Ursache für die Gewichtszunahme gefunden

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    • Ursache für die Gewichtszunahme gefunden

      Hallo ihr Lieben!

      Habe lange nichts von mir hören lassen, aber jetzt möchte ich euch doch mal erzählen, was bei mir die letzte Zeit so los war.

      Dank des Threads "Lipödem/Lymphödem" woanders bin ich aufmerksam geworden, das dies bei mir auch zutreffen könnte.
      Neugierig wie ich bin, habe ich natürlich sofort gegoogelt und dann, ich habe gedacht, das ich träume, sah ich Bilder von Beinen, die die meinen sein könnten.

      Zum Glück habe ich eine Freundin, die Physiotherapeutin ist und die ich darauf ansprechen konnte. Nachdem sie meine Beine begutachtet hat und abgetastet hat, meinte sie, das ich schnellstmöglich einen Phlebologen/Lymphologen aufsuchen sollte. Ich sollte das auch meiner Physiotherapeutin mal zeigen, die mich im ambulanten Bereich wegen meiner anderen Erkrankung behandelt.
      Tja, was soll ich sagen, sie bestätigte den Verdacht und ich ging zum Arzt.

      Es hat mich viel Überwindung gekostet, dorthin zu gehen, denn mir war ja klar, das ich mich, zumindest was die Hose angeht, unten herum frei machen musste. Nach der Begutachtung und dem abtasten der Beine stelte er die Diagnose "massives Lipödem", verschrieb mir eine Kompressionsstrumpfhose nach Maß und gab mir die Adresse eines Spezialisten in Düsseldorf zwecks Beratung einer Liposuktion der Beine. Ich war total perplex und fragte nach einer Verordnung für manuelle Lymphdrainage und KPE und da machte er eine Handbewegung und meinte, das das nicht nötig sei, da das eh nicht helfen würde. Das einzige was was bringen würde, wäre eine Absaugung.

      Da mir diese Vorgehensweise etwas komisch vorkam, ging ich noch zu einem anderen Arzt. Von einer Bekannten wurde mir eine sehr gute Ärztin empfohlen, die auch Lymphologin ist.
      Dort wurden erstmal umfangreiche Untersuchungen an Armen und Beinen gemacht inkl. Umfangmessung und Überprüfung der Flussgeschwindigkeit in den Gefäßen, ein Sono an den Beinen und eine Dokumentation per Digikamera.

      Sie sagte ebenfalls, das es sich um ein Lipödem an Armen und Beinen Stadium II handelt. Nach der Untersuchung konnte ich mich wieder anziehen und sie ging zu ihrem Schreibtisch und schaute in meine mitttlerweile zahlreiche Befundsammlung. Sie fragte auch nach meiner Ernährung und als ich ihr ehrlich sagte, wie es ist, hatte ich schon wieder Angst, das sie genauso reagiert wie viele andere Ärzte vor ihr. Aber ihr werdet es nicht glauben, sie meinte, das mein Stoffwechsel aufgrund der geringen Nahrungsaufnahme auf Sparflamme kocht und es kein Wunder wäre, das ich bei einer kleinen Kinderportion sofort 1-2 kg mehr auf der Waage hätte.
      Ich fragte sie, ob ich das Ödem mittels einer Liposuktion behandeln lassen sollte. Da schaute sie mich ganz ungläubig an und fragte mich, wer mich denn auf diese Schnapsidee gebracht hätte? :confused:
      Ich erzählte ihr von dem vorigen Arztbesuch und da sagte sie ganz entrüstet, das das bei meiner Vorgeschichte überhaupt nicht zur Diskussion stehen würde und den Zahn hat sie mir dann gleich gezogen.

      Sie wies mich erstmal in eine Klinik ein, in der das Ödem intensiv behandelt werden könne, da es schon sehr fortgeschritten ist und der Unterschenkel schon zur Hälfte und der Oberschenkel fast komplett verhärtet sei und es dringend Zeit wird, das da was passiert.
      Sie erklärte mir, das mein Gewichtsproblem durch mehrere Dinge beeinflusst wird (Hormone, schlechter Stoffwechsel und das Ödem).
      In der Klinik würde mir auch ernährungstechnisch unter die Arme gegriffen werden und man würde mir die Angst vor weiterer Gewichtszunahme nehmen.

      Ich muss euch ehrlich sagen, ich hatte da so meine Zweifel, aber im nachhinein war der Klinikaufenthalt das beste was mir passieren konnte. :five:

      Also ging ich für 3 Wochen stationär in die Klinik, meine extremen Schmerzen in den Beinen wurden besser und das beste war ich verlor Gewicht! :grins:

      In den 3 Wochen verlor ich fast 6 kg, was allerdings überwiegend Lymphflüssigkeit war. Allerdings hat sich die Diagnose geändert und zwar an den Beinen Lipolymphödem Stadium II.

      Nun, mittlerweile habe ich fast 10 kg runter. Ich gehe regelmäßig 2x die Woche zur MLD + KPE, trage brav meine Kompressionsbestrumpfung und habe meine Ernährung komplett auf Vollwert umgestellt.

      Das Essen hab ich mittlerweile ganz gut im Griff. Es hat mich viel Überwindung gekostet, 3 feste Mahlzeiten und auch zwischendurch was zu essen. Es klappt ganz gut, aber morgens muss ich aufpassen, das ich nicht wieder in mein altes Muster zurück falle.

      Hm, das einzige, was dem Oberarzt etwas Kopfschmerzen bereitet, sind meine schlechten Leberwerte. Durch die vielen Medis sind die natürlich nicht die besten, also muss ich zu meinen festen Blutkontrollterminen gehen und auch noch ein Sono von der Leber machen lassen.

      Was sich auch zum positiven gebessert hat, sind meine Kopfschmerzen. Habe zwar immer noch jeden Tag, aber durch die Entstauung ist auch der Kopf etwas freier jetzt.

      Was soll ich sagen, mir geht es so gut, das ich sogar spontan eine Freundin in Bayern besuchen konnte.

      Mittlerweile trage ich mich sogar mit dem Gedanken, ob ich es nicht riskieren könnte, mir eine stundenweise Beschäftigung zu suchen?! :)

      Ich möchte mich einfach nochmal bei euch allen bedanken. Wenn ich nicht durch Zufall über diesen Thread gestolpert wäre, dann müsste ich mir wahrscheinlich immer noch anhören, das ich ne Essstörung hätte oder nachts den Kühlschrank leer fr...e! Sorry, aber das sind Originalzitate von Ärzten.

      So ihr Lieben, es hat sich hier im Forum ja sehr viel getan. Habe schon das ein oder andere gelesen, was mich ziemlich entsetzt und fassungslos gemacht hat. Nun werde ich mich mal durch die ganzen Beiträge durcharbeiten und werde sicher auf das ein oder andere auch noch antworten.

      Ich bin froh, das es euch gibt.

      Ganz liebe Grüße von eurem Puhbärchen :)

      P.S. Ich weiß ja, das es nicht erwünscht ist, über Gewichtsabnahmen zu schreiben, bitte verhaut mich jetzt nicht (verbal). *geducktvomackermach*
    • :daumen: Das freut mich sehr für dich, besonders beruhigt es zu erfahren, dass es hin und wieder doch Ärzte gibt, denen die Sorgen der Patienten nicht gleichgültig sind und die einem auch wirklich glauben, was man ihnen sagt und diese Tatsachen nicht als Lügen abstempeln.

      Puhbärchen schrieb:

      P.S. Ich weiß ja, das es nicht erwünscht ist, über Gewichtsabnahmen zu schreiben, bitte verhaut mich jetzt nicht (verbal). *geducktvomackermach*
      Mach dir keine Sorgen. Dein Bericht ist völlig in Ordnung und zählt nicht zu den "unerwünschten Dokumentationen" :zwinker:
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
      [/CENTER]
    • hallo puhbärchen,

      das klingt ja alles hochinteressant. ich gratuliere dir zu deiner hartnäckigkeit.

      eine frage noch: wo sind die bilder von den betroffenen beinen? was muss ich googlen um sie zu finden?

      ich hab meine beine nämlich auch bissl in verdacht, ein arzt, den ich befragte, meinte nein, kein lipödem.
      es sind richtige dellen an der innenseite der knie.
      vielleicht hat er ja recht.

      noch einmal glückwunsch, schön, dass sich das für dich so gut entwickelt und zu freundesbesuchen führt ;)

      liebe grüße, christine
    • Hallo Puhbärchen,

      das klingt ja gut.

      Ich finds klasse das du nen Arzt gefunden hast der dich ernstgenommen hat und dir half :bigjaja:

      Wünsche dir das auch deine Leberwerte sich wieder verbessern

      :wink1: Aska
    • Aska schrieb:


      Ich finds klasse das du nen Arzt gefunden hast der dich ernstgenommen hat und dir half :bigjaja:


      Hallo Puhbärchen!

      Da möchte ich mich Aska anschließen. Vor allem nachdem, was Darcy und Stephchen so berichten, macht es Mut, auch mal von einem Erfolg zu lesen.

      Ich freu mich für Dich,
      simsalbine
    • Hallo ihr Lieben!

      Möchte mich erstmal für eure lieben Worte bedanken.

      Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen, wenn ich euch in einem Beitrag antworte?!

      @ Dralle Deern:

      Ja, manchmal hab ich schon fast die Hoffnung aufgegeben, aber ab und zu hat man doch mal Glück :) .

      Hm, ist ja immer so ne Sache, wenn man im Forum über Gewichtsabnahme schreibt. Hatte etwas überlegt, ob ich die genauen Zahlen schreiben soll.
      War froh, das keiner über mich "hergefallen" ist ;) .

      @ Christine:

      Hm, Hartnäckigkeit?? Zum Schluss war es mehr Verzweiflung. Bin echt froh, das ich mit der neuen Ärztin so ein Glück hatte und vor allem das sie mein Vorhaben (2x pro Jahr stationär) voll und ganz unterstützt.

      Hm, bei welchem Arzt bist du denn gewesen??? Durch meine beste Freundin (die Physiotherapeutin) weiß ich, das fast kein Arzt sich über das Lymphsystem und die verschiedenen Lympherkrankungen auskennt, da sie während dem Studium nur erfahren, das es das Lymphsystem gibt. Alles andere erfahren die nicht, es sei denn, das ein angehender Arzt während dem Studium mal in einer Fachklinik ein Praktikum gemacht hat und deshalb damit "live" in Berührung kam.
      Wenn du es genau wissen willst, musst du zu einem Phlebologen, besser aber zu einem Lymphologen gehen.
      Im Netzt (googeln) gibt es eine Liste, in der alle Fachärzte/innen aufgeführt sind. Ich glaube aus fast allen Bundesländern.
      Wenn du mir sagst, in welcher Region zu wohnst, kann ich gerne nochmal für dich nachsehen.
      Ist eben immer auch ein wenig Glück dabei. Es gibt auch die Möglichkeit (falls kein niedergelassener Facharzt in deiner Nähe wohnt), das du in einer Lymphklinik einen ambulanten Vorstellungstermin vereinbarst. Geht aber nicht in allen Kliniken.
      Bilder von Erkrankten findest du ne ganze Menge, wenn du bei Google einfach mal Lymphödem/Lipödem/Lipolymphödem eingibst. Da kommt dann ne ganze Menge. Bitte lass dich nicht durch die "Extremfälle" schocken. Bei mir ist es zwar auch massiv, aber sowohl im Netz als auch in dem Ratgeber, werden oft diese Extremfälle gezeigt, die aber nicht alltäglich sind. Auch in den Lymphkliniken werden die nicht sooo oft gesehen. Am besten gehst du zu nem Facharzt, der kann dann auch nach den Gefäßen schauen, weil diese wirklich nur duch ein Sono und Messung der Flussgeschwindigkeit genau beurteilt werden können. Allerdings hoffe ich für dich, das du verschont wirst damit, denn im Sommer bei sehr heißen Temperaturen, ist es mit den Bandagen und Kompressionstrümpfen nicht sehr
      angenehm. :(

      Falls sich bei dir der Verdacht bestätigen sollte, du schreibst von Dellen, kann ich dir gerne einen Patientenratgeber empfehlen. Der ist sehr informativ für neu Erkrankte, die sich ja auch noch nicht so gut auskennen und noch unsicher sind. Hab mir den übers Netz bestellt, ist nicht so teuer (12,90 Euro) und meine Ärztin verleiht den Ratgeber auch gerne mal an betroffene Patienten.

      Ja, der Besuch war sehr, sehr schön und ich hoffe, das ich das jetzt auch öfter machen kann. Vor dem Klinikaufenthalt wäre das gar nicht möglich gewesen.

      @ Aska:

      Danke, ich bin auch unheimlich froh, sie gefunden zu haben.
      Tja, mit den Leberwerten ist so ne Sache. Habe jetzt einen Termin beim Hausarzt für ne neue Blutkontrolle. Diese Kontrollen müssen jetzt engmaschiger gemacht werden.
      Beim Neurologen hab ich auch einen Termin. Vielleicht kann ich auf andere Medis umsteigen, zumindest was die Schmerzmedis angeht, die die Leber und Nieren weniger belasten??!
      Man wird sehen.
      Aber danke für die Wünsche.

      @ Simsalabine:

      Was Darcy und Stephchen angeht, so bin ich noch nicht ganz durch, mit dem durcharbeiten der Beiträge. Denke, am Wochenende werde ich etwas mehr Zeit haben und nochmal alles durchstöbern. Ist ja einiges hier passiert ;) .

      Wenn ihr möchtet, kann ich gerne Name,Adresse und Tel. meiner Lymphologin für die Ärzteliste geben.
      Muss ich da an irgendwen eine PN oder Mail schreiben???

      Seid alle ganz lieb gegrüßt,
      eure Tina :)
    • Puhbärchen schrieb:


      Wenn ihr möchtet, kann ich gerne Name,Adresse und Tel. meiner Lymphologin für die Ärzteliste geben.
      Muss ich da an irgendwen eine PN oder Mail schreiben???
      Ja, hier steht wie. :)
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
      [/CENTER]
    • hallo puhbärchen,

      ich hab meinen homöopathen gefragt, der aber auch gleichzeitig oberarzt in einem krankenhaus ist.
      im zuge meiner aktuellen gesundheitsuntersuchung werde ich die sache weiterverfolgen.
      ich habe eigentlich eher so beulen an den innenseiten der knie, meine füße dagegen sind ganz knochig, da ist nix. auch die oberschenkel sonst sind zwar dick, aber eigentlich wirken sie normal. nur diese zwei hbeulen stören, deshalb passen mir auch manche hosen nicht.

      ich werde die sache weiterverfolgen und schreiben, was rausgekommen ist.

      danke für deine ganzen informationen.

      liebe grüße, christine
    • Ähm Puhbärchen?

      Tja, mit den Leberwerten ist so ne Sache. Habe jetzt einen Termin beim Hausarzt für ne neue Blutkontrolle. Diese Kontrollen müssen jetzt engmaschiger gemacht werden.
      Beim Neurologen hab ich auch einen Termin. Vielleicht kann ich auf andere Medis umsteigen, zumindest was die Schmerzmedis angeht, die die Leber und Nieren weniger belasten??!


      Ich weiss nicht ob es die Möglichkeit bei dir gibt. Also ob es für dich möglich ist.....

      Eine Freundin von mir hat jahrelange hohe Dosen Schmerzmittel nehmen müssen - um überhaupt sowas ähnliches wie ein lebenswertes Leben führen zu können. Sie hat unter anderem eine kaputte Wirbelsäule und Dauermigräne (bedingt durch eine ähnlich Kindheit wie ich sie hatte). Ihre Leber hat keine Schmerzmittel mehr vertragen können.

      Sie kam in eine Schmerzklinik dann für ein paar Wochen (4 glaube ich oder 5) und hat dort ein Morphinpflaster bekommen. Das hat ihr super geholfen. Sie hat immer ein Begleitschreiben dabei sollte z.B. mal von der Polizei ein Drogentest gemacht werden. Wenn du magst kann ich dir per PN nen Link von nem Forum geben wo Pro und Contra, Nebenwirkungen und alles dazu auch diskutiert wird. Ich selber bin da nicht - sie gab ihn mir damals weil sie mein Schmerzmittel für nicht so gut empfindet. Es aber bei mir das einzige ist was an gewissen Tagen wirkt. Und da ich das Zeug nicht täglich nehme -und zudem von Tramadal weg bin derzeit- habe ich da keine Bedenken. Der Link schlummert aber immer noch in meinen Favoriten rum - muss mal ausmisten ;)

      Wenn du magst frag deine Ärzte mal danach was sie davon halten :)

      :wink1: Aska
    • Hallo Aska!

      Das ist lieb von dir. Gerne kannst du mir den Link mal schicken. Bin immer froh, wenn ich Anregungen von anderen bekomme, denn auf manche Dinge kommt man von selbst gar nicht.

      Das muss ich auf alle Fälle mit meinem Doc abklären. Wobei ich da Bedenken hab, da Morphinpflaster bzw. Morphin an sich ja doch noch was heftiger ist, als das Valoron (Valoron ist ja ein Opiat).

      Aber die Idee mit dem Pflaster ist gar nicht so dumm. Vielleicht gibt es ja auch von anderen Schmerzmitteln die Möglichkeit eines Pflasters??!

      Ich kann viel Schmerzen aushalten, meine Schmerzgrenze ist ziemlich hoch, aber in der Schmerztherapie die ich gerade letztes Jahr gemacht habe, wurde ich halt auf Valoron + Amitriptylin und bei Bedarf Katadolon Kps. eingestellt, was mir damals sehr gut geholfen hat. Denn es ist ja besser, einen konstanten Spiegel im Blut zu haben, als immer nach Bedarf zu nehmen.

      Naja, durch die manuelle Lymphdrainage ist ja mein Kopf ein klein wenig besser geworden.
      Bin ganz stolz, das ich jetzt 4 Tage ohne Medis auskam, nur leider bin ich heut morgen wieder mit nem dicken Schädel aufgewacht (wird halt auch durch das Wetter beeinflusst).

      Aber ich danke für deinen Tip. Du kannst mir gerne den Link schicken, werde da auf jeden Fall mal nachschauen, ob das in Frage käme und werde das dann nächste Woche mit meinem Doc besprechen.

      Lieben Gruß, Tina

      P.S. Musst du jetzt gar nichts mehr nehmen??
    • Eine gute Freundin von mir muß bedingt durch einen schweren Autounfall vor Jahren auch starke Schmerzmittel nehmen. Sie hat das Morphiumpflaster vor ein paar Wochen auch getestet, sie hatte aber zu starke Nebenwirkungen. Wenn Du magst, frag ich sie gern mal genauer! Sie spielt jetzt mit dem Gedanken, sich eine sogenannte Scmerzpumpe einsetzen zu lassen, die dann kontinuirlich Schmerzmittel an den Körper abgibt, da Ihr Magen aufgrund der jahrelangen Einnahme von starken Schmerzmitteln jetzt mal so langsam streikt...
    • Hallo Christine!

      Ja, bleibe da am Ball und lass das genau checken. Bei mir hat es über 6 Jahre gedauert, nämlich so lange ich schon krank bin und wahrscheinlich wüsste ich es immer noch nicht, wenn dieser bestimmte Thread im Forum nicht gewesen wäre.

      Falls du noch irgendwas wissen möchtest, so helfe ich dir gerne weiter, wenn ich es kann ;) .

      Drücke dir die Daumen, das es bei dir kein Ödem ist, ist nämlich im Sommer echt ätzend.

      Ganz liebe Grüße, Tina
    • Hallo Vollmond!

      Hm, Schmerzpumpe. Muss ich mal ganz doof fragen, geht das dann nicht über Leber und Nieren???
      Ich merke schon, das ich mich da etwas mehr belesen muss, aber ich finde das ganz lieb von euch, das ihr euch da Gedanken macht und mir die ein oder andere Anregung gebt. *euchmalalleliebdrück*

      Bin für Infos immer dankbar.

      Liebe Grüße, Tina
    • Puh, das weiß ich nicht. Bin da auch nicht so der Experte, bekomme ja immer nur mit, was mir meine Freundin da drüber erzählt!

      Aber ich kann sie gern mal fragen!
      Lieben gruß,
      Miriam
    • Hallo Tina,

      den Link hab ich dir per PN geschickt - wünsche dir das du auf der HP Infos/Hilfe findest :)

      Aber die Idee mit dem Pflaster ist gar nicht so dumm. Vielleicht gibt es ja auch von anderen Schmerzmitteln die Möglichkeit eines Pflasters??!


      Öhm da bin ich überfragt, sorry. Aber geh mal googlen - da habe ich grade was gefunden. Hab dir aber schon ne PN geschickt darum: Google mal nach Schmerzpflaster ;)

      Naja, durch die manuelle Lymphdrainage ist ja mein Kopf ein klein wenig besser geworden.
      Bin ganz stolz, das ich jetzt 4 Tage ohne Medis auskam, nur leider bin ich heut morgen wieder mit nem dicken Schädel aufgewacht (wird halt auch durch das Wetter beeinflusst).


      Besserung ist ein grosser Anfang :) Und vier Tage ohne Medis ist doch einfach :daumen: Das mit dem Wetter kenn ich auch nur zu Genüge - mein Knie mosert immer rum wenns Regen gibt *nerv*

      P.S. Musst du jetzt gar nichts mehr nehmen??


      Doch, Ibuprofen 400mg wenn ich meine Tage habe. Aber kein Tramadal mehr (ist ja auch Morphinbasis und als meine FA erfahren hat das bei mir Betäubungsmittelmissbrauch im Kindes- und Jugendalter vorliegt durfte ich das nicht mehr nehmen da die Gefahr eines Rückfalles zu hoch war/ist. Ausserdem ist da Alcohol drin was ich eigentlich auch nicht darf *räusper* )

      Andere Schmerzen halte ich so durch, beim Handgelenk und beim Knie schmier ich mir Teufelskralle drauf und hab erstmal ne Weile Ruhe und Schmerzfreiheit. Bei andren Schmerzfaktoren hilft es leider net aber naja *schulterzuck* ich bins gewöhnt :rot1:

      werde da auf jeden Fall mal nachschauen, ob das in Frage käme und werde das dann nächste Woche mit meinem Doc besprechen.


      Viel Erfolg bei dem Gespräch

      Viele Grüsse
      :wink1: Aska
    • Hallo Puhbärchen!

      Auch wenn Eure Diskussion schon länger her ist....
      ich habe auch ein massive Lipödem und werde behandelt.
      Dieser Arzt in Düsseldorf verdient sich eine goldene Nase mit der Liposuktion, welche jedoch DU selber zahlen musst. Unter Umständen musst Du mit € 10 000 rechnen! Die Krankenkasse zahlt NICHTS, da eine Liposuktion nicht zu den anerkannten Heilmethoden laut Heilmittelkatalog zählt!
      Dieser Arzt in Düsseldorf, ich kann mir sehr gut vorstellen, wer das ist....fängt mit Co...an, der Hausname...ist ein Show-Arzt!
      Ich bin auch am Anfang an so einen geraten....:-(
      Die Liposuktion entfernt zwar die Fettzellen aber die Krankheit an sich, die ist genetisch bedingt und die kann man mit einer Liposuktion nicht heilen.
      Die Gefahr, dass sich andere Fettzellen bilden ist nach eine Liposuktion gegeben..die Liposuktion ist kein Allheilmittel...auch, wenn diese Ärzte das so verkaufen!

      Sei froh, dass Du so eine gute Ärztin gefunden hast, die sich mit dem Thema Lipödem/Lympholipödem auskennt und diese Erkrankung auch ernst nimmt. Es gibt auch viele Phlebologen, die diese Erkrankung nicht "anerkennen" oder nicht ernst nehmen und auch falsch behandeln.

      Würdest Du mir bitte sagen, bei welcher Ärztin Du warst und in welcher Klinik Du behandelt wurdest?
      Würde mir sehr helfen!

      Liebe Grüße
      Katjusha
    • ich kram das jetzt mal hervor. meiner ansicht nach habe ich ein lipödem. nach einem gespräch mit meiner mutter, weiß ich nun, dass sie und ihre mutter auch betroffen sind/waren.

      durch mein schwimmen ist es etwas besser geworden, nun werde ich statt zweimal die woche drei- bis viermal schwimmen gehen. vor allem aber brauch ich endlich einen arzt oder eine ärztin, die mir keinen müll erzählt!
    • Lovely Rita schrieb:

      ich kram das jetzt mal hervor. meiner ansicht nach habe ich ein lipödem. nach einem gespräch mit meiner mutter, weiß ich nun, dass sie und ihre mutter auch betroffen sind/waren.

      durch mein schwimmen ist es etwas besser geworden, nun werde ich statt zweimal die woche drei- bis viermal schwimmen gehen. vor allem aber brauch ich endlich einen arzt oder eine ärztin, die mir keinen müll erzählt!


      Rita, ich habe auch ein Lip-/Lymphödem und trotzdem für den Rest meiner Figur sehr zarte (meinetwegen auch knochige) Füße.

      Es werden nur manchmal die Knöchel dick. Das ist auch das einzige, woran ich das Ödem überhaupt merke, auch wenn mir mein Therapeut sagt, daß mein Gewebe, wenn ich mal ein, zwei Wochen nicht bei ihm war, ziemlich verhärtet ist.

      Leider hat sich die Lymphdrainage (und die Kompressionsbestrumpfung) nicht positiv auf mein Gewicht ausgewirkt.

      Dazu, so meine Meinung inzwischen, bedarf es tatsächlich eines stationären Aufenthaltest mit mehrmaligen LD´s am Tag und Wickelungen usw. Damit ist dann ein guter Anfang gemacht, darauf läßt sich sicherlich aufbauen um das Ödem gut in den Griff zu bekommen.

      Schwimmen bzw. schon Aufenthalt im Wasser ist für mich das Mittel überhaupt. Da ich mit der Kompressionsbestrumpfung überhaupt nicht klar komme, ist es dies für mich als Noteinsatzmittel.
      ]
    • Nette schrieb:

      Es werden nur manchmal die Knöchel dick. Das ist auch das einzige, woran ich das Ödem überhaupt merke, auch wenn mir mein Therapeut sagt, daß mein Gewebe, wenn ich mal ein, zwei Wochen nicht bei ihm war, ziemlich verhärtet ist.


      ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie ein arzt, dem ich diese beulen zeige und ihn frage, ob das sowas ist, bisschen draufdrückt und nein sagt.
      ich werde das jetzt mal abklären lassen, bin mir aber ziemlich sicher, weil meine knie genau so aussehen wie die einschlägigen fotos.

      und meine mutter, die ja sehr schlank ist, hat das auch. und ihre bescheuerte ärztin hat ihr entwässerungstabletten verschrieben, jahrelang.

      ich geh also jetzt schwimmen, auch für mich ist wasser inzwischen der angenehmste aufenthaltsort und werde versuchen, regelmäßig öfter zu gehen. wie ich als selbstständige einen stationären aufenthalt nehmen sollte, ist vorerst leider nicht zu lösen. aber vielleicht fällt mir ja was ein.
    • Hallo Ihr Lieben,

      ich habe mit Interesse mitgelesen und direkt mal danach gegoogelt, da ich auch massive Probleme mit schmerzhaft geschwollenen Beinen und Füßen (ab Knie abwärts) habe. Dreiviertelhosen traue ich mich schon seit Jahren nicht mehr anzuziehen :(
      Im Sommer hat es auch viel mit Tagesform zu tun, ob die Schuhe gerade passen oder nicht. Im letzten Sommer hatte ich mir dann Schuhe, die 1-2 Nummern zu groß waren, in den Urlaub mitgenommen.
      Lt. einem gegoogelten Bild sieht das wohl nach einem Lymphödem aus.
      Zudem bin ich mal wegen einzelner Geschwulste/Wucherungen oder als was ich das auch bezeichnen soll (ist am Unterschenkel tischtennisballgroß und unter dem rechten Fuß etwas kleiner) zum Arzt gegangen, da ich mir dann doch Sorgen machte. Da hieß es, dies seien "Lipome" und ich hätte sicher noch mehrere und würde wohl dazu neigen :confused:
      Nach Euren Berichten habe ich Hemmungen noch einmal zum Doc zu gehen aus Angst, der behandelt das falsch.
      Schwimmen klingt gut (mache ich auch gerne), aber Kompressionsstrümpfe kommen wohl nicht in Frage. Ich habe einen chronisch entzündeten Zeh, der mir so etwas wohl verübeln würde. :(

      Puhbärchen, könntest Du mir vielleicht auch mal die Anschrift Deines Arztes schicken? Wäre ja toll, wenn die Schmerzen in den Unterschenkeln damit etwas weniger werden könnten :)

      Liebe Grüße,
      Francis
    • Seit ca 11 Jahren habe ich auch zunehmend geschwollene Knöchel und Unterschenkel.

      Vor 1,5 Jahren wurden mir deswegen Entwässerungstabletten verschrieben.

      Meine Beobachtung ist:

      Wenn ich sehr viel trinke (3 - 5 Liter / Tag) sind die Unterschenkel dünn; auch ohne Diuretika.
    • mal eine dumme frage.

      wenn frau lymphdrainage bekommt oder diese kompressionsbehandlung macht, entstaut sozusagen, wohin löst sich das angestaute auf?
      irgendwie muss es ja raus. verwandelt es sich in urin? schwimmen da dann fettaugen im klo? oder in schweiß? oder in kacke? sorry, aber das würd ich echt gern wissen. denn es kann sich ja nicht in luft auflösen.

      also wohin wird entstaut?