil so sieht auch heutzutage jede 2 frau aus...nur die modemacher, haben es sich ausgedacht, dass man super dünn sein soll..weil es für die einfacher ist kleidung zu kreiren und weniger stoffe verbraucht werden bei dünnen mädels...und für ein bügel ist es auch einfacher kleider zu machen, mann muss ja da nicht darauf achten, dass man dir problemzonen kaschieren muss...

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  • [quote='susi','http://thorben-orloff.de/forum/index.php?thread/&postID=103739#post103739']...und für ein bügel ist es auch einfacher kleider zu machen, mann muss ja da nicht darauf achten, dass man dir problemzonen kaschieren muss...[/QUOTE] Warum m u s s man Problemzonen kaschieren? Wer legt denn fest, mit welchen Stellen meines Körpers ich ein Problem haben muss? Liebe Grüsse Mariechen
  • allein das Wort ist sowas von frauenfeindlich. Ich habe diese angebliche Zonen nicht bzw. zum PAL erklärt (Siehe "Per Anhalter durch die Galaxis, Problem-anderer-Leute-Feld")